Antwort des Volkslehrers


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Offensichtlich liest der Volkslehrer hier mit, was eine gute Sache ist.

Das heißt, er ist auch über bestimmte andere Themen informiert (Chemtrails, NSU, etc.), hat aber aus bestimmten Gründen beschlossen, diese (noch) nicht zu behandeln.

Eine gute Strategie, denn man sollte zuerst den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen, um eine möglichst breite Flächenwirkung zu haben; was die Wahrheit zum NSU betrifft würde ich sie komplett ausblenden, weil das die Achillesferse des Systems ist.

Es sind schon genug Leute ermordet worden, die dem System gefährlich werden könnten und es hat bestimmt auch seinen Grund, warum z.B. Wisnewski sich bei diesem Thema zurückhält, obwohl er es mit lediglich ein paar Sätzen wasserdicht abhandeln könnte; so eindeutig ist die Beweislage.

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Wie bereits im vorigen Beitrag besprochen, handelt es sich beim Volkslehrer um einen „Köder“ des Systems, was er selber auch so sieht.

Auch die Tatsache, daß auf einmal sehr viele Medien zeitgleich in großen Aufmachern über ihn berichteten, deutet stark darauf hin:

das Regime benutzt ihn als „Versuchsballon“, als „Honey Trap“, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie viele Leute ihm zustimmen, wie bekannt bestimmte „Verschwörungstheorien“ in der Bevölkerung sind, etc.

Er (und jeder mit Verstand) gehen zu Recht davon aus, daß seine Kommunikation überwacht wird, weil es einfach unsagbar dämlich wäre, wenn das Regime es nicht tun würde.

Genau für Leute wie ihn wurden die Gesetze zur Überwachung geändert, das Regime möchte Netzwerke identifizieren und ihre Größe bestimmen.

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(Erst Maas, jetzt Seehofer. Erst SPD, jetzt CSU.)

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Das „Geständnis“ des Volkslehrers trägt dazu bei, seine Authentizität zu erhöhen und wie gesagt mache ich ihm keinen Vorwurf.

Er tut das, was er tun muss, um mit seinem Gewissen im Reinen zu sein und er klärt uns über die damit zusammenhängenden Gefahren/Risiken auf.

Es ist ja nicht er, der unsere Daten erhebt, uns ausspitzelt, etc., es ist das Regime.

Er hat all die Eigenschaften, die man als Führungsperson braucht, vor allem Mut und Opferbereitschaft, worin er mir deutlich überlegen ist.

Wäre ich an seiner Stelle, hätte ich meinen Job durch öffentliche Aktionen ehrlich gesagt nicht aufs Spiel gesetzt, sondern lieber in Blogs/im privaten Kreis versucht, Aufklärung zu erzielen.

Er jedoch ist den schweren Weg gegangen und hat dadurch im Endeffekt gewonnen:

es ist immer zu bedenken, daß das Risiko der Anonymität darin besteht, auch anonym „beseitigt“ werden zu können.

Je mehr „Follower“ man hat, insbesondere ganz normale Menschen und nicht irgendwelche Neonazi-Glatzen, desto unangreifbarer wird man, weil auch das Regime nicht offen gegen die Mehrheit agieren kann.

Was glaubt ihr, warum z.B. in Artikeln nur ÜBER Frau Haverbeck berichtet wird und extrem entstellende/nachbearbeitete Fotos von ihr veröffentlicht werden?

Um sie zu entmenschlichen.

Jemand, der den Holocaust leugnet, der muss einfach schreien, der muss hässlich sein, der muss bösartig aussehen.

Wenn man Frau Haverbeck jedoch mal sieht, dann ist das einfach eine alte Omi, deren Verstand vielen jüngeren Leuten überlegen ist, auch wenn sie mMn zu naiv ist.

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Masse bringt Schutz mit sich; ein Gandhi konnte nur darum Erfolg haben, weil er bekannt war, weil sich Leute mit ihm identifizieren konnten/wollten und weil er eine Massenbewegung auf die Beine gestellt hat.

Hätte sich kein Mensch um ihn gekümmert, hätte England ihn einfach im Knast krepieren lassen können, weil sich keiner um seinen Hungerstreik gekümmert hätte (darum ist es so wichtig für das Regime, alle Medien zu kontrollieren, um etwas effektiv totschweigen zu können).

Der Volkslehrer ist unser „Gandhi“, allerdings braucht er auch unsere Unterstützung zum Erfolg.

Diese sollte vorrangig darin bestehen, ihn bekannter zu machen, denn je mehr Leute ihn kennen, desto größer wird wiederum sein Schutz, desto mehr Risiko kann er eingehen, desto schwierigere Themen kann er anpacken.

Eine positive Verstärkung.

Wenn er irgendwann mal 100.000 Follower hat, die wissen, daß er ein ehrlicher Kerl ist und nur Sachen erzählt, die auch wirklich stimmen, dann braucht er auch nicht mehr ständig zu argumentieren, um etwas zu beweisen, sondern sein Name ist dann quasi schon eine Garantie für den Wahrheitsgehalt.

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(Ein wichtiges Thema, das Viele interessieren dürfte, weil wir alle atmen müssen. Lediglich die informierte Elite dürfte über effektive Luftfilter und Substanzen verfügen, mit denen die über die Atemluft aufgenommenen Nano-Partikel wirkungsvoll ausgeleitet werden können)

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Zuletzt noch ein paar Bemerkungen:

Es gibt fachlich ein paar Sachen, wo ich dem Volkslehrer nicht zustimme, was aber kein grundsätzliches Problem ist; Irren ist menschlich. Eines betrifft einen Vortrag von ihm, wo es um „Fiat-Money“ vs. goldgedecktes Geld geht.

Es ist mMn einfach sachlich falsch zu behaupten, daß Papiergeld keinen Wert habe, weil es ja „aus der Luft“ erschaffen wurde.

Papiergeld oder Geld an sich ist lediglich ein Mittel, um den Austausch von Waren/Dienstleistungen zu ermöglichen; es ist überhaupt nicht notwendig, daß dieses einen Eigenwert haben muss.

Wenn ich mit jemandem auf einem Blatt Papier vereinbare, daß dieser 5 Jahre lang meine Großmutter pflegen soll und ich ihm dafür dann meine Segelyacht vermache,

ist das dann nichts wert?

Die Vereinbarung steht doch nur auf einem Blatt Papier im Wert von 0,1 Cent!

Ist doch Unsinn!

Es ist nicht der Eigenwert des Materials des Austauschmittels, was seinen Wert bestimmt, sondern das, was ausgetauscht wird!

Wenn ich für 100.000 Euro einen S-Klasse Mercedes oder eine Eigentumswohnung bekomme, dann ist DAS der Wert von 100.000 Euro und nicht die 10 Cent Materialwert der bedruckten Papierschnipsel!

Der Wert des Geldes korreliert also nicht mit dem Material, aus dem es besteht, sondern aus der Produktivität der Arbeiter im Wirtschaftsraum!

Wenn ein Volk fleißig ist und alle Waren des täglichen Bedarfs herstellt, dann kann dieses Volk fälschungssichere Muscheln oder Glasperlen als Austauschmittel benutzen und dieses Geld ist etwas wert;

wenn ein Volk faul ist und nichts herstellt, dann kann dieses Volk Geld aus Gold mit Diamanteninlays haben: es ist trotzdem nichts wert.

Weil dieses Volk schlicht nichts hat, was man dafür bekommen könnte!

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Doch genug zu dem Thema, ich werde wohl noch oft genug darauf zurückkommen.

Auch die Behauptung, Hitler sei von der Wallstreet oder sonstwem finanziert worden, ist massive Desinformation.

Dafür braucht man keine Bücher, dafür braucht man nur Verstand.

Selbst wenn Hitler Geld von diesen Gruppierungen bekommen haben sollte, so ist anhand der Faktenlage zu erkennen, daß er diesen Leuten niemals diente, sondern immer nur das Volkswohl als oberste Maxime verfolgte.

Diese Propaganda, Hitler sei in Wirklichkeit ein Agent der Angelsachsen, wurde im Nachhinein von ganz kleinen Menschen geschürt, die ihn beim deutschen Volk anschwärzen wollten; der Grund dafür dürfte auf der Hand liegen.

Diese Propaganda fällt in dieselbe Schublade wie all der andere Dreck, mit dem man seinen Namen posthum bewirft:

Hitler war in Wirklichkeit Jude

Hitler hatte nur ein Ei

Hitler war nur 1,50 groß, trug deswegen immer hohe Absätze

Hitler hatte keinen Führerschein

Hitler war schwul

Hitler war in Wirklichkeit der uneheliche Halbbruder von Kevin Rothschild

Bla, bla, bla!

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Ganz wichtige Erkenntnis:

Nur, weil irgendwas in einem Buch steht, ist das noch lange keine Garantie dafür, daß es auch stimmt!

Im Gegenteil.

Es gibt Bücher, auch von namhaften Autoren mit Doktortitel, die nichts weiter sind als eine Aneinanderreihung von Lügen, Verdrehungen, Propaganda; wo kein Wort stimmt.

Zum Beispiel:

(Dieses Buch ist der Beweis dafür, daß Bücher nicht unbedingt wahr sein müssen, auch wenn sich die Autoren mit Quellen etc. bemühen, ihre Lügen wahr erscheinen zu lassen)

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Wenn ich die Wahrheit über eine Person wie z.B. Hitler erfahren will, lese ich keine Bücher, die von Kriegsgewinnern geschrieben wurden, sondern suche mir die Informationen von Leuten, die sie wirklich kannten und gleiche diese dann mit den Fakten ab.

Und da ist meiner Meinung nach dieses Zitat seiner Schwester am nächsten an der Wahrheit:

„Ihr Herren – vergesst nur eines nicht! Euer Name wird längst mit Eurem Leichnam zerfallen – vergessen und vermodert sein – während der Name Adolf Hitlers immer noch leuchten und lodern wird! Ihr könnt ihn nicht umbringen mit Euren Jauchekübeln, ihn nicht erwürgen mit Euren tintenbeklecksten, schmierigen Fingern – seinen Namen nicht auslöschen aus hunderttausend Seelen – dazu seid Ihr selbst viel, aber auch schon viel zu klein!

Wo er geliebt hat … geschah es um Deutschland. Wo er gekämpft hat … geschah es um Deutschland. Wo er gefehlt hat … geschah es um Deutschland, und wenn er stritt um Ehre und Ansehen, war es um deutsche Ehre und deutsches Ansehen …

Und was gabt Ihr bisher? Und wer von Euch wollte sein Leben für Deutschland geben? Ihr habt immer nur die Macht und den Reichtum, den Genuß, den Fraß und die Völlerei – ein herrliches Leben ohne Verantwortung – vor Augen gehabt, wenn Ihr an Deutschland gedacht habt!

Verlaßt Euch darauf, meine Herren – schon allein das reine, selbstlose Denken und Handeln des Führers genügt für die Unsterblichkeit!

Daß seinem fanatischen Ringen um Deutschlands Größe nicht der Erfolg beschieden war, wie z. B. einem Cromwell einstens in Britannien – auch das liegt vielleicht in der Mentalität begründet, weil der Brite bei allem Hang zur Eitelkeit, zu Neid und Mißgunst und zur Rücksichtslosigkeit – dennoch nicht vergißt, Engländer zu sein, und die Treue zu seiner Krone liegt ihm im Blut – während der Deutsche in seinem Geltungstrieb alles ist, nur nicht in erster Linie Deutscher. So liegt es Euch nichts daran, Ihr kleinen Seelen, wenn mit Euch zusammen die ganze Nation in Trümmer geht. Euer Leitstern wird nie heißen: Gemeinnutz geht vor Eigennutz, sondern immer nur umgekehrt! Und mit diesem Leitstern wollt Ihr die Unsterblichkeit eines Größeren verhindern?

Was ich in den ersten Nachkriegsjahren niederschrieb, hat seine Gültigkeit behalten auch im Jahre 1957 und bestätigt die Richtigkeit meiner Überzeugung.“

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(Könnt ihr euch vorstellen, daß die CDU/CSU/SPD jemals den Leitspruch „Gemeinnutz vor Eigennutz“ auf eine Münze prägen würde?

Wann war das letzte Mal, daß Merkel ein kleines deutsches Kind an die Hand genommen hat und mit ihm gemeinsam einen Berg hochgewandert ist?)

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Passen die Aussagen Paula Hitlers und das tatsächliche Verhalten ihres Bruders nicht viel besser zusammen als die Behauptung irgendeines Buchschreiberlings, Hitler wäre ein angelsächsischer, von der Wallstreet finanzierter Agent, der Deutschland ins Unglück reißen sollte?

Welches Interesse sollten die Angelsachsen daran gehabt haben, das deutsche Volk, ihren zukünftigen Feind, mittels ihres „Agenten Hitler“ zu einer gesunden Volksgemeinschaft zu formen, die doch viel schwerer zu bekämpfen ist als einen Haufen egoistischer, illoyaler Einzelgänger?

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LG, killerbee

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39 Antworten zu Antwort des Volkslehrers

  1. Internetzel schreibt:

    Hat dies auf 👽 INTERNETZEL rebloggt.

  2. Grumbleduke schreibt:

    Möchte kurz einwerfen, daß man immernoch anonym an den VL spenden kann. Auf seinem ytube Kanal steht seine Postfachadresse. Sendet ihm ein paar Scheine per Post zu. Nehmt kleine Scheine, mehrere Briefe. Und nein: NOCH ist man nicht dazu verpflichtet, den Absender zu nennen.

  3. frundsberg schreibt:

    Vielen Dank für diesen Artikel!

    Die Idee zur Verstaatlichung der Reichbank:

    „Köhler fuhr etwa wie folgt fort:
    »Um die psychologischen und ethischen Vorbedingungen ist mir nicht bange.
    Der zweite Punkt, die Herstellung des Vertrauens, die Schaffung neuen Mutes und neuer Zuversicht marschiert bereits. Auch der erste Punkt, die Ideen, die Einsicht, die Liebe zum Volk und der Wille der Führenden, bedarf, wenn wir erst einmal handeln können, keiner Erwähnung. Auf Einzelheiten der Projekte will ich nachher noch kurz zu sprechen kommen. Das große Fragezeichen steht hinter dem dritten Punkt: der Finanzierung. Bei ihr wird die Entscheidung liegen.

    Es fehlt eben einfach an Geld! Es fehlt an flüssigen Mitteln, um Arbeitsaufträge zu geben. Und nach den bisherigen Auffassungen der Wissenschaft und nach den bis jetzt unumstößlichen Grundsätzen der Finanzwirtschaft und des Geldwesens gibt es keine Möglichkeit, Geld neu zu schaffen, als höchstens durch Auslandskredite. Erst seitdem ich mich hier in diesem Stabe befinde, habe ich erkannt, daß die bisherige Auffassung der wissenschaftlichen Nationalökonomie eben Unsinn ist, und daß die unumstößlichen Grundsätze des international anerkannten Geldwesens eben falsch sind! Ich habe erkannt, daß Geld eben nicht ein Ding an sich ist, sondern eine Funktion des Wirtschaftskörpers, und daß ein Staat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hat, dafür zu sorgen, daß der Wirtschaftskörper ausreichend mit Geld, und zwar mit gutem Geld, durchblutet wird.«

    Im folgenden Abschnitt berichtet Wagener über Köhlers Vorschläge für eine Kombination von privater und staatlicher Ankurbelung der Wirtschaft, hervorgerufen durch Staatskredite für Bauprojekte, die zur Anstellung von Arbeitslosen führen sollten.
    Da Köhler eine kurze Atempause machte, stellte Hitler die Frage dazwischen:
    »Die Botschaft hör ich wohl! Aber wo kommt nun das Geld her?«
    »Das wird kreiert«, antwortete Köhler, »neu geschaffen, aus der Luft gegriffen, wenn Sie so wollen, gelogen!«
    Hitler schüttelte lächelnd den Kopf und sagte zu mir: »Wenn ich mit ihm allein wäre, würde ich jetzt denken: armer Irrer.«
    Worauf ich nur erwidern konnte: »Und doch hat er recht. Es ist nur neu, daß der Staat das macht. Die jüdischen Banken haben das schon immer gemacht, wenn sie ihren Vorteil darin sahen und genügend Sicherheit vorfanden.«
    »Das verstehe ich nicht«, sagte er kopfschüttelnd weiter. …

    (Otto Wagener) ergänzt:

    Wenn wir nun auf die Gedanken des Dr. Köhler zurückkommen, so erkennen wir, daß wir die 1 000 Markscheine, soweit sie nicht der Staat selbst für eigene Aufträge verwendet, denen geben müssen, die Arbeit haben, nur kein Geld, um die Arbeit ausführen zu lassen.
    Wo ich das Geld nun hernehme, das ist eine technische Frage, deren Lösung keine Schwierigkeiten macht. Herr Brüning nimmt es ja auch woher. Aber, da er von Juden und Bankiers beraten ist, leiht er es sich von diesen aus. Genausogut kann er es aber, wie Köhler sagt, kreieren, aus eigenem Recht neu schaffen, aus der Luft greifen, erlügen!
    Hier stehen wir eben vor dem Fehler des bisher geltenden Geldsystems. Der Staat hat das Recht, Geld neu zu schaffen, nein, er hat sogar die Pflicht! Denn der Wirtschaftskörper braucht nun einmal so viel Geld, daß sein Kreislauf möglich ist. Und wenn er es nicht hat, infolge Entwertungszeit und anderer Fehler, die damals gemacht wurden, dann muß er es eben schaffen! Er muß! Und er braucht niemand darum zu fragen, gar niemand! Weder den Reichsbankpräsidenten noch die Bankgewaltigen des Bank-Viertels in Berlin, noch die Wallstreet, noch den Rat der Weisen von Zion.
    Dabei kann diese Geldschöpfung durchaus mit den Mitteln und nach den Gewohnheiten einer ordentlichen Soll- und Haben-Rechnung vor sich gehen. Wir richten z. B. bei der Reichsbank ein Sonderkonto ein für Arbeitsbeschaffungswechsel. Dann brauchen wir nur noch die Stellen festzulegen, die solche Wechsel akzeptieren, ausstellen und zum Diskont einreichen können. So etwas auszuklügeln sind Männer wie Schacht oder Jakob Goldschmidt wunderbar geeignet. Da fühlen sie sich in ihrem Metier. …
    Ich glaube, wir können darauf verzichten, diese rein praktischen und technischen Fragen hier im einzelnen zu behandeln. Daß die Finanzierungsfrage lösbar ist, und zwar ohne jegliche Schwierigkeit, ist geklärt.“

    Nun wollte Dr. Köhler wohl noch einiges über das Arbeitsbeschaffungsprogramm selber sagen.«
    »Ich habe zu der Finanzierungssache noch eine Frage«, sagte Hitler. »Wenn das alles so einfach ist, wie es nach Ihrer Darstellung klingt, dann erscheint es mir immer und immer wieder unverständlich, daß unsre politischen Gegner diese Wege nicht selbst auch entdeckt haben sollten. Warum beschreiten sie sie nicht?«

    »Erstens glaube ich nicht«, entgegnete ich, »daß sie diese Wege bereits erkannt haben, wenigstens nicht diejenigen, die die Verantwortung im Staate tragen. Zweitens würde die Beschreitung dieser Wege die Abkehr von der bisher geltenden Geld- und Kapitalwirtschaft bedeuten und damit die Entthronung derer, die die Macht des Geldes in der Welt in den Händen haben und deshalb die Wirtschaft der Welt beherrschen. Und drittens sind die Verantwortlichen in der Regierung und ebenso auch die Großen in den Parteien des Reichstags, sowie außerdem die meisten Reichstagsabgeordneten von der Kaste der Geldmagnaten direkt oder indirekt irgendwie bezahlt, sagen wir ruhig geschmiert.«

    (…) »Halten Sie für zweckmäßig (fragte Hitler), daß wir die Gedanken, die hier vorgetragen wurden, veröffentlichen?«

    »Nein. Wir würden die Kapitalgewaltigen der ganzen Welt und ihre Regierungen geschlossen gegen uns aufbringen. Schon jetzt wittern manche, daß in unsern Köpfen die Befreiung von der Goldwährung und dem Golddeckungsgedanken spukt, eine Sache, die für uns schon so vollkommen abgetan ist, daß wir nicht einmal mehr davon reden. Aber schon das gibt den Großen‘ des Ruhrgebietes, der Schwerindustrie, der Bankwelt und besonders auch den Logen Veranlassung, vor uns und unsern Wirtschaftsprinzipien zu warnen.
    Wir werden sehen, daß diese Leute fertigbringen, wenn wir einmal als stärkste Partei im Reichstag Anspruch auf die Regierungsbildung haben, uns auf diejenigen Ministerien zu verweisen, die mit Wirtschaft nichts zu tun haben, und besonders den Einfluß gerade der Persönlichkeiten auszuschalten, die unsre sozialwirtschaftlichen Gedanken geboren haben und verwirklichen könnten.«

    Quelle:
    Otto Wagener, „Hitler aus nächster Nähe – Aufzeichnungen eines Vertrauten 1929 -1932“, 1978,
    S. 327-336

    Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 wurde dann tatsächlich der 14-köpfige Vorstand der Deutschen Reichsbank, unter ihnen 7 „Ausländer“ unter der Führung Max Warburgs, abgesetzt. Die Deutsche Reichsbank wurde direkt der Regierung bzw. dem deutschen Staate unterstellt. Kurze Zeit später begannen die Greuelmärchen in den angel-sächsischen Zeitungen zum Vorschein: „Hunderte tote Juden schwämmen im Berliner Landwehrkanal“ und ähnliches war in den demokratischen Weltorganen des Westens zu lesen.
    Max Warburg, der Bruder von Paul Warburg (Mitbegründer der US-amerikanischen Zentralbank FED), verließ Deutschland im Jahr 1938. Den internationalen Banker, die Familie Warburg ist über Heirat mit den legendären Rothschilds verbandelt, wurde durch diesem Streich der indirekte Zugriff auf deutsche Sachwerte, Grund und Güter, Straßenzüge und Immobilien, Industrie und Wirtschaft entzogen.

    1945 wurde dieser Zugriff wiederhergestellt.

    Die Direktive JCS 1067 der Alliierten deutet dies in Punkt B) an. Unter der Überschrift „Die wichtigsten Ziele der Militärregierung in Deutschland“ geht James Paul Warburg, („Deutschland – Brücke oder Schlachtfeld“, 1949) auf die Direktive JCS 1067 ein, die in Deutschland nach seiner Besetzung Gültigkeit hatte und die sich aus dem Morgenthau-Plan ableitete.

    „(B) Deutschland wird nicht besetzt werden zum Zweck der Befreiung, sondern als eine besiegte Feindnation. Der Zweck ist nicht Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands zum Zweck der Durchsetzung gewisser alliierter Ziele. …“

  4. peter schreibt:

    Daumen hoch, Killerbee. Ihr werdet euch noch sehr gut ergänzen.

  5. Manne schreibt:

    @KB Masse bringt Schutz mit sich

    Genau deshalb ist es so wichtig das soviele Menschen wie möglich an einer systemkritischen Demo teilnehmen. Schaut in die Vergangenheit der Oppositionsbewegung in der DDR. Solange wenige auf der Straße demonstrierten war es für die Stasi ein leichtes Spiel. Im September/Oktober 1989 änderten sich die „Spielregeln“. Auf Grund der vielen Menschen gab es für die SED nur zwei Möglichkeiten. Gewalt oder Kapitulation. Wie die Geschichte ausgegangen ist sollte allgemein bekannt sein.

  6. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  7. ottoreutter schreibt:

    Jeder, der sich aktiv betätigt, wird und ist Bestandteil der das System steuernden Figuren und damit zugleich auch Köder, ob er will oder nicht. Es ist entscheidend, das man sich dessen bewußt ist. Es fällt einem leichter, wenn man seine erste Lebenshälfte unter Stasibedingen verbracht hat. dann macht man darum kein Gewese auch darüber. man ist gewohnt, daß man sich bei niemandem sicher sein kann, nur darf darin kein Mißtrauen erwachsen. Einfach damit leben. Das Ziel ist entscheidend und daß aktiv mitgemacht wird. Nur einkalkulieren, daß die anderen wissen, was man tut! Und kein Vertrauen/Hoffnung in anglo-amerikanische Politik: DAS war jedesmal die Ursache deutschen Untergangs!

  8. DerDaumen schreibt:

    @Manne

    Die „Abwicklung“ der DDR war mEn. lange im Voraus geplant und def. nicht das Ergebnis der Demos.

  9. ottoreutter schreibt:

    Richtig: Der DDR-Untergang war Folge der Abwicklung/Beendigung des sowjetischen Experiments durch die bekannten Hintermänner. Ansonsten wären schon die ersten Tausend von der Straße weggesperrt worden. Die Logistik dafür war längst schon eingerichtet – so wie heute auch wieder.

  10. Heinrich der Löwe schreibt:

    Die Schwester Hitlers trifft (immer noch) genau den Kern des heutigen Problems. Wir sehen wohin das Kultivieren dieser Eigenschaft heute führt. Leider ist es wie mit Krebs… Wenn das Volk es bemerkt ist es meistens zu spät. Der Herrgott hat noch niemals einem Faulen geholfen, er hilft auch keinem Feigen… Bist du Gottes Sohn so hilf dir selbst.

  11. Sperling schreibt:

    @frundsberg:

    Ein toller Fund! Danke!

  12. ki11erbee schreibt:

    @frundsberg

    Wenn Du mal in Berlin bist, triff Dich doch mit dem Volkslehrer. Ich bin der Meinung, daß Du das Geldsystem sehr gut verstanden hast und darum auch in der Lage bist, es ihm zu erklären.

    Man braucht einige Zeit, um es zu begreifen, aber irgendwann macht es „Klick“. Und dann ist man entsetzt darüber, daß man etwas so einfaches so lange nicht verstanden hat, sondern sein Leben lang nur die Meme seiner Feinde nachgeplappert hat:

    „Der Staat darf kein Geld erzeugen, sonst gibt es Inflation! Papiergeld ist nichts wert! Nur Banken dürfen Geld erzeugen! Golddeckung!“

    Alles Bull. Wer die Funktion von Geld verstanden hat, versteht auch, daß die „Golddeckung“ oder die Schöpfung von Geld durch Privatbanken überhaupt nicht notwendig ist.

    Die Golddeckung ist ein Mittel zur Begrenzung einer Wirtschaft,
    die Schöpfung von Geld als Kredit durch Privatbanken ist nichts weiter als ein Monopol, das mit Klauen und Zähnen von denjenigen verteidigt wird, die es haben, weil es das mächtigste Monopol dieses Planeten ist.

    Stell Dir vor, Dein Körper könnte kein Blut bilden und Du müsstest es Dir von jemand anderem leihen. Du bist sein Sklave, denn ohne Blut kannst Du nicht leben.

    Auch ein Staat kann ohne Geld nicht leben, weil die Menschen in einem Staat vom Austausch ihrer Leistungen leben, wozu sie eben Geld brauchen.

    Wer es im Endeffekt herausgibt, aus welchem Material es besteht, ob irgendwo Gold in einem Keller rumliegt: nichts davon ist für die Funktion von Geld relevant.

  13. frundsberg schreibt:

    @Ich bin Berliner. Mal sehen was kommt …

    LG

  14. frundsberg schreibt:

    @Sperling,

    dieses Buch hatte ich vor mehr als 4 Jahren gelesen. Damals, ein wahrer Schatz, denn es behandelt nicht nur die Frage über Geld und wie man die Arbeitslosigkeit nach der Machtübernahme angehen möchte. Sondern vieles andere mehr.

    Sehr beeindruckend, die beschriebene Atmosphäre damals in Nürnberg. Der Jubel, die Freude, die Feiern und die Kraft, die allen dieses Spektakel gab um weiterzumachen.

    Klingt auch im Buch „Kampf um Berlin 1927“ durch.

    Dieses Buch habe ich gestern als PDF im Netz gefunden. Sichert es euch.
    Ich bevorzuge ja „echte“ Bücher.

    Wohlan…

  15. sachichdoch schreibt:

    @frundsberg
    Betr. “ Kampf um Berlin 1927″
    Hab` nix gefunden.
    Link ?
    Danke

  16. Kim M. schreibt:

    Der von Franz Müntefering geäußerte Satz:
    „Wer nicht arbeitet, soll nicht essen.“
    wurde in der Vergangenheit von vielen Personen genau so (falsch) rezitiert.

    Von August Bebel, dem Gründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, Joseph Stalin sogar schriftlich in der Stalin-Verfassung der Sowjetunion,
    und bereits 1925 von Adolf Hitler:

    „Wer nicht arbeitet, soll nicht essen. Und wer nicht um sein Leben kämpft, soll nicht auf dieser Erde leben. Nur dem Starken, dem Fleißigen und dem Mutigen gebührt ein Sitz hienieden.“

    Ja, dafür gibt es eine echt Quelle: Reden, Schriften, Anordnungen, Februar 1925 bis Januar 1933: Die Wiedergründung der NSDAP, Februar 1925 – Juni 1926

  17. Nemo schreibt:

    @Kim M: Ich glaube, Du hast da was Grundsätzliches nicht verstanden. Müntefering wollte doch nur spalten, oder gibt der Staat sich wirklich Mühe, einen von H4-Betroffenen in eine gute und sichere Stelle zu bringen? Falls Du es doch verstanden hast, bist Du genauso ein Hetzer wie M.

  18. E.R. schreibt:

    OT

    Sind die westlichen Bonzen schon wieder im erhöhten Kriegsmodus?

    Da stirbt ein Doppelagent und die Politik steht Kopf.

    – Anklagen ohne Beweis

    – NATO-Bündnisfall

    – UN-Sicherheitsrat tagt.

    Wie gesagt es geht um einen Doppelagenten.

    Erinnert mich an den Mord an den Kronprinzen 1914, der zum Vorwand genommen wurde für den 1.Weltkrieg.

    „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

    Mir ist nicht bekannt das Mitglieder der europäischen Königshäuser die miteinander Verwand sind, aufeinander geschossen haben.

    Wenn also Politiker versuchen die Europäer gegeneinander aufzuhetzen, dann nicht mit mir.

    Vielleicht dient das alles nur um einen Grund zu haben für die Erhöhung der Militärausgaben. Aber wenn die Lager voll sind kann man sie Einsetzen oder wieder abrüsten, das wiederum Umsatz bringt.

  19. vde schreibt:

    aktuell:

  20. Nationalist schreibt:

    @sachichdoch

    https://ia800200.us.archive.org/4/items/KampfUmBerlin-DerAnfang/GoebbelsJoseph-KampfUmBerlin-DerAnfang1934149S..pdf

    Wieder einmal hervorragend auf den Punkt gebracht! Für diesen Mann sind Millionen gestorben, wer würde heute denn für Merkel sterben? Nicht einmal ihre eigenen Kinder, wenn sie denn welche hätte… Deren Zeit ist abgelaufen und sie wissen es bereits, weswegen sie immer dreister mit ihren Lügen werden. Interessant finde ich, daß die Rußlandhetze wieder in vollem Gange ist. Mag es wohl hieran liegen:

    http://brd-schwindel.ru/der-kampf-gegen-das-internationale-judentum-geht-mit-bannons-startschuss-in-die-heissere-phase-auch-mit-russland-und-trump-amerika/

  21. Steffen schreibt:

    Apropos Geldsystem, weil das so ein zentrales Herrschaftsinstrument ist.

    Da gibt es noch mehr zu verstehen, als das die Geldfunktion nicht an den Geldstoff gebunden ist.

    Geld ist wie ein Transportmittel, im täglichen Verkehr parkt man ja auch nicht im Kreisverkehr, was allerdings mit derzeitigem Geld keine Seltenheit ist.

    https://www.imgesprae.ch/?p=715

  22. Spartaner schreibt:

    Bravo Killerbee, der Volkslehrer liest hier mit . Ob er hier schon kommentiert hat ?

  23. ki11erbee schreibt:

    @tomcatk

    Facebook: die Stasi-Akte zum Selberschreiben!

  24. Quickfinger schreibt:

    Betr. “ Kampf um Berlin 1927″
    Hab` nix gefunden.
    Link ?

    https://archive.org/details/Goebbels-Joseph-Kampf-um-Berlin

  25. Manne schreibt:

    Hier was für KB

    OT

    „Helden“ in Uniform

    Sorgerechtsstreit eskaliert: Mädchen aus Schule gezerrt – Kritik an Härte der Polizei

    Am Montag war in Helbra vor der Grundschule während der Schulzeit eine Achtjährige von mehreren Polizisten, die mit drei Streifenwagen anrückten, abgeholt worden,…

    https://m.focus.de/regional/sachsen-anhalt/halle-saale-sorgerechtsstreit-eskaliert-maedchen-aus-schule-gezerrt-kritik-an-haerte-der-polizei_id_8584700.html

    Das Mädchen hält sich am Dach des Pkw fest, es ruft: „Hilfe, ich will hier nicht rein.“ Und es schreit nach seinem Vater: „Nein, Papa!“ Doch Roger E. kann seiner achtjährigen Tochter nicht helfen. Mit drei Streifenwagen ist die Polizei zur Grundschule gekommen. Mehrere Beamte schirmen den Einsatz ab.

    https://m.focus.de/regional/sachsen-anhalt/halle-saale-kinderdrama-von-helbra-notfalls-mit-gewalt_id_8608341.html

    Der Innenminister von S-A ist Stahlknecht (CDU). Sein Name ist Programm.

  26. Manne schreibt:

    Hier noch das Video

  27. vde schreibt:

    es gibt noch eindrucksvollere szenen…. auch den gerichtsvollzieher kann man sehen.. hier hört wohl alles an menschenliebe auf…
    mir fiel es sehr schwer diesen clip bis zum ende anzusehen!

    ..und natürlich haben diese „beamten“ nur ihre pflicht getan. zum wohle unseres rechtstaates!

    einm horror!!

  28. Merkohl schreibt:

    @ Manne
    „Der Innenminister von S-A ist Stahlknecht (CDU). Sein Name ist Programm.“
    Wieso? Hat der Innenminister das Mädchen persönlich in den Wagen gezerrt? Ich glaube nicht.

  29. Luisa schreibt:

    Nettes Schauspiel. https://www.merkur.de/politik/angela-merkel-sicherheitskraefte-ueberwaeltigen-mann-in-naehe-kanzlerin-erste-details-dringen-durch-zr-9693282.html M.M.n.
    Beinahe täglich Übergriffe durch Afghanen,da darf Merkel nicht fehlen.Nach dem Motto,sie hassen mich auch.Ich bin eine von euch.Guckt euch Merkels Haltung und Gesichtsausdruck an.

  30. frundsberg schreibt:

    @sachichdoch,

    ich habe leider nur das Buch, leider in Fraktur, zur Verfügung. Links wurden ja bereits zur Verfügung gestellt.

    „Parteitage haben in der Geschichte der nationalsozialistischen Bewegung immer eine
    besondere Rolle gespielt. Sie waren sozusagen Haltepunkte in der großen agitatorischen
    Entwicklung der Partei. Dort wurde Rechenschaft abgelegt über die geleistete Arbeit und in
    richtunggebenden politischen Beschlüssen die taktische Linie des zukünftigen Kampfes
    festgelegt. …

    Parteitage der NSDAP. unterscheiden sich wesentlich von den Parteitagen anderer Parteien.
    Diese sind entsprechend dem parlamentarisch-demokratischen Charakter ihrer Veranstalter
    lediglich als billige Diskussionsgelegenheit gedacht. Es treten dort die Repräsentanten der
    Partei aus allen Landesteilen zu meist höchst platonischen Beratungen zusammen. Die Politik
    der Partei wird einer kritischen Untersuchung unterzogen, und der Niederschlag dieser
    Debatten findet dann meistens in pompösen Stilübungen, sogenannten Resolutionen, seinen
    tagesbedingten Ausdruck. Diese Resolutionen sind meistens von gar keinem
    zeitgeschichtlichen Wert. Sie sind lediglich für die Öffentlichkeit berechnet. …

    Unsere Parteitage sind von ganz anderem Geist erfüllt. Zu ihnen kommen nicht nur die
    beamteten und hauptamtlich für die Partei tätigen Vertreter zusammen. Sie sind Heerschauen
    über die gesamte Organisation. Jeder Parteigenosse, und vor allem jeder SA.-Mann rechnet es
    sich zur besonderen Ehre an, bei den Parteitagen persönlich anwesend zu sein und in der
    Masse der erschienenen Parteigenossen mitzuwirken. Der Parteitag bietet keine Gelegenheit
    zu unfruchtbarer Diskussion. Er soll im Gegenteil der Öffentlichkeit ein Bild geben von der
    Einigkeit, Geschlossenheit und ungebrochenen Kampfkraft der Partei im ganzen und die
    innere Verbundenheit zwischen Führung und Gefolgschaft sichtbar vor Augen führen. Auf
    den Parteitagen soll der Parteigenosse neuen Mut und neue Kraft sammeln. Der Gleichklang
    des Marschtritts der SA.-Bataillone soll ihn genau so wie die scharfe und kompromißlose
    Formulierung der gefaßten Entschlüsse erheben und stärken; er soll vom Parteitag wie
    neugeboren an seine alte Arbeit zurückgehen.

    Der Weimarer Parteitag im Jahr 1926 hatte den dort versammelten Führern, Parteigenossen
    und SA.-Männern jene ungeheure Kraftreserve gegeben, mit deren Einsatz sie die schweren
    politischen Kämpfe bis zum August 1927 durchfechten konnten. Ein Abglanz dieser
    ungeheuren Kraftentfaltung wurde mit in die Arbeit eines ganzen Jahres hineingenommen.
    Nun sollte der Nürnberger Parteitag im Jahre 1927 beweisen, daß die Partei seitdem nicht
    etwa auf dem alten Standpunkt stehengeblieben war oder gar aus ihren Machtpositionen
    zurückgewichen war, daß ihre Arbeit im Gegenteil allenthalben im ganzen Reichsgebiet von
    Sieg und Erfolg gekrönt wurde und die Partei nunmehr auch über die organisatorischen

    Schranken hinaus für das ganze deutsche Deutschland das unverwüstliche Bild neuer
    politischer Kraft und Stärke darbieten konnte. Vor allem jene Landesteile, in denen die Bewegung jahrelang bekämpft und terrorisiert worden war, hatten ein natürliches Anrecht darauf, daß der Parteitag die Einigkeit und Geschlossenheit der Gesamtbewegung zum Ausdruck brachte und nicht etwa in innerem Zank über Programm und Taktik zerfiel.
    Die Berliner Parteigenossenschaft erwartete vom Nürnberger Parteitag mehr als ein bloßes
    Zusammentreffen von Parteigenossen. Sie hatte im abgelaufenen Jahr die schwersten Kämpfe
    überstehen müssen. Sie war aus diesen Kämpfen gestärkt und gereift hervorgegangen, und
    nun bot sich ihr die Gelegenheit, außerhalb des Druckes der Behörden und ohne politische
    Fesselung die ungebrochene Geschlossenheit der Berliner Organisation vor der Bewegung
    des ganzen Reiches zum Ausdruck zu bringen.

    Die Vorbereitungen zu diesem Parteitag nahmen Monate in Anspruch. Je stärker der Druck von
    außen wurde, desto höher wuchs die Freude und Spannung, mit der man diesem Massentreffen
    entgegensah. Der Berliner Parteigenosse und SA.-Mann wollte sich hier neue Kraft für den ferneren
    Kampf holen. Er wollte sich berauschen an den demonstrierenden Massenaufmärschen, in denen
    sich die Organisation des ganzen Reiches, aus Ost und West und Süd und Nord, ein Stelldichein gab.

    Drei Wochen vor dem Nürnberger Parteitag schon begaben sich etwa fünfzig arbeitslose SA.-Männer von Berlin aus zum Fußmarsch nach Nürnberg. Jenseits der Grenzen der Hauptstadt zogen sie die alte, geliebte Uniform wieder an (in Berlin verboten zu tragen) und marschierten
    im gleichen Schritt und Tritt die vielen hundert Kilometer dem Ziel ihrer Wünsche entgegen.

    Es mag einem Spießer unverständlich erscheinen, daß es möglich war, trotz des Parteiverbots drei Sonderzüge von Berlin nach Nürnberg zusammenzustellen und diesen Massenabmarsch bis zum letzten Augenblick den Augen der Behörden zu entziehen. Und doch war das möglich.

    Am Sonnabend vor dem Parteitag, der gewissermaßen den Auftakt zu dem großen
    nationalsozialistischen Treffen darstellte, stand schon fest, daß diese Tagung zu einem
    Riesenerfolg für die ganze Bewegung würde. Über vierzig Sonderzüge aus allen Teilen des
    Reiches liefen während des Morgens im Nürnberger Hauptbahnhof ein. Dazu kam noch eine
    Unmasse von Teilnehmern, die zu Fuß und zu Rad, in Marschgruppen und auf
    Lastautomobilen der alten Reichsstadt zuströmten.

    Die nationalsozialistische Bewegung ist tot! So hatten ihre Feinde zwei Jahre lang gejubelt;
    und nun stellte sich das genaue Gegenteil heraus. Die Bewegung war nicht nur unter den
    Keulenschlägen amtlicher Verfolgungen nicht zusammengebrochen, sie hatte sie siegreich
    überwunden und erhob sich heute ungebrochener denn je.
    Schon der Name Nürnberg war für die meisten Parteigenossen von einem Zauber
    ohnegleichen umgeben. Er bedeutete ihnen das Deutsche schlechthin. Unter den Mauern
    dieser Stadt wurden Kulturtaten von weltgeschichtlichem Rang getan. Wenn man von
    Nürnberg sprach, dann meinte man beste deutsche Tradition, die zukunftsträchtig nach vorne
    weist.
    In dieser Stadt waren schon einmal deutsche Männer in schwerer Zeit marschiert, zu
    Zehntausenden, begrüßt und umjubelt von deutschen Patrioten, die da meinten, das neue
    Reich sei bereits erstanden. Was damals so gewaltig und hinreißend in der kritischsten Zeit
    der Nachkriegspolitik demonstrierte, versank in sich selbst, da es noch nicht bis zum letzten
    gefügt und gestaltet war, da ein großes Erbe in unglücklichen Monaten nach dem
    Zusammenbruch der Partei von Männern verwaltet wurde, die sich dieser Aufgabe nicht
    gewachsen zeigten.
    Nun blickte das nationale Deutschland wieder einmal nach Nürnberg, wo die
    nationalsozialistischen Braunhemden zu Zehntausenden aufmarschierten, um gegen die
    Tributpolitik für einen neuen Staat zu demonstrieren. Glaube und Hoffnung vieler
    Hunderttausender geleiteten den Siegesmarsch dieser jungen Aktivisten, die in einem
    zweijährigen erbitterten Ringen bewiesen hatten, daß die nationalsozialistische Idee und ihre
    parteipolitische Organisation mit keinem Mittel und keinem Terror zu erschüttern war.

    Die SA, ursprünglich gebildet aus Soldaten des WK 1 und Arbeitern gebildet, hatte bis zum Jahr 1933 die größten Verluste unter allen Verbänden in Weimar. Etwa 400 Männer und Jungen, fielen in diesem Kampf um ein neues Deutschland ohne Fremdbestimmung. Mehr als 40.000 wurden in diesen „Kampfjahren“ verletzt. Bei Otto Wagener wird der Parteitag 1928 oder 1929 beschrieben, und wie er ihn erlebte und völlig hin war in diesem Bann, daß hier etwas Großes und Neues aufkam. Er war damals Vorsitzender eines Unternehmens und arbeitete anschließend freiwillig für die Bewegung mit Schwerpunkt Wirtschaft in einem neuen, sozialistischen Deutschland. Sehr spannend zu lesen.

    Lesen müßt ihr das nun einmal selbst, so denn dafür überhaupt Interesse besteht.

  31. Jim Jekyll schreibt:

    @Merkohl Immerhin ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass das Mädchen später bei einem „Herrenabend“ von diesem „Herrn“ Minister landet!

    Wie solche „Herrenabende“ aussehen, kann man aus diesem Beispiel aus Großbritannien (wo das ganze noch um Größenordnungen weiter fortgeschritten sein sollte, als bei uns) erahnen.

    Auch die Aussage der Zeugin beachten: Sie wurde von den dortigen Freunden und Helfern, welche die „Party“ (eine von vielen!) bewachten (ganz „offiziell“ in UNIFORM), nach einem Fluchtversuch eingefangen, und zu den „hohen Herren“ gebracht!

  32. Jim Jekyll schreibt:

    Und Christian Anders hat sich des Themas „Alfred Hitchcock“ angenommen:

  33. frundsberg schreibt:

    @kb,

    mich persönlich stört am VL nicht so sehr seine Gedanken zum Geld, als vielmehr, daß er sich selbst als „rechts“ bezeichnet. Also sich den Umhang umlegt, den ihn die Herrschenden geben.

    Links und rechts als politische Richtung zu deklarieren hilft nur diesem Regime.
    Aber wenn, dann ist der Arbeiter links.
    Der Arbeiter stand stellvertretend, eben weil es damals soviele davon gab, fürs Volk.
    Was der Arbeiter (Volk) will, braucht und wünscht, ist dann linke Politik.
    Also gerechte Bezahlung, UV, KV, RV, Invalidenrente/Absicherung der eigenen Familie, Kinderentgeld (1935 in D. eingeführt) … kurzum, alles was dem Allgemeinwohl (Volkswohl) dient und nützt, kann man als linke Politik zusammenfassen.

    Dieses Gerede, daß sich „rechts“ von Gerechtigkeit oder dem Recht ableite, ist Unsinn.
    Der VL setzt sich für die Wahrheit ein, was uns allen nützt, den Rechtsextremen (extrem deshalb, weil Ihr Trachten sich gar gegen das Volk, seine Kontrolle und ewige Beherrschung richtet, also „westliche Demokratien als Proxy der Geld-Diktatur = Kapitalismus = Primat des Geldes = Volk als Dienstkollektiv der Wirtschaft und nicht deren Lebenszweck).

    Ich bin aber nicht der Mentor und wir alle können froh sein, daß dieser mutige Mann etwas tut, was keine von uns macht.

    Diese ganze Orientierung des Staates an das Wohl des Volkes war überhaupt auch der Grund für die Anhänglichkeit von Millionen von Deutschen an den NS (Volksgemeinschaft). Man sollte ruhig mal als Vergleich dazu den SU untersuchen, inwieweit dieser Staat dem Wohle seiner Völker und Familien tätig war. Ich vermute, daß das Ergebnis ein recht Interessantes wäre.

    Wohlan.

    https://tinyurl.com/y8mbaky7

  34. valjean72 schreibt:

    @Killerbiene:
    Als ich gestern die Video-Antwort des „Volkslehrers“ sah, war ich doch einigermaßen enttäuscht ob seiner Buchempfehlung zur vermutlichen Finanzierung Hitlers, denn ich halte diese „Erkenntnisse“ für bewusst lanciert und gesteuert.

    Insofern ist es gut, dass Sie in obigem Blogbeitrag dieses Thema ins rechte Licht gerückt wurde, wenn ich es so formulieren darf.

    Es zeigt mir aber auch, dass dieser Blog eine Entwicklung vollzogen hat. Als ich hier mal vor knapp 1,5 Jahren zwei Kommentare hinterließ und folgenden Blogbeitrag verlinkte: https://valjean72.wordpress.com/2016/11/05/der-elefant-im-raum/) wurde ich von Ihnen indirekt des Antisemitismus bezichtigt. Nein, beleidigt war und bin ich darüber nicht, es ist schlichtweg nicht zutreffend und insofern war ich – falls überhaupt – ein wenig enttäuscht, dass mit diesem stigmatisierendem Schlagwort jegliche argumentative Auseinandersetzung glattgebügelt wurde.

    Die Qualität des Volkslehrers besteht mE darin, dass mir mit seinem frischen und unbekümmerten Auftreten einerseits Themen zu Menschen bringt, die bisher noch unbedarft diesen Themen gegenüberstanden und andererseits durch seine positive Art den Kettenhunden des Systems wenig Angriffsfläche bietet.

    Freundliche Grüße
    Valjean72

    P.S.: Zu guter Letzt erlaube ich mir noch folgenden Blogbeitrag zu verlinken.
    https://valjean72.wordpress.com/2017/07/02/von-historischen-zeitungsmeldungen-graeuelpropaganda-und-einer-magischen-zahl/

  35. Manne schreibt:

    @Merkohl

    Ich bezog mich auf seinen Namen, nicht auf die Person.

    Stahl = unnachgiebig oder hart im Nehmen
    Knecht = Als knechtisch wurde – absprechend – oft eine unterwürfige („Knechtseele“), zugleich rohe und feige Haltung bezeichnet.

    Genauso hat sich die Polizei verhalten.

  36. frundsberg schreibt:

    „Haltet Euch von dem Killerbee fern“ – so der Rüdiger.
    Was haltet ihr von dem?

  37. Timelapse schreibt:

    @frundsberg 16. März 2018 um 21:28

    Den hatten wir schonmal hier im Blog:

    https://killerbeesagt.wordpress.com/2015/02/17/pegida-und-der-pi-leser/

    Lies Dir den Kommentarstrang durch, habe damals was über ihn geschrieben.

    Erwähnenswert mag noch sein, dass man von ihm hört, er habe gegen einige Blogger Anzeigen erstattet (bei Behörden die er angeblich nicht anerkennt). Nun trifft er sich mit dem VL, dem ich keine Vorwürfe deswegen mache (irren ist menschlich), und erzählt uns von „Gott-Schöpfer“ – zum Totlachen.

    Kurzum, VS-Scheixxe, keiner weiteren Beachtung wert.

    Viele Grüße

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