Das „Rechts-Links-Schema“ (2)

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(Wenn ihr das „Rechts-Links-Schema“ auf diese Darstellung anwenden wollt, müsst ihr das Bild nur um 90° nach rechts kippen. Links = unten, Rechts = oben)

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Im ersten Teil habe ich definiert, daß die Interessen der Arbeitgeber als rechts

und die Interessen der Arbeiter als links bezeichnet werden sollen.

Wer eine andere absolut sichere und 100% korrekte Methode will, um jemanden sofort als rechts oder links zu klassifizieren, der braucht nur folgende Frage zu stellen:

„Bist Du dafür, daß die Politik in Deutschland durch Volksentscheide gesteuert wird?“

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Ein Linker wird diese Forderung unterstützen.

Ein Rechter hingegen wird sie vehement ablehnen und vielerlei Vorwände erfinden, warum Politik auf keinen Fall durch Volksentscheide vorgegeben oder modifiziert werden dürfe.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wo der Zusammenhang zwischen der Art der Entscheidungsfindung im Staat und der Position einer Person im Wirtschaftssystem ist.

Nun, das ist trivial:

Es gibt im Kapitalismus IMMER mehr Arbeiter als Arbeitgeber!

Wenn man also Entscheidungen im Staat nach dem Prinzip „One man one vote“ fällen würde, würden sich aufgrund der Mehrheitsverhältnisse IMMER die Interessen der Arbeiter durchsetzen.

Umgekehrt bedeutet das, daß eine kleine Gruppe von Nutznießern ihre Interessen nur in autoritären Systemen durchsetzen kann, wo der größte Teil des Volkes von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen ist.

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(An diesem Wahlplakat erkennt man, daß es sich bei der CDU um eine rechtsfaschistische Partei handelt: die Verantwortung zur Entscheidungsfindung soll allein in den Händen der Politiker liegen. Und man erkennt, daß Rechte sich am liebsten ein unmündiges Volk wünschen, das ständig nach Leuten plärrt, die ihm die Verantwortung abnehmen sollen.)

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In linken Staaten ist also der bindende Volksentscheid das Mittel der politischen Entscheidung; alle Macht geht vom Volke aus.

In rechten Staaten hingegen, wo alles auf das Wohl einer Minderheit ausgerichtet ist, werden Entscheidungen von „Experten“, „Ministern“, „Berufspolitikern“ getroffen, die in keinster Weise auf den Wunsch der Mehrheit Rücksicht nehmen müssen.

In rechten Staaten wird „von oben nach unten“ durchregiert; eine Minderheit zwingt einer Mehrheit mit der Macht staatlicher Organe (Polizei, Justiz, Gesetzgebung) ihren Willen auf und die Aufgabe des Volkes besteht dann nur noch darin, diese Gesetze zu befolgen.

Prägnanter:

In linken Staaten trifft das Volk die Entscheidungen und den Politikern kommt dann nur noch die Aufgabe zu, diese Entscheidungen bestmöglich umzusetzen.

In rechten Staaten werden die Entscheidungen von Politikern getroffen und dem Volk kommt nur noch die Aufgabe zu, diese Entscheidungen umzusetzen.

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Rechts und Links sind also tatsächlich diametrale Gegensätze;

die Interessen von Arbeitern und Arbeitgebern,

von Ausgebeuteten und Ausbeutern,

von Beherrschten und Herrschern,

sind niemals identisch, sondern sich genau entgegen gesetzt.

Daraus folgt auch, daß Rechte und Linke genau entgegengesetzte Formen der Entscheidungsfindung fordern, weshalb man sie leicht identifizieren kann.

Ein Rechter wird NIEMALS Mitsprache für das Volk fordern.

NIE!

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Wenn ihr wissen wollt, ob der Volkslehrer ein Rechter oder ein Linker ist, muss man ihn nur fragen, ob er für Volksentscheide ist.

Ist er für Volksentscheide, ist er ein Linker.

Ganz egal, was andere sagen oder glauben.

Mit diesem Maßstab erkennt ihr auch, daß es sich bei PEGIDA um eine linke Bewegung handeln muss, denn 99% der Leute, die dort mitlaufen, würden sofort dafür stimmen, daß die Frage der Siedlungspolitik über einen Volksentscheid entschieden werden soll.

Die Vertreter der Wirtschaftsverbände hingegen werden vehement dagegen sein.

Auch die Frage, ob in einem Staat eher Rechte oder Linke das Sagen haben, lässt sich zwanglos an dieser einen Frage klären:

„Wann wurde der letzte Volksentscheid umgesetzt?“

Die Antwort darauf ist in Deutschland eindeutig:

Hier gab es die letzten 70 Jahre keinen Volksentscheid; in Deutschland ist das Volk, welches zur Hauptsache aus Arbeitern besteht, komplett von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen.

Wie kann aber ein Staat links sein, in dem die Arbeiter nichts zu sagen haben?

Die letzten, die in Deutschland Volksentscheide durchgeführt hatten, waren übrigens die National-Sozialisten; es ging dabei um die Frage, ob man noch weiter Mitglied im Völkerbund sein wolle.

Wurde mit über 98% abgelehnt.

Natürlich waren National-Sozialisten LINKE!

Sonst hätten sie nicht das Volk gefragt und dessen Willen umgesetzt.

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(Welcher Arbeitgeber würde jemals auf die Idee kommen „Gemeinnutz vor Eigennutz“ auf Münzen prägen zu lassen? Ein Großteil der Verwirrung im „Rechts-Links-Schema“ rührt mit Sicherheit daher, daß eine linksextreme Bewegung wie die Nationalsozialisten fälschlicherweise als „rechtsextrem“ bezeichnet wird.)

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Auch die Frage, ob Antifanten rechts oder links sind, lässt sich eindeutig klären!

Welcher Antifant fordert denn Volksentscheide?

Keiner!

Selbst wenn 90% der Deutschen sich gegen die Siedlungspolitik aussprechen würden, würde sie weiter vehement von den Antifanten vertreten werden; notfalls mit Gewalt.

Das entlarvt sie doch eindeutig als Rechte; sie wollen keine demokratische Entscheidungsfindung, sondern zur Not die Interessen einer kleinen Clique mit Gewalt durchsetzen.

Autoritärer und anti-demokratischer gehts ja wohl nicht mehr!

Interessant wird es dann, wenn man denselben Antifanten, der sich gegen Volksentscheide in Deutschland ausspricht, fragt, wie er denn zum Selbstbestimmungsrecht der Völker und zu Volksentscheiden in anderen Ländern steht!

Da wird er sagen, daß er natürlich dafür ist und daß z.B. in Marokko, in Saudi-Arabien, in Mexiko, etc. der Wille des Volkes entscheidend sei.

Und nun hat er sich ganz entlarvt:

Indem er also die Meinung vertritt, daß jedes Volk auf der Welt ein Recht auf Selbstbestimmung hat, auf Umsetzung des Volkswillens,

außer dem deutschen,

hat er sich doch eindeutig als Rassist zu erkennen gegeben!

Was kann rassistischer sein als diese Meinung?

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(Die Antifa ist eine gewaltbereite, antidemokratische, rechtsextreme und rassistische Gruppierung, die die Interessen einer globalen Clique kapitalistischer Imperialisten verteidigt. Das erkennt man eindrucksvoll an den mitgeführten Fahnen. Wären ihre Slogans nicht nur Phrasen, müsste sich die Antifa eigentlich täglich selber aufs Maul hauen…)

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Um es kurz zu machen:

PEGIDA ist ein LINKE Bewegung. Das erkennt man nicht nur an der Zusammensetzung der Mitläufer (überwiegend der Arbeiterklasse zugehörig oder zugehörig gewesen), sondern auch an der Forderung nach Mitbestimmung in Form von bindenden Volksentscheiden.

Die Antifanten sind eine rechtsextreme, rassistische Bewegung. Das erkennt man zum einen an ihren Mitgliedern (praktisch keine Arbeiter) und zum anderen daran, daß sie sich vehement gegen Volksentscheide aussprechen: allerdings nur bei Deutschen.

Die BRD ist ein Staat, in dem die Macht komplett in den Händen RECHTER ist; es wird seit Jahrzehnten von oben nach unten durchregiert, Volksentscheide werden gar nicht erst durchgeführt und die Politiker sind weder an den Willen ihrer Wähler noch an ihre Versprechungen oder das Wahlprogramm gebunden.

Rechter gehts nicht.

 

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(Wer trotz so eines Bildes ernstlich die Meinung vertritt, die CDU/CSU sei „nach links gerückt“ oder betreibe „linke Politik“, ist entweder ein Lügner oder politisch schwachsinnig.)

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LG, killerbee

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10 Antworten zu Das „Rechts-Links-Schema“ (2)

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. peter schreibt:

    Der Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich entsprach dem Willen des Volkes.
    Das ist fast auf den Tag genau 80 Jahre her. http://de.metapedia.org/wiki/Blumenkrieg

  3. pedrobergerac schreibt:

    Darüber darf man sich nicht wundern.
    Man sagt es uns doch täglich.
    Deutschland ist ein Rechts-Staat.

  4. Leser schreibt:

    @KB,

    Eine andere Denkweise und Richtung.

    Überlege einmal, wie überragend eine intellektuelle Leistung sein muss, um aus einer Minderheit (Herrschende Klasse) eine Dominierende Klasse zu erschaffen.

    Das HR Material kann man nur bedingt verändern. Man braucht sie, da man ja produktiv nichts erschafft.

    Es kann also nur darum gehen, diesen Menschen Unfug und falsche Werte ins Hirn zu trichtern um dann von diesem Handeln zu profitieren. Logisch oder?

    Das ist wie die 10 Gebote.

    Wer Herrschen will beachtet keines davon.
    L G

  5. Kritiker schreibt:

    @peter
    Wird bestimmt schönes im ÖRF dazu kommen

  6. Ron schreibt:

    Na bei diesem Links Rechts Schema gehe ich doch mal mit einem Deiner Beiträge zu 100% mit. Ich vertrete das seit Deinem ersten Links Rechts Schema überall, weil es einfach logisch ist. Komisch nur, daß Du damals, als ich Dir schrieb, daß AfD und Pegida auch links einzuordnen sind, dem zumindest bei der AfD vehement widersprechen mußtest. Mir ist es übrigens egal wie Du die einordnest, für mich sind die (genau wie NPD) definitiv links (vertreten Interessen des linken Volkes). CxU, SPD, Linke, Grüne sind eindeutig rechts, weil sie die Interessen der Eliten, der Bourgeoisie, des Finanzkapitals vertreten. Daß das Ganze in den Medien verleugnet und 180° verdreht wird, passt zum Charakter der Lügenmedien.

  7. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Die AfD ist teils/teils. Einerseits ködert sie vor Wahlen die Wähler immer mit irgendwelchen Volksabstimmungen,

    aber sobald sie dann im Parlament sitzen, ist davon nichts mehr zu hören. Zudem ist mir schleierhaft, wie eine Partei „links“ sein soll, wenn von ihr vehement der Mindestlohn bekämpft wird (z.B. Gauland und Weidel) und sie Mitglieder der Hayek-Stiftung sind/waren.

    Die AfD ist daher, wenn man sie an ihren Taten misst, eine rechte Partei, die nur vor den Wahlen mal ein paar linke Parolen raushaut, die nach den Wahlen schnell wieder vergessen sind.

  8. Joe Frando schreibt:

    Ich will Volksentscheide, bin aber für den Kapitalismus!
    Was bin ich?

    Optimist 🙂
    killerbee

  9. frundsberg schreibt:

    Super! Vielen Dank für diese Richtigstellung. Die letzten Volksentscheide dürfte die Abstimmung über den Anschluß der Deutschen in Österreich ans Reich gewesen sein, der ja mit überwältigender Mehrheit befürwortet wurde. Die Gegend im heutigen Österreich wurde nach und nach von Deutschen besiedelt, die mehrheitlich aus Bayern, Sachsen und Franken kamen, und vor allem über Passau in diesen Raum um 900 nach Christus zogen. Sie vermischten sich mit ansässigen Kelten u.a., so daß dieser heutige Menschenschlag dort hervorkam. Das Regime heute erzählt uns, daß „Österreicher“ keine Deutschen seien, so wie Friesen, Hessen, Anhaltiner oder Schlesier wohl auch keine Deutschen sind.

    Lügen, wohin man schaut. Generell kann man der veröffentlichten Meinung gar nichts glauben, denn alles wird entstellt, um anschließend instrumentalisiert zu werden. Ich würde mir sehr wünschen, daß auch Nikolai sich seine ganz eigenen Gedanken über deinen Artikel macht. Aber man kann im Leben nur Angebote und Anregungen geben.

    Definieren wir noch einmal kurz die Begriffe „national“ und „sozialistisch“, was uns nur wieder die Aussagen deines Artikels, „Nazis gleich Linke“, bestätigen wird.

    National: Nation kommt von nasci, (lat)., entstehen, geboren werden. Es bezeichnet im human-biologischen Sinn eine Gruppe von Menschen mit gleicher Abstammung.
    Völkisch (mhd), Verdeutschung des lateinischen Wortes national („geboren werden“, Herkunft).

    Nation = Volk.

    Sozialistisch: Das Adjektiv sozial, (frz) social und (lat) socialis, ist ein Synonym zu gesellschaftlich und im erweiterten Sinn ist sozialistisch zu übersetzen mit gemeinschaftlich, gemeinnützig, wohltätig, hilfsbereit, kameradschaftlich.

    Sozialismus = Gemeinschaft, Gesellschaft

    NS = Anhänger einer Lehre, die sich bezüglich ihres Volkes gemeinschaftlich organisieren möchten. Also der Gedanke, daß niemand den anderen bevorteilen darf und alle zusammen gemeinschaftlich zum Wohle aller arbeiten sollen. Wucher und Schachertum, Übervorteilung, Preisspirale und Aneignung von Werten aus mühelosem Einkommen etc.

    Einer der Unterschiede zwischen dem NS und dem Sozialismus der DDR war, daß die volkswirtschaftlich wichtige Privatinitiative seiner einzelnen Mitglieder im NS kein Riegel vorgeschoben wurde, solange diese nicht zu Wucher oder unzulässiger Monopolbildung (Preisdiktat) führte. Der Grundgedanke hier war, all das aus Kapitalismus / Kommunismus in einer Synthese zu übernehmen, was dem Volke, und damit der Nation insgesamt, von Nutzen ist. Und all das wegzulassen, was nicht im Sinne einer Volksgemeinschaft ist. Das nannte man dann die Synthese aus beiden Extremen. Und daraus leitet sich auch wohl der Name dieser Miniorganisation „Dritter Weg“ ab.

  10. Steffen schreibt:

    @KB
    PR muss einfach sein, stimmt’s? Die Wahrheit ist einfach, aber nicht sooo einfach. Du hast meinen Kommentar im 1.Teil gelesen aber nicht freigegeben. Denke bitte noch einmal darüber nach ob dies der Wahrheitsfindung dient.

    War Fidel Castro ein Rechter oder ein Linker?
    Und was ist sagen wir mit Alfred Herrhausen?
    Friedrich Schiller?
    Bei Hugo Chavez war es eindeutig, bei Honecker und Kohl und Schröder ebenso.

    Die AfD hat das Potential eine linke Partei zu werden, es fehlt allerdings an engagierten Arbeitern dort. Bei Die Linke ist es schlimmer, noch aussichtsloser diesen Etikettenschwindel zu beenden.

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