Ist der Volkslehrer ein Köder?


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Nachdem das Phänomen Nikolai Nerling aka „Volkslehrer“ nun schon so lange präsent ist und ich lange genug darüber nachgedacht habe, bin ich für mich zu einer eindeutigen Beantwortung dieser Frage gekommen:

JA

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Ihr werdet jetzt reflektorisch sagen: „Nein, das stimmt nicht! Der ist ehrlich, dem geht es wirklich um die Wahrheit; das ist kein V-Mann und kein Verräter!“

Es wird euch vielleicht überraschen, aber das bestreite ich auch gar nicht.

Auch ich halte ihn für authentisch und ich bin mir ziemlich sicher (soweit das bei Fremden möglich ist), daß er nicht auf der Lohnliste des Verfassungsschutzes steht.

Seht es doch mal so:

Was spricht denn dagegen, daß jemand authentisch und wirklich um das Wohl und die Zukunft Deutschlands besorgt ist,

er aber TROTZDEM vom System als Köder benutzt wird?

Das eine schließt das andere doch nicht aus!

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Was macht denn ein Angler, bevor er Fische fängt?

Er besorgt sich ein paar Regenwürmer als Köder, die er auf einen Haken spießt.

Ist der Regenwurm etwa nicht authentisch?

Natürlich ist er das.

TROTZDEM ist er ein Köder!

Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

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Ändert doch bitte einfach mal die Perspektive und versetzt euch in die Rolle der Regierenden.

Diese Leute müssen Jahre im Voraus planen, sie müssen Trends absehen, Gefahren erkennen, Gegenstrategien entwickeln, etc.

Dafür brauchen sie Informationen.

Da bestimmte Dogmen extrem system-stabilisierend wirken, wie z.B. der Holocaust, die deutsche Kriegsschuld, etc.;

ist es für die Regierenden von sehr großer Bedeutung zu wissen, wie tief verwurzelt diese Dogmen noch im Volk sind, wie viele „Zweifler“ es mittlerweile gibt, wie diese Zweifler argumentieren, usw.

Und genau dafür ist doch der Volkslehrer mit seinem youtube-Abo, seiner Kontoverbindung und seinem „Klassenbuch“ einfach ideal.

Eben WEIL er authentisch ist!

Die ganzen V-Männer aus den 90ern, wie z.B. Matthias Dienel, erkennt man doch sofort.

Die sind geschichtlich nicht gebildet, das sind keine Idealisten, die haben keine Werte.

Die machen nur deswegen einen auf Hitler oder Goebbels, weil ihnen das Amt Geld dafür bezahlt.

Und sowas merken die Leute natürlich.

Das heißt, daß diese „beruflichen V-Leute“, die nicht aus Überzeugung, sondern nur für Geld in einem bestimmten „Milieu“ aktiv sind, schlechte Köder sind.

Man wendet sich instinktiv von ihnen ab, man bleibt mit seiner echten Meinung in Deckung.

Das ist natürlich schlecht für das Regime, denn die wollen ja wissen, wieviel wirklich eine bestimmte Überzeugung/Meinung haben!

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Von daher ist der Volkslehrer der ideale Köder.

Es wäre einfach unvorstellbar dämlich, wenn das Regime den Volkslehrer NICHT überwachen und Daten aus seinem Umfeld abgreifen würde.

Weil er gerade durch seine Ehrlichkeit und seine Authentizität auch diejenigen hervorlockt, die auf die normalen Blender vom Verfassungsschutz nicht hereinfallen.

Und nicht daß ihr mich falsch versteht:

Ich mache dem Volkslehrer keinen Vorwurf.

Ihm bleibt ja letztlich keine Wahl und ich bin mir auch sicher, daß er nicht mit den Adressen/Kontodaten seiner Unterstützer/Abonnenten zur Polizei läuft und diese Leute ans Messer liefert.

Nein, er ist kein Verräter.

Aber er ist trotzdem ein Köder.

Wenn ihr euch also bei ihm eintragt, ihm folgt, ihm Briefe/emails schickt oder ihm Geld überweist, dann werden diese Informationen weitergegeben.

Nicht vom Volkslehrer!

Aber z.B. von der Post, email-Anbietern, den Banken, etc.

Was meint ihr, warum es all die Gesetzesänderungen in letzter Zeit gegeben hat; z.B. die Abschaffung des Bankgeheimnisses oder Auskunftspflicht für Provider?

Um diese Informationen NICHT zu erheben?

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Das ganze ist natürlich ein Dilemma, eine Tragödie.

Bleibt man in Deckung, „in Sicherheit“, dann wird man nie etwas erreichen.

Doch sobald man irgendwelche Wege nutzt, um sich zu vernetzen, sollte man sich dessen bewusst sein, daß diese Informationen beim Feind ankommen.

Da reicht es schon, wenn der Volkslehrer und ihr zur selben Zeit bei McDonalds mit euren Handies in der Funkzelle eingeloggt seid.

Das sind die Informationen, die die Regierung will und die sie durch den Volkslehrer bekommt:

Wie hoch ist das „revolutionäre Potential“ in Deutschland?

Wie viele Leute sind kritisch; d.h. empfänglich für die Argumente des Volkslehrers?

Wie viele Leute würde jemand wie Nikolai Nerling mobilisieren können?

Was für Leute unterstützen ihn?

Bürgerliche? Selbständige? Neonazis? Überwiegend Männer? Überwiegend Frauen?

Etc.

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Ihr seht: der Volkslehrer ist als sympathischer und ehrlicher Idealist der perfekte Köder, besser gehts nicht.

Das sollte uns allen klar sein.

Jeder Vernetzungsversuch mit ihm, der über irgendwelche elektronischen Medien läuft, wird registriert und kann bei Gelegenheit vom System gegen uns verwendet werden.

Ich möchte übrigens niemanden davon abhalten, sich mit ihm zu vernetzen.

Jede Entscheidung hat letztlich Risiken und Nutzen, die jeder für sich selbst abwägen muss.

Es hat Risiken und Vorteile, anonym zu bleiben.

Es hat Risiken und Vorteile, sich zu vernetzen.

Ich möchte nur, daß ihr euch über die Risiken im Klaren seid.

Wenn ihr glaubt, eure Daten würden nicht bei der Polizei/Verfassungsschutz landen, weil Nikolai ehrlich ist, dann seid ihr ziemlich sicher auf dem Holzweg, denn der einzelne hat es heute überhaupt nicht mehr in der Hand, welche Informationen „oben“ ankommen!

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LG, killerbee

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46 Antworten zu Ist der Volkslehrer ein Köder?

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. Mitleser schreibt:

    Ich habe ja überhaupt keinen Plan und bin viel zu doof dazu – kann man ihm nicht per Bitcoin anonym Geld zukommen lassen?

    Ich kenne mich da nullkommanull aus.

  3. Stahl schreibt:

    Sobald ich deine Artikel lese und hier kommentiere, stehe ich schon auf der Liste des Verfassungsschutz. Dein Blog ist und bleibt der systemfeindlichste. Der Grund, warum du noch nicht aus dem Netz genommen wurdest, ist ganz einfach. Du hast nicht genug Menschen, die dir folgen.
    Erst ignorieren sie dich,
    Dann defamieren sie dich,
    Dann bekämpfen sie dich und
    Dann hast du verloren oder gewonnen.

  4. ki11erbee schreibt:

    @Stahl

    Richtig, davon ist auszugehen. Daß mein blog der systemfeindlichste ist, nehme ich als Kompliment.

    Und das letzte, was ich will, sind Leute, die mir folgen.

    Ich will, daß Leute ihrem Gewissen und ihrem Verstand folgen, statt nach Leuten zu plärren, die ihnen sagen was sie tun sollen und ihnen die „Verantwortung“ abnehmen!

  5. JJ schreibt:

    Wer weis ob du nicht ein V-Mann bist Killerbiene? Eine Art „Honeypot „so nennt man in der IT-Sicherheit IT-Systeme die offen für Hacker sind um diese anzulocken und dann zu analysieren wie sich der Hacker verhält. Kann ja sein das du auch als bewusster oder unbewusster Köder fungierst.

  6. ki11erbee schreibt:

    @JJ

    Ich kann euch sagen, daß ich kein V-Mann bin. Aber was mit euren Daten passiert, ob ich überwacht werde, ob ihr anschließend überwacht werdet.. das weiß ich nicht.

    Es ist anzunehmen, vielleicht bin ich aber auch wegen meiner geringen Leserzahl nicht interessant genug. Der Volkslehrer hat 21.000 Abonennten bei youtube; ich habe bei weitem weniger Leser.

  7. Dominik schreibt:

    @Mitleser, Bitcoins sind leider nicht anonym, sondern können über die Blockchain nachverfolgt werden. Es gibt andere anonyme Cryptowährungen, wie Monero oder Zcash, aber auch die bringen nichts, denn spätestens sobald diese wieder in Euro getauscht werden, erfolgt die Auszahlung via regulärem Bankkonto, so dass damit die Anonymität nicht mehr gegeben ist…

  8. RondoG schreibt:

    Gut möglich.
    Das denke ich mir auch.
    Er selber weiß davon wohl nichts, daß er als Köder benutzt wird.
    So läuft es anscheinend auch. Die Überwachungsdienste heften sich wohl einfach dazwischen und mißbrauchen seine Aufklärungsarbeit.
    Er könnte das ja mal zum Thema machen. Dann würde man seine Authentizität erkennen.
    Man würde an seinen Körperreaktionen erkennen, ob er mit den Wimpern zuckt, oder ob er es wirklich wahrhaftig und ernst meint. Er kann ja mal Sicherheitstipps geben, wie VPN, Browser, Betriebssystem, Email, Soziale Netzwerke, usw. Vielleicht sind ihm selber bei sich verdächtige Aktivitäten aufgefallen. Zum Beispiel Klicken und Rauschen auf der Telefonleitung oder ähnliches. Geöffnete und wieder versiegelte Briefe.
    Ich denke, daß die Dienste, wie BND, V-Schutz, usw. ihn wirklich breit überwachen und dort ihre Statistiken auswerten. In der heutigen Zeit ist das gar nicht anders zu erwarten.
    LG

  9. ki11erbee schreibt:

    @RondoG

    In einem sehr frühen Video hat der Volkslehrer das bereits angesprochen und ziemlich genau dasselbe gesagt, was auch ich sagen würde: er selber verpfeift niemanden.

    Aber was Provider, Banken, Post, etc. machen, darauf kann er keinen Einfluß nehmen.

  10. Mitleser schreibt:

    Na logo werden wir hier überwacht und jeder der hier mitdiskutiert weiß das und hat für sich entschieden:
    Drauf geschissen!

    Natürlich hast du hier den systemkritischsten Blog.
    Eben kein dämliches Islam-Geschrei oder Bettelbriefe an Frau Merkel, sondern was mit Grips und Verstand.

    Deswegen lese ich ja auch immer ALLE Kommentare, weil auch die Kommentatoren hier erste Sahne sind.

  11. Mitleser schreibt:

    @ Dominik

    Danke für die Info

  12. RondoG schreibt:

    @Mitleser:
    Geld anonym (weitestgehend anonym) jemanden zu schicken funktioniert derzeit gut über Paysafecard. Dabei aber darauf achten, daß man Bargeld einzahlt. Was nachvollziehbar bleibt, ist der Standort, wo die Transaktion abgeschlossen wurde. Leider lässt es sich kaum wieder in Bargeld umwandeln, aber man kann damit sich etwas bei z.B. Amazon kaufen. Man schickt dem Empfänger lediglich den Code zu, was über email oder SMS funktioniert. Niemals den Code öffentlich zuschicken, denn dann ist der Wert schnell von jemandem geklaut!
    LG

  13. Hiesiger schreibt:

    Der Beitrag war eigentlich überfällig.

    Die Überlegungen oben sind alle vollkommen richtig. Ich kann das alles nur bestätigen. Genau in diesem Sinne – mit all diesen Risiken – habe auch ich das Engagement von Nikolai von Anfang an gesehen.

    Und nach Abwägung aller Argumente habe ich mich spontan dazu entschlossen, ihn im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen.

    Mir ist bewusst, dass in Zeiten von Internet und IoT das System sowieso alles über jeden weiß, was dieser in der Öffentlichkeit gemacht oder gesagt hat. Jeder sollte sich dessen bewusst sein, dass wir heute tatsächlich alle gläserne Bürger sind.

    Jeder sollte ruhig auch gewisse Geschichtsepisoden wie die Punischen Kriege, den Melierdialog oder die Säuberungen unter Lenin und Stalin aka Gulag im Hinterkopf haben, um sich klar zu werden, in welchem Handlungsrahmen wir uns in etwa bewegen, und was uns blühen könnte, falls wir verlieren.

    Andererseits sollte man sich dabei auch immer vergegenwärtigen, wie die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse sind, nämlich wie viele wir sind, die nicht mehr verlangen, als ein ganz normales anständiges Leben führen zu können, und wie wenige die abartigen Gegner sind, die vorhaben, uns zu versklaven.

    Die Welt wurde schon immer mittels Angsterzeugung regiert und manipuliert. Das gelingt aber nur, wenn es genügend viele Menschen gibt, die sich in starker Abhängigkeit vom System befinden und kuschen, d. h. wenn es genügend Menschen gibt, die sich sagen: Lieber das kleine bisschen Leben als Sklave, und nicht den Mund aufmachen und ja nicht offen seine Meinung sagen.

    Man kann die Menschen in Gruppen einteilen:
    – dumme, phlegmatische, egoistische Ahnungslose: die kannst du vergessen, die sind eigentlich nur Ballast;
    – wissende Knierutscher, Charakterkrüppel, die kuschen und alles mit sich machen lassen, weil sie in ständiger Angst – die man ihnen eingepflanzt hat – vor irgendetwas leben, oder sich durch ihr asoziales Verhalten Vorteile im korrupten System erhoffen, und sich deshalb ihr schales, karges, farbloses Leben lang nicht trauen, den Mund aufzumachen;
    – Wissende, denen klar ist, welche Folgen es haben würde, wenn sich jeder sein Leben lang nur in die Hose scheißt, und keiner sich das Maul aufzumachen traut und sich engagiert. Und die das herrliche Gefühl kennen, wie es ist, frei zu denken und zu reden, nicht gebückt zu gehen, sondern sich aufrecht und frei zu bewegen.

    Jeder muss für sich selbst entscheiden, zu welcher dieser Kategorien er gehören möchte.

    Und sollte dabei das Sprichwort im Hinterkopf haben:

    Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!
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    https://de.wikipedia.org/wiki/Melierdialog

  14. Hiesiger schreibt:

    P. S.:

    Nicht jede neue Version eines Artikels auf Wikipedia ist besser als die vorige.

    Des Öfteren hat der Beobachter den Eindruck, dass eine zuvor sehr prägnante Version einer etwas „entschärften“ Version weichen musste, aus welchen Gründen auch immer … (LOL)

    Hier der Artikel, wie er vor ca. einem halben Jahr in Wikipedia zu finden war:

    „Der Melierdialog ist eine Bezeichnung für eine berühmte Episode im Geschichtswerk „Der Peloponnesische Krieg“ des griechischen Historikers Thukydides. Der Dialog zwischen Vertretern Athens und Melos gilt, wie alle Dialoge gemäß dem Methodenkapitel (1,23), nicht als wörtliche, sondern, je nach Interpretation, als sinngemäße Wiedergabe oder Argumentation des Thukydides selbst: Dieser lässt die Dialogpartner das sagen, was sie seines Erachtens in der entsprechenden Situation hätten sagen sollen.

    Der Melierdialog (Buch V. Kap. 84-116) nimmt zwar vergleichsweise wenig Raum im Gesamtwerk ein, hat jedoch eine immense Bedeutung für es, da in ihm sowohl die Triebfedern der Hegemonialpolitik des antiken Athen verdeutlicht werden wie auch die Lage der „Drittstaaten“. Es treten darin auch die durch den Krieg bedingte Verrohung von und Verachtung für Sitten und Werte sowie die Grenzen der Macht durch die darauf folgende Sizilienexpedition deutlich hervor. Mehrere Forscher vermuten, dass der Dialog vor dem eigentlichen Geschichtswerk verfasst und zunächst vielleicht auch eigenständig publiziert worden sei, bevor er in die Erzählung integriert wurde.

    Die Situation

    Die Episode spielt im Jahr 416 v. Chr., im fünften Jahr des Zwischenfriedens, mit dem die Großmächte Athen und Sparta eine Pause in ihrem später als Peloponnesischer Krieg bezeichneten, insgesamt siebenundzwanzigjährigen Ringen eingelegt hatten.

    Die Athener waren mit einer Flotte von 38 Trieren (darunter auch Verbündete aus Chios und Lesbos) auf Melos gelandet, um die Insel zu unterwerfen, die sich bis dahin als einzige der Kykladen neutral verhalten und den Beitritt zum Attischen Bund verweigert hatte, da sie eine Kolonie Spartas war. Die athenischen Feldherren schickten Unterhändler in die Stadt mit dem Ziel, die Melier von den Vorteilen einer freiwilligen Unterwerfung zu überzeugen.

    Die Regeln

    Thukydides entwickelte den darauf folgenden Dialog, in dem nicht einzelne große Reden gehalten werden, sondern auf jedes Argument sofort das Gegenargument folgt.

    In dem Konflikt gab es drei mögliche Lösungen:

    Melos unterwirft sich freiwillig,
    Melos bleibt neutral oder
    Athen unterwirft Melos gewaltsam.

    Diese drei Lösungen wurden im Dialog nacheinander erörtert. Die ersten zwei Punkte waren die von den Meliern vorgebrachten Argumente, darauf folgten die athenischen:

    Gerechtigkeit,
    Schönheit (Ehre vs. Schande),
    Realisierbarkeit und
    Nutzen (Gewinn, Sicherheit) vs. Schaden (Verlust, Gefahr).

    Der Dialog

    Das erste Kriterium, die Gerechtigkeit, wurde von den Athenern ausgeschlossen: „Recht könne nur zwischen gleich Starken gelten, bei ungleichen Kräfteverhältnissen tue der Starke, was er könne, und erleide der Schwache, was er müsse“. Rechtliche Gesichtspunkte sollten daher keine Rolle spielen, sondern allein die Nützlichkeit.

    Dem entgegneten die Melier, dass das Recht an sich auch für den Starken nützlich sei, da auch der Starke dereinst fallen und sich in der Position des Schwachen wiederfinden könne – ein Risiko, das die Athener nicht schreckte.

    Die drei Handlungsmöglichkeiten wurden dann auf ihre jeweiligen Vor- und Nachteile für beide Seiten untersucht:

    Unterwerfung

    Eine freiwillige Unterwerfung erspare den Meliern die Vernichtung und erhalte den Athenern ihre Ressourcen, sei also für beide Seiten von Nutzen – so das Argument der Athener.

    Neutralität

    Die Athener erklärten, eine fortdauernde Neutralität von Melos nicht hinnehmen zu können, weil ihre Untertanen in dieser Hinnahme ein Zeichen der Schwäche sehen würden. Dem erwiderten die Melier, dass ein Angriff auf einen Neutralen andere Neutrale gegen Athen aufbringen würde. Darauf meinten die Athener, Neutralität an sich erwecke ihr Misstrauen und könne daher nicht geduldet werden.

    Krieg

    Auf das Argument der Melier, Widerstand erspare ihnen immerhin die Schande der Unterwerfung, erwiderten die Athener, es sei keine Schande, sich einem soviel Stärkeren zu ergeben. Der Erwägung der Melier, dass Widerstand zumindest theoretische Hoffnung bedeute, Unterwerfung aber völlige Aufgabe derselben, entgegneten die Athener, dass dies umso törichter sei, je größer die Gefahr sei. Als die Melier sich auf die Götter beriefen, die ihnen als den Unschuldigen wohl helfen würden, sowie auf die Spartaner, mit denen sie verwandt seien, erwiderten die Athener, dass sie selbst noch viel mehr auf die Götter zählen könnten, da sie ja letztlich nur nach dem Gesetz der Götter handelten: „Es sei des Menschen Natur, zu herrschen“ – und die Melier würden dasselbe tun, wenn sie die Macht hätten -, während die Spartaner zu eigennützig seien, um den Meliern zu helfen.

    Nachdem auf diese Weise alle Handlungsmöglichkeiten auf ihre Vor- und Nachteile für beide Seiten untersucht waren, erklärten die Athener den Dialog für beendet und ermahnten die Melier, ihre Entscheidung nicht auf trügerische Hoffnungen zu gründen, sondern auf die Vernunft.

    Der Beschluss

    Nach einer Beratung erklärten die melischen Oligarchen in einer kurzen Wiederaufnahme des Dialogs, dass sie ihre seit 700 Jahren bestehende Freiheit nicht aufgeben, sondern sich dem Beistand der Götter und der Spartaner anvertrauen und einer Unterwerfung widersetzen wollten.

    Die Belagerung

    Die Athener begannen daraufhin mit der Belagerung der Stadt. Sie hatten an eigenen Truppen 1.200 Hopliten, 300 Schützen und 20 Reiterschützen übergesetzt, sowie von den Verbündeten 1.500 Schwerbewaffnete. Die Feldherren Kleomedes und Teisias ließen den Ort zuerst mit einer Belagerungsmauer umschließen, und nachdem sie die Wachen eingeteilt hatten, fuhren sie mit ihrer Hauptmacht wieder ab.

    Bei zwei nächtlichen Ausfällen gelang es den Meliern, einige von den Wachleuten zu töten und Getreidevorräte in die Stadt zu schaffen. Die Hoffnungen der Belagerten auf spartanischen Entsatz zerschlugen sich jedoch, und im Winter litt das Städtchen schweren Hunger, der in späteren Jahrhunderten sprichwörtlich wurde („melischer Hunger“).

    Nach dem zweiten Ausfall führten die Athener die Belagerung wieder energischer und sandten ein neues Heer unter dem Befehl des Philokrates. Da zuletzt auch noch Verrat hinzu kam, ergab sich Melos schließlich auf Gnade oder Ungnade.

    Über das Los der Gefangenen beschloss die Volksversammlung in Athen gemäß dem Antrag des Alkibiades. Thukydides widmet ihrem Schicksal wenige Sätze:

    „Die Athener richteten alle erwachsenen Melier hin, so weit sie in ihre Hand fielen, die Frauen und Kinder verkauften sie in die Sklaverei. Den Ort gründeten sie selbst neu, indem sie später 500 attische Bürger dort ansiedelten.“

    – Thukydides V 116.[1]

    Die Folgen

    Thukydides setzte sein Werk mit der Sizilienexpedition der Athener fort, bei der die Athener das Gegenteil von dem taten, wozu sie die Melier ermahnt hatten, nämlich auf die Vernunft zu hören und nicht leichtsinnig auf Kriegsglück zu vertrauen.

    Mit den Angriffen auf Melos und Syrakus flammte der nur oberflächlich beigelegte Krieg zwischen Sparta und Athen wieder auf. Die Katastrophe in Sizilien führte schließlich zum Untergang des Attischen Reiches.

    Nach der Kapitulation Athens im Jahr 404 v. Chr. veranlasste Sparta die Rückführung der letzten überlebenden Melier auf ihre Insel.

    Die Bedeutung

    Der Dialog präsentiert die naturrechtlich anmutende Grundthese vom Recht des Stärkeren. Er legt gleichzeitig die Triebfedern der Machtpolitik offen, vor allem den Willen zum Machterhalt. Der daraus gezogene Schluss, nur durch Gewalt könne eine Hegemonialmacht sich vor ihren Feinden schützen, gipfelt in der Dialektik von Machtausübung und der daraus folgenden Vermehrung der Feinde. In kaum einem anderen Werk wurde das von Machtstreben bestimmte Wesen des Menschen offener zu Tage gebracht als im Melierdialog.

    Dank der Darstellungsweise der Athener Motive, nämlich dank des vollständigen Verzichts auf die übliche Rhetorik über edle Moral und Gerechtigkeit, mit der Kriege oft begründet werden, und dank der Beschränkung auf das nüchterne Kalkül der Machtausübung und des Machterhalts, werden zeitlos gültige Wahrheiten offengelegt.

    Die Rezeption

    Die Wirkung des Dialogs auf das politische Denken der Antike wie der Neuzeit ist unübersehbar, kann doch der Text aufgrund der extremen Zurückhaltung des Autors sowohl als Rechtfertigung wie als Kritik des Imperialismus gelesen werden. Jacob Burckhardt nannte den Melierdialog die „vollständigste Philosophie der Macht des Stärkeren“. Für den Historiker Wolfgang Will ist er „ein zeitloser Text, der wichtigste, den ein Historiker der Antike schrieb“.[2]

    Angeregt durch die dramatische Rahmenhandlung und die universale Bedeutung des Textes haben sich verschiedene Autoren an einer dramaturgischen Bearbeitung des Stoffes versucht. Zu nennen ist unter anderem das Drama „Die Invasion“ von Simon Werle.
    Siehe auch

    Machiavellismus
    Realpolitik

    Übersetzungen

    Thucydides [v400], Georg Peter Landmann (Hrsg.): Der Peloponnesische Krieg (= Bibliothek der alten Welt; Historiae). Artemis & Winkler, Düsseldorf/ Zürich 2002, ISBN 3-7608-4103-1.

    Literatur

    Michael G. Seaman: The Athenian Expedition to Melos in 416 B. C. In: Historia 46, 1997, S. 385–418.
    Nicolas Stockhammer: Die Dialektik politischer Macht. Der Melierdialog im Lichte aktueller Machttheorien. In: Internationale Zeitschrift für Philosophie (IZPh) 15, 2006, S. 23–43, ISSN 0942-3028
    Wolfgang Will: Der Untergang von Melos. (Machtpolitik im Urteil des Thukydides und einiger Zeitgenossen). Habelt, Bonn 2006. ISBN 3-7749-3441-X. [Die Studie behandelt die drei entscheidenden Jahre in der Geschichte der Großmacht Athen, von der gelungenen Eroberung von Melos bis zur misslungenen von Sizilien.]
    Wolfgang Will: Herodot und Thukydides. Die Geburt der Geschichte, Beck-Verlag München 2015, S. 217–227 (zum Melier-Dialog). ISBN 978-3-534-26804-7.

    Weblinks

    Synopse von Egon Gottwein, lateinisch/griechisch/deutsch
    Sixteenth Year of the War – The Melian Conference – Fate of Melos (englisch)

    Einzelnachweise

    In der Übersetzung von Georg Peter Landmann.

    Wolfgang Will: Der Untergang von Melos. Bonn 2006, Klappentext und S.112f.

    Kategorien:

    Peloponnesischer KriegGriechische Geschichte (Antike)Politische Ideengeschichte (Antike)416 v. Chr.Marinegeschichte (Mittelmeer)“
    Quelle: Wikipedia

  15. Kritiker schreibt:

    Wie dem auch sei er sollte weiter so authentisch und kontrovers bleiben

  16. KDH schreibt:

    Selbstverständlich wird der „Volkslehrer“ direkt und indirekt als Köder vom Regime benutzt! Wenn sich jemand schon freiwillig SO exponiert, wäre das System ja blöd, das nicht etwas genauer zu beobachten. Und auch dem VL sämtliche Konten zu schließen dient als Köder: man kann den VL etwas piesacken, vor allem braucht man sich nur zurücklehnen auch schauen, wer jetzt so alles aus lauter Hilfsbereitschaft aus der Deckung kommt…

    Zum Thema „Vernetzung“ hilft vielleicht auch ein Blick in die Vergangenheit:
    Vernetzung gab es schon lange vor Weltnetz, Telefon usw. Und oftmals auch recht erfolgreich, also daß das System gar nicht, bzw. zu spät Einfluß nehmen konnte. Das Zauberwort lautet dann halt ANALOG. Das hat den unschätzbaren Vorteil, daß sich die Verhältnisse umdrehen: will das System etwas rausfinden, müssen SIE aus der Deckung, müssen Personal einschleusen (was sich enttarnen läßt),…. usw.

    Die Nutzung elektronischer Hilfsmittel macht es nur dem System leicht!

  17. DerDaumen schreibt:

    Man muß dem VL zu­gu­te­hal­ten, dass er bei einigen Treffen durchaus durchblicken lässt, dass er sich zwar mit diesen Leuten beschäftigt, aber dennoch eine gewisse Distanz beibehält.

    Warum bleibt erstmal noch offen.

    Schön war dies z.B. in Eisenach zu sehen, als diese Frau Schaller, sich in der Hoffnung Werbung für ihre „Truppe“ machen zu können, irgendwie in sein Video mit Frau Haverbeck einmogeln wollte, er sie aber klar und bestimmt von „Drehort“ entfernt hat.

    Bin mal gespannt wie die „Stimmung“ sein wird, wenn er mit Ruediger Hoffman diskutiert.
    Der „Teaser“ wirkte auf mich schonmal „distanziert“ und hatte doch einen Hauch von Slapstick.

    Allerdings schreibt der VL selbst, er hätte RH und sein Anliegen verstanden.

    Schaun wir mal.

    ————————-
    Das jeder der hier schreibt „beobachtet“ wird sollte eigentlich klar sein.

    @KB

    Wenn du möchtest kannst du mir mal die E-Mail Adresse des falschen „Der Daumen“ zukommen lassen, denn das hat mich schon ein weinig gefuchst.

    Vllt. wollte er/sie mir ja was vermitteln.

  18. Jake Rosster schreibt:

    VL hat dir in einer Videobotschaft geantwortet:

  19. walle schreibt:

    gedanken, gedanken, gedanken. alles was du schreibst ist richtig. es gilt aber für alles und jeden.
    für jeden kommt der punkt an dem er stellung beziehen muss, ob er will oder nicht. mit feigheit, verstecken und mitläufertum ist noch nie etwas verändert worden.
    das system weis alles über uns oder bringt es in erfahrung sobald wir in den fokus geraten, also bleibt nur „scheiss drauf“ oder werde zum mitläufer.
    der mut und die wagnis des einzelnen werden zur masse und so wird die welt verändert.

  20. Nemo schreibt:

    @Rondo G: Zum Briefgeheimnis, ich denke nicht, dass man heutzutage noch einen Brief öffnen muss. Die Technik ist sehr ausgereift. Ausserdem werden die FB-Krake und WA (somit die Geheimdienste) durch dich und deine Freunde mehr über dich wissen, als du dir jemals zuzustehen getraust. Wenn man „Snowden“ gesehen hat, weiß man, was abgeht, und das war Stand der Technik in 2013. Gruß Nemo

    Das gute am blog von kb ist, dass er so gut wie alles behandelt. Für die „Geheimdienstler“ sind die meisten hier wohl eh nur „Spinner“. „Gefährlicher sind Leute, die im Rampenlicht stehen, wie z.B. Schriftsteller, die sich kritisch äußern. Man merkt es daran, wie schnell sie dann gleich von aller Welt „zerpflückt“ werden. Jüngstes Beispiel… siehe Tellkamp.

  21. Jake Rooster schreibt:

    VL hat dir in einer Videobotschaft geantwortet:

  22. mkarazzipuzz schreibt:

    Also mal ganz ohne Quatsch Killerbee, astrein gedacht von Dir und natürlich:
    Ohne aus der Deckung zu kommen, werden wir nichts bewirken. Ich folge dir gern in deinen Erklärungen. Es ist genau so. Deine klugen Worte sind des Lesens wert.
    Vielen Dank,
    Martin

  23. mr schreibt:

    Wie er die Sache mit dem Wurm aufgreift… Gutes Video.

  24. RondoG schreibt:

    Was der VL da sagt, dazu gibt es gegenteilige Erkenntnisse.
    https://behindertvertriebentessarzblog.wordpress.com/2016/07/11/hitler-und-die-nsdap-wurden-nicht-vom-bankenestablishment-finanziert-teutonenherz/

    http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1954_4_4_lutz.pdf

    Wie dem auch sei….weiterhin werden Jauchekübel darüber ausgekippt. Es ist schwer, sich durch das Dickicht an Desinfos und Lügen durchzukämpfen. Am Ende wird man mit dem Herzen sehen müssen, was wahr sein kann und was angedichtet wurde.
    LG

  25. ki11erbee schreibt:

    @RondoG

    Natürlich wurde Hitler nicht von den Angelsachsen finanziert. Wenn es so wäre, würden sie wohl kaum auf ihr Geld verzichten, sondern wir müssten die Schulden aus der Zeit plus Zins und Zinseszins zahlen.

    Hört man irgendwas davon?

    Nein.

    Es ist einfach Quatsch, diese Anschuldigungen kommen doch von denselben Leuten, die sonst auch nur lügen. Warum sollten sie da die Wahrheit sagen?

  26. frundsberg schreibt:

    Liebe Leser hier auf KB-Blog. Wenn ihr wollt, schreibe ich einige Seiten aus „Hitler aus nächster Nähe“, Seite 327-336 raus und stelle das hier rein.

    Weil ich dieses Thema auch so interessant fand und noch finde, als Anregung quasi.
    Thema: „40. Arbeitsbeschaffungspläne – Voraussetzungen: Glaube, Liebe, Hoffnung –
    Die Finanzierung – Hitler besteht auf Geheimhaltung“.

    Sollte dies auf Interesse stoßen, würde ich diese etwa 9 Seiten abschreiben.

    Wäre dies Ok für Dich killer?

  27. Jake Rooster schreibt:

    @ki11erbee: Die Finanziers der Nationalsozialisten bekamen im Gegenzug die Aktienmajoritäten deutscher Firmen! Oder wieso ist heute noch so, dass Opel hundertprozentige Tochter von GM ist? Bei VW war es ebenso. Hjalmar Schacht lebte 1931 ein Jahr in New York und suchte nach Geldgebern für die Nationalsozialisten. Am Ende standen 3-4 Mrd. USD von den Amis und Aktienmajoritäten deutscher Firmen gingen an die Finanziers. Gewisse Kreise in den US setzten Anfangs große Hoffnungen in Hitler. Man sah in ihm einen starken Mann, der Europa befrieden hätte können.

  28. frundsberg schreibt:

    @Jake Rooster
    Die Opel AG wurde in der Weimarer Republik von den Amis übernommen.

  29. frundsberg schreibt:

    „Bei der Besprechung über das Arbeitsbeschaffungsprogramm hatte Dr. Bernhard Köhler das Referat. Hitler und Gregor Straßer waren anwesend. Straßer wollte nachher im Reichstag über diese Frage sprechen. Köhler führte etwa folgendes aus:
    „Ich möchte das wenig schöne Wort ‚Industrialismus‘, verwenden, um mit ihm die Irrlehre zu verbinden, daß eine wirtschaftliche Blüte in erster Linie von der Möglichkeit abhängt, zu exportieren, neue Absatzmärkte zu erobern, die Industrie anderer Länder zu verdrängen und möglichst den Weltmarkt zu beherrschen. Industrialismus ist wirtschaftlicher Imperialismus. Imperialismus ist Gewaltherrschaft. Gewaltherrschaft kann entweder mit geistigen Mitteln ausgeübt werden oder mit militärischen. Der Jude übt zum Beispiel Gewaltherrschaft aus mit der Despotie der Geldwirtschaft, für die er eine geistige Grundlage geschaffen hat, die bis jetzt unangegriffen war. Rom übte Gewaltherrschaft durch seine Legionen aus, also durch kriegerische Handlungen und Besetzung bzw. Besetzthaltung der besiegten Länder.
    Deutschland hat vor 1914 durch seine wirtschaftliche Mehrleistung und Höherleistung eine gewisse Gewaltherrschaft in der Welt ausgeübt. Sie war also geistigen Ursprungs.
    Die andern Industriestaaten der Welt, in erster Linie England und Amerika, sahen keine Möglichkeit, dieser geistigen Überlegenheit mit gleichen Mitteln entgegentreten zu können. Deshalb griffen sie zu denen des Militarismus. Der Weltkrieg war also die Folge des Industrialismus, wobei die Wirtschaftserfolge Deutschlands die Veranlassung zum Entschluß der andern war, die deutsche Weltwirtschaftshegemonie durch eine militärische Vernichtung Deutschlands niederzuwerfen. Das Diktat von Versailles ist der klarste Beweis für die Richtigkeit dieser Erkenntnis. Nun hat Deutschland sofort nach dem Friedensschluß genau wieder mit denselben Maximen des industriellen Imperialismus begonnen, die den Krieg letzten Endes verursacht hatten.“
    Hier unterbrach Hitler, indem er sagte: „Sie haben ganz recht. Die andern sind die Militaristen. Daß Deutschland ihnen die militärische Niederwerfung so schwer gemacht hat, läßt sie nun erstens Deutschland als den typischen militaristischen Staat beschimpfen, und zweitens die Entmilitarisierung Deutschlands für alle Zeiten fordern. Damit sie es nämlich das nächste Mal leichter haben, die deutsche Wirtschaftskraft zu zerstören, wenn sie ihnen wieder einmal unangenehm wird. Der Kaiser hatte ganz recht, wenn er die deutsche Wirtschaft durch ein starkes Heer und eine starke Flotte sichern zu müssen glaubte.«
    »Es ist nur die Frage«, antwortete ich, „ob Wirtschaftsimperialismus überhaupt richtig und ob er notwendig für das Wohlergehen eines Volkes ist.« »Hier liegt der Kernpunkt auch für das Thema, über das ich heute überhaupt sprechen will«, sagte Köhler. »Daß Deutschland nach dem Weltkrieg sofort wieder in das alte Geleise kam: Exportieren, exportieren!, das war in der Hauptsache allerdings die Schuld unserer Gegner und des Versailler Diktats. Denn da wurden Kriegsentschädigungen und Reparationen gefordert, die einfach eine Produktions- und Exportankurbelung für die deutsche Industrie war, wie sie im freien Wettkampf überhaupt niemals möglich gewesen wäre. Die Gegner, die den Krieg begonnen und geführt hatten, um die deutsche Wirtschaftskonkurrenz ein für allemal aus dem Weltmarkt auszuschalten, zwangen sie in ihrer völligen Verblendung in den Weltmarkt zurück und legten für sie zugleich Dumping-Preise fest, die durch den großen Entwertungsvorgang der deutschen Währung noch erleichtert wurden, sodaß ihre eigene Wirtschaft einfach nicht mehr konkurrenzfähig blieb. Ihren ganzen Krieg hatten sie umsonst geführt. Die deutsche Industrie lief auf vollen Touren, der Weltmarkt stand der deutschen Export-Expansion offener als je zuvor. Nun erst entschlossen sie sich zu den Maßnahmen, die notwendig waren, ihre Fehler wieder gutzumachen. Da sie infolge ihres militärischen Sieges die Macht in Händen hatten, sperrten sie ihre Länder einfach für den deutschen Export ab und hoben auch die Bestimmungen über die Reparationsleistungen in Sachwerten auf. Dadurch kam in Deutschland nun der Rückschlag. Die Ausfuhr schrumpfte, die Produktion mußte eingeschränkt werden, die Hochöfen wurden in immer größerer Zahl ausgeblasen, und die Überseeschiffahrt kam fast zum Stillstand. Arbeitslosigkeit begann, wirtschaftliche Zusammenbrüche, Not, Hunger und Aussichtslosigkeit löste die von den Gegnern in ihrer Torheit anfangs veranlaßte Hochkonjunktur für die deutsche Wirtschaft ab. In diesem Zustand befinden wir uns heute. Und da zeigt sich die völlige Unnatur des Industrialismus. Wenn man Wirtschaftszeitungen liest, Industrielle hört, Regierungsmaßnahmen betrachtet, und selbst wenn man sich mit dem Arbeiter, dem Bürger, dem Mann aus dem Volke unterhält, alles blickt wie verhext über die Grenzen: wie können wir unsern Export wieder in Gang bringen, das ist das A und 0 jeder Überlegung. Brüning hat diesem Wahn mit seiner 4. Notverordnung die Krone aufgesetzt. Er hat diese Wahnsinnsverordnung nur erlassen, weil er glaubte, mit 10 % niedereren Preisen käme der Export wieder in Gang. «
    »Das also war des Pudels Kern! « rief da Hitler. »Da hat sich Brüning bei seiner verbrecherischen Gedankenlosigkeit sogar etwas gedacht?« »Dieser Exportwahn ist eine richtige Krankheit«, bemerkte Straßer. »Und es wird uns nicht leicht sein«, fügte ich hinzu, »besonders die Groß- und Schwerindustrie, sowie aber auch die Hamburger Exporteure, von dieser Krankheit zu heilen.«
    Köhler fuhr fort: »Aber es bleibt uns nur der eine Weg, der zugleich der richtige ist: alles auf den inneren Markt einzustellen, ihn in Ordnung zu bringen, den Binnenbedarf anzukurbeln, und nur so viel zu exportieren, als unbedingt notwendig ist, um die notwendigen Importe zu decken. Wenn wir diesen Grundsatz durchführen und auch für alle Zukunft beachten, dann fällt außerdem für die andern Völker der Erde, besonders für Amerika, dieser entscheidende Grund weg, gegen uns die Waffen zu erheben. Wir könnten Amerika sogar eher als Verbündeten, statt als Feind haben.
    Wenn wir aber zu dem Irrsinn zurückkehren, mit allen Mitteln exportieren zu wollen, dann wird unsern Weltkriegsgegnern mit der Zeit gar nichts übrigbleiben, als das gerade in die Scheide gesteckte Schwert erneut zu ziehen. Dann aber werden sie richtig machen, was sie 1918/19 falsch gemacht haben. Sie werden unsre Exportindustrie restlos zerstören, abtragen und ausräumen, sie werden uns unsre Rohstoffindustrie wegnehmen und selber verwalten, und sie werden unsre Schiffahrt bis auf mittelalterliche Küstensegler vernichten. Damit können wir mit 100 %iger Sicherheit rechnen. Denn das war die Veranlassung zum Weltkrieg. Sie haben sich durch ihr eigenes Friedensdiktat in ihrem Unverstand um die Früchte ihres Sieges gebracht. Aber wenn wir ihnen Anlaß geben, noch einmal loszuschlagen, dann werden sie es mit rücksichtsloser Brutalität nachholen, was sie versäumt haben.«
    Hier wandte sich Hitler an mich (Otto Wagener) mit den Worten:
    »Das ist mir noch gar nie so zum Bewußtsein gekommen, daß diese Exportsucht eine >Sucht< ist, die einen der hauptsächlichen Kriegsgründe bildete.« (…)
    »Aber kann Deutschland denn leben, wenn es nicht exportiert'?« fragte Hitler.
    »Nein (erwiderte Wagener). Exportieren muß es. Aber es braucht, wie Köhler sagte, nur so viel zu exportieren, daß es damit die nötigen Importe bezahlen kann.«
    »Aber mehr wurde doch wohl kaum exportiert?«
    Hier wiederholt Wagener, als Antwort auf Hitlers Frage, seine Ausführungen über die deutschen Auslandsforderungen, die infolge des Weltkriegs verlorengingen und die er auf fünfzig Milliarden Mark schätzt. Das Zustandekommen dieser Forderungen im Ausland bezeuge, so habe er argumentiert, daß weit mehr als notwendig exportiert wurde.
    Wagener fährt fort: »Der Weltkrieg hat unter diese 50 Milliarden deutsches Auslandsguthaben
    einen Strich gemacht. Schon brüllen diese Volksverräter wieder: Export, Export!
    Ich warne Sie, Herr Hitler, vor den Ruhrindustriellen, vor der Großindustrie überhaupt und vor den Exportsüchtigen! Sie sind die wahren Feinde Deutschlands und des deutschen Volkes! Und ich warne auch vor denen, die von ihnen gekauft und bezahlt sind!«
    Hitler schaute mich einen Augenblick schweigend und erstaunt an. Dann sagte er:
    »Ich dachte, Sie waren selbst Industrieller und haben viel exportiert?«
    »Jawohl! Daher stammt gerade mein Wissen!« entgegnete ich.
    Wieder kam eine kleine Pause. Dann fragte Hitler: »Ja, kann denn der Binnenmarkt das deutsche Volk beschäftigen?«
    Da bat Dr. Köhler fortfahren zu dürfen, da er gerade darauf zu sprechen kommen wolle.
    »Während des Krieges ist nichts repariert worden, nichts ersetzt, nichts erneuert. Und vieles ist zugrunde gegangen. Und nachher kam die Entwertungszeit, in der das Volk seine Ersparnisse, sein Vermögen, soweit es in Geld bestand, verloren hat. Danach konnte erst recht nicht mehr repariert und erneuert werden. Und jetzt herrscht überhaupt eine allgemeine Not, auch bei denen, die noch etwas besitzen. Niemand hat mehr den Mut, etwas zu unternehmen. Jeder zehrt nur von seiner Substanz oder von seinen Spargroschen und rechnet sich aus, wann sie zu Ende sein werden. Arbeitsmöglichkeit, Bedarf, Aufträge wären also an sich genügend vorhanden. Dazu kämen die jederzeit in Angriff nehmbaren Großprojekte: Der Bau von Großelektrizitätswerken an den Flußläufen, die Stauwerke dazu und das Leitungsnetz, der Umbau der Eisenbahn auf elektrischen Antrieb, sowie der Industrie, des Handwerks und des Haushaltes auf elektrische Kraft. Ferner die Motorisierung des Verkehrs, Automobilbau, Autostraßen, Herrichtung des alten Straßennetzes, Lastkraftverkehr, Omnibusverkehr. Endlich der so dringend notwendige Wohnungsbau, nicht nur in den Städten, auch auf dem Lande und in den geplanten Vorortssiedlungen. Alles das sind Arbeiten, die sofort begonnen werden könnten, jederzeit, also auch ohne daß bereits eine Umstellung der Wirtschaftsform auf unsere nationalsozialistischen Grundsätze erfolgt ist. Ist sie erst in Angriff genommen und durchgeführt, dann wird niemals mehr eine Arbeitsnot entstehen. Wenn wir uns die Frage vorlegen, weshalb die derzeitigen Regierungen diese Projekte nicht anpacken, so gibt es darauf 3 Antworten:
    1.) Es fehlen ihnen die Ideen, die Einsicht, die Liebe zum Volk, und der Wille. etwas zu tun, das ihren bisherigen Interessen zuwiderliefe.
    2.) Es fehlt dem Volk an Glauben, an Hoffnung, an Vertrauen, an Mut, etwas zu unternehmen, da es befürchten muß, daß doch alles schief geht.
    3.) Es fehlt den Menschen, die an sich Arbeitsaufträge geben könnten, an Geld
    oder an Kreditfähigkeit, um die Arbeiten durchführen zu können.
    Die Probleme liegen also auf einem ganz anderen Gebiet als auf dem industriellen, oder dem des Auslandsexportes oder auf dem des Bedarfs. Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei, bilden die ethische Voraussetzung, und die Finanzierungsfrage ist die einzige vorher zu lösende praktische Bedingung. Die ersten drei Dinge zu lösen, ist Aufgabe der Bewegung, der politischen Führung; die Finanzierungsfrage muß von uns gelöst und später vom Staat durchgeführt werden.«
    Da fuhr Hitler von seinem Stuhl hoch und sagte mit leuchtenden Augen: »Ganz richtig! Ich bin völlig Ihrer Ansicht! Da reden die Leute immer und meinen, daß man wirtschaftliche Lagen nur mit wirtschaftlichen Hilfsmitteln ändern und bessern kann. Nein! Es gibt zwei Arten, wie man eine Not lindern, ja sie vielleicht sogar beseitigen kann: entweder indem man die Not tatsächlich beseitigt, das aber geht nicht immer, zum mindesten nicht sofort, oder indem man das Gefühl für die Not beseitigt! Und das geht, wenn man es richtig anfängt! Glaube, Liebe und Hoffnung zu erwecken, da haben Sie recht, das ist unsre erste Aufgabe. Sie kann schon gelöst oder wenigstens in Angriff genommen werden, auch ehe wir in der Regierung handeln können. Je größer der Glaube, je vertrauensvoller die Liebe und je überzeugter die Hoffnung ist, die uns und unsre Bewegung mit dem ganzen deutschen Volk verbindet, umso gewaltiger wird die Bereitschaft und der Wille und die ganze Dynamik sein, mit der wir die Regierung ergreifen werden! Wir brauchen dann nur die richtigen Hilfen zu geben. Das Gefühl der Überwindung wird dann das Wunder der Beseitigung der Not von selber schaffen!« […]
    Köhler fuhr etwa wie folgt fort:
    »Um die psychologischen und ethischen Vorbedingungen ist mir nicht bange.
    Der zweite Punkt, die Herstellung des Vertrauens, die Schaffung neuen Mutes und neuer Zuversicht marschiert bereits. Auch der erste Punkt, die Ideen, die Einsicht, die Liebe zum Volk und der Wille der Führenden, bedarf, wenn wir erst einmal handeln können, keiner Erwähnung. Auf Einzelheiten der Projekte will ich nachher noch kurz zu sprechen kommen. Das große Fragezeichen steht hinter dem dritten Punkt: der Finanzierung. Bei ihr wird die Entscheidung liegen. Nach den bisherigen Auffassungen der Nationalökonomie ist kein Weg unversucht gelassen worden. Keiner hat zum Ziel geführt. Es fehlt eben einfach an Geld! Es fehlt an flüssigen Mitteln, um Arbeitsaufträge zu geben. Und nach den bisherigen Auffassungen der Wissenschaft und nach den bis jetzt unumstößlichen Grundsätzen der Finanzwirtschaft und des Geldwesens gibt es keine Möglichkeit, Geld neu zu schaffen, als höchstens durch Auslandskredite.
    Erst seitdem ich mich hier in diesem Stabe befinde, habe ich erkannt, daß die bisherige Auffassung der wissenschaftlichen Nationalökonomie eben Unsinn ist, und daß die unumstößlichen Grundsätze des international anerkannten Geldwesens eben falsch sind!
    Ich habe erkannt, daß Geld eben nicht ein Ding an sich ist, sondern eine Funktion des Wirtschaftskörpers, und daß ein Staat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht hat, dafür zu sorgen, daß der Wirtschaftskörper ausreichend mit Geld, und zwar mit gutem Geld, durchblutet wird.«
    Im folgenden Abschnitt berichtet Wagener über Köhlers Vorschläge für eine Kombination von privater und staatlicher Ankurbelung der Wirtschaft, hervorgerufen durch Staatskredite für Bauprojekte, die zur Anstellung von Arbeitslosen führen sollten.
    Da Köhler eine kurze Atempause machte, stellte Hitler die Frage dazwischen:
    »Die Botschaft hör ich wohl! Aber wo kommt nun das Geld her?«
    »Das wird kreiert«, antwortete Köhler, »neu geschaffen, aus der Luft gegriffen, wenn Sie so wollen, gelogen!«
    Hitler schüttelte lächelnd den Kopf und sagte zu mir: »Wenn ich mit ihm allein wäre, würde ich jetzt denken: armer Irrer.«
    Worauf ich nur erwidern konnte: »Und doch hat er recht. Es ist nur neu, daß der Staat das macht. Die jüdischen Banken haben das schon immer gemacht, wenn sie ihren Vorteil darin sahen und genügend Sicherheit vorfanden.«
    »Das verstehe ich nicht«, sagte er kopfschüttelnd weiter. Weshalb ich fortfuhr:
    »Denken Sie sich einmal, Herr Hitler, daß ein Flugzeug über Deutschland wegfliegt und ab und zu einen 1000 Mark-Schein auf die Erde fallen läßt, der von irgendjemand aufgehoben wird. Denken wir uns, an jedem 1000 Mark-Schein hinge ein Zettel, daß er ein Geschenk von Ihnen sei, oder von der Reichsregierung, und daß der Finder ihn sofort verwenden darf, ja verwenden muß, also irgend etwas dafür kaufen muß, was er für sich und die seinen braucht. Was ist die Folge? Überall, wo ein solcher 1000 Mark-Schein gefunden und als Kaufkraft verwendet wird, werden 1000 Mark ausgegeben. Irgendwelche Menschen nehmen diese 1000 Mark als Erlös für Arbeit oder für Waren ein. Letzten Endes wird irgendwo und irgendwie für etwa 1000 Mark Arbeit geschaffen. Das heißt: es wird, alles in allem begriffen, ein Arbeitsloser für 6-8 Monate wieder beschäftigt. Da er nun aber diese 1000 Mark auch wieder ausgibt und nicht im Strumpf stecken läßt, wird noch ein zweiter Arbeitsloser für vielleicht 6 Monate neu beschäftigt, oder ein bisheriger Kurzarbeiter kann voll arbeiten, oder wie Sie's nehmen wollen. Und durch den Bedarf an Waren, der durch die Kauftätigkeit der neuen Vollbeschäftigten entsteht, wird auch die Produktion dieser Waren neu angeregt. Man kann vielleicht sagen, daß durch jeden abgeworfenen1000 Mark-Schein 2 bis 3 Arbeiter für je ein halbes Jahr neu in Vollarbeit kommen.«
    Hitler unterbrach mich mit der Frage:
    »Aber das hat ja gerade die bisherige Regierung so gemacht. Sie zahlt ja á fonds perdu Arbeitslosenunterstützung!«
    »Ja und nein! Sie zahlt nämlich an jeden nur so viel, daß er gerade notdürftig seinen Lebensunterhalt fristen kann. Was kann ein Arbeitsloser für seine Unterstützung kaufen? Gerade, was er und seine Familie zum Essen brauchen. Sonst nichts. Er beschäftigt also nur die Landwirtschaft und die Nahrungsmittelindustrie und hält den Importbedarf an Lebensmitteln aufrecht. Würde der Arbeitslose vollen Lohn bekommen, dann würde er auch Kleider kaufen, Geschirr, Schuhe usw. Er würde also die gewerbliche Wirtschaft beschäftigen, also Arbeitslose aus dem Markt ziehen. Hier liegt der Rechenfehler!« (…)
    Hitler, der gespannt zugehört hatte, sagte jetzt mit froh leuchtenden Augen: »Das kommt mir ja so vor, wie wenn diese Übergescheiten vor einer Uhr stehen, die nicht geht, und nicht auf den Gedanken kommen, daß sie nur einfach nicht aufgezogen ist!«
    »Aber selbst wenn sie es gemerkt hätten, dann würde ihnen der Schlüssel dazu fehlen!« fügte (Theodor Adrian von) Renteln hinzu.
    »Der Schlüssel, wieso der Schlüssel? Sie verausgaben ja das Geld. Nur eben gedankenlos nach einem falschen Prinzip.«
    »Aber den Übergang zu finden, darauf kommt es auch noch an«, meinte Renteln.
    Ich unterbrach diese Unterhaltung, indem ich auf meine Ausführungen zurückgriff und sagte: »Es kam mir darauf an zu zeigen, daß der Staat, allein wenn er schon 1 000 Markscheine mit dem Flugzeug über Deutschland abwerfen würde, die Ankurbelung der Wirtschaft erreichen könnte. Nur mit dem System der Arbeitslosen-Unterstützung ist das nicht möglich. Bei diesem System fehlt der Wille der Arbeitsbeschaffung. Es ist nur eine Almosen-Institution an die, die schon keine Arbeit mehr haben.
    Wenn wir nun auf die Gedanken des Dr. Köhler zurückkommen, so erkennen wir, daß wir die 1 000 Markscheine, soweit sie nicht der Staat selbst für eigene Aufträge verwendet, denen geben müssen, die Arbeit haben, nur kein Geld, um die Arbeit ausführen zu lassen.
    Wo ich das Geld nun hernehme, das ist eine technische Frage, deren Lösung keine Schwierigkeiten macht. Herr Brüning nimmt es ja auch woher. Aber, da er von Juden und Bankiers beraten ist, leiht er es sich von diesen aus. Genausogut kann er es aber, wie Köhler sagt, kreieren, aus eigenem Recht neu schaffen, aus der Luft greifen, erlügen!
    Hier stehen wir eben vor dem Fehler des bisher geltenden Geldsystems. Der Staat hat das Recht, Geld neu zu schaffen, nein, er hat sogar die Pflicht! Denn der Wirtschaftskörper braucht nun einmal so viel Geld, daß sein Kreislauf möglich ist. Und wenn er es nicht hat, infolge Entwertungszeit und anderer Fehler, die damals gemacht wurden, dann muß er es eben schaffen! Er muß! Und er braucht
    niemand darum zu fragen, gar niemand! Weder den Reichsbankpräsidenten noch die Bankgewaltigen des Bank-Viertels in Berlin, noch die Wallstreet, noch den Rat der Weisen von Zion.
    Dabei kann diese Geldschöpfung durchaus mit den Mitteln und nach den Gewohnheiten einer ordentlichen Soll- und Haben-Rechnung vor sich gehen. Wir richten z. B. bei der Reichsbank ein Sonderkonto ein für Arbeitsbeschaffungswechsel. Dann brauchen wir nur noch die Stellen festzulegen, die solche Wechsel akzeptieren, ausstellen und zum Diskont einreichen können. So etwas auszuklügeln sind Männer wie Schacht oder Jakob Goldschmidt wunderbar geeignet. Da fühlen sie sich in ihrem Metier.
    Und wir können sogar dieses Konto mit der Zeit wieder abdecken, wenn wir wollen und wenn sich ergeben sollte, daß man zu viel neues Geld in den Blutkreislauf hineingeführt hat. Da hat Kapitän Tholens, der auf diesem Gebiet ein besonderer Fachmann ist, entdeckt und durch die Statistiken des Geheimrat Wagemann vom Institut für Konjunkturforschung nachgewiesen, daß im Jahr 1930 das Gesamt-Steueraufkommen des Staates 19 % vom Volkseinkommen war. Das ist etwa 1/5. Wenn der Staat also 1 Milliarde neu geschöpfte Kredite in den Wirtschaftskörper gibt, dann werden jedes Jahr, ganz rund und allgemein gerechnet, 200 Millionen, also eben 1/5 davon, in die Reichskassen zurückfließen, und können, wie gesagt, wenn wir wollen, zur Abdeckung des Kontos für die Arbeitsbeschaffungswechsel verwendet werden. In rund 5 Jahren ist der aus der Luft geschöpfte Kredit wieder eingezogen und aus den Büchern verschwunden. Wobei ich bemerke, daß es sich hier nur um den Teil der Kredite zu handeln braucht, die á fonds perdu, also als Beihilfen, verausgabt wurden. Die andern Kredite können zunächst in den Büchern sowieso weiterlaufen, da ja neue Werte für sie entstanden sind, und dadurch kreditfähige Gläubiger dahinterstehen.
    Ich glaube, wir können darauf verzichten, diese rein praktischen und technischen Fragen hier im einzelnen zu behandeln. Daß die Finanzierungsfrage lösbar ist, und zwar ohne jegliche Schwierigkeit, ist geklärt.
    Nun wollte Dr. Köhler wohl noch einiges über das Arbeitsbeschaffungsprogramm selber sagen.«
    »Ich habe zu der Finanzierungssache noch eine Frage«, sagte Hitler. »Wenn das alles so einfach ist, wie es nach Ihrer Darstellung klingt, dann erscheint es mir immer und immer wieder unverständlich, daß unsre politischen Gegner diese Wege nicht selbst auch entdeckt haben sollten. Warum beschreiten sie sie nicht?«
    »Erstens glaube ich nicht«, entgegnete ich, »daß sie diese Wege bereits erkannt haben, wenigstens nicht diejenigen, die die Verantwortung im Staate tragen. Zweitens würde die Beschreitung dieser Wege die Abkehr von der bisher geltenden Geld- und Kapitalwirtschaft bedeuten und damit die Entthronung derer, die die Macht des Geldes in der Welt in den Händen haben und deshalb die
    Wirtschaft der Welt beherrschen. Und drittens sind die Verantwortlichen in der Regierung und ebenso auch die Großen in den Parteien des Reichstags, sowie außerdem die meisten Reichstagsabgeordneten von der Kaste der Geldmagnaten direkt oder indirekt irgendwie bezahlt, sagen wir ruhig geschmiert.«
    (…) »Halten Sie für zweckmäßig (fragte Hitler), daß wir die Gedanken, die hier vorgetragen wurden, veröffentlichen?«
    »Nein. Wir würden die Kapitalgewaltigen der ganzen Welt und ihre Regierungen geschlossen gegen uns aufbringen. Schon jetzt wittern manche, daß in unsern Köpfen die Befreiung von der Goldwährung und dem Golddeckungsgedanken spukt, eine Sache, die für uns schon so vollkommen abgetan ist, daß wir nicht einmal mehr davon reden. Aber schon das gibt den Großen' des Ruhrgebietes, der Schwerindustrie, der Bankwelt und besonders auch den Logen Veranlassung, vor uns und unsern Wirtschaftsprinzipien zu warnen.
    Wir werden sehen, daß diese Leute fertigbringen, wenn wir einmal als stärkste Partei im Reichstag Anspruch auf die Regierungsbildung haben, uns auf diejenigen Ministerien zu verweisen, die mit Wirtschaft nichts zu tun haben, und besonders den Einfluß gerade der Persönlichkeiten auszuschalten, die unsre sozialwirtschaftlichen Gedanken geboren haben und verwirklichen könnten.«
    »Ich bin der gleichen Meinung (bemerkte Hitler). Es gilt also auch für diese Dinge, was ich von unsern Wirtschaftsprojekten und Ideen immer schon sagte: sie dürfen nicht in die Öffentlichkeit dringen.« Da fragte Straßer: »Was soll aber unsereiner im Reichstag sagen, wenn wir über das Arbeitsbeschaffungsprogramm zu sprechen haben? Ich komme um gewisse Erklärungen nicht herum.«
    »Wenn darüber öffentliche Erklärungen abzugeben sind, dann ist es zweckmäßig, daß Sie sich vorher mit Wagener darüber besprechen und einigen, was gesagt werden soll und kann. Keinesfalls darf aber das heute erläuterte revolutionäre Geldbewirtschaftungssystem erwähnt werden.«
    Wagener legt im Folgenden das Arbeitsbeschaffungsprogramm dar, das Köhler für Hitler und die anderen Teilnehmer an diesem Gespräch vorgetragen hatte. Es bestand aus neun Punkten: Reparatur und Erneuerung von Wohnhäusern sowie Wirtschaftsgebäuden; Schaffung von neuen Häusern für landwirtschaftliche Arbeiter; Neubeschaffung und Ersatz von Maschinen bei Handwerk und Industrie; Ausbau der Verkehrswirtschaft; Ausbau der Energiewirtschaft; Intensivierung der Rohstoffwirtschaft; Organisation und staatliche Planung des Außenhandels; Rationalisierung der Landwirtschaft; Schaffung von Neu- und Siedlerland durch Entwässerung von Mooren und Sümpfen sowie Urbarmachung von sonstigem Ödland. Alle sollten nach verschiedenen Formeln durch staatliche Subventionen bzw. Darlehen angekurbelt werden.
    Hitler stand auf und reichte Köhler und mir die Hand.
    Straßer sagte lachend: »Mir schwirrt der Kopf. Sie müssen einmal abends zu mir nach Hause kommen, Köhler. Da werde ich dann Papier und Bleistift haben.«
    Hitler verabschiedete sich mit den Worten: »Nun sehe ich der Regierungsübernahme mit Ruhe und Zuversicht entgegen. Wenn die Hoffnungen, die das deutsche Volk in uns setzt, durch die Tatsachen so, wie ich hier den Eindruck gewonnen habe, erfüllt werden, dann wird die tiefe Not dieses schwergeprüften Volkes durch ein Wohlbefinden und ein sicheres Vertrauen abgelöst, das die Grundlage auch für eine innere und die kulturelle Erneuerung bildet. Dann wird es uns gelingen, den Untergang des Abendlandes zu verhindern.«
    1933, mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde dann tatsächlich der 14-köpfige Vorstand der Deutschen Reichsbank, unter ihnen 7 „Ausländer“ unter der Führung Max Warburgs abgesetzt und die Deutsche Reichsbank direkt der Regierung bzw. dem deutschen Staate unterstellt. Kurze Zeit später begannen die Greuelmärchen in den angel-sächsischen Zeitungen a la „Hunderte tote Juden schwämmen im Berliner Landwehrkanal“ und ähnliches kam in den Zeitungen der demokratischen Weltorgane. Max Warburg, der Bruder von Paul Warburg (Mitbegründer der US-amerikanischen Zentralbank FED), verließ Deutschland im Jahr 1938. Der indirekte Griff internationaler Banker, die Familie Warburg ist über Heirat mit den legendären Rothschilds verbandelt, wurde durch diesen Streich der Zugriff auf Sachwerte, Grund und Güter, Straßenzüge und Immobilien, Industrie und Wirtschaft der Deutschen entzogen.
    1945 wurde diese wiederhergestellt.

    Die Direktive JCS 1067 der Alliierten deutet dies in Punkt B) an.
    Unter der Überschrift „Die wichtigsten Ziele der Militärregierung in Deutschland“ geht James Paul Warburg, („Deutschland – Brücke oder Schlachtfeld“, 1949) auf die Direktive JCS 1067 ein, die in Deutschland nach seiner Besetzung Gültigkeit hatte und die sich aus dem Morgenthau-Plan ableitete.
    „(A) Es muß den Deutschen eingeschärft werden, daß Deutschlands skrupellose Kriegsführung aus dem Geist des fanatischen Nazi-Widerstandes die deutsche Wirtschaft zerstört und Chaos und Leiden unvermeidlich gemacht hat und daß die Deutschen der Verantwortlichkeit nicht entrinnen können für das, was sie selbst über sich gebracht haben.
    (B) Deutschland wird nicht besetzt werden zum Zweck der Befreiung, sondern als eine besiegte Feindnation. Der Zweck ist nicht Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands zum Zweck der Durchsetzung gewisser alliierter Ziele. …“

  30. Dietrich schreibt:

    Das Thema ist echt ein heisses Eisen , aber machen wir uns doch nichts vor DU KB…… ich …..wir alle werden inzwischen registriert und vielleicht auch überwacht . Das muss man in kauf nehmen wenn man etwas zum besseren verändern möchte. Fakt ist DIE nehmen uns erst ernst wenn der Klick auf eine Million zugeht …….dann verstehen SIE keinen Spass mehr ……dann werden SIE massiv aktiv . Siehe Compact oder jetzt Martin Sellner u.s.w. mal sehen wie es mit dem Volkslehrer weitergeht ? Er ist ein kluger starker Typ ……ich mache mir grosse Hoffnung , doch er hat eine zu weiche sentimentale Seite woran er ev. zerbrechen kann . Was ich nicht hoffe , also weiter so auch als “ Köder für die Schweine“ wenn es der Sache dient und zum Erfolg führt !!!

  31. Sperling schreibt:

    @Jake Rooser:

    So ein Schwachsinn. Deutschland wurde in den 20ern nach Versailles in der Weimarer Republik verramscht wie Russland in den 90ern. Nur weil irgendwas auf dem papier in den 20ern zu einem Teil einem amerikanischen Konzern gehört hat, versuchen irgendwelche lügner eine bereitwillige finanzielle Unterstützung der Nationalsozialisten durch die Wallstreet zu konstruieren. Ab 33 hatte Niemand aus dem Ausland irgendwas zu melden in deutschen Unternehmen. Es wurden auch keine Gewinne ins Ausland abgeführt.

  32. Jörg Karkosch schreibt:

    Ich fürchte, es sind genau die Positionen falsch, bei der sich offenkundig Wissende vollkommen auf die Seite EINER Version der Erzählung schlagen.
    Gründe:
    – es gibt natürlich immer mehrere Gruppierungen und selbst pro Gruppierung mehrere Plattformen mit ihren Zielen.
    – wer das Eine tut, muß das Andere nicht zwangsläufig lassen. Ganz im Gegenteil: die ganz großen Ganoven führen uns mit Konstanz seit sehr langer Zeit vor, daß beide Seiten durch Vorteilsgewährungen korrumpiert und infiltriert werden. Man spielt dann immer gerade die Karte, die man gerade braucht. Man ist nie auf der Verlierer-Seite bei einer US-Präsidentschaftswahl – das machte schon der J.P. Morgan so.
    Und bei Bedarf kann man beide Seiten gegen einander hetzen.
    Für beide Varianten gibt es nicht nur Indizien und Motive, sondern gerichtsfeste Beweise.

    So verkommen, wie die entsprechenden Strippenzieher agieren oder denken … das schaffen wir redliche Leute doch gar nicht.
    Da ist also mehr Phantasie auf unserer Seite von Nöten.

  33. ki11erbee schreibt:

    @Jörg Karkosch

    Es können aber nicht zwei widersprüchliche Erzählungen richtig sein, weil alles nur auf eine bestimmte Weise passiert ist.

    Z.B.: entweder war Hitler ein von Angelsachsen finanzierter Agent oder er war es nicht.

    Es gibt kein „ein bisschen von beidem“, wischiwaschi und „ihr habt alle Recht“ ist ein typisches Zeichen von Desinformation.

    Es gibt nur genau EINE Wahrheit zu einem bestimmten Vorgang.

  34. Kim M. schreibt:

    Sehr interessant.
    Einerseits ist es momentan natürlich unangenehm auf der Liste des Regimes zu stehen, bzw kann in naher Zukunft noch unangenehmer werden;
    andererseits kann es in fernerer Zukunft auch sehr positiv sein, wenn man seinen Enkeln beweisen kann, dass man nicht bei dem Regime mitgemacht hat.

    Den ersten (echten) Christen erging es in der Verfolgung so:

    „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“
    Matthäus 10,16

  35. alex schreibt:

    und es ist wieder ein spaltungsthema……wer hat hitler finanziert.
    ich möchte mit einem zitat churchill antworten:
    “…Sie müssen verstehen, dieser Krieg gilt nicht Hitler und dem Nationalsozialismus. Dieser Krieg wird wegen der Stärke des deutschen Volkes geführt, das ein für allemal zu Brei gemacht werden muß. Es spielt keine Rolle, ob die Deutschen sich in den Händen eines Hitler oder eines Jesuiten-Priesters befinden…“ Winston Churchill britischer Kriegspremier-Minister (Emrys Hughes, Winston Churchill – His Career in War and Peace, Seite 145)
    es spielt für mich keine rolle heute mehr, ob er geld bekommen hat oder nicht.
    und wenn schon. fakt ist doch, das jede revolution geld/ressources (zeit/menschen) braucht, dass ist heute genauso, wie früher.
    also lasst euch durch solche nebelkerzen nicht ablenken…..

  36. ich würde ... wählen schreibt:

    @Kim:
    Die ersten (echten) Christen wären mal lieber zu Hause geblieben und hätten ihren Klamauk für sich behalten.
    Dann wäre die Menschheit von diesen terroristischen, gewalttätigen, Kriegs- und Mordlustigen Religionssfanatikern ala CDU/CSU verschont geblieben.

  37. vde schreibt:

    ist der clip vom VL allen hier schon bekannt?

  38. Albert schreibt:

    Ich sage nur eines, vernetzt euch, schreit eure Meinung heraus, sollen sie doch an unseren Daten ersticken, sollen sie uns doch Klassifizieren, in irgend welche Akten eintragen und Schubladen stecken. Na und ? Das machen die sowieso und ich habe keine Angst vor diesem Scheiß System. Was wir gerade erleben ist die Herrschaft von völlig verblödeten Hirnkranken. Offensichtlich sind ihre Verbrechen, ich muss mich vor diesen Idioten nicht verstecken. Entweder wird es uns umbringen oder stark machen. Nur zusehen ist keine Option.

  39. Merkohl schreibt:

    Der Volkslehrer hat ein Video bzgl. deines Beitrags erstellt:

  40. Jörg Karkosch schreibt:

    @Albert: das ist genau meine Meinung dazu. Sollen sie an den Daten auf ihren Festplatten ersticken! Hinter denen können sie sich nicht verstecken, wenn wir angelaufen kommen.
    Jungs, fragt mal bei der Stasi nach, wie deren Erfahrung mit solchen Phänomenen aussieht… wenn der Michel plötzlich vor dem Tor steht und nicht mehr weggeht…

    Die Kriminellen in der Führungsetage dieses Staatswesens, die innerhalb des aufgepfropften Politik-Zirkus sowie deren Auftraggeber (Puppenspieler) sind halt da … und die Gewissenlosen und/oder Opportunisten unter den Berufstätigen in Judikative und Exekutive, die sich zu Bütteln machen lassen, sind auch da.
    Es sind Mitmenschen… und es sind ja nicht Alle gleich; es gibt auch Gute darunter *pust* 🙂
    … egal, jeder einzelne Bürger hat die moralische Pflicht (!), sich für eine funktionierende Nation einzusetzen.
    Geht er/sie nicht mit dem hiesigen Wertesystem konform, dann muß er/sie das Land wechseln – theoretisch jedenfalls, wenn es denn woanders besser wäre. (hinkt etwas, ich weiß)

    Zudem hat er/sie die juristische bzw. die aus dem Strafrecht erwachsenden Verpflichtung, sich mit allen notwendigen, angemessenen und machbaren Mitteln gegen in Vorbereitung oder Fortgang befindliche Straftaten zu wenden!
    …oder soll man über uns einmal sagen, daß wir kläglich versagt haben?!
    Zuerst mal kommt das moralische Versagen.

    Wenn ich mal die Kuckers zumache, wäre ein Versagen an dieser Stelle eine der wenigen Sachen, die ich mir nicht verzeihen könnte. Ein ehrloses Leben… = kein Leben = ein Minusmensch = ein Totalausfall für die „gute Seite“. Chance vertan – die einzige, die man hat, so man nicht daran glaubt, als Goldhamster wiedergeboren zu werden.

    Volker Pispers sagte doch mal: …heben sie die Kabarett-Karten auf. Dann können sie später sagen: „Ich war im Widerstand.“

    Und Alle, die heute gefeiert werden, haben in irgendeiner Weise ihr (einziges) Leben als solches in die Waagschale geworfen..
    Sie können uns nur einmal töten. So what?!

    In dem Sinne in diesem Kabarett, in dem leider ein Drama gegeben wird…

  41. ki11erbee schreibt:

    @Jörg

    Gerade weil man nur ein Leben hat, sollte man sich aber sehr gut überlegen, wie man es auf die beste, also effektivste Weise in die Waagschale wirft!

  42. DerDaumen schreibt:

    Bin gerade über die You-Tube-Kommentare zum Video gestolpert.

    Warum genau hat der VL ein Zitat von Esther Bejarano ( https://de.wikipedia.org/wiki/Esther_Bejarano ) in sein Büchlein geheftet?

    Ist das Ironie oder …?

    Was meint ihr dazu?

  43. Kim M. schreibt:

    @ich würde … wählen

    Mit dem Problem, dass es sich bei den CDU/CSU Fanatikern eher um das genaue Gegenteil der ersten Christen handelt.
    Was diese „Herrschaften“ heute im christlichen Mantel so treiben, scheint schon in der Vergangenheit (teilweise) ans Tageslicht gekommen zu sein:

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