Die „Misswirtschaft“ in der DDR

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Zum Tode von Helmut Kohl, gespuckt sei auf den Namen und die Kreatur, wird ja gerne auf seine Leistung bei der Wiedervereinigung aufmerksam gemacht.

Und im Zuge dessen wird immer schwadroniert, daß die DDR sowieso bald wirtschaftlich zusammengebrochen wäre, daß sie pleite war und ähnliches.

Es gab dabei etwas, was ich in meinem Kopf nicht zusammenbringen konnte:

auf der einen Seite war die DDR eine nicht zu verachtende Wirtschaftsmacht (angeblich auf Platz 10 weltweit)

andererseits gab es dort ständigen Mangel an gewissen Produkten

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Gehen wir mal logisch an die Sache heran.

Polen, Frankreich, England, Spanien hatten wohl vergleichbare Wirtschaftsleistungen wie die DDR,

ABER

sie hatten bedeutend mehr Einwohner!

Wie ist es nun möglich, daß ein 16 Millionen Volk wie die DDR soviel Güter herstellt wie Staaten mit der drei oder vierfachen Einwohnerzahl,

aber dort Mangel herrscht?

Man würde doch viel eher erwarten, daß stattdessen in der DDR der Lebensstandard um den Faktor 3 oder 4 höher sein müsste!

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Immer, wenn irgendetwas nicht zusammenpassen will, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Kann sein, daß ich zu blöde bin, und irgendetwas nicht verstehe.

Kann sein, daß meine Informationen nicht stimmen; vielleicht war die Wirtschaftsleistung in Wirklichkeit geringer oder es gab gar keinen Mangel.

Oder es kann sein, daß irgendeine entscheidende Information vor uns zurückgehalten wird, die den Widerspruch sofort zwanglos auflösen kann.

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Leser hat mir ein unscheinbares youtube Video geschickt, das genau diesen Schlüssel enthält.

Es handelt sich dabei um eine Reportage, die vom ARD ausgestrahlt wurde und den Titel „Ostprodukte im Westregal“ trägt.

Dort wird sehr ausführlich geschildert, wie die DDR aufgrund der niedrigen Löhne zur „verlängerten Werkbank“ des Westens wurde, mit dramatischen Folgen für die DDR-Bevölkerung:

Die Produkte mit guter Qualität wurden für Devisen und zugleich zu Dumpingpreisen in den Westen exportiert,

die Ware minderer Qualität war für das eigene Volk aus Sicht der scheiß DDR-Bonzen gut genug.

Achja, natürlich bekamen die DDR-Bonzen selber auch die guten Sachen.

Besonders interessant sind die Zahlen, die das Ausmaß deutlich machen.

So beschreibt der Geschäftsführer der Firma „Herko“, die Herrenbekleidung herstellte:

„Das tägliche Produktionsvolumen waren 1.500 Anzüge;

600-700 davon gingen in die Bundesrepublik,

weitere 800 Anzüge gingen in die UdSSR,

nur etwa 30 blieben in der DDR.“

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(Hier die Doku, startet an der richtigen Stelle. Kann man sich aber bei Gelegenheit ruhig mal ganz ansehen)

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Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was es mit der „Mangelwirtschaft“ auf sich hatte, wie ich diesen Widerspruch von „Mangel für die Bevölkerung“ einerseits, aber großer Wirtschaftsleistung andererseits auflösen konnte.

Wenn von 1.500 produzierten Anzügen nur 30 für das eigene Volk bestimmt sind,

dann sind also 98% der Produktion gar nicht auf dem heimischen Markt gelandet!

Das erklärt alles!

Der Mangel für das Volk kam nicht durch irgendeine ominöse „Misswirtschaft“ zustande, sondern war das Resultat einer Wirtschaft, die so sehr auf den Export fokussiert war, daß für das eigene Volk gar nichts mehr übrig blieb!

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Doch auch das ist nur die halbe Wahrheit.

Die 600 Anzüge wurden also für ein paar läppische Devisen auf den Westmarkt geworfen.

Aber was hat die DDR für die 800 Anzüge bekommen, die in die UdSSR gingen?

Nix, nada, nothing, rien!

Das waren nämlich Reparationsleistungen für den verlorenen zweiten Weltkrieg!

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Und glaubt ihr wirklich, daß diese Art der Wirtschaftsführung nur bei Herrenmode üblich war?

Was, wenn dieses Modell auch bei Damenmode, bei Kindermode und sonstigen Erzeugnissen zum Einsatz kam:

60% für das „sozialistische Brudervolk“ im Osten,

38% für den Westmarkt, um an Devisen zu kommen,

und die restlichen 2% dann für die eigenen Leute,

wobei die gottverfluchten deutschen Parteibonzen sich zuerst bedienen durften!

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(Zum Glück ist dieses Stück Dreck auch krepiert)

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Würde das nicht alles erklären?

Die DDR-Deutschen waren nicht fauler oder dümmer als die BRD-Deutschen.

Sie wurden nur schamlos von der russischen Besatzungsmacht und den eigenen Bonzen ausgebeutet und DAS war der Grund für die leeren Regale.

Nicht etwa, weil sie zu doof gewesen wären, anständig zu produzieren!

Ganz im Gegenteil; mit den ganzen arbeitenden Frauen ist sogar anzunehmen, daß die DDR pro Kopf produktiver war als die BRD, nur was nützt eine Produktion, die niemals in den eigenen Geschäften ankommt?

Den Anzug, der nicht im Geschäft steht, kann sich keiner kaufen!

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Mir ist auch von 100% sicherer Quelle eine Begebenheit mitgeteilt worden, die sich absolut in dieses Bild einfügt.

Manchmal fuhren Güterzüge aus der DDR in die UdSSR.

Diese waren zum Beispiel mit Möbeln beladen, die von so außergewöhnlich guter Qualität waren, daß man dergleichen in DDR-Läden vergeblich gesucht hat.

Nun kam ein russischer Offizier, öffnete die Waggons und betrachtete die Ware.

Kleinste „Makel“, wie z.B. ein Astloch, sorgten dafür, daß dieser Offizier diese Sachen einfach aus dem Zug warf.

Das waren wie gesagt Reparationsleistungen.

Natürlich hat die UdSSR dafür nichts bezahlt.

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Und bei Kleidung und Möbeln hörte es natürlich nicht auf, sondern ganz oben auf der Exportliste standen LEBENSMITTEL!

„Milch und Butter, Obst und Gemüse im Wert von über 200 Millionen D-Mark pro Jahr!“

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Spätestens nach dieser Aussage in der Doku hatte ich keine Fragen mehr, denn das Bild über die DDR wurde immer klarer und stimmiger.

Die DDR ist tatsächlich der Vorläufer der jetzigen BRD, denn sie war nicht „sozialistisch“, sondern ein von deutschen Kapos betriebenes Arbeitslager, um einerseits Reparationen für die UdSSR zu generieren,

und andererseits den scheiß deutschen Bonzen Devisen in die Taschen zu spülen.

Die Schnitzel landeten im Westen, bei den Russen oder den deutschen Parteibonzen auf den Tellern, während die Geschäfte für die normalen DDR-Bürger immer gähnend leer waren und stattdessen minderwertige „Substitute“ verabreicht wurden.

Statt Butter irgendeine Margarinenpampe,

statt Kaffee „Mokka fix“,

statt Schokolade die „Schlager Süßtafel“,

und in den Metzgereien konnte man Biberfleisch kaufen und fressen.

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Wisst ihr, langsam wird mir alles über die deutsche Elite klar, denn es ist immer dasselbe.

Egal ob Ost oder West, egal ob 1817 oder 2017.

Niemand ist einerseits so gierig und andererseits so skrupellos dem eigenen Volk gegenüber wie ein deutscher Bonze.

Die vom eigenen Volk hergestellten Waren nicht den eigenen Arbeitern zugute kommen lassen, sondern aus purer Geldgier ins Ausland exportieren.

Genau das haben wir doch jetzt auch!

Wir haben in Deutschland Miele, Porsche, Mercedes, Audi, VW und sonstige Marken mit gutem Ruf.

Doch überlegen wir mal, wann die Leute, die vielleicht über eine Zeitarbeitsfirma bei Daimler arbeiten, sich mal selber einen leisten können.

Richtig: nie!

Der Zeitarbeiter ist bestimmt pro Jahr an der Herstellung von 1.000 Mercedes-Autos beteiligt,

kann sich aber keinen einzigen selber leisten!

Was ist das für eine Bezahlung, wenn man sich noch nicht einmal 1 Promille seiner Erzeugnisse leisten kann?

Ist das nicht dasselbe wie in der DDR, wo die Volkswirtschaft Milch, Butter, Fleisch, Obst und Gemüse exportierte,

und das eigene Volk „Biberratten“ und Schweinefüße fressen musste?

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(Ja, die Abfälle, die ihr nicht verkaufen könnt, oder was?)

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Ich glaube, das Volk der DDR war zu naiv.

Es hat nicht begriffen, daß die Jahrzehnte lang leeren Regale nicht die Folgen einer „Wirtschaftskrise“ waren, sondern vor allem eine Folge der Ausbeutung durch die eigenen Leute.

Es waren deutsche Bonzen, die dem eigenen Volk die von ihm selbst hergestellten Waren vorenthielten.

Und damit hat sich der Kreis wieder geschlossen, denn jetzt haben wir genau dasselbe.

Glaubt ihr wirklich, in Deutschland wird zuwenig produziert?

Nein, bei einem so produktiven Volk wie den Deutschen gibt es niemals Mangel.

Armut gibt es in Deutschland deshalb, weil die Christ- und Sozialdemokraten dem Volk die Waren vorenthalten, indem sie die Geldmenge verknappen und die Waren exportieren.

Ich verspreche euch: solange dieses Pack regiert, werden die eher Lebensmittel verbrennen oder im Meer versenken, als es auch nur einem einzigen notleidenden Deutschen zugute kommen zu lassen.

So groß ist der Hass der deutschen Elite dem eigenen Volk gegenüber.

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LG, killerbee

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PS

Es war wirklich keine gute Idee von Seiten des deutschen Volkes, die Elite der DDR ungeschoren davonkommen zu lassen.

Denn die hatten die größte Erfahrung darin, einerseits dem großen Bruder (damals UdSSR, heute USA) in den Arsch zu kriechen und andererseits ein auf Export fokussiertes Arbeitslager mit Rundumüberwachung zu etablieren.

So haben die PI-Leser insofern doch Recht, wenn sie scherzhaft behaupten, die DDR habe 1989 die BRD übernommen.

Allerdings irren sie, wenn sie behaupten, daß dieses Konstrukt „sozialistisch“ sei.

Ganz im Gegenteil.

Die obige Reportage zeigt auf, daß die DDR das genaue Gegenteil von sozialistisch war; die Bonzen dort haben die Arbeiter sogar noch mehr ausgebeutet als die Kapitalisten im Westen.

„Arbeiter und Bauernstaat“… am Arsch!

In einem wirklich sozialistischen Staat dient die Wirtschaft zuallererst der Befriedigung der Bedürfnisse des Volkes und dann kann man meinetwegen die Überschüsse auf dem Markt zu einem fairen Preis verkaufen.

Aber der eigenen Bevölkerung die produzierten Waren vorenthalten und sie zu Dumpingpreisen auf dem Markt verramschen, das ist nicht Sozialismus, das ist Turbo-Kapitalismus!

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126 Antworten zu Die „Misswirtschaft“ in der DDR

  1. Nemo schreibt:

    Es wurden auch hochmoderne Hochseeschiffe als Reparationszahlung zum großen Bruder geschickt. Eisbrecher usw.. Nur zur Info. Die Produktivität der DDR hatte wohl eine gewisse Zeit seines gleichen gesucht.

  2. Nemo schreibt:

    @KB: Danke für Deine Texte. Du warst wieder sehr fleißig. Ich weiß nicht, wo Du immer diese Ideen herbekommst? Der DDR Text ist auch sehr gut recherchiert und geschrieben. Hut ab. Wenn man einmal angefangen hat die Vergangenheit und Gegenwardt in D zu durchleuchten, da kann einem schon ziemlich übel werden. Man hofft ja, dass noch nicht alles verloren ist! Grüße Nemo

  3. Nemo schreibt:

    Gegenwart…immer diese Autokorrektur …:)

  4. deutschnationales_Feigenblatt schreibt:

    Die DDR war quasi eine Art BRD ohne Überfremdung und Schuldkult (bezogen auf Juden) 😉

  5. Alfred Z. schreibt:

    Die DDR war das Arbeitslager für die Russen, die BRD, ja selbst die Amerikaner.
    Produkte wie Waschmaschinen, aber auch Schnaps aus dem LK Erfurt, wurden exportiert (hier sei die Fa. Aromatique genannt; gewisse Produkte wurden jahrelang in der DDR produziert, waren jedoch erst nach der Wende für das eigene Volk zugänglich).
    Reparationszahlungen für den 2WK wurden zu um die 90% von der DDR, wie du auch schon geschrieben hattest, geleistet.

  6. frundsberg schreibt:

    Auch wieder ein Artikel, der Verstand, Seele und Geist hilft, zu verstehen. Und damit heilt und versöhnt. Denn bis heute denken viele, die faulen Ossis waren einfach nur zu blöde, daß ihre Geschäfte immer leer waren und sie zuviele Ostscheine und Alumünzen in der Börse hatten. Logisch. Bezahlt wurden natürlich Arbeiter und Angestellte in der SBZ. Nur was nützt das, wenn man wechselseitig die Leistungen nicht über Geld tauschen kann? Man vor halbleeren Regalen stand, trotz Übererfüllung und sozialistischer Akkordleistungen. Dem eigenen Volke kam die eigene Wertschöpfung nicht zugute. Wie auch heute deutsche Rentner und Arme im Müll nach Verwertbarem suchen, während die deutsche Regierung Probleme hat, die jährlichen Handelsüberschüsse von 200-300 Mrd. Euro am Volk vorbei zu mogeln. Also Exportweltmeister, aber überall kaputte Straßen und Schulen. Riesige Handelsüberschüsse, aber für kinderreiche Familien ist ein Kindergeld von 1.000 Euro „unmöglich“. Die Regierung schwimmt in Steuergeldern, aber Obdachlose haben keine Bleibe. Auch eine Form der Knechtung.

    Das Axiom, daß in den kapitalistischen Demokratien das Volk für die Wirtschaft da sei und die Wirtschaft dient dem Kapital, wird somit bestätigt. Ein riesiger Umverteilungsmechanismus von Unten nach Oben. Früher nannte man dieses Schachern auch „müheloses Einkommen“:

    http://www.heimatforum.de

  7. Martin Ochmann schreibt:

    Ich hatte mich als Schüler gefragt, welchen Sinn denn die Messe Leipzig in der DDR hatte, wenn die doch nichts produzierten. So ergibt das aber doch einen Sinn.

    Und hier die neueste Erfolgsmeldung der DDR 2.0: „Krankenkassen erwirtschaften ein Plus von 612 Milliarden Euro.“ (dpa) Genial ist das Wort erwirtschaften. Krankenkassen erwirtschaften gar nichts. Zusätzlich zu den unzähligen Milliarden, die sie insbesondere an Pharmaunternehmen verschenkt haben, haben sie den Deutschen Arbeitnehmern diese 612 Milliarden Euro gestohlen. Es werden weder die Beiträge gesenkt noch der Überschuss zurückgezahlt. Es wird alles getan, auch dieses Geld zu verbrennen.

  8. Roderich schreibt:

    Da fällt mir ein alter DDR-Witz ein: Honecker ist im Rostocker Hafen, dort liegen 3 Schiffe. Er fragt den Kapitän des ersten Schiffes, na Genosse, wo fahrt ihr hin und was habt ihr geladen?
    Kapitän: Nach Afrika, Werkzeuge und Maschinen!
    Honecker: Mit was kommt ihr zurück?
    Kapitän: Mit Bananen. Honecker: Sehr gut Genosse!
    Er fragt den zweiten Kapitän: Wo fahrt ihr hin, Genosse?
    Kapitän: Wir fahren nach Cuba und haben Waschmaschinen und Kühlschränke geladen.
    Honecker: Mit was kommt ihr zurück?
    Kapitän: Mit Apfelsinen.
    Honecker: Das ist ausgezeichnet Genosse! Nun fragt er den Kapitän des dritten Schiffes: Wo fahrt ihr hin Genosse und was habt ihr geladen?
    Kapitän: Wir fahren in die UDSSR und haben Bananen und Apfelsinen geladen.
    Honecker: Mit was kommt ihr zurück?
    Kapitän: Mit dem Zug!

  9. ki11erbee schreibt:

    @Roderich

    Wie Du nun siehst, war dieser Witz kein Witz, sondern die Realität.

    Wenn aber so viele Leute die Wahrheit wissen mussten, weil sie nämlich selber arbeiteten und sahen, wo die Sachen hingingen, wie konnte die Lüge entstehen, der Mangel in der DDR beruhe auf „Misswirtschaft“?

    Warum schreit keiner auf: „Das stimmt nicht, die Waren wurden nach Ost und West verschleudert, DARUM waren die Regale leer!“?

    Zu Zeiten der Besatzung mag es Sprechverbote gegeben haben, aber warum hat danach keiner die Wahrheit gesagt?

  10. Mic Gold schreibt:

    „wie konnte die Lüge entstehen“… zum Thema DDR kann ich nichts sagen.

    Aber die Lügen… das ist nun etwas O.T, paßt aber generell doch: Gestern habe ich „Die Welt im Krieg Teil 1“ gesehen. Ging um die Besatzung der Niederlande während WK2. Gezeigt wurden Aufnahmen, wo Juden in Zügen deportiert wurden. Nicht eingepfercht wie es sonst immer heißt, sondern mit großzügig viel Platz. Augenzeugen erzählten, daß auch keineswegs Widerständler (Zeitung) von der Gestapo weggezerrt wurden, sondern „Abkommen“ ausgehandelt wurden: „Ihr stoppt eure Zeitung, wir lassen euch in Ruhe“ sinngemäß. Kranke in Lagern wurden erst gesund gepflegt, statt sie sofort „ins Gas“ zu schicken – Begründung ist mir entfallen, war aber merkwürdig und unverständlich. Entweder ist die ganze Doku viel zu wenig zensiert und „gestaltet“ worden i.S. der Volkserziehung oder die Niederlande waren „eine ganz große Ausnahme“ (warum eigentlich)? Jedenfalls ein verblüffender Ausreißer, der so gar nicht in`s Bild paßte.

  11. Auf Kohle geboren schreibt:

    Wir haben 1978 einen Schrank in einem Möbelhaus hier in der BRD gekauft. Acht Wochen später wurde der Schrank geliefert. Auf der Rückseite war ein Zettel angebracht auf dem Stand „Made in DDR“. Das hat uns damals so verwundert, daß ich mich daran noch gut erinnern kann.

  12. Inländerin schreibt:

    Es gab im Westen die Firma „privileg“ als Eigenmarke bei Quelle. Die Sachen (Kühlschränke, Heizgeräte usw.) waren von sehr guter Qualität – und kamen aus der DDR. Nur mit den Ersatzteilen haperte es dann.

    Und dieser alte Witz erzählt auch die Wahrheit:
    Eines Tages besucht Walter Ulbricht (!) das Fliesenwerk in Boizenburg. „Na Genossen, wie sieht denn Eure Produktivität aus?“
    „Sehr gut, Genosse Ulbricht … soundsoviel Tausend Stück Fliesen pro Tag.“
    „Ja, Genossen, und wie hoch ist Euer Ausschuss?“
    „Nur fünf Prozent, Genosse Ulbricht!“
    „Das ist viel zu wenig, Genossen! Denn wovon wollt Ihr denn die Bevölkerung versorgen?“

    Zum Thema Reparationsleistungen in die UdSSR: „Dieses Loch stopfen wir nie“ pflegte mein einer Großvater immer zu sagen.
    Ihre Tochter, die im Westen lebte, schrieb uns dann mal: „Zu Weihnachten haben wir diesmal Fasan aus der Magdeburger Börde gegessen, der war wunderbar. Was Ihr immer nur habt, daß es bei Euch nichts gibt!“

  13. ki11erbee schreibt:

    @Inländerin

    Es wird für mich immer unverständlicher, wie sich dann die Legende von der „Misswirtschaft“ der DDR bilden konnte, wenn doch jeder mit eigenen Augen sah, daß eigentlich genug produziert wurde, die Produkte aber verschenkt oder verramscht wurden!

    Warum hat man den arroganten Wessis nicht das Maul gestopft und ihnen gesagt, warum die Läden wirklich leer waren?

    Tja, wer schweigt, während eine Lüge verbreitet wird, muss mit den Konsequenzen der Lüge leben.

    So muss sich die hochproduktive, ausgebeutete DDR wohl für alle Zeiten anhören, sie wäre das schlechtere Wirtschaftssystem gewesen…

  14. peter schreibt:

    Es ist auch heute wieder so, dass es in der BRD nur noch Müll zu fressen gibt. Fahrt mal ins Ausland, Frankreich, Italien, Schweiz, die Qualität ist eine andere.

  15. frundsberg schreibt:

    @Mic Gold
    Ohne jetzt die Besetzung der Niederlande schönzureden und viele Niederländer lehnten natürlich auch die Besetzung ab. Seys-Inquart war ja Reichskommissar dort während des Krieges, vormals Innenminister Österreichs /Ostmark.
    Ähnliche Einrichtungen wie für die Niederlande existierten auch für das besetzte Frankreich und den tschechischen Teil Böhmens und Mährens. Für die Niederlande wurden die gleichen familienstärkenden Maßnahmen eingeführt, wie im Reiche. Ergebnis: in der Zeit der deutschen Besatzung wurden mehr niederländische Babies geboren, als kurz vor der Besatzung, oder danach.
    Im Frankreich ebenso.
    Im tschechischen Teil ebenso.

    Woran das lag, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Palästinenser haben ja auch starke Geburtenraten, aber die sind in einer echten Extremsituation der Besatzung: also mit Zerschneidung des eigenen Landes, Sprengung ihrer Wohnhäuser oder ganzer Viertel, Einebnung ihrer Friedhöfe und Neuansiedlungen von Juden. Den Nichtbetreten neuer Straßen, die ihr Land und ihre Olivenhaine zerschneiden, Ausgangssperren, willkürlichen Verhaftungen, Folterungen etc. etc.

    All das gab es weder in Frankreich, noch den Niederlanden, noch bei den Tschechen. Wobei die deutsche Führung ein tschechisches Dorf komplett dem Erdboden gleichmachte, als man dort die zwei aus England abgesetzten Attentäter auffand, die den Heydrich auf Geheiß Churchills ermordet hatten.

    Während also die Palästinenser um ihr überleben mit der ihnen einzig verbliebenden Möglichkeit der Reproduktion reagieren, ganz ohne materielle Anreize, stiegen die Reproduktionszahlen vieler Völker im NS-Bereich. Könnte etwas mit den materiellen Anreizen zu tun haben: die Heirat und Familie wurde mit der Komponente SICHERHEIT staatlicherseits verknüpft.

    Seys Inquart sagte in Nürnberg, bevor sie ihn hingen, daß er, abgesehen von der Besetzung selbst, doch froh sei, daß die Niederländer doch unter seiner Führung „völkisch gesund“ blieben bzw. daß die Niederländer, die bis zum 30-jährigen Krieg ja Teil der großen deutschen Familie waren, unter seiner Führung eine gute Lebensbilanz aufwiesen.

  16. KleinErna schreibt:

    @Martin Ochmann

    Krankenkassen erwirtschaften gar nichts. Zusätzlich zu den unzähligen Milliarden, die sie insbesondere an Pharmaunternehmen verschenkt haben, haben sie den Deutschen Arbeitnehmern diese 612 Milliarden Euro gestohlen. Es werden weder die Beiträge gesenkt noch der Überschuss zurückgezahlt. Es wird alles getan, auch dieses Geld zu verbrennen.

    Auch das ist ein Teil des üblichen, auf allen Ebenen betriebenen Profitgeschäfts (denn nur darum geht es doch letztlich). Das Geld wird also nicht verbrannt, sondern profitablen Kanälen zugeführt, landet quasi nur an anderer Stelle.

    Bezüglich der ‚erwirtschafteten‘ Krankenkassenmilliarden gibt es immerhin neue Bedarfsziele, nämlich im Bereich der Gesundheits-/Krankheitskosten bei den neu Abzusichernden, die es zu bedienen gilt. Es ist doch bekannt, daß allein in den Jahren 2015 und 2016 rund 1,5 neue Patienten im profitablen Gesundheits-/Krankheitsmarkt auftauchten. Diese Klientel hat ja nie Krankenkassenbeiträge eingezahlt, wird jedoch im ‚Versicherungsfall‘ dem seit Jahren/Jahrzehnten Einzahlenden gleichgestellt. Da nimmt man doch gerne mal einen gezielt ‚erwirtschafteten‘ Topf her, um dieser Aufgabe auch tatsächlich gerecht zu werden.

  17. Inländerin schreibt:

    @ ki11erbee

    Das kann ich mir teilweise dadurch erklären, daß es in den Läden auch jede Menge Ladenhüter gab, die niemand brauchte, so daß der Eindruck erweckt wurde, daß an den Bedürfnissen der Leute vorbei produziert wurde. Zum Beispiel waren die Regale mit „Schluck“ immer vorbildlich gefüllt, aber im Sommer brach die Versorgung mit Brause, Cola etc. regelmäßig ein, wenn es mal heiß wurde. Zumindest in meiner Region.
    Es gab Sachen, die z. B. nicht „modern“ waren. Dann kamen auch solche Angebote in die Läden wie z. B. Vorhangschlösser, aber ohne Schlüssel.
    Wenn man etwas „Modernes“ haben wollte, so ging man zum Delikat-Laden, wo es natürlich nur „Ost“produkte zu einem horrenden Preis gab – um die Kaufkraft der Leute abzuschöpfen.
    Es machte hier mal diese Geschichte die Runde: Eine Frau hatte in einem dieser Läden ein teures Hemd für ihren Mann erstanden, welches nach der ersten Wäsche derart eingelaufen war, daß sie es wegschmeißen mußte. Eine schriftliche Beanstandung ergab sogar eine Antwort: Es wäre eigentlich ein für den Westen produziertes Leichenhemd gewesen, bei welchem es nicht auf Qualität angekommen wäre.
    Insgesamt glaube ich jedoch, daß die Leute in der DDR bezüglich der „Misswirtschaft“ einfach der westlichen Desinformation zum Opfer gefallen sind. Wer konnte, schaltete doch abends – um der DDR-Propaganda zu entrinnen – das Westfernsehen der „freien Welt“ ein, und was dort verbreitet wurde, „mußte doch einfach stimmen“.
    Aber spätestens mit der Nummer, die die Breuel hier abgezogen hat, muß es doch auch dem Dümmsten klar geworden sein, worum es dem Westen hier eigentlich ging.

  18. Leser schreibt:

    Ich habe in der GDR eine Zeitlang für Fortschritt gearbeitet. In der TKO (Qualitätskontrolle)
    Diese stellten Mähdrescher her für den ganzen Ostblock.
    Dort wurde in vier Schichten gearbeitet, also Rund um die Uhr an 7 Tagen der Woche!
    Der E 512 war ein reines Wunderwerk der Technik.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fortschritt_E_512

    Es gab eine Besonderheit, das Modell M. M stand für Mosambik.
    An diesem Modell wurde jeder Ausschuss irgendwie verbaut, der in der Produktion anfiel. Das Ding lief trotzdem und wurde verschenkt.

    L G

  19. ki11erbee schreibt:

    @Inländerin

    Ja, die deutschen Bonzen sind nicht dumm, wenn es darum geht, dem Volk eine Propaganda zu verkaufen.

    Und das deutsche Volk ist besonders leichtgläubig, obwohl es mit ein wenig Verstand die Lügen leicht durchschauen könnte.

    So glaube ich keinen Moment, daß die Verzögerungen beim Bau des BER auf irgendwelche Planungsfehler zurückzuführen sei.

    Das sind Lügen.

  20. Leser schreibt:

    @KB,

    Was am BER hängt, weisst Du doch sicher ganz genau!
    Der liegt im Mitteldeutschen Brandenburg.
    Solange die Sanktionen gegen Russland nicht aufgehoben werden, wird es diesen Flughafen nicht geben.

    Art.120 GG
    L G

  21. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    Das mag ein Aspekt sein. Aber es geht mir darum, daß die dorthin geflossenen Gelder natürlich nicht weg sind, sondern genau dort landeten, wo sie landen sollen.

    Die großen Bauprojekte sind eine Theaterbühne, wo sich im Hintergrund die Bonzen die Steuermilliarden zuschachern und dem Volk erzählt wird:

    „Huch, wir haben die Steckdosen zu tief gebaut“ oder
    „Huch, wir haben bei den Türen die Klinken vergessen“
    oder
    „Huch, wir haben bei den Fenstern das Glas vergessen“

    Affentheater für die ganz Doofen!

  22. peter schreibt:

    Laut KenFM (Me,Myself and Media #35) „verschlingt“ der BER täglich 500000 Euro. Der Architekt des Flughafens ist er hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Meinhard_von_Gerkan
    Sollte also Erfahrung gehabt haben.

  23. KleinErna schreibt:

    @Martin Ochmann
    @all

    Ergänzend zu meinem obigen Kommentar hier noch ein interessantes Video zum Thema Krankheiten und Kosten http://www.spiegel.tv/videos/173994-rueckkehr-der-tuberkulose. Möglichst zügig anschauen, das Vid wurde im Netz schon an einigen Stellen eliminiert.

  24. Leser schreibt:

    @KB,

    Du erinnerst Dich sicher noch an den Flughafen Sperenberg?
    Zeitgleich auch die „Bemühungen“ damals als Berlin und Brandenburg ein Bundesland zu machen?

    Die Verbindung zum Flughafen Sperenberg sollte die M-Bahn werden.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/M-Bahn
    Diese fuhr schon damals vollautomatisch!

    Nur hat man auch dort wieder die Russen geärgert.

    Stark vereinfacht kann man heute sagen:
    Wir ( in dem Fall die wirklichen Bonzen ) bauen etwas, wobei von vornherein klar ist, daß es niemals fertig wird! Geld verdienen wir trotzdem und immer werden andere daran Schuld sein.

    L G

  25. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    Ich glaube, die Deutschen werden das erste Volk der Welt sein, das wieder im Pyramidenbau tätig sein wird.

    Zwar weiß keiner, wozu eine Pyramide gut ist, aber sie schafft jede Menge Arbeitsplätze und der Staat wird den Bau durch Steuergeld finanzieren, so daß die Bonzen gut daran verdienen werden.

    Irgendwie glaube ich, Gott hat die Deutschen als eine Art „Treppenwitz des Universums“ erschaffen, damit er jeden Tag was zum Lachen hat.

  26. Jim Jekyll schreibt:

    @Killerbee Weil eben die Spaltung der Gesellschaft das wichtigste Herrschaftsinstrument ist (also das blöde alte Spiel über die Bande „Guck mal, ein Vogel!“), in diesem Fall war das eben der „faule Ossi“, ein Clichee, das durch die „Talkshows“ (sprich Dookschous) im Fernsehen, die ab den 90ern üblich und insbesondere durch sächselnde „Schmarotzer“-„Ossis“ bevölkert waren, entscheidend geprägt wurde (neben den „Nachrichen“ und „Berichten“ über Skinhead-Banden und „rechte“ No-Go-Areas).

  27. Jim Jekyll schreibt:

    Ach ja, und zeitgleich wurden auch die Hassobjekte an „Sozialschmarotzern“ (auch vorwiegend „Ossis“, gaaaanz selten mal ein „Assi-Türke“ mit „Kanackendeutsch“-Akzent) vorgestellt und der Boden für das darauf folgende Hartz-IV vorbereitet.
    Herausragend z.B. ein Trash-„Promi“ bzw. eine Kunstfigur wie „Arno Dübel“, der dürfte über seine unzähligen Auftritte im Fernsehen und Presse (vorwiegend BILD) in zwei Jahrzehnten und Vermarktungsrechte wohl locker mittlerweile etliche andere GEZ-finanzierte B/C/D-Schauspieler ausgestochen haben!

  28. ralf schreibt:

    Ein Bekannter von mir, LKW-Fahrer mit/für „Grenzüberschreitenden Verkehr“, ist damals mit seinem LKW von Thüringen, beladen mit hochwertigen Fliesen die man zu Ost-Zeiten kaum kaufen konnte und wenn dann richtig teuer, in den Westen gefahren.
    Dort angekommen wollte er wissen wo abgeladen wird.
    “ Kannst Du dahinten abkippen “ wurde ihm gesagt.
    Wie, ABKIPPEN?
    Ja, kipp ab, den Rest macht der Schredder.

    Die haben das Material für Tennisplätze gebraucht.

    Nach dem Mauerfall hat man Hallenweise Sachen gefunden die vorher kaum zu organisieren waren, Auto-Mopedteile usw..
    Und diese Hallen wurden nicht von Ulbricht, Honny und Co. bewacht. Die haben auch nicht den LKW beladen.
    Eine gewisse Gruppe kann sich mit sicherheit darüber aufregen das es keine „Misswirtschaft“ in der DDR gegeben hat,
    aber eine andere wird lieber ihr Maul halten und bemerken
    “ wir hatten ja nuscht“
    und auf die Wessis zeigen.

    mfg ralf

  29. peter schreibt:

    Insofern entsprachen die Nachrichtenmeldungen ja vielleicht doch der Realität, als immer von Planerfüllung, Übererfüllung geredet wurde?

  30. ki11erbee schreibt:

    @peter

    Interessanter Gedanke. Die daraus resultierende Frage „Warum sind dann die Regale leer?“ wird also beantwortet mit:

    „Weil die Produktion nicht für die DDR-Bürger, sondern für Reparationen und Export bestimmt war“

    Schon bitter, wenn man sich vorstellt, daß Obst und Gemüse im eigenen Land deshalb Mangelware ist, weil es zu Dumpingpreisen in den Westen ging, wo es wegen des Überangebotes einfach nur rumlag und verfaulte.

  31. Leser schreibt:

    @KB,

    was kaum einer auf dem Schirm hatte: Die haben einfach zusammengearbeitet.

    DDR Führung und BRD Führung haben als Kapo für die Besatzung gearbeitet.

    So einfach könnte es gewesen sein.

    Das erklärt auch das komplett unsinnige Verhalten heute.

    L G

  32. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    Und als die Sowjetunion 1989 den „Kalten Krieg“ gegen die USA verloren hatte, musste sie ihr Besatzungsgebiet an die USA abtreten, was uns dann als „Wiedervereinigung“ verkauft wurde?

    In Wirklichkeit hat nur die USA die Kolonie „DDR“ von der UdSSR vermacht bekommen?

    Es gibt übrigens sehr ernst zu nehmende Berichte, daß die Wiedervereinigung schon früher fest stand; die ganzen Demos waren nicht der Grund dafür, sondern es war bereits im Vorfeld abgemacht, daß die DDR untergehen sollte.

    Das würde dann die ganzen DDR-Politiker in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen, nämlich als hervorragende Schauspieler, die einfach nur so taten, als seien sie von den Entwicklungen „überrollt“ worden.

    Obwohl das für die unteren Chargen durchaus zutreffend gewesen sein kann.

    Ich habe aus sicherer Quelle die Bestätigung, daß es im Vorfeld der Wiedervereinigung Treffen zwischen hohen DDR-Politikern und West-Politikern gab, die alles genau geplant hatten.

  33. Leser schreibt:

    @KB,

    Ein Wunder, daß er nicht gelacht hat!

    L G

  34. Leser schreibt:

    @KB,

    „Nachts werden die faulen fleissig“

    Der deutsche ist deppert!

    Es ist wie ein Motor, den man drosseln kann. Eine Maschine. Bier, TV und Arbeit in D ermöglicht das alles.

    Der deutsche Heute, ist ein komplettes Idioten-Tier.

    Sie verstehen diese Maschine nicht.

    Die wenigen in allen Blogs träumen nur noch.

    L G

  35. ki11erbee schreibt:

    Wenn Du genau hinsiehst, erkennst Du, daß er schauspielert.

    Die einzigen, die das nicht erkennen, sind die, die er gerade verarscht und ihm sein Geseier abnehmen.

    Achte mal drauf; er muss sich oft das Lachen verkneifen!

  36. peter schreibt:

    Peter Feist zum Fall der DDR

  37. Kette schreibt:

    Ich sprech aus Erfahrung, die Ossis sind Charakterlich nicht besser oder anders als die da drüben!(bin ja Ossi) Ich hatte schon viele härten zu ertragen, ich schon aus einer zerrütteten gewaltätigen Familie komme und auch wegen anderer Dinge im Oberstübchen erkrankt bin. Nun ratet doch mal wer jeden Tag im Alltag dafür noch „bestraft“ und gemobbt wird, das er dadurch eben ein bisschen anders, also das schwächste Glied ist!? Genau ich! Obwohl ich eher noch mehr leiste als die meisten anderen! Der einzige der mir hier je geholfen hat ist ein Afrikaner(ohne mist)
    Dadurch konnt ich erstmal Selbstvertrauen aufbauen, sonst wär ich wohl schon in der Gosse! Da könnt ihr euch denken was ich von den „feinen“ Deutschen halte! Und trotzdem bin ich kein Antifant geworden!
    Nur mal ein Tatsachenbericht!

  38. ki11erbee schreibt:

    @Kette

    Nirgendwo im Artikel habe ich geschrieben, daß die Deutschen im Osten besser seien.

    Ich habe nur geschrieben, daß das mit der Misswirtschaft nicht stimmt, sondern der Mangel sehr wahrscheinlich auf Reparationsleistungen und exzessivem Export beruhte.

  39. Edward schreibt:

    Wusste garnicht dass die DDR an sie USSR Reperationen zahlen musste…danke für die Information

    Tja wenn die Deutschen ihre besten Waren immer exportieren und selbst nur ‚Ersatzprodukte‘ für sich behalten, dann erklärt es auch unter anderem warum ‚Made in Germany‘ im Ausland so heiß begehrt ist

    da wird ja wirklich das Beste vom Besten exportiert und die eigene Bevölkerung richtig schön verarscht

    Schade dass die DDR die selbe miese Nummer abgezogen hat wie die BRD

  40. ki11erbee schreibt:

    @Edward

    Vielleicht ist „Reparation“ nicht der richtige Ausdruck, weil diese formal erst mit einem Friedensvertrag eingefordert werden können, der ja nicht existiert.

    Sagen wir also, es handelte sich einfach um etwas, was die UdSSR sich nahm, weil sie aufgrund ihrer Rolle als Besatzungsmacht dazu in der Lage war.

    Wer hätte sie denn davon abhalten sollen?

    Und letztlich machten die UdSSR im Osten Deutschlands genau das, was Amerikaner, Engländer und Franzosen im Westen machten: den Besiegten ausschlachten.

    Auch dort gingen Güterzug-weise Waren in den Besitz der Kriegsgewinner über.

    Vae Victis.

  41. KDH schreibt:

    @ KB

    Wer soll denn mit wem den Untergang der DDR abgemacht haben?? Die Russen mit dem Westen? Die Russen wußten ganz genau, daß mit einem Fall der DDR der gesamte Osten, der RGW und damit ihr Einflußgebiet zerbricht. So dämlich waren die auch nicht.

    Der Tropfen, der in der DDR das Faß zum Überlaufen brachte, war, daß Gorbatschow von Honecker eine „längere Leine“ in Sachen Reisefreiheit wollte. So, wie es in Polen, Ungarn usw. schon war. Das wollte die gesamte DDR-Führung nicht. Sie sind am Misstrauen ihrem Volk gegenüber gescheitert! Der Rest hat nach der Grenzöffnung in Ungarn einen Selbstlauf angenommen, den kein Politiker mehr einfangen konnte. Und da Honecker keine Rückendeckung mehr aus Moskau hatte….

  42. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Ja, so wird es uns erzählt.

    Aber was man erzählt und was wirklich passiert ist, das sind oft zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Und es gibt ein paar eindeutige Indizien dafür, daß die Wiedervereinigung in Wirklichkeit schon seit langem geplant war…

  43. KDH schreibt:

    @ KB

    Was hätte denn der Westen Gorbatschow anbieten können, daß er einen großen Teil der wirtschaftlichen Existenz seines Landes UND den politischen Einfluß der SU „verkauft“? Die Russen wußten doch genau, daß was auch immer die Amis ihnen versprechen, sie brechen werden. Also warum sich auf solche Deals mit denen einlassen…

    Vielleicht war eine Wiedervereinigung Wunschdenken der Politiker. Aber da sind 89 zu viele Dinge passiert, DAS hätte niemand planen können.

  44. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Die Theorie besagt, daß die Sowjetunion den „Kalten Krieg“ verloren hat und sich den USA unterworfen hat.

    Und die UdSSR musste darum, genau wie jeder Kriegsverlierer, Tribut an die USA zahlen.

    Zum Beispiel in der Form, daß bestimmte Gebiete (DDR) den USA zugeschlagen wurden.

  45. RondoG schreibt:

    So ist es auch heute noch.
    Das Arbeitslager wurde nur ausgedehnt (Der Bund als vereintes BRD-Wirtschaftsgebiet) BRD + DDR Zusammenführung der Arbeitskraft (Arbeitssklaven).
    Es ist so wie du schreibst.
    Nur der treudoofe Schlafmichel merkt’s nicht und schreit weiterhin die Parole „Hauptsache der Wirtschaft geht es gut!“. Der Bunzeldeutsche definiert sich hauptsächlich über seine Nützlichkeit für andere die ihn ausbeuten.
    Es ist einfach nur noch verachtenswert! Wer gerne als Sklave lebt, und seine Zuhälter wählt, hat leider auch nichts anderes verdient. Diese Menschen sollen aber gefälligst die Leute mit Ahnung in Ruhe lassen und ihnen nicht ihre Selbstbestimmung ausreden. Wenn ich diesen Spruch schon höre, wenn jemand sagt, Hauptsache der Wirtschaft geht es gut, dann könnte mir oft die Faust entgleiten.
    Es muß mal endlich ein gewaltiges Umdenken stattfinden.

    LG

  46. ki11erbee schreibt:

    @RondoG

    Ja, es ist ein gewaltiger „Brain-Bug“ installiert worden.

    So, als würden Füchse auf einmal sagen: „Hauptsache, meinen Bandwürmern gehts gut“ oder die Schafe „Hauptsache, den Wölfen gehts gut!“

    Ritualisiertes Opferdenken.

  47. Pawel Pipowitsch schreibt:

    Der Betrieb meines Vaters produzierte Waren fast ausschließlich für das kapitalistische Ausland. Nur sehr Wenige waren fürs Innland. In die Sowjetunion ging aus diesem Betrieb nichts.

    @ Kb

    Sehr schöner Artikel wieder mal.

    „Es wird für mich immer unverständlicher, wie sich dann die Legende von der „Misswirtschaft“ der DDR bilden konnte, wenn doch jeder mit eigenen Augen sah, daß eigentlich genug produziert wurde, die Produkte aber verschenkt oder verramscht wurden!“

    Ich kann natürlich auch nur vermuten, aber wie sah damals „Vernetzung“ aus? Jeder Arbeiter sah die Tatsache, dass nur für den Export produziert wurde, nur für seine kleine Welt. Ob es ein Erfahrungsaustausch unter den Arbeitern DDR-weit gab, kann ich mir nicht vorstellen.

    Kurios war auch Genex.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Genex

    Hier konnte sich der DDR-Bürger seine selbsthergestellten Waren von seinen Westverwandten schenken lassen. 😉

  48. tomcatk schreibt:

    ot:

    Der Düsseldorfer Abgeordnete Nic Vogel (AfD) zu BILD: „Für diese Wahl haben wir keinen Fraktionszwang. Und die Wahl ist geheim.“ Vogel weiter: „Es mag sein, dass der neu Ministerpräsident mit AfD- Stimmen gewählt wird. Mit dem Koalitionsvertrag bin ich sehr zufrieden.“

    http://www.bild.de/regional/duesseldorf/armin-laschet/afd-waehlt-laschet-52319390.bild.html

    Ich sach nix mehr 🙂

  49. tomcatk schreibt:

    Doch, eins noch: Das zeigt nur den Charakter der Deutschen.

  50. Jim Jekyll schreibt:

    Die ostdeutsche „Revolution“ als wenig überraschendes „Ereignis“ wird bereits in diesem älteren Verschwörungsschwurbelstreifen (so sehen es zumindest unsere „skeptischen“ Zeitgenossen, KOPP=PÖSE) thematisiert:

  51. KDH schreibt:

    @ KB

    Wer die Russen und ihre Mentalität damals (heute noch mehr) kennt, weiß, daß sie sich nie unter irgendwas amerikanisches unterworfen hätten! Nicht, solange sie noch Luft holen können und über das damals vorhandene Waffenarsenal verfügen.

    Die Wiedervereinigung war reine Symbolpolitik der Amis, daß sie ohne einen Schuß in der Vorgarten der SU gelangen können. Natürlich war das für die SU keine Option! SO einfach geben die „ihrs“ auch nicht her.

    Gorbatschow wußte aber auch ganz genau, daß er die Wirtschaft des RGW, und der DDR im Besonderen unbedingt brauchte, um weiter den Amis Paroli zu bieten. Ein unzufriedenes DDR-Volk war da das pure Gift. Deshalb sein Wunsch nach „längerer Leine“. Dazu war die überalterte und bornierte DDR-Riege aber nicht willens. Man wollte es dem Volk in kleine Häppchen zugestehen, hat aber den „Druck auf dem Kessel“ massiv unterschätzt.

    Die anschließenden Ereignisse haben sich vielleicht einige in Washington und Bonn gewünscht, aber ernsthaft damit gerechnet, oder gar vorgeplant hat das niemand. Der Einfluß eines „nur“ 16-Mio-Volkes war damals einfach zu wenig steuerbar.

  52. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Sieh es, wie Du es sehen willst.

    Ich sehe es anders.

  53. vde schreibt:

    natürlich ist da auch propaganda dabei, wurde von der ARD ausgestrahlt, aber hier werden auch namen der westdeutschen abnehmer genannt, interessant, wer da alles von profitiert hat………… natürlich auch die bürger des westens..

  54. ruebezahl99 schreibt:

    @ki11erbee
    @KDH !
    Ein durch „Erziehung“ (Dressur) eingeschränktes Vorstellungsvermögen sollte man nicht überdehnen !!
    Wenn die Bereitschaft zu erkennen ist die „Offiziele Version“ nicht als ewiges Dogma zu betrachten sondern, von sich selbst aus, auch gezielten Fragen zu unterwerfen . dann ist es erst mal gut..
    Hab`sch glei was….:-)
    Bekanntlich waren es ja die Genossen Niemand, Keiner und Reiner Zufall die den Zug aus der Prager Botschaft unbedingt über eine Route Dresden, Leipzsch u.s.w. geleitet wissen wollten.
    Das war bekanntlich dann der „Dammbrecher“….und man brauchte nur pro Bahnhof `ne Handvoll „Hauptanimateure“…

    Mit dieser Betrachtungsebene schaue ich aber auch was jetzt so versucht wird in Hamburg zusammenzuköcheln…. 🙂

  55. Inländerin schreibt:

    Ich habe diese Chose nie als Wiedervereinigung gesehen. Das war eine Annexion von 108179 Quadratkilometer Land sowie 18 Millionen Neukunden. Und was wurde in Blitzesschnelle gemacht? Die Straßen, damit der ganze Wessi-Schxxß auch den letzten Ort überschwemmt.

  56. palina schreibt:

    @Inländerin
    genau – eine Annexion.
    Wer jemals in der DDR war, wusste ganz genau, dass die niemals auf die Strasse gingen und gegen was protestierten.
    Das hat irgend jemand „organisiert.“
    Wie das funktioniert wissen wir alle.

  57. frundsberg schreibt:

    @KDH

    Nelson Rockefeller begrüßt Chruschtschow, den berüchtigten »Schlächter« von Budapest.

    David Rockefeller eröffnete 1973 die erste Filiale einer US-amerikanischen Bank in der Sowjetunion.

    Wenn die kommunistischen Diktatoren die USA besuchen, besuchen sie nicht die Arbeiter- oder Gewerkschaftsführer, sondern pflegen ihre freundschaftlichen Beziehungen zu industriellen Führern. Es gibt nur wenige Versuche der roten Diktatoren, sich mit der Arbeiterklasse zu identifizieren. Hier begrüßt Nikita Chruschtschow den anerkannt pro-kommunistischen Industriellen Cyrus Eaton. Eaton begann seine Karriere als Sekretär von John D. Rockefeller, und man nimmt an, daß die Rockefeller-Familie zum größten Teil für seinen Aufstieg verantwortlich ist.

    Was wissen wir schon, was dort vorab abgesprochen wurde oder was nicht.

  58. einfuhx schreibt:

    Und wie Oma immer zu sagen pflegte: „Jetz hamwa den Salat“

    Lg

  59. KDH schreibt:

    @ frundsberg

    Stimmt, was wissen wir schon, was die abgequatscht haben! Aber die DDR als Kriegsbeute mit erzwungener „Wiedervereinigung“ und den danach absehbaren Zusammenbruch des „Ostens“ plus Zerfall der SU als Kollateralschaden…. da reicht mein eingeschränktes Vorstellungsvermögen tatsächlich nur, das Jelzin am miesesten Tag seiner Trinkerkarriere zuzutrauen.

    Trotzdem interessant, wer da so alles mit wem über die Jahre zu tun hatte.

  60. Wetterfrosch schreibt:

    Ich glaube die Menschheit ist ein großer Ameisenhaufen und die Deutschen sind die Arbeiterameise. Würde mich nichtmal wundern, wenn dieses Ansiedlungsprojekt dazu gedacht ist die Deutschen ins Ausland zu verscheuchen, weil man sie in den nächsten Jahrzehnten woanders zum Bauen braucht. Wenn das Eis schmilzt ist eh die Hälfte Deutschlands futsch. Auf der anderen Seite verkommt die Gesellschaft hier so sehr, dass obiger Gedanke noch eher Hoffnung darstellt 😀

  61. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Jelzin hatte angeblich die Aufgabe, die UdSSR abzuwickeln, weil die USA den kalten Krieg gewonnen hatten.

    Das soll der Grund dafür sein, warum unter Jelzin die Oligarchen aufstiegen, die sich das ganze Volkseigentum einverleibten.

    Hier findest Du die dazugehörige Doku:

    Anschauen, nachdenken, dann reden wir weiter^^

  62. wolf147 schreibt:

    Es ist bekannt das vor der Machtergreifung Putins der gesamte Kreml von US Spionen und Zuträgern durchsetzt war. Erst Putin hat das Spiel beendet und die Russen von den Amerikanern und Israelis befreit die dem Russischen Staat seit und vor dem Kalten Krieg massiv zersetzt und unterwandert hatten. Ich erinnere mich auf den Druck den Putin auf die Oligarchen ausgeübt hat und wie der Westen gejammert hat. Genau bring ich das aber auch nicht mehr zusammen. Sehr guter Artikel.

  63. basilicus schreibt:

    Zum Artikel „Die „Misswirtschaft“ in der DDR“ möchte ich den Lesern hier diese Forschungsarbeit von 2006 nahelegen:
    War die DDR bankrott und total marode? –
    Fiktion und Wirklichkeit 1989

    http://freygang.draydns.de/wissen/War-die-DDR-wirklich-pleite.pdf

  64. impact1980 schreibt:

    Woher diese Lüge über die Misswirtschaft kommt, weiß ich nicht, und die allermeisten Ex-DDR-Bürger auch nicht. Aber dass niemand gegen diese Wahrheit was gesagt hat, ist eine weitere Lüge. Jeder, wirklich jeder, den ich persönlich aus meiner Jugend in der DDR kenne, aus der Familie oder dem Freundeskreis, hat schon wenige Wochen nach der Wiedervereinigung zu hören bekommen: „Euch müssen wir erstmal das arbeiten beibringe.“ Da kam uns sowas von die Galle hoch, was glaubten diese „Wessis“ eigentlich, was wir die ganzen Jahre gemacht hatten? Wenn wir denen erzählt haben, woher ihre tollen Sachen kamen, hat man uns ausgelacht und es abgestritten. In meiner direkten Heimat, am „SüßenSee“ im Mansfelder Land wurden Pfirsiche und Aprokosen für den Export angebaut, meine Stieftante arbeitete in Halle/Saale in einer Konservenfabrik, wir wußten genau, dass das alles in die BRD ging. Und da man sich nicht offiziell negativ äußern durfte, da kam man gleich vor den Abteilungsleiter oder schlimmer noch, es wurde die Stasi informiert, machte man halt seine Witze darüber. Aber jeder wußte, dass das natürlich keine Witze waren. Auch das war ein Grund, warum es eine „Regierungs-absetz-Bewegung“… das hat null mit dem tollen „Neuen Forum“ zu tun oder sonstigen Leuten, die später an der Widervereinigung zugange waren. Es sollte ursprünglich lediglich die Regierung zum Rücktritt gezwungen werden, um Neuwahlen zu erreichen und die Wirtschaftsgüter endlich der Bevölkerung zuzuführen. Aber zurück zur „Wehr gegen die Misswirtschaftslüge“…. eben oben genannte Tante heiratete nach Flensburg und wir fuhren dort 2-3 mal im Jahr hin, mindestens jeden Sommer. Und wirklich jedesmal kam es zum Thema Wirtschaft in der DDR und meine Mutter und ich konnten uns den Mund fusselig schwatzen, dieser Herr glaubte uns nicht ein Wort, weder zurm Import, obwohl siene eigene Frau das bestätigte noch zu den 1-DM-Ausverkäufen der treuhand. Meine Mutter konnte nach solchen Debatten nur noch heulend den Raum verlassen und der Urlaub war versaut. Jahre später zog ich zu meinem Lebensgefährten nach Hamburg und erlebte genau das selbe. Egal mit welchem seiner Freunde oder Verwandten wir auf dieses Thema kamen, es wurde mir einfach nicht geglaubt, Wir Ossis würden immernoch der kommunistischen Propagandalüge glauben! Da kennt man 30 Jahre die Wahrheit, aber keiner glaubt sie… da wird man fast wahnsinnig kann ich euch sagen! Heute bin ich selbst über 40 und wenn ich solche Kommentare lese wie „wer nichts dagegen sagt ist mit schuld“, dann geht es mir wie meiner Mutter, ich muß heulen, über meine Machtlosigkeit!
    LG die Lebensgefährtin 🙂

  65. Kuno schreibt:

    @killerbee: Wieder ein sehr gute Artikel. Meines Erachtens ist es noch erwähnenswert, dass die NVA mehr oder weniger ein Arbeitsdienst war, der vom Ansatz her Lenins Arbeitsarmeen folgte. Honecker kaschierte dies geschickt als Abrüstung in dem er u.a. sechs Panzereregimenter auflöste, um diese Soldaten in der Wirtschaft malochen zu lassen. Nur ein Beispiel, ein anderes dass NVA Bausoldaten den Fährhafen Mukran im Akkord bauten. So wurden gut ausgebildete DDR Facharbeiter als NVA Soldaten zu absoluten Billigarbeitskräften. Der Sold eines Rekruten lag zwischen 150 und 180 Mark der DDR. EIn Facharbeitergehalt bei irgend etwas um die 500 bis 800 Mark. Mahct pro Monat eine satte Ersparnis für die SED Turbokapitalisten.

  66. smnt schreibt:

    Früher hatten wir Misswirtschaft,
    heute haben wir,
    „Miss Wirtschaft“;
    -Tusch !

  67. Leser schreibt:

    @Kuno,

    Erwähnenswert ist auch die Zwangsarbeit in DDR Gefängnissen.
    Ikea u.s.w.

    Oder

    L G

  68. Leser schreibt:

    Manche Sachen wusste ich selbst noch nicht.

    Das perverse daran in das perverse darin.

    L G

  69. sk schreibt:

    Hier wurde und wird der Nutzen des Deutschen Volkes in West und vor allem Ost ebenfalls gemehrt:

    Wohnungsverkäufe 2004/2005
    Objekt/Verkäufer Wohnungen Preis Käufer
    Viterra 140 000 7 000 DAIG
    GAGFAH 82 000 3 500 Fortress
    GSW 65 700 2 100 Cerberus
    WCM 31 000 1 130 Blackstone
    Nileg 30 000 1 500 Fortress
    Baubecon 20 000 1 000 Cerberus
    GEHAG 18 000 1 000 Oaktree
    DAL 13 500 Babcock & Brown
    Degewo/Köwoge 2 652 Cerberus

    Quelle: Berliner Zeitung (und andere) und Wiki
    Ich hoffe die Formatierung ist nicht zerschossen.
    Preise in Mio. EUR

    Zitat aus der Zeit:
    Im Fall der Baubecon sollen es, so ein Brancheninsider, auf das Jahr gerechnet durchschnittlich rund 80 Prozent Rendite auf das ursprünglich eingesetzte Eigenkapital sein. Cerberus selbst will sich dazu nicht äußern.

  70. Leser schreibt:

    Wenn man sich diese Dokus angesehen hat, fällt es wieder auf.
    Arbeitslager Deutschland.

    In keinem dieser Videos kommen feindliche Besatzer vor!
    Kein Peitsche schwingende Russe oder Ami!

    Produzieren, Produzieren….

    Wie kann man besser Lohn einsparen als mit Gefangenen?
    Auch die Aussagen im Video sind sehr bezeichnend.

    Gerade die Betroffenen. Ulbricht mal die Hand schütteln….
    Wir haben das geliebt….
    Es war eine Familie….

    Kompletter Wahnsinn!

    Das sind ja Aufnahmen aus den 60er und 70er.

    Wer wundert sich über das Verhalten heute?

    L G

  71. wordyallan schreibt:

    Das erzähle ich dauernd. Zwei freundliche Mächte tauschen Agenten aus und man schießt an der Mauer auf Menschen und im Hinterhof werden Produkte für den Feind produziert. Für wie dumm muss man frei denkende Menschen halten? Anscheinend waren die meisten dumm genug. Als die DDR aufgrund Taiwan und Co. zu rückständig und teuer war, gab es dir große Sanierung am 03.10. und man hat die Konsumenten dafür auch noch blechen lassen.

    Was für ein Wahnsinn.

  72. Obacht schreibt:

    Kurze Frage in die Runde:

    Weshalb genau hat die UDSSR den Kalten Krieg verloren?

  73. KleinErna schreibt:

    OT

    Aktuelles von unserer Polizei, die wegen Dauerüberlastung oftmals leider auch nichts machen kann: http://www.bz-berlin.de/berlin/hamburg-berlin-party-polizisten-foto

  74. sk schreibt:

    @KleinErna

    Hier sage ich sogar noch ganz klar: Na und? Lass doch feiern.

    Viel interessanter an den Fotos finde ich die durchgängig schwarze Oberbekleidung der Feiernden. Das sieht eher aus wie eine kleine Kampfgruppe der Antifa bzw. des schwarzen Blocks kurz vor dem „Agent Provocateur“ Einsatz. Zur besseren Steuerbarkeit dann diesmal direkt aus den eigenen Reihen.

  75. ddr optimist schreibt:

    wieso fragen sich hier leute allen ernstes, warum der westen dieses märchen von misswirtschaft (vor der wende) und faulen ossis und maroden betrieben nach der wende verbreitet haben?

    vor der wende war das pure propaganda und gehirnwäsche, um dem dummen einheimischen (dem wessi) UND dem westfernsehen schauenden ossi die angebliche überlegenheit des kapitalistischen systems und die unterlegenheit des sozialismus immer und immer wieder einzutrichtern. (die wären schön blöd, wenn sie diese 2 fliegen nicht mit einer einzigen klappe hätten erwischen wollen). das ist mediale zermürbung. kennt man ja von heute auch.
    dem wessi wurde „sein“ besatzersystem als das beste verkauft – damit er sich nicht so „unfrei und unterdrückt“ fühlt, als wenn er im osten besetzt worden wäre.

    daß ein großteil der ware aus diesem „misswirtschaftssystem“ kommt, wurde ja auch nicht groß breitgetreten, nicht wahr? warum wohl?

    und NACH der wende haben die west-oligarchen diese wahnsinnskonkurrenz natürlich 1. zerschlagen müssen (um sich selbst zu erhalten) und 2. haben sie sich gleich dran bereichert. den normalos den WAHREN grund für diese handlungsweise zu vermitteln (nämlich daß die VEB’s sonst dem westkonglomerat ernsthaft gefährlich hätten werden können), das kam selbstverständlich nicht in frage. lieber ist man weiter auf dem lügenzug weiter gefahren und hat sich als „wohltäter“ und samariter gegeben, daß man diese ach so wertlosen betriebe überhaupt für 1 mark unter die eigenen fittiche nimmt und nach kapitalistischem vorbild „aufpäppelt“ und zu „konkurrenzfähigen firmen“ umbaut. jaja. das mit dem über den tisch ziehen und dabei noch was von nestwärme erzählen, das konnten sie gut.

  76. Käser schreibt:

    Es ändert sich nichts, wenn man nichts ändert.Jammert nicht, verweigert und kämpft,

  77. Einer aus Innsmouth schreibt:

    Zur Quelle des Bildes von der warenlosen, nichts produzierenden DDR verweise ich auf die Zeitung mit den vier Buchstaben. Die hat diese Propaganda in ihren Blütezeiten in den 70ern und 80ern täglich in die Öffentlichkeit der BRD getrötet.

    Die DDR-Wirtschaft muß man m.E. differenzierter betrachten. Etliche Branchen waren in der Tat marode bzw. international nicht wettbewerbsfähig. Ein entscheidender Faktor im Zuge der bewußten Zerstörung der DDR-Industrie war die 1:1-Umstellung von D-Mark und Ostmark durch Kohl. Bedingt durch die virtuellen „Schulden“ der Betriebe waren diese in der Folge sofort bankrott. (Siehe „Die Plünderland-Verschwörung“ bei youtube.)

    Hätte man auf diese gezielt zerstörerische Maßnahme verzichtet und die Währung nach realem Wechselkurs umgestellt, dazu Enteignungen rückgängig gemacht und im Sinne Herrhausens nun v.a. die osteuropäischen und asiatischen Märkte beliefert, wären die „neuen Bundesländer“ binnen weniger Jahre auf die Beine gekommen. Aber dann hätte man keine Absatzmärkte für die Überproduktion der BRD gehabt, keine herrliche Zwietracht zwischen „Ossis“ und „Wessis“, keine prekarisierten Jugendlichen als Nazi-Darsteller und, und, und…

  78. smnt schreibt:

    Höchstwahrscheinlich
    ist dies Dein bester Artikel bislang.

  79. Gesperrter schreibt:

    @smnt
    Kann ich nicht sagen… Killerbee war letzte Woche (obiger Artikel ist ja von Sonntag) insgesamt in Hochform!
    … um auch einmal ein Lob loszuwerden… 🙂

  80. Jim Jekyll schreibt:

    @what? Es ist schließlich Wahlkampf! (Sprich: „Geben“, um es anschließend wieder wegzunehmen!) 🙂
    Und wie ich unsere „Elite“ zu kennen glaube, wird mit einer an sich nicht schlechten Idee durch die Umsetzung der Sinn und Zweck ins Gegenteil verkehrt (wie etwa zum Beispiel aus den Krankenkassen ein Selbstbedienungsladen für den „medizinisch“-industriellen Komplex geworden ist)!
    „BGE erhält jeder Bürger dieses Landes …“
    Zukünftig sieht das wohl so aus: „Bürgerrechte“ können einem entzogen werden, wenn man zum Beispiel nicht-konforme Meinungen oder gar (ganz besonders schlimm!) Verschwörungstheorien öffentlich macht, sprich: HASSverbrechen begeht.
    Jeder Bürger bräuchte auch ein eindeutig ihm zugeordnetes Konto, und da lachen uns ja bereits die geplante, anstehende Bargeldabschaffung sowie Zwangsverchippung entgegen! 🙂

  81. Leser schreibt:

    Für alle hier, die sich einmal ein Bild vom Denken dieser Subjekte machen möchte.

    Der wusste sehr genau was er tat.
    L G

  82. Inländerin schreibt:

    Da momentan Lobe angesagt sind, möchte ich mich unbedingt anschließen.Ein besonders augenöffnender Artikel.

    Mir ist in der Zwischenzeit noch eine Episode eingefallen: Im Studium gab es schon mal in einer Versammlung die Frage, wo denn die vielen produzierten Waren denn blieben, z. B. gäbe es doch in den Läden kaum etwas zu kaufen. Die Antwort kam dann von einem Professor, von dem man wußte, daß er immer wieder mal nach Nahost flog, um dort Geschäfte für die DDR abzuwickeln: „Die Verkäuferinnen sind nur zu faul, die Ware auszupacken!“

  83. sk schreibt:

    „Die Verkäuferinnen sind nur zu faul, die Ware auszupacken!“

    Wie die Griechen!

  84. Otto J. schreibt:

    Super Artikel, KB. Eigentlich ist schon alles gesagt. Eine Draufgabe zum Zwecke der Festigung kann jedoch nie schaden:

    Die DDR – Plünderung im Namen der Einigung.

    Eine ebenso sehenswerte wie wissenswerte Doku. Es geht dabei ganz klar hervor, wem die sogenannte (Wiederver)) Einigung im Nov 1989 dienen sollte; ganz bestimmt nicht den mehr als 16. Millionen damaligen DDR – Bürgern.

    mfg, otto just

  85. Leser schreibt:

    @Otto J.

    Vielen Dank.
    Schön wie sie immer von Fehlern reden. Fehler hier, Fehler dort.
    Das der Fehler der Zweck ist, werden wir in den Medien nie hören.

    L G

  86. Mic Gold schreibt:

    „Die Verkäuferinnen sind nur zu faul, die Ware auszupacken!“

    Wie die Griechen!

    ——

    Mir tut es jedes Mal in der Seele weh, wie sehr „Griechenland“ auf den Hund gekommen ist bzw. wie „über die Griechen“ gesprochen wird. Was hat die „moderne Zivilisation“ deren Vorfahren nicht alles zu verdanken… Erfindung der Dekomkratie (gut, kann man drüber reden ob die optimal ist – aber alleine der Grundgedanke ist revolutionär), Wissenschaft, Philosophie bis hin zu weltgeschichtlich wohl einzigartigen militärischen Leistungen. Ich frage mich, ob es dort nochmals zu einer erneuten „Solonischen Verfassung“ kommen wird. Meiner Ansicht nach ist dies das Einzige, was helfen würde.

  87. smnt schreibt:

    Und täglich grüßt das Murmeltier,
    äh „Miss Wirtschaft“.
    -„Erstmals seit fast zwei Jahren – Union knackt die 40-Prozent-Marke“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article166013286/Erstmals-seit-fast-zwei-Jahren-Union-knackt-die-40-Prozent-Marke.html

  88. weichgespuelt schreibt:

    im prinzip ist der artikel richtig. in der hauptsache hat der russe alles rausgesaugt

    aber:
    arbeit! trotz das nur 10 paar schuhe, meisst teure im schuhladen standen, gab es doch 3 verkäuferinnen die auch alle jeden monat ein paar ddr-mark aufs kto bekamen.
    z.b. wurde für quelle/universum und auch für die Bundeswehr(klamotten) produziert.

    die ddr-bonzen/stasi sind nicht nur davon gekommen. sie sind teils in westdeutsche politik oder ins westdeutsche beamtentum übernommen wurden. 1:1. Alte stasikader bekommen heute noch beamtenpensionen.
    Ist auch logisch zu begreifen wenn man das system kennt.

    was den akt export angeht so empfehle ich target 2 zu verstehen. dann weiss man etliches mehr. denn wir produzieren die mercedes nicht nur, sondern bezahlen die exportierten teils selbst. merkt nur keiner, da ja angeblich exportweltmeister. Exportweltmeister ist je nach rechenart auch nicht falsch,. allerdings bezahlen wir z.b. den überschuss quasi zu 100% selbst. Das ist zwar nicht so schriftlich festgelegt, aber eben realität.

  89. Leser schreibt:

    Was ist das für ein Feind?

    Huch, ich verlasse Dich, Schnief!
    Man sollte sehr schnell wieder lernen ein Mann zu sein.

    Es ist nie zu Spät!
    Ich habe mir gerade einen Heiratsantrag gemacht! Ehe für Alle.
    Ich heirate mich selbst. Steuerklasse 4 Bitte. Was für eine geile Zeit!

    L G

  90. Thorsten schreibt:

    @Otto,
    es hat bei diesem Beitrag lange gebraucht, bis ich in deinem Kommentar erstmals die korrekte Bezeichnung „Einigung“ gelesen habe.

    An alle: Wie kann man sich nur des Feindes Vokabular bedienen und den Begriff „Wiedervereinigung“ für die Fusionierung zweier Verwaltungskonstruktionen benutzen, die dazu offenkundig niemals gültig, nicht einmal geltend stattgefunden haben kann.

    Eine tote Mutter kann nicht ihr ungeborenes Kind heiraten.

    * 17. Juli: Streichung des Art. 23 GG (Geltungsbereich der BRD), juristisch wirksam am 29. Juli.
    * 03. Oktober: Beitritt der „neuen“ Länder in den Art. 23 – unmöglich!
    * 14. Oktober: Gründung der Länder, die dem Art. 23 beitreten.

    Für alle Pappnasen, die noch weiterhin an einen „Rechtsstaat“ glauben wollen, sei als Pappnasen-Argument gesagt, dass selbst das größte Puppentheater namens BVerfG den Einigungsvertrag schon 1991 als ungültig und nichtig abgestempelt hat.
    Vergesst den Begriff „Wiedervereinigung“!

    Auch wenn hierzulande die Einhaltung von Verträgen, Gesetzen, Urteilen, etc misstrauisch entgegengeblickt wird, so bleiben die Gesetze der Militärregierung (SHAEF) weiterhin höherrangig gültig. Und man kann sich darüber wundern, dass diese ausnahmsweise exakt eingehalten werden. Die 90% Deutschen mit Nazikennkarte in der Tasche werden rechtens ausgebeutet und geplündert… und das so lange bis sie ihren Auftrag erfüllen oder endgültig untergehen.

    Herzliche Grüße

  91. Jim Jekyll schreibt:

    Trallali, trallala …
    Nicht nur Reichsbürgerpackterroristen bedrohen unseren freiheiltich-demokratischsten Rechts-Staat aller Zeiten, auch die Terror-Rentner von der RAF greifen wieder an (wir erinnern uns, mit Panzerfäusten!) – Nur gut, dass wir rechtzeitig durch die Nachrichten unserer Wahrheits- und Qualitätsmedien gewarnt wurden!!!
    http://www.n-tv.de/politik/Polizei-erhoeht-Druck-auf-Ex-RAF-Terroristen-article19910330.html

  92. Otto J. schreibt:

    Thorsten

    es hat bei diesem Beitrag lange gebraucht, bis ich in deinem Kommentar erstmals die korrekte Bezeichnung „Einigung“ gelesen habe.

    Danke !!! Für mich klar, weil eine echte Wiedervereinigung völlig anders geht. Eine valide Wiedervereinigung lief beispielsweise 2014 auf der Krim vom Stapel indem sich die Krimbewohner einerseits mittels Referendum von der Ukraine abgespalten haben [sezession] um dadurch anderseits mit dem Russischen Mutterland, der Russischen Föderation wiedervereint zu sein.

    Zwischen Amerika, Kohl und der vor sich dahin sterbenden UDSSR hingegen gab es mit Bezug auf die DDR bloß eine einzige Einigung, und zwar waren sich diese drei Genannten als „Kriminelle Verreinigung“ vereint so ziemlich Einig, die 1990 noch immer intakt gewesene Volkswirtschaft / Industrie der ehemaligen DDR, am Altar der westkapitalistischen Faschisten zu opfern, mittels Lug, Betrug und Verramschen zu Spott- und Schleuderpreisen, Hauptsache zum Nachteil der damaligen DDR-Bürger, hinterlässt es zumindest im Nachhinein betrachtet den Eindruck.

    mfg, otto just

  93. Jim Jekyll schreibt:

    Man muss sich nur ein wenig über die eigentliche Wortbedeutung bewusst werden, gerade das Deutsche ist da sehr direkt!
    Ein normalerweise wertneutrales Verb wird durch ver- (Zustands- oder Positionswandel, fast immer über das Ziel hinausgehend) verstärkt, meistens wandeln sich die Worte bedeutungsmäßig dadurch in Negative,
    ver-kennen, ver-rennen, ver-tun, ver-raten
    nur wenige – scheinbar – ins Positive
    ver-stärken, ver-lieben
    oder bleiben zumindest neutral
    ver-schieben, ver-einigen
    und sogar eine eher unschöne Tätigkeit wird ganz plötzlich
    doppelplusgut (besonders im Kontext wir Pack und „Elite“):
    ver-treten

  94. sk schreibt:

    @JJ

    Beim Lesen des Artikels musste ich echt lachen. Ganz großes Theater beim Comedy-Sender n-tv.

    Deutsche Ermittler hatten in einem Fluchtauto ein Stück einer niederländischen Zeitung gefunden.

    Klar, vor dem Überfall auf den Geldstransporter nochmal die Checkliste durchgehen:

    – AK geladen und gesichert? Check!
    – Panzerfaust Feder geschmiert und eingerastet? Check!
    – Kaugummi? Check!
    – Personalwausweis auf Tasche? Check!
    – Handy für FB Selfies geladen und eingeschaltet? Check!
    – Einsatzbefehl vom V-Mann? Check!
    – Mit E10 vollgetankt? Check!
    – Börsenkurs Heineken? Irgendjemand? Burkhard? Daniela? Verdammt!

    Und so kam es, dass die knallharten Profis schnell noch am Kiosk in Maaskantje vorbeischauten.

  95. peter schreibt:

    Ein Staubsaugervertreter versucht seine Staubsauger loszuwerden.
    Ein Volksvertreter versucht …

  96. KleinErna schreibt:

    @sk 27. Juni 2017 16:47 h

    Dazu habe ich eine etwas differenziertere Sichtweise. „Na, und. Lass doch feiern.“ käme mir persönlich da nicht über die Lippen.

    Ich pflichte Dir ohne Frage darin bei, daß jeder in seiner Freizeit/in seinem Privatleben grundsätzlich tun und lassen kann, was er will. Allerdings bin ich auch der Meinung, daß im öffentlichen Dienst Beschäftigte und hierbei insbesondere Beamte (insbesondere dann, wenn ihnen eine Vorbildfunktion zugeschrieben wird) eine dem Amt entsprechende charakterliche Eignung vorweisen sollten, um nicht fehl am Platze zu sein. Und wenn das, was in den Medien über den Vorfall berichtet wurde zutreffend ist (was ich hier durchaus annehme), so kann ich Deine Sichtweise nicht teilen.

    Meiner Meinung nach befanden sich die für den G20 abgesandten Hundertschaften auch nicht in ihrer Freizeit, sondern sie befanden sich eindeutig im Amt – jedoch in Warteposition (Bereitschaft). Aus Erfahrung weiß ich auch, daß Vorgesetzte im öffentlichen Dienst gerne sehr lange ‚zusehen‘, bis irgendwelche Disziplinarmaßnahmen ergriffen werden. Nachdem also die ‚Feiernden‘ zurückgepfiffen wurden, dürfte wohl schon Einiges vorgefallen sein.

    Deiner Einschätzung im zweiten Absatz Deines Kommentars dagegen möchte ich nicht unbedingt widersprechen.

  97. sk schreibt:

    @KleinErna

    Wo du es grad schreibst… du hast vollkommen Recht. Das war keine Privatveranstaltung sondern die waren im Dienst. Das war mir im Moment des Verfassens des Kommentars gar nicht bewusst.

  98. Leser schreibt:

    Was evtl. auch eine schöne Erinnerung hervorzaubert…

    Der Kanal ist etwas für Leute welche sich einmal mit den Rezepten der DDR befassen möchte. Not macht erfinderisch. OK, gehungert habe ich als Kind nicht.

    Das Highlight sind die DDR Brötchen.

    L G

  99. peter schreibt:

    sorry,, nochmal ich. Find ich aber wichtig euch zu sagen

    Peter Sutherland, UN-Sonderberichterstatter für Migration, ist beispielsweise einer der Drahtzieher, der absolut entschlossen ist, die Homogenität der Völker zu zerstören.

    « Jeder Idiot, der die Tweets liest die besagen, dass ich dazu entschlossen bin, die Homogenität der Völker zu zerstören, hat verdammt recht. Ich bin dazu entschlossen! Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich es tun, inklusive meines eigenen Volkes. »
    Peter Sutherland, UN-Sonderberichterstatter für Migration

  100. Alfred Z. schreibt:

    @Leser:

    Bei dem Video wird einem speiübel. Honecker war, wie Hitler sagen würde, ein unsäglicher Untermensch. Berechnend und dazu ein pädophiler Bastard, der aus Öffentlichkeitsgründen mit Margot verheiratet wurde. Widerliche Gestalt.

    OT:

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sex-attacke-in-hirschau-mann-auf-rad-rammt-kinderfahrrad-maedchen-10-in-wiese-gezerrt-zeugen-ueberwaeltigen-polizeibekannten-syrer-a2150788.html

    ‚Die Bonzen führen Krieg gegen das eigene Volk und die Ausländer sind ihre Soldaten.‘

  101. Tanadug schreibt:

    OT
    Fundstück:

  102. Tanadug schreibt:

    Bin mir nicht sicher (Idiocracy 🙂 ) ob ich den Link vergessen habe, oder ob er erst freigeschaltet werden muß.
    Bei Letzterem diesen Post ignorieren.

  103. Otto J. schreibt:

    @KB

    Vielleicht ist „Reparation“ nicht der richtige Ausdruck, weil diese formal erst mit einem Friedensvertrag eingefordert werden können, der ja nicht existiert.

    Ganz sicher sogar wäre das Wort „Reparation“ mit Bezug auf die DDR-Ausbeutung völlig unangebracht. Gott sei dank, hast Du die Lösung bzw. wie man das Vorgehen beschreiben könnte, gleich mitgeliefert, weil es heißt:

    Sagen wir also, es handelte sich einfach um etwas, was die UdSSR sich nahm, weil sie aufgrund ihrer Rolle als Besatzungsmacht dazu in der Lage war.

    Genau so war es nämlich auch; und wer hätte sich der UDSSR tatsächlich wirksam in den Weg stellen können zu den damaligen Zeiten ? Nicht mal die Amerikaner konnten das, aber das ist wohl ein anderes Kapitel was außerdem bis zum heutigen Tag unverändert anhielt und das aus gutem Grunde 😉

    mfg, otto just

  104. Notarzt schreibt:

    @Peter

    „Peter Sutherland, UN-Sonderberichterstatter für Migration…“

    Auch wenn einem der Hut hochgeht, wenn er das Gelabbere dieses Subjekts liest – er ist kein müdes Gegenargument wert…

    Dieses verkommene Subjekt – ebenfalls gespuckt auf seinen Namen – hat ja vielen Herren gedient

    UN, Goldman Sachs, Bilderbergern, BP, London School of Economics, GATT, WTO, EU-Kommission, Trilateraler Kommission und European Round Table und das werden längst noch nicht alle sein…

    dieser Mann geht also öffentlich einher und fordert die EU auf, jegliche (eventuelle) Reste von Moral und Anstand über Bord zu werfen und die ethnische Homogenität ihrer Mitgliedsstaaten gezielt zu zerstören.

    Da der „gute Mann“ ja noch lebt, hätte der eine, oder der andere vielleicht auch noch die Möglichkeit, nicht nur auf seinem Namen, sondern ihm direkt in’s Gesicht zu spucken

    Zumindest „Teeren und Federn“ sollte erlaubt sein…

    😉

  105. peter schreibt:

    Oh, Notarzt..das erfüllt den Tatbestand der Hassrede …..

  106. peter schreibt:

    .

  107. peter schreibt:

    zum Thema Demokratie gefunden bei lupocattivo:

    Ich hatte mir seinerzeit extra ein Wörterbuch Altgriechisch-Deutsch besorgt, um die wahre Bedeutung von ‚Demokratie‘ zu ergründen.
    Ich habe noch den Nachdruck einer alten Ausgabe, in der das Deutsche noch in Fraktur gedruckt ist – ein untrügliches Zeichen dafür,
    daß daran noch nichts manipuliert worden war.
    Im Weiteren mußte ich feststellen, daß das Wörterbuch allein nicht ausreicht, denn ich mußte überdies auch noch einen Altphilologen bemühen.
    Ich zitiere auszugsweise aus meiner Ausarbeitung „Demokratismus und Nationalsozialismus – ein Vergleich“.
    Zitat:
    Das ursprüngliche Zeichen einer Kultur ist die Sprache!
    Erst nach ihr kam alles andere!
    Gedankengut kann erst durch eine Sprache erkannt und verbreitet werden.
    Und nun möchte ich einen Vergleich anstellen.
    Wer sich schon „demokratisch“ und „Demokrat“ nennt, zeigt damit, daß er entweder nichts begriffen hat oder ein $y$t€mknecht ist!
    Dazwischen ist nichts!
    Wenn Demokratie etwas Gesittetes wäre, so wäre dafür auch ein Deutsches Wort in Gebrauch!
    Uns wird immer vorgegauckelt, ‚Demokratie‘ bedeute ‚Volksherrschaft‘.
    Das ist aber ganz und gar nicht der Fall!
    Demokratie ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Altgriechischen und besteht aus den Bestandteilen ‚Demos‘ und ‚kratein‘.
    Das Hauptwort ‚Demos‘ bezeichnet in Wirklichkeit nicht das Volk, sondern den Steuerzahler, im übertragenen Sinne also die ’steuerzahlende Masse‘ und damit die ‚Masse‘ überhaupt!
    Das hat mit einem Volk als einer natürlichen Einheit Gleichgearteter aber auch überhaupt rein gar nichts zu tun!
    Steuern kann in einem Lande schließlich jeder bezahlen, gleichgültig, welcher Abstammung er ist.
    Das ‚Volk‘ als natürliche Einheit Gleichgearteter heißt im Griechischen ‚Laos‘, also gänzlich anders!
    Die ganze Tragweite des Betruges der Demokratisten an den Unbedarften erweist sich jedoch erst im zweiten Wortteil von ‚Demokratie‘.
    Das Zeitwort ‚kratein‘ nämlich bedeutet nicht ‚herrschen‘, sondern ‚beherrschen‘, also das genaue Gegenteil von dem, was dem Unbedarften vorgegauckelt wird!
    ‚Herrschen‘ hingegen heißt ‚archein‘, also wiederum ein gänzlich anderes Wort!
    ‚Volksherrschaft‘ wäre im Altgriechischen demnach ‚Laoarchie‘!
    In der Tat bedeutet ‚Demokratie‘ wörtlich übersetzt ‚Beherrschung der Steuerzahler‘, im übertragenen Sinne ‚Massenbeherrschung‘ !
    Zugegeben fand eine diesbezügliche Begriffsverwirrung bereits im alten Hellas statt.
    So ist mit der ‚Aristokratie‘ bekanntlich nicht die ‚Beherrschung des Adels‘ gemeint, sondern die ‚Herrschaft des Adels‘!
    Aber gerade vor diesem Hintergrund ist besonders bemerkenswert, daß Platon in seiner „Politaia“ (Der Staat) die „Feststellung“ trifft, daß die Bauern – also die breite Volksmasse – nicht in der Lage seien, ihre eigenen, öffentlichen Angelegenheiten selbst zu regeln, weswegen eine Aristokratie, ein Adel, das für sie übernehmen solle.
    Das nennt Platon dann ‚Demokratie‘, was sich also zur Gänze mit der wörtlichen Übersetzung dieses Wortes ins Deutsche deckt, wie oben ausgeführt!
    Damit aber noch nicht genug!
    Sir Cecil Rhodes – später der reichste Mann der Welt – war während seines Studiums auf die „Politaia“ aufmerksam gemacht worden – er trug sie ständig in der Tasche – und gründete in der Folge aus der Freimaurer-Loge heraus den ‚Round Table‘, den ‚Runden Tisch‘ eines großkapitalistischen Interessentenklüngels, der sich die Durchsetzung genau dieses Programmes der „Politaia“ zur Aufgabe stellte, der er sich bis heute widmet.
    Eine besondere Wendung erhielt diese Ideologie durch Richard Graf Coudenhove-Kalergi, der in seinen Paneuropa-Schriften ein eurasisch-negroides Rassegemisch in Mitteleuropa fordert und zugleich die Juden als den von „Gott“ selbst erwählten, wahren Adel der Menschheit preist, geschaffen, um diese graue Menschenmasse – genau nach der Maßgabe der „Politaia“ – zu führen.
    Der von Erzherzog-Kronprinz Otto von Österreich gegründeten Paneuropa-Union, die genau diese Ziele des Grafen verfolgt, gehören alle namhaften Politiker Europas an.
    Wenn man sich nun die erste Regierungserklärung von Bundeskanzler Willy Brandt vom 28.10.1969 ins Gedächtnis ruft –
    „Wir wollen mehr Demokratie wagen!“ –,
    so weiß man genau, daß die das damals durchaus als „mehr Massenbeherrschung“ aufgefaßt haben!
    Damit entpuppt sich die Demokratie als Sonderform der Diktatur!
    Demokratie ist die Diktatur der Demokratisten!
    Und es entpuppt sich auch die sogenannte Nationaldemokratie geradewegs als ein Unding, denn die Demokratie ist immer Feind der Nation – jeder Nation!
    Zitat Ende
    Ich hoffe, dadurch Klarheit verschafft zu haben.

    und peter ist nicht gleich peter

  108. Otto J. schreibt:

    Peter Sutherland, UN-Sonderberichterstatter für Migration, ist beispielsweise einer der Drahtzieher, der absolut entschlossen ist, die Homogenität der Völker zu zerstören.

    Na, dann mach mal, lieber Peter Sch. ! Vielleicht hat er, der Sutherland, als einer der Wenigen geschnallt, dass Homogenität im Bezug auf Menschen mittels gegenwärtig gesteuerter Vermischung von Rassen entsteht, was ja die Merkel’sche Siedlungspolitik als Endziel für 2050 erwarten lässt: Einen homogenen Menschen-Schlag 😦

    mfg, otto just

  109. Christian schreibt:

    zu Jim Jekyll
    Sagt mal warum ist der Typ auf dem ersten Bild(der ältere Artikel) noch normal zu sehen und dann nach der Tat ist er beim selben Bild verpixselt?
    Also wer ein Verbrechen begeht darf für die Bevölkerung nicht zu erkennen sein oder wie. Kapier ich nicht. Müsste man doch gerade wissen vor wem man sich in acht nehmen sollte Warum den Täter schützen

  110. Otto J. schreibt:

    Wer meinen vorangegangenen Kommentar um 19:30 betreffend der Homogenität nicht ganz auf die Reihe bekommen hat, der sei herzlichst eingeladen, sich unterstützend die x-fach von ki11erbee bereitgestellte Farbenlehre ins Gedächtnis zu rufen. Mithilfe eines Malkasten, mit, sagen wir, 12 unterschiedlichen Farben, demonstrierte Ki11erbee sehr anschaulich, was passieren würde, wenn man nun hergeht und alle 12 Farben, jede einzelne Farbe ist verpackt in einer Tube, Tube für Tube in ein bereitgestelltes Gefäß ausdrücken um es anschließend gründlich zu vermischen.

    Was dabei entsteht = Homogenität der Farben, eine homogene, möglicherweise nicht sehr ansprechende, Einheitfarbe, der Vernichter jeglicher Kreativität, sozusagen. Kreativ sein kann der Maler an der Staffelei nämlich nur, solange ihm auch wirklich jede der 12 Farben einzeln verpackt zur Verfügung stehen, ist doch klar, oder ? ! 😉

    mfg, otto just

  111. Otto J. schreibt:

    Es heißt natürlich „Homogenisierung der Farben“

    mfg, otto just

  112. Thorsten schreibt:

    @Otto
    Danke für deinen Kommentar im Sinne von Farben und „Homogenisierung“.

    Beim Malkasten kommt bei der Vermischung nur eines heraus… braun!
    Huch, braun ist Nazi!
    Genau, NaZi.
    Gegenteiliges wäre nämlich NaSo! Ohje.
    (wobei man sagen muss, dass das „Na“ ohne dem „So“ völlig ausreichen würde. Was der „So“ anrichtet, wissen wir ja…)

    Ich hingegen pflege ein prägnanteres Beispiel zu sagen:
    „Wer Cola in ein Glas Wasser schüttet…“

    Auch wenn es nach Rassismus(TM) klingt, aber aus schwarzen Augen/Haaren kann kaum mehr ein bildhübsches europäisches Mädchen entspringen
    (genetische Telegonie und sog. Rita-Gesetz mal außen vor gelassen).
    Vergewaltigungen sind von der jetzigen Politkaste erwünscht, gerne auch an Kindern. Zum Schutz dieser Methode gibt es schließlich die Begriffe „geistig verwirrt“, „Einzeltäter“, „in geborener“ oder „-jähriger Mann“. Hin und wieder ist es sogar ein Deutscher, dessen Söldner-Verfahren bereits durchlaufen ist (Pseudodeutscher; der Ausweis mit Adler mit sieben Federn an jeder Schwinge).
    Kennen wir doch alles…

    Herzliche Grüße

    PS. Die heutige Bezeichnung Nazi ist eine Perversion… indirekt eine Adelung. Die nehm‘ ich!
    PPS. Auf dem Denver Airport (Flughafen) sind nette Malereien zu finden. Der bayerische Junge spielt die Hauptrolle. Alles läuft nach Plan… es wird nur bitter werden.
    PPPS. Die Naturgesetze kennen keine Toleranz. Daher trennt sich die Spreu von Weizen… Es trennen sich das Malkasten-Braun von reinen Farben.

  113. Otto J. schreibt:

    @Peter

    Der von Erzherzog-Kronprinz Otto von Österreich gegründeten Paneuropa-Union, die genau diese Ziele des Grafen verfolgt, gehören alle namhaften Politiker Europas an.

    Du hast mit Deiner ungeprüften TextÜbernahme von Lupocativo mittels COPY & PASTE, einen unbegründet, weil unberechtigten Rundumschlag gegen das Haus Habsburg-Lothringen gefahren. Niemals hätte nämlich ein Habsburger, schon gar nicht Otto von Habsburg, die Homogenisierung der Völker Europas gefordert, gefördert oder sonst wie unterstützt. Das ich hier recht schreibe, scheinst Du sicher selbst am Besten zu wissen !!! 😦

    mfg, otto just

  114. Aufgewachter schreibt:

    Moin Ihr Volksdeppen !!!

    Leute, Ihr denkt der Hooton-Plan wäre in Vollzug : NEIN ist er NICHT !!! Er ist schon ABGESCHLOSSEN. Das kann man daran sehen, daß sich überhaupt KEIN WIDERSTAND rührt
    https://aufgewachter.wordpress.com/2017/06/28/leute-ihr-denkt-der-hooton-plan-waere-in-vollzug-nein-ist-er-nicht-er-ist-schon-abgeschlossen-das-kann-man-daran-sehen-dass-sich-ueberhaupt-kein-widerstand-ruehrt/

  115. Notarzt schreibt:

    @Otto J.

    Sooo unbegründet und unberechtigt dürfte ein Verdacht zu Otto v. H. auch nicht sein

    Seine enge Verbindung zum Freimaurer und Gründer der Paneuropa-Union (Coudenhove-Kalergi) macht mich da immer wieder stutzig.

    „Einigen – nicht trennen! Unter dieser wahrhaft europäischen Devise trat mein Vater 1930 – nach dem Hausgesetz eben großjährig geworden – an die Spitze unserer Familie. Er übernahm damit die Führung des Kampfes für jene Ideale, die das Haus Österreich seit Jahrhunderten vertritt. Es sind dies: Der Glaube an den einen Gott, der Christen, Juden und Mohammedanern gemeinsam ist; die feste Verankerung des tägli­chen Handelns in den christlich-abendländischen Werten: die Idee einer toleranten übernationalen Ordnung . . .!“
    (Karl von Habsburg)

    https://kreidfeuer.wordpress.com/2011/07/06/otto-von-habsburg-nwo-agent/

  116. Mic Gold schreibt:

    @peter

    „Uns wird immer vorgegauckelt, ‚Demokratie‘ bedeute ‚Volksherrschaft‘.
    Das ist aber ganz und gar nicht der Fall! …In der Tat bedeutet ‚Demokratie‘ wörtlich übersetzt ‚Beherrschung der Steuerzahler‘, im übertragenen Sinne ‚Massenbeherrschung‘ !…So ist mit der ‚Aristokratie‘ bekanntlich nicht die ‚Beherrschung des Adels‘ gemeint, sondern die ‚Herrschaft des Adels‘!“

    Ist es richtig und/ oder zulässig, „kratein“ einmal mit „herrschend über“ und einmal mit „beherrscht von“ zu übersetzen?

  117. supermerlin007 schreibt:

    Also dem Beitrag gebe ich zu 100% recht,nur was die Leiharbeiter bei Daimler und Co angeht nicht😀die bauen pro Tag mindestens an 200- 250 Autos mit…und werden sich nie einen kaufen können.LG

  118. web.de schreibt:

    Mißwirtschaft in der DDR
    Vielleicht sollte man sich auch mal daran erinnern, daß die DDR in der RWG
    (Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe) eingbunden war, als Reaktion auf den Marshallplan der USA.
    Weiterhin war die DDR Mark eine Binnenwährung und nicht frei konvertierbar.
    Der Handel innerhalb RWG wurde in Transferubel abgewickelt.
    Der Export von Waren in die BRD/Welt hatte der DDR glaub ich nötige Devisen verschafft, um Rohstoffe zu kaufen, die es hier nicht gibt. Wir hatten nur Braunkohle.
    Das mit der Produktion für die BRD. Als Schüler gab es ein Fach PA (produktive Arbeit). Da haben wir regionale Betriebe durchlaufen. An eines kann ich mich erinnern. EKO, ein Betrieb für Strickwaren. Wie haben wir als Schüler gestaunt, als wir Etiketten von C&A an die fertigen Produkte geheftet haben.
    Ich bin eine derjenigen, die keinen Anschluß an die BRD wollte. Lieber eine eigene soziale demokratische DDR.

  119. Radio-Harry schreibt:

    @web.de

    „Ich bin eine derjenigen, die keinen Anschluß an die BRD wollte. Lieber eine eigene soziale demokratische DDR.“

    Genau das habe ich damals auch gesagt, nur niemand hat es interessiert. Kapitalismus und Sozialismus waren damals für mich gescheiterte Versuche. Es hätte einen dritten Weg gegeben. Aber alle anderen wollten so schnell wie möglich „Westgeld“. Nun sehen wir, was daraus geworden ist / gemacht wurde. Das selbe Gefühl (Resignation) baut sich gerade wieder auf bei mir…

  120. Inländerin schreibt:

    @ Radio Harry

    Und sie (Renate Fölsch) – eine unwahrscheinlich ehrlich-engagierte Dame und erster weiblicher Reichsbahnpräsident (nein, ich habe mich nicht verschrieben)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Renate_Fölsch

    setzte sich ganz stark für einen dritten Weg ein. Das Ergebnis: Die letzten Jahre ihres Arbeitslebens mußte sie zusehen, wie sie ihr Brot verdiente.

  121. Otto J. schreibt:

    @Notarzt

    Er übernahm damit die Führung des Kampfes für jene Ideale, die das Haus Österreich seit Jahrhunderten vertritt. Es sind dies: Der Glaube an den einen Gott, der Christen, Juden und Mohammedanern gemeinsam ist;

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte sich nicht ohne Grund für das Herrscherhaus Habsburg-Lothringen gezeigt, dass sie einem fatalen Irrtum zum Opfer gefallen sind. Zu glauben nämlich, dass das Christentum, das Judentum und das Mohammetanertum , straffrei und frei von Konsequenzen, unter einen Hut zu zaubern wären, war seinerzeit im laufe des 19 Jahrhundert entstanden, bereits der Anfang vom Ende; anfangs des 20 Jahrhundert schnappte die Falle am 28.Juni 1914 zu. Was das wiederum zur Folge hatte, bedarf gewiss keiner weiteren Ausleuchtung 😦

    mfg, otto just

  122. Waldmeister schreibt:

    Kleiner Hinweis: im World Fact Book der CIA (die bringen jährlich aktualisierte Ausgaben heraus) stehen entsprechende wirtschaftliche/soziale Kennziffern über alle Länder der Erde. Mitte der Achziger war laut diesem World Fact Book das BIP pro Kopf in der DDR nur leicht geringer als in der BRD (9800US$ gegen 10600US$. Das PDF findet man hier:
    https://www.cia.gov/library/readingroom/document/cia-rdp08-00534r000100170001-4
    (ab Seite 100)
    Noch was: in der DDR gings ab Anfang der Achziger bergab. Es waren auch ökonomische Fehlentscheidungen. So wurde zu wenig in Industrieersatz investiert und die Maschinen/Anlagen waren überaltert und ständig in Reparatur (und jeder Kapitalist weiß, daß eine stillstehende Maschine kein Geld verdient). Zuviel Geld ging auch an die NVA, man hatte Angst vorm Klassenfeind. Sozialistische Drittweltländer wurden auch unterstützt, Ende der Achziger ging pro Tag eine Million DDR-Mark nach Kuba (Kuba hat übrigens jetzt noch bei den Tschechen 276 Millionen US$ Schulden).

  123. roger schreibt:

    Reparationsleistungen, direkte und indirekte, sind tatsächlich ein wesentlicher Grund, das die DDR von der Hand in den Mund gelebt hat.
    Der Bremer Historiker Peters kommt auf 721 Milliarden Mark.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-04/reparationszahlung-wiedergutmachung-kriegsschuld-deutschland/seite-2

    Ich halte das für zu hoch, aber 500 Milliarden sind auch eine Hausnummer. Besonders Mist war, das die DDR der viertgrößte Uran-Produzent der Welt war. Bekamen alles die Russen für Nichts.
    Alleine das auf dem Weltmarkt selber verkauft, den Laden hätte es noch lange gegeben.

    Ein zweiter Punkt, die DDR hat keine Staatsanleihen rausgegeben.
    Sie hat nur echte Kredite mit Sicherheiten zu ihrer Finanzierung gehabt. Damit konnte sie nicht das westliche Schuldenmodel bedienen, wo Schulden über Staatsanleihen, mit Schulden bezahlt wurden.
    Das hatte zwei Auswirkungen.
    Erste, DDR hat sich für Rückzahlungen kaputtgespart, Fabriken und Infrastruktur hatten riesigen Sanierungsbedarf. Den Gammel konnte jeder sehen.
    Die Zweite, die DDR war wenig verschuldet. Die Bundesbank kam auf ein Saldo von ca. 25 Mrd D-Mark Verbindlichkeiten, die bei Fälligkeit alle bedienbar gewesen sind.
    Zum Vergleich, das Schuldenmodell Staatsanleihen hat bei Griechenland locker 600 Milliarden D-Mark Verbindlichkeiten angehäuft.
    Griechenland gibt es immer noch … 😉

  124. Kuno schreibt:

    Es ist richtig! Der DDR Mangel war selbst gemacht. Keine Volkswirtschaft kann auf Dauer überleben, wenn sie alles exportiert. Die DDR war aber auch die Blaupause für das, was wir heute erleben. Die DDR warb damals in bescheidenem Maße Asiaten und Afrikaner als Gastarbeiter an und praktizierte damit eine neue Form von Kolinialismus. Die DDR brauchte keine Kolonien. Die DDR importierte ihre Arbeitssklaven. NIchts anderes ist die aktuelle Einwanderung. Jeder Einwanderer ist ein potentieller Konkurrent auf dem Arbeitsmarkt. Das wird zwangsläufig dazu führen, dass die Löhne weiter sinken.

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