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Erstmal etwas Grundsätzliches:

Mein Modell stellt einen sehr vereinfachten Grundzustand dar, nicht den Ist-Zustand.

Wenn man ein Prinzip verstehen will, muss man es so einfach wie möglich gestalten.

Wenn in der Anatomie z.B. die Leber und ihre Funktion besprochen wird, wird man zuerst eine gesunde Leber zeigen und analysieren.

Erst wenn man weiß, wie eine gesunde Leber aussieht und funktioniert, macht es Sinn, den Studenten eine entzündete, eine zirrhotische oder eine Leber mit Krebs vorzuführen.

Würde man zuerst die krankhaften Zustände der Leber vorführen, wie soll der Student die Krankheit erkennen, wenn er nicht weiß, wie eine gesunde aussieht?

Das Krankhafte ist die Abweichung von der Norm; wer nicht weiß, wie die Norm aussieht, kann logischerweise auch keine Abweichung davon erkennen.

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Nun zu den Auflösungen:

Auf der Insel gibt es 10 Milliarden Taler, gleichmäßig verteilt auf 10 Millionen Leute (jeder hat 1.000 Taler).

Es herrscht Vollbeschäftigung.

Jeder Bürger gibt monatlich 1.000 Taler für seinen Lebensunterhalt aus, aber weil jeder berufstätig ist, erhält er auch monatlich 1.000 Taler für seine Arbeit.

Im Klartext:

Am 1. Juli hat jeder Bürger 1.000 Taler.

Diese 1.000 Taler sind am 31. Juli weg.

Das ist aber kein Problem, weil die Person im Juli von den anderen Bürgern insgesamt wieder 1.000 Taler einnimmt.

Am 1. August hat also jeder wieder 1.000 Taler, die jedoch andere sind als die, die er am 1. Juli hatte.

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Das heißt, daß die Bevölkerung pro Monat die gesamte Geldmenge umverteilt, um Waren und Dienstleistungen im selben Wert auszutauschen.

Das monatliche Brutto-Inlandsprodukt beträgt also 10 Milliarden Taler, das Jahres BIP beträgt 120 Milliarden Taler.

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Die erste Aufgabe dient dazu, sich klarzumachen, daß Geld ein verlustfreies Kreislaufsystem ist, wobei Geld wieder verwendet werden kann!

Es verpufft nicht bei Benutzung; es verschwindet nicht, nur weil es jetzt in der Kasse des Verkäufers gelandet ist.

Wenn also der Fleischer beim Bäcker für 10 Taler einkauft, dann kann danach der Bäcker diese 10 Taler benutzen, um woanders Waren im selben Wert zu kaufen.

Das ist der Grund, warum ein Land, in dem physisch überhaupt nur 10 Milliarden Taler existieren, trotzdem ein viel höheres jährliches BIP haben kann.

Weil man Geld ohne Wertverlust mehrfach verwenden kann.

Das BIP ist also abhängig von der Geldmenge und der Umlaufgeschwindigkeit dieses Geldes.

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Damit ähnelt Geld übrigens dem Blut im Blutkreislauf, denn auch unser Blut wird ja „mehrfach verwendet“.

Pro Minute fließt ein Liter Blut in unser Gehirn, macht pro Stunde 60 Liter, pro Tag 1.440 Liter.

Wie können 1.440 Liter pro Tag durch unser Gehirn fließen, wenn wir doch nur 6 Liter haben?

Weil dieselben 6 Liter mehrmals durch unser Gehirn fließen.

Dasselbe Prinzip wie beim Geld, das mehrmals, theoretisch unendlich oft, zum Austausch von Waren/Dienstleistungen benutzt werden kann.

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(Das Tolle an Geld: es nutzt sich nicht ab, sondern kann ohne Wertverlust immer wieder benutzt werden!)

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Nun zur zweiten Aufgabe.

Der Staat erhebt eine 10%ige Umsatzsteuer, um damit Leistungen für die Allgemeinheit zu finanzieren; die Hälfte wird für die Infrastruktur verwendet.

Der monatliche Umsatz beträgt 10 Milliarden, der Staat nimmt pro Monat also eine Milliarde über die Umsatzsteuer ein.

Die Hälfte davon ist eine halbe Milliarde.

Pro Jahr (12 Monate) steckt der Staat also 6 Milliarden in die Infrastruktur, in 5 Jahren 30 Milliarden, in 10 Jahren 60 Milliarden.

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Auch hier liegt der Clou wieder darin, daß Geld mehrfach verwendet werden kann; anders ist die Auflösung gar nicht möglich.

Wie kann ein Staat, in dem nur 10 Milliarden existieren, eine Infrastruktur finanzieren, die irgendwann ein Vielfaches dieses Wertes hat?

Weil das eingesetzte Geld beim Bau der Infrastruktur nicht verschwindet.

Wie sieht denn der Bau einer Autobahn, einer Brücke, eines Tunnels, etc. praktisch aus?

Nimmt der Staat da Geldscheine oder Münzen und formt daraus das jeweilige Bauwerk?

Idiotische Vorstellung, aber unbewusst scheinen die Leute das zu denken!

„Der Staat hat 50 Millionen für einen Staudamm ausgegeben und nun müssen wir das Geld wieder erarbeiten!“

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Falsch.

Er hat das Geld ja nicht physisch in das Bauwerk gesteckt, sondern Architekten, Planern, Ingenieuren und allen möglichen Arbeitern für ihre Leistungen/Rohstoffe bezahlt.

Und diese Leute sind ganz normale Menschen, die auch Essen, Trinken, Wohnen, Schlafen, etc. müssen, wodurch sie genauso Umsatzsteuern zahlen wie jeder andere auch.

Ob jetzt also ein Bauer 1.000 Taler von seinen Käufern einnimmt und davon 100 Taler monatliche Umsatzsteuer an den Staat zurückfließen,

oder ob jemand 1.000 Taler vom Staat bekommt und davon 100 Taler monatliche Umsatzsteuer an den Staat zurückfließen,

kommt für den Staatshaushalt letztlich auf dasselbe raus.

Die Geldmenge nimmt nicht ab, weil der Staat Steuern einnimmt und diese dann „ausgibt“;

es handelt sich lediglich um einen Umverteilungsprozess, bei dem die Geldmenge konstant bleibt.

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Die letzte Frage lautete:

Der Staat gibt also 10% des monatlichen Brutto-Inlands-Produktes aus.

Wann ist dieser Staat pleite und muss von Schäuble gerettet werden?

Jeder, der das Geldsystem begriffen hat, versteht diese Frage als Scherzfrage.

Der Staat gibt zwar monatlich eine Milliarde Taler aus, aber er bezahlt damit die Arbeit von Menschen, die ebenfalls Umsatzsteuer bezahlen, so daß von diesen gleich viel Geld an den Staat zurückfließt wie von „normalen“ Arbeitern.

Das monatliche Steueraufkommen bleibt also gleich.

Das Geld bleibt im Lande (ist bei einer Insel ja auch gar nicht anders möglich), die Geldmenge ist konstant.

Wenn aber die Geldmenge im Staat konstant ist, wie kann ein Staat dann pleite gehen?

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Um auch hier wieder die Brücke zum Blutkreislauf zu schlagen, hätte ich fragen können:

Das Herz pumpt pro Minute 10% der gesamten Blutmenge ins Gehirn. Wann hat der Körper kein Blut mehr?

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Zum Schluß die „Zusatzaufgabe“ mit dem armen indischen Königreich, wo man auf einmal einen versunkenen Tempel mit 100 Tonnen Gold und Diamanten findet.

Wichtig ist hier, zunächst zwei Formen von Armut zu unterscheiden.

Die erste Armut ist die reelle Armut in Form von „Produktion reicht nicht aus, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen“

Dies könnte z.B. der Fall sein nach einer Überschwemmung, einer Dürre, schlechten Bodenverhältnissen, etc.

Wenn also auf dem Feld des Bauern, der 100 Leute ernähren soll, nur Getreide für 80 Leuten gewachsen ist, dann ist das so.

Ob jetzt irgendwo Gold gefunden wird oder nicht, hat doch nichts damit zu tun, wieviel Getreide auf dem Feld steht!

Nehmen wir also an, der König würde nun die 100 Tonnen gefundenes Gold dafür benutzen, um davon neue Münzen zu prägen (Geldmenge erhöhen) und diese an die hungernde Bevölkerung zu verteilen.

Das einzige Resultat wäre Inflation.

Die Warenmenge ist gleich geblieben, die Geldmenge ist größer geworden.

Nehmen wir ganz praktisch an, daß die Geldmenge in Indien verdoppelt wurde.

Tja, dann werden sich einfach die Preise der Kaufleute verdoppeln.

Das Geld ist also nur noch halb soviel wert.

Der Fund des Goldschatzes im Tempel hat also keinerlei Auswirkungen auf den tatsächlichen Lebensstandard der Inder; sie müssen jetzt nur doppelt so viel Geld ausgeben, um sich genauso viel kaufen zu können.

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(Links seht ihr die Geldmenge, rechts die Warenmenge. Nun der Clou der Waage: egal, was man tut, sie ist IMMER im Gleichgewicht! Wenn man also die Geldmenge erhöht, während die Warenmenge konstant ist und die Waage weiterhin im Gleichgewicht bleibt, so ist das nur dadurch möglich, daß das Geld im selben Maße an Gewicht = Wert verloren hat. Andererseits kann man problemlos die Geldmenge verdoppeln, wenn man auch die verfügbare Warenmenge verdoppelt, ohne daß es zum Wertverlust des Geldes kommt.)

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Nun gehen wir vom Fall der „sekundären Armut“ aus, die nichts mit mangelnder Produktion, sondern mit zu wenig umlaufendem Geld zu tun hat.

Diese Form der Armut findet man durchgängig in faschistischen Industriestaaten (z.B. USA, Deutschland), weil künstliche Armut ein Mittel der Elite ist, um die Massen zu kontrollieren.

Wenn man die umlaufende Geldmenge reduziert, z.B. indem der Staat Steuern einnimmt, diese jedoch nicht wieder von unten in den Kreislauf zurückgibt, sondern den Reichen zuschustert oder gar ins Ausland transferiert, dann resultiert Armut für breite Bevölkerungsmassen, obwohl die Produktivität mehr als ausreichend ist.

Man könnte die Produktivität sogar verdoppeln, verdreifachen, verzehnfachen; es hätte keine Auswirkungen.

Welchen Sinn hat es, etwas herzustellen, wenn die Leute kein Geld haben, um sich die Sachen zu kaufen?

In diesem Falle würde tatsächlich eine Besserung für die Lebenssituation der Inder eintreten, nachdem der Goldschatz gefunden wurde.

Allerdings nur dann, wenn dieser Goldschatz in irgendeiner Weise zur Geldschöpfung beiträgt; z.B. indem der König aus dem Gold neue Münzen prägen lässt und diese an die Ärmsten verteilt, so daß diese sich nun die Waren kaufen können.

Würde die indische Regierung den Goldschatz einfach irgendwo ausstellen und gar nichts damit machen, würde sich an der Armut überhaupt nichts ändern.

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Die entscheidende Frage lautet nun:

Wenn man im Fall der „sekundären Armut“ die Lebenssituation durch Erhöhung der Geldmenge verbessern kann,

wozu braucht man den Goldschatz?

Muss Geld unbedingt aus Gold sein?

Hätte man denselben Effekt nicht auch durch neue Münzen aus Messing oder Bronze oder sogar durch Papiergeld erreichen können?

Hauptsache ist doch, daß die Leute das Geld als Zahlungsmittel akzeptieren; woraus dieses besteht, ist unwichtig.

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Milchprodukte altersarmut

(„Sekundäre Armut“ im faschistischen Merkel-Deutschland: Produktivität mehr als ausreichend, aber die Elite enthält dem Volk das eingenommene Steuergeld vor)

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Fazit zur „Zusatzaufgabe“:

Wenn die Leute in Indien arm sind, weil sie nichts zu essen haben, wird der gefundene Goldschatz daran nichts ändern, weil der Fund keinerlei Auswirkungen auf die Menge an hergestellten Nahrungsmitteln hat.

Wenn die Armut der Leute in Indien lediglich auf zuwenig Geld beruht, dann braucht man keinen Goldschatz zu finden, um diese induzierte Armut durch Erhöhung der Geldmenge wirksam zu bekämpfen, weil Geld nicht aus Gold bestehen muss.

Im Klartext:

Armut in einem Land hat ganz sicher nix damit zu tun, ob es dort Gold gibt und wird auch nicht dadurch behoben, daß man dort auf einmal einen Schatz findet.

Höchstens temporär, indem man dieses Gold z.B. exportiert und dann Getreide importiert.

Aber sagt mir bitte ein einziges Land der letzten 7.000 Jahre, bei dem jemals die Regierung ihr Gold eingetauscht hätte, um damit die Grundbedürfnisse der Bevölkerung nach Nahrungsmitteln zu befriedigen!

Mir fällt nämlich keines ein.

Dafür fallen mir im Gegenteil sehr viele Länder ein, die das Gegenteil gemacht haben:

also die Grundbedürfnisse der eigenen Bevölkerung vernachlässigen, um über den Export an Gold oder sonstige Devisen zu kommen!

Zum Beispiel die UdSSR (verursachte 1922/1923 den Holodomor in der Ukraine mit über 6 Millionen Toten) oder die Bonzen in der DDR, die Lebensmittel zu Dumpingpreisen in den Westen exportierten, um die Devisen auf ihren Privatkonten zu erhöhen, während die eigene Bevölkerung von minderwertigem Dreck und Ausschuß leben musste.

Und seitdem die Bonzen aus der DDR (de Maiziere, Merkel, Gauck) in der BRD in die Machtpositionen gehievt wurden, haben sie genau dasselbe System für Gesamtdeutschland etabliert: einen faschistischen Überwachungsstaat, der ganz auf den Export ausgerichtet ist, in dem die Profite für die Elite maximal werden und in dem die eigene Bevölkerung sich nicht einmal die Sachen leisten kann, die sie selber herstellen.

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(Bin gespannt, wann es in Deutschland wieder soweit ist, daß Hühner-/Schweine- und Rindfleisch exportiert wird, während wir selber Biberfleisch fressen…)

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LG, killerbee

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20 Antworten zu Auflösung zum vorigen Artikel

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. RondoG schreibt:

    Sehr gut, einfach und einleuchtend erklärt! Danke.
    Du hast ja über die ganzen letzten Jahre immer wieder über das Geldsystem etwas geschrieben, damit deine Leser erkennen wie alles aufgebaut ist. Das ist dir sehr gut gelungen. Umso mehr wundere ich mich, wenn manche das Geldsystem noch immer nicht richtig verstanden haben. Ich verlinke sehr oft zu deinem Blog und konnte auch schon viele für deine Themen begeistern, die immer auf sehr hohem Niveau sind in leichter, verständlicher Sprache.
    Hut ab!

    Das Geld ist nie weg – es hat nur jemand anderes.
    Geldkreislauf wie einen Blutkreislauf ansehen.
    Wer Geld dem Kreislauf entzieht und es bunkert, aus reiner Gier oder anderen böswilligen Gründen, der bringt den Warenaustausch ins Stocken. Es gibt ja da viele Konzepte. Zum Beispiel mit dem Geld mit Verfallsdatum und andere Sachen, was aber in einem gesunden System gar nicht nötig wäre, wenn man dem Geld den eigentlichen Sinn einräumen würde, der lautet „Geld ist ein Waren- und Leistungsaustauschmittel“. Finanzgeschäfte sind Betrug. Leistungsloses Einkommen durch Geldgeschäfte ist auch Betrug. Geld kann sich nicht vermehren, denn es stellt ja selbst nichts her und arbeitet auch nicht. Das Zinssystem muß endlich abgeschafft werden.

    Man kann gar nicht oft genug das Geldsystem abhandeln, weil es noch zu viele gibt, die es nicht verstanden haben.

  3. Steffen schreibt:

    Das halbwegs glückliche Leben der meisten hängt davon ab diese Zusammenhänge nicht zu verstehen.

  4. teutoburgswaelder schreibt:

    Sie meinen wohl die verdummten Massen.

  5. Leser schreibt:

    @KB,

    ….und dann liest man oder sieht man…

    „Im ARD-Sommerinterview zeigte sie (Merkel) wieder ihre Unbedarftheit: “Wir können das Geld, das wir haben, zur Zeit nicht ausgeben. Wir müssen unbedingt die Planungsverfahren beschleunigen”, gab sie zum Besten. Das zieht einem die Schuhe aus.“

    Das kann nur Vorsatz sein. Irgendjemand in dieser Regierung muss des Geldsystem verstanden haben.

    L G

  6. Quentin_P schreibt:

    Sehr guter Artikel mal wieder, Respekt!

  7. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    Die Elite hat das Geldsystem seit Jahrtausenden verstanden; es ist eines ihrer wichtigsten Instrumente.

    Wie beherrscht man denn Leute? Mit Angst, Schuld und Armut.

    Wer viele Leute beherrschen will, muss wissen, wie man Armut erzeugt.

    Nichts ist besser geeignet, um Armut zu erzeugen, als die Kontrolle über die Geldflüsse.

    Dann kannst Du Armut erzeugen, obwohl es überhaupt nicht an Waren mangelt.

    Wenn Du z.B. Deinen Unterarm abbindest, wird dieser auch nach 30 Minuten abgestorben sein, wegen Sauerstoffmangel. Und das, obwohl die Lunge nach wie vor genügend Sauerstoff für den Körper bereitstellt!

    Nur was nützt das, wenn das Sauerstoff-Austauschmittel den Zellen nicht zur Verfügung steht bzw. dort nicht ankommt?

  8. Leser schreibt:

    @KB,

    Sicher. Es ist die Boshaftigkeit dieser Leute mit all ihrer Informationsmacht, genau das Gegenteil von Richtig zu verbreiten und zu schulen, was mich wirklich wütend macht.

    Ich habe es ja versucht, wenn ich etwas erkannt habe, meinen Leuten zu vermitteln.

    „Schau doch mal bitte genau hin was hier wirklich ist!“

    Das Resultat kennen ja viele hier. Hatten wir schon oft als Nebenthemen.

    Da gab es viele kluge Köpfe in der Vergangenheit in verschiedenen Lagern.

    “ Je dicker die Lüge, je eher wird sie geglaubt“
    So haben wir das in der Schule gelernt. Nur mit der Unterstellung, daß dieser Minister es als Idee benutzte. Die Warheit war jedoch es als Warnung auszusprechen.

    L G

  9. Steffen schreibt:

    Die heute noch Mächtigen haben noch gar nichts verstanden. Sie benutzen ohne zu verstehen. Um ein Auto zu fahren, muss ich es nicht selbst bauen können. Um zu verstehen, müssten sie denn Balken aus ihrem Auge entfernen. Dazu haben sie aber noch keine Veranlassung.

    http://www.lustigestories.de/stories/boss.php

    Das ist übrigens keine Fürsprache für einen Streik, weder im Sinne Ayn Rands noch Karl Marx. Wer sich hinter falschen Namen verstecken muss sollte mindestens angezweifelt werden.

    @KB Viel Erfolg bei der Bemühung deine Leser zu „Autobauern“ zu entwickeln.

  10. Wikinger schreibt:

    Der indische Herrscher könnte für das neu hinzugekommene Geld auch erst einmal eine Gegenleistung verlangen. Denn nur hart erarbeitetes Geld ist dem Massenmenschen etwas wert. Bekommt er es umsonst so geringschätzt er es nur. Aber die Lösung ist auch hier ganz einfach. Man beauftragt einen Baumeister für Infrastruktur, welcher dann die Ärmsten anheuern muß. Deren Familien bekommen sofort Lebensmittel zur Verfügung gestellt. Es soll ja keiner verhungern. Die Lebensmittelhändler bekommen also sofort Geld, die Lebensmittel verrotten nicht mehr auf den Feldern. Die Bauern bekommen sofort Geld. Der Staat erzielt wiederum Einnahmen. Die Arbeiter bekommen einen Teil des Lohnes als Geld und nach 2 Monaten die komplette Summe und müssen sich ab dann Lebensmittel selbst kaufen. Was wichtig ist sind gerechte Steuern. Überwachung des Geldflusses und Bestrafung bei Veruntreuung.

  11. Steffen schreibt:

    Der Zins beruht auf der Eigenschaft des Geldes auf dem Markt die gefragteste Ware zu sein. Selbst zu nichts zu gebrauchen, ist es aber in der Lage Äpfel
    mit Birnen zu vergleichen. Liquiditätsverzichtsprämie trifft es sehr genau. Der Zins kann nur zusammen mit dem Geld, wie es heute ist, abgeschafft werden.

  12. ki11erbee schreibt:

    @Steffen

    Nö.

  13. RondoG schreibt:

    @Steffen, schau dir mal die alten Artikel von KB an.
    Geld hat keinen Eigenwert!
    Es ist nur ein Austauschmittel. Eine Medium um Leistungen und Werte untereinander austauschen zu können.
    Im Laufe der Spezialisierung der Menschen, kann nicht jeder ein eigenes Feld für die Nahrungsherstellung bewirtschaften. Es gibt Spezialgebiete bei den Berufen, z.B. Arzt oder Ingenieur, oder selbst ein Pfleger oder Bäcker oder Friseur arbeitet auf seinem Gebiet.
    Es gibt geistige Arbeit, verwalterische Arbeit, künstlerische, körperliche, uvm.
    Das Geld dient dem Austausch von Leistungen, die nicht jeder selber erschaffen kann, aus den vorher erwähnten Gründen.
    Das Geld darf nur dafür verwendet werden.

    Mit dem Gold ist es ähnlich wie mit dem Papier- oder Clickgeld.
    Mit dem Unterschied daß es begrenzt ist. Es sei denn es wird mehr abgebaut, bis alle Erdlager erschöpft sind. Aber auch Gold ist in dem Sinne ein Irrweg, denn es kommt auf die Gesetzgebung an, was mit dem Geld geschieht.
    Gold ist nicht immer gleich viel wert! Wer den Wert bestimmt, das sind die aktuellen Finanzjongleure. Und diese können den Wert der Goldunze festlegen, ganz beliebig. Das ist eine Verarsche. Manche denken, daß Gold seinen Wert behält. Aber das ist so nicht korrekt.Wenn dem Gold oder Geld nichts gegenübersteht, dann ist es wertlos. Man stelle sich vor, niemand würde arbeiten gehen. Was dann das Gold wert ist, kann man sich denken.
    Dann kann man möglicherweise eine Schubkarre voller Goldbarren gegen ein Pfund Brot eintauschen, weil es kein Mehl gibt, weil niemand Felder bewirtschaftet im Agrarsektor. Geld / Gold hat keinen Eigenwert im gesunden Geldsystem!

    Wollte man eine Weltwährung etablieren, dann müsste gleichzeitig global die Wirtschaft und die Produktivität auf einem globalen Wert festgelegt werden. Bei Nationalstaaten natürlich nicht, denn da ist es genau anders.
    Vom Lateinischen für „Wertigkeit“ = valetudinarian, valorem (Wert) wäre der passende Begriff für Geld „Valuto“ (Sing.) „Valutas“ (Plur.) wo festgelegt wird, wieviel eine Arbeitskraft / Leistung / Boden / Idee wert ist. Ich hatte woanders gelesen, man wolle eine Weltwährung „Phönix“ nennen, wenn es nach den großen Geldbeherrschern geht.
    Der Wert des Geldes muß immer an die Wertschaffenden gekoppelt sein, an die Arbeiter, aber niemals an einem Finanzunternehmen. Arbeitet niemand, dann verliert das Geld im selben Maße seinen Wert, weil eben kein Gegenwert gegenübersteht. Und deswegen ist Gold als Währung auch nur ein Reinfall ohne Gegenwert, denn man muß darauf achten wer es etablieren will und wer die Macht darüber verfügt, wer davon profitiert, usw.
    Niemals sollte Geld einen Eigenwert besitzen, weil die Werte der Arbeit in der Realität auch nicht gespeichert werden können, oder sagen wir mal zumindest sehr begrenzt.

    Das ist das was ich herausgefunden habe.
    KB, schaue mal über den Text, vielleicht liege ich auch falsch? Oder erkläre es nochmal mit deinen Worten und füge jemand den Link von KB’s betreffenden Artikel hier ein. Ist schon Monate oder Jahre her.

    LG

  14. Leser schreibt:

    @Steffen,

    Nehmen wir einmal an Du hast eine Firma.
    Du bist der Eigentümer, alle Aktivitäten an Deinem Markt dienen nur einer einzigen Funktion. Profit am Ende des Tages in Deine Tasche zu „erwirtschaften“. Entweder Du baust etwas oder Du leistest etwas als Dienstleister. Krankentransport u.s.w.

    Wenn Du eine Bank bist, was ist Dein Produkt?
    Wo ist Dein Standort?

    Warum reden unsere Granden immer von einem Wirtschaftsstandort?
    Der Standort der Eigentümer ist das Ziel des Geldflusses.

    KB und seine Arbeitslager-Metapher ist kein Scherz.

    L G

  15. Steffen schreibt:

    So viel zu antworten:
    @KB
    Doch. 😉
    Danke für das Zulassen des Dialogs diesmal.
    @RondoG
    Alles unbestritten, nur an konstruktiver Umlaufsicherung führt kein Weg vorbei.
    @Leser
    Ich neige auch nicht zu Scherzen, in Anbetracht des kollektiven Wahnsinns, der hier wenigstens wahrgenommen wird.

  16. Tom Hoffmann schreibt:

    http://www.journalistenwatch.com/2017/07/20/nsu-ombudsfrau-erwartet-hoechststrafe-fuer-beate-z/

    ——————–

    Es wurden über 4000 Spuren/DNA an den Tatorten gefunden! NICHT EINE EINZIGE stimmt mit der DNA der dreien BMZ überein! Wenn keine einzige übereinstimmt, können es die Drei nicht gewesen sein!

    Da aber der Schandrichter Götzl heißt, MUSS Frau Zschäpe schuldig sein. Auch wenn ALLE Indizien dagegen sprechen – Frau Zschäpe wird schuldig gesprochen werden!

    Tausende wissen genau, die Frau hat keinen Menschen getötet. (Justiz, Polizei, Gerichtsmediziner, Medien, usw) Und die Hinterbliebenen wissen es auch! Sie sagen, es waren die Nazis. Und das stimmt! Allerdings sagen sie nicht, dass es türkische Nazis waren.

  17. Einer aus Bayern schreibt:

    @KB
    Was passiert auf der Insel der Glückseligen, wenn massenhaft die Insel
    mit NEUBÜRGEN beglückt wird, da sich herumgesprochen hat, dass man
    dort ohne Arbeit besser leben kann, als zuhause mit Arbeit?

  18. ki11erbee schreibt:

    @Einer aus Bayern

    Das kannst Du Dir sicherlich selber herleiten; Du sollst mit dem Modell arbeiten und Dir selber Erkenntnisse erarbeiten!

  19. Einer aus Bayern schreibt:

    @KB
    OK – ich werde mir mal Aldous Huxley – Eiland zu Gemüte führen.

  20. Hirschinski schreibt:

    Ich hatte gestern eine Diskussion über die Geldmenge und das die ja konstant sei.

    Auf den Link hatte ich keine passende Antwort:
    https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Bilder/Geld_und_Geldpolitik/geldmenge_in_der_EWU.jpg?__blob=poster&v=3

    Vielleicht bekomme ich hier noch den einen oder anderen Denkanstoß.

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