Seuche „Zeitarbeit“

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(Der SPD-Wirtschaftsminister, der die Zeitarbeit durch Gesetzesänderungen massiv gepusht und quasi zum neuen Standard in Deutschland gemacht hat, hat einen Vorstandsposten bei einer der größten Zeitarbeitsfirmen. Sicher nur ein Zufall.)

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Die Zeitarbeit ist nichts anderes als moderne Sklaverei.

Als wäre es nicht genug, daß die Deutschen ihren Staat zu einem Arbeitslager (euphemistisch: „Wirtschaftsstandort“) gemacht haben, wo der Lebenssinn der Leute nur noch darin besteht, Profite für die faschistische Bonzenklasse und ihre Komplizen in der Politik zu erzeugen,

wurde mit der Zeitarbeit noch ein zusätzlicher Parasit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschaltet, der die Löhne (und damit auch die Einzahlungen in die Rentenkasse) drückt.

Ich hoffe sehr, daß ihr mit dieser Branche nichts zu tun habt, sondern ihr euch noch in einem „klassischen Arbeitsverhältnis“ befindet.

Gerade ältere Arbeiter, die überhaupt keine Ahnung von der Realität haben, sondern nur die Lügen aus den Medien nachplappern, wissen gar nicht, wie sehr diese Seuche um sich gegriffen hat.

Die Politiker andererseits wissen natürlich um die Realität (sie haben sie ja erschaffen), lügen aber ständig.

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zeitarbeit

(Stellenangebote in Leipzig, erste Ergebnisseite der „Jobbörse“)

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Da nichts so lehrreich ist wie die eigene Erfahrung, bitte ich euch, auf folgenden Link zu klicken:

KLICK

Es handelt sich dabei um die Startseite der „Jobbörse“; dort wählt ihr dann den Arbeitsort aus und lasst euch die Ergebnisse anzeigen.

Ihr könnt gerne die Suche ändern und irgendwelche anderen Regionen auswählen; am Ergebnis wird sich kaum etwas ändern.

Die ganzen Zeitarbeitsfirmen dienen übrigens auch dazu, die Anzahl offener Stellen künstlich in die Höhe zu schrauben; denn oft suchen mehrere Zeitarbeitsfirmen einen Sklaven für dieselbe Stelle.

So gibt es nur einen Arbeitsplatz, der aber von verschiedenen Leihbuden ausgeschrieben wird.

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LG, killerbee

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26 Antworten zu Seuche „Zeitarbeit“

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. Rheinwiesenlager schreibt:

    Hier ein Erlebnis eines Bekannten.Der war gerade Arbeitslos und bekam Post von einer Leihbude.
    Die schickte ihn in eine Firma wo er Kunstoffformteile lackieren(spritzen)sollte.Nach einen Tag kam schon der nächste und er konnte gleich wieder gehen.Diese Firma hatte mehrere Leihbuden beauftragt und suchte nun den billigsten der für diese Arbeit brauchbar war.Für den gleichen Tag wurde noch einer angekündigt der Probearbeiten sollte.

  3. derbienenmannsagt schreibt:

    Das ist bei Jobbörse tatsächlich seit Jahren so. Und mittlerweile damit für viele tatsächlich Normalität geworden. Der normale Bürger kennt die „klassischen“ Verhältnisse doch kaum noch.

    Die Masse ist froh wenn sie überhaupt noch „ihr Geld“ verdient. Ich gebe Bekannten dann gerne mal den Tipp, sich ihr Bruttogehalt in Bar auf den Tisch zu legen und sich ihr Netto davon wegzulegen. Erkenntnisgewinn ist dann zwar kurzfristig da, aber „ist halt so.“

    Nicht zuvergessen auch die JVA-Insassen, die umgerechnet für Centbeträge, auch am Wochenende arbeiten. Sind beim Chef beliebter als Leiharbeiter.

  4. Paul aus DD schreibt:

    Stellen für Fachkräfte – CNC-Dreher/Fräser – Dresden: Mit Filter „Zeitarbeit“ 177 / 200 Ergebnissen sind Sklavenhalter. Total pervers.

  5. Rheinwiesenlager schreibt:

    Soviel ich weis verlangen Leihbuden für einen Facharbeiter ca 26 € Std..Ich weis auch das Leihbuden den Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherungen nicht abführen brauchen und können deshalb so günstig anbieten das es für viele Arbeitgeber günstiger ist Leiharbeiter zu beschäftigen.Vor allem weil man sie bei Bedarf auch von jetzt auf gleich wieder loswerden kann.
    In der Industrie ist Leiharbeit ganz sicher Standart. Automobil und andere Konzerne haben ihre einenen Leihbuden gegründet. Leihen sich selbst durch die eigenen Leihbuden die Arbeiter aus die früher fest angestellt waren. Ein kapitalistisches Paradies sondergleichen.

  6. ki11erbee schreibt:

    @Rheinwiesenlager

    Aber wenn Du Dir so ein konservatives Drecksschwein vom Schlag „PI-Leser“ anhörst, wird es Dich volljammern, daß es der Wirtschaft ganz schlecht geht und der Staat hier ja ganz arg „nach links“ gerutscht ist.

    Ich bin mittlerweile soweit, eher Moslems in meiner Nähe zu akzeptieren als irgendwelche „Hauptsache der Wirtschaft geht es gut“ Vollidioten.

  7. Der Blogwart 2.0 schreibt:

    „Löhne (und damit auch die Einzahlungen in die Rentenkasse)“ Das realisiert die Mehrheit der Schafe IMMER noch nicht. Sonst wäre der große Aufschrei da. Erkannt hat das Frau Merkel: Die Rente ist Chefsache! Bei diesem Satz ist es dann geblieben…

  8. DerDaumen schreibt:

    Eine weitere Folge des modernen Sklavenhandels, ist der daraus resultierende Fachkräftemangel, den es so wirklich gibt, besonders im Handwerksbereich.

    Gerade jetzt, wo soviel gebaut wird. *hust

    Egal mit wem ich rede (Mittelständische Unternehmen) , sie alle suchen händeringend nach brauchbarem/ausgebildetem Personal bzw. inzwischen auch nach Azubi´s.

    Dieses wurde aber, zum größten Teil unter Zwang, in die Industriebuden verfrachtet und hat sich meistens schon mit der Situation angefreundet bzw. wird zwar typisch „deutsch“ gemeckert, aber auch nicht dementsprechend gehandelt.

    Sind diese ausgebildeten Menschen für eine längere Zeit aus ihrem Beruf, gelten sie für das System sowieso nichtmehr als Facharbeiter und werden ab dann auch einfach weiter schön durchgereicht. Von Leihbude zu Leihbude.

  9. sk schreibt:

    @Blogwart2.0

    Wieso? Genau so siehts doch aus.
    Der „Chef“ wird seine fürstliche „Rente“ schon bekommen, darauf kannst du dich verlassen.
    Merkel sagte nicht, dass du und ich sie kriegen und wenn doch, in welcher Höhe.
    –> Umlagesystem

    Außerdem, was soll das Gejammer? Man kann sich doch immer noch mit Pfandflaschen die Rente aufbessern. Findet auch die FDP.

  10. blackhawkone schreibt:

    Hat dies auf ERWACHE! rebloggt.

  11. Hiesiger schreibt:

    @ Blogwart
    Erkannt hat das Frau Merkel: Die Rente ist Chefsache!

    Jo … – sagt sie!

    … und Sache der zu Millionen frisch hereingeholten Analphabeten aus Schwarzafrika, natürlich …

    Hm … Vermutlich kommen die ja hauptsächlich deswegen, um zukünftig unsere Renten zu erwirtschaften. – Oder hab‘ ich da was falsch verstanden …?

    Aaaber … Wenn Du und die anderen hier in Rente gehen, ist das „Wir-schaffen-das“-Monster ja nicht mehr da, sondern in Paraquay.

    Dort hin könnt Ihr dann kistenweise freundliche Briefe hinschicken und sie daran erinnern, was sie Euch mal versprochen hat. – Ob sie Euch einfach nur auslacht? Oder sich wenigstens die Zeit nimmt, Eure Briefe zu lesen? Ich bin mir da nicht ganz sicher …

  12. Wah! schreibt:

    Die Wirtschaft ist der grösste Feind der Deustchen. Die Unternehmer und Arbeitgeber zu 90% Verbrecher. Es ist ja nicht nur so,,dass die deutschen Unternehmer das eigene Volk ausbeuten und zu tode schuften lassen, es ist ja zudem so, dass das Unternehmerpack der grösste Befürworter einer grenzenlosen Moslemzuwanderung ist.

    Der Deutsche ist einfach vollkommen bekloppt, so manisch zur Arbeit zu rennen, immer mehr zu arbeiten und damit Umvolkung durch Moslems zu fördern. Der deutsche Dummfleiss ist widerlich.

    Siehst du es ähnlich wie ich , killerbee?

  13. Einer aus Innsmouth schreibt:

    OT:

    Beobachtet Ihr in Euren Gegenden auch eine extrem gesteigerte Chemtrail-Ausbringung in den letzten Tagen? Mir fiel heute beim Blick an den Himmel zeitweise fast die Kinnlade runter, dabei lebe ich in einer bisher ziemlich verschonten Region. (Lustig auch, weil über uns praktisch gar keine Flugkorridore hinwegführen. Woher dann eigentlich die „Kondensstreifen“?)

    Und dazu dann diese Meldung:

    https://web.de/magazine/panorama/wetter/hurrikanophelia-europa-historische-zugbahn-historische-haeufigkeit-32574396

    US-Medien berichten, „Ophelia“ sei bereits der zehnte Sturm in unmittelbarer Folge, der den Status eines Hurrikans zuerkannt bekommen habe. Das habe es in einer Hurrikan-Saison zum bislang letzten Mal im Jahr 1893 gegeben. … Auch Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net findet den Weg des Sturms auffällig: „Die Zugbahn von Hurrikan ‚Ophelia‘ ist eher ungewöhnlich. Nur selten kamen in der Vergangenheit Hurrikans auf einer direkten Zugbahn Europa so nah.“

    Aber da gibt es sicher keinen Zusammenhang, alles Zufall…

  14. Uropa Werner schreibt:

    Der Satz, mit „Gerade ältere Arbeiter, die überhaupt keine Ahnung von der Realität haben,….“, trifft für mich und meinem Umkreis bestimmt nicht zu. Ende 1989 strebte ich, wie viele andere Thüringer, auf den bundesdeutschen Arbeitsmarkt und landete prompt in einer Leihbude. So habe ich hautnah den Wandel der Arbeitsvermittlung von meist ungelerntenTagelöhnern zur Vermittlung von qualifizierten Facharbeitern erlebt. Leider auch das totale Versagen der Gewerkschaften und aller Parteien, in Sachen Leiharbeit. Natürlich auch die Verschiebung (das meine ich wörtlich) von zunächst prozentual wenigen Leiharbeitern in den Betrieben zu vielen Einsätzen von Leiharbeitern in fast allen Arbeitsbereichen. Nur ein Beispiel aus meiner (u.a.) Tätigkeit als Schaltschrankbauer(Verdahter) im Norden von München. Zunächst war ich ein Exot (Leiharbeiter) von etwa 10 hochqualifizierten Facharbeitern, vier Jahre später war nur noch der Prüfdienst vom Stammpersonal, der Rest Kurzzeit-Leiharbeiter. Dazu eine Feststellung, die Produktmenge ist tatsächlich gestiegen, die Qualität sichtbar gefallen.
    Zur Vergütung/ Lohn von Leiharbeitern, ein paar Bemerkungen. Etwa 1/3 erhielt ich meist als Lohn, von dem was der Einsatzbetrieb berappen mußte und Überstunden werden von den Einsatzfirmen wesentlich höher vergütet, als die Leihfirmen an ihre Leiharbeiter auszahlen. Bei meiner Rentenberechnug (Punkte) war nur wichtig, wo der Ort der Leihfirma war, Ost(niedriger) oder West, nicht die tatsächliche Arbeitsstelle. Leiharbeiter müssen oft lange Fahrstrecken zum Arbeitsort, Wohnort, zum Firmensitz (Vermittler) zurücklegen und oft ein Hotel, Garni o.ä. benutzen, diese Arbeitsleistung, auch das Mitführen von Werkzeug, wird wenig bis überhaupt nicht vergütet. Leiharbeiter werden oft und lange für Tätigkeiten eingesetzt, die weit unter ihrer Qualifizierung zuzuordnen sind, besonders gerne in kleineren Handwerksbetrieben( Motto: kleines Geld für hohe Qualifizierug) und nur wenige Leihfirmen kümmern sich um die Qualifizierung ihrer Leiharbeiter. Beinahe hätte ich noch von den „Leistungen“ der Arbetsämter berichtet, das lasse ich lieber, mir wurde nie eine feste Arbeitsstelle vermittelt, das gelang nur über Mundreklame.
    Zu meinem Bedauern, muß ich leider bekennen, dass es Jahre brauchte, bis ich erkannte, ich bin/ war nur eine Personalnummer im Reserveheer der Arbeitnehmer aus Thüringen, für Betriebe in den alten Bundesländern.

  15. Marcus schreibt:

    Neue Arbeitslosenzahlen: Fake-News und Rekordtief seit der Wiedervereinigung zugleich?

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/58229-neue-arbeitslosenzahlen-fake-news-oder-herbstbelebung/

  16. Marcus schreibt:

    Nochmal das Bild von Sabine Zimmermann auf Twitter

  17. Martin schreibt:

    Ein von Hartz-IV-Leistungen angespartes Vermögen dürfen Arbeitslose nicht behalten

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/ein-von-hartz-iv-leistungen-angespartes-vermoegen-duerfen-arbeitslose-nicht-behalten-a2238993.html

    In diesem verfluchten Arbeitslager darf man nichts mehr ohne ausdrückliche Erlaubnis!

  18. ki11erbee schreibt:

    @Onkel Peter

    Offensichtlich lesen die von epochtimes hier mit.

  19. sk schreibt:

    @Martin und Onkel Peter

    Ja, das ist niederträchtig.
    Allerdings… das ist wieder so typisch deutscher Michel.
    Spart sich die Kohle vom Mund ab und was macht er? Investiert brav in eine Lebensversicherung.
    Gerade DER hätte doch cleverer sein müssen.
    Bei allem Verständnis für die generelle Empörung, mein Mitleid hält sich in dem Fall in Grenzen.

  20. Inländerin schreibt:

    Ich hätte mir das Geld unters Kopfkissen oder sonstwohin gepackt. Schön blöd, weil es a) eh keine Zinsen mehr gibt und b) das Bankgeheimnis erst recht nicht mehr.

  21. Mitleser schreibt:

    Und damit den Drecks-Bonzen auch stets genügend Arbeitssklaven zur Verfügung stehen, werden hasserfüllte Weiber in den Jobcentern angestellt, die die Arbeitslosen für jeden Pipifax sanktionieren, damit diese auch wirklich jeden Drecksjob für einen Hungerlohn annehmen.

    Bild 13.10.2017:

    „IM 1. HALBJAHR
    Fast 500 000 Hartz-IV-Sanktionen“

    http://www.bild.de/politik/inland/hartz-4/fast-500-000-sanktionen-im-ersten-halbjahr-53515958.bild.html

  22. ki11erbee schreibt:

    @Mitleser

    Für einen Hungerlohn?

    Du hast wohl das Prinzip „Praktikum“ nicht verstanden; die Bonzen müssen den Hartzern, die für sie arbeiten, nicht einen Cent bezahlen, weil das ja Arbeitslose sind und dafür ist eben das Jobcenter zuständig!

    Es handelt sich also um arbeitende Arbeitslose; die haben nicht einmal dann Anrecht auf Lohn, wenn sie arbeiten, weil sie sogar als Arbeiter noch der Kaste der Arbeitslosen zugerechnet werden.

  23. Mitleser schreibt:

    Ja stimmt.
    „Praktikas“ sind mittlerweile auch so ein Ding, damit man den Drecks-Bonzen noch mehr Gewinne zuschustern kann.
    Ich darf über das alles gar nicht nachdenken, ich bekomme da nur noch Hass.

  24. Rheinwiesenlager schreibt:

    @Mitleser Killerbee Früher nannte man sowas Zwangarbeit heute Praktika.

  25. Trautstein schreibt:

    Es ist ja nicht nur die Zeitarbeit. Auch die privaten Arbeitsvermittler sind eine regelrechte Seuche. Aus erster Quelle weiß ich, daß die privaten seit 2013 gar keine Verträge mehr mit den Erwerbslosen abschließen dürfen. Es reicht der Vermittlungsgutschein des Job Center. Leider ist das bis heute nicht in der Öffentlichkeit angekommen und unzählige Erwerbslose lassen sich mit i.d.R. illegitimen Verträgen in Ketten legen. Natürlich haben die PAV kein Interesse an dieser Aufklärung, da sie mittels des Vertrages auch so oder so an ihr Geld gelangen, sprich den Vertragspartner im Falle des Falles, mit rechtwidrigen Paragraphen, in Schulden treiben.

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