Falsche Fährten / Freies Mandat

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killerbee

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Ein Mann will endlich wissen, wie Juden denken und bittet einen Rabbi, es ihm zu erklären.

Der Rabbi wehrt ihn ständig ab und sagt, daß es zwecklos sei und er als Nichtjude die Juden sowieso nie begreifen könne.

Doch da er nicht locker lässt, willigt der Rabbi schließlich ein und sagt:

„Ich will dir eine Geschichte erzählen.

Zwei Männer klettern den Schornstein runter und als sie unten ankommen, ist der eine über und über mit Ruß bedeckt, der andere jedoch ganz sauber.

Welcher von beiden wird sich waschen?“

Der Mann überlegt eine zeitlang und antwortet schließlich:

„Derjenige, der mit Ruß bedeckt ist.“

Der Rabbi sagt:

„Das ist falsch. Es ist der Saubere, der sich waschen wird. Denn der Schmutzige kann sich nicht selber sehen, sondern sieht den Sauberen und denkt darum, er sei selber auch sauber.

Der Saubere hingegen sieht den Schmutzigen, hält sich für dreckig und wird sich darum waschen.“

Der Mann ist außer sich vor Freude, dankt dem Rabbi überschwänglich und sagt: „Endlich! Endlich habe ich verstanden, wie Juden denken!“

Als der Mann außer Hörweite ist, sagt der Rabbi zu einem anderen Rabbi:

„Gar nichts hat dieser Narr verstanden! Denn wie können zwei Leute denselben Schornstein herunterklettern, aber nur einer von beiden ist dreckig?“

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its working

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Diese Geschichte enthält in ihrem Kern wohl wirklich einen Teil der jüdischen Denkweise.

Es handelt sich um die Ablenkung.

Während man sich selber auf das wichtige konzentriert, wirft man seinen Feinden Fragen, Schein-Probleme, Schein-Alternativen, etc. hin, die eigentlich völlig unwichtig sind, aber sie beschäftigen.

So sind sie abgelenkt, konzentrieren ihre Energie auf Nebensächlichkeiten und können leicht besiegt werden.

Man legt also „falsche Fährten“.

Ich möchte nicht sagen, daß das Legen von falschen Fährten oder das Verheddern in vorgegebenen Alternativen  eine „typisch jüdische“ Vorgehensweise ist, aber ich halte Juden für ein sehr raffiniert vorgehendes Volk, so daß sie natürlich derlei Methoden über die Jahrtausende perfektioniert haben.

(Montagu Norman war übrigens kein Jude)

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Kommen wir nun zum „Parteiensystem“ und schauen mal, ob wir dort das Motiv der Eingangsgeschichte wiederfinden können.

Wie sieht es denn aus?

Wir können in festgelegten Zyklen darüber entscheiden, welche Personen (Erststimme) bzw. Parteien (Zweitstimme) ins Parlament einziehen und dort über Gesetze und andere extrem wichtige Entscheidungen (Krieg oder Frieden, Sanktionen, Siedlungspolitik, etc.) debattieren.

Welche Anhaltspunkte haben wir, wie sie entscheiden?

Angeblich das Parteiprogramm, aber de fakto haben wir das „Freie Mandat“, was bedeutet, daß die Politiker bloß „ihrem Gewissen“ verpflichtet sind und niemand sie dafür haftbar machen kann, wenn ihr Abstimmungsverhalten nicht dem Wahlprogramm oder ihren Versprechungen im Wahlkampf entspricht.

Abgesehen davon gibt es sogar geheime Abstimmungen im Parlament, so daß der Wähler hier überhaupt nicht weiß, wie sein Repräsentant abgestimmt hat!

Trotzdem streiten sich Menschen leidenschaftlich darüber, welcher Partei sie ihre Stimme gegeben haben, ob man Grüne-Wähler, AfD-Wähler, SPD-Wähler, CDU-Wähler, NPD-Wähler oder sonstwas ist.

Wären die Wahlen nicht geheim, würde es hier Mord und Totschlag geben.

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Ich finde, daß die Situation durchaus vergleichbar mit den beiden Männern und dem Schornstein ist.

Die Frage, welcher von beiden sich denn nun wäscht, ist kompletter Unfug, weil bereits die Prämisse falsch ist: wie können zwei Leute denselben Schornstein runterklettern, aber nur einer von beiden wird dreckig?

Welchen Sinn hat es, sich mit einer Frage zu beschäftigen, die ohne jegliche Substanz ist?

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Dasselbe haben wir doch bei den Parteien!

Wir können uns gegenseitig an die Gurgel gehen, weil wir alle 4 Jahre unser Kreuz woanders gemacht haben als jemand anders.

Aber liegt das eigentliche Übel nicht bereits in der Prämisse?

Welchen Sinn hat es, fremde Leute für sich entscheiden zu lassen, bei denen man nicht einklagen kann, daß sie sich so verhalten, wie es in ihrem Programm steht oder wie sie es uns versprochen haben?

Anders gesagt:

Wie nennt man in Deutschland einen Politiker, der in keinster Weise verpflichtet ist, einen zu repräsentieren?

Richtig: Repräsentant!

df

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Bevor man sich darüber zerstreitet, ob man nun AfD, NPD, MLPD oder sonstwas wählt, wäre es da nicht am sinnvollsten, zuerst das politische System so zu verändern, daß die Repräsentanten auch an den Wählerwillen oder zumindest das Parteiprogramm gebunden sind?

Welchen Sinn hat es, sich über Parteiprogramme zu unterhalten, wenn sich eh niemand an sie zu halten braucht?

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Das derzeitige repräsentative System mit dem „Freien Mandat“ ist eigentlich ein Unding, welches sich nur aufrecht erhalten kann, weil es in Deutschland viele unmündige Menschen gibt, die soviel Angst vor der Übernahme vor Verantwortung für ihr Leben haben, daß sie lieber einem völlig Fremden mit sympathischem Lächeln, der im Anzug seriös aussieht, Immunität und eine Generalvollmacht ausstellen, als Mitbestimmung für sich selber einzufordern.

Wie dumm!

Und das bei so wichtigen Sachen wie Krieg und Frieden!

Mal ins Private übertragen:

Würdet ihr einen Vertrag unterschreiben, in dem ihr einem euch völlig unbekannten Fremden jegliche Entscheidungsgewalt über euer Leben einräumt (wen ihr heiratet, wo ihr wohnt, welchen Job ihr übernehmt, wie hoch euer Gehalt ist, wohin ihr in den Urlaub fahrt, was ihr morgen zum Mittag esst, welches Fernsehprogramm ihr schaut, etc.), ihm zusätzlich eine Generalvollmacht über all eure Konten ausstellt, ihn von jeglicher Gerichtsbarkeit entbindet (vollständige Immunität) und ihr zustimmt, daß diese Person an keinerlei Versprechen euch gegenüber gebunden ist?

Also ich würde einen solchen Vertrag nicht unterschreiben.

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(Nur in Deutschland wird so eine Person 3x wieder gewählt)

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Gut, im derzeitigen System müssen wir wählen und auch wer nicht wählt, trifft eine Wahl, nämlich durch seine Enthaltung die Stimmen der anderen Wähler zu verstärken.

Aber mich entsetzt, daß so viele Leute sich zwar über Parteien und Programme unterhalten, aber so wenige Leute das System des „freien Mandats“ an sich in Frage stellen!

Dabei wäre es so einfach!

Jeder Bundesbürger bekommt einen Account (ähnlich einem Bankaccount) und kann sich im Internet über anstehende Abstimmungen informieren.

Er gibt nun seine Stimme ab, wie er wünscht, daß sein Abgeordneter in dieser Frage entscheiden soll.

Der Abgeordnete muss nun am Abstimmungstag nichts weiter tun, als sich einzuloggen und zu schauen, wie die Leute seines Wahlkreises mehrheitlich wollen, daß er abstimmt.

Der leichteste Job der Welt und völlig immun gegen Korruption/Lobbyismus/Erpressung.

Denn indem der Abgeordnete an den Wählerwillen gebunden ist, ist er kein Ziel mehr für irgendwelche Anschläge oder Bestechung, denn jeder Nachfolger ist ja genauso an den Wählerwillen gebunden.

Dem Abgeordneten würde neben einer bloßen „Stimmenübermittlung“ dann im Parlament nur noch die Aufgabe zukommen, das „Wie“ der Umsetzung des Wählerwillens zu bestimmen; die „Ja-Nein“-Entscheidung liegt nicht mehr in seiner Hand.

Und er kann natürlich im Vorfeld Aufklärungsarbeit in seinem Wahlkreis leisten, wenn er z.B. eine bestimmte Entscheidung favorisiert; trotzdem ist er verpflichtet, im Zweifelsfall den Mehrheitswillen des Wahlkreises zu vertreten!

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Insbesondere bei elementaren Fragen wie Krieg-Frieden oder der Siedlungspolitik ist in einem demokratischen Staat grundsätzlich eine Volksbefragung durchzuführen.

Ein Staat, in dem eine Minderheit von wenigen Prozent oder gar Promille Entscheidungen gegen die überwiegende Mehrheit trifft, ist nicht demokratisch, sondern faschistisch!

Und wenn tausend Mal gewählt wird!

Denn nicht Wahlen entscheiden, ob ein Staat demokratisch ist,

sondern das Ausmaß, in dem der Mehrheitswille in politischen Entscheidungen umgesetzt wird!

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Es ist also durchaus möglich, eine demokratische Erbmonarchie oder Militärdiktatur zu haben, nämlich dann, wenn die ausführenden Organe immer nur den Willen der Mehrheit ausführen.

Und es ist andererseits möglich, ein faschistisches System zu etablieren, in dem alle paar Jahre gewählt wird; nämlich dann, wenn die ausführenden Organe ungestraft den Willen der Mehrheit missachten dürfen.

Ergo: Wahlen haben mit „Demokratie“ nichts zu tun.

Demokratie entsteht dadurch, daß der Wille der Mehrheit umgesetzt wird,

nicht dadurch, daß man nur Kreuze auf Zettel malt!

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LG, killerbee

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26 Antworten zu Falsche Fährten / Freies Mandat

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. Jim Jekyll schreibt:

    Nun hat auch die Wirtschaft das Problem mit all diesen pösen Verschwörungstheorien entdeckt und bekämpft diese so „lustig“ wie es nur geht mit „satirischer“ Werbung –
    „Otto“ trifft auf Aluhut-Michel:

  3. deutschnationales_feigenblatt schreibt:

    Das einzig „Raffinierte“ an den Juden ist ihr Wissen, dass die Goyim (zumindest Deutsche und Angelsachsen) absolut mehrheitlich korrupt/käuflich sind. Deshalb kaufen sie sich ihre Repräsentanten (Merkel, Trump etc.) und lassen sie für sich arbeiten (ihre Interessen vertreten).
    Das Parteiensystem dient hauptsächlich dazu die Gesellschaft zu spalten. Warum es sowas auch in Israel gibt weiß ich nicht. Das jüdische Bewusstsein, „wir sind eine Volksgemeinschaft“ verhindert eine Spaltung wie hierzulande!

  4. natureparkuk schreibt:

    Kann jedem nur empfehlen im Buch eines gewissen Reichskanzlers mal die Kapitel ueber Demokratie, Parlamentarismus und Parteien zu lesen. Wer es macht weiss warum das Werk verboten ist. 😀

  5. deprivers schreibt:

    Wir dürfen an dieser Stelle nicht vergessen, dass es sich bei den
    Abgeordneten im Bundestag nicht um Volksvertreter handelt !
    Im Jahre 2000 beschlossen diese Abgeordneten nämlich,
    fortan nicht mehr dem Deutschen Volke zu dienen, sondern
    einer imaginären Bevölkerung. Am liebsten hätten sie am
    Reichstagsgebäude/Bundestag auch den Spruch ´´ Dem
    deutschen Volke „ entfernt. Schließlich ließ man sich im
    Nordhof des Bundestagsgebäude vom Künstler Haacke
    für 200.000 DM einen Erdtrog aufstellen, welcher ´´ Der
    Bevölkerung „ genannt. Seit der Erdtrog-Verschwörung
    kann man jemanden, der seinem eigenem Volk nicht
    dient, wohl kaum als Volksvertreter bezeichnen. Besten –
    falls sind es Bevölkerungsvertreter. Und seit 2015 sind
    diese Bevölkerungsvertreter schwer dabei, sich mit den
    Flüchtilanten nunmehr genau die Bevölkerung zu schaffen,
    denen sie dienen wollen.
    Von daher kann man die deutsche Blumenkübeldemokratie
    ( richtiger : Erdtrog-Demokratie ) wohl kaum als eine echte
    Demokratie bezeichnen. Schon weil keine Demokratie ohne
    Demos ( Volk ) existieren kann. Also haben wir im Bundestag
    weder Volksvertreter, noch Demokraten, sitzen. Das erklärt
    auch, warum sich in Deutschland in jeder Stadt auf den
    Marktplatz hinstellen und jeden Passanten befragen kann
    und nicht einen Einzigen finden könnte, der 10 Politiker
    einer dieser Parteien aufzählen könnte, die in den letzten
    17 Jahren, etwas im Sinne oder gar zum Wohle des
    Deutschen Volkes getan haben. Höchstwahrscheinlich
    könnten noch nicht einmal die Vorsitzenden dieser
    Parteien selbst, zehn solche Politiker aufzählen.

  6. smnt schreibt:

    Grandios.
    „Double Facepalm“ oder doch lieber „endless Facepalm“ ?
    Das ist REF-D *
    *Real Existierender Faschismus – Deutschland
    (mit der „bunten“ Parteienlandschaft/ das mit den Farben ist auch so eine Verarsche)

  7. Notarzt schreibt:

    @naturepark

    Auch recht interessant, das „Grüne Buch“ von Gaddafi
    Gibt’s hier in deutscher Übersetzung als PDF

    https://sourceforge.net/projects/freefunds/files/gaddafi-das_gruene_buch%5BDE%5D.zip/download

  8. Onkel Peter schreibt:

    Hat dies auf Die Morgenzeitung rebloggt.

  9. natureparkuk schreibt:

    @Notarzt
    Danke fuer den Hinweis, schon geladen!

  10. Martin schreibt:

    Schaut euch ihn an diesen faschistischen Verräter:

  11. Onkel Peter schreibt:

    ein Leserbrief an Herrn Danisch ( nicht dass es hier irgendwie überraschend wäre):

    Hallo Herr Danisch,
    die Innenministerkonferenz hat gerade beschlossen, dass es bis Ende 2018 keine Abschiebungen nach Syrien geben wird.

    In diesem Zusammenhang wurde in den MSM aber nicht erwähnt, dass im Laufe des Jahres 2018 alle “Syrer”, die 2015 nach Deutschland gekommen sind, automatisch eine “unbefristete Aufenthaltsgenehmigung” bekommen, und dass heißt, dass auch nach dem Jahr 2018 NIEMAND abgeschoben werden wird, da eine Abschiebung dann rechtlich ausgeschlossen ist.

    Diese “Syrer” werden also alle hier dauerhaft bleiben, genau so, wie alle anderen “Flüchtlinge” die 2015 gekommen sind und die nicht bis Ende 2018 abgeschoben werden.

    http://www.danisch.de/blog/2017/12/08/syrien/

  12. Rheinwiesenlager schreibt:

    Ich kenne übrigens eine deutsche Verfassung wo zwingend Volksbefragungen zu Gesetzen und
    anderen bedeutenden Dingen vorgesehen sind. Wer findet sie auch?
    Wenn man solch eine nimmt braucht man nur noch die Parteien verbieten und die Immunität von
    Volksvertretern vollständig abschaffen und sie an Entscheidungen des Wahlkreises zu binden.
    Gaddafi und Hitler hatten recht das die westliche Parteiendemokratie nichts taugt.

  13. Martin schreibt:

    Die deutschen Bonzen führen Krieg gegen das eigene Volk und die kriminellen Ausländer sind ihre Soldaten!

  14. Leser schreibt:

    @KB,

    „Das derzeitige repräsentative System mit dem „Freien Mandat“ ist eigentlich ein Unding, welches sich nur aufrecht erhalten kann, weil es in Deutschland viele unmündige Menschen gibt, die soviel Angst vor der Übernahme vor Verantwortung für ihr Leben haben, daß sie lieber einem völlig Fremden mit sympathischem Lächeln, der im Anzug seriös aussieht, Immunität und eine Generalvollmacht ausstellen, als Mitbestimmung für sich selber einzufordern.“

    Punkt.

    Danach bringst Du gute Beispiele…

    Vereinfacht kann es jedoch auch so sein, daß diese Leute nur fur sich selbst arbeiten. Sie bauen eine Zusammenhang,
    Es braucht sie nicht, darum bringen sie sich täglich ins Gespräch. Selbst wenn sie das offensichtliche daherreden.

    Gehen wir wieder auf Deine Modellinsel.

    Der Stamm benötigt: Bäcker, Schmied, Arzt, Lehrer u.s.w.

    Nun kommt der Politiker, welcher das offensichtliche moderiert.

    Natürlich ist alles extrem kompliziert, dauert noch, braucht weiteren Vorlauf, jeder einzelne Schritt bedeutet Monate der Alimentierung.

    Es wäre einfacher ohne. Oder direkte Gespräche. Nur, dann braucht es keine Politiker sondern Vertreter. Es braucht auch keine Zeitung oder TV, in dem immer Unruhe gestiftet wird.

    Ärger ist pures Geld!

    L G

  15. RondoG schreibt:

    Genau, die Geschichte mit den zwei Männern, die ohne sich schmutzig zu machen durch den Schornstein gehen. Diese Geschichte ist echt gut als Beispiel. Aber der 08/15-Mensch kapiert meistens noch immer nicht, daß die Geschichte von Anfang an nur als Irreführung aufgebaut ist. Sie ist inhaltsleer und dient lediglich als Beschäftigung. Genau so geht es ja auch in der Wissenschaft zu, wo dutzende Theorien aufgestellt werden, aber das Eigentliche total übersehen wird.
    LG

  16. Leser schreibt:

    Lach, deppert ist der Versuch 2000 Jahre Kirche aufzuarbeiten.
    Ständige Wiederholung. Wie im TV, Zeitung usw.

    Das alles in einer Generation, von Heute zu Morgen.
    Viel Erfolg wünsche ich.

    Es sind viel zu wenige, welche hier überhaupt lesen. Noch wenigere, welche das auch noch begreifen. Danach noch wenigere welche das auch umsetzen.

    Herzlich Willkommen! Alle welche das noch begreifen.

    L G

  17. Grumbleduke schreibt:

    im Prinzip stimme ich zu, lediglich das „einloggen“ kann man vergessen. Mit den Tools, die der NSA (und somit allen, weil geleakt) laut wikileaks zur Verfügung stehen, ist kein online-medium sicher. Und schon gar nicht sind elektronische Übermittlungswege vor Manipulation sicher, und selbstverständlich weiß ich, daß auch Papierurnen manchmal Kaninchen ausspucken können.

    Unsere Vorfahren wussten schon, warum eine Wahl geheim und anonym bleiben muss. Wie soll das im Internet funktionieren?
    Ich würde stattdessen auf fließende Wahlen setzen, mit einem Stichtag als Endpunkt. So kann z.B. im Bürgerbüro nebenher eine Urne betrieben werden, man wackelt rein – Wahlbescheinigung/Ausweis – Check in Datenbank, ob registriert – Wahlzettel – Kabine – Urne.

  18. ki11erbee schreibt:

    @Grumble

    Jeder bekommt einen Account, den nur er kennt, z.B. Hans 3x2y.

    Mit diesem Account und PW kann er sich einloggen und über Sachen abstimmen; außerdem sieht derjenige, wie er in der Vergangenheit abgestimmt hat.

    So ist sichergestellt, daß niemand für ihn abstimmt.

    Klar, es gibt immer Möglichkeiten zu fälschen, aber daß man im 21. Jahrhundert zum Wahllokal laufen muss und daß der Leiter die Ergebnisse per Telefon (also mündlich!!) weitergibt, das ist pure Verarsche.

    Keiner sieht, was der am anderen Ende der Leitung in den Computer eingibt.

  19. Herkules schreibt:

    @ KB

    Die Sache mit dem „Freien Mandat“, ist das eine Schlussfolgerung deinerseits oder eine festgeschriebene Tatsache?

    Wo steht das, dass ein Politiker weder an ein Parteiprogramm noch an den Willen der Mehrheit gebunden ist? Oder gilt es nur deshalb, weil nirgendwo das Gegenteil geschrieben steht?

    Ich meine, im Falle einer Diskussion muss ich ja solide argumentieren können.

  20. Leser schreibt:

    @KB,

    evtl. ist es Notwendig etwas offensichtliches zu Papier zu bringen.

    Die Politiker sind nicht der Staat.

    Die Medien lassen uns täglich jeden Furz eines Politiker zelebrieren.
    Das ist Falsch. Es sind keine Stars wie im Sport. Auch wenn die Medien in der Moderation den Anschein erwecken, einem Endspiel beizuwohnen.

    Sie werden immer schneller Lügen müssen. Keiner tut mir Leid.

    Es passiert ihnen ja nichts.
    https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_102.html

    L G

  21. Leser schreibt:

    @Grumble,

    Interessanter Gedankengang.

    Gehen wir mal von der Politik in den Vertrieb.

    Nehmen wir ein Kundenterminal mit Bezahlfunktion.

    Du bist Kunde, wirst exakt gelenkt und sollst dann zahlen.

    Bekommst sogar einen Bon!

    Nun? Das soll in der politischen Landschaft nicht funktionieren?
    Warum nicht?

    Genau, es ist nicht erwünscht.

    Auf Deiner Kreditkarte hast Du auf der Rückseite noch eine Geheimnummer.

    Kurz: Was im Handel Standard ist, soll in der Politik nicht funktionieren.

    Hust!

    L G

  22. Timelapse schreibt:

    @deutschnationales_feigenblatt – 8. Dezember 2017 um 14:28

    Es gab in der Geschichte der Hebräer Abspaltungen innerhalb der Religion; Was mit denen geschehen ist, kannst Du dem dicken Buch entnehmen…

    Auch bei den Christen beispielsweise, da waren gleich zu Beginn schon eigenständige Sektionen, die der „offiziellen“ Kirche nicht folgten, abgeschlachtet, vernichtet.

    Ich sage damit nicht, dass die Abweichler die richtige Geschichte erzählen, aber ich hätte mir ihre Version zu gerne angehört.

    Grüße

  23. Herkules schreibt:

    @ Leser

    Na bestens! Dann kann man ja gleich bissel die Werbetrommel fürs GG rühren und so manchem Trottel klarmachen, dass hier nicht nur von Menschenwürde die Rede ist.

    Dank dir.

  24. Grumbleduke schreibt:

    @ Leser
    Deine Kreditkarte, die Du ins Terminal steckst wird direkt zu Deinem Konto, ergo zu Dir verlinkt. Zugriff auf Kontodaten sind jedem Hinz und Kunz in einer Behörde zugänglich.
    Ich will allerdings weiterhin anonym wählen können.
    @Killerbiene
    Die Nummer wird mittels einer Datenbank zu Dir verlinkt (auch wenn die behaupten werden, daß nach Empfangsbestätigung Deine Daten gelöscht werden). Kein Anonymität möglich.
    Überhaupt: Internet ist nicht anonym, BND hat vor kurzem das TOR Netzwerk gecrackt, NSA kann alles mögliche anstellen (wirklich alles).
    Nichts ist perfekt, jedoch sollte man es dem Pack nicht so einfach machen, daß sie per Knopfdruck das gewünschte Ergebnis fabrizieren können. Die sollen ruhig zählen, und nochmal zählen und nochmal zählen.
    Manipulationen werden wohl immer vorkommen, zumal bei niedriger Wahlbeteiligung, ich will lediglich anonym bei meinem Wahlverhalten bleiben.
    Möglicherweise ist die Blockchain eine Möglichkeit, doch auch da wird man erstmals sehen müssen, ob man da wirklich unerkannt bleibt – habe bereits anderes vernommen.

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