Häufiges Geld-Missverständnis und der US-MIK

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Unser Gehirn ist scheinbar so aufgebaut, daß ein bestimmtes Missverständnis zum Geld allgegenwärtig ist, nämlich das Gleichsetzen von Geld und erhaltener Ware.

Sogar bei mir, der relativ oft über das Geldsystem nachdenkt, ist es noch intuitiv vorhanden.

Einfaches Beispiel:

Ein Mann geht zum Bäcker und kauft sich für 50 Cent ein belegtes Brötchen.

Nachdem er den letzten Bissen runtergeschluckt hat, sagt er:

„So, nun sind die 50 Cent weg!“

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Diese Aussage ist doppelt falsch.

Erstens sind die 50 Cent nicht erst mit dem vollständigen Verzehr des gekauften Brötchens „weg“, sondern schon seit dem Zeitpunkt, als er sie dem Bäcker gab.

Und zweitens sind die 50 Cent natürlich gar nicht weg, sondern liegen unverändert in der Kasse des Bäckers.

Eigentlich ist das jedem von uns klar; man muss ja nicht besonders schlau sein, um das zu verstehen.

Tatsache ist jedoch, daß wir uns das viel zu selten klar machen und oft unbewusst Geld und Waren miteinander gleichsetzen, obwohl sie überhaupt nichts miteinander zu tun haben.

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Ein Beispiel für diese falsche Denkweise bzw. diese Täuschung finden wir bei vielen Artikeln der Lügenpresse.

Da wird zum Beispiel suggeriert, der Staat habe kein Geld, weil er soundsoviel Milliarden für „Flüchtlinge“, Arbeitslose oder Rentner aufwendet, die damit zum Einkaufen gehen und dann sei das Geld „weg“!

Falsch.

Das Geld ist nicht weg.

Es liegt jetzt in der Kasse beim Lidl, Aldi, etc. und wandert im Idealfall langsam über Steuern wieder zum Staat zurück, so daß er es im nächsten Zyklus wieder ausgeben kann.

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Ob wir nun ein Brötchen betrachten oder eine Cruise Missile, ist vom Prinzip her egal.

Nehmen wir also an, die USA kaufen bei einer Firma 50 Cruise Missiles für je 10 Mio Dollar das Stück, überweisen ihr also 500 Mio Dollar.

Nun greifen die USA damit 50 Ziele in Afghanistan an, wo die Dinger explodieren.

Ganz intuitiv denkt man: „Nun ist das Geld weg!“

oder

„Kein Wunder, daß die USA pleite sind, bei dem ganzen Geld, das sie in anderen Ländern verballern!“

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Aber diese Denkweise ist doch völlig falsch!

Tatsache ist, daß die 500 Millionen Dollar natürlich nicht weg, sondern bei der Rüstungsfirma auf dem Konto sind.

Auch hat die Geldmenge in den USA nicht abgenommen, sondern es hat lediglich ein Transfer stattgefunden:

Vom Staat eingetriebenes Steuergeld wurde zugunsten der Rüstungsfirma umverteilt.

Aber es gibt nach wie vor gleichviel Geld in den USA.

Dabei spielt es übrigens auch keine Rolle, ob die USA diese Cruise Missiles benutzen oder stehen lassen; der Geldtransfer findet ja mit der Eigentumsübertragung der Missiles von der Firma zur US-Army statt und nicht erst mit der Benutzung der gekauften Waffen!

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Wenn wir uns das klargemacht haben, dann sollte uns klar werden, daß die Kriege der USA keinesfalls dazu geführt haben, daß es dort weniger Geld gibt.

Nein, es gibt immer noch gleich viel!

Kriege sind also keine „Geldvernichtungsmaschine“, sondern eine Geld-UMVERTEILUNGS-Maschine.

So, und nun schaut euch bitte mal diese Grafik an, die die Rüstungsausgaben der USA in Milliarden Dollar darstellt:

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Es ist wohl fair zu sagen, daß  die USA im Durchschnitt seit 1950 etwa 400 Milliarden, also 400.000 Millionen Dollar

pro Jahr 

an ihre Rüstungskonzerne überwiesen haben.

Das ist eine Hausnummer.

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Und da wundert sich irgendjemand, daß in den USA ganze Städte (z.B. Detroit) verfallen?

Ist doch nur logisch!

Das Geld, was der Staat über Steuern einnimmt und in die Versorgung von Arbeitslosen, Kranken, Alten, etc. stecken könnte, wodurch es die Nachfrage erhöht und damit Arbeitsplätze erhält oder schafft,

ist nicht da,

weil es über Jahrzehnte auf den Konten Weniger gelandet ist.

Dass jedoch die Kapitalkonzentration bei Wenigen Gift für die Wirtschaft ist, ist wohl für jeden einleuchtend:

Wann wird die Binnen-Nachfrage mehr steigen?

Wenn ich 40.000 armen Bürgern 1.000 Dollar gebe,

oder wenn ich 40 Millionären eine weitere Million gebe?

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Die Staatsausgaben, nämlich 40 Millionen, sind in beiden Fällen gleich.

Aber glaubt ihr, ein reicher Mensch wird mehr oder teurer einkaufen, nur weil er eine lausige Million mehr auf dem Konto hat?

Interessiert ihn gar nicht.

Der „investiert“ das Geld in irgendwelche Aktien und hofft, damit noch mehr Geld zu „machen“.

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Ich möchte euer Augenmerk noch auf etwas anderes lenken.

Ein Industriezweig wie der militärisch-industrielle Komplex (MIK) der USA ist natürlich irgendwann schlicht unbesiegbar.

In nur 4 Jahren, also der Amtszeit eines Präsidenten, landen auf seinen Konten 1,6 Billionen, also 1.600.000 Millionen Dollar.

Nun nehmen wir an, irgendein Präsident würde anfangen wollen, die USA wieder in einen zivilen Staat umzuwandeln und dafür die Rüstungsausgaben halbieren, um das gesparte Geld in andere Bereiche wie z.B. Infrastruktur, soziale Versorgung, etc. zu stecken.

Was wird passieren?

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Die Chefs der 10 größten Rüstungsfirmen treffen sich irgendwo und sagen:

„Dieser Präsident wird uns in den nächsten 4 Jahren 800 Milliarden US-Dollar kosten“

(bzw. richtiger: durch diesen Präsident wird ihnen in den nächsten 4 Jahren Umsatz in Höhe von 800.000 Millionen US-Dollar entgehen)

Wieviel kostet ein wirklich guter Auftragskiller?

Sagen wir 5 Millionen Dollar.

Um sicherzugehen, werden die Chefs nicht einen, sondern 10 gute Auftragskiller engagieren.

Kostet sie 50 Millionen Dollar.

Inklusive Beeinflussung von Medien, Bestechung, etc. rechnen wir mal, daß diese 10 Verschwörer insgesamt 1 Milliarde, also 1.000 Millionen US-Dollar investieren müssten, um den US-Präsidenten umzubringen und einen ihnen genehmen zu installieren, der die Millitärausgaben des Staates auf demselben Niveau hält.

Wie hoch ist ihr Gewinn bei dieser Aktion?

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Einfache Rechnung:

800 Milliarden – 1 Milliarde = 799 Milliarden.

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Versteht ihr jetzt, warum sich niemand mit dem MIK der USA anlegen kann und wird?

Sogar wenn es den MIK der USA unvorstellbare 100 Milliarden (also 100.000 Millionen) kosten würde, einen Präsidenten zu beseitigen, der ihren Umsatz lediglich halbieren wollte,

so würden sie auf eine Legislaturperiode hochgerechnet immer noch einen Gewinn von 700 Milliarden machen!

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Viele halten die USA für einen „Pleitestaat“ oder „bankrott“.

Ich sehe das ganz anders.

Die USA sind ein Staat, der komplett auf Krieg ausgerichtet ist.

Die USA wurden irgendwann vom MIK übernommen und die Präsidenten haben nur die Aufgabe, dessen Vorgaben zu erfüllen.

Um ein historisches Sprichwort auf die Verhältnisse in den USA anzupassen:

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„Normale Staaten betreiben eine Rüstungsindustrie.

In den USA betreibt die Rüstungsindustrie einen Staat.“

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LG, killerbee

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PS

Wenn man sich die gewaltigen Summen klarmacht, die in den USA für den MIK aufgewendet werden, so verblassen auch die Kosten für irgendwelche „False Flags“ im Vergleich dazu.

Man kann in der obigen Grafik erkennen, daß die Militärausgaben nach 9/11 von 400 Milliarden auf etwa 500 Milliarden pro Jahr angestiegen sind.

Das heißt, 9/11 hat in lediglich 4 Jahren zu Mehreinnahmen von 400 Milliarden Dollar für den MIK geführt.

Wie teuer war es wohl, 9/11 mit allem Drum und Dran durchzuziehen?

10 Milliarden? 50 Milliarden? 100 Milliarden?

Sogar wenn es 100 Milliarden wären, hätte es dem MIK unter dem Strich einen Gewinn von 300 Milliarden beschert.

Sagt mir einen einzigen anderen Wirtschaftszweig, der seinen Umsatz um 100 Milliarden pro Jahr steigern kann!

Aus Sicht des MIK war 9/11 also ein voller Erfolg.

Vor allem, weil er ja nicht einmal für die aufgekommenen Schäden (TwinTowers, WTC7, etc.) aufkommen musste, sondern die Kosten von den Versicherungen übernommen wurden!

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14 Antworten zu Häufiges Geld-Missverständnis und der US-MIK

  1. ErzählFilm schreibt:

    gerade in Moskau und dutzenden anderen Städten Russlands: https://www.youtube.com/watch?v=rxNd8IXBQpU&feature=em-lss

  2. ErzählFilm schreibt:

    und KEINE einzigen offiziellen Medien dabei.
    weder aus russland noch dem westen

  3. RondoG schreibt:

    Danke, das ist sehr gut geschrieben.

    „…durch diesen Präsident wird ihnen in den nächsten 4 Jahren Umsatz in Höhe von 800.000 Millionen US-Dollar durch die Lappen gehen.“ – Die Rüstungsindustrie.

    *gelöscht, sachlich falsch*

  4. Leser schreibt:

    „.

    Vor allem, weil er ja nicht einmal für die aufgekommenen Schäden (TwinTowers, WTC7, etc.) aufkommen musste, sondern die Kosten von den Versicherungen übernommen wurden!“

    Welche Versicherung hat denn gezahlt?

    Das ist alles so elend Bitter!

    Ganz schlimmer Artikel KB.
    L G

  5. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    Münchener Rück?

  6. Leser schreibt:

    @KB,

    Du hast ja, wie ich meine, eine sehr gesunde Einstellung zu BY.

    Nachdem Du evtl. für uns alle einmal darlegst, wer „Auf der Bremse“ steht, will ich Dir einen weiteren Gedankengang darstellen, WIE das gemacht wird.

    Keine Angst, wir bleiben in „unserer“ Zeit. Also nichts mit Rom und Pharao in diesem Thema.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Weihenstephan

    Ja, es geht um die Droge Bier.

    Geächtet und alle als Krank gebrandmarkt, wird sie gerade in D sehr gerne auf Firmenfeiern eingesetzt. Es gibt etwas zu feiern?!

    Eine Firma schafft also Abhängige von einer Droge als Belohnung?

    Schau Dir die massive Bierwerbung auf den Straßen an!
    BY ist in D der Drogenproduzent Nummer 1!

    Arbeiten und Saufen hat ein Zuhause! Wilkommen in Bayern!

    L G

  7. ki11erbee schreibt:

    @Leser

    In jedem Arbeitslager gibt es auch Möglichkeiten für die Insassen, sich in ihrer Freizeit zu beschäftigen.

    Billige Möglichkeiten sind Saufen, Fussball und Poppen.

    Warum soll das im Arbeitslager „BRD“ anders sein?

  8. Leser schreibt:

    @KB,

    vermutlich haben sich noch sehr wenige einmal mit der Logistik hinter dem Bier befasst. Man kann jederzeit eine Kiste mit 20 Flaschen a 0,5 Ltr. für 8,99€ in der „Werbung“ kaufen.

    Das Zeug kann man dann als Leergut unsortiert an den Händler zurück geben, welcher es auch nicht sortiert.

    Nein, diese Flaschen gehen wieder per Transport nach Ost-Europa.

    Wer einmal auf der Autobahn die Augen aufmacht, sieht diese Transporter jeden Tag.

    Der deutsche Arbeiter…. soso. In der Freizeit nur noch besoffen?
    Wer hat uns das beigebracht?

    L G

  9. Rheinwiesenlager schreibt:

    Gut beschrieben.Eisenhower hatte schon vor den MIK gewarnt,er hat sogar den
    Begriff MIK erfunden. Es ist daher auch erklärlich warum die Alliierten hier so gewütet haben und bei allen Kriegen der Angloamerikaner gebomt wird wie beklopt.Das Zeugs muß weg damit neues gekauft werden muß,Hauptsache
    Umsatz und immer neue Nachfrage.Frieden wird es erst geben wenn dieses Monster VSA besiegt worden ist.

  10. Nemo schreibt:

    „Billige Möglichkeiten sind Saufen, Fussball und Poppen.“… P#ppen auch? Da habe ich wohl etwas verpasst. Die Werbung für den MIK läuft ja mittlerweile auch bei jedem Hollywood BB rund… wenn man sich die AmiFilme unter diesem Gesichtspkt der Beeinflussung und Falschdarstellung sowie der offenkundigen MIK-Werbung ansieht, da kriegt man die Gehirnwäsche erst richtig mit. Gruß

  11. RondoG schreibt:

    @Leser

    Die Allianz-Versicherungsgruppe ist für den 9-11 aufgekommen, wenn mich nicht alles täuscht. Wer zahlte hauptsächlich darin ein? Na ja, Allianz global, nennt sich die.
    Außerdem als 2 Ereignisse veranschlagt, nicht eine Aktion. Eigentlich ja sogar 3 mal Schrott (WTC 7).

    Und zu ….“sachlich falsch“….. man sollte nicht zu viele Baustellen öffnen! Habe ich schon verstanden. Was ist die FED? Währungsparität? Geldmonopol?, Zentralbanken?. Vielleicht für einen folgenden Artikel. Wollte das nur andeuten, weil die Armut auch damit zu tun hat. Der Karen Hudes vertraue ich jedenfalls nicht, denn die hat sich schon als „installierte“ Pseudo-Whistleblowerin offenbart. Wer sucht, der findet….

    LG

  12. peter schreibt:

    Wahl im Saarland, der Schmerz ist noch nicht groß genug, hoffnungslos

  13. OBERBONZE schreibt:

    Hier gute Nachrichten für dich Killerbee. HaHaHaHa.

    „CDU triumphiert im Saarland – harte Bruchlandung für Schulz’ SPD“
    http://www.focus.de/politik/deutschland/landtagswahl_im_saarland_2017/landtagswahl-saarland-im-news-ticker-viele-saarlaender-halten-nur-zwei-koalitionen-fuer-realistisch_id_6834849.html

    CDU steigt auf, AfD steigt auf.

    Und jetzt viel „Spaß“ beim ÄRGERN. HäHäHäHäHä.

  14. ki11erbee schreibt:

    @Oberbonze

    Karma ist für alle da, nicht nur für mich 🙂

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