Der Broiler-Wagen

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Das Grundprinzip der Wirtschaft ist nicht kompliziert, es wird nur nie vermittelt, Leute denken nicht darüber nach und bestimmte Gruppen haben ein Interesse daran, „die Wirtschaft“ möglichst komplex und unverständlich erscheinen zu lassen.

Die Wahrheit ist doch folgende:

Die Wirtschaft produziert Güter/Dienstleistungen und dadurch, daß die Leute dafür Geld bezahlen, entsteht ihr Gewinn.

Damit die Wirtschaft also einen Gewinn erzielen kann, sind zwei Dinge unabdingbar:

a) sie muss etwas herstellen/anbieten, was gefragt ist

b) die Leute müssen über genügend Geld verfügen, um sich diese Sachen kaufen zu können

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Den Punkt a) verstehen die Leute noch instinktiv: „Wenn du nicht arbeitest, kriegste auch kein Geld!“

Den Punkt b) jedoch macht sich fast niemand klar, dabei ist er genauso wichtig.

„Wenn die Leute kein Geld haben, kannste arbeiten wie du willst, dann machste trotzdem kein Gewinn!“

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Nehmen wir als Beispiel obigen Wagen, der Grillhähnchen verkauft.

Jeden Tag stellt er sich in einem bestimmten Gebiet hin und oft kaufen Rentner dort ein.

Die Oma sagt sich vielleicht: „Ich bekomme 500 Euro Rente im Monat, davon kann ich mir zweimal im Monat nen Hähnchen kaufen“

Und weil sie nicht alleine ist, sorgt die Gesamtheit der Käufer dafür, daß der Betreiber des Broiler-Wagens ein vernünftiges Einkommen hat.

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Nun lassen wir den Staat das machen, was die Deutschen immer fordern: SPAREN!

Als erstes natürlich bei Rentnern, Arbeitslosen und anderen sozial Schwachen.

Die Oma bekommt jetzt also nicht mehr 500 Euro Rente im Monat, sondern bloß noch Grundsicherung 400 Euro.

Was wird die Frau und alle anderen, die von den Kürzungen betroffen sind, machen?

Nicht mehr zum Broilerwagen gehen.

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Was haben wir jetzt durch diese grandiose „Spar-Aktion“ erreicht?

Der Betreiber des Broiler-Wagens ist arbeitslos und nun selber Transferleistungsempfänger.

Und auch die Leute, die direkt von ihm abhingen (z.B. die Bauern, die die Hähnchen lieferten oder Mechaniker, die seinen Wagen in Stand hielten), haben weniger Einkommen.

Alles hängt zusammen.

Wenn man in einem System eine Komponente verändert, z.B. die Rente, dann hat das Konsequenzen für alles, was damit zu tun hat.

Zum Beispiel mit dem Konsum.

Und der Konsum hat Einfluß auf den Gewinn bzw. das Gehalt der Leute, die die Konsumgüter produzierten.

Das hat wiederum einen Einfluß auf die benötigten Arbeitsplätze.

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Ganz wichtig ist zu begreifen, daß Arbeit und „Investitionen“ die Verringerung der Geldmenge nicht kompensieren können.

Sie haben damit überhaupt nichts zu tun.

Wenn also der Broilerwagen-Chef bemerkt, daß die Leute nicht mehr bei ihm kaufen, glaubt ihr, daß es hilft, wenn er mehr arbeitet?

Er hat nun nicht mehr von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, sondern von 9.00 bis 22.00 Uhr.

Glaubt ihr, die Leute kaufen sich jetzt nen halbes Hähnchen für 3,50 Euro?

Oder er macht das, was ihm ja immer von bestimmten Leuten empfohlen wird:

mehr arbeiten!

Statt 50 steckt er nun täglich 75 Hähnchen auf die Spieße.

Und, glaubt ihr, jetzt verkauft er mehr Hähnchen?

Oder er investiert!

Er kauft sich nen neuen Grillwagen, beauftragt eine Werbeagentur, plakatiert die ganze Stadt mit Reklame für seinen Broilerwagen zu.

Haben die Leute deshalb mehr Geld, um sich seine Hähnchen zu kaufen?

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So primitiv dieses Beispiel auch ist, es ist ausreichend, um die wichtigsten Prinzipien zu verstehen.

Dazu gehört: Arbeit hat keinen Einfluß auf die Geldmenge.

Ob man 10 oder 20 Stunden arbeitet, davon hat keiner meiner Käufer mehr Geld in der Tasche.

Man kann nur das Geld als Gewinn erzielen, was die Käufer vorher in der Tasche haben.

Wenn der Staat den Käufern das Geld aus der Tasche zieht, dann wird man immer pleite gehen, auch wenn man 24/7 arbeitet.

Das ist eine mathematische Gesetzmäßigkeit; simpelste Rechenarbeit auf Grundschulniveau!

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Wenn es im Staat 10 Mio Leute gibt, die Grundsicherung in Höhe von 400 Euro monatlich bekommen, dann können sie pro Monat für 4 Milliarden konsumieren.

Nehmen wir nun den Durchschnittsarbeitsplatz mit 2.000 Euro brutto pro Monat und setzen ihn ins Verhältnis mit den 4 Milliarden, so ergibt sich, daß diese 10 Millionen Grundsicherungsempfänger 2 Millionen Arbeitsplätze finanzieren.

Würden die 10 Mio Leute nicht nur 400, sondern 500 Euro Grundsicherung monatlich bekommen, dann würden sie pro Monat für 5 Milliarden konsumieren können.

Setzen wir das wieder mit 2.000 Euro brutto pro Monat ins Verhältnis, so bekommen wir nun 2,5 Millionen Arbeitsplätze.

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Diese Rechnung funktioniert natürlich auch andersherum, wie HartzIV eindrücklich gezeigt hat.

HartzIV hat dafür gesorgt, daß unglaublich viele Menschen relativ schnell auf das Niveau der Grundsicherung fallen und noch darunter (menschenrechtswidrige Sanktionen!).

Und das wiederum hat zu einem massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt, denn die Sachen, die nicht mehr gekauft werden können, brauchen auch nicht mehr hergestellt zu werden.

Es gibt also eine direkte, kausale Verknüpfung zwischen der Einführung von HartzIV und dem darauf folgenden Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Noch genauer:

Es gibt eine direkte kausale Verknüpfung zwischen „der Staat spart Geld“ und einem Anstieg der Arbeitslosigkeit!

Es ist zwangsläufig!

Wenn der Staat die umlaufende Geldmenge verringert, dann verringert sich zwangsläufig auch die Anzahl an möglichen Arbeitsplätzen!

Wenn es in einem Staat nur 2 Milliarden Euro gibt, können dort nicht 4 Millionen Leute ein Monatsgehalt von 1.000 Euro haben.

Geht nicht.

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Warum ist mir dieser Artikel so wichtig?

Warum ist es so wichtig zu verstehen, daß Arbeit kein Geld erzeugt, sondern im Gegenteil die Geldmenge die Anzahl verfügbarer Arbeitsplätze limitiert?

Weil die Bonzen uns nur deshalb veräppeln und betrügen können, weil so viele Menschen diesen Zusammenhang eben nicht begreifen!

Der Staat treibt Steuern ein, aber anstatt diese Steuern wieder von unten in den Geldkreislauf zu geben, um damit die Nachfrage zu aktivieren und Arbeitsplätze zu erhalten/schaffen,

schafft er das Geld unter den unmöglichsten Vorwänden außer Landes („Eurorettung“).

Deswegen ist seit der „Agenda 2010“ die Arbeitslosigkeit immer weiter gestiegen, deswegen ist das Volk verelendet.

Und diese Verelendung ist nicht dadurch rückgängig zu machen, daß die Leute nun „mehr arbeiten“ sollen, wie uns die Bonzen immer höhnisch raten.

Mehr-Arbeit erzeugt kein Geld.

Überhaupt wird Geld nicht durch Arbeit erzeugt.

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Wenn man morgens um 8.00 auf seinem Arbeitsplatz ist und dann bis 17.00 Uhr irgendwas schafft, dann hat man sicher was geleistet.

Vielleicht Korn geerntet, Brot gebacken, Dienstleistungen erbracht.

Aber man hat kein „Geld erwirtschaftet“.

Weil Geld nicht erwirtschaftet werden kann!

Oder glaubt ihr, eure Arbeit hat auf wundersame Weise dafür gesorgt, daß sich bei irgendwem ein 50 Euro Schein in der Geldbörse materialisiert hat, der vorher noch nicht da gewesen ist?

Das Geld, das wir am Ende des Monats als Lohn bekommen, ist nur Geld, das es vorher schon gab.

Es wurde lediglich umverteilt.

Nur Geld, was der Käufer hat, kann zu meinem Lohn beitragen.

Das Geld, was der Käufer nicht hat, kann nicht zu meinem Lohn beitragen!

Ganz simpel.

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Ich bin sicher, ihr habt mich verstanden; meine Gedanken sind zwar ungewohnt, aber doch nicht schwer nachzuvollziehen!

Aber offensichtlich hat kaum einer Zeit, sich diese Gedanken zu machen, weil die „normalen Leute“ eben immer mit genau den falschen Lösungsvorschlägen ankommen, um die jetzige Lage zu lindern.

Sehr viele Leute haben jetzt schon kein Geld mehr, um sich die hier hergestellten Sachen kaufen zu können.

Anstatt nun zu fordern, der Staat solle nicht Griechenland retten, keine Arbeitslosen sanktionieren, sondern stattdessen die Steuergelder so verteilen, daß alle ein bisschen mehr in der Tasche haben,

wird gefordert, der Staat solle gefälligst noch mehr sparen!

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Versteht ihr die Idiotie?

Da ist also die Aldi-Kassiererin, die genau sieht, daß das Geld, was sie am Monatsende ausgezahlt bekommt, auch von Rentnern und Arbeitslosen kommt.

Anstatt nun einfach 1+1 zusammen zu zählen und zu fordern, daß genau bei diesen Leuten nicht gespart werden sollte, weil sie ja einen Beitrag zu ihrem Lohn leisten, fordert sie, der Staat solle ausgerechnet bei denen sparen!

Wie kann man diese Denkweise nachvollziehen?

„Wenn die Leute, die bei mir einkaufen, kein Geld mehr haben, um bei mir einzukaufen, bekomme ich mehr Lohn!“

also „Je weniger bei mir einkaufen können, desto höher wird mein Umsatz!“

Ungefähr so?

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Ich muss ganz ehrlich sagen, daß viele Deutsche mir ein Rätsel sind.

Mathematik, Physik, Logik, Maschinenbau, da steckt mich jeder locker in die Tasche.

Aber wenn es um etwas ganz Simples geht, wo man keine Formeln, sondern lediglich ein wenig Verstand braucht, kommen Deutsche auf die unglaublichsten Thesen.

Zum Beispiel, daß Arbeit Geld erzeugt.

Daß der Umsatz maximal wird, wenn auf Teufel komm raus produziert wird, aber keiner mehr Geld hat, um sich die hergestellten Sachen kaufen zu können.

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Man muss sich doch fragen, wofür dann eigentlich überhaupt produziert wird?

Zur Zierde, wie in der DDR?

Ich verstehe, daß ein Problem nicht durch dieselbe Denkweise gelöst werden kann, durch das es geschaffen wurde.

Wenn jetzt also jeder erkennt, daß das Sparen des Staates seit einem Jahrzehnt zu steigender Arbeitslosigkeit und Verelendung führt,

wie ist es möglich, daß immer noch Leute glauben, man könne diese Entwicklung dadurch rückgängig machen, daß man nun noch mehr spart?

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Das ist so, wie wenn jemand mit Blutarmut zu einem Heilpraktiker geht und dieser ihm als Heilmittel einen Aderlass empfiehlt.

Nach dem Aderlass merkt der Patient eine gravierende Verschlechterung seines Gesundheitszustandes und sagt:

„Jetzt gehts mir richtig übel; können wir bitte noch einen Aderlass machen?

Und diesmal mehr?“

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LG, killerbee

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38 Antworten zu Der Broiler-Wagen

  1. Dahoam schreibt:

    Sorry – aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen … 🙂

    .

    Sprachprobleme im Biergarten

  2. Spartaner schreibt:

    Genau wie du es großartig für Deutschland beschreibst sehe das hier in GR in der Praxis , und spüre es auch am eigenen Leib , die letzten 4 memorandums . In den letzten 4 Jahren sind Renten Gehälter vom Staat mehr als halbiert , Arbeitslosigkeit bei über 30%, das Land enteignet und das Volk total verarmt , und kein Ende in Sicht … und noch keine ernsthafte Reaktion trotz dieser Nationalen Katastrophe ??

  3. ki11erbee schreibt:

    @Spartaner

    Da hilft nur Sparen 😉

    Ist es nicht eigenartig, daß ein 10 Mio Volk, das seit Jahrtausenden existiert, auf einmal in Not gerät, obwohl die Wirtschaftsleistung mehr als ausreichend ist, um die Bedürfnisse des Volkes zu decken?

    Eure Rettung ist der Sozialismus.

    Eure Wirtschaft hat zuerst dafür zu sorgen, daß es den Griechen gut geht.

    Wenn dann noch was übrig ist, könnt ihr es verkaufen.
    Vorher nicht.

    Die wichtigste Voraussetzung für Souveränität ist, daß das Volk sich selbst ernähren kann.

  4. Spartaner schreibt:

    Absolut richtig Killerbee , doch die Frage ist mit was für eine Regierung könnte man das realisieren , von den Verräterischen Links und rechts Etablierten Parteien ? Ich glaube nicht .
    So ein Programm könnte nur von Golden Dawn realisiert werden , aber ob sie jemals an die macht kommen steht natürlich in den sternen ?

  5. derbienenmannsagt schreibt:

    Amen.

    Und jetzt setzt euch mal in ein BWL/VWL Seminar oder Vorlesung.

    Komisch, daß selbiges dort meist verdreht oder komplett gegenteilig dargestellt wird 😉

    Ich kann mich sogar noch an ein Seminar erinnern in dem es 1 Semester nur um das Thema Kredite aus der BRD ging, welche Ende der 80iger Jahre die DDR retteten, aufgrund der Misswirtschaft bla bla. Kam mir erst wieder in den Sinn als ich deinen Artikel „Misswirtschaft DDR“ las . Die Lüge wird echt zementiert und an die nachfolgenden Generationen gefüttert…

  6. Pawel Pipowitsch schreibt:

    Ab Minute 13:40 „…Wir können zur Zeit das Geld, das wir haben, nicht ausgeben…“. 😉

    Und die Schuld wird nach dem Dreieckschema auf einen Dritten geschoben.

  7. ki11erbee schreibt:

    @Pawel

    „Wir können das Geld nicht ausgeben, weil wenn wir das tun, ist es ja weg und muss erst wieder von irgendwem erwirtschaftet werden!“

    Ich bin sicher, Du verstehst den Witz 😉

  8. Pawel Pipowitsch schreibt:

    @ki11erbee

    Hättest du mir den Witz vor drei Jahren erzählt, dann hätte ich nur ahnungslos genickt. Dank Dir sehe ich solche Aussagen von Merkel mit anderen Augen.

  9. Inländerin schreibt:

    @ Pawl Pipowitsch 19:22

    Das Video geht schon mit einer Lüge los: „Der Sommer läßt auf sich warten“.
    Nein: Dank Merkel-Chemtrailwetter wird uns der Sommer vorenthalten.

    Genau wie das Geld, was dann angeblich weg ist …

  10. Aktivposten schreibt:

    Was ich dabei nicht verstehe: das lernt jeder kaufmännnische Azubi im Grundkurs VWL:
    – zuerst das Bedürfnis (z.B. Hunger/Durst usw.)
    – das konkretisierte Bedürfnis (z.B. halber Hahn vom Hühner-Fred) ist der Bedarf
    – der Bedarf + Kaufkraft ergibt die Nachfrage

    Also: nicht das Angebot erzeugt den Umsatz, sondern die Nachfrage. Und jeder, egal ob Einzelhandels-, Bank-, Speditions-, Büro- oder Sonstwas-Kaufleute, lernt dann, das Angebot auf die Nachfrage abzustimmen, dann lernt man was über Menge, Qualität, am Markt erzielbarer Preis usw.
    Und trotzdem verstehen diese so ausgebildeten Menschen kaum, daß die Nachfrage vom verfügbaren Einkommen abhängt, daß also mehr Einkommen auch mehr Nachfrage erzeugt, auch nach höherwertigeren Gütern und Dienstleistungen, nach Freizeitangeboten, Hobbyartikeln usw.

    Daß, diese Menschen das nicht verstehen, kann wiederum ich nicht vestehen! Was machen die nach ihrer Ausbildung?? In die Politik geht da kaum einer, also wo bleibt dieses Wissen?
    Oder wird das überlagert vom Wissen um die Schuld-Geldschöpfung, die normalerweise im 3. LJ behandelt wird? Und um die (schwachsinnige, weil unnötige, wenn das Geldsystem vom Kopf auf die Füße gestellt wird) Staatsverschuldung?

  11. Aktivposten schreibt:

    Da ist ein Komma nach „Daß,“ zuviel und ein „r“ zu wenig…

  12. ki11erbee schreibt:

    @Aktivposten

    Was all diese Menschen sich nicht klarmachen ist, daß der Staat die Geldmenge dann erhöhen kann, ohne daß dadurch Inflation resultiert, weil das zusätzliche Geld ja durch das (Über-)Angebot gedeckt ist.

    Und so denken die Leute, daß die Geldmenge auf keinen Fall (!!) erhöht werden darf und stehen dann vor dem für sie unlösbaren Problem, daß zwar die Produktion völlig ausreichend ist, um den Bedarf zu decken, aber die Kaufkraft keinesfalls steigen darf, weil sonst „Inflation“ resultiert.

    Im Grunde dieselbe Situation wie in Griechenland, wo die Ernte auf den Feldern verfault und die Leute hungern, weil der Staat sich weigert, den Leuten Geld zu geben, damit sie sich auch die produzierten Güter kaufen können.

  13. ki11erbee schreibt:

    @Aktivposten

    Vielleicht hängt es auch damit zusammen, daß viele Leute denken, Geld könne „erarbeitet“ werden, daß also die Geldmenge zunimmt, wenn man nur ordentlich zupackt :D.

    Frag doch mal Leute ganz einfach: Wo kommt das Geld her?

    Irreführende Antwort: Es wird von der Bank gegen Schulden erschaffen.

    Richtige Antwort: Es muss nicht geschaffen werden, weil seine Menge durchs Ausgeben nicht abnimmt.

    Der größte Fehler der Leute ist, sich Geld als Einbahnstraße vorzustellen:

    Wenn man es ausgibt, ist es weg.

    Wenn es weg ist, kann man neues entweder durch Arbeit oder durch Schulden erschaffen.

    99,9999999% der Menschen denken so und darum kann man sie so leicht manipulieren/foppen.

  14. ki11erbee schreibt:

    PS

    @Pawel

    Ich bin übrigens stolz auf Dich; ich habe das Gefühl, daß Du einen blog mit dem Thema „Geld“ eröffnen könntest und wir praktisch 1:1 dasselbe schreiben würden.

    Kein Wunder: wenn man eine Sache richtig verstanden hat, gibt es halt nur eine Wahrheit.

  15. EinBerliner schreibt:

    Schöner Artikel, den sollten alle hier fleißig verbreiten.

    Würde Russland echten Sozialismus etablieren können – das Land würde wohl aufblühen ohne Beispiel. Bei den Ressourcen und der hohen Anzahl an potenziellen Arbeitskräften. Mit technischem Wissen, aus Deutschland z.B., noch kombiniert, wäre wohl momentan noch Unvorstellbares möglich. (Ratet mal, wovor die Amis am meisten Angst haben …)
    Momentan wird der Reichtum des Landes wie überall von einer blutsaugenden „Elite“ abgeschöpft, die sog. Oligarchen, und die breite Bevölkerung darbt, Rentner leben teils in krasser Armut. Nachdem Putin Präsident wurde, gingen seine Schritte gegen die Oligarchen in die richtige Richtung, aber im Nachhinein war es wohl einfach nicht radikal genug. Die Frage nach dem WARUM steht auf einem anderen Blatt.

    Immer wieder aktuell und auf den Punkt sind die Reden eines gewissen Reichskanzlers 😉 Hört euch mal die Rede vom 10. Dezember 1940 vor den Arbeitern der Borsigwerke an. Die passt auch 1:1 zu dem, was KB oben im Artikel schreibt. Die wäre auch einen Artikel wert, wobei man da eigentlich nur wenig zu erklären braucht – sie spricht für sich selber. Wirklich, hört sie euch mal an, nehmt euch die Zeit: https://youtube.com/watch?v=6V2Y1-nCEMk Sie ist es absolut wert.

    Oder schaut nach der schriftlichen Fassung, lesen geht flotter und die Tonqualität ist im Video nicht so super teilweise.

  16. Notarzt schreibt:

    @EinBerliner

    „Oder schaut nach der schriftlichen Fassung…“

    Nach der suche ich schon einige Zeit.

    Der „Trutzgauer Bote“ auf dem dieser bis vor kurzem zu finden war, existiert leider nicht mehr.- ansonsten finde ich nur Fragmente des Skripts.

    Hat jemand vielleicht einen Link für mich…?

  17. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    Ja, Merkel hält immer Wort!

    G20 war gut für die Wirtschaft, finanziert durch die Umverteilung von Steuergeld.

  18. Prinzipal schreibt:

    Und es wird auch weiterhin die „schwäbische Hausfrau“ zum Ideal erhoben. Egal, wie krank das ist

  19. Leser schreibt:

    @KB,

    Davon 4 Mio für die Autoindustrie. Kennst Du ein Autohaus welches an einem Wochenende für 4 Millionen € Autos verhauft?
    Das ist nicht Dubai, das geht in HH. Boom! Die Wirtschaft boomt.

    L G

  20. Leser schreibt:

    @KB,

    Man Kann Geld und die dazugehörigen Vokabeln auch Vergewaltigen.

    „Bildungssparen“
    „Chancenkonto“
    „Familienzeitkonto“
    „Arbeitsversicherung“
    „Weiterbildungsfonds“

    Das alles und noch viel mehr….
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/weiterbildung-geld-arbeitnehmer-spd-martin-schulz/komplettansicht

    Ich will nicht andauernd mit Hegel und der „Deutungshoheit“ um die Ecke kommen, aber es ärgert mich ungemein, daß diese Medien solche Reichweite haben und Dein kleiner Blog mit wenigen Lesern auskommen muss.

    Der Stoff hier ist erheblich dichter.

    L G

  21. Leser schreibt:

    @KB,

    Noch als Nachtrag zum Thema Sprache.
    Sprache und Begriffe sind Magneten. Hinter vielen Worten verbergen sich bildhafte Erfahrungen. Das unsere Sprache wie ein Baukasten aufgebaut ist, kann man neue Begriffe bilden und somit eine alte und eingeprägte Emotion einpflanzen. NeuDeutsch „Triggern“.

    L G

  22. Silberkatze schreibt:

    *sachlich falsch*

    Der Staat kann natürlich nach belieben die Geldmenge der Rentner und Sozialhilfeempfänger senken und somit deren Kaufkraft reduzieren das ist vollkommen korrekt. Das führt dann zu den von KB beschriebenen Nebenwirkungen. Eine dumme Idee freilich, aber wir wissen ja dass die Aufgabe der Politikdarsteller NICHT darin besteht dem Volke zu dienen.

    *sachlich falsch*

  23. ki11erbee schreibt:

    @Silberkatze

    Sorry, musste ne Menge löschen. Nimm das bitte nicht persönlich.

    Denke lieber darüber nach, warum es mMn falsch ist; Du hattest eine Menge „non sequiturs“ drin!

  24. carlo schreibt:

    @LESER: wieviele Autos sind denn zerstört worden beim G20 Gipfel, würde mich mal interessien? Gibt es da eine genaue Zahl? Und wer sagt, dass Jeder der ein zerstörtes Fahrzeug hat, ein neues kaufen wird (und gleichzeitig damit die Wirtschaft ankurbelt)- ich glaube die Wenigsten. Auch Kaskoversichert sind heutzutage eher noch die Wenigsten. Ebenfalls werden Autos heutzutage auch gerne von Privat gekauft und da gibt es dann nicht mal Steuern für den Staat, welche das Autohaus noch abführen würde. Ganz so leicht ist es also auch nicht…man muss es schon realistisch sehen..

  25. EinBerliner schreibt:

    @Notarzt
    Beim Trutzgauer Boten habe ich sie auch das erste Mal gelesen und mich dann geärgert, als die Seite nicht mehr erreichbar war.
    Hier findest du sie, wenn du auf der Seite „10. Dezember 1940“ suchst, kommst du an den Anfang der Rede. Teilweise sind ein paar Buchstaben verkehrt, aber der Sinn ist verständlich. Habe mir den Text kopiert und die Fehler verbessert und mich nochmal eingehend mit dem Inhalt auf die Art und Weise auseinandergesetzt. Jetzt bin ich auch nicht mehr auf die Verfügbarkeit von Internetseiten angewiesen 😉

    https://archive.org/stream/AdolfHitlerRedenDerGrodeutscheFreiheitskampf-BandIi/MicrosoftWord-gdfk_djvu.txt

  26. Leser schreibt:

    @carlo,

    Gute Fragen.

    Schau mal das Bild im Artikel.

    LOS?

    L G

  27. Leser schreibt:

    @EinBerliner,

    Vielen Dank für den Link!

    L G

  28. Notarzt schreibt:

    @EinBerliner

    Herzlichen Dank für den Link

  29. carlo schreibt:

    @Leser: Ah ok, ich hatte deinen LInk nicht gesehen. Aber wie KB schon sagte, mal wieder ein typisches Beispiel für Umverteilung der Steuergelder das ja im Überschuss vorhanden ist. Ich denke zwar nicht dass das die Hauptursachen für die Randale des G20 waren, aber auf jeden Fall sicherlich ein netter Nebeneffekt des G20. Und bekanntlich werden ja von den Regierungen immer gleichzeitig mehrere Fliegen mit einer Klatsche geschlagen.

  30. Pawel Pipowitsch schreibt:

    @Ki11erbee 17.Juli 21:36 Uhr

    vielen Dank für das Lob. 😉 Ich lerne immer noch mit jedem Deiner Artikel, auch beim Thema Geld. Auch wenn ich eher selten kommentiere, so lese ich jeden Beitrag und auch sehr gern alle Kommentare. Als ich anfing mit dem Deinem blog, trafen mich buchstäblich die Erkenntnisblitze, so wie der kleine Mann mit dem Holzhammer. Nur im positiven Sinne. Dann gab es Artikel von Dir, bei denen Du meine Gedanken in Worte gefasst hast. Ganz speziell, wenn es um Themen ging, wie eine gerechtere Gesellschaft aussehen könnte oder menschliche Tugenden, die fast in Vergessenheit geraten.

    Alles in allem würde ein von mir eröffneter blog bei fast allen Themen 1:1 dem Deinen gleichen. Ich habe aber nicht das Talent meine Gedanken in so kurze und knackige Informationen zu verpacken wie Du.

  31. Leser schreibt:

    Richtig tief hochziehen….
    Nochmal…..
    https://www.welt.de/wirtschaft/article166758758/Noch-nie-arbeiteten-die-Buerger-so-lange-nur-fuer-den-Staat.html

    …und dann voll in die Fresse rotzen in Grün-Gelb-Umbra!
    „Jetzt Neu mit kleinen Stücken!“

    L G

  32. Tom Hoffmann schreibt:

    wo ist mein Kommentar?

  33. sk schreibt:

    Zu dumm, dass bei sämtlichen Versicherungen ein Leistungsausschluss bei Zerstörungen durch „Innere Unruhen“ besteht.
    Das heißt: Die Versicherungen zahlen Null Komma Null Euro Nullzich.
    Außerdem sind 12 Mio. EUR Schaden ein Witz, das wird aus der Portokasse gezahlt.

    Aber auch diese 12 Mio. EUR fehlen den Versicherungen am Ende des Jahres dann in der Bilanz bzw. lässt die Aktionäre die Nase rümpfen und das darf selbstredend nicht sein, da Mutti ja den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren geschworen hat.

  34. ki11erbee schreibt:

    @sk

    Wieso fehlen den Versicherungen am Ende diese 12 Mio Euro, wenn sie sie gar nicht bezahlen mussten?

  35. sk schreibt:

    KB,

    ja richtig, Schwachsinn. Sie würden fehlen, wenn sie die denn bezahlen müssten .
    Das tun sie aber nicht aus zwei Gründen:
    a) Ausschluss in den Bedingungen und wenn das im Ausnahmefall nicht der Fall ist
    b) Ausschluss durch Mutti-Erlass

    Kurz: Nix fehlt.

  36. catchet schreibt:

    Der Bundesgauckler sagte einmal, dass er Volksabstimmungen ablehnt, weil er die Bevölkerung für zu wenig kompetent hält.
    Auch sagte der Gauckler einmal, dass nicht die Elten das Problem seien, sondern die Bevölkerung.

    Damals habe ich mich sehr geärgert, doch heute stimme ich dem Gauckler zu hundert Prozent zu.
    Wartet mal ab, was im September gewählt wird.
    Die Deutschen sind so doof, denen kann man in die Fresse spucken und die lecken dir dafür zum Dank noch deine schweißigen Füße ab.

    Deshalb stimme ich Onkel Peter zu. Den Deutschen müsste man das Wahlrecht entziehen, damit diese bornierten Eierköpfe keinen Schaden mehr mit ihrer Stimme anrichten können und an Polen oder Ungarn angeschlossen werden. Man lässt Kinder ja auch nicht mit geladenen Pistolen spielen oder gibt ihnen die Autoschlüssel.

    Mein PI-Kommentar gerade zu dem Mädchen, was nach Nepal abgeschoben würde und nun zurückkehren darf, was für das PI-Geschiss ja ungeheuerlich ist:

    Klang der Stille 28. Juli 2017 at 17:34

    Ja, ihr Pharisäer!
    Nach 2000 Jahren seid ihr immer noch da.
    Damals hat man Jesus nicht verstanden, und ihr schon mal gar nicht.
    Ihr liebt die Gesetze, aber die Menschen liebt ihr nicht.

    Jesus heilte am Sabbat einen Kranken.
    Da sprach der Pharisäer: „Kennst du die Gesetze nicht Rabbi? Es ist verboten am Sabbat zu heilen.
    Da sprach Jesus: „Beantworte mir diese eine Frage Pharisäer. Wurde der Sabbat für die Menschen oder die Menschen für den Sabbat geschaffen?“

    Und wenn diese Gesetzeshüter es so ernst und wichtig mit der Gesetzgebung nehmen, dann werden diese Heuchler sicherlich ab 1. Oktober keine Kommentare mehr gegen Flüchtlinge abgeben, richtig?

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