Dresden 1945


MORGENWACHT

Die Frauenkirche in Dresden vor dem 13./14. Februar 1945.

Von Thomas Goodrich, übersetzt von Deep Roots. Das Original Dresden, 1945 erschien am 12. Februar 2014 auf Counter-Currents Publishing/North American New Right.

Anmerkung von Greg Johnson:

Der folgende Bericht über die Zerstörung von Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 ist ein Auszug aus Kapitel 10 von Hellstorm: The Death of Nazi Germany, 1944-1947 (Sheridan, Colorado: Aberdeen Books, 2010), das sich vorwiegend mit dem Schicksal unschuldiger Deutscher, hauptsächlich Frauen, Kinder, Alte und Kranke, im letzten Jahr des Zweiten Weltkriegs und in der Zeit danach befaßt.

Fasching ist ein jährliches deutsches Ereignis ähnlich der lateinischen Feier von Mardi Gras. An diesem besonderen Fastnachtsdienstag legen normalerweise biedere, zurückhaltende Teutonen seltsame Kostüme an, gesellen sich zu Freunden oder völlig Fremden, schwärmen in Bars, Restaurants und Theater aus und beteiligen sich dann mehrere Stunden lang an sinnlosen, aber harmlosen…

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5 Antworten zu Dresden 1945

  1. makarena schreibt:

    Die Täter – diese Arschlöcher – sollen büßen, finde ich

  2. makarena schreibt:

    Ich finde nicht, dass Hass eine Lösung ist. Hass bewirkt nur Ablehnung, bzw Gegenhass. Und Angesichts der seit tausenden von Jahren aufgebauten Übermacht der Arschlöcher scheinen wir machtlos.
    Wenn mann sich aber einmal den Überbau anschaut, wird jeder schnell erkennen, dass die Arschlöcher prinzipiell und grundlegend keine Chance haben – nur müssen wir dafür aktiv werden, was schwer ist mit diesem Unterlegenheitsgefühl, das sie in uns eingepflanzt haben. Dieses aber ist eine ihrer Erfindungen.

    Dennoch gilt, dass sie uns brauchen – wir aber nicht sie – und wir sind viele, sie wenige – daher können sie nicht gewinnen.

    Das Problem ist, dass noch viel zuviele schlafen und nichts verstanden haben. Diese müssen aufgeklärt werden. Ich versuche das. Dabei muss das wir betont werden, nicht das ichichich, das sie implantiert haben. Der Volkslehrer ist ein Supervorbild dafür.

    Erzählt Dir jemand, dass Du Scheiße baust o.ä., schief gewickelt bist oder ähnliches, wirst Du Dich eher abwenden, oder? Genau, du verstehst es!

    Unaggressive Aufklärung tut not.

    Grüßlis

  3. frundsberg schreibt:

    Das alte Dresden.

  4. Dihei schreibt:

    Ich schäme mich abgrundtief.

    Hier, an diesem 14. Februar 2018 las ich zum ersten Mal in ausführlicher Schilderung, was wirklich genau in Dresden passiert ist – was man (auch) da wirklich tat.

    Aufgewachsen in der Schweiz, nun mittleren Alters, schienen das die Lehrinstitutionen in der Schweiz als ein nicht bemerkenswert (v)erachtendes Beispiel zur schulischen Bildung, auch in meiner Zeit gesehen zu haben (90iger).
    Überhaupt wirklich inhaltliches über diesen Weltkrieg wurde in den Klassen meines Umfeldes und mir nicht grossartig thematisiert.
    Generell lässt sich die Informationsvermittlung folgendermassen zusammenfassen; „Hitlers Rhetorik hat alle böse gemacht – Hitler hat die Welt angegriffen – die haben da spezifisch gewisse Menschen gefangen, vergast und in den Backofen geschoben – zum Glück kamen die Guten und haben alle befreit.“
    Von irgendwelchen Details zu alldem keine Spur, nur die Dringlichkeit, dass es genauso war.
    Damit war das Thema auch schulisch abgehakt. Im Fernsehen läuft dann der restliche gefühlte Staatsauftrag mit Meinungen und hunderten, tagtäglichen Dokus gleicher Couleur.

    Mir war das schon damals zu wenig, auch weil ich dieses ganze Getue um diesen Krieg immer so „auffallend“ fand. Wie er mir andauernd ins Gesicht gedrückt wird.
    Nichts wollte für mich irgendwie zusammenpassen, überall sah ich Widersprüche und das bereits als Kind.
    Halb Schweizerisch halb Böhmischen Ursprungs aus Wiener Gefilden, habe auch ich meine ganz eigene Geschichte.
    Meine Grosseltern kamen kurzzeitig ins KZ Mauthausen und mein Urgrossvater ins KZ Dachau, wo er auch verstarb.
    Es wurde in meiner Kindheit ab und an darüber gesprochen, über Erlebtes und was die Zeit danach brachte. „Vom Regen in die Traufe“, nannten sie es, als der Befreier der roten Armee bei Ihnen das Zepter schwang und ihnen alles wegnahm und „verstaatlichte“. Sie lasen auch aus den Briefen meines Grossvaters aus der Gefangenschaft in Dachau vor.
    Eine meiner grössten Überraschungen war von Anfang an, weil es mir so dermassen Sinn frei vorkam, und ich fragte das auch meine Eltern und Grosseltern; „Wenn die Deutschen so unglaublich grenzenlos schlimme Dinge gemacht haben, warum sollte man dann als Gefangener noch Briefe schreiben können?“
    Ich glaube sie konnten sich das selbst nicht so richtig erklären und wollten es auch gar nicht mehr.
    „Dass die ganze Kriegs- und Nachkriegszeit einfach nur vorbei ist“, kam immer rüber.
    In mir blieb diese Skepsis.

    Ich besitze diese Briefe heute nach langer Zeit und sie enthalten mehr als ich ahnte.
    Eine Sache davon ist die unglaublich schöne Schrift in welcher diese von ihm (!) geschrieben wurden.
    Klar, meine Handschrift – ehrlicherweise viele Handschriften – sind heutzutage meines Empfindens einfach hässlich.
    Was ich aber damit sagen will ist, wenn ich mir nach offizieller Darstellung nur schon im Ansatz vorstellen soll, wie die Deutschen von damals mit anderen Menschen die sie Gefangen nahmen durchweg umgegangen sein sollen;
    – Mit wenig Kleidung und Hygiene in der Kälte und im eigenen Kot
    – Kaum Verpflegung, Hunger leidend
    – Zwischen Stundenlangem vor sich hinvegetieren mal Leichen anderer entsorgend
    – Zusammengepfercht zuhauf in engen, dunklen Barracken
    – Todesangst
    …und mir dann diese unglaubliche Präzision in diesem Schriftbild und die Sauberkeit der Ausführung vor Augen halte, passt das für mich schlichtweg nicht zusammen.

    Ein in mir eingebranntes Erlebnis aus meiner Kindheit war unter anderem auch, als ich in die erste Schulklasse ging.
    Wir sollten, aus einem mir heute schleierhaften Grund, nacheinander verschiedene Formen an die Wandtafel malen die wir kannten, zum Beispiel ein Dreieck. Ich vermute, ich habe den Sinn für diese Aktion schon damals irgendwie nicht verstanden.
    Ich war keines der ersten Kinder die an die Reihe kamen und überlegte mir, was es wohl alles für „schlüssige Formen“ gibt und auf welche kein anderes hoffentlich kommt, denn dann habe ich die Aufgabe ja erledigt. Einfachere Formen wie ein Viereck oder Kreis werden wohl schnell besetzt sein.
    Ich kannte zu dem Zeitpunkt das ganze Hakenkreuz-Brimborium nicht, diesen Hexenbann, oder was auch immer das genau sein soll. Warum auch.
    Somit malte ich also ein Hakenkreuz auf die Wandtafel, was für mich als Form diese perfekten Eigenschaften trug und hoffte, dass kein anderer darauf kommt.

    Meine Lehrerin war zum meinem Schreck völlig entsetzt und fragte mich unablässig woher ich das kenne und warum ich das hinmale.
    Ich hatte keine Ahnung was sie von mir wollte und war einfach ruhig dagestanden in der Hoffnung, dass es, was auch immer es sei, vorbei geht.
    Die Aufgabe hatte ich doch erfüllt und habe, wie von mir erwartet wurde, was Eigenes gemäss dem Beispiel hingemalt? Was ist hier los?
    Vor der Klasse habe ich mich dazumal als 3 Käse hoch seltsam gefühlt.
    Das ist mir grundtief in Erinnerung geblieben.

    Konditionierung von Konditionierten?

    Die Skepsis blieb, mein bisheriges Leben lang – zum Glück.

    Die Geschehnisse in Dresden vom 13. auf den 14. Februar 1945 in Ihrer Detaillierten Abscheulichkeit habe ich gestern Abend dann auch meiner besseren Hälfte vorgelesen.

    Ich lese „sehr gerne“ und mittlerweile auch schon eine geraume Zeit auf Killerbee‘s unbezahlbarem Informations- und Austauschportal mit. Ich kenne nichts Vergleichbares, was Inhalt und auch Diskurs im Kommentarbereich angeht.
    Ich versuche so viele Beiträge wie immer möglich mitsamt dem Kommentarbereich zu lesen und lese auch oft wenn Besuch bei uns ist daraus vor. Wir unterhalten uns immer frei und ausnahmslos über alles, was wir wenigstens immer bis dato zu dem Zeitraum „wissen“ (vermuten/erahnen/versch. „Quellen“ erfahren haben).

    Meine grösste Hochachtung all jenen, auch in dieser Nacht im deutschen Dresden.
    Kein Wesen hat sowas auch nur im Ansatz gedacht, verdient…und dann auch noch gedrängt dazu für alle Ewigkeit vergessen zu werden – wie auch diese vermutlich Unzählbaren im Boden Deutschlands.
    Mein Magen wir schwer bei diesen Zeilen und ich möchte euch nur von Herzen mitteilen, dass diese Plattform ein Funken ist und er funktioniert in dem auch ich mein Lebenszeichen mal gebe.
    Über mich geht dies immer alles weiter, ich vergesse nicht einfach.

    Ich sehe mir die Aufnahmen von frundsberg an…und wäre viel lieber dort, im alten Dresden – ein wirklich wunderschöner Ort. Es sieht aus wie eine Märchenstadt.

    Herzlichen Dank Killerbee, für dein vehementes, unablässiges Wirken.
    Danke an die Leser und Schreiberlinge dieser wichtigen Plattform.

    Gruess us dä Schwiiz
    Diehei

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