NSU-Prozess geht zu Ende


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Zur Erinnerung die offizielle Version:

Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe (im Folgenden „BMZ“ abgekürzt) sollen seit 1998 bis zum Oktober 2011 „im Untergrund“ gelebt haben,

sich ihr Leben durch Bankraube und Überfälle finanziert haben,

die Dönermordserie verübt haben,

Bombenanschläge verübt haben,

und die Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn ermordet haben.

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Das Problem ist, daß es für jede dieser Anschuldigungen keine Sachbeweise gibt und in manchen Fällen sogar die Unschuld des Trios ganz klar feststeht.

Zum Beispiel gibt es da den Fall des Überfalls, wo man eindeutig die DNA des Täters isolieren konnte, diese mit BMZ nicht übereinstimmte, aber die Justiz sagt:

„Die waren das trotzdem“

Dies ist eine typisch christlich-dogmatische Herangehensweise, die an Hexenprozesse im finsteren Mittelalter erinnert.

Auch dort war die Aussage „Die ist gestern nacht auf ihrem Besenstiel um den Brocken geflogen und hat mit dem Teufel getanzt“ vollkommen akzeptiert,

weil Naturgesetze (bzw. der Verstoß gegen dieselben) überhaupt nicht in die Betrachtung eingeflossen sind.

Tatsache ist:

wenn man Fingerabdrücke oder die DNA des Täters hat, diese jedoch nicht mit dem Verdächtigen übereinstimmen, dann war er es nicht!

Punkt.

Da gibt es keine Diskussion von wegen: „aber vielleicht doch…“

Nein.

Weder die DNA, noch die Fingerabdrücke können geändert werden.

Mit dem „NSU“-Prozess wurde also in der deutschen Justiz ein Präzedenzfall dafür geschaffen, daß ein Verdächtiger auch dann der Täter sein kann, wenn die DNA des Täters nicht mit der des Verdächtigen übereinstimmt.

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(Phantombild des Täters beim Sprengstoffanschlag in der Probsteigasse in Köln, der auch dem „NSU“ zugeschrieben wird. Die Ähnlichkeit mit BMZ ist verblüffend…)

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Gerade die moderne Forensik und die Naturwissenschaften sollten eigentlich der Willkür Einhalt gebieten, aber der NSU-Prozess zeigt, daß die Christen keine Probleme damit haben, sich bei Bedarf über wissenschaftliche Erkenntnisse hinwegzusetzen und trotz nicht übereinstimmender Fingerabdrücke oder DNA eine Person einfach per „ordre de mufti“ zum Täter zu erklären.

Wer das irgendwie für vernachlässigbar hält, der versteht die Implikationen nicht.

Dann gibt es nämlich keine Möglichkeit mehr, sich zu verteidigen, seine Unschuld zu beweisen!

Nehmt an, irgendwo wird die Leiche einer jungen Afghanin gefunden, die zuvor sexuell missbraucht wurde.

Die Gerichtsmedizin stellt DNA und Fingerabdrücke des Täters sicher.

Da ihr unschuldig seid, geht ihr freiwillig zur Polizeiwache, gebt eine DNA-Probe ab und lasst euch Fingerabdrücke abnehmen.

Eine Woche später rammt euch ein SEK um 4:30 Uhr morgens die Tür ein und ihr werdet mit dem Hubschrauber nach Karlsruhe geflogen.

Euch wird vorgeworfen, die Afghanin vergewaltigt und ermordet zu haben.

Folgendes Gespräch:

Polizist: „Geben Sie zu, Sie waren es!“

„Nein, ich war es nicht. Haben Sie die DNA überprüft?“

„Ja, haben wir.“

„Und?“

„Keine Übereinstimmung“

„Dann ist doch alles klar“

„Nein, sie waren das trotzdem.“

„Quatsch, ich kann doch meine DNA nicht verändern! Und was ist mit den Fingerabdrücken?“

„Die sind ganz anders als Ihre.“

„Na sehen Sie!“

„Sie waren das aber trotzdem“

„Sind sie verrückt? DNA stimmt nicht, Fingerabdrücke stimmen nicht und ich soll der Täter sein? Außerdem habe ich ein Alibi; ich war die letzten 3 Wochen auf Mallorca. Ich bin erst wieder gekommen, als die Leiche schon gefunden wurde, wie soll ich da der Täter sein?“

„Das werden wir schon noch rausfinden. Wir wissen nur, daß Sie es waren und die Afghanin aus rassistischen Gründen ermordet haben.“

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(„Geben Sie es endlich zu; Sie waren es! Wenn Sie nicht gestehen, wird ihnen das als Uneinsichtigkeit ausgelegt und wirkt sich strafverschärfend aus…“)

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Ungefähr so muss man sich polizeilichen Ermittlungen vorstellen, wenn eine Pfarrerstochter die Kanzlerin ist.

Naturwissenschaften werden Dogmen untergeordnet;

die Justiz sucht nicht nach Wahrheit, sondern begründet die von der Politik im Voraus gefällten Urteile.

Wie, glaubt ihr nicht?

Doch, schaut her:

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Am 22.11.2011 haben alle Fraktionen des Bundestages einstimmig beschlossen, daß eine „Neonazi-Bande“ die Dönermörder waren.

Das Urteil wurde vom Bundestag gefällt!

Alle Untersuchungsausschüsse hatten nur die Aufgabe, das WIE zu klären, jedoch niemals an der Täterschaft von BMZ zu zweifeln.

Übertragen auf mein Beispiel:

Es steht fest, daß ihr die Afghanin ermordet habt. Im folgenden soll nur noch geklärt werden, wie ihr es geschafft habt, fremde DNA und fremde Fingerabdrücke auf der Leiche zu platzieren, wie ihr so schnell und unerkannt von Mallorca zum Tatort kommen konntet und wie es möglich war, daß euch keiner gesehen hat und ihr keine eigene DNA und keine eigenen Fingerabdrücke am Tatort hinterlassen habt.

All das sind zwar „Ungereimtheiten“, aber kein Grund, eure Täterschaft in Frage zu stellen, denn die ist bereits in Stein gemeißelt.

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Nach diesem Exkurs kommen wir wieder zurück zum NSU, zu dem ich Dutzende Artikel geschrieben habe.

Letztlich läuft es auf zwei Alternativen heraus:

a) Man glaubt die offizielle Version und stört sich nicht daran, daß an keinem der Tatorte auch nur der kleinste Sachbeweis (DNA, Fingerabdrücke) gefunden wurde, daß keiner das Trio an irgendeinem Tatort gesehen hat. Als Beweis akzeptiert man das „Geständnis“ von Beate Zschäpe, die „Bekenner DVDs“ und die „gefundenen“ Waffen.

(Daß die Waffen dort „gefunden“ wurden, impliziert übrigens kein Eigentumsverhältnis. Es ist auch möglich, daß ein Ermittler die Waffen 10 Minuten vorher dort „verloren“ hat und seine Kollegen sie anschließend „fanden“)

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b) Man glaubt die offizielle Version nicht. In diesem Fall muss man annehmen, daß die Beweismittel von staatlichen Stellen platziert worden sind und das Geständnis von Beate Zschäpe unter Zwang zustande gekommen ist.

Es wäre übrigens kein Einzelfall, daß der Staat Beweise platziert („Celler Loch“) oder Geständnisse erpresst, um die wahren Täter zu schützen.

Daß die christlich-faschistische BRD übrigens auch schon in der Vergangenheit Serienmorde befreundeter Staaten deckte, wird in der Doku „Mord in Titos Namen“ thematisiert, wo die BRD aus politischen Gründen jugoslawische Killerkommandos deckte, die in Deutschland Exilkroaten ermordeten.

Es wäre also möglich, daß auch in diesem Fall ausländische, z.B. türkische Killerkommandos für die „Dönermorde“ verantwortlich waren, weil die Opfer teilweise mit der PKK kooperierten.

Dafür würde auch die klassische Tötung durch Schuß ins Gesicht sprechen, die immer auch eine Botschaft beinhaltet.

Und weil sowohl die Türkei als auch Deutschland NATO-Partner sind, deckt man seine Verbrechen gegenseitig und schiebt z.B. die „Dönermorde“ durch Beweisplatzierung einfach einem politisch genehmen Sündenbock in die Schuhe: ein paar toten Nazis aus Zwickau.

Die These, daß die Dönermorde in Wirklichkeit von einer Interessengemeinschaft aus „Grauen Wölfen“, organisierter Kriminalität und türkischem Geheimdienst verübt wurden, wurde übrigens noch im Februar 2010 vom Spiegel vertreten, der diese Informationen aus dem direkten Umfeld der Opfer hatte:

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Und die sollen nun alle gelogen haben, und in Wirklichkeit waren es zwei Neonazis ausm Osten, die seit 13 Jahren im Untergrund lebten?

Naja, kann man wie gesagt glauben.

Muss man aber nicht glauben.

NOCH NICHT;

bin gespannt, wann auch „NSU-Leugnung“ von den Christen als Volksverhetzung unter Strafe gestellt wird…

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LG, killerbee

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38 Antworten zu NSU-Prozess geht zu Ende

  1. Internetzel schreibt:

    Hat dies auf 👽 INTERNETZEL rebloggt.

  2. DerDaumen schreibt:

    Naja, ich würde fast vermuten, dass die „NSU-Leugnung“, unter bestimmten Bedingungen (pers. Profil, andere pol. Aktivitäten), in Bayern schon unter das „Gefährdergesetz“ fällt.

    Wundern würde es mich jedenfalls nicht.

  3. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  4. Bunnyma schreibt:

    Aber die Drei sind ja Nazis. Punkt. Reicht doch!!!

  5. ki11erbee schreibt:

    @bunny

    Ja, wie damals im Mittelalter. Hexen sind schuldig, weil sie Hexen sind.

  6. Onkel Peter schreibt:

    Hat dies auf Die Morgenzeitung rebloggt.

  7. frundsberg schreibt:

    Sehr gute Zusammenfassung, killerbee! Eine der Grundannahme zum späteren NSU war der Punkt, daß jeder Mord mit derselben Waffe ausgeführt worden sein soll. Das hat jedenfalls das BKA, welches für die ballistischen Untersuchungen zuständig ist, jedesmal den SOKOs mitgeteilt. Also wohlgemerkt, nicht die gleiche Waffe (Typ+Kaliber), sondern dieselbe. Erst dadurch bestand ja ein „Zusammenhang“ zwischen den 9 „Döner-Morden“. Die Akten ergeben aber, daß bei 6 Morden keine Hülsen, nur die Patronen gefunden werden konnten. Die Patronen waren stark gestaucht, ein Abgleich quasi nicht möglich. Ohne Hülsen, die die charakteristischen Muster am Umfang aufgrund der Felder-Züge des Laufs geben, gibt es auch keine Möglichkeit zu der Aussage, daß immer dieselbe Waffe im Einsatz war. Es war also eine Lüge. Eine vorsätzliche Falschbehauptung, die einfach gebraucht wurde und deshalb vom BKA so lanciert wurde. Da das BKA das nicht aus sich selbst heraus macht, gab es sicherlich einen politische Auftrag. Eine Anweisung von Oben.

    Jedenfalls war es den SOKOs nicht möglich, einen Zusammenhang zwischen den Opfern zu finden, weil es wahrscheinlich unterschiedliche Tätergruppen waren. Warum war das aber wichtig? Weil man am Ende behaupten konnte, daß „rassistische“ Täter wahllos Ausländer ermorden, die untereinander keinen Zusammenhang hatten.

    Bleibt die Frage , warum Beate sich nicht so verteidigt, wie sie es könnte/sollte? Womöglich wird sie mit etwas unter Druck gesetzt. Das ist nicht gesichert, aber möglich. War bei den Hexenprozessen in Nürnberg gegen Mitglieder der Waffen-SS genauso, also Sepp Dietrich und Peiper und Co. Ihr wißt schon, mit schweren Stiefeln Hoden zerquetscht, Fingergelenke in Türangeln zerdrückt, Streichhölzer unter die Fingernägel getrieben, mit Urin, Blut und Kot beschmierte Kapuzen übergezogen, um dann mit Schläuchen die Fresse bearbeitet zu bekommen. So wurden Geständnisse von fiktiven Verbrechen erzeugt. Nach der Unterschrift vom Sepp galt dann die Waffen-SS als „verbrecherische Organisation“. Das ist bis heute per Strafgesetz so.

    Der NSU hat zwei mir bekannte Vorläufer in der Behandlung mutmaßlicher „Rechtsterroristen“, hier Jugendliche: Mölln und Solingen. Genauer sind es natürlich viel mehr solcher Abpressungen und Behandlungen: hier sei auch der Fall Lübeck 1994 oder Potsdam 2007 (Fall Wasserbauingenieur) erwähnt, als völlig unschuldige Deutsche per Hubschrauber nach Karlsruhe geflogen wurden. Von späterer Entschädigungen durch den Staat und öffentliche Wiederherstellung der Reputation brauchen wir nicht reden. Wen diese Fälle interessieren, kann hier mal reinschauen:

    https://tinyurl.com/yc837g7u

  8. DerDaumen schreibt:

    OT:

    Copyright-Reform: EU-Parlament weist Upload-Filter und Leistungsschutzrecht zurück
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Copyright-Reform-EU-Parlament-weist-Upload-Filter-und-Leistungsschutzrecht-zurueck-4100485.html

    Na immerhin, mal schaun was der Herbst dahingehend dann bringt.

  9. Wüterich schreibt:

    Vor einem Gericht in Deutschland bekommt man kein Recht, sondern ein Urteil.
    M.Winkler

  10. RondoG schreibt:

    Sehr gut auf den Punkt gebracht!
    Es gibt ja so ungeschriebene Gesetze:
    1) Die Regierung hat immer Recht!
    2) Hat die Regierung sich mal vertan, oder es bestehen begründete Zweifel, dann tritt unverzüglich Gesetz Nr. 1) in Kraft.
    Wer etwas anderes vermutet, versichern kann, was sich wirklich zugetragen hat oder selbst Zeuge ist, der ist ein ‚Verschwörungstheoretiker“, „Leugner“ oder „Terrorist“.
    So in etwa kann man sich das vorstellen.
    Auch die Tatort-Folge „Küstenwache“ von 2001 mit den Phantombildern war schon eine Art Leak des später offiziell verlauteten Drehbuchs. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Vor allem passt das auch zu den platzierten „Heringen“, eben alles sehr maritim angehaucht, aber als Geschichte und den realen Folgen so stinkig wie Surströmming.
    LG

  11. vde schreibt:

    @ frundsberg-
    diese aussage stimmt so leider nicht:
    Zitat-
    Ohne Hülsen, die die charakteristischen Muster am Umfang aufgrund der Felder-Züge des Laufs geben, gibt es auch keine Möglichkeit zu der Aussage, daß immer dieselbe Waffe im Einsatz war.
    Zitatende.
    und zwar aus 2 gründen: ersten läßt sich keine patrone nebst hülse in einen gezogenen lauf einschieben sondern nur in das patronenlager-
    http://www.waffen-crottet.ch/fertlauf_1.html
    zweitens:
    Quelle:http://friedensblick.de/8913/nsu-das-maerchen-der-ceska-mordwaffe/
    … antwortete Jung, dass man anhand der Hülse nur das verwendete Schusswaffen-System feststellen könne.

    „Das lässt sich anhand des Geschosses definitiv sagen. Sie haben anhand des Geschosses Individualmerkmale, sodass Sie sagen können: Die beiden Geschosse stammen aus derselben Waffe. – Anhand der Hülse können Sie nur sagen: Das System. Die Hülse ist aus einer Ceska 83 verschossen worden. – Aber Sie können nicht sagen: Das ist die Tatwaffe. – Das können Sie nur mit dem Geschoss.“

  12. Morgenrot schreibt:

    Den Bundestagsbeschluß hatte ich ganz vergessen. Das ist ein Eingriff in ein schwebendes Verfahren. In der brd gilt doch laut der Demokraten auch die sog. Unschuldsvermutung. Die wurde durch Parlamentsbeschluß in eine Vorverurteilung und Anweisung an die Gerichte aufgehoben.
    Sicherlich haben die Strohköpfe noch nie einen Gedanken daran verschwendet, daß sie eine düstere Theateraufführung inszenieren. Wie könnte man denn auch auf so einen Gedanken bei der Dauerentrüstung über die „Nazis“ kommen. Ach so, die haben ja einen ganzen „Zivilisationsbruch“ auf dem Strafregister.
    Die brd ist wahrlich ein Irrenhaus.

  13. ki11erbee schreibt:

    @Morgenrot

    Wobei man hier differenzieren muss. Die normalen Leute, die sind wahrlich irre.

    Aber die Handlungen der Elite sind nicht irre, sondern von vorne bis hinten durchdacht, extrem komplex. Aber verbrecherisch.

  14. frundsberg schreibt:

    @vde,
    richtig. Die Hülse verbleibt im Patronenlager (geht nicht durch Lauf) und wird nach Zündung freigegeben/ausgeworfen. Vielleicht das hier noch als Ergänzung: Der Kreis um ‚Fatalist‘ gibt etwas sehr Schwerwiegendes zu bedenken:
    „Wann kam die Zuordnung zur Dönerčeská, Mord 15.6.2005? ‚Bereits am 16.06.2005 wurde durch das BKA – KT 21, die erwartete Waffengleichheit bestätigt. Demnach steht zweifelsfrei fest, daß bei allen sieben Taten die Pistole Marke Česká, Typ 83, Kal. 7,65 mm Browning verwendet wurde. Weder Tatwaffe, noch Hülsen wurden am Tatort vorgefunden.‘ Denn: ‚Die auf den Geschossen allein erkennbaren Waffenspuren erlauben keine nähere Aussage zu dem bei der Tatausübung benutzten Waffensystem.‘ Wie machen die das? Keine Hülse, aber innerhalb von Stunden ordnet das BKA einen Mord einer Serie zu? Hat das BKA eine Dönermordserie erfunden?“

    Quelle:
    Bundeskriminalamt Kriminaltechnisches Institut, KT21-2005/2768/1, Kap. 5.3, Schußwaffensystembestimmung
    NSU LEAKS, „DER MORD AN BOULGARIDES 2005 IN MÜNCHEN. ER IST GRIECHE“, 10.07.2014

  15. smnt schreibt:

    „bin gespannt, wann auch „NSU-Leugnung“ von den Christen als Volksverhetzung unter Strafe gestellt wird…“
    Na, ab Urteilsverkündung. Und um das Ganze abzusichern gibt es 120 Jahre Sperrfridt
    für NSU-Akten…
    https://deutsch.rt.com/meinung/72735-verschwoerungstheoretiker-und-verschwoerungspraktiker-lange-sperrfrist/

  16. vde schreibt:

    nachtrag zu 16:58– natürlich gibt es jedoch auch auf den hülsenböden individuelle abdrücke, z.b. vom bolzen oder auch auswerfer, da diese sich je nach zustand/gebrauch der waffe unterscheiden.

    @KB- gerade wurde mir bewußt, daß es im Zschäpe-prozess gar nicht um den NSU-prozeß handelt, also täterbelastung der beiden uwes und die morde, sondern nur darum, ob zschäpe an diesen dingen beteiligt oder zugearbeitet hat.

    das die beiden uwe die nsu-und kiesewetter-mörder waren, wird doch als selbstverständlich und als dogma angesehen.

  17. Nachdenkerin schreibt:

    Sehr gut erklärt, aber trotzdem eine Frage. Du schreibst gleich am Anfang: < >

    Ist das Jahr „2010“ ein Schreibfehler? Nach dem was ich bisher las, müsste es doch „Oktober 2011“ heißen.

  18. Lisa Vogel schreibt:

    Dein Beitrag, wie immer, 1A.👍

  19. ki11erbee schreibt:

    @Nachdenkerin

    Richtig, habe mich vertan.

  20. deutschnationales_Feigenblatt schreibt:

    Oktober 2011 – kurz vor der Gleichschaltung aller deutscher Medien

  21. ki11erbee schreibt:

    @feigenblatt

    Die NSU-Legende war das Mittel, wodurch die Gleichschaltung erfolgte.

    Wer mitmachte, hing automatisch mit drin,
    wer die Wahrheit berichtete, wurde verfolgt.

    Nichts schweißt mehr zusammen als gemeinsam erzählte Lügen, gemeinsam begangene Verbrechen.

  22. smnt schreibt:

    lebenslänglich, 10-facher Mord…
    WTF?

  23. Steffen schreibt:

    • 2009 verbrennt ein NSU-Zeuge in seinem Auto, kurz bevor er aussagen kann.

    • 2013 verbrennt ein weiterer Zeuge in seinem Auto, an dem Tag, an dem er vor Gericht aussagen soll.

    • Ein V-Mann wird in seiner Wohnung 2014 tot aufgefunden (vom Verfassungsschutz), offiziell an „Diabetes“ gestorben.

    • 2015 soll eine Zeugin aussagen, die kurz vorher mit einer kleinen Prellung am Knie ins Krankenhaus eingeliefert wird und dort dann laut Todesschein stirbt an (Achtung:) Lungenembolie.

    • Der Verlobte der an „Lungenembolie“ verstorbenen Zeugin fuhr sie ins Krankenhaus – und ist seit Februar 2016 ebenfalls: tot.

    • Im Februar 2017 verstirbt überraschend eine weitere Zeugin in Ludwigsburg, kurz bevor sie die Ladung des Untersuchungsausschusses erhält. Die Todesursache kann von keinem Gerichtsmediziner mehr ermittelt werden, da die Leiche überraschend und ungeplant schnell eingeäschert wird.

    • Juni 2018 der international bekannte Brandermittler und Kriminaltechniker Frank Dieter Stolt stirbt überraschend in einem MANNHEIMER Krankenhaus. Stolt war völlig gesund, fiel aus ungeklärten Ursachen ins Koma und verstarb sofort. Die Todesursache ist so unklar, dass nun von dessen Familie eine Obduktion in Auftrag gegeben wurde. Stolt war im Rahmen der NSU-Ermittlungen mit Untersuchungen beauftragt. Dabei äußerte er sich über alle Maßen öffentlich auch kritisch zu diesen.

  24. frundsberg schreibt:

    Zschäpe zu lebenslänglich verurteilt. Vielleicht haben sie ihr auch eingeredet, wenn sie nicht zuviel plaudert, kommt sie bald wieder raus. Das Nichtverteidigen hat sich so oder so nicht gelohnt.
    Dabei saß sie bereits 7 Jahre in „U-Haft“. In einer früheren Ausgabe der BILD kamen Zellennachbarinnen zu Wort: Völlig kalt wurde dargestellt, wie sehr Beate litt und wie häufig sie nicht aufhören konnte, zu weinen, weinen und weinen.

    Im Gegensatz zu den „Mördern“ von Mölln und Solingen, ist Beate Zschäpe bundesweit viel zu bekannt. Ob sie jemals wieder lebendig frei sein kann, darf in so einem System mit recht bezweifelt werden.

    Die Kommentatoren haben auf jeden Fall recht. In einigen Jahren werden die ersten Menschen hier eingesperrt, „wegen Leugnen der braunen NSU-Haß-Verbrechen“. So schafft sich ein System Denkverbote und „Lackmusttests“ seiner Gefolgschaft.

    http://www.heimatforum.de

  25. frundsberg schreibt:

    Ach, was ich noch eigentlich sagen wollte. Das Urteil erinnert mich an Urteile von Revisionisten. Dort sagten Richter den Angeklagten ganz klar: „Sir, truth here is no defense!“
    Einem anderen wurde gesagt: „Von mir kriegen sie ein Urteil und kein Recht.“
    Damit ist eigentlich alles gesagt.

  26. Anhalter schreibt:

    So , nun ist es offiziell :
    https://www.mz-web.de/politik/nsu-prozess-beate-zschaepe-zu-lebenslanger-haft-verurteilt-30941860#
    Die Begründung muss man mal lesen ! „…es gibt zwar keinen Beweis , dass Z. an einem
    der Tatorte war …“ „…aber Z. habe gewusst …“
    Tolle Sache – du bist nicht der Mörder , aber weil du ( angeblich ) wusstest wer , was , wie , gehst du trotzdem lebenslang ins Loch . Super Rechtsstaat ….

  27. ki11erbee schreibt:

    @Anhalter

    Diese Art der Argumentation ist eigentlich eine Steilvorlage für uns.

    Damit können wir nämlich die gesamte Justiz/Polizei/Politik und deren Helfershelfer z.B. in den Medien verknacken.

    Wenn eines Tages rauskommt, daß der NSU-Prozess ein christlich-faschistischer Schandprozess in der Tradition mittelalterlicher Hexenprozesse war, dann kann nicht nur Richter Götzl, sondern praktisch jeder innerhalb des Systems verurteilt werden; von Merkel über Fritsche bis hin zu den Ministerpräsidenten und letztlich sogar die Putzfrau im Knast, in dem Zschäpe einsitzt.

    Sollen die erstmal beweisen, daß sie es nicht wussten!

    Aber nein, so tief wie ein deutscher Christ sollte man nicht fallen.
    Man sollte dieses Drecksloch einfach verlassen und die Deutschen in der Hölle schmoren lassen, die sie sich selber geschaffen haben.

    Nur andere Länder sollten sich vor diesem Abschaum, also deutschen Christen (vor allem Katholiken aus Bayern!), mit aller Macht schützen.

  28. Wüterich schreibt:

    Nur Geduld. 2134.

  29. Sperling schreibt:

    OT aber diese Ironie muss ich einfach da lassen:

    Es ist der offizielle Kanal des „Azov“ Bataillon.
    Bei der vorgestellten Waffe handelt es sich um ein „Tavor“ Sturmgewehr.

    Wer findet den Fehler?

  30. Wüterich schreibt:

    Vermutlich war diese Frau wirklich in kleine kriminelle Dinge verstrickt.
    Ich habe mich durch diesen Blog gelesen zum Thema NSU.
    Das Thema ist ein Live-Krimi für Leute ohne Abo. Mrs. Marple Style. Das gute alte Krimi Gengre.

    Das Thema ist ja Ausgeschrieben der „National-Soziale-Untergrund“.
    Genau dort muss man dann auch die Zusammenhänge suchen.

    Der Nationalsozialismus wurde 1945 „besiegt“. Danach folgte eine Resozialisierung zur Demokratie. Soweit die Geschichte.

    Nun, viele Jahre nach den „wirren“ der Kriege, sind alle Beteiligten wohl verstorben.

    Aber es haben sich Geschäftsmodelle gebildet auf dieser Basis. Das ständige warnen die vielen Vereine. Nun, mit dem Tot der Beteiligten endet auch der Grund. Oder muss zumindest auf ein Geschichtsunterricht zurück geführt werden, aus dem man keine laufenden Kosten mehr generieren kann.

    Daher der „National-Sozialistische-Untergrund.

    Je kleiner die Pflanze, je höher der Kostenaufwand.
    Man wurde Mio gegen diesen Grasshalm aufbringen.

    Die einfache Botschaft, dass die Pflanze schon tot ist, ist finanziell eine Hiobsbotschaft.

    Zurück zum Urteil.

    Es sollte für alle Leute eine Warnung sein, sich bitte nicht für Gefälligkeiten dem Staat auszuliefern.
    Kriminalität bleibt Kriminalität, auch wenn man es für einen Staat tut.

    Das man Frau Z. hier Medienwirksam zuführt, ist keine Überraschung.

    Sollten die Annahmen von diesem Blog oder Fatalist stimmen, ist das der beste Preis für das gewünschte Produkt.

    Es stinkt. Es stinkt gewaltig.

  31. frundsberg schreibt:

    Stimmt das, daß Beate anschließend „sicherheitsverwahrt“ werden soll, also niemals wieder frische Luft und Sonne genießen darf?
    Wenn ja, dann bekommt dieser politische Prozeß die Dimension eines Rudolf Hess. Eher wird sie eliminiert, als das sie jemals wieder frei sein wird.
    Ich hatte das schon befürchtet, mit der Sicherheitsverwahrung (vor der Öffentlichkeit/Volk) wird daraus quasi Gewissheit.

    http://www.heimatforum.de

  32. ki11erbee schreibt:

    @frundsberg

    Tja, hätte Beate einen anständigen Beruf ergriffen und sich von deutschen Christen ferngehalten, dann wäre ihr das Schicksal erspart geblieben.

    Aber sie musste ja unbedingt als Spitzel/V-Person für das Regime arbeiten; das hat sie nun davon…

  33. diebeyers schreibt:

    @ sperling Tavor ist ein Psychopharmakon

  34. Wüterich schreibt:

    @diebeyers
    Tavor ist eher „Spielzeug“.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mirtazapin,

    Hier spielt die Musik. Gerne auch Andere Produkte von Bayer.

    Überhaupt Medizin mit Denkweisen wie „Burn-Out“ in Verbindung zu bringen, ist eine Meisterleistung. Du denkst falsch, also brauchst Du eine Medizin?
    Das ist wie SOMA Droge in dem Buch „Schöne neue Welt“.

    Diese Bücher, wie 1984, Brave new World, oder Fahrenheit 451 waren ja keine Offenbarung, wie eine nervige Fliege im Raum. Es war eine Warnung von Leuten, die bei der Planung der Zustände schon einen Koller haten.

    Die wussten das.

  35. Sperling schreibt:

    @diebeyers

    Das „Tavor“ Sturmgewehr ist eine Waffe aus Israelischer Produktion.
    Die vollschwachmaten, die sich in der Ukraine „Nazis“ schimpfen, und sich an nationalsozialistischer Symbolik vergreifen, ziehen mit einer Israelischen Waffe in den Kampf.
    Ihre an die Macht geputschte Besatzungsregierung vergewaltigt das Ukrainische Volk und bereitet auf ukrainischem Boden den NATO Aufmarsch für den Krieg gegen Russland.

    Diese Söldner haben mit einem Nationalsozialisten nichts gemeinsam.

    Das Video ist ein ironisches Beispiel dafür, was alles heutzutage als „Nazi“ oder „Rechter Block“ serviert wird.

  36. diebeyers schreibt:

    Zurück zu nsu habe 2min. zdfuck geguckt ich krieg das kotzen, geben selber zu dass sie nichts gemacht hat und genen ihr lebenslänglich und die „opferverbände“ alles arabs wollen alle anderen aurechten Deutschen auch noch ein sperren
    in kürze weilfussball die angelsachsen kommen ins endspiel sind ja deutsch irgendwie

  37. Achim Beck schreibt:

    Bitte verwechseln Sie nicht christlich mit KATHOLISCH bzw. „römisch-vatikanisch“. Wirkliche Christen lügen nicht. Das System der „Kirche zu Rom“ mit der „heiligen Inquistion“ ist ein rein WELTLICHES Machtsystem. Hat mit dem Glauben an Jesus Christus nichts zu tun. Das ist alles nur Fassade mit der Absicht, Christen zu täuschen. Leider eineTäuschung mit viel Erfolg bis heute!

  38. Hiesiger schreibt:

    @ frundsberg

    Weil alles so traurig ist – hier mal was zum Lachen aus dem Witzblatt (Käseblatt) SZ, das – neben dem Bier und dem BR – mit dafür verantwortlich ist, dass es in Bayern so viele Ahnungslose gibt …

    Dienstleute als Plakatträger … 🙂

    http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-urteil-kopfschuetteln-buhrufe-und-noch-laengst-kein-schlussstrich-1.4049803

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