Auflösung

.

.

In einem Staat, wo der Kapitalismus die Politik korrumpiert hat, führt jegliche Steigerung der Produktivität dazu, den Gewinn des Besitzers durch Einsparung von Personalkosten zu erhöhen.

Der Knackpunkt liegt dabei in der Annahme, daß die tägliche Arbeitszeit 8 Stunden betragen muss.

Keiner kann mir sagen, woher das kommt.

Es steht nicht in der Bibel, diese Zahl 8 Stunden wurde nicht von einem brennenden Busch diktiert, trotzdem halten die Deutschen daran fest, als wäre es ein göttliches, in Stein gemeißeltes Gesetz.

Es mag ja durchaus sein, daß im Jahr 1817 oder 1917 alle arbeitsfähigen Menschen im Staat durchschnittlich 8 Stunden täglich an 5 Wochentagen arbeiten mussten, um ihr Volk zu versorgen.

Nur:

Es ist nicht mehr 1817 !

Die eigentlich naheliegendste Konsequenz der gestiegenen Produktivität,

nämlich daß die Leute einfach weniger lang arbeiten,

ist komischerweise völlig undenkbar und wird nirgendwo in den Medien thematisiert.

.

.

Zurück zur Aufgabe.

Unsere gewohnte Denkweise lautet also:

Die Käsefirma braucht 200 menschliche Arbeitsstunden pro Tag für die Produktion.

200 Stunden/ 8 Arbeitsstunden = 25 Personen.

Heißt also, daß die Firma genau 25 Personen einstellen muss, um die benötigte Arbeit verrichten zu lassen.

Das heißt, alles dreht sich um diese heilige Kuh „8 Stunden Tag“, alles wird darauf bezogen, alles wird daraus berechnet.

.

Wir könnten doch aber theoretisch auch ganz anders vorgehen und nicht die Arbeitszeit, sondern den Firmengewinn in Beziehung zum Arbeitslohn setzen und daraus dann bestimmen, wie hoch die Anzahl der Beschäftigten zu sein hat!

Ungewohnte Denkweise, die so noch nie thematisiert wurde, aber letztlich ganz einfach:

Wir wissen, daß die Firma monatlich 150.000 Euro Umsatz macht, 45.000 Euro gehen für laufende Kosten weg, bleiben 105.000 Euro fürs Personal übrig.

Jetzt nehmen wir an, dieser Staat hat einen Mindestmonatslohn von 1.500 Euro für den Arbeiter und einen Maximallohn von 7.000 Euro festgelegt.

Bedeutet:

Der Chef darf sich nur 7.000 Euro von den 105.000 Euro nehmen,

die restlichen 98.000 Euro dividieren wir durch 1.500 Euro und bekommen ca. 65 Arbeiter.

Der Chef wird nun verpflichtet, in seiner Firma 65 Arbeiter zu beschäftigen und die Arbeit gerecht unter ihnen aufzuteilen.

.

.

Ihr habt sicher den systematischen Unterschied zwischen beiden Fällen begriffen.

Im ersten Fall, der uns in Fleisch und Blut übergegangen ist, werden die einzustellenden Arbeitskräfte aus dem Verhältnis zwischen zu verrichtender Arbeit und dem Fixpunkt „8 Stunden Tag“ errechnet.

Im zweiten Fall gehen wir ganz anders heran: wir betrachten zuerst den Gewinn der Firma, definieren Höchst- und Mindestlöhne und errechnen die einzustellenden Arbeitskräfte durch Beantwortung der Frage:

„Wie viele Menschen kann diese Firma versorgen?“

Die Arbeitszeit spielt in dieser Betrachtung überhaupt keine Rolle, sondern resultiert aus der Anzahl der eingestellten Arbeiter.

.

Natürlich ist meine Herangehensweise unüblich und wird vor allem bei gierigen Menschen auf extremen Widerstand stoßen.

Sie werden fragen: „Warum soll ich mehr Leute in meiner Firma einstellen, als unbedingt nötig, das schmälert doch meinen Gewinn!“

Ich antworte darauf: „Eine Firma ist nicht dazu da, Deinen persönlichen Gewinn zu erhöhen, sondern Waren für das Volk zu produzieren und möglichst vielen Menschen den Lebensunterhalt zu sichern.“

.

monte

(Nicht nur Montesquieu, sondern auch die National-Sozialisten vertraten die Meinung, daß Gemeinnutz vor Eigennutz geht. Und natürlich ist es logisch, daß die jetzigen BRD-Bonzen bei national-sozialistischen Ideen reflektorisch „NIE WIEDER!!“ brüllen, denn nichts ist ihnen verhasster, als Gemeinnutz über ihren Eigennutz  zu stellen. Ihr Dogma ist stattdessen „Freiheit“ und damit meinen sie die Freiheit, andere nach Lust und Laune auszubeuten.)

.

Wer jetzt noch nicht verstanden hat, daß ich ein Linker, ein Sozialist bin, der wird es wohl nie begreifen.

Der Egoist, der Kapitalist, hat als oberste Prämisse nur sich und seinen Gewinn, darum führt sein Weg zur Anhäufung von Kapital und damit verbunden zur Verarmung anderer.

Der Sozialist hat das Wohl des Volkes als oberste Prämisse und versucht, für möglichst alle Beteiligten das Beste zu erzielen.

Das geht leider manchmal nicht ohne Umverteilung, um übermäßige Kapitalakkumulation zu verhindern.

Ich sehe ja ein, daß der Chef vielleicht mehr leistet, mehr Verantwortung übernimmt und mehr Risiko eingeht als der normale Bedienstete.

Darum ist ja auch nicht der Kommunismus meine Alternative zum Kapitalismus, wo es gar keine Chefs mehr gibt und alle Produktionsmittel Volkseigentum sind,

sondern es soll ruhig noch Chefs geben und die sollen meinetwegen auch das 4 oder 5-fache des Mindestlohnes als Belohnung erhalten.

Aber ich bin gegen die jetzige Perversion, daß Firmen mit „Praktikanten“ oder „Leiharbeitern“ betrieben werden, die knapp über dem Existenzminimum rumschwimmen,

während die Chefs das zigfache dessen einstreichen und sogar noch Steuergeld in den Rachen geworfen bekommen, weil sie sich „erbarmen“, diese „Praktikanten“ umsonst für sich arbeiten zu lassen.

Das ist nicht mehr gerecht.

Und vor allem ist es nicht sozialistisch, sondern in höchstem Maße asozial.

.

Mir ist aus diesem Grunde schleierhaft, wieso so viele Leute von einem angeblichen „Linksruck“ in Deutschland sprechen oder behaupten, Merkel sei „Sozialistin“.

Tatsache ist, daß sich die BRD im Endstadium des Kapitalismus, also im Faschismus befindet.

Die BRD ist so rechts, so fixiert auf die Interessen der Arbeitgeber, daß das ganze Land mittlerweile einem Arbeitslager mit Internet und Bundesliga gleicht.

Der Staat und seine Organe (Politik, Polizei, Justiz, Medien) haben einzig und allein die Aufgabe, die Profite der Bonzen einzutreiben, sie vor dem Volk abzuschirmen und das Volk in einem Stadium der Lähmung/Angst zu halten, damit es sich weiter widerstandslos merkeln „melken“ lässt.

.

(Selber die fetten Gewinne einstreichen, Steuergeld nach Lust und Laune zu eigenen Gunsten verteilen und das Volk mittels Antifa, importierten „Intensivtätern“, Schandurteilen und „kann ich leider auch nichts machen“ Polizisten terrorisieren: das ist die BRD. Wer was dagegen hat, ist selbstverständlich Rassist!)

.

Kommen wir zum Abschluß nochmal auf die Problematik der „Industrie 4.0“.

Nehmen wir an, daß durch die weitere Automatisierung immer weniger menschliche Arbeitszeit in der Produktion benötigt wird.

Was ändert sich denn dadurch wirklich?

Ändern sich die Preise? Nein, die bleiben konstant.

Ändert sich der Umsatz der Firma? Nein, bleibt konstant.

Ändert sich die Menge an produzierten Gütern? Nein, bleibt konstant.

Ändert sich die Geldmenge? Nein, die bleibt sowieso konstant und hat mit der Produktion gar nichts zu tun.

Das einzige, was passiert ist also, daß immer mehr Leute entlassen werden, die keinen Platz mehr im Erwerbsleben finden können und dadurch verarmen.

.

Seht ihr nicht das Paradoxe in der Situation?

Es wird noch genauso viel hergestellt wie früher,

es gibt noch genauso viel Geld wie früher,

aber immer weniger Leute können sich die hergestellten Waren überhaupt leisten,

weil das, was bisher ihr Arbeitslohn war, nun als zusätzlicher Gewinn in die Taschen der „Chefs“ wandert,

die aber natürlich nicht mehr einkaufen, sondern ihr Geld am Aktienmarkt „investieren“.

Welchen Sinn hat es, für 80 Millionen Leute Waren herzustellen, wenn irgendwann nur noch 20 Millionen überhaupt ein Einkommen haben, um diese Waren zu kaufen?

.

(Und es gibt immer noch haufenweise Schwachköpfe, die meinen, wir stünden vor einer „Wirtschaftskrise“! Schon mal durch ein Einkaufszentrum gegangen?)

.

Dabei liegt alles nur an unserem „Brainbug“ mit dem obligatorischen „8-Stunden Tag“.

Sobald wir eine andere Denkweise annehmen, nämlich daß eine Firma, deren Gewinn ausreicht, um soundsoviel Leuten ein Einkommen zu gewährleisten, auch genau so viele Leute einstellen muss, löst sich die ganze Problematik in Luft auf.

Denn da die Geldmenge und der Umsatz/Gewinn konstant bleiben, bleibt auch die Anzahl der Beschäftigten gleich.

Alles, was sich durch „Industrie 4.0“ ändern würde, ist die Arbeitszeit.

So, wie sich das gehört und wie es eigentlich auch normal ist.

Ihr seht: es kann so einfach sein, Probleme zum Wohle aller zu lösen, wenn man einfach mal ein Paradigma („8 Stunden Tag“) über Bord wirft!

.

LG, killerbee

.

.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

42 Antworten zu Auflösung

  1. steffendammann schreibt:

    F. Nietzsche war der Ansicht wer acht Stunden/Tag arbeiten muss ist ein Sklave.
    Dein Vorschlag würde Sklaverei beenden. Dafür, dies gut zu finden, fehlt den Sklaven aber das Bewusstsein.

  2. Leser schreibt:

    @steffen,

    http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.de
    Gibt es auch als gedruckte Fassung. Dieses eBook hat mich vor vielen Jahren sehr beeindruckt.
    Es ist in einer älteren Form noch auf der inzwischen ungepflegten Site zu lesen.
    Einiges sehe ich heute anders, andereres hat und eingeholt, manches sogar in einener nicht geahnten Geschwindigkeit überholt.

    Es soll nicht als richtig gelten, es ist jedoch ein sehr solider Gedankenansatz.

    L G

  3. KDH schreibt:

    Das Ende der Sklaverei würde es erst bedeuten, wenn man nicht arbeiten muß, sondern es will. Die Stundenzahl ist nebensächlich.

  4. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Sklaverei hat nicht primär mit Arbeit zu tun, sondern ist eher eine Einstellungssache.

    Arbeit ist im Idealfall Selbstverwirklichung.

    Wenn man aber unter Androhung von Folter, Hunger und Tod zu Arbeiten gezwungen wird, deren Erträge einem noch nicht einmal selber zuguten kommen und man dieses Dahinvegetieren auch noch gegenüber anderen verteidigt („Anderswo isses doch noch schlimmer!“),

    erst dann ist man ein Sklave!

    Man kann also auch Sklave sein, ohne zu arbeiten, z.B. wenn man als Rentner dieses System mit unbezahlten Praktika, Leiharbeit, Sanktionen, etc. gut heißt oder für alternativlos hält.

  5. Leser schreibt:

    @KB,

    bevor ich mich wieder aufrege….
    Die Frage bleibt im Raum: Wofür ist der Mensch nutze auf diesem Planeten?

    Wenn man satt ist und in Ruhe leben darf, ist jedes andere Lebewesen vernünftig!

    Nur der Mensch verhält sich wie ein Alien der übelsten Sorte.
    Er tut das mangels Bildung auf Anweisung.

    L G

  6. KDH schreibt:

    @ KB

    Da hast Du natürlich Recht! Mir ging es nur um den zitierten angeblichen Zusammenhang zwischen Arbeitsstundenzahl und Selbstbetrachtung als Sklave. Echte Sklaven sind die von Dir genannten.

  7. KDH schreibt:

    Die 8-h-Geschichte stammt aus sog. Studien, nach einer Dreiteilung des Tages in je 8h Tätigkeit, Erholung und Schlaf als Ideal des körperlichen Wohlbefindens eines Erwachsenen. Klar kann man jetzt darüber diskutieren, wer solche Studienergebnisse in Auftrag gegeben hat.

  8. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Und was ist mit Leuten, die alleine leben und dann neben ihren 8 Stunden Arbeit und einer Stunde Autofahrt zur Arbeitsstelle noch einkaufen, kochen, abwaschen, putzen, etc. müssen?

    Haben die wirklich 8 Stunden Erholung pro Tag?

    Jeder Neger im Busch ist schlauer!

    Wenn der weiß, daß er 3 Fische für seine Familie fangen muss, dann fängt er drei Fische und geht nach Hause.

    Wenn er die drei Fische schon nach 20 Minuten gefangen hat, warum soll er dann noch 7 1/2 Stunden weiter im Boot rumsitzen?

    Nur, weil irgendwer rausgefunden haben will, daß es ideal sei, wenn man 8 Stunden tätig ist?

    Meine Güte…

  9. KDH schreibt:

    @ KB

    Deswegen sagte ich ja auch sog. Studien mit zweifelhaftem Auftraggeber! Natürlich haben solche Ansichtern absolut gar nichts mit Realitäten, erst recht nicht mit heutigen hiesigen zu tun. Aber so wird aus Pseudowissenschaft ein Dogma…

  10. Einer aus Innsmouth schreibt:

    Sehr guter Artikel! Daß die Verkürzung der täglichen/wöchentlichen Arbeitszeit eines der gefährlichsten Mittel zur Brechung der Macht unserer „Eliten“ darstellt und v.a. aus diesem Grund nie in Betracht kommen darf, zeigt auch ein Blick in den ehem. Ostblock:

    Dort gab es zwar nominell auch den 8-h-Arbeitstag, faktisch wurde aber meist sehr viel weniger gearbeitet, da die Betriebe i.d.R. personell überbelegt waren. Und abgesehen von der Zeit, die fürs Anstehen nach Konsumgütern draufging, haben die Leute ihre freie Zeit ja offenkundig sehr sinnvoll genutzt.

    Überall in den ehemaligen „sozialistischen“ Ländern ist auch heute die Solidarität unter den Bürgern größer, das politische Bewußtsein schärfer, die Allgemeinbildung höher als im „Westen“. Es genügt ein Blick auf die Karten, die den Fortschritt der Siedlungspolitik in Europa nach Ländern aufgeschlüsselt zeigen, um das zu belegen.

    Und noch etwas OT:

    Kai Orak über die „unterirdische Parallelwelt“. Er zieht aus „pannengeplagten“ Großbaustellen wie dem BER genau die gleichen Schlüsse wie wir hier in der Regel.

    Würde mich über weitere Links und Hinweise zu diesem Thema freuen.

  11. KDH schreibt:

    Aprospos „Neger im Busch sind schlauer“:

    Zitat:
    Auf die Frage an einen der Männer, in welchem Beruf er denn gerne arbeiten würde, sagte der: „Ich habe keine Absicht in Deutschland einer Arbeit nachzugehen und wenn ich die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen habe, werden ich sofort meine zehnköpfige Familie, also meine Eltern, Brüder und Schwestern im Rahmen des Familiennachzugs holen lassen. Wir sind hier, um für immer zu bleiben, wir lieben Deutschland.“ Arbeiten? „Nein, nein, ich mag in den Bergen spazieren gehen, aber nicht arbeiten. Ich bin gekommen, um hier zu leben“, sagte er den verblüfften Litauern, die selbst fleißige Menschen sind.

    http://lietuvosdiena.lrytas.lt/aktualijos/migrantas-miunchene-atvykau-cia-gyventi-o-ne-dirbti.htm

  12. Elektrische Seele schreibt:

    Man könnte auch zwei Menschen für eine Stelle einstellen
    Oder drei. Wenn es wirklich notwendig wäre das soviel std Arbeit gebraucht werden.
    Ansonsten könnte man es auch einfach reduzieren. Aber da die meisten Menschen leider so konditioniert sind, das sie immer auf eine Art und weise einen Vater oder Mutter brauchen oder einen heiligen Vater oder MUtter oder einen Gott Vater , wird sich daran nichts ändern. Solange die Menschen lieber an Worte aus einem Buch glauben anstatt an sich an das Leben und das Bwusstsein , wird sich nichts verändern.

  13. sk schreibt:

    Es ist ja auch Sinn der Sache den Menschen per Reizüberflutung gefügig zu halten, darunter fällt eben auch und insbesondere das ständige Beschäftigt sein mit irgendetwas und sei es noch so schwachsinnig oder nur das „Überleben“ an sich.
    Arbeit ist da ein wichtiger Faktor. Wer arbeitet, kann sich nicht gleichzeitig informieren bzw. wird von Dingen ferngehalten, die seinem Geist ggf. Luft verschaffen.
    Das sind militärische Grundlagen. Nicht denken,- Ausführen!

    Die Frage stellt sich aber, ob selbst mit einer Halbierung der Arbeitszeit eine „geistige Befreiung“ in der heutigen Zeit für die Mehrheit der schlafenden Konsum-Schafe noch möglich ist.
    FFF+Smartphone haben die Menschen doch so im Griff, dass sie die dadurch neugewonnene Freizeit nutzen, um den FFF+Smartphone Konsum noch zu intensivieren und dadurch noch mehr abstumpfen und noch tiefer schlafen.

  14. ki11erbee schreibt:

    @sk

    Mag sein, daß man das Problem der Unmündigkeit nicht durch Reduktion der Arbeitszeitverkürzung lösen kann,

    aber zumindest das Problem der steigenden Arbeitslosigkeit durch zunehmende Maschinisierung.

    Und das ist doch schon etwas.

  15. DerDaumen schreibt:

    Zur Auflösung:

    Also alles so, wie sich das ein gesunder Geist eben denkt bzw. ausmalen würde und auch macht, wenn man die Kommentare mal durchgeht.

    Was ich pers. noch anbringen möchte, ist etwas was ich gerne und seit Jahren einfach so mal den/meinen Mitmenschen vor den Kopf knalle.

    „Es müsste geregelt sein, dass keine Privat-Person, mehr als Summe X auf Konten lagern/totstellen darf (weltweit).“

    Da heulen die Bonzen und Superreichen natürlich rum, aber für die Gesellschaft wäre das, mit der oben beschriebenen Arbeitszeit/Gehalt/Lohn-Anpassung bzw. Arbeitplatzerschaffung quasi ein unaufhaltbares Perpetuum mobile, welches fast direkt alles ändern würde.

    Mehr liquide Arbeiter = mehr Konsum/Nachfrage = mehr Kleinbetriebe/Restaurants usw. usw. ………..

    Hach, es könnte alles so einfach sein, aber ich denke nicht dass dieser Fall eintreten wird. Vorher treiben „sie“ das Land bzw. Europa lieber in einen Krieg.

    Stichwort:Ordo ab Chao

  16. ki11erbee schreibt:

    @Daumen

    Zu einem Krieg gehören aber auch die, die sich dort hinein treiben lassen.

    Ich habe noch nie gesehen, daß Politiker mit Waffen auf Politiker eines anderen Landes losgehen.

    Immer soll das Volk für die Interessen anderer den Kopf hinhalten.

    Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.

    George Bernard Shaw

    Es gibt übrigens viele Zitate von diesem Mann, die sehr weise sind!

  17. DerDaumen schreibt:

    Ja , da hast du natürlich Recht, doch die momentane Masse macht mir wenig Hoffnung darauf, dass sie diesen Dienst verweigert.

  18. ki11erbee schreibt:

    @Daumen

    Zum Glück wurde ja die Bundeswehr in eine Berufsarmee umgewandelt; so kann man sicher sein, daß es nur diejenigen erwischt, die es verdienen.

    Bei einer Wehrpflichtigen-Armee bin ich mir gar nicht so sicher, ob die CDU mit ihrem Russen-Bashing und ihren Provokationen an der Grenze durchkommen würde.

  19. sk schreibt:

    @DerDaumen

    Doch, das glaube ich schon.
    Die Alten greifen nicht mehr zur Waffe und sind auch nicht mehr wehrfähig zu machen.
    Dann gibt es noch Leute, die sind wehrfähig und haben sogar eine militärische Ausbildung aber absolut keine Lust für Buntland zu fallen.
    Und die Generationen im theoretisch wehrfähigen Alter,- guck sie dir an! Wir könnten vielleicht ein einsatzfähiges Hooligan Batallion und eine Antifa-Sturmbrigade auf die Beine stellen, aber ganze Divisionen aus popoaffinen Transgender-Hipstern rekrutieren,- naja wohl eher nicht. Das macht mich zuversichtlich.
    Es mögen zwar trotzdem einige noch mit Schaum vorm Schafmaul für den Sturm auf Moskau skandieren, aber die Anzahl derer die unter Feuer einsatzfähig bleibt, dürfte gering sein.

    Ich hoffe ich vertue mich nicht.

  20. KDH schreibt:

    Arbeitslosigkeit steigt doch nicht zwangsläufig durch Maschinisierung. Der Einsatz einer Maschine setzt vielleicht kurzfristig Mitarbeiter frei, die diesen Job vorher händisch gemacht haben. Der Einsatz einer Maschine schafft aber einerseits in dem einsetzenden Unternehmen neue Jobs, andererseits sichert es Arbeitsplätze bei dem Maschinenbauer, der auch wiederum Arbeitsplätze bei seinem Zulieferer sichert.

    Genauso können wir doch nicht ständig riesige Konzerne mit mittelständischen Unternehmen oder noch kleineren Handwerksbetrieben gleichsetzen, nur weil beide Chefs und Angestellte haben.

    Konzerne ausgenommen haben die Unternehmen oft mitarbeitende Chefs, die gleichzeitig Eigentümer sind. Kann man sich und sein Unternehmen nicht durch Haftungsauschlüsse absichern, ist man bei jedweder Panne vollumfänglich haftbar. Die Einkommenshöhe dieses Chefs (was ja kein Gehalt ist) muß völlig anders bewertet werden. Zzgl. zu den laufenden Ausgaben kommen z.B. auch Rücklagenbildung, weil eben nicht jede Panne im Unternehmen beliebig versicherbar ist…. und vieles mehr.

    Was ein Mitarbeiter ein Unternehmen aktuell tatsächlich kostet kann jeder mal hier ermitteln:

    http://www.handwerk-magazin.de/personalkostenrechner/150/2265/32766

    Mehr Mitarbeiter per Gesetz können dann auch mal schnell existenzbedrohend für das ganze Unternehmen und alle Mitarbeiter werden. Die Idee mag theoretisch gut klingen, die Umsetzung ist nichtmal ansatzweise aktuell praktikabel.

  21. GRET schreibt:

    Diese 8-Stunden-Problematik ist nach meiner Meinung eine alte Forderung der Gewerkschaften aus dem späten 19. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war es normal dass 12 bis 16 Stunden an 6 Tagen in der Woche gearbeitet wurde. 3 x 8 = 24 hieß es. 8 h Arbeit + 8 h Freizeit + 8 h Schlaf.
    In einigen eng bemessenen Zeiträumen konnte eine Familie von der 8-stündigen Arbeit des Falilenvaters davon auch gut leben. Sowohl im Mittelalter als auch in den Jahren vor dem WK II und nicht zuletzt in den Aufbaujahren nach diesem Krieg. In der neueren Zeit brauchen wir immer mehr Arbeitstunden in der Familie um normal leben zu können wobei ich hier noch nicht einmal „überflüssigen Luxus – den jeder für sich allein definiert“ meine. Dabei werden durch Arbeit so viel Werte geschaffen dass alle davon gut leben könnten. Es ist wie immer nur eine Frage der Verteilung. Die Lasten werden der Masse aufgebürdet und den Nutzen ziehen einige wenige. Leider vergessen die Menschen zu oft dass es auch anders geht. Wir arbeiten um zu leben und nicht umgekehrt. Aber leider habe ich dazu auch keine Lösung.

  22. Jim Jekyll schreibt:

    Und allen, die jemals tatsächlich an eine „Alternative“ geglaubt haben, sei gesagt: MUTTI ist alternativlos (Hat nun auch ein – bisheriger – Oberbösewicht eingesehen)! =D

  23. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Natürlich steigt Arbeitslosigkeit durch die Maschinisierung!

    Glaubst Du etwa, die Firmen ersetzen Menschen durch Maschinen, weil sie dadurch keine Personalkosten einsparen, sondern draufzahlen?

  24. ki11erbee schreibt:

    @GRET

    Eigenartig, daß die Afrikaner, die in Deutschland ankommen, nicht glauben können, daß die Deutschen täglich 8 Stunden arbeiten, weil sie selber in ihren Heimatländern viel weniger arbeiten.

    Wie ist das möglich?

    Bei den hochintelligenten, superfleißigen weißen Europäern müssen Mann und Frau arbeiten, um ihr Einzelkind einigermaßen über die Runden zu bringen,

    und bei den dummen, faulen Negern kann ein Mann mit 5 Stunden Arbeit seine Frau und 4 Kinder durchbringen!

    Und da will mir einer erzählen, Neger seien dümmer als Weiße?

    Scheint eher umgekehrt zu sein…

  25. moali schreibt:

    @Jim Jekyll

    Passt ja war auch nicht anders zu erwarten, Alternativlos und Alternative fD munden perfekt in unsere Zeit.

  26. KDH schreibt:

    @KB

    Ich glaube nicht, daß es so pauschal und simpel läuft, wie dieses Schlagwort es suggeriert. Es gibt Konzerne, in denen Manager tatsächlich so rangehen, weil Personalkosten hier tatsächlich echt hoch sind. Daraus können wir doch aber nicht ableiten, daß jedes Unternehmen so motiviert ist.

    Und selbst wenn Personalkosteneinsparung als Nebeneffekt eintritt, können wir doch nicht behaupten, diese würde ausschließlich als Gewinnmaximierung im Geldbeutel des Unternehmers landen und gehört per Gesetz unterbunden.

  27. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Wo landen die eingesparten Personalkosten denn sonst?

  28. Pawel Pipowitsch schreibt:

    Ich finde die letzten beiden Artikel einfach klasse. Über solche Dinge habe ich mir auch schon oft den Kopf zerbrochen. Wenn ich mit Bekannten darüber diskutiert habe, dann wurde ich für meine Ansichten, die du hier auch vertrittst, ausgelacht. Ich glaube auch, dass Gier der Grund ist, dass diese Idealfassung nicht Wirklichkeit werden kann.

    Viele halten auch ihren Job, ihren Beruf, ihre Qualifikation oder ihre Fähigkeiten für etwas besseres, als die von Anderen. Ist denn der Job einer Putzfrau weniger wertvoll als z. B. der einer Lehrerin?

  29. RondoG schreibt:

    Sehr schön! Solche Gedanken hatte ich auch schon und finde es ganz gut so wie dargestellt. Der Mensch soll nämlich im Mittelpunkt stehen und nicht das Kapital. Und nicht irgendein Mensch, sondern alle gleichwertig und respektvoll zugleich. Auch bin ich für einen Maximallohn, aber nicht für einen Minimallohn, sondern dieser sollte sich nach dem Maximallohn als Bezugsgrenze richten! Maximallohn, so nach Gefühl höchstens 8 bis 10-fach des Normallohnes. Und wenn Investitionen von einer Firma getätigt werden sollen, dann sollte die Finanzierung meines Erachtens staatlich erfolgen und von dem Unternehmer zurückgezahlt werden aus den Gewinnen. Weil Investitionen müssen ja nicht ständig getätigt werden. Beantragen und evtl. auch durch interne Abstimmung, aber dabei muß man halt aufpassen, daß es nicht zu einer Planwirtschaft kommt. Diese finde ich aber gar nicht mal so schlimm. Durch das Internet sind momentan so viele Millionen Leute verbunden, über Handy, PC, etc.,da wäre es doch ein Leichtes, statt sich mit Fratzenbuch und Co. zu beschäftigen, lieber Volksumfragen zu beantworten, die Erfragen welche Produkte besonders beliebt sind und welche hergestellt werden sollen. Das wird momentan ja sowieso gemacht. Dann vergammelt die Ware auch nicht im regal und es wird nur das produziert was auch wirklich gekauft wird, was extrem natur- und ressourcenschonend ist. Beispielsweise auch Stereoanlagen, Staubsauger, Autos, MP3-Player, usw. nicht nur Lebensmittel.
    Es ist zwar dann blöd für wenige Eigenbrötler, die damit nicht auf ihre Kosten kommen und lieber andere Sachen präferieren, aber im jetzigen System ist es doch auch nicht viel anders. Nicht jeder kann irgendwo Himbeersprudel kaufen, das gibt es auch fast gar nicht. Da muß man schon in einen russischen Laden um das zu bekommen, so als Beispiel. Bei Produktentwicklung kann jeder seine Vorstellungen dem Hersteller mitteilen und es wird dadurch ein optimales Produkt konstruiert, welches auch wirklich benötigt wird und alle Funktionen hat, die die Masse will. Nie wieder Geräteschrott durch Nischenmodelle, die eh niemand kauft, weil sie einfach mal so eben produziert wurden und im Regal vor sich hinstauben.

    Es gibt schon sehr gute Ideen für ein besseres System, aber das wird ja die „Abstauber“ die den Mund nie voll genug bekommen können, stören. Ein guter gesellschaftlicher Sozialverbund, eine zusammenhaltende Volksgemeinschaft verdient ein vernünftiges Miteinander ohne Gier und Neid, wo jeder sich entfalten kann und kein „Ich will aber mehr“ vorherrscht. Das wäre sehr wünschenswert.

    LG

  30. Olli schreibt:

    Killerbee gilt auch als staatsfeindliche bewegung.

    Wer sich einer „staatsfeindlichen Bewegung“ anschließt oder eine solche führt, soll in Österreich zukünftig mit bis zu einem oder zwei Jahren Haft bestraft werden. Das ist die Idee von Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) für einen neuen Straftatbestand.

    Laut offizieller Darstellung sind mit „staatsfeindlichen Bewegungen“ Staatsverweigerer ähnlich der „Reichsbürger“ hierzulande gemeint. Kritiker warnen jedoch, dass das Gesetz auch auf Menschen anwendbar wäre, die einfach nur gegen ein Bauprojekt demonstrieren oder auf in irgendeiner anderen Hinsicht Kritik äußern, denn der Vorschlag ist sehr weit auslegbar.

    Anwendbar auf praktisch jeden

  31. DerDaumen schreibt:

    @Olli

    Nichts anderes steht auch bei uns schön in den Startlöcher.
    „Haftgrund des Gefährders“

  32. Leser schreibt:

    @Olli,

    formaljuristisch ist KB nicht staatsfeindlich.
    KB ist evt. „Bonzenfeind“.

    Der Staat sind wir.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_für_die_Bundesrepublik_Deutschland

    Nicht ärgen, nicht aufregen.

    L G

  33. DerDaumen schreibt:

    @ KB, sk

    Ich finde es gut und es freut mich auch ein wenig, dass ihr an das Thema optimistisch herangeht.

    Aber wenn ich die Sachen , die ich so gelesen hab, mal Revue passieren lasse, dann ist da doch einiges dabei was mich etwas anders denken lässt, auch wenn es teilweise noch in Planung ist.

    Ich denke auch nicht, dass diese private Hampelmann-Brigade einen Krieg gegen Russland anzetteln würde, geschweige denn dass die BRD-Bevölkerung in der Lage wäre eine ernstzunehmende Armee aufzustellen. *sk hat es ja gut beschrieben.

    Dafür kann ich mir aber vorstellen, dass man eben in der EU weiterhin seine jeweiligen „Söldner-Truppen“ formiert und sie dann, innerhalb Europas, gegen eine andere Bevölkerung aufstellt, z.b Spanische Söldner gegen die „Schonlängerhierleben“.

    Wenn die geplante EU-Verfassung auf diese Art in Kraft tritt, wäre es für „die“ ein leichtes einfach eine Truppe aus Frankreich einzufliegen um z.B. die jeweiligen „Gefährder“ in Berlin oder sonstwo buchstäblich unter Beschuss zu nehmen.

    Würde vll. auch erklären warum die EU-Außengrenzen derart abgesichert werden, denn so kann man, im Falle der Fälle, Einmischung von Außen verhindern.

    MfG
    DerDaumen

  34. ich würde ... wählen schreibt:

    @KB
    Ich bin in den allermeisten Punkten auf deinem Blog bei dir.

    Zu der Frage wo die Gewinne der Firmen landen gibt es jedoch noch einen zusätzlichen Aspekt.

    Ein nicht unerheblicher Teil der Gewinne landet definitiv beim Unternehmer/Eigentümer/Shareholder.

    Meine Erfahrungen als langjähriger Manager in größeren Firmen und Verantwortlicher für mehrere Millionen Euro jährlich sind, dass ein nicht unerheblicher Teil in die Expansion der Unternehmen fließt.

    Kurz gesagt, ums so mehr Umsatz getätigt wird umso mehr Personal wird benötigt. Zum Beispiel für Neu-Akquisitionen von Firmen, den Vertrieb, das Marketing, das Produktmanagement, Mitarbeiter im Facility Bereich, Security, Buchhaltung, IT Sektor und viele andere Bereiche auch.
    Und selbst in der Produktion kommen immer neue Mitarbeiter dazu weil neue Maschinen angeschafft wurden. Und zumindest in den Firmen in denen ich beschäftigt war/bin, bekommen alle Mitarbeiter vom Unternehmensgewinn am Ende des Jahres einen Teil ausgeschüttet.
    In meiner Position ist das mehr als jemand am Band, jedoch auch die „normalen“ Kollegen sind nicht unzufrieden.

    Ohne eine permanente Reinvestition in das Unternehmen, wird kaum ein Betrieb bei dem derzeitigen Konkurrenzdruck auf dem Markt überleben.

    Bitte fasse dies nicht als Kritik auf sondern als Beitrag/Erfahrungsbericht zu deinem guten Artikel.

  35. ki11erbee schreibt:

    @ich würde

    Bestreite ich ja auch gar nicht.

    Aber Fakt ist, daß jedes Unternehmen versucht, seine Kosten maximal zu drücken, um den größten Profit rauszuschlagen.

    Und die Kosten fürs Personal sind nun einmal ein gewichtiger Faktor.

    Wären sie es nicht, warum bedient man sich dann der ganzen Leiharbeitsfirmen?

  36. ich würde ... wählen schreibt:

    Auch hier bin ich bei dir.
    Der Ursprungsgedanke der Leiharbeit ist der, dass die Unternehmen Risiken auslagern können. Also zum Beispiel keinen Urlaub zu bezahlen, keinen Kündigungsschutz zu beachten, Krankheitstage nicht zu beachten, etc.
    Da sehe ich eindeutig deine Kritik am Raubtierkapitalismus bestätigt.

    In dem Unternehmen wo ich angestellt bin, werden Leiharbeiter genutzt um Produktionsspitzen abzufangen. Ebenfalls wenn der Krankenstand der eigenen Mitarbeiter zu hoch ist.
    Ein interessanter Punkt dabei ist, da wir ständig auf der Suche nach motivierten und fähigen Mitarbeitern sind, haben wir oft Leiharbeiter in unser Unternehmen dauerhaft eingestellt wenn diese sich gut ins Team eingefügt haben.
    Nun ist es aber so weit, dass wir Verträge mit den Leiharbeitsfirmen unterschreiben müßen die uns das Abwerben untersagen. Den natürlich möchten die Menschen in einem fairen Unternehmen arbeiten mit weniger Stunden die Woche und besserer Vergütung.

  37. Inländerin schreibt:

    @ ki11erbee

    Was für zwei geniale Artikel – ganz herzlichen Dank!
    Mit dem ersten kann ich hoffentlich „normale Leute“ in meiner Umgebung zum Nachdenken anregen.

  38. Inländerin schreibt:

    @ Einer aus Innsmouth 12:32

    Zu Deiner OT-Frage kann ich Dir wärmstens die drei Bücher von Alf Jasinski bzw. Thalos von Athos empfehlen. Buch 1 Die Offenbarung kann man sich aus dem Internet herunterladen. Teilweise habe ich beim Lesen das Gefühl, daß er ein ki11erbee-Leser war. Dann geht es jedoch ans Eingemachte, was in bestimmten Bereichen hier auch schon behandelt worden ist. Ab Mitte des ersten Bandes geht es um die unterirdische Siedlungsräume der Erde, in die der Verfasser auch mehrfach „eingefahren“ ist. Irgendwelchen Stuß oder Phantastereien konnte ich noch nicht erkennen, obwohl die Bücher nicht einfach zu lesen sind.
    Wenn man das so liest, bekommt auch der „Fluchhafen“ eine ganz andere Bedeutung.

  39. Heinrich der Löwe schreibt:

    Die obere Klasse zahlt keine Steuern und hält das Geld. Die Mittelschicht zahlt die gesammten Steuern und macht die ganze Arbeit. Die untere Klasse ist da um der Mittelklasse gehörig Angst zu machen. Scheint zu klappen.

  40. ich unterwerfe mich nicht schreibt:

    @ Heinrich der Loewe.
    Sehr treffend, kurz und buendig notiert.
    Und das geht so weltweit.

  41. Heinrich der Löwe schreibt:

    @ich würde
    ich denke du befreifst das eher im Konzern und killerbiene volkswirtschaftlich. Die Konzerne sind doch wie Schwarzelöcher die alles anziehen. Kapialsammelbecken die ihre Macht aus ihrer Größe ziehen. Macht im Sinne der Summe an Möglichkeiten. Deshalb sinkt gesamtwirtschaftlich trotzdem die Summe an Arbeitern. Selbst hoch kognitive und analytische Arbeitsplätze werden obsolet werden. Siehe IBMs Wattson
    LG

  42. smnt schreibt:

    Diese beiden Artikel sind Spitzenklasse.
    NT
    Pressemitteilung
    der Kampagne Stopp Ramstein

    „Schaden vom deutschen Volk abwenden“

    Angesichts der aktuellen Debatte um die Air Base Ramstein fordert der Koordinierungskreis der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein“ die Bundesregierung auf, endlich ihrem Eid Folge zu leisten und „Schaden vom deutschen Volk ab(zu)wenden“:

    Die Stationierung von 150 schrottreifen Tankflugzeugen auf der Air Base erhöht das Absturzrisiko dramatisch und damit die Gefahr für Leib und Leben von Hunderttausenden in der Region lebenden Menschen.
    Die Versprühung von krebserregenden Chemikalien beim Landen (Ablassen von Treibstoff) und beim Auftanken gefährdet die Gesundheit der Menschen in der Region.
    Der Ausbau der Air Base ohne Umweltverträglichkeitsprüfung für gefährdete geschützte Tiere verstößt gegen die deutsche Umweltgesetzgebung.
    Die finanzielle Beteiligung Deutschlands mit 18 Millionen Euro an den mit 95 Millionen Dollar angegebenen Ausbaukosten verstößt gegen die Sozialverpflichtung des Grundgesetzes, werden doch deutlich weniger Arbeitsplätze in der Region geschaffen (vornehmlich militärische für US-Soldaten) als bei einem zivilen Konversionsprogramm. Drei zivilen Arbeitsplätzen stehen (nach vielfältigen Studien) einem militärischem gegenüber.
    Jede Erweiterung der Air Base Ramstein muss von einer verantwortungsvoll handelnden Bundesregierung abgelehnt werden.

    Notwendig ist stattdessen eine sofortige Schließung der Relaisstation auf der Air Base, um endlich ein Ende der völkerrechtswidrigen Drohneneinsätze von deutschem Boden aus zu erreichen. Dieses ist der erste Schritt hin zu einer durch ein Konversionsprogramm begleitete Schließung der Air Base.

    Völkerrechtswidrige Drohneneinsätze widersprechen dem Friedensgebot des Grundgesetzes und sind abzulehnen.

    Jetzt ist es endlich Zeit, Schluss zu sagen.

    36 Drohneneinsätze in den ersten 45 Tagen der Trump Regierung sind eine Vervierfachung der Einsätze gegenüber dem unverantwortlichen Handeln der Obama Administration (542 Einsätze in 2920 Tagen).

    Jeder Einsatz ist einer zu viel und jeder dafür verantwortliche Präsident muss vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt werden.

    Ohne mehr Aktionen wird keine Bundesregierung die Relaisstation schließen und das Truppenstationierungsabkommen kündigen. Druck ist notwendig.

    Deshalb ruft die „Kampagne Stopp Air Base Ramstein“ und die „Pfälzer Initiative Entrüstet Euch“ erneut zu großen Protestaktionen vom 08.-10.09.2017 auf. Unser gemeinsames Ziel ist die Schließung der Air Base Ramstein und ein ziviles Aufblühen der Region durch ein umfassendes Konversionsprogramm.

    Weitere Informationen auf der Webseite http://www.ramstein-kampagne.eu

    info@ramstein-kampagne.eu
    http://www.ramstein-kampagne.eu
    /
    https://deutsch.rt.com/kurzclips/48324-deutschland-wahnsinn-geht-weiter-us-militaer/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s