Fundierte Beschwerde über Leiharbeit

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Laut RT Deutsch geht gerade der Brief eines Facharbeiters, der praktisch seit Jahren nur über Leiharbeitsfirmen beschäftigt ist, durch das Internet.

Im dortigen Kommentarbereich erhält er sehr viel Zuspruch und da er bei vielen Zeitarbeitsfirmen war, kann man davon ausgehen, daß die geschilderten Zustände repräsentativ sind.

Es gilt dabei das Prinzip der Stichprobe:

Wenn eine Firma z.B. pro Stunde 1.000 Brötchen backt und man deren Qualität testen will, dann braucht man nicht alle 1.000 Brötchen zu probieren.

Man zieht eine Stichprobe von z.B. 3 Brötchen aus der Charge und probiert diese.

Wenn das erste matschig ist, dann ist schon mal Alarm angesagt.

Ist das zweite auch matschig, kann man vermutlich die gesamte Charge wegwerfen.

Ist das dritte auch matschig, ist das die Bestätigung und man wirft alle Brötchen weg.

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Warum?

Warum wirft man 1.000 Brötchen weg, wenn doch nur 3 matschig waren?

Weil die Chance, daß von den 1.000 Brötchen 997 top sind und man bei der Stichprobe ausgerechnet die 3 matschigen erwischt hat, quasi gleich Null ist.

Eine Frage der Wahrscheinlichkeit; man braucht nicht die gesamte Gruppe/Charge zu testen, um eine Aussage darüber zu treffen.

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Auch Erfahrungen mit Menschen oder z.B. Zeitarbeitsfirmen kann man als Stichproben sehen.

Wenn es in Deutschland 1.000 Zeitarbeitsfirmen gibt, man 3 zufällige auswählt und bei diesen dreien exakt dieselben Mißstände herrschen,

dann gibt es diese Mißstände bei ALLEN Zeitarbeitsfirmen!

Denn die Chance, daß man von 1.000 Zeitarbeitsfirmen ausgerechnet die 3 „faulen Eier“ erwischt hat, ist genauso gering wie im ersten Beispiel mit den matschigen Brötchen.

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Was den Brief des Betroffenen an die CDU angeht, bin ich gespalten.

Einerseits ist es natürlich gut, daß die Mißstände mal benannt und einem größeren Publikum bekannt gemacht werden.

Andererseits ist es natürlich peinlich, diesen Brief ausgerechnet an die Verursacher in aufklärerischer Absicht zu senden.

Glaubt dieser Mensch, die CDU/CSU/SPD oder sonst irgendjemand von der Regierung wüsste nicht, was in der Zeitarbeitsbranche passiert?

DIE machen doch die Gesetze!

Jede Änderung, die immer nur eine Verschärfung zu Ungunsten der Arbeiter war, ist auf deren Mist gewachsen.

Alles, was jetzt passiert, ist EXAKT so gewollt.

Wenn also der Zeitarbeiter sein Leid klagt,

daß er ausgebeutet wird,

daß der Streß seine Gesundheit ruiniert hat,

daß er in ständiger Furcht lebt,

daß ihn die Zeitarbeitsfirmen wie Dreck behandeln,

daß er wegen der unsicheren Situation seine Familienplanung aufgegeben hat,

was erwartet er?

Daß die CDU/CSU/SPD sagen:

„Oh, der arme Mann, das sind ja ganz furchtbare Zustände, die müssen wir unbedingt ändern?“

Dann ist er ein Narr.

Die Wahrheit ist, daß die pseudo-christlichen und pseudo-sozialdemokratischen Politiker diesen Brief als Bestätigung dafür sehen können, daß ihre Maßnahmen erfolgreich sind.

„Er hat Angst? Gut.

Der Stress frisst ihn auf? Gut.

Er kann sich nicht mehr um seine Gesundheit kümmern? Gut, krepiert er eher.

Er will keine Kinder zeugen? Super.

Genau was wir wollen.

Die Gesetze können so bleiben.“

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Es ist ja nun wirklich nicht so, als hätten die Politiker mit ihrer Absicht hinter dem Berg gehalten.

Wie oft soll ich denn noch das Video von Stefanie Drese zeigen, wo sie unter dem tosenden Beifall aller „demokratischen Fraktionen“ sagte, daß sie „den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes“ als „rückwärtsgewandt, zynisch und menschenverachtend“ aufs Schärfste ablehnt?

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Können die Deutschen kein Deutsch mehr?

Was heißt es denn, wenn ich es ablehne, daß irgendjemand „biologisch fortbesteht“?

„Biologisch fortbestehen“ ist doch nichts weiter als ein Synonym für „leben“.

Wenn ich es also aufs Schärfste ablehne, daß jemand weiterleben soll, was mache ich dann?

Ich ergreife Mittel, daß er möglichst bald stirbt; ich fördere und fordere seinen Tod.

Und selbst das wird von den Politikern wortwörtlich bestätigt:

Übrigens nicht nur sie, sondern alle, die sich nicht von der Aussage distanziert haben.

Welcher Politiker hat sich denn von ihr distanziert?

Keiner.

Alle haben geschwiegen.

Schweigen bedeutet Zustimmung.

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Der Facharbeiter hat also einerseits ein gutes Werk verrichtet, indem er diesen offenen Brief schrieb,

aber er leidet vielleicht an einem typischen Makel vieler Deutscher:

er kann Freunde nicht von Feinden unterscheiden.

Die faschistischen Parteien, also CDU/CSU/SPD an erster Stelle, sind seine Todfeinde.

Sie wollen ihn vernichten, sie wollen ihn stressen, sie wollen ihn krank machen, sie wollen ihn ausbeuten und vor allem wollen sie, daß er keine (deutschen) Kinder zeugt.

Mit seinem Brief liefert er ihnen also die Bestätigung, daß ihre Pläne aufgegangen sind.

Er wird kein Umdenken auslösen, sondern die Politiker werden ihn anlügen, daß aus irgendwelchen „Gründen“ sie leider nichts machen können.

Aber insgeheim grinsen sie innerlich über beide Ohren und abends knallen die Sektkorken.

Glaubt ihr es ist Zufall, daß ausgerechnet Wolfgang Clement, der die Zeitarbeitsbranche groß gemacht hat, dort im Vorstand sitzt?

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HIER nun der Link zum Artikel bei RT Deutsch.

Bitte achtet auch auf die dortige Karte, wo angegeben wird, wie hoch der prozentuale Anteil der sogenannten „atypischen Beschäftigung“ mittlerweile ist.

Und da wundert sich jemand, daß es Armutsrentner gibt?

Wo soll denn das Geld für die Rentner herkommen, wenn die Zeitarbeitsfirmen sich noch als zusätzliche Parasiten zwischen Arbeiter und Bonze geschaltet haben?

Die Höhe der Einzahlungen in die Rentenkasse korreliert doch direkt mit dem Arbeitslohn; ergo: niedrige Löhne = niedrige Renten!

Da muss man kein Genie sein, um das zu begreifen.

Und wozu braucht man überhaupt Zeitarbeitsfirmen?

Um Arbeiter an Firmen zu vermitteln.

Ist ja schön und gut, aber kann man das nicht zentral und staatlich erledigen, z.B. durch die Mitarbeiter vom Arbeitsamt?

Es gibt keine zwingende Notwendigkeit für Zeitarbeitsfirmen.

Punkt.

Nur dann, wenn man das Gehalt der Arbeiter und die Renten drücken will, dann sind sie ideal.

Man kann also davon ausgehen, daß sie genau dafür geschaffen wurden.

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Mein Kommentator Martin hat übrigens in dem Zusammenhang noch etwas Interessantes gefunden:

Umsonst arbeiten: Neuauflage der Bürgerarbeit

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/umsonst-arbeiten-neuauflage-der-buergerarbeit.php

Neu und besonders skandalös ist, dass nach den Änderungen die geförderte Beschäftigung ab 2018 nicht mehr „zwingend zusätzlich und wettbewerbsneutral“ sein muss.

Die Menschen sollen als Hilfsarbeiter bei Kommunen und privaten Unternehmen bis zu fünf Jahren eingesetzt werden und das Entgelt wird im ersten Jahr komplett vom Staat übernommen. Im zweiten Jahr muss der Unternehmer nur zehn Prozent beisteuern, im dritten 20 Prozent und die weiteren Jahre jeweils 10 Prozent mehr, ohne dass die Beschäftigten Ansprüche auf Arbeitslosengeld I erwerben und damit die Möglichkeit verlieren, die Maßnahme vorzeitig verlassen zu können.

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Mir ist wirklich schleierhaft, wie jemand bei der jetzigen Politik davon sprechen kann, daß in diesem Staat „Linke“ die Macht hätten oder die Parteien „nach links“ gerutscht wären.

Die Ausbeutung im faschistischen Arbeitslager „BRD“ übertrifft sogar noch die Situation im berüchtigten „Manchester Kapitalismus“:

Dort wurden die Menschen ausgebeutet und bekamen vom Chef Hungerlöhne, unbestritten.

Aber auf die Idee, daß der Chef gar keinen Lohn zahlen muss, sondern daß die Zwangsarbeiter über die Umverteilung von Steuergeld am Existenzminimum gehalten werden, sind selbst die Angelsachsen nicht gekommen.

Da mussten erst die feinen deutschen Pseudo-Christen daherkommen, mit einer Pfarrerstochter an der Spitze und einer fette Arbeitsministerin von den „Sozialdemokraten“, die weder sozial noch demokratisch sind.

Und auch interessant, daß kein einziges deutsches Medium die Zustände in dieser Branche mal beleuchtet, sondern stattdessen nur über faule Hartzer (Arno Dübel™) gehetzt wird.

Wie links ist eine Medienlandschaft, die immer nur Partei für die Ausbeuter ergreift und die Ausgebeuteten noch als faule Schmarotzer darstellt?

Die ihren Lesern die jetzige Ausbeutung als alternativlos verkauft, obwohl doch die Menschheit nachweislich tausende Jahre ohne derartiges auskam.

Aus diesem Grund sind für mich viele Internetseiten unlesbar geworden, die ständig davon schwadronieren, wie schlecht es doch der Wirtschaft unter der jetzigen Regierung ginge und daß hier alles so „links“ sei…

Entweder sind die Betreiber dieser Seiten dumm wie ein Sack Steine, oder eher: Lügner im Auftrag der Bonzen.

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LG, killerbee

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27 Antworten zu Fundierte Beschwerde über Leiharbeit

  1. KDH schreibt:

    Wenn man sich mal anschaut, wie allerorten das Rechts-Links-Schema verdreht und pervertiert wird, wird es nachvollziehbar. Die Saat ist aufgegangen…

  2. Herkules schreibt:

    @ KB

    Es ist immer die selbe Leier. Sprichst du dieses Thema im (dt.) Freundes- und Bekanntenkreis an, hörst du meist: „Na ja, aber bevor man gar nichts hat?!“ Und noch besser: „Außerdem kenne ich jemanden, der wurde übernommen.“

    Ich gebe dir völlig recht: Die ‚Macher‘ werden mit dieser Einstellung nichts ändern – nie!

    Auch eine BT-Wahl wird wohl nix daran ändern, wenn die Umkehr nicht im Inneren erfolgt oder zumindest der Wille dafür da ist.

    Ich gebe dir Brief und Siegel: Die meisten dieser Heuler sitzen dann abends vor der Glotze und sagen sich: „Na ja, so schlecht geht’s uns doch gar nicht. Schau mal dort und dort hin. Viel schlimmer!“

    Kein Wille (dafür umso mehr Ausreden) – keine Veränderung. Punkt.

  3. Bunnyman schreibt:

    Ja, was ich noch beklemmender als die Zeitarbeit finde ist ein Artikel auf Nachdenkseiten , den ich gefunden habe. Da beklagt sich der ehemalige SPD Heini darüber , dass bei Pegida die rechten Dumpfbacken „Lügenpresse“ skandieren würden, aber seine schlauen Linken das nicht machen würden, weil die rechten Pegidaleute das ja machen würden. Nachdenkseiten haben sich damit auch Endgültig als Feind geoutet.

  4. Mari schreibt:

    Die Zustände sind deshalb so eingetreten weil die Deutschen Angsthasen sind. Eine andere Partei wählen über die nicht positiv in den „Leithammel“medien berichtet wird, ist für viele undenkbar. Danke sagen sich die Bonzen. Und jetzt machen wir das Feuer unter dem Kessel noch größer und kochen euch Feiglinge so richtig weich.

    Prognose: CDU 32%, SPD 22%, Grüne 12%, Linke 8%, FDP 6% = 80%
    Wie soll sich jemals etwas ändern?

  5. ki11erbee schreibt:

    @Mari

    Indem sich die Umstände ändern, ändern sich auch die Menschen.

    Ändern sich die Menschen, ändern sich die Umstände.

  6. ich würde ... wählen schreibt:

    Hi KB,
    wo finde ich deinen Spenden Paypal Button?
    Gruss

  7. Rheinwiesenlager schreibt:

    Leiharbeit ist wie könnte es anders sein ein US amerikanisches Wirtschaftsmodel. Dieses wurde
    hierzulande sogar mit Hartz IV noch weiter pervertiert. Aber glaubt mir die Politiker wissen ganz genau was sie da tun. Sie bekommen ja die Vorgaben von den Bonzenlobys und die erklären ganz genau wie sie das haben wollen. Die Zahl von 1 Millionen Leiharbeiter ist eine glatte Lüge.
    Ihr müßt blos mal daran denken das die Industrie voll auf Leiharbeit umgestellt hat. Da sind 90%
    der Arbeitnehmer Leiharbeiter,selbst im Büro. Die restlichen 10% sind dazu da die Leihsklaven zu beaufsichtigen.Auch im Handwerk ist es üblich 50-80 % der Leute als Leiharbeiter zu beschäftigen. Das sollen nur 1 Millionen sein ? Ich gehe mal so gefühlmäßig davon aus das über
    60% aller Beschäftigungsverhältnisse Leiharbeit sind. Geht doch mal durch die Innenstadt in eurer Nähe. Da wo früher normale Ladenlokale waren findet sich eine Leiharbeitfirma nach der anderen.

  8. Rheinwiesenlager schreibt:

    Ich gehe mal davon aus das die viel zu niedrig angesetzte Zahl von 1 Millionen nur genannt werden und das wahre Ausmaß des ganzen zu verschleiern.Wenn die Leute wüssten wie viele das sind gäbe es mächtig stunk.
    Übrigends möchte die Rotschildpuppe Macron das ganze auch in Frankreich durchziehen.
    Sowas hat dann den wohlkingenden Namen ARBEITSMARKTREFORM:
    Wo bei REFORM dann gleichgesetzt wird mit ZURÜCK IN DEN MANCHESTERKAPITALISMUS.

  9. Sylvia Kreutz schreibt:

    Jetzt gibt es in einer Schule in Magdeburg “ Sozialen Engagement“ als Pflichtfach. Früh übt sich…
    https://m.volksstimme.de/article/20170907/ARTIKEL/170908799/1020

  10. Kette schreibt:

    Habs bestimmt schon erwähnt, aber ich arbeite auch in äußerst prekären Verhältnissen!
    Und ich war auch schon in bestimmt 30 Firmen als Leihhure.
    Aber wo ich jetzt arbeite herrscht wirklich das Absolute Chaos und es besteht eine sehr hohe Unfallgefahr, was schon einige Leute spüren mussten.
    Letztens hat sogar jemand diese Firma an die Gewerbeaufsicht verpetzt, diese hat sogar die unzumutbaren Verhältnisse begutachtet, aber geschehen ist…nichts!
    Viele in dieser Bude haben auch schon längst nen richtigen Knacks weg und die meisten nehmen regelmäßig was bzw. kiffen.

    Und da ich als Leiharbeiter da in der obersten Reige arbeite, direkt im Chaos hab ich mich natürlich auch verändert, vorher war ich sensibler Feingeist, jetzt würde ich mit jeden der mir auf Arbeit pissig kommt den Boden aufwischen, bzw. habe allein durch meine Position gewisses Drohpotenzial, obwohl ich natürlich trotzdem ein Leihfutzi wie alle anderen bin!

    Ausländer haben wir auch viel drin, aber die sind faul und unverschämt und arbeiten nicht wirklich, was aber auch verständlich ist bei der Arbeit!

    Ich persönlich habe auch keine Lust mehr auf Kinder oder gar Frau, ich bin auch stubenhocker geworden und eines meiner Hobby ist es im Bett zu liegen und auszuruhen bzw. zocken, auch verständlich!

    Ps. Ich habe die Zustände auf der „Arbeit“ nicht explizit beschrieben weil es den Rahmen sprengen würde und ich damit ein halbes Buch füllen könnte, aber glaub mir KB, es ist unvorstellbar! Ich arbeite wie gesagt in der Logistik und meine Firma lässt sich am besten als Rumpelbude beschreiben!
    LG

  11. JensN. schreibt:

    @Kette

    „Ich persönlich habe auch keine Lust mehr auf Kinder oder gar Frau, ich bin auch stubenhocker geworden und eines meiner Hobby ist es im Bett zu liegen und auszuruhen bzw. zocken, auch verständlich!“

    Na dann hat die Regierung ja ganze Arbeit geleistet. Würde Frau Merkel deine Sätze lesen, Sie würde den Mitarbeitern im Kanzleramt und der gesamten Regierungskoalition eine Runde ausgeben. Das Bemühen der Faschistenclique dem deutschen Volk maximalen Schaden zuzufügen, war erfolgreich! Ich weiß, es klingt wie eine Floskel wenn ich sage: Versuche trotzdem ein vernünftiges und halbwegs erfülltes Leben zu führen. Gehe raus, treibe Sport, kleide dich vernünftig, lass dich nicht hängen. Und setze Himmel und Hölle in Bewegung, dass du eine bessere und vorallem, eine reguläre Arbeit findest. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich komme aus der Metallbranche und war selber in meinen 20ern sehr oft Leiharbeiter, über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren bis Anfang 30. Bin jetzt zum Glück seit ein paar Jahren Festangestellter. Als einer der Wenigen bin ich vom Entleiher übernommen worden. Alles in allem war meine Zeit als Leiher in meinem jetzigen Betrieb aber schon recht human. Die skandalösen Zustände, die der Typ bei RT beschrieben hat, habe ich zumindest in der Schärfe nicht erlebt. Davor aber schon. Als Leiher erlebt man manchmal Sachen, die können sich Leute die das nicht kennen, überhaupt nicht vorstellen. Linienbusse reinigen, Häuser entrümpeln, Flaschen bei Getränkeherstellern sortieren – es gibt wenig, was ich damals nicht gemacht habe. Wohlgmerkt, als gelernter Mechaniker. Ist aber mittlerweile einige Jahre her, zum Glück.

    @KB

    Der Typ, der bei RT den Text veröffentlicht hat, hat ja scheinbar das größte Problem damit, das die AfD in den BT kommt. Wäre ich an seiner Stelle, wäre meine größte Sorge, dass alles so bleibt wie es ist. Ausserdem quatscht er gedankenlos die Lügen und Scheisshausparolen der Regierung und deren Steigbügelhaltern von der Presse nach, (Schießbefehl etc..) was ihn eigentlich diskreditiert.

  12. Herkules schreibt:

    @ Kette

    Steht irgendwo geschrieben, dass du diese Arbeit, noch dazu unter solchen Bedingungen, tun MUSST?

    Dort zu arbeiten, war DEINE Entscheidung. Und wer die Regeln akzeptiert, mit dem wird nach Regel verfahren.

    Dass wir uns richtig verstehen: Arbeit, i.S.v. sich in irgendeiner Hinsicht nützlich machen, halte ich für wichtig. Aber Arbeit nur der Arbeit wegen (weil es einfach peinlich ist, mal eine staatl. Leistung zu beziehen?), führt genau zu den Zuständen wie du sie beschreibst.

    @ KB

    Ich weiß, die ‚Kopfwäsche‘ ist normalerweise deine Aufgabe. Aber hier musste ich was dazu schreiben. Entschuldigung.

  13. Kette schreibt:

    Jaja ich weiß schon alles!!! Nur war es nicht meine Entscheidung sondern die meiner Leihbude! Außerdem will ich nirgendswo Festangestellter mehr sein! Vor ein pasr Jahren war es noch echt toll da zu arbeiten und es sah auch noch ganz anders aus, aber dank eines neuen „Chefs“ aus dem Westen…
    Ja manchmal muss man halt bleiben, wir wollen dort alle sehen wie es mit der Bude ausgeht!
    Naja, mehr darf ich jetzt wohl nicht verraten 🙂

    Ps. Eine schöne Arbeit, Haus und Auto sind gut und schön, aber was bringt einem ein tolles Leben in einer kranken Gesellschaft?!
    Pps. Ich bin sehr sportlich, trotzdem liebe ich mein Bett und ich zieh mich auch normal an!

  14. frundsberg schreibt:

    Kapitalismus:

    Leiharbeit für die Einheimischen.
    Häuser bauen für Ausländer.
    Pfandflaschen sammeln für die Einheimischen.
    Häuser bauen für Ausländer.
    Rente mit 70 für die Einheimischen.
    Häuser für Ausländer …

    Zusammengefaßt: Wir schaffen das! Meint: WIR schaffen EUCH!
    Das organisierte Verbrechen hat einen Namen: CDU/CSU.

    http://www.allesroger.at/artikel/merkel–co-ein-haus-fuer-jeden-fluechtling

  15. Pawel Pipowitsch schreibt:

    Ich versuche mal zu beschreiben, wie ich das Thema Leiharbeit in meiner Region, seit einigen Jahren erlebe. In der kleinen Handwerksfirma, in der ich beschäftigt bin, kommt es auch oft vor, dass der Chef Leiharbeiter arbeiten lässt. Das Problem dabei ist, dass seit gut 10 Jahren keine Fachkräfte aus unserem Handwerksbereich mehr kommen. Die Leute sind Landmaschinenführer, Forstwirte oder anderes. Das bedeutet, dass sie eigentlich nur Hilfsarbeiten ausführen. Hier in der Gegend ist es wirklich so, dass Handwerksfirmen richtig schwer gut ausgebildete Angestellte zu finden. Ich bekam oft Anfragen, von einer Konkurrenzfirma, bei denen anzufangen. Vor kurzem habe ich auch den Arbeitgeber gewechselt und habe mich anständig im Stundenlohn verbessert. Meine Forderung wurde ohne zu Murren oder mit dem Versuch zu Handeln akzeptiert.

    Vor etwa zwei Jahren waren wir mal in den Büros einer Leiharbeitsfirma arbeiten. Dort herrschte gähnende Leere. In der Zeit, in der wir dort arbeiteten, kam nicht ein einziger Bewerber.

    Ich muss dazu sagen, dass ich mit „meiner Region“ den tiefsten Osten meine. 😉 Ich behaupte mal, dass eine guter Handwerker, hier mit Leichtigkeit einen Job finden wird. Er muss sich auch nicht unter Wert verkaufen. Sebstbewusst in das Einstellungsgespräch gehen, und einen anständigen Stundenlohn aushandeln.

    P.S, Vor noch zirka 25 Jahren kam von unserem Chef ständig der Spruch: „Ihr könnt ja gern die Firma verlassen. Draußen warten zehn andere Leute, die ich einstellen kann.“ Seit gut 15 Jahren kommt dieser Spruch nicht mehr. 😉

  16. Martin schreibt:

    @Ki11erbee:

    „Wie links ist eine Medienlandschaft, die immer nur Partei für die Ausbeuter ergreift und die Ausgebeuteten noch als faule Schmarotzer darstellt?

    Die ihren Lesern die jetzige Ausbeutung als alternativlos verkauft, obwohl doch die Menschheit nachweislich tausende Jahre ohne derartiges auskam!“

    Man kann es nicht oft genug wiederholen! Genauso ist es!

  17. Rheinwiesenlager schreibt:

    Ist zwar OT,aber der neueste Stand bei Deagle ist für Deutschland bis 2025 bei 31 Millionen.
    Das bedeutet einen Verlust von 50 Millionen.

  18. ki11erbee schreibt:

    @rheinwiesenlager

    Cool. Wissen die auch die Lottozahlen von morgen?

  19. Hiesiger schreibt:

    @ Rheinwiesenlager

    Wenn die jeden Tag von früh bis spät so weitersprühen,

    die Bienen und anderen Insekten weiterhin abgetötet werden,

    das Getreide, das Gemüse und das Obst wegen der darauf sich ablagernden Alu-, Plastik- und Dreckschicht und der abgedunkelten Sonneneinstrahlung immer weniger wächst,

    wenn die jede Woche in der Umgebung einen neuen Funkturm aufstellen, der uns mit Elektrosmog zudeckt,

    und die Drecksmedien auch weiterhin von früh bis spät Russland-Hetze betreiben …

    und vor allem:

    wenn wir uns die IM-Hackfresse noch länger anschauen müssen …

    dann sind die Aussichten wirklich schlecht! Und es hilft wahrscheinlich nur noch Beten …

    P. S.: Wer die große Bombe, die Lufthoheit und genügend viele Sprühflugzeuge hat und entsprechend skrupellos ist (was manch eine Regierung ja bereits mehrmals bewiesen hat), der wird möglicherweise irgendwann auch einmal auf die Idee kommen, das Alu-Glyphosat und das Bariumstrontiumtitanat gegen anderes, noch giftigeres Zeugs aus dem Chemie- oder Bio-Labor auszutauschen …

  20. Jim Jekyll schreibt:

    Tut mir leid für OT, aber hat jemand für diesen armen Kerl noch ein Taschentuch übrig? 😀

    Der tingelt mir einfach zu häufig durch die gesamte „Truther“-Szene!
    Zitat: „Friede Springer, das Vermächtnis Ihres Mannes … „

  21. frundsberg schreibt:

    Kapitalismus. Man muß es sich anschauen. Oder: Zieht es Euch rein:

  22. Niedersachse schreibt:

    @Bunnyman – 15. September 2017 um 10:43

    „Da beklagt sich der ehemalige SPD Heini darüber , dass bei Pegida die rechten Dumpfbacken „Lügenpresse“ skandieren …..“

    Darüber braucht sich dieser Sozi überhaupt nicht zu beklagen, denn den Begriff „Lügenpresse“ haben seine roten Artgenossen schon 1968,- also lange vor Pegida verwendet:

    @Rheinwiesenlager – 15. September 2017 um 12:31

    „Übrigens möchte die Rotschildpuppe Macron das ganze auch in Frankreich durchziehen.“

    Die Franzosen hatten bei ihrer Wahl aber wenigstens eine sehr starke Alternative, die sie jedoch bedauerlicherweise mehrheitlich nicht genutzt haben.

    Nun gibt es eben weiterhin plutokratische EU-Politik in Frankreich, statt einer Politik für das französische Volk.

  23. Frida schreibt:

    Ich kenne genug Deutsche, denen es noch „gut geht“, die sich nicht groß für Politik interessieren, die den Medien glauben. Die interessieren sich auch nicht für ihre Mitmenschen, die in Leiharbeit stecken oder gar ohne Arbeit sind.
    Dieses Land ist menschlich so im Arsch, dass ich dem auch keine Träne nachweine, wenn es nach der nächsten Amtszeit der Merkel komplett den Bach runter geht. Als Heimat habe ich diesen Drecksstaat eh nicht gesehen. Die DDR schon, obwohl ich auch ausgereist bin. Aber in der DDR gab es nicht so viele entmenschlichte Menschen, nicht so viele Schwachköpfe.

  24. frundsberg schreibt:

    @Frida
    Politisch sein heißt auch gar nicht, sich für ein Parteiprogramm, seine Statute etc. zu interessieren. Politisch sein heißt, eine Vorstellung davon zu haben davon, wie man selbst, seine eigene Familie, sein Volk, leben soll. Weiterleben soll. Unter welchen Bedingungen es lebt.

    Politisch sein heißt also letztendlich, für sich und die seinen Verantwortung zu übernehmen. Die heutigen Deutschen sind dermaßen verkopft. Natürlich interessiert sich niemand für ellenlange und langweilige Parteiprogramme, abgehalten im bürokratendeutsch.

    Aber wie man selbst leben will, dafür interessieren sich selbstbewußte Menschen. Und solche Menschen sind IMMER politisch.

  25. Martin Ochmann schreibt:

    @ Frida am 16.09.2017 um 09:16 Uhr

    Zu denen es nach Selbsteinschätzung noch gut geht zählen auch die Millenniums, die mit geschenktem Abitur nun in den Unis sitzen und böse erwachen, wenn sie nach dem Studium keinen Arbeitsvertrag bekommen, von dem sie Leben können. Die werden sich dann ganz schnell unter den Hartzis wiederfinden, die sie heute noch verachten. Die Antifa bietet halt keine Festanstellung. Die Millenniums kommen meist aus sogenannten besseren Familien, die allerdings substanzlos in einer kreditfinanzierten Traumwelt Leben. Auch werden viele Migranten beruflich, gesellschaftlich und pekuniär an den vorbeiziehen.

  26. Mike schreibt:

    Hallo Killerbiene,

    Für diesen Artikel möchte ich dir mein grösstes Lob aussprechen.
    Deine sachliche und wertungsfreie Sprache trotz unfassbar schmerzhaften Themen hat ein Allzeithoch erreicht und ich habe kaum etwas gelesen, das hier heranreichen würde.
    Jeder (Ab-)Satz für sich ist für vom System geprägte Denkmuster eine eigene kleine Revolution und jedes Wort trifft dabei so exakt die Realität, dass man selbst als eingefleischter Realist wieder zurück in die Realität geholt wird.
    Schön auch (und vor allem unendlich wichtig) ein paar Grundzüge der Logik, die viele Leser erst in die Lage versetzen den Artikel zu verstehen bzw. die intuitives Wissen wieder ins Gedächtnis rufen. Das System versucht nicht ohne Grund es unablässig unter dem Deckmantel von “zu komplex” zu verschleiern.

    Artikel wie diese sind der Grund, warum das System versucht deinen Blog auszuradieren: es gibts NICHTS, dass man dem gesagten entgegensetzen kann, ohne sich dabei selbst offensichtlich und vollständig zu entblössen. Die Idiotie von Leuten, die mit ihrem (Schimpf-)Wortsalat versuchen genau das zu machen, löst bei mir mittlerweile nur noch Kopfschütteln aus. Ich grübele dann darüber, wie manche es geschafft haben, sich selbst davon zu überzeugen, dass das Schreiben Ihre Berufung sei und ihr Abfall die Welt auch nur im Entferntesten bereichern würde.

    Für diesen Artikel entstaube ich meinen Drucker (selbst der Klick auf einen Link ist für einige mittlerweile zu zeitaufwendig geworden) und lege den Text dem Bekanntenkreis schwarz auf weiß direkt vor die Nase, denn er hat das Potenzial manche hartgesottenen CDU/SPD Wähler ENDLICH wachzurütteln.
    Mit genügend grosser Auflage würde er den Wahlausgang verändern.
    Mit ausreichender Anzahl an Menschen mit Verstand, würde er eine Arbeiterrevolution auslösen.

    Vielen Dank für deine Mühen, deine Arbeit und deine hervorragenden Artikel. Sie öffnen auch mir immer und immer wieder aufs neue die Augen für Dinge, die manchmal so offensichtlich sind, dass man irgendwann mal (fatalerweise) aufgehört hat ihnen Beachtung zu schenken.

    Blogs wie deine sind die letzte Hoffnung irgendwann in 50 Jahren zeigen zu können: “Schaut mal, nicht alle von uns waren denkfaule Zombiesklaven. Aber die kritische Masse wurde noch vor dem Erreichen derselbigen jedesmal durch das System zerschlagen.”
    Oder vielleicht: “Seht ihr, SO sah der Beginn unserer Revolution aus.”

    Wer weiß.

    Beste Grüße,
    Mike

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