Hamsterrad Redux


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In einem vorigen Beitrag benutzte ich das Bild des Hamsterrades:

ein Hamster treibt das Rad an, dieses wiederum versorgt eine Lampe mit Strom, so daß sie leuchtet.

Die Ursache-Wirkungs-Verkettung in diesem Beispiel ist eindeutig und nur ein Narr könnte glauben, daß die leuchtende Lampe das Rad antreibt und dadurch den Hamster zwingen würde, im Rad mitzulaufen, um nicht von ihm mitgerissen zu werden.

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Überträgt man dieses Gleichnis ins Politische, so sind wir die Hamster, das sich drehende Rad ist das kapitalistisch-faschistische Merkel-System und bei der leuchtenden Lampe handelt es sich um die allseits geschätzte Pfarrerstochter aus der Uckermark, deren Macht und Stellung durch unseren Gehorsam und unsere Mitwirkung aufrecht erhalten wird.

Umgekehrt folgt daraus natürlich, daß wir es auch in der Hand haben, ihr ihre Macht zu nehmen, indem wir unseren Gehorsam verweigern und unsere Mitwirkung stoppen-kurz: indem wir aus dem Hamsterrad aussteigen.

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Es gibt allerdings einen Pferdefuß bei der Sache, denn das Gleichnis vom Hamster im Rad ist an einer entscheidenden Stelle vereinfacht und dadurch unzutreffend:

Wir sind nicht alleine im Hamsterrad!

Dadurch bekommt das ganze System andere Eigenschaften, die dringend zu berücksichtigen sind.

Klar: wenn ein Hamster im Rad dieses antreibt, so wird das Tempo ausschließlich von diesem einen Tier bestimmt.

Wird das Rad jedoch von 10, 20 oder gar 1.000 Tieren gemeinsam angetrieben, hat der „Aussteiger“ schlechte Karten.

Würde er also „streiken“, so führte dies dazu, daß er vom sich bewegenden Rad mitgerissen würde, schließlich unter die Füße seiner Kameraden geriete und von diesen totgetrampelt würde.

Ihr seht:

ob ein Hamsterrad von einem oder von mehreren Tieren am Laufen gehalten wird, ändert drastisch das System und seine Eigenschaften.

Es wird stabilisiert, der Ausstieg eines Einzelnen ist nicht mehr möglich.

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Was ist die Lösung dieses Dilemmas?

Alleine können wir das System nicht anhalten, wir können nicht aussteigen und letztlich sind wir auch auf bestimmte Leistungen des Systems angewiesen.

Wer also glaubt, daß „Streiken“ eine gute Lösung sei, der irrt mMn.

Der einzelne wird vom System einfach mitgerissen und unter den Füßen der Mitläufer zertrampelt, ohne etwas erreicht zu haben. Ob man irgendwann später auf seinem Grabstein die Inschrift hinzufügt, daß es sich um einen „Widerstandskämpfer“ handelte, der den Märtyrertod gestorben ist, interessiert eigentlich niemanden wirklich- zuallerletzt den Toten.

Nein, die Lösung für das Problem liegt bereits in der Eingangsformulierung versteckt:

ALLEINE können wir das System nicht anhalten….

Wenn man etwas alleine nicht kann, dann muss man sich vernetzen und etwas gemeinsam machen.

Zum Glück sind wir keine Hamster, sondern Menschen, die reden, zuhören und nachdenken können.

Wenn man sprechen kann, kann man sich auch absprechen und Handlungen koordinieren (sogenannte „Verschwörung“).

Und genau das sollten wir tun.

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Selbst am Beispiel des Hamsterrades kann man die Auswirkung von kollektivem Handeln verdeutlichen:

Wenn von 10 Hamstern 9 wie verrückt laufen, ist der zehnte gezwungen, sich diesem Tempo anzupassen.

Wenn jedoch von 10 Hamstern die Mehrheit beschließt, langsamer zu machen, so wird die Minderheit ebenfalls langsamer laufen müssen, weil sie ja gegen den Widerstand der Mehrheit ankämpfen müsste, was nicht funktionieren kann: ein schnell laufender Hamster kann nicht 9 anderen das Tempo vorgeben.

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Kurz:

Der Weg aus dem Hamsterrad sind Absprachen und das Bilden von lokalen Mehrheiten.

Wenn diese Mehrheiten erst einmal gebildet sind, wirken sie automatisch wie Stolpersteine für das System, wie Sand im Getriebe.

Dabei muss man gar nicht undifferenziert und mit der Brechstange vorgehen, sondern schlau und spezifisch.

Nehmen wir als Beispiel die sogenannten „Bahnhofsklatscher“ von 2015, die mit Teddybären und lustigen, selbst gemalten Plakaten die minderjährigen Flüchtlinge mit den grau melierten Schläfen begrüßten.

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Was war die treibende Kraft hinter ihrem Verhalten?

Mehrheiten.

Suche nach Aufmerksamkeit, sozialer Akzeptanz.

Aber der Wind hat sich gedreht, bzw. wir können dafür sorgen, daß sich der Wind dreht.

Es macht eben einen gewaltigen Unterschied, ob man mit 50 Leuten dort steht und sich wie die personifizierte Menschenfreundlichkeit fühlen kann,

oder ob man mit 3 grotesken Männeken verloren herumsteht, während die Vorbeigehenden mit dem Kopf schütteln oder den Scheibenwischer machen.

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Denkt daran, daß dieses System vom Mitmachen lebt, von unserer Energie.

Zugegeben, es lebt nicht NUR von unserer Energie, aber AUCH von unserer Energie.

Und je mehr Leute „langsamer machen“, desto mehr Energie müssen die anderen aufwenden, um das System gegen die Trägheit weiter am Laufen zu halten.

Es dauert wahrscheinlich nur 24 Stunden, um mit 500 Freiwilligen eine Turnhalle zu einer Erstaufnahmeeinrichtung umzumodeln, indem man dort Feldbetten etc. hinstellt.

Aber wie lange dauert es, wenn es nur 100 Freiwillige wären?

Und was, wenn es nur 50 wären?

Die 50 hätten spätestens nach einer Stunde kein Bock mehr und würden sich am nächsten Tag krank melden; schließlich ist es sowieso nur frewillig.

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(„Nu da mach doch deenen Drägg alleene!“)

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Dasselbe bei den Bahnhofsklatschern.

Ramelow stand da mit ein paar Dutzend Leuten.

Glaubt ihr, er stünde auch dort, wenn außer ihm nur 3 andere da gewesen wären?

Nein, viel zu gefährlich.

Und man kann ja letztlich auch erfinderisch sein, was den Grund der Absage angeht:

Vielleicht Halsschmerzen, Fuß verstaucht, Grippe im Anzug, Kind liegt mit Fieber im Bett, Kind unruhig, etc.

Und je mehr Leute sich aus dem System verabschieden oder es bremsen, desto mehr kommt es ins Stocken, wodurch schon einmal viel erreicht ist.

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Als letztes noch ein guter Rat bezüglich einer Taktik, die der Feind gerne anwendet:

er suggeriert uns gerne eine „Alternativlosigkeit“, die jedoch nie gegeben ist.

Es gibt IMMER eine Alternative.

Aber indem man uns mit angeblich schlechteren Alternativen verängstigt, will man uns dazu bringen, weiter Energie in das System zu stecken und es am Laufen zu halten, um etwas angeblich noch Schlechteres zu verhindern.

Beliebte Tricks:

„Was, das System Merkel stürzen? Dann kommt Schäuble und der ist doch noch schlimmer!“

oder

„Was, nicht mehr CDU wählen? Dann kommt rot-grün, dann ist es erst wirklich schlimm!“

oder

„Was, Souveränität fordern? Dann wirft der Ami wieder Bomben!“

etc.

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Lasst euch wie gesagt von diesen Psycho-Tricks nicht einschüchtern.

Die Leute, die uns das erzählen, sind unsere Feinde und der Feind lügt.

Der Feind lügt!

Diesen Satz kann man gar nicht oft genug schreiben.

Wenn ein System schlecht ist, dann ist es gar nicht unsere primäre Aufgabe, irgendeine Alternative zu entwerfen.

Nein, es ist unsere erste Aufgabe, dieses System zu durch Energie-Entzug zu schwächen; alles andere wird daraus folgen.

Das heißt als Handlungshilfe:

Wir müssen hier nicht staatstheoretisch aktiv werden und uns überlegen, wie der zweite Schritt aussieht, wenn der erste noch gar nicht gegangen wurde.

Erst muss man den ersten Schritt gehen.

Es reicht also die Erkenntnis:

„Das hier will ich nicht und ich mache bei diesen Verbrechen nicht mehr mit!“

Und wenn der Feind dann sagt:

„Aber was willst du dann? Anderswo isses doch auch nicht besser!“

dann erwidern wir:

„Das ist mir egal.

Ich will das hier nicht und ich mache bei diesen Verbrechen nicht mehr mit!“

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Bevor wir das System „Hamsterrad“ ändern können, müssen wir es erst einmal zum Stillstand bringen.

Und um es zum Stillstand zu bringen, braucht man sich nicht mit Alternativen zu befassen, man muss einfach nur weniger laufen und möglichst viele andere dazu bringen, es einem gleich zu tun.

Das reicht schon.

Ich sage euch: das, was im Jahr 2015 noch möglich war, ist im Jahr 2018 schon nicht mehr möglich, weil die Mehrheiten schlicht nicht mehr gegeben sind.

Das Rad dreht sich immer langsamer und irgendwann kommt es zwangsläufig zum Stillstand, weil der Aufwand einer Minderheit, der Mehrheit ihr Tempo aufzuzwingen, immer größer wird, bis er schließlich nicht mehr zu leisten ist.

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LG, killerbee

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13 Antworten zu Hamsterrad Redux

  1. DerDaumen schreibt:

    Daumen nach oben, vom Daumen.

    „Und um es zum Stillstand zu bringen, braucht man sich nicht mit Alternativen zu befassen…“

    Korrekt.

    Einen kurzen Hinweis darauf, dass zu diesen Alternativen auch die Gründung einer neuen Partei zählt, fänd ich noch angebracht.

    Dann hat sich die Frage, nach der Gründung einer neuen Partei, hoffentlich auch endlich erledigt

    Beste Grüße

  2. EinBerliner schreibt:

    OT: Kann hier noch jemand russisch? Russische Medien berichten, dass vor Angriffen der Luftwaffe auf die letzten Rückzugsorte des „IS“ deren führenden Köpfe von US-amerikanischen Hubschraubern evakuiert wurden, das nicht zum ersten Mal. (Für die Leser hier ja nicht verwunderlich.)

    https://ria.ru/syria/20171229/1511988043.html

    Eine solche Nachricht vermisse ich aber auf deutschen Seiten. Genauso wie darüber: http://alles-schallundrauch.blogspot.ru/2017/12/weihnachten-2017-in-syrien.html

    Ich mag die Russen sehr gerne, da sie in der Regel keine halben Sachen machen und natürlich auch aus einigen anderen Gründen. Und solche Absurditäten: https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/12/festmeile-silvester-brandenburger-tor-frauen-sicherheitszone.html gäbe es da NIEMALS, weil es schon garnicht zu Zuständen käme, die „Frauenschutzzelte“ notwendig machen. Was ist nur aus Deutschland geworden.

    Die Überschrift direkt daneben ist auch bezeichnend: „Gefangene fliehen mit Hammer und Flex aus der JVA Plötzensee“. Da fällt einem nichts mehr zu ein, wirklich.

  3. Rheinwiesenlager schreibt:

    @ EinBerliner Die ausgeflogenen Führungskräfte der IS sind meistens Nato Offiziere oder Israelis.Die müssen doch gerettet werden.Sonst wirds peinlich.Es wurden ja schon öfter welche aufgegriffen. Das ganze ist also nichts neues.

  4. Nachtschwärmer schreibt:

    Zitat:
    Was war die treibende Kraft hinter ihrem Verhalten?

    Mehrheiten.

    Suche nach Aufmerksamkeit, sozialer Akzeptanz.

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    Das ist das große Problem in Deutschland. Egal ob auf der Arbeit oder sonstwo, der Deutsche will Aufmerksamkeit und soziale Akzeptanz. Wahrheit, Gerechtigkeit, Ehre – nööö. Zu riskant, da man schnell Außenseiter werden kann.

    Wie will man lokale Mehrheiten bilden, wenn der Deutsche so gern den Untertan spielt und immer auf Rettung von außen hofft, ohne Risiken einzugehen.

    Wenn ein Hamster begreift, dass die 9 Hamster neben ihm debile Mitläufer sind, dann muss er entweder diesen 9 den Krieg erklären oder diese unterwandern. Irgendwie nicht besonders erfolgversprechend.

    Damit will ich sagen, wenn man Deutschland ändern möchte, muss man meist gegen die Deutschen agieren. So wie die Eliten das tun.

    @ EinBerliner

    Die Amis fliegen ihre IS Söldner aus riskanten Gebieten in Syrien aus, um diese zusammen mit „gemäßigten“ Terroristen zu einer neuen Front aufbauen zu können. Die Russen sehen das mit Radars und Satelliten, unternehmen aber nichts. Höhere IS Kommandanten sind aber alle eingeschleuste Agenten, das ist klar.

  5. natureparkuk schreibt:

    Identitaere Bewegung? Ich habe Waffen und Munition. Andere haben Lebensmittel. Wenn alles in die Hose geht kann ich mir die Lebensmittel, Essen und Kleidung holen. Ein frohes neues Jahr und Erfolg fuer 2018! Meg and Jens

  6. JensN. schreibt:

    Solche Vorfälle wie vor ein paar Tagen in Kandel (Rheinland- Pfalz) geschehen, streuen mit Sicherheit auch Sand ins Getriebe. Ich meine den Mord an einer 15jährigen, die von ihrem afghanischen Ex- Freund gemessert wurde und sich nun die Kartoffeln von unten ansieht. Natürlich reden die Politbonzen und ihre Wasserträger von den Medien immer von Einzelfällen, versuchen das alles als „Männergewalt “ umzudichten, aber die Familie, Freunde und Klassenkkameraden des Mädchens sollten – wenn sie halbwegs intelligent sind – schon ihre Rückschlüsse daraus ziehen können. Seid euch sicher: Von denen wird keiner mehr Merkels Siedlungspolitik unterstützen. Zumindest ist dies meine vage Hoffnung. Es war eine grausame Bluttat, wie sie in den letzten Jahren immer häufiger vorkam und doch schon irgendwie alltäglich geworden ist. Aber wenn DAS nicht Karma ist, dann weiss ich es auch nicht mehr. Mia war leider dumm genug, sich im Jahr 2017 mit so einem Kroppzeug einzulassen und Mias Eltern waren dumm genug Abdul „wie einen Sohn aufgzunehmen“ (O-Ton).

  7. tomcatk schreibt:

    @ JensN.
    „….. aber die Familie, Freunde und Klassenkkameraden des Mädchens sollten – wenn sie halbwegs intelligent sind – schon ihre Rückschlüsse daraus ziehen können. Seid euch sicher: Von denen wird keiner mehr Merkels Siedlungspolitik unterstützen.“
    Da unterschätzt Du aber die Dummheit/Gutgläubigkeit unserer Volxgenossen völlig! Siehe z.B. M. Ladenburger usw, usf. etc. pp ……….
    Das läuft doch schon seit Jahren/Jahrzehnten so.

    „……. aber diesesmal wachen bestimmt wieder ein par auf …..“ QUARK! Hier wacht niemand auf, nicht in der Masse.

    Selbst als PI-Leser habe ich Verstand genug meine Kinder von …… fern zu halten. Da die Eltern noch nicht mal das „geschafft“ haben, es mit „verlassen auf den Staat“ (aka Anzeige bei der Pol zu machen ((lol)) zu schaffen das ihre Tochter noch lebt …… das ganze spricht für sich!
    Die meisten interessiert es einfach nicht (hauptsache Fußball/Shopping Queen), oder „Einzelfälle“/(deutsche)Männer machen so was auch, usw.

    Die Masse ist so was von durchsetzt mit Triggern …. (alle Nazi oder was?). Dazu kommt, über 50% der „Rapefugees welcome“ Rufer sind die Frauen selber (anwesende/mitlesende Damen ausgenommen!).
    Im Gegenteil, die Masse der F. stehen sogar darauf (ist mir von F. schon bestätigt worden).

    Wir (weiß, männlich, mit Anstand, heterosexuell, ggf. christlich lebend, wertschöpfend) sind die größten Feinde der Regierung/der Masse der Frauen.

  8. EinBerliner schreibt:

    Ich wollte dir, JensN., auch gerade eine Antwort auf deinen Kommentar schreiben, tomcatk ist mir da aber inhaltlich zuvor gekommen, ich schließe mich ihm an. Selbst wenn das, was du geschildert hast, an einem Tag auf einmal 100x passiert und in der Zeitung steht, dann sind halt die 100 Täter schlecht (bestenfalls), die anderen muss man dann vor Vorurteilen und Nazis noch besser schützen …

    Diese Weicheierhaftigkeit und dem-Konflikt-aus-dem-Weg-gehen ist leider dermaßen typisch Deutsch geworden heute und genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich so pessimistisch in die Zukunft blicke. Richtige Männer, die keine Konflikte scheuen und Klartext sprechen, geschweige denn auch durchgreifen können, sind nur, wenn überhaupt, vereinzelt zu finden. Also zwischen Deutschen. Bei Türken habe ich so eine Tendenz nichtmal im Ansatz beobachten können.

  9. JensN. schreibt:

    @tomcatk @Berliner

    Eigentlich weiß doch insgeheim jeder von uns, das die Masse unseres Volkes nicht viel taugt. Eine ganz nüchterne Feststellung, die man leicht an einigen Parametern festmachen kann. Dennoch: Es ist natürlich nur eine „vage Hoffnung“ aber die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Ich bin – unabhängig davon ob man das nun gut oder schlecht findet – unerschütterlicher Optimist. Eine Eigenschaft, die gerade in der heutigen Zeit sehr hilfreich sein kann. Wenn zumindest nur ein Teil des Umfeldes in dem Mia sich bewegte, seine politische Position überdenkt und vielleicht sogar ändert, ist das besser als nichts. Na gut, vielleicht könnte man das auch Zweckoptimismus nennen, aber an irgendwas muss der Mensch sich ja klammern in diesen dunklen Zeiten…

  10. Leser schreibt:

    @JensN. OT.

    Ich empfinde es als Vater eines erwachsenen „Kindes“ unendlich schmerzvoll was dem Kind zugestoßen ist. Für die Eltern ist das seelische „Urteil“ lebenslängliche Seelenqual.

    Nach meiner Einschätzung ist der Typ 25.

    Mein Optimismus hält sich in sehr engen Grenzen.

    L G

  11. Leser schreibt:

    @EinBerliner,

    „Diese Weicheierhaftigkeit und dem-Konflikt-aus-dem-Weg-gehen ist leider dermaßen typisch Deutsch geworden heute und genau das ist einer der Hauptgründe, warum ich so pessimistisch in die Zukunft blicke. Richtige Männer, die keine Konflikte scheuen und Klartext sprechen, geschweige denn auch durchgreifen können, sind nur, wenn überhaupt, vereinzelt zu finden. “

    Ein guter Rat von einem ehemaligen Kampfsportler:

    Du gewinnst, wenn Du nicht kämpfen tust. Körperlich gesprochen.
    In meinem Alter bleibt ohnehin nur Flucht, verstecken und nur im extremen Notfall den Gegner sofort töten/kampfunfähig stellen. (Kehlkopf/Augen/Halsschlagader) Krav Maga.

    Verbal sieht das anders aus.
    Wer schreit hört auf zu denken.

    L G

  12. tomcatk schreibt:

    @ Leser:

    Oder ich laufe (nur noch) in meiner Handwerkskluft, Gewerk beliebig, herum. Was wir da so alles offiziell als „Werkzeug“ mitführen …….. :mrgreen:

  13. Kim M. schreibt:

    Sehr interessant.
    Liest ein Redenschreiber von IM Erika hier mit?

    In ihrer Neujahrsansprach wurde beklagt, dass es „zu viele Menschen gebe, die nicht mehr mit dem Tempo unserer Zeit mitkommen“ würden!
    Und „die Welt nicht auf warten“ würde.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/neujahrsansprache-von-angela-merkel-im-wortlaut-die-welt-wartet-nicht-auf-uns-a2308423.html

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