Die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme: Intro


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(Die Platte hat nen Sprung. Seit Jahren lese ich dasselbe und alles sind Lügen und Propaganda deutscher Wirtschaftsbonzen)

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Obwohl täglich über Arbeit, Geld und „die Wirtschaft“ geschwätzt wird, so verstehen die meisten doch von alldem nichts.

Noch bis vor Kurzem gehörte ich auch zu denen, die nichts davon verstanden und nun verstehe ich etwas mehr.

Was aber jeder von uns ahnt: wir werden von vorne bis hinten belogen.

Kein Bonze hat auch nur das geringste Interesse, daß wir vom Volk tatsächlich die Themen Arbeit, Geld und Wirtschaft verstehen,

denn das sind die Mittel, mit denen wir ausgebeutet, versklavt und manipuliert werden können.

Zudem befindet sich im kapitalistisch-faschistischen Westen alles in einem entarteten Zustand, so daß es jedem Wissbegierigen schwer fällt, Zusammenhänge zu verstehen.

Wenn ein Medizinstudent die Funktionsweise der Leber verstehen will, dann schaut er sich auch zuerst eine junge, frische, gesunde an,

und nicht eine zirrhotische, mit Krebszellen durchzogene eines 80-jährigen.

Das Kranke wird ja erst im Vergleich mit dem Gesunden offenbar;

wer also z.B. etwas über die Volkswirtschaft lernen will, der muss sich zuerst eine gesunde Volkswirtschaft vorstellen und verstehen,

und dann wird ihm auffallen, wo die jetzige Situation in Deutschland davon abweicht und wo man eingreifen müsste, damit sie wieder gesundet.

Wer das Gesunde nicht versteht, kann das Kranke nicht heilen!

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Bevor wir also das Themengebiet „Wirtschaft“ mit all seinen jetzigen und zukünftigen Herausforderungen diskutieren, sollten wir sie radikal auf das Wesentliche reduzieren.

Die erste Frage, die sich jeder mal überlegen sollte, lautet:

Welche Aufgabe erfüllt die Wirtschaft in einem gesunden Volkskörper?

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Ihr braucht keine Romane im Kommentarbereich zu schreiben, sondern es reichen zwei Sätze.

Meiner Meinung nach gibt es nämlich nur ZWEI Aufgaben, die eine gesunde Volkswirtschaft zu erfüllen hat;

wenn sie das nicht tut, ist sie krank/entartet.

Wer das Wesentliche verstanden hat und die Wirtschaft im Bezug darauf hin untersucht/optimiert, der braucht vor der Zukunft keine Angst zu haben;

jedes kommende wirtschaftliche Problem, inklusive „Wirtschaft 4.0“, ist zum Wohle des Volkes lösbar.

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LG, killerbee

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50 Antworten zu Die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme: Intro

  1. Inländerin schreibt:

    Die Produktionsmittel gehören dem Volk.
    Die Produkte dienen dem Volkswohl.

  2. ki11erbee schreibt:

    @Inländerin

    Es ist gar nicht nötig, die Produktionsmittel zu kommunalisieren, wenn die Wirtschaft ihre Aufgaben erfüllt.

    Wie können die Produkte dem Volkswohl dienen?

  3. RondoG schreibt:

    Eine gesunde Wirtschaft dient dem Individuum und der gesamten Gesellschaft in dem das Individuum lebt. Gemeinnutz ist letztendlich Eigennutz, weil das was man um sich herum sät auch ernten kann, sowie andere auch ernten können. Es ist ein Geben und Nehmen gut verteilt und ausbalanciert, wo weder das eine noch das andere überwiegt.
    Es ist ein Kreislauf, wo nichts stockt. Es muß fließen.
    Soviel wie nötig, so wenig wie möglich an Ressourcen verbrauchen und auf lange Sicht denken und handeln.
    Das mal als Kurzformulierung meinerseits.
    LG

  4. ki11erbee schreibt:

    @RondoG

    Gut, die Wirtschaft soll der Gemeinschaft, dem Volk, dem Volkswohl dienen.

    Ist ja alles richtig.

    Aber die Frage lautete: WIE?

    Die Leber soll auch dem Körper dienen, aber wie macht sie das? Was ist ihre Aufgabe?

    Was sind konkret die Aufgaben der Wirtschaft in einem gesunden Volkskörper?

    Stell Dir ganz trivial eine Fabrik vor. Welche Aufgaben muss diese erfüllen?

  5. diwini schreibt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

  6. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  7. Natalie schreibt:

    Eine Wirtschaft in einem gesunden Volkskörper sorgt zum einen dafür, dass genügend Güter und Dienstleistungen hergestellt/bereitgestellt werden (durch angemessene Entlohnung) und zum anderen dafür, dass diese Dinge möglichst im gesamten Volkskörper verteilt werden.

    Ähnlich einem gesunden Körper, der neue Zellen, Enzyme etc. produziert und das produzierende Gewebe ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Diese Produkte werden dann über das Blut im gesamten Körper verteilt, so dass alle Zellen entsprechend Sauerstoff und Nährstoffe erhalten und wiederum ebenfalls ihre Produkte zur Verteilung ins Blut geben können. Kein Teil ist in einem gesunden Körper von der Blutversorgung abgeschnitten oder wird zu gering durchblutet.

  8. Volker Will schreibt:

    Na die Frage war ja leicht,
    Die Wirtschaft soll dafür sorgen, dass die Menschen mit Gütern und Dienstleistungen versorgt werden, und dass die Menschen genug Geld haben sich dies zu kaufen.

  9. ki11erbee schreibt:

    @Natalie

    Ein Punkt ist richtig, der andere ist mMn ungenau.

    Du schreibst, daß es die Aufgabe der Wirtschaft ist, genügend Güter und Dienstleistungen anzubieten. Korrekt, aber ich würde es noch präzisieren.

    Die Verteilung dieser Güter und Dienstleistungen ist mMn nicht Aufgabe der Wirtschaft, aber Du hast Recht, daß auch das wichtig ist. Blut ist Geld, Wirtschaft hat mit Geld so erstmal nichts zu tun.

    Aber zurück zu den Waren/Dienstleistungen: geht es wirklich nur darum, irgendwas herzustellen?

    Angenommen, Du hast ein Fabrikgelände geerbt und willst nun irgendwas produzieren. WAS produzierst Du?

  10. ki11erbee schreibt:

    @Volker Will

    Geld und Güter sind zwei verschiedene Sachen, die man nicht vermengen sollte. Die Wirtschaft stellt erstmal nur Waren/Dienstleistungen zur Verfügung, ob sich genug Geld im Kreislauf befindet, damit hat die Wirtschaft erstmal nichts zu tun; indirekt aber schon.

    Aber Du hast Recht damit, daß es die Aufgabe der Wirtschaft ist, die Menschen mit den benötigten Waren/DL zu versorgen.

    Damit wäre die erste der beiden Aufgaben bereits klar umrissen:

    Es ist die Aufgabe der Wirtschaft, mit ihren Produkten die Bedürfnisse des Volkes zu befriedigen.

    Fehlt nur noch die zweite!

  11. ki11erbee schreibt:

    @Volker Will

    PS: Eigentlich hast Du auch schon die zweite Aufgabe beantwortet, vielleicht habe ich Dich auch nur falsch verstanden. Darum mal nachgefragt:

    WIE soll die Wirtschaft dafür sorgen, daß die Menschen genug Geld haben, um sich etwas zu kaufen?

  12. DerDaumen schreibt:

    Eine gesunde Wirtschaft deckt die Bedürfnisse der jeweiligen Volksgemeinschaft, im Einklang mit einer entsprechenden/angemessenen Bezahlung der Arbeiter.

  13. Marco schreibt:

    „Das Kapital ist für die Wirtschaft da, und die Wirtschaft ist für das Volk da. Das heißt mit anderen Worten: Das Primäre ist das Volk, alles andere ist nur ein Mittel zum Zweck. Das ist der Zweck. Wenn eine Wirtschaft es nicht fertigbringt, ein Volk zu ernähren, zu bekleiden usw., dann ist sie schlecht, ganz gleichgültig, ob mir ein paar hundert Leute sagen, „aber für mich ist sie gut, ausgezeichnet, meine Dividenden stehen hervorragend“. (Zitat A.H. 10.12.40)

    Die Wirtschaft dient dazu, die Bedürfnisse des Volkes zu erfüllen. Das Kapital dient dazu, die Wirtschaft mit den dafür notwendigen Produktionsmitteln auszustatten.

  14. Blaumeise schreibt:

    Die Aufgabe der Wirtschaft sollte zuallererst sein, die Bedürfnisse der Menschen aufzuspüren. Zur Befriedigung dieser Bedürfnisse sollte sie dann Produkte oder Dienstleistungen zu einem guten Preis und in angemessener Qualität anbieten. Hier konkurrieren dann verschiedene Anbieter miteinander und der Kunde entscheidet, wer sich am Ende mit welchen Marktanteilen durchsetzt usw. Das Volk hat hierbei viele Vorteile: die Bedürfnisse werden tatsächlich erfasst, durch Angebot und Nachfrage bekommen die Menschen qualitativ hochwertige Produkte zu guten Preisen. Die Anbieter mit mangelhaften oder zu teuren Produkten werden durch den Markt (also durch die nachfragenden Kunden) gezwungen, sich zu verbessern. Oder sie verschwinden …

  15. ki11erbee schreibt:

    @Marco

    Die Wirtschaft bekommt ihr Kapital doch nicht von Banken, sondern von den Kunden, die ihre Sachen kaufen!

    Also kann man letztlich sagen: wenn der Staat den Menschen Geld gibt, dann kommt es dadurch automatisch der Wirtschaft zugute.

    Nur ein Vollidiot, der diesen Zusammenhang nicht versteht (also alle Konservativen) bringen Sätze fertig wie:

    „Der Staat soll das Geld nicht den Leuten geben, sondern lieber der Wirtschaft!“

    o_O

  16. Blaumeise schreibt:

    Die zweite Aufgabe der Wirtschaft ist schwieriger zu beschreiben, weil man hier schnell auf einem ideologischen Minenfeld landet:
    Die zweite Aufgabe der Wirtschaft besteht meiner Meinung nach darin, die Menschen für ihre produktive Arbeit angemessen zu entlohnen (oder sie vielleicht sogar am Unternehmen zu beteiligen / andere intelligente Modelle zur Bindung bzw. Identifikation), damit sie finanziell überhaupt in der Lage sind, ihre Bedürfnisse zu befriedigen, ohne dass die Familienstrukturen auseinander brechen.

  17. ki11erbee schreibt:

    @Blaumeise

    Ich finde, es ist ganz einfach: jedes Unternehmen, das seinen Bediensteten mindestens den Mindestlohn zahlen kann, ist in Ordnung.

    Ein Unternehmen jedoch, in dem Menschen zu weniger als dem Mindestlohn lediglich „beschäftigt“ oder ausgebeutet werden, ist krank.

    Über die Höhe des Mindestlohnes kann natürlich gestritten werden, insbesondere die Frage, ob der in Deutschland übliche nicht vielleicht zu niedrig ist.

  18. Marco schreibt:

    „Zur Befriedigung dieser Bedürfnisse sollte sie dann Produkte oder Dienstleistungen zu einem guten Preis und in angemessener Qualität anbieten. Hier konkurrieren dann verschiedene Anbieter miteinander und der Kunde entscheidet, wer sich am Ende mit welchen Marktanteilen durchsetzt usw. Das Volk hat hierbei viele Vorteile: die Bedürfnisse werden tatsächlich erfasst, durch Angebot und Nachfrage bekommen die Menschen qualitativ hochwertige Produkte zu guten Preisen.“

    @Blaumeise
    Ich halte es für komplette Augenwischerei, über die Nachfrage das Angebot bestimmen zu können. Das wird gern gepredigt, ist aber doch nicht real. Die Wirtschaft entscheidet im Kapitalismus, was sie dem Konsumenten anbietet. Hierfür entscheidend ist allein die bestmögliche Ertragsoptimierung! Der Konsument kann dann aus diesem bereitgestellten Angebot wählen, soweit richtig.
    Das bedeutet aber nicht, dass das Angebot tatsächlich auf die Konsumenten abgestimmt ist. Es ist genau wie mit den Parteien. Da kannst Du Dir aus der Parteienlandschaft eine Partei frei aussuchen. Ist keine Partei dabei, die Dich abbildet, entscheidest Du Dich also für das jeweils vermeintlich kleinere Übel. Du hast ja nur das Angebot.
    So geht es Dir als Konsument. Wenn Du ein eckiges Auto möchtest, die Industrie aber nur runde Autos baut, Du aber zwingend ein Auto brauchst, kauft Du letztendlich ein rundes. Da kannst Du dann natürlich das vermeintlich billigste runde Auto kaufen, soweit auch korrekt. Aber eckig wird es dadurch trotzdem nicht.
    Da der heutige „moderne“ Mensch sich nicht unbedingt durch Willensstärke auszeichnet, sorgt entsprechende mediale Beeinflussung dann dafür, dass bald viele Leute in Deinem Umfeld runde Autos toll finden werden. das System funktioniert genial.
    Schaut doch mal, welche Produkte, die Ihr (und auch viele andere Menschen) gemocht haben, die in den letzten Jahren ersatzlos verschwunden sind (obwohl genug Nachfrage da war). Ich bin sicher, da wird jeder eine ausreichende Anzahl finden. LG

  19. Marco schreibt:

    @KB
    Das sehe ich ja auch so, haben die Menschen ausreichend Mittel, um Dinge, Dienstleistungen usw. zu kaufen/ zu bezahlen können, dann ist das eine sehr gute Basis für einen guten Kreislauf.
    Den Teil mit „Kapital für die Wirtschaft“ habe ich für mich stets so interpretiert, dass ich erst einmal eine Produktionsstätte errichten muss mit entsprechenden Maschinen usw. Hierfür benötige ich erst einmal Kapital zur Anschaffung, bevor ich dann mit der eigentlichen Leistungserbringung beginnen kann. Je nach System kommt dieses Kapital aus privater (Fremdmittel, Eigenmittel) oder öffentlicher Hand, aber ich brauche es zu Beginn.

  20. Steffen schreibt:

    Zur Frage nach dem Wie?

    1.unbedingte Freiwllligkeit
    2.uneingeschränkter Wettbewerb

    Dann entfalten sich alle Kräfte und Fähigkeiten.

    „Alles wurzelt nur im eigenen Willen, in der eigenen Arbeit. Glaube niemals an fremde Hilfe.“

    Was beschränkt den Wettbewerb? An wichtigster Stelle: das Geld und Bodenmonopol, genauer: die Kapitaleigenschaft.

  21. Steffen schreibt:
  22. Ein Berliner schreibt:
  23. DerDaumen schreibt:

    Ok, ich will es doch noch ein wenig verallgemeinern, da der Arbeiter bei z.B. 100% Automatisierung nur bedingt eine Rolle spielt.

    2. Die Wirtschaft hat die Aufgabe das jeweilige Zahlungsmittel in ständiger Bewegung zu halten um den fortschreitenden Kreislauf zu garantieren.

    Z.B Grundeinkommen, beim oben genannten theoretischen Fall.

  24. ki11erbee schreibt:

    @Dauem

    Das Grundeinkommen wird aber kaum von den Firmen gezahlt werden, sondern da wird nach dem Staat gerufen werden.

  25. Blaumeise schreibt:

    @ Marco:

    „Welche Aufgabe erfüllt die Wirtschaft in einem gesunden Volkskörper? (2 Stück)“

    DAS war KBs Ausgangsfrage und hierzu habe ich meine Auffassung vertreten. Es mag stimmen, dass meine Ausführungen heutzutage „Augenwischerei“ sind, aber darum ging es ja nicht. „Zuerst sollte man sich eine gesunde Leber anschauen…“ Das ist nämlich der Punkt! Und wenn man sich über dieses Ziel als „Leitstern“ weitgehend einig ist, kann man dafür eintreten und kämpfen.

    Sorry, aber Du beschreibst den Zustand der Leber des im Text erwähnten 80-Jährigen (oder zumindest eine Vorstufe davon). Nur war das nicht das Thema.

  26. Blaumeise schreibt:

    @ KB

    Als Richtschnur gebe ich Dir völlig recht; dass Unternehmen, die mindestens Mindestlohn zahlen, in Ordnung und die „Ausbeuter“ tatsächlich krank sind. Auch weil es nicht nachhaltig (ein verbrauchtes Wort, aber hier kann man es durchaus einsetzen) ist, was letztere treiben…

    Nur sollte sich der Staat aus all diesen Dingen raushalten! Denn wo ein (neues) Gesetz ist, da wird dieses auch durchgesetzt, zur Not mit Feuer und Schwert. Hierzu wurden bspw. hunderte (unproduktive) Leute eingestellt, um all dies zu kontrollieren. Die Unternehmer haben plötzlich Dokumentations-, Aufbewahrungs- und Nachweispflichten, da legt man die Ohren an. Das Denunziantentum erlebt eine weitere Renaissance. Und die Zollbeamten, mit viel Macht ausgestattet, werden „aktiv“:

    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/mindestlohn/kontrollen-in-baeckerei-40050466.bild.html

  27. ki11erbee schreibt:

    @Blaumeise

    Ach, das ist alles Geschwätz von Seiten der Bild. Die kapitalistischen Faschisten gestalten die Überwachung des Mindestlohnes extra so kompliziert und aufwändig, damit sie einen Vorwand haben, ihn wieder abzuschaffen.

    Die bei Bild sind einfach mieses Dreckspack, Lügen-Geschmeiß.

  28. DerDaumen schreibt:

    Ja ,sicherlich… aber dieser Zustand ist ja reinste Utopie.

    Wenn niemand mehr für etwas arbeiten müßte, könnte, ohne eine Art Grundeikommen, auch keiner mehr etwas kaufen bzw. nur solange das Ersparte reicht.

    Früher oder später wären dann die Firmen sogar gezwungen dieses „Grundeinkommen“ bereit zu stellen, sonst produziert man ja ausschließlich für die Tonne.

    Ich hab das Beispiel nur verwendet um die ev. Antwort etwas zu verallgemeinern.

    In einem gesunden Staat/Volk hat eh jeder seine Aufgaben, siehe Bienen.

    Aber was erzähl ich dies gerade dir. 🙂

  29. Kritiker schreibt:

    …. dass es den Menschen physisch und psychisch gut geht,?

  30. Marco schreibt:

    @Blaumeise
    Ein gutes Argument. Im Ideal mag das tatsächlich funktionieren, allerdings wiederum auch nur mit einem „idealen“ Nachfrager, der tatsächlich in der Lage ist, das „beste“ Produkt auszuwählen. In unserer heutigen „kranken Leber“ fallen da mehr als 98% Konsumenten durchs Raster.
    Letztendlich besteht die Einigkeit darin, dass die Wirtschaft sich den Bedürfnissen des Volkes zu stellen hat. Das ist der entscheidende Punkt. Die Wege dahin sind variabel und diskutierbar. KB weist oft und zu Recht darauf hin, wie wichtig es ist, das Große nicht mit dem Verbeißen in die „kleinen Details“ aus dem Auge zu verlieren. In diesem Sinne stehen wir auf der gleichen Seite. das sollte uns bei jedem Meinungsaustausch bewusst sein!

  31. DerDaumen schreibt:

    Es ist zwar keine direkte Aufgabe, aber eine Eigenschaft der gesunden Wirtschaft ist auch, dass sie frei von Eingriffen des Staates ist.

  32. ki11erbee schreibt:

    @DerDaumen

    Nein, sehe ich genau andersrum. Der Mensch ist gierig/egoistisch und ein Zeichen eines gesunden Staates ist, daß er dann eingreift und diese Leute so abschreckend bestraft, daß Nachahmer abgehalten werden.

    Wo man landet, wenn der Staat eben nicht mehr eingreift und alles laufen/schleifen lässt, sieht man doch jetzt.

    Auf der einen Seite haben wir einen Mindestlohn von 8 Euro nochwas, aber in der Praxis werden „Ein-Euro-Jobs“ toleriert.

    Das Problem in Deutschland ist, daß der Staat sich einerseits zu sehr in die Privatsphäre einmischt, aber er andererseits volksschädliches Verhalten nicht bestraft.

  33. DerDaumen schreibt:

    Ok, dann sind wir da geteilter Meinung.

    MMn. liegt es nicht an den gierigen/egoistischen Menschen , sondern an denen die sich benutzen lassen bzw. zu denkfaul sind RICHTIG zu handeln.

    STAATLICHE Reglementierung z.B. in der Gastronomie, haben reihenweise Restaurants in die Knie gezwungen.

    STAATLICHE Reglementierungen verhindern Firmengründungen (Handwerk).

    usw.

    Um auf die beiden Beispiele kurz einzugehen.

    -wenn ein Koch seine Kundschaft vergiftet mit schlechtem Essen, oder der Laden wie ein Saustall aussieht, wie lange wird er sich wohl halten? Braucht es da staatliche Hygieneregelungen ?

    -wenn ein Zimmerer (kein Meister) ein Dach versemmelt, wie hoch stehen die Chancen auf Folgeaufträge? -gespiegelt- Er hat es drauf, braucht er dann wirklich einen STAATLICH anerkannten Meisterbrief um zu arbeiten?

    Bei den Eingriffen in den Privatbereich gehe ich natürlich d’accord.

  34. DerDaumen schreibt:

    „Wo man landet, wenn der Staat eben nicht mehr eingreift und alles laufen/schleifen lässt, sieht man doch jetzt.“

    Das liegt aber daran, dass die Staatsdiener davon profitieren und nicht daran, dass es sie nicht interessiert.

  35. ki11erbee schreibt:

    @DerDaumen

    Die faschistische BRD ist ein Arbeitslager und kein Staat, denn in einem Staat ist die oberste Maxime das Volkswohl.

    Das Problem hier ist, daß einerseits der Staat die Verbraucher nicht vor gierigen und gefährlichen Praktiken der großen Konzerne schützt,

    er aber andererseits sein Reglementierungsmonopol dafür benutzt, um Kleinunternehmer kaputt zu spielen.

    Also genau das Gegenteil dessen, was vom Volk erwünscht ist.

  36. DerDaumen schreibt:

    Ok, da liegt die Krux begraben…

    „Die faschistische BRD ist ein Arbeitslager und kein Staat, denn in einem Staat ist die oberste Maxime das Volkswohl.“

    100% Zustimmung…
    und ja, ich hatte dies kurz ausgeblendet, daher die vermeintliche „Uneinigkeit“.

    Passt 🙂
    …bin still.

  37. Steffen schreibt:

    Was ist der Staat?

    Gesell meinte: Eine Einrichtung zur Förderung des Verkehrs. & Die Währung ist der Staat.

    Recht so. Nicht mehr und nicht weniger.

  38. KDH schreibt:

    @ Daumen

    Es ist nicht primär der Staat, der Kleinunternehmen behindert wo es nur geht! Die ganzen angesprochenen Gesetze sind das Ergebnis der Einflußnahme zahlreicher Verbände, die sich ihre Existenz von allen Unternehmen fürstlich entlohnen lassen, aber nur die Interessen der großen Unternehmen vertreten. Heißt dann Lobbyismus.

    Auch der Meisterzwang im Handwerk ist zuerst eine Einflußnahme etablierter Betriebe, sich lästige Konkurrenz vom Hals zu halten. Und was wird ein Regierung, die ausschließlich den Interessen des Kapitals und der Wirtschaft dient, tun…. Nur die GIER aller hält das System am Leben.

    In einem gesunden Staat ist ein Unternehmer TEIL des Volkskörpers, nicht sein Gegner nach dem korrekten Rechts-Links-Schema.
    In einem gesunden Staat stellt kein Unternehmen billigen Ramsch her, nur um seinen Gewinn unlauter zu steigern. Das wäre volksschädliches Verhalten. Und das Volk würde seine Regierung zwingen, dagegen vorzugehen.
    In einem gesunden Staat braucht es kein permanentes „Wachstum“ um JEDEN Preis, was ja letztlich nur eine andere Bezeichnung für GIER ist. Gier der Banken, verliehenes Geld nur mit hohen Zinsen zurückzubekommen. Gier der Manager, die eigentlich ein Schwanzlängenvergleich darstellt, wer in definierten Zeiträumen die meißte Kohle anhäuft. Unser aller Gier, mit so wenig wie möglich Aufwand so viel wie möglich Geld einzusammeln, und wenn es auf Kosten des Nachbars geht.

    Wir alle sind noch Lichtjahre von einem gesunden Staat entfernt….

  39. DerDaumen schreibt:

    @KDH

    Alles korrekt.

    Aber letzten Endes ist es eben doch der sogenannte „Staat/EU“ der die Interessen der Lobbyisten durchdrückt und diese von Nutznießern „kontrollieren“ lässt.

    Was die Gier betrifft, bin ich der Auffassung ,dass dies eben ein Symptom des herrschenden Systems ist. Natürlich gibt es auch Wesen die von Grund auf so gestrickt sind, aber ich und das ist nur meine pers. Meinung, gehe davon aus, dass diese in einem gesunden System/Staat/Volk def. in der Unterzahl sind/wären.

    Und wenn keiner bei denen kauft, weil gesunder Menschenverstand vorhanden, dann könnten die sich auch gerne auf den Kopf stellen und fordern, würde aber auch nichts bringen.

    Mangel schafft immer Konkurrenz.

  40. RondoG schreibt:

    „Aber zurück zu den Waren/Dienstleistungen: geht es wirklich nur darum, irgendwas herzustellen?“ …
    Auf der höheren Handelsschule hab ich gelernt, daß Bedürfnisse erfüllt werden müssen.
    Grundbedürfnisse haben Vorrang. Dies sind u.a.: Dach über dem Kopf, Wärme, Hunger stillen, sozial angenommen werden, am kulturellen Leben teilnehmen, Pflege, Kommunikation, usw.
    Dann gibt es noch Luxusbedürfnisse.
    Die Balance zwischen hergestellten Dingen, Gütern also und Dienstleistungen sowie den Bedürfnissen der Menschen sollte gegeben sein.
    Es kann nicht sein, daß die Wirtschaft schreit „Mehr Wachstum, mehr Wachstum!“, aber niemand da ist, der die Dinge in Anspruch nimmt oder konsumieren will.
    Da wurde ich immer schief angesehen, wenn meine Affinität zur Planwirtschaft herauskam.
    Weil ich fand das immer schon nachhaltig, daß eben nicht überflüssiges produziert wird, was hinterher sowieso auf dem Müll landet. Gut, es schafft vielleicht Arbeitsplätze, aber für die Natur ist das nicht gerade optimal. Die Leute sind zwar beschäftigt, doch es ist irgendwie Materialverschwendung. Was nicht gefragt ist, braucht man eigentlich nicht herstellen. Aber natürlich auch nichts vorgesetztes, was der Staat befiehlt. Eher so, was man in Umfragen herausgefunden hat, finde ich zum Beispiel gut. Heute durch die totale Vernetzung kein Problem mehr. Und Nischenprodukte können ja immer noch hergestellt werden, falls sich genügend Abnehmer finden lassen. Die Menschen müssen auf der anderen Seite eben auch den Tauschwert haben, damit sie sich die Dinge, die sie sich zum (Über-)Leben wünschen auch leisten können. Alles eine Überlegung von Nachfrage und Angebot. Da die Menschen unterschiedlich gestrickt sind, auch kulturell, müsste meiner Meinung nach auch nicht alles im gleichen Wert beglichen werden. Menschen haben verschiedene Prioritäten im Leben. Einem schwitzender Arbeiter wäre ein Erfrischungsgetränk wohl mehr wert als einem Landei, der irgendwo auf einem Hof mit Obstbäumen lebt und sich selbst seine Säfte presst. Auch die Dringlichkeit bestimmt den Preis. Etwas sehr gefragtes kann sehr teuer sein, wegen Knappheit.
    Etwas was überall verfügbar ist, ist meist auch billig. Wenn alle nur noch Milch trinken würden, wäre das schlecht, weil die Getränkeherstellen nichts mehr loswerden würden. Deswegen sind Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen da von Vorteil!
    Ich würde jetzt mal pauschal behaupten, daß der Austausch nicht stocken darf. Weil sonst ein Mangel auftritt. Der Vergleich weiter oben mit dem organischen Kreislauf fand ich schon sehr anschaulich erklärt. Geben & Nehmen, aber nicht ausartend, sondern immer mit Nachhaltigkeitsgedanken.
    LG

  41. Volker Will schreibt:

    Ich meine damit, dass die Menschen genug Geld haben sich diese Dinge zu kaufen, dass es die Aufgabe der Volkswirtschaft ist, den Menschen die Möglichkeit zu geben produktiv zu sein und das Ergebnis ihrer Tätigkeit zu nutzen. Dies ist unabhängig von Geld, es kann auch mit Gutscheinen oder im Tausch funktionieren.

  42. RondoG schreibt:

    Was ich noch vergessen hatte zu erwähnen:
    Industrie 4.0 – BGE,…. usw.
    Tätigkeiten bestehen ja nicht nur aus Produktion und Verwaltung oder Handwerk, also produzierendes Gewerbe, sondern auch Instandhaltung, Pflege, Kultur, Dienstleistung, usw.
    Wenn es in einigen Sektoren kaum noch Tätigkeitsperspektiven gibt, weil Maschinen den Menschen abgelöst haben, warum dann nicht geistige Tätigkeit fördern? Im Menschen liegt im Normalfall immer ein gewisser Drang nach Selbstverwirklichung inne. Niemand gammelt gerne den ganzen Tag herum, außer vielleicht ein paar wirklich kaputte Faulenzer oder Drogenabhängige. Jeder kann seinen Anteil an die Gesellschaft zurückgeben und nützlich sein.
    Dichter und Denker könnten vielleicht in Zukunft gefragt sein. Alles ist Energie. Und wenn es nur Worte sind. Diese können auch wertvoll sein und unter Umständen andere zu Höchstleistungen animieren, die genau das brauchen.
    Heute sagt man ja auch nicht mehr so oft „bezahlen“, sondern „Energieausgleich“.
    LG

  43. Steffen schreibt:

    Wenn man genau hinsieht löst sich die gesamte Volkswirtschaft in die Überlagerung von Millionen betriebswirtschaftlicher Prozesse auf.

    Bedürfnisse sind nicht so entscheidend, sondern der Bedarf, d. h. die Nachfrage nach einer Ware/Leistung ist mit einem angemessenem Leistungsversprechen/Geldangebot verbunden.

    Bin gespannt auf die folgenden Kapitel.

  44. KDH schreibt:

    @ Daumen

    Die grenzenlose Gier ist seit tausenden Jahren Bestandteil menschlichen Wesens. Nur das unverfrorene UND größtenteils straffreie Nachgehen dieser Todsünde sehe ich als Merkmal heutiger Zeit. Und sich auf die Wirkung des miesen Karma dieser Typen zu verlassen, erfordert viel Geduld.

    Übrigens mMn ein entscheidener Punkt des jahrhundertelangen Überlebens der Juden in fremden Kulturen und ohne eigenen Staat: im Gegensatz zu jedem Gesellschaftsentwurf wollten sie nie den Menschen in seinem Wesen ändern/verbessern, sondern sie haben immer nur bereits vorhandene Schwächen präzise erkannt und zu ihrem Vorteil ausgenutzt, bzw. die Nichtjuden gegeneinander ausgespielt. Ziemlich unmoralisch und nicht beispielhaft, aber leider erfolgreich. Und heute springen auch andere auf diesen Zug.

    Der gesunde Menschenverstand wird auch in nächster Zeit eine untergeordnete Rolle spielen, leider. Die Obergierigen sind nicht blöd, sie wissen sich auch zu schützen. Du weißt doch: Wer mit dem Teufel essen will, braucht eine laaaaaangen Löffel….

  45. Inländerin schreibt:

    @ ki11erbee 9:13

    „Wie können die Produkte dem Volkswohl dienen?“

    Nehmen wir mal an, da ist ein Betrieb, der stellt Autos her, oder Büromöbel oder sonstwas. Die Produkte werden verkauft. Wäre es nicht richtig, daß der Erlös auf alle im Betrieb Beschäftigten ehrlich aufgeteilt werden könnte?
    Es hat in der Menschheitsgeschichte Gesellschaften gegeben, da gab es keinen Privat-, sondern nur gemeinschaftlichen Besitz. Alles wurde gemeinschaftlich geschaffen und geteilt. Die Gemeinschaft und dessen Wohl war das Wichtigste und der beste Garant zum Überleben.

  46. ki11erbee schreibt:

    @Inländerin

    Ja, sehr schöne Idee. Worauf ich mit meiner Frage aber eigentlich herauswollte, war die Antwort: „Indem sie die Bedürfnisse des Volkes befriedigen“

    LG, killerbee

  47. DerDaumen schreibt:

    @KDH

    „Die grenzenlose Gier ist seit tausenden Jahren Bestandteil menschlichen Wesens.“

    Da geh ich leider nicht mit. 🙂

    Wäre dem so, so hätten sich alle Naturvölker der Welt selbst ausgerottet bzw. ihre eigenen Lebensgrundlagen, was ja bekanntlicher Maßen immer andere getan haben.

    Die ganzheitliche Gier, wie wir sie heute erleben, kam immer erst mit einem Herrscher/Kasten/Mangel-System auf.

    Also der gleiche Trichter durch den man die Menschen heute presst.

  48. DerDaumen schreibt:

    @Inländerin

    Früher ist das wohl wirklich so in den Gemeinschaften abgelaufen.

    Der Eine hat gejagt, der Andere Holz gesammelt und die nächte eben Früchte, Nüsse oder sonstwas besorgt.

    Am Abend hat man dann alles geteilt und war eben zufrieden.

    Hach, wie sehne ich dich herbei, du wunderbare Zeit. 🙂

  49. DerDaumen schreibt:

    Wie bestellt:

    Stiftung warnt vor Rezessions-Gefahr – Unternehmen unbeeindruckt
    https://web.de/magazine/wirtschaft/stiftung-warnt-rezessions-gefahr-unternehmen-unbeeindruckt-32920122

    Richtig lesen hilft ungemein.

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