Ein Geld-Witz

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Wer das Geldsystem wirklich begriffen hat, der hat viel zu lachen, weil er die ganzen Lügen und Täuschungen sofort entlarven kann; und es gibt unzählige davon!

Einen solchen Witz möchte ich heute erzählen.

Folgt mir zunächst bitte wieder auf meine Modell-Insel:

10 Millionen Einwohner, jeder Einwohner hat 1.000 Taler, Vollbeschäftigung, keinerlei Import/Export irgendwohin; völlige Autarkie.

Jeder Einwohner gibt pro Monat 1.000 Taler aus, erhält aber für seine Leistungen insgesamt 1.000 Taler pro Monat von den anderen.

Geldmenge auf der Insel: konstant 10 Milliarden Taler, zu jedem beliebigen Zeitpunkt.

Jeden Monat werden von den Bewohnern Waren im Wert von 10 Milliarden Talern ausgetauscht.

Brutto-Inlandsprodukt pro Jahr: 12 x 10 Mrd. = 120 Mrd Taler.

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Wir gingen letztes Mal schon einen Schritt weiter Richtung Realität, indem wir eine 10%ige MwSt. einführten.

Pro Monat erhält der Staat also 1 Mrd Taler, von denen er die Hälfte für die Errichtung/Instandhaltung der Infrastruktur ausgibt.

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Nehmen wir an, die Insel errichtet eine Brücke im Wert von 50 Millionen Taler.

Nun stellt der Staat auf dieser neu errichteten Brücke ein kleines Häuschen auf und verlangt von jedem Benutzer 5 Taler mit der Begründung:

„Irgendwie muss der Staat das Geld ja wieder rein bekommen!“

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… 

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LG, killerbee

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PS

Wenn ihr den Witz nicht versteht, geht einfach eine Stunde am Fluß spazieren.

Euer Verstand beschäftigt sich unbewußt mit dem Thema und dann macht es ganz unerwartet „Klick“.

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31 Antworten zu Ein Geld-Witz

  1. tomcatk schreibt:

    Du meinst nicht zufällig die Autobahnmaut? 😉

  2. natureparkuk schreibt:

    Dieser Witz ist leider die Realität, dabei hat der Staat erstens das Geld zum Bau der Brücke ja schon über Steuern eingenommen, zweitens wird das Geld von den Arbeitern etc. ja wieder in Umlauf gebracht. Jedes mal wenn einer der Arbeiter Geld ausgibt gehen 10% an den Staat, so hat die Finanzspritze des Brückenbaus Geld in die Taschen der Arbeiter gegeben, welche durch ihre ausgaben dem Staat Steuern und Einnahmen bescheren. Damit ist die Maut ein Betrugsmodell bei dem die Bürger einer Extrasteuer unterzogen werden.
    Ist aber der Bauunternehmer der Brückenbaufirma ein Freund des Finanzministers, dann sieht die Sache schon anders aus. Der Unternehmer parkt sein Geld und entzieht es dem Kreislauf, er zahlt dem Finanzminister auch ein schönes Schmiergeld was dieser auch nur parkt aber nicht ausgibt. Somit verringert sich die zirkulierende Geldmenge. Auch gibt es für den Arbeiter nur noch Hungerlöhne, also auch weniger Konsum. Nach vielen solcher Projekte fallen Steuereinnahmen des Staates, Geld wird richtig knapp und man muss Neukonsumenten als „Flüchtlinge“ ins Land holen…

  3. Gesperrter schreibt:

    Der Staat sind u. a. die Arbeiter, die die Bruecke schliesslich gebaut haben (vorher noch die Steine ran geschleppt haben usw.) und die ihr dafuer erhaltenes Geld schliesslich wieder innerhalb des Staates ausgeben.
    Den Witz… tja… %-)

  4. Gesperrter schreibt:

    Ausserdem, ich vergass, haben die Leute ja extra fuer die Bruecke einen Teil ihrer Steuern bezahlt. DAS muss der Gag sein – jedenfalls ist es dann ganz lustig (bedingt jedenfalls), wenn man dann nochmal abkassieren will.

  5. KleinErna schreibt:

    *gelöscht, Mißverständnis*

    Mein kleiner Modellstaat „spart“ das über die MwSt. eingenommene Geld aber nicht, sondern gibt die Steuern vollständig wieder aus.

    Zum Beispiel, indem er jedem Arbeiter 1.000 Taler monatlich bezahlt, der für den Bau der Brücke verantwortlich ist.

    Diese Arbeiter geben ihre 1.000 Taler Einkommen aber auch im Monat wieder aus, so daß 10% davon wieder als MwSt. zum Staat zurückfließen.

    Wie bei allen anderen auch; ob staatlich angestellter Arbeiter oder „freier Unternehmer“: jeder hat 1.000 Taler Einnahmen im Monat, hat 1.000 Taler Lebenshaltungskosten und 10% davon fließen an den Staat.

  6. KleinErna schreibt:

    Ach so hast Du das gemeint.

    Dann ist es so, daß der Staat natürlich daran interessiert ist, daß so viel wie möglich konsummiert wird (egal ob Lebensmittel, Technik, Dienstleistungen etc.). Denn bei jeder Konsumtransaktion fließen 10 % der Konsumsumme an ihn. Je mehr Konsum, umso mehr klingelt für den Staat die Kasse. Er schöpft sozusagen 10 % Gewinn aus dem Nichts.

  7. ki11erbee schreibt:

    @KleinErna

    In meinem Modellstaat ist der Konsum fix (10 Mrd. pro Monat), somit auch die Einnahmen des Staates (1 Mrd.).

    Der Staat macht auch keinen „Gewinn“, weil er das Steuergeld vollständig ausgibt.

    Die Geldmenge beträgt immer 10 Mrd. Taler auf der Insel und der Staat entzieht aus diesem Pool über Steuern nur Geld, um Leute für gemeinschaftliche Aufgaben (Infrastruktur, Lehrer, etc.) zu entlohnen.

    „Den Staat“ gibt es also so gar nicht, also gibt es auch keine Bestrebungen nach „Gewinn“.

  8. RondoG schreibt:

    Doppelt abkassieren! Durch die Steuern wurde die Brücke schon finanziert.
    Und andereseits die Begründung: „Der Staat muß das Geld ja wieder reinbekommen“, deutet doch auf den Kreislauf des Geldes hin, aber er wird nicht verstanden, obwohl überall offenkundig. Das Geld ist ja nicht futsch, sondern ist irgendwo hingeflossen und verbleibt (beim Inselmodell) in dem Kreislauf.

    Ich habe gerade das Bild vor den Augen, welches man hat, wenn man durch ein Kaleidoskop schaut.
    Stellt euch die bunten Perlen als Steuern vor. Man dreht herum, und ständig werden neue Bilder generiert, obwohl es eigentlich nur eine Kammer mit Partikeln gibt, wird durch die Spiegelung vorgegaukelt, es seien viele Partikel drin. Steuern erheben für die Finanzierung durch Steuern…. nie endend, wie ein Blick durch das Kaleidoskop mit immer anderen Facetten.

    Die Bundesabzockzentrale erfindet ständig neue Steuermodelle für ihr Nutzvieh. Es hieß doch „…den Nutzen des deutschen Volkes mehren…“

  9. einfuhx schreibt:

    ​Der Witz daran ist die Begründung! Der Staat muß gar kein Geld wieder rein bekommen, da „er“ ja Steuern kassiert und dieses Geld zum Wohle des Bürgers einsetzen sollte. Ein Staat darf, wie du sagtest, nicht auf Profit aus sein.

    „Er ist nicht eine Zusammenfassung wirtschaftlicher Kontrahenten in einem bestimmt umgrenzten Lebensraum zur Erfüllung wirtschaftlicher Aufgaben, sondern die Organisation einer Gemeinschaft physisch und seelisch gleicher Lebewesen zur besseren Ermöglichung der Forterhaltung ihrer Art sowie der Erreichung des dieser von der Vorsehung vorgezeichneten Zieles ihres Daseins… Damit aber ist der Staat ein völkischer Organismus und nicht eine wirtschaftliche Organisation.“ — Adolf Hitler,Mein Kampf, Seite 164ff.

    Allerdings darf „er“ durch seinen Einsatz und sein Zutun den Wert des Geldes/der Arbeit steigern, oder seh ich das falsch?
    Lg

  10. Pawel Pipowitsch schreibt:

    Der Staat hat ein monatliches Budget für die Infrastruktur von 500 Millionen Taler. Dafür kann er zehn Brücken im Wert von 50 Millionen Taler bauen. Es gibt also keine Begründung für die Brückenmaut.

  11. natureparkuk schreibt:

    „Nun stellt der Staat auf dieser neu errichteten Brücke ein kleines Häuschen auf und verlangt von jedem Benutzer 5 Taler mit der Begründung:

    „Irgendwie muss der Staat das Geld ja wieder rein bekommen!““

    Ich denke der echte Witz ist nicht das Zollhäuschen sondern einzig die Begründung, da diese eben eine glatte Lüge darstellt.
    Würde der Staat sagen: „Liebe Bürger, durch die akuten Kosten der Brücke haben wir kurzzeitig ein Finanzflussproblem. Da die Brücke uns allen zu Gute kommt schlagen wir vor für einige Monate einen Zoll als Sondersteuer zu erheben, so können wir den aktuellen Geldengpass des Staates überbrücken. Dies erlaubt es uns anderen Projekten und Verpflichtungen ohne Verzögerungen nachzukommen.“ – dann würde ich die Sache aufgrund ihrer Ehrlichkeit vielleicht sogar akzeptieren.

  12. .. wenn Schwachsinn regiert ... schreibt:

    Bestes Beispiel
    Die Elbphilharmonie in Hamburg .!

    Mit 80 Millionen angesetzt – wurden daraus 800 Millionen. !

    Steuergeld ..!!

    Nach der Eröffnung hieß es dann Großmäulig:
    Ihr Alle seid eingeladen ..!
    und dürft jetzt endlich in Eure Elbphilharmonie – Eintritt kostet nur 120 €.

    Und die Schwachsinnigen Hamburger – die großkotzig ihre Stadt die schönste Stadt der Welt nennen- rannten in Massen dorthin ‚ und bezahlten diesen Preis, um zu demonstrieren – dass ihr Verstand
    der Schwachsinnigste der Welt ist …..

  13. Rheinwiesenlager schreibt:

    @ tomcatk Lieber Kollege,die Autobahnmaut ist nichts weiter als ein Abschöpfungs und Umverteilung-Geschäftsmodel der besonders kriminellen und miesen Art.Es dient dazu einer gewissen Klientel der Politik dauerhaft Geld zuzuschustern um es dann über Vorstandsposten und Parteispenden zum teil wieder für persönliche Zwecke selbst abzuschöpfen.Der Umweg über Dritte den die Politiker zur Tarnung immer gehen dient nur dazu dabei nicht selber im Erscheinung zu treten oder aufzufallen.
    Dem Erhalt der Autobahnen dient diese schurkerei jedenfalls nicht.

  14. Rheinwiesenlager schreibt:

    Ach ja,da es hier um einen Witz geht. Hier mal was zum lachen.

  15. Mitleser schreibt:

    Was heißt „wieder rein bekommen“, das Geld war ja niemals raus bzw. weg.

  16. Herbert Honold schreibt:

  17. Leser schreibt:

    Ich war zum Dumm und in meiner Zeit zu spät geboren.

    As Der Schwerter war ein Blog vor meiner Zeit.

    Ich hatte noch kurz die Gelegenheit es zu lesen.

    Alle dort hatten Recht!

    Ich bitte Dich KB das zu VÖ!

    Wir waren nämlich alle dort vor 10 Jahren!

    Sie werden Recht behalten!

    L G

  18. Dahoam schreibt:

    @ Rheinwiesenlager

    die Autobahnmaut ist nichts weiter als ein Abschöpfungs und Umverteilung-Geschäftsmodel der besonders kriminellen und miesen Art.

    Früher – auf gut Deutsch – hieß das Raubrittertum.

  19. Inländerin schreibt:

    @ Rheinwiesenlager

    Genausowenig wie die Klimaabgabe der Erhaltung des Klimas dient.

  20. Heinrich der Löwe schreibt:

    OT:
    http://m.bild.de/politik/ausland/donald-trump/merkel-trump-telefonat-52768080.bildMobile.html

    Nun ist mir alles klar! Die CDU und Merkel sind keine fiesen berechnenden Christen mit verwerflicher Moral. Nein, es sind Menschen die Fehler machen wie wir alle. Ist das nicht süß?

  21. Alfred Z. schreibt:

    @KB:

    Herzlichen Glückwunsch zu 10 Mio. Blogaufrufen!

  22. smnt schreibt:

    @Herbert Honold
    Logo. Das ist der (total unsichtbare) Klabautermann.

  23. Herkules schreibt:

    Wenn Geldmenge und Umlaufgeschwindigkeit gleich bleiben, bekommt der Staat das Geld für die Brücke dann ohnehin nicht wieder rein?

    Und könnte der, der das Geldsystem verstanden hat (und nicht auf das Gelaber von „Finanzexperten“ reinfällt), jene 5 Taler Benutzungsgebühr nicht als zusätzliches „Schröpfen“ verstehen?

  24. Jim Jekyll schreibt:

    @peter Und hier ein Folgeartikel: Zufälle gibbet´s, oder wie die Briten sagen: „Shit happens!“:
    http://www.neonnettle.com/features/974-uk-government-deletes-entire-database-of-elite-pedophile-ring-evidence-

  25. Herbert Honold schreibt:

    Fällt auch wem auf, dass nacht , teilweise tief in der nacht – Helikopterflüge stattfinden.
    Erst eben ( Sonntag, 22,30 ) 2 oder 3 laute kräftige Helikopter ohne jegliche Beleuchtung, gestern nacht 3Uhr , vermutlich Polizeihelikopter über Nordschwarzwald richtung Stuttgart und ne halbe Stunde später wieder zurück.
    Neulich., werktags , mitten in der nacht helikopter , vermutlich Polizei ) überfliegt hier am rande des Nordschwarzwald alle Ortschaften ( die ich sehen konnte ) kreisend, langsam und weiter zur nächsten Ortschaft.
    Hab halt auch immer ein schlechtes Gewissen wenn ich Killerbee lese und dann kreist nachts der Helikopter über meinem Ort…….

  26. Tanadug schreibt:

    Wer es sieht… kann sich glücklich schätzen.
    15-Jähriger schießt Jungen mit Schreckschusspistole ins Gesicht
    http://jena.thueringer-allgemeine.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/15-Jaehriger-schiesst-Jungen-mit-Schreckschusspistole-ins-Gesicht-675654868

  27. KleinErna schreibt:

    OT:

    Einen Kommentar dazu https://einbuergerung.sachsen-anhalt.de/#c85630 erspare ich mir. Bild und Text sprechen für sich. Richtet Euer Augenmerk insbesondere auch auf das Logo unten rechts.

  28. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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