In Deutschland sind „Die Linken“ Rechte


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Was einem in diesem Land irgendwann auffällt, ist sein dia-bolischer Charakter.

Dia-bolisch bedeutet „durcheinander geworfen, verwirrt“, der Teufel („Dia-bolos“) ist der „Durcheinanderwerfer, Verwirrer“.

Insbesondere trifft dies in der Politik zu, wo es natürlich gang und gäbe ist, selber etwas zu machen und dann die Schuld auf den politischen Gegner zu schieben.

Die christlichen, kapitalistischen Faschisten haben genau dieses „Durcheinander werfen“ politischer Richtungen in den letzten Jahrzehnten perfektioniert.

Dies geschah vornehmlich dadurch, daß sie alle linken Organisationen und Gruppierungen nach und nach unterwanderten.

Beim Volk führte das zur totalen Verwirrung.

Vor allem politische Laien denken, eine Forderung sei „links“, wenn sie von einer Gruppierung vertreten wird, die allgemein als links angesehen wird, z.B. Gewerkschaften, Arbeiterparteien oder gar „Die Linke“.

Das ist in Deutschland vollkommen falsch.

In Deutschland ist es so, daß all diese Gruppen unterwandert sind und deshalb RECHTE Forderungen vertreten!

Oder sagt mir nur einen deutschen Arbeiter, der die Forderung nach dem Volkstod der Deutschen vertritt!

(Wie kann jemand, der die Forderungen der globalistischen Kapitalisten vertritt und die deutschen Arbeiter verrät, in einer Gruppierung sein, die „linksjugend“ heißt? In Wahrheit ist also im diabolischen Deutschland die „linksjugend“ eine „rechtsjugend“!)

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Diese „rechts-links-Vertauschung“ führt zu mehreren Kuriositäten.

Einerseits dazu, daß kein Ausländer sich mit einem Deutschen unterhalten kann, ohne den Deutschen für bescheuert zu halten.

Überall auf der Welt wird mit „links“ eine Forderung nach mehr Demokratie und mehr Rechten für Arbeiter gleichgesetzt.

Nur in Deutschland heißt es, eine Forderung nach Volksentscheiden und der Abschaffung der Zeitarbeit sei „rechts“.

Wie will sich also ein normaler Mensch mit einem Deutschen unterhalten, der offenbar sogar zu dumm ist, das politische rechts-links-Schema zu begreifen?

Die andere Kuriosität besteht darin, daß in Deutschland Parteien, deren Forderungen in jedem anderen Land als sozialdemokratisch, also „gemäßigt links“ bewertet würden, in Deutschland wiederum als „rechtsextrem“ wahrgenommen werden.

Die DVU, die NPD, die Republikaner: all das waren sozialdemokratische, eher links ausgerichtete Parteien.

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Auch das unsägliche Video des Volkslehrers, mit dem er sich in jeder politischen Diskussion zum Obst gemacht hätte, zeigt deutlich den politischen Unverstand großer Teile des deutschen Volkes.

rechts hat im politischen Diskurs nichts mit „aufrecht“ oder „richtig“ zu tun,

und links hat nichts mit „linkisch“ oder „link“ im Sinne von „falsch“ zu tun.

Rechts sind ganz einfach die klassetypischen Forderungen der Arbeitgeberseite

und links sind die klassetypischen Forderungen der Arbeitnehmerseite.

Jetzt mal im Ernst: wie bescheuert muss man sein, um eine Versammlung von Arbeitern, Arbeitslosen und Rentnern zu sehen und diese dann als „Rechte“ zu bezeichnen,

während andererseits Beamte, Politiker, Millionäre und Milliardäre, die all ihren Reichtum durch Raub an der Arbeiterklasse zusammengescheffelt haben, beim gemeinsamen Kaviar essen und Sekt schlürfen als „links“ bezeichnet werden?

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(Nur ein absoluter Vollidiot sieht auf diesem Foto „Linke“ beim Feiern. Jeder Mensch mit Verstand sieht hier Rechte!)

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Für so einen politischen Schwachkopf ist wahrscheinlich Warren Buffett ein „Linker“, während die alte Oma mit der Mickerrente, die sich wegen der Siedlungspolitik des christlich-faschistischen Merkelregimes nicht mehr auf die Straßen traut und darum „mehr Sicherheit“ fordert, eine „Rechtsextreme“ ist.

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(Da! Eine Rechte!)

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Wirklich: wie bescheuert muss man sein?

Wie bescheuert muss man sein, um selbst bei diesen einfachsten Grundlagen in der Politik zu versagen und dann zu glauben, man könne großartig mitreden?

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Der eigentliche Anlass für meinen Artikel ist aber eine Meldung, bei der eben genau meine These und Sichtweise zu 100% bestätigt wird.

Ihr habt sicherlich von den vorbildlichen Protesten der „Gelbwesten“ gehört, die nicht nur wegen erhöhter Benzinpreise auf die Straße gehen, sondern denen das neoliberale, kapitalistisch-faschistische Regime des Rothschildjüngers Macron zum Halse raushängt.

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Sie sind also primär gegen Kürzungen im sozialen Sektor, verlangen mehr Demokratie, mehr Mitbestimmung und wollen nicht länger zusehen, wie immer nur Politik für die Reichen gemacht wird.

Schaut euch die Liste ihrer Forderungen an; da findet ihr von vorne bis hinten nur linke!

All das, was auch in Deutschland jede Putzfrau, jeder Leiharbeiter, jeder Rentner, jeder Kranke, jeder Arbeitslose fordern würde, findet ihr auf der Liste der Forderungen der Gelbwesten.

Es handelt sich also um eine LINKE Bewegung, zu 100%.

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Oben schrieb ich, daß in Deutschland alles vertauscht ist.

Das würde also logisch bedeuten, daß in Deutschland der linke Protest der Gelbwesten am stärksten von denen bekämpft wird, die sich selber links nennen und daß diese wiederum die Lüge verbreiten werden, die Gelbwesten seien Rechte!

Und siehe da:

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Es passt zu 100%.

Wir haben in Frankreich eine echte linke Bewegung, und diese wird uns in Deutschland als „rechts“ verkauft.

Und diejenigen, die in Deutschland am meisten gegen eine echte linke Bewegung schimpfen, sind in Parteien, die pro forma oder nominell „links“ sind, die aber gar keine linken Interessen vertreten, sondern nur rechte.

Denn wäre z.B. Herr Riexinger wirklich ein Linker, würde also die Interessen der Arbeiter vertreten, stünde er zu 100% hinter den Gelbwesten.

Indem er sie aber verteufelt und ihre Anliegen ganz und gar nicht teilt, sondern sogar diffamiert und bekämpft, hat er sich ja ganz klar als Rechter entlarvt.

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Wer jedoch zu dumm oder zu verbohrt ist, die einfache Regel:

Arbeitnehmerinteressen = links

Arbeitgeberinteressen = rechts

anzuwenden, und stattdessen im eigenen Saft schmorend vor sich hin philosophiert und die Begriffe völlig willkürlich verwendet, mit dem ist natürlich keine Diskussion möglich.

Oder wer von uns würde sich ein Navigationssystem einbauen, das ständig rechts und links verwechselt?

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LG, killerbee

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10 Antworten zu In Deutschland sind „Die Linken“ Rechte

  1. Natalie schreibt:

    Ich habe mal einen interessanten Kommentar kopiert. Vielleicht könnte da etwas dran sein. Dann hat Riexinger nicht gelogen sondern so formuliert, dass nur die Elite und sehr aufgeklärte Bürger ihn verstehen. Dann wäre es ähnlich wie bei der Demo in Chemnitz, wo der Verfassungsschutz sich unter die Demonstranten mischte und Ausschreitungen beging.

    „Riexinger hat recht!
    Es gibt verbürgte Erkenntnisse, dass die schlimmsten Ausschreitungen in Frankreich von verkleideten Polizisten begangen werden, die ihrer ultrarechten Gesinnung damit Luft verschaffen, indem sie die Gelbwesten-Bewegung diskreditieren.“

  2. ki11erbee schreibt:

    @Natalie

    Natürlich gibt es in Frankreich ebenso wie in Deutschland, Spanien, England, USA, etc. Provokateure, die vom Staat untergemischt werden, um dann einen Vorwand für die Bekämpfung eines an sich gerechten Anliegens zu haben.

    Jede Wette, daß IRA, ETA und auch andere militante Unabhängigkeitsbewegungen in Wirklichkeit vom unterdrückenden Staat selber geleitet wurden, um gegen die Minderheit vorgehen zu können.

  3. derbienenmannsagt schreibt:

    Es geht immer um die Sprache. Ich habe diese selber jahrelang unterschätzt.

    Bereits Konfuzius sagte, dazu richtigerweise:“Wenn die Sprache nicht stimmt, so ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist;Ist das, was gesagt wird, nicht das was gemeint ist, so kommen die Werke nicht zustande;
    Kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen Moral und Kunst nicht;
    Gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft das Recht nicht;
    Trifft das Recht nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen;
    also dulde man keine Willkürlichkeit in den Worten – das ist es, worauf es ankommt.“

    In diesem Sinne ist es schade, daß u.a. der Volkslehrer als bekannter Muliplikator in der Befreiungsszene sich eher auf sein – wenn auch durchaus interessantes, aber falsches- rechts/links Schema vertieft und Leute irreführt.

  4. ki11erbee schreibt:

    @bienenmann

    Die Sache mit dem Volkslehrer ist wirklich schade. Er hat einfach mit zu vielen Esoterikern zu tun, die sich ihr eigenes kleines Elfenbeintürmchen zusammenbasteln und darin Worte anders definieren als der Rest.

    Resultat: keine Kommunikation mehr möglich.

    Stell Dir einfach vor, in Mexiko gehen Arbeiter auf die Straße und fordern bessere Bezahlung und mehr Urlaub. Alle Menschen werden sagen: „Aha, ein linker Protest“
    Nur der Volkslehrer und andere sagen: „Hmm, das ist doch ein gerechtes Anliegen. Also sind es Rechte!“

    Verstehst Du das Dilemma? Wie will man sich mit Menschen unterhalten, wenn jeder unter demselben Wort etwas anderes versteht?

    Ich glaube, das ist es, was die ganze Sprachverwirrung letztlich auch bewirken soll: daß Kommunikation ver-unmöglicht wird. Denn wo keine Kommunikation stattfindet, können sich auch keine Gruppen bilden, wo sich keine Gruppen bilden können, bleibt jeder vereinzelt und machtlos.

    Sprachverwirrung ist also direkt als Instrument für „Teile und Herrsche“ zu verstehen.

  5. vde schreibt:

    ich gehe mal davon aus, dass der volkslehrer auch deine seiten liest. denke, dass auch der eine oder andere der mitleser hier, ihn auf seine falsche „navigation“ (sehr guter vergleich von dir) , bereits hingewiesen hat. jdenfalls bleibt er trotzdem auf seinem falschen kurs. es ist jedoch, ohne aufklärung, statement etc. schwer für ihn, seine begriffsveränderung, -anwendung seinen befürwortern zu erklären. vielleicht ist dass das dilemma?

    einfacher für viele sind wohl die begriffe: oben und unten, welche wohl nicht so vertauscht werden können, wie links und rechts (also mal von der sitzordnung im parlament abgeleitet): hier ist wohl jedem gleich verständlich, wenn man von den – die da oben, oder den – oberen zehntausend- etc.spricht.

    somit ergibt sich: oben gleich rechts und unten gleich links. vielleicht hilfts dem einen oder anderen damit, wieder in die richtige richtung zu navigieren..

  6. ki11erbee schreibt:

    @vde

    Ich bin sicher, irgendein Schwachkopf wird es auch fertig bringen, oben und unten zu vertauschen, so daß wieder zwei Leute etwas verschiedenes meinen können, obwohl sie dasselbe Wort benutzen.

  7. vde schreibt:

    letztenendes muß ich dir leider recht geben, zu dieser aussage/annahme, denn so ist es ja auch schon mit dem begriff: wir sind die guten (westen) geschehen…

  8. sivis-zwei-komma-5 schreibt:

    Die RECHTS-LINKS Konfusion/-Konzept gehört ja auch zum Gesamtkonzept…

    Meine (Langzeit)-Erfahrung: Wenn alternativ denkende & relativ wissende Menschen aufeinander treffen, wird jede noch so kleine Äusserung: zerlegt, in Frage gestellt, zerredet, vermeintliche Wissentheit wie ein Popanz zur Schau gestellt, verschlimmbessert, korrigiert, geistig blockiert (im internetdeutsch auch: gesperrt ;-)…

    Die hochgelobte Toleranz und Meinungsvielfalt wird in diesen Kreisen auch nicht als Bereicherung (ich weiß, ein ÜBEL missbrauchtes Wort) gesehen, sondern mit Klauen und Zähnen bekämpft, bevor man sich auch nur eine Sekunde über einen alternativ dargestellten Sachverhalt Gedanken gemacht hat…

    Das eigene Brett vorm Kopf ist auch bei diesen Leuten immanent. Ob Volkslehrer, Axel Schlimper, welche Du immer auch nehmen willst, nach ein paar Sätzen merkst Du, wie die Selbstgefälligkeit, Überheblichkeit moralinsauer in der Luft liegt…WIRKLICH debattieren kann man solchen Leuten nicht…ist zumindest mein Eindruck. Das ist auch der Grund, warum Diese keine wirkliche Masse hinter sich bringen, weil der MEINUNGSKORRIDOR ähnlich wie beim sogenannten System ebenso auf Scheuklappenniveau verengt ist…

    PS: Mein persönlicher Oberklopper diesbezüglich war Mario Rönsch, alias Ex-Migrantenschreck-Betreiber und Anonymus(.ru)-Dieb…wer den mal (unmaskiert) live erlebt hat, der braucht kein Praktikum in einer JVA oder Klapse mehr…

    Holger Strohm beschäftigt sich in dem folgenden Beitrag mit der (rhetorischen) Frage:
    „Wahnsinn oder Hochverrat?“ PS: Auch wenn ich nicht in allen Punkten übereinstimme, ist auf jeden Fall stimmiger, als Antonia Hofreiter, mit den ständigen infantil wirkenden, geradezu grotesken Empörungsorgie oder Claudia Moll „Isch schääme misch främdt“(von der Putzkolonne 😉 im Bundestag…

  9. ki11erbee schreibt:

    @sivis

    Das Problem ist einfach, daß sich gewisse Sachen ausschließen. Zum Beispiel meine „rechts-links“-Definition und die von Schlimper. Nun die Frage: warum sollte er von seiner Definition abgehen, sie ist ja für ihn stimmig! Und warum sollte ich von meiner abgehen, die für mich auch stimmig ist?

    Was tun? Gar nix. Sich aus dem Weg gehen. „Zu viele Häuptlinge, zu wenige Indianer“

  10. Auguste-Viktoria schreibt:

    Meiner Ansicht nach sind die Linken diejenigen, die sich für die Unterdrückten und gegen die Unterdrücker einsetzen. Sie wollen nicht nur die Not der Unterdrückten lindern, sondern bestehende Rang- und Klassenunterschiede überwinden. Wenn ich mich nicht irre, kämpften die ersten Linken, also die in der französischen Nationalversammlung 179x, für das Bürgertum und gegen Monarchie und Adel. Als Bürgertum und Adel auf einer Stufe waren, nahm man, inspiriert v. a. von Karl Marx, die Arbeiterklasse als Unterdrückte wahr, und in manchen Ländern wurden später „die Produktionsmittel vergesellschaftet“. Die Gleichberechtigung der Frau ist auch ein altes linkes Thema, ebenso wie die der Schwarzen.
    Als es im Westen der Arbeiterklasse gut ging und Frauen gleiche Rechte hatten wie Männer, wurde die Gleichstellung der Frau gefordert und Homosexuelle als neue unterdrückte Minderheit wahrgenommen. Durch die Siedlungspolitik, die m. E. bereits in den 50ern mit den Gastarbeitern begann, hatte man eine weitere benachteiligte Minderheit und konnte die Mehrheit im Namen von Toleranz, Offenheit und Antirassismus schikanieren. Nun sind im Westen die Einheimischen die Benachteiligten, aber der Schuldkult (egal ob sein Thema Auschwitz, Kolonialismus oder Sklaverei ist) verhindert, dass sie als solche erkannt werden.
    Kurz zusammengefasst: Rechte wollen die bestehende Ordnung mit ihren Rang-, Klassen- und Rassenunterschieden beibehalten, während Linke diese Unterschiede überwinden wollen. Bis der globale Einheitsbrei unter der „Hure Babylon“ (=Papsttum) erreicht ist.

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