Relationen


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Einige Eckdaten zu dieser Brücke, zitiert aus dem zugehörigen Artikel:

Nach 28 Jahren Verhandlungen begann der Bau der grenzüberschreitenden Brücke offiziell im Jahr 2016.

Die neue Brücke und die zu diesem Projekt dazugehörige Infrastruktur werden mehr als 300 Millionen US-Dollar kosten und 19,9 Kilometer an Straßen umfassen. […]

Die Länge der Haupthängebrücke wird rund 1.300 Meter und die Breite 14,5 Meter betragen.

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Also grob zusammengefasst bauen Russland und China innerhalb von ca. 3 Jahren eine 19,9 km lange Brücke zwischen ihren Ländern und geben dafür 300 Mio US-Dollar aus.

Und nun vergleichen wir das mit der Situation in Deutschland; mein Lieblingsprojekt ist dieses:

Der Boulevard wird zwischen Otto-Braun-Straße und Strausberger Platz neu aufgeteilt und komplett umgebaut. Ein 13,2-Mio.-Projekt.

Viele Autofahrer sehen ab Montag rot, damit Radler in zwei Jahren grün sehen. Denn: Grün ist die Farbe der neuen, vier Meter breiten Radwege entlang der Karl-Marx-Allee (Mitte).

Berlin radelt in die Breite!

Die XXL-Baustelle (800m lang) wird das Paradebeispiel der neuen rot-rot-grünen Verkehrspolitik: Radfahren wird sicherer! Denn es können nicht nur gefahrlos zwei Räder nebeneinander fahren, es gibt auch noch einen weiß schraffierten Sicherheitsstreifen zwischen Radlern und Autofahrern.

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Russland und China bauen also innerhalb von 3 Jahren für 300 Mio Dollar eine Brücke über den Amur, die anschließend sowohl mit Autos/LKW und der Eisenbahn befahrbar ist, die die bisherigen Routen zwischen den beiden Ländern um 3.500 km verkürzt und den Frachtumschlag verzehnfacht.

Berlin baut innerhalb von 2 Jahren für 13,2 Mio Euro 800 Meter Radweg, dessen besonderes Merkmal ein weiß schraffierter Sicherheitsstreifen zwischen Radlern und Autofahrern ist.

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Man muss wirklich lachen über all die Idioten, die immer noch verächtlich auf China herabschauen („Die können nur kopieren!“), Deutschland für ein tolles Land halten und die Deutschen für ein herausragendes Volk von „Dichtern und Denkern“.

Tatsache ist, daß in Deutschland der Kapitalismus herrscht und weil die Deutschen gut darin sind, ein bestimmtes System zu perfektionieren, haben sie eben auch den zur Blüte gebracht.

Was aber ist Kapitalismus, wovon lebt dieser?

Kapitalismus lebt von der Verhinderung des Fortschritts, von der Erschaffung, Perpetuierung und Verschlimmerung von Problemen.

Denn Geld fließt nur dorthin, wo Probleme bestehen.

Daraus folgt logisch, daß man nur dann Geld verdient, wenn man ein Problem erschafft und möglichst lange an dessen Behandlung herumdoktoren kann.

In dem Moment, in dem man das Problem endgültig und zufriedenstellend gelöst hat, versiegt auch der Verdienst.

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Der jetzige Zustand Deutschlands ist also nicht „einfach so“ entstanden, sondern ist eine Folge dieser Denkweise.

Überall entstehen Probleme, die es eigentlich gar nicht geben müsste, weil nur die Existenz dieser Probleme Geld für deren Bekämpfung mit sich bringt; man denke an diesen ganzen „Gender“-Quatsch oder „das Klima“.

Auch die „Integrationsprobleme“, „Terror“ und „Intensivtäter“ sind eine völlig logische Folge von kapitalistischen Systemen, denn der Staat und seine Organe (Polizei/Justiz) müssen ja ständig ihre Nützlichkeit unter Beweis stellen und ihre Existenz durch die Bekämpfung von Problemen rechtfertigen, die sie selber z.B. durch V-Leute oder Provokateure erschaffen.

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(Ist zwar ein Cartoon, bildet aber dennoch zu 100% die Wirklichkeit ab)

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Das heißt, daß der Idealzustand im Kapitalismus eine ewige Baustelle ist, weil nur eine ewige Baustelle stetige Einnahmen für die Beteiligten beinhaltet.

Hingegen in sozialistischen Ländern, in denen das Volkswohl die oberste Priorität darstellt, ist es genau umgekehrt: man will dort keine Probleme neu erschaffen, man will vorhandene Probleme nachhaltig lösen, man will keine vorhandenen Probleme verschlimmern.

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Natürlich könnten auch die Deutschen binnen 3 Jahren eine Brücke über den Amur bauen, in derselben Qualität wie China und Russland.

Nur: warum sollten sie?

Ist es im kapitalistischen System nicht im Endeffekt viel besser, man baut in 2 Jahren für 13,2 Mio Euro einen 800 Meter langen Radweg?

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Kapitalismus in seiner jetzigen Form funktioniert nicht für Völker/Staaten.

Er funktioniert nur für kleine Gruppen, die davon profitieren, ständig Probleme zwischen den Völkern zu schaffen.

Seine Natur ist die Krise und der Krieg, denn Zerstörung bedeutet Wiederaufbau und Wiederaufbau bedeutet Umsatz.

Völker und Staaten hingegen lassen sich logischerweise nur sozialistisch führen, also indem man in alle Betrachtungen die übergeordnete Maxime „was nutzt dem Volkswohl am meisten?“ einfließen lässt.

Übrigens sind Sozialismus und Kommunismus längst nicht dasselbe; Kommunismus ist nichts weiter als eine Spielart des Kapitalismus, bei dem lediglich die Ausbeuter gewechselt haben:

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Die DDR war nicht sozialistisch, sie war kommunistisch, aber dennoch faschistisch, weil auch in ihr die entrechtete Mehrheit für eine privilegierte Minderheit arbeiten musste.

Lediglich der (National-)Sozialismus stellt die wahre Alternative zu ausbeuterischen Systemen dar und nun versteht man auch, warum diese Ideologie im zweiten Weltkrieg sowohl von den kapitalistischen USA, als auch von der kommunistischen UdSSR bekämpft wurde.

Weil im Grunde die USA und die UdSSR beide dasselbe System hatten.

Nur Deutschland hatte in den Jahren 1933-1945 als einziges Land weltweit ein System, in dem nicht das Wohl einer „Elite“, sondern das Wohl des Volkes, des Arbeiters, im Mittelpunkt des Staates stand:

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Und das konnte von den bösen Menschen nicht zugelassen werden.

Ein Staat, in dem Gemeinnutz vor Eigennutz geht, ist der wahre Gegenpol zu allen kommunistischen und auch kapitalistischen Systemen, in denen immer der Nutzen einer kleinen Elite über alles gestellt wird.

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Geht man zurück auf die „Projektebene“ und vergleicht den Kapitalismus mit dem Sozialismus, so kann man als dessen beispielhafteste Ausprägungen sehen:

Sozialismus: der Bau der Reichsautobahnen ab 1935, KLICK

Kapitalismus: der Berliner Flughafen. Eine ewige Baustelle, bei der die beteiligten Firmen mit minimalem Aufwand maximalen Profit generieren und keinerlei Interesse daran haben, das eigentliche Projekt jemals fertigzustellen.

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Übrigens, auch das ist eine Folge des Kapitalismus:

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Gesprüht wird nicht, weil es dem Volkswohl nutzt.

Gesprüht wird, weil dadurch eine kleine Gruppe von reichen Leuten noch reicher zu werden hofft.

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LG, killerbee

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27 Antworten zu Relationen

  1. ich schreibt:

    Mal gegen rechnen: Pro gebauten kilometer für die 19.9 kilometer lange Brücke etwa 15 Milionen
    Für den Radweg etwa 16.5 Millionen pro kilometer, was hier aber nocht nicht berücksichtig ist, sind die vorrausichtlichen Mehrkosten, weil verkalkuliert, verplant Verzögerungen..hier kan man mindestens noch mal 150 Prozent draufschlagen. Unter diesen Umständen vermute ich mal das die Strasse nie fertig wird, genau wie der Flughafen. Was mich aber noch wundert, ist abgesehen vom Umrechnungskurs Dollar- Euro, das die Kosten beider Projekte ziemlich nahe beinander sind, ich denke die Lohnkosten sind in Deutschland viel höher als in china und Russland.

  2. andi0077 schreibt:

    Zu den Chemtrails ist mir am Wochenende ein sehr interessanter Gedanke durch den Kopf gegangen.
    Passt auch ansonsten zum Thema, z.B. was die Finanzierung sonstiger Projekte angeht.
    Beim BLOGs lesen bin ich auf folgenden Artikel gestoßen.

    http://www.danisch.de/blog/2019/02/09/wo-ist-das-ganze-geld-geblieben/

    Wenn das so stimmt, könnten also ständig Milliarden Euros „versickern“ und angeblich weiß Niemand, wohin.

    Auf der anderen Seite wird immer öfter und immer mehr gesprüht.
    Das kostet ja mit Sicherheit Milliarden.
    Da gab es ja auch schon verschiedenste Fragen, wovon das denn bezahlt wird.
    Könnte das die Erklärung sein?

    Die besagten Milliarden Euro fließen in das Chemtrail Programm?

    Damit wären ja zwei Fragen beantwortet.

    Frage 1, wo ist das ganze Geld geblieben?
    Frage 2, wie wird das Chemtrail Programm finanziert?

  3. Manne schreibt:

    Das Wort Sozialismus ist verpönnt bei den „Konservativen“.

    Du kannst die gar nicht vorstellen wieviele Angst haben vor dem Sozialismus. Die „Angsthasen“ zeigen dann auf den Finger Richtung DDR. Ohne mal zu überlegen ob die DDR wirklich sozialistisch gewesen ist.

    Eigentlich bescheuert. Was ist daran so schlimm am sozialen Wesen für alle? Ist es Egoismus oder wieder mal nur Dummheit.

  4. ki11erbee schreibt:

    @Manne

    Konservative sind geldgierige Arschlöcher. Abschaum.

  5. ki11erbee schreibt:

    @ich

    1) Glaubst Du wirklich, das gezahlte Geld geht in Lohnkosten über? Das fließt in die Taschen der Bonzen, nicht der Arbeiter.

    2) Es gibt wohl einen Unterschied im Aufwand, ob man 1 km Radweg errichtet oder 1 km Brücke über einen Fluß baut, meinst Du nicht?

  6. Rheinwiesenlager schreibt:

    Ja das ist auch der Grund warum hierzulande Autobahnbaustellen und Flughäfen gefühlte Ewigkeiten dauern und die Infrastruktur schon hinter das früher immer belächelte Albanien zurückfällt. BRD =Shithole=Lachnummer. 😉

  7. Widu schreibt:

    Hallo KB !

    Von KB: „Weil im Grunde die USA und die UdSSR beide dasselbe System hatten.“

    Richtig KB ! Ab 0,35 min. besonders wertvoller Satz / Aussage Hitlers:

    MfG

  8. Jim Jekyll schreibt:

    Und weil gerade passend, hier eine von etlichen, derartigen Lach- und Sachgschicht´n aus der Weltstadt mit Herz (Leber, Niere, Lunge, bei uns werden all die ehrenwerten Herren Prinzen aus dem schönen Morgenlande renoviert und wieder zusammengebaut):
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/deutsches-museum-sanierung-kostensteigerung-1.4319013
    Jupp, man hat da eben mal so, nach einem halben Jahrhundert „Asbest“ „entdeckt“! Kein Wunder, dass das alles durch Glasfaserwolle als Dämmstoff ersetzt werden muss!

  9. Hans schreibt:

    Im Dezember 2015 wurde in der Nähe der Kleinstadt Weener an der Ems ein Eisenbahnbrücke von einen Frachtschiff gerammt und dabei vollkommen zerstört. Die Regional wichtige Eisenbahnverbindung zwischen Groningen und Oldenburg wurde dabei unterbrochen. Ein Neubau ist bis heute nicht einmal angefangen worden. Ich Schätze die Länge der Brücke auf ca 300 m.
    Nach Wikipedia Zitat:“ Die Brücke soll im günstigsten Fall bis 2024 durch einen Neubau ersetzt werden“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Friesenbr%C3%BCcke

    2014 begannen die Planung für eine Krimbrücke. Die 2018 für den Straßenverkehr freigegeben wurde. Es soll sich um die Längste Brücke Europas handeln
    https://de.wikipedia.org/wiki/Krim-Br%C3%BCcke#Planung

  10. ki11erbee schreibt:

    @Hans

    Der Unterschied zwischen Deutschen und irgendwelchen Drittweltländern ist der, daß die Deutschen heutzutage noch weniger auf die Reihe kriegen, aber trotzdem große Fresse haben.

    Überhaupt kein Problembewußtsein, leben in ihrer eigenen Welt und denken „anderswo isses noch schlimmer“.

    Als ob es so eine große Leistung wäre, mit dem Verweis auf „anderswo“ alles verfallen zu lassen und nichts mehr gebacken zu bekommen!

  11. RondoG schreibt:

    „ANDERSWO IST ES SCHLIMMER“… (einer meiner meistgehassten Sprüche mittlerweile)
    Und genau das ist das allerschlimmste, wenn man beginnt zu relativieren!
    Wer mit dem Finger auf andere zeigt, der lenkt den Fokus weg von den eigenen Problemen und zieht sich damit aus der Verantwortung für die eigene Gemeinschaft.
    In der heutigen Zeit und sozioökonomischen Entwicklung, wo die meisten sogar ihre eigene Großmutter für ein paar Euros mehr in der Tasche verkaufen würden, sind Tugenden verpönt, ja diese werden sogar als ein hinderliches Zeichen der Schwäche ausgelegt.
    Man darf die Deutschen auch nicht mit dem gemeinen BRD-Gesocks verwechseln. Dazwischen liegen Welten.
    Viele bekommen nichts mehr gebacken, weil es ja auch nicht gewollt ist, etwas zu erreichen. Genau wie hier in dem Artikel so wunderbar beschrieben. Nur fortwährende Probleme halten das kaputte Ausbeutersystem am Laufen. Werden Probleme schnell gelöst, dann können „Expööörten“ ihre Projekte zur Rettung der Welt (Klimahysterie, Umweltuntergang, Dieselverbot, verteuerbare Energien,…) nicht mehr verkaufen. Auch in diesem Bereich ist alles auf die Verschlimmerung statt auf eine wirkliche Verbesserung ausgelegt. Eine Verbesserung macht sich nur im Geldbeutel derjenigen bemerkbar, die an diesen Projekten mitverdienen und die wirre Propaganda unterstützen.
    LG

  12. Wikinger schreibt:

    Ja, die Problemlöser werden wirklich gehasst. Mal schauen, ob es in 3 Jahren in Ungarn mehr Kinder gibt. Und wer hat’s erfunden?
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-02/ungarn-viktor-orban-geburtenpraemie-kredit-kinder-migration

  13. ki11erbee schreibt:

    @Wikinger

    Wir alle wissen, wer das erfunden hat…

  14. Carlo schreibt:

    Bestes Beispiel mal wieder für unser korumpiertes, kaputtes System. Und JA, du hast recht mit den Deutschen! Ich erlebe es leider immer wieder in live. Ein Volk das zum Großteil in ihrer eigenen Welt lebt.
    @widu: Die Rede passt gut zum Beitrag und unterstreicht die Kernaussage über die Systeme!

  15. DerDaumen schreibt:

    Und für die, die es nicht wissen. Damals nannte man es EHEKREDIT und nicht BABYPRÄMIE.

  16. egon samu schreibt:

    Liebe Mitleser, wer sozial und sozialistisch nicht unterscheiden kann, der möge es sich bitte dringend von jemandem erklären lassen der Ahnung hat.
    Den Sozialismus kann nur jemand gut finden, der noch keine Sekunde im Sozialismus gelebt hat.
    Mir reichten 28 Jahre um diese menschenverachtende Ideologie kennen zu lernen.
    Dafür agiere ich sozial und helfe Bedürftigen die sich selbst bemühen.

  17. ki11erbee schreibt:

    @egon

    Das Problem ist, daß die größten Arschlöcher einfach ihr Ausbeutungssystem, welches nicht im geringsten sozialistisch gewesen ist, als sozialistisch etikettiert haben.

    Das wäre so, als hätte man Dir 28 Jahre lang Hundescheiße in Nutella-Gläsern verkauft.

    Klar hast Du dann eine Abneigung gegen Nutella, nur: das war kein Nutella.

    Oder willst Du mir ernsthaft erzählen, daß in der DDR das Volkswohl die oberste Maxime im Staat war?
    Nein?

    Dann war die DDR nicht sozialistisch.

    So einfach.

    Übrigens: kein wirklich sozialistisches Land würde eine Mauer um sein Land errichten, um Leute davon abzuhalten, aus dem Land zu fliehen.

  18. frundsberg schreibt:

    SOZIALIMUS heißt nicht, „es sind keine Bananen mehr da und das Geld ist nichts wert …“

    @ Wikinger

    Der Vorläufer des Kindergeldes, damals weltweit ein Novum:
    „….
    2. Einmalige Kinderbeihilfen. Aus diesem Sondervermögen wurden zunächst aufgrund einer Verordnung des Reichsfinanzministers vom 15. September 1935 an bedürftige Familien mit mindestens vier Kindern im Alter von unter 16 Jahren einmalige Kinderbeihilfen gewährt. Von Oktober 1935 bis Ende des Jahres 1940 sind insgesamt 1,1 Mio. Familien mit zusammen etwa 5 Millionen Kindern bedacht worden. Die hierfür geleisteten Ausgaben bezifferten sich auf rund 325 Mio. RM. Diese Aktion dürfte im wesentlichen zum Abschluß kommen.
    Sie stellt gewissermaßen einen Ausgleich dafür dar, daß diesen älteren, schon vor 1933 geschlossenen Ehen Ehestandsdarlehen nicht gewährt worden sind und sollte nachträglich einen gewissen Ausgleich für die Mehrbelastung der kinderreichen Familien unter diesen älteren Ehen bewirken.
    3. Laufende Kinderbeihilfen. Weit wichtiger aber ist die Gewährung der sogenannten laufenden Kinderbeihilfen. Sie wurden zunächst mit Wirkung ab 1. Juli 1936 in verhältnismäßig bescheidenem Ausmaß eingeführt. Anfänglich wurden sie vom fünften Kind ab gewährt, und zwar nur an Arbeiter und Angestellte mit einem Einkommen von unter 185 RM, später von unter 200 RM monatlich.
    Ab 1. April 1938 wurde diese Maßnahme erheblich ausgebaut. Die Einkommensgrenze, bis zu der Kinderbeihilfen gewährt werden konnten, ist auf 8.000 RM im Jahr erhöht worden. Die Gewährung von Kinderbeihilfen begann bei den sozialversicherten Arbeitern und Angestellten vom dritten Kind ab.
    Es wurden gewährt für das dritte und vierte Kind je 10 RM, für das fünfte und jedes weitere Kind von unter 16 Jahren je 20 RM. Außerdem wurden ab 1938 auch die selbständigen Landwirte, Handwerker, Kaufleute, freie Berufe usw. bis zu einem Einkommen von 8.000 RM in die Beihilfengewährung einbezogen; …
    Durch die Kinderbeihilfenverordnungen vom 9. Dezember wurde mit Wirkung ab 1. Januar 1941 ein weiterer erheblicher Ausbau vorgenommen. Jede Begrenzung der Einkommenshöhe ist nunmehr weggefallen. Es handelt sich also nicht mehr, wie bei den einmaligen Kinderbeihilfen, um eine Wohlfahrtsaktion zugunsten bedürftiger oder minderbemittelter Bevölkerungsschichten, sondern um eine bevölkerungspolitische Aktion im Sinne eines teilweisen Ausgleichs der Familienlasten, auf den grundsätzlich alle deutschen Familien im Reich Anspruch haben. …
    Gegenwärtig erhalten 2,5 Mio. Familien für rund 5 Millionen Kinder laufende Kinderbeihilfen im Betrage von jährlich etwa 600 Mio. RM.
    Selbstverständlich sind diese Maßnahmen in der Zwischenzeit auch auf die Donau- und Alpen-Reichsgaue, auf das deutsche Sudetenland und die anderen neuen Reichsgebiete ausgedehnt worden. Die Maßnahmen selbst sollen im Laufe der nächsten Jahre noch weiter ausgebaut werden. Das Ziel wird sein, die Schaffung einer Reichsfamilienkasse.“

    Ach ja, „bezahlten Urlaub“ gab es das erstemal auch ab etwa 1935 in Deutschland, also der Zeit, die die dunkelsten Jahre der gesamten Menschheit waren.

    5. Staffelung der Einkommen-, Vermögen- und Erbschaftsteuer nach Familienstand und Kinder-zahl. Neben dieser positiven Förderung der Eheschließungen und der mit Kindern gesegneten Familien geht einher die Gewährung von Steuernachlässen, gestaffelt nach Familienstand und Familiengröße. Durch die Steuergesetze vom 16. Oktober 1934 wurden die Tarife sowohl der Einkommenssteuer, als auch der Vermögens- und der Erbschaftssteuer unter bevölkerungs-politischen Gesichtspunkten einer grundsätzlichen Revision unterzogen.

    http://www.heimatforum.de

  19. frundsberg schreibt:

    Schlimm, diese „Anhänger des Gedankens der Volks-Gemeinschaft“, ähm, meine natürlich diese National-Sozialisten, ergo „NZS“.

    Schlimm, schlimm schlimm. Drohnen hatten damals keinen Platz,
    Gott sei Dank ist das heute anders!

    Noch schlimmer, das hier:

    „Durch das Gesetz zum Ausbau der Rentenversicherung vom 21. Dezember 1937 ist das Recht zur Selbstversicherung auf alle deutschen Staatsangehörigen bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres ausgedehnt worden.“
    Quelle: VÖLKISCHER BEOBACHTER, Nr. 32, „Die freiwillige Sozialversicherung“, 01.02.1938, S. 13

    Und dies hier erst:

    „Obschon der Nationalsozialismus (Volksgemeinschaft) erst in den Anfängen seines Aufbauwerkes stecke, nehme Deutschland bereits wieder eine führende Stellung in der Welt ein. … Zu den Aufgaben und Plänen des 6. Jahres der nationalsozialistischen Erhebung übergehend teilte Dr. Ley mit, daß eine großzügige Altersversorgung für die schaffende Menschen in Angriff genommen wird, daß das KdF-Seebad auf Rügen in Betrieb genommen und der Bau eines zweiten deutschen Bades bei Kolberg beginnen wird und aß am Rhein mehrere Erholungsheime geschaffen werden. Ferner gab Dr. Ley bekannt, daß das erste KdF.-Schiff im April und das zweite noch im Laufe dieses Jahres fertiggestellt sein wird. Beide werden als die schönsten Schiffe der Welt gelten können, und daß im Jahre 1940 eine ganze Flotte von KdF.-Schiffen bereitsteht, um Zehntausende von deutschen Arbeitern in Begleitung von Einheiten der deutschen Marine auf einer Weltreise zu den Olympischen Spielen nach Tokio zu bringen.“

    Quelle: VÖLKISCHER BEOBACHTER, Nr. 32, „Dr. Ley weist neue Etappen des nationalen Sozialismus: Großzügige Altersversorgung für den schaffenden Menschen – Eröffnung des KdF.-Seebades auf Rügen – Olympia-Fahrt deutscher Arbeiter nach Tokio – Betriebsappelle im ganzen Reich – Dr. Ley sprach zu 80.000 Siemens-Angehörigen (in Berlin)“, 01.02.1938, S. 2

    „Das wirtschaftliche Programm dieser Zukunft ist Ihnen bekannt. Es gibt für uns keinen anderen Weg als den einer größten Steigerung unserer Arbeit und damit ihrer Erträgnisse. Das deutsche Volk ist ein Volk mit einem hohen Lebensanspruch. Wenn die übrige Welt statt von Journalisten nur von überragenden Staatsmännern beeinflußt werde, müßte sie für diese Tatsache dankbar sein. Denn je größer die Lebens- und Kulturansprüche eines Volkes sind, desto größer wird seine Sehnsucht nach Frieden sein. Er allein gibt die Möglichkeit, jene Leistungen zu vollbringen, die den Anforderungen eines so hohen Lebensstandards zu genügen vermögen. …
    Es wird auch in der Zukunft unsere Aufgabe sein, das deutsche Volk vor allen Illusionen zu bewahren. Die schlimmste Illusion ist aber immer die zu glauben, daß man etwas verleben kann, was vorher nicht durch Arbeit geschaffen und produziert wurde. Mit anderen Worten: Es wird auch in der Zukunft unsere Pflicht sein, jeden einzelnen Deutschen in Stadt und Land klarzumachen, daß der Wert seiner Arbeit stets gleich sein muß seines Lohn. Das heißt: Der Bauer kann für seine Landprodukte nur das bekommen, was der Städter vorher erarbeitet hat und der Städter kann nur das erhalten, was der Bauer vorher seinem Boden abrang, und alle untereinander können nur austauschen, was sie produzieren und das Geld kann dabei nur die Mittlerrolle spielen. Es trägt keinen eigenen Gebrauchswert in sich. Jede Mark, die in Deutschland mehr bezahlt wird setzt voraus, daß für eine Mark mehr gearbeitet wurde. Ansonsten ist diese Mark ein leeres Stück Papier, das keine Kaufkraft besitzt. Wir aber wollen, daß unsere deutsche Reichsmark ein ehrlicher Schein bleibt, eine ehrliche Anweisung für das Produkt eines von einem anderen ebenso so ehrlich geleisteten Arbeit. Dies ist die wahre, weil einzige und wirtschaftliche Deckung einer Währung. Dadurch haben wir es ermöglicht, ohne Gold und ohne Devisen, den Wert der deutschen Mark zu erhalten und haben damit auch den Wert unserer Sparguthaben sichergestellt, zu einer Zeit, da jene Länder, die von Gold und Devisen überlaufen, ihre Währungen selbst entwerten mußten! …
    Schon der Geburtensegen wird uns zwingen, durch Erhöhung unserer Produktion das erhöhte Auskommen für die Gesamtheit sicherzustellen. …“
    Quelle: VÖLKISCHER BEOBACHTER, Nr. 52, „Der Wortlaut der Führerrede vor dem Reichstag – Adolf Hitler sprach zur deutschen Nation – Das Bleibende ist jene Substanz aus Fleisch und Blut, die deutsches Volk heißt“,
    21.02.1938, S. 6

    Das Adjektiv sozial, (frz) social und (lat) socialis, ist ein Synonym zu gesellschaftlich und im erweiterten Sinn ist
    sozialistisch zu übersetzen mit gemeinschaftlich, gemeinnützig, wohltätig, hilfsbereit, fürsorglich, kameradschaftlich.

    http://www.heimatforum.de

    Scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, scheiß NZS, …

    Solche Drecksschweine!

    Lang lebe die CDU/CSU. Lang lebe Merkel „Ich bin mit den Deutschen noch lange nicht fertig“!

  20. Carlo schreibt:

    @egon: wo auch immer du herkommen bzw gelebt haben magst, weder die DDR, noch Rumänien oder Jugoslawien waren in irgendeinster Weise sozialistisch! Es waren kommunistische Staaten die zudem faschistisch gewesen sind, in denen Menschen anderer politischer Meinung aufs Bitterste verfolgt und ausradiert worden sind.

  21. Manne schreibt:

    @ki11erbee 11. Februar 2019 um 20:14

    Genau das meine ich auch.

    Anderes Beispiel wäre der „antifaschistische Schutzwall“. Er diente nur einem Zweck. Den eines Freiluftgefängnis. Aufbau der Grenzanlagen wie Zäune, Gräben waren so gebaut das eine Überquerung von Ost nach West viel schwieriger war als in die andere Richtung.
    Und nicht zu vergessen durften die „Faschisten“ in die DDR reisen, umgekehrt durften die DDR-Bürger nur mit strenger Genehmigung in den Westen.

    @egon samu 11. Februar 2019 um 20:03

    Im Staatsbürgerkundeunterricht ist mir so manche Abweichung zwischen Theorie und Praxis aufgefallen. Erst Recht nach der Wende. Wenn ich da nur an die geplante „Mangelwirtschaft“ denke.

    Ostprodukte im Westregal – Geschaefte mit der DDR

  22. Martin schreibt:

    Der miese Lügner De Maizière mal wieder:

    Man habe sich sowohl von der warmherzigen „Refugees Welcome“-Attitüde an den Bahnhöfen leiten lassen, als auch von der Silvesternacht in Köln 2015. Da sei die Stimmung gekippt: „Alle Flüchtlinge waren plötzlich Vergewaltiger.“ Für die Entscheidung der Bundesregierung im Herbst 2015, die Staatsgrenzen nicht zu sichern, sieht de Maizière aber auch eine Mitschuld bei der Bevölkerung. „In der damaligen Stimmung hätte Deutschland diese harten Bilder von Wasserwerfern gegen Flüchtlinge nicht ausgehalten.“

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/grenzoeffnung-de-maiziere-raeumt-fehler-in-asylpolitik-ein/

  23. DerDaumen schreibt:

    OT

    Auch „lustig“….

    Merkels Zeichen am 8. Februar?
    http://www.danisch.de/blog/2019/02/11/merkels-zeichen-am-8-februar/#more-27400

  24. Manne schreibt:

    @DerDaumen 11. Februar 2019 um 23:44

    Purer Zufall von „IM Erika“

    Ob Merkels Stasi Akte jemals auftauchen wird?

    Der ehemalige Chef der Stasiunterlagenbehörde Gauck hat gute Arbeit geleistet und wurde deshalb (?) zum Bundespräsidenten befördert.

  25. Manne schreibt:

    @Manne 12. Februar 2019 um 11:07

    Egänzung:

    Warum Gauck ehemalige Stasi-Offiziere einstellte

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article13879984/Warum-Gauck-ehemalige-Stasi-Offiziere-einstellte.html

  26. Mitleser schreibt:

    OT:

    Hahaha ich lach mich kaputt, einfach zu köstlich 🙂

    Karma is a Bitch.

    „Als 2015 innerhalb weniger Monate Hunderttausende Asylsuchende nach Deutschland strömten, sei Roth im Arbeitskreis Asyl aktiv gewesen.“

    Quelle:
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/fluechtlingshelfer-74-muss-wohnung-fuer-fluechtlinge-raeumen/

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