Geld und Wirtschaft im einfachsten Modell

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geld

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(Fast) Keiner hat ein Interesse daran, uns echtes Wissen über Geld oder Wirtschaft zu vermitteln, weil insbesondere Geld ein Mittel zur Beherrschung des Volkes ist.

Wenn man das Geld verstehen will, muss man sich dieses Verständnis durch Nachdenken selber erarbeiten.

Dazu braucht man ein möglichst einfaches Modell.

Hat man dieses geistig begriffen, kann man das Modell verkomplizieren, an bestimmten Stellschrauben drehen und dann genau vorhersagen, was das Resultat der Veränderungen sein wird.

Das einfachste Modell bezüglich Wirtschaft/Geld ist folgendes:

Wir haben eine Insel wie Madagaskar, auf der 10 Millionen Menschen leben.

Diese Menschen lebten zuerst als Selbstversorger, d.h. jeder stellte alles, was er zum Leben brauchten, selber her.

Eine primitive Kultur, die lediglich die Grundbedürfnisse der Menschen befriedigen konnte.

Recht bald erkannten die Menschen, daß es viel besser ist, wenn nicht jeder alles macht, sondern sich Menschen spezialisieren.

Statt daß also jeder für den Eigenbedarf Schafe züchtet, Rinder züchtet, Hühner züchtet, Getreide anbaut, Spinat anbaut, Getreide mahlt, Brot backt, Wurst herstellt, etc.

werden Aufgaben verteilt:

Einer züchtet nur Schafe und konzentriert sich darauf.

Einer züchtet nur Rinder und konzentriert sich darauf.

Einer mahlt nur Getreide.

Einer backt nur Brot.

Einer ist nur für die Verarbeitung von Fleisch zuständig.

Etc.

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Was ist der Vorteil einer spezialisierten Gesellschaft?

Zeitersparnis, Effektivität, Höher-Entwicklung.

Jemand, der sich z.B. nur auf die Herstellung von Brot spezialisiert, kann seine Aufgabe viel besser und schneller erledigen, als jemand, der nebenbei noch Getreide ernten, Schafe züchten, Kühe melken und seine Kinder erziehen muss.

Durch die Zeitersparnis kann Arbeitskraft genutzt werden, um dem Allgemeinwohl zugute zu kommen.

Man kann auf einmal gemeinschaftlich Straßen bauen, Schulen/Universitäten errichten, sein Land mit Bauwerken verschönern, Brücken bauen, Kraftwerke betreiben etc.

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Bedeutet im Klartext:

Nur eine spezialisierte Gesellschaft ist eine zivilisierte Gesellschaft.

Eine Gruppe von Selbstversorgern ist immer primitiv, weil Selbstversorgung ineffizient ist und die Leute gar keine Zeit haben, etwas anderes zu machen, als sich um das tägliche Überleben zu kümmern.

Typisches Beispiel dafür sind z.B. primitive Gemeinschaften von Urvölkern.

Natürlich, sie sind unabhängig.

Aber was für ein Leben haben sie?

Keine Straßen, keine Schulen, keine Bildung, keine Entwicklung, kein Wohlstand.

Einen Leonardo Da Vinci oder einen Michelangelo konnte es nur darum geben, weil die Gesellschaft, in der sie lebten, so produktiv war, auch solche Leute mitzuversorgen.

Wären die Gesellschaften so unproduktiv, daß jeder gerade mal sich selbst versorgen könnte, dann gäbe es keine Sixtinische Kapelle, keine Mona Lisa, keinen Mozart, keinen Beethoven, keinen Kölner Dom, keine Frauenkirche, etc..

Weil die Erschaffer dieser Kunstwerke überhaupt nicht dazu gekommen wären, ihre eigentlichen Begabungen auszuleben, sondern stattdessen wie jeder andere auf dem Feld hätten stehen müssen oder Kühe melken oder Schweine schlachten.

Nennt mir nur ein bedeutendes Bauwerk, das die Massai oder ein Stamm von Amazonas-Indianern errichtet haben!

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(Wären die Deutschen ein primitives Volk von Selbstversorgern, hätten sie niemals ein derartiges Bauwerk errichten können. Weil schlicht keiner Zeit dafür gehabt hätte oder sich das dafür notwendige Wissen hätte erarbeiten können.)

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Zivilisation ist also letztlich eine Folge von Effizienzsteigerung durch Spezialisierung.

Es gibt jedoch einen gravierenden Nachteil bei der Spezialisierung:

Abhängigkeit.

Wenn jemand 8 Stunden am Tag als Neurochirurg arbeitet, dann kann er die lebensnotwendigen Dinge wie Nahrung nicht mehr selber herstellen, sondern ist darauf angewiesen, daß jemand anderes in der Gemeinschaft diesen Job für ihn übernimmt.

Eine zivilisierte, spezialisierte Gesellschaft zeichnet sich also durch ein Netz von Abhängigkeiten aus; überlegt einfach mal, wie schnell die Gesellschaft zusammenbrechen würde, wenn die LKW-Fahrer oder die Arbeiter in den Kraftwerken streiken würden.

Wie sollen wir denn ohne Energieversorgung, ohne Strom leben?

Wie kommen die ganzen Produkte in den Supermarkt, wenn sie nicht dorthin transportiert werden?

Keine 3 Tage und wir haben Chaos.

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Nach diesem theoretischen Ausflug kehren wir zurück zu unserer Modell-Insel mit den 10 Millionen Einwohnern.

Nehmen wir an, daß die Einwohner dort ein Stadium der Spezialisierung erreicht haben, das unserem entspricht.

Es gibt also Lehrer, Müllmänner, Krankenschwestern, Architekten, IT-Spezialisten, etc.

Klar ist, daß sich parallel zur Spezialisierung ein Medium entwickelt haben muss, durch das die Menschen ihre Leistungen „verrechnen“.

GELD.

Wie kann man sich die Einführung des Geldes auf dieser Insel vorstellen?

Der König der Insel war ein kluger Mann, der erkannte, daß die Menschen etwas brauchten, um ihre Leistungen auszutauschen.

Dieses Mittel musste nur zwei Eigenschaften haben:

a) es musste fälschungssicher sein, damit nicht jemand einfach Leistungen anderer erschleicht, ohne selber welche zu erbringen

b) es musste beständig sein, durfte also nicht verwittern

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Der König ließ eine Volkszählung durchführen und kam auf 10 Millionen Einwohner.

Er ging anschließend zu einem Metallverarbeiter und ließ Münzen zum Nennwert von 10 Milliarden Taler prägen.

Anschließend wurden die Prägetafeln vernichtet und das selbständige Prägen von Münzen mit dem Tode bestraft.

Jeder Bürger bekam 1.000 Taler zugeteilt.

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Das ist das einfachste System, mit dem man die wichtigsten Grundlagen von Wirtschaft und Geld begreifen kann:

Eine abgeschlossene Gesellschaft von spezialisierten Arbeitern, denen eine gewisse Menge Geld zur Verfügung steht, um ihre Leistungen untereinander auszutauschen.

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(Der wichtigste Satz auf diesem Geldschein lautet: „Die Menschen leben vom Austausch ihrer Leistungen.“)

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Beginnen wir gleich mit der einfachsten aber zugleich wichtigsten Frage, die wir in diesem Modell sofort beantworten können.

Wenn die Taler auf der Insel in etwa soviel Wert sind wie der Euro, dann braucht jeder ca. 1.000 Taler pro Monat, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Lebensmittel kaufen, Miete bezahlen, Strom bezahlen, etc.

War der König nicht dumm, die Prägetafeln vernichten zu lassen?

Nach einem Monat haben doch die Leute ihr ganzes Geld ausgegeben und dann ist kein Geld mehr da!

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Nein, natürlich nicht.

Die Geldmenge auf der Insel beträgt seit der einmaligen Aktion der Geldschöpfung durch den König zu jedem Zeitpunkt 10 Milliarden Taler.

Immer.

Das einzige, was sich ändern kann, ist die Verteilung dieser 10 Milliarden Taler innerhalb der Bevölkerung.

Gehen wir von einer total idealisierten Situation aus, nämlich daß alle 10 Millionen Leute eine Arbeit haben.

Natürlich sind die 1.000 Taler, die der König ihnen am Anfang gegeben hat, nach einem Monat weg.

ABER

Durch ihre Arbeit haben sie natürlich selber Einnahmen von anderen!

Der Bauer muss zwar seine 50 Euro ausgeben, um Wurst vom Metzger zu kaufen,

aber dafür zahlt der Metzger 50 Euro an den Bauern, um von ihm Gemüse zu kaufen.

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(Geld ist im Idealfall ein Nullsummenspiel. Die Geldmenge ist konstant; d.h.: es gibt keinen Umsatz, ohne daß jemand anders Kosten in gleicher Höhe hat. Es gibt keine Kosten, ohne daß jemand anders Umsatz in gleicher Höhe hat.)

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Wenn es absolut ideal in unserer Gesellschaft läuft, dann gibt jeder Einwohner pro Monat 1.000 Taler aus,

hat aber Einnahmen in genau gleicher Höhe!

Es gibt in dieser Gesellschaft keinen Reichtum, weil alle dasselbe haben,

aber es gibt auch keine Armut.

Silvio Gesell, der das Geldsystem auch vollständig begriffen hatte, wusste natürlich um den Zusammenhang zwischen Reichtum und Armut, nämlich daß das eine zwingend das andere erzeugen muss und sagte darum:

Reichtum und Armut sind gleichermaßen verkehrte Zustände.

Sie gehören nicht in einen geordneten Staat.

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Das wichtigste, was ich euch in diesem Artikel mitgegeben habe, ist unsere kleine Modellinsel mit 10 Millionen Einwohnern, alle voll beschäftigt, mit 10 Milliarden unzerstörbaren Talern, die gleichmässig auf die Einwohner verteilt wurden.

Mit diesem Modell könnt ihr in Gedanken spielen, Parameter verändern (Missernte, Geburtenboom, Produktivitätssteigerung, Rentensystem, Steuersystem, Infrastruktur erbauen, etc.) und euch die Auswirkungen überlegen.

Je mehr ihr damit spielt, desto tiefer wird euer Verständnis für Geld und Wirtschaft.

Kein Buch, kein Professor, kann euch dieses selbst erarbeitete Wissen vermitteln oder wieder nehmen.

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LG, killerbee

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23 Antworten zu Geld und Wirtschaft im einfachsten Modell

  1. RondoG schreibt:

    Hast du sehr gut ausführlich, kompakt und einfach erklärt.
    Kann ich ausdrucken und weiterreichen an ältere Menschen, die kein Internet haben.
    Hoffe, daß mehr Menschen das Geldsystem verstehen lernen.
    LG

  2. Egon schreibt:

    Anm. am Rande, liebe Leser: Googeln Sie mal den Richter Nobbe …

    Das ist die eine Seite der Geschichte, diese Geschichte hat weiteren folgenden Sachverhalt.

    Wir sehen, daß Deutschlands fleißigen und anständigen Bürgern zunehmend mit Hass, Ausgrenzung und mit vernichtenden Aktionen begegnet wird, das Ganze hat mittlerweile ein klar zerstörerisches System:

    – Der Mandant und seine Frau erhalten Grundsicherung und sind stets auskunftspflichtig.

    – Eine Zahlung von 50.- Euronen einer Verwandten auf das Konto zur Unterstützung wurde sofort im nächsten Bescheid einkassiert,

    – Eine Nebenkostenersparnis/Rückzahlung des Vermieters (weniger Heizölverbrauch wegen selbstgeschlagenem Holz für den alternativen Ofen) wurde ebenfalls in Abzug gebracht …

    Liebe Leser, Sie sehen, man hasst uns, man hasst uns mehr und mehr und man versucht zunächst dort anzusetzen, wo die Kräfte der Menschen am schwächsten sind!

  3. Frida schreibt:

    Ich musste am Wochenende an dich denken: Als ich am Wochenende in einem Bahnhofsladen einkaufen war, wurden die eh schon vollen Regale mit noch mehr Lebensmitteln bestückt. Der laden war so voll mit Lebensmitteln, dass es schon eklig war. Und um die Regale schlichen sich Leute, die arm aussahen- viele sahen nach körperlicher Arbeit aus- kaum was im Korb hatten und am Geld zählen waren, ob sie auch genug haben, für ihren spärlichen Einkauf. Vor dem Supermarkt Flaschen aus dem Müll suchende, überwiegend alte Leute.
    Was ein Drecksstaat!

  4. Leser schreibt:

    Deine Artikel zum Thema Geld sind die knackigsten!
    „Knack“ war mal in den 80er das Modewort für Geld.
    L G

  5. Inländerin schreibt:

    Vor wenigen Tagen bekam ich Besuch. So, und genauso hatte ich vor, ihnen das Geldsystem zu erklären: Jeder hätte Pappschildchen, die „ihre Produkte“ (wie Würste, Brot, Weinflaschen, einen Ofen etc.) gezeigt hätten, bekommen. Und dann, wenn sie gemerkt hätten, daß man ein Tauschmittel braucht, kleine Papptaler – um zu begreifen, daß Geld – wie Blut – einen Kreislauf durchmacht.
    Doch daraus wurde nichts: Es stellte sich heraus, daß die beiden so richtig am Medientropf hängen und mitnichten gewillt sind, aufzuwachen.
    Wie sagte meine Oma immer? Wer nicht will, der hat schon.

  6. hajduk81 schreibt:

    Also war Silvio Gesell ein Komunist?
    Und zweitens waren die Indianer keine ungebildeten.
    Man denke nur mal an die Römerzeit zurück, wo die Vorfahren der Deutschen, die Germanen, ein Haufen Barbaren waren die ausschließlich vom tauschen lebten und Geld gar nicht kannten.
    Dennoch erlag das römische Reich, mit ihrer Hochkultur diesen unorgansierten Wilden.

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.inti-tours.de%2Ftl_files%2Finti_tours%2Finti_images%2FAuf-den-Spuren-der-Inkas%2FAuf-den-Spuren-der-Inkas_17.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.inti-tours.de%2Fperu.html&docid=bFOJiilLCK_FPM&tbnid=hMRXXlgQjZsHEM%3A&vet=1&w=800&h=533&safe=active&bih=548&biw=360&q=inka%20Bauwerke&ved=0ahUKEwjvsrSBxcDSAhUqBsAKHelNA0QQMwhGKCEwIQ&iact=mrc&uact=8#h=533&imgrc=hMRXXlgQjZsHEM:&vet=1&w=800

  7. ki11erbee schreibt:

    @Hajduk

    Die Frage, ob Gesell Kommunist war, lässt sich leicht beantworten, wenn man weiß, was ein Kommunist ist.

    „Kommunist“ kommt von „communis“, also Gemeinschaft.
    Die Hauptagenda eines Kommunisten ist die Überführung von privaten Produktionsmitteln in Volkseigentum.

    Aldi, Adidas, Nike, Novartis, etc. gehört im Kommunismus nicht einer Privatperson, sondern ist ein staatlicher Betrieb.

    Hat Gesell gefordert, die Betriebe zu verstaatlichen?
    Nein. Also ist er kein Kommunist.

    Das ist übrigens auch der große Unterschied zwischen Kommunismus und (National-)Sozialismus:

    Im Nationalsozialismus wurden Betriebe nicht verstaatlicht, allerdings wachte der Staat darüber, daß die Betriebe dem Volkswohl dienten.
    Sprich:
    Wucherpreise oder Dumping von Arbeitslöhnen wurden nicht zugelassen.

    Etwas wie die derzeitigen „Praktika“, wo Leute gezwungen werden, umsonst für einen Betrieb zu arbeiten und dieser sogar noch Steuergelder bekommt, weil er einen Praktikanten beschäftigt, ist im Sozialismus undenkbar.
    Das zeigt umso deutlicher auf, wie weit rechts das jetzige System ist; ein einziger Selbstbedienungslagen an Steuergeld für die Bonzen aus Politik und Wirtschaft.

  8. sk schreibt:

    Mal so eine Frage am Rande:
    Wo sind eigentlich Onkel Peter, catchet und tomcatk?

    Gehts denen gut?

  9. ki11erbee schreibt:

    @sk

    catchet konzentriert sich mehr auf sein Privatleben und möchte sich nicht immer mit negativen Nachrichten belasten,

    tomcatk kommt immer noch ab und zu vorbei

    und Onkel Peter ist im Urlaub, wo er kein Internet hat.

  10. Wetterfrosch schreibt:

    Im Speisesaal des gerade fertiggestellten Objekts hat die sächsische Justiz extra für den Prozess einen Hochsicherheits-Saal errichtet. 5,5 Millionen Euro kostete die provisorische Festung, die nach Abschluss des Verfahrens wieder abgebaut wird. Bis zu 700 Asylbewerber sollen anschließend in der Erstaufnahme-Einrichtung ….

    http://m.focus.de/politik/deutschland/terror-prozess-in-dresden-wir-sind-nazis-bis-zum-bitteren-ende_id_6736594.html

    Warum führt man den Prozess in einem Flüchtlingsheim und gibt alleine dafür 5,5 Millionen Euro aus?

  11. ki11erbee schreibt:

    @wetterfrosch

    Schon mal auf die Idee gekommen, daß es personelle Verschränkungen zwischen Politikern und der Firma, die den Umbau durchführte, geben könnte?

    In Deutschland hat die Politik nur eine Aufgabe: unter irgendwelchen Vorwänden Steuergeld an die Bonzen aus der Wirtschaft umzuverteilen.

  12. Jim Jekyll schreibt:

    @Wetterfrosch Weil bei den netten Onkels aus Kölle die Abteilung „Öffentlichkeitsarbeit und vertrauensbildende Maßnahmen“ nun mal über das größte Budget verfügt! 🙂

  13. derbienenmannsagt schreibt:

    Das variieren der Parameter macht tatsächlich deutlich, daß ein schlechter Herrscher genau das tun würde, was geldpolitisch in der BRD/Eurozone abläuft. Die Elite hat das System verstanden. Nach meinem Geschmack sogar ein bisschen zu gut.

  14. peter schreibt:

    @killerbee

    ich finde, die Unterschiede Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Ideologien und/oder Systemen wie Kommunismus, Sozialismus, Nationalsozialismus, Kapitalismus, Faschismus könntest du in einem extra Beitrag nochmal herausstellen.

  15. Leser schreibt:

    „In Deutschland hat die Politik nur eine Aufgabe: unter irgendwelchen Vorwänden Steuergeld an die Bonzen aus der Wirtschaft umzuverteilen.“

    Den Satz kannst Du bitte in Stein meißeln!

    L G

  16. DerDaumen schreibt:

    @KB

    Was hat dich an meinem letzten Beitrag gestört, zuviel OT ?
    Würde mich wirklich interessieren, um es in Zukunft zu vermeiden.
    Oder bin ich etwa auf deiner „Schwarzen Liste“ gelandet und kann mir somit das Niederschreiben meiner Gedanken ganz sparen?

    MfG
    DerDaumen

  17. Carlo schreibt:

    Guter Beitrag! Kaum Jemand kann das Geldsystem so gut erklären wie du.
    Zu folgendem möchte ich mich aber noch äußern:

    „…Weil die Erschaffer dieser Kunstwerke überhaupt nicht dazu gekommen wären, ihre eigentlichen Begabungen auszuleben, sondern stattdessen wie jeder andere auf dem Feld hätten stehen müssen…“

    -Obwohl wir in einer zivilisierten Welt leben, haben wir dennoch diesbezüglich mittlerweile einen untragbaren Zustand. Welcher Mensch geht heutzutage noch seiner Berufung nach. Leider die wenigsten! Künstlerische Berufe, Musik, Handwerkskunst werden doch heutzutage kaum mehr gefördert und ausreichend bezahlt. Schuld daran ist die Staatl. Förderung der Industrie oder die Bonzen/Politiker aber auch die Schulbildung, bei welcher zum großen Teil nur sinnloses Zeug wie Algebra in die Hirne eingedämmert wird anstatt mehr auf die Talente der einzelnen Individuen (Kinder) einzugehen und diese zu fördern. Stattdessen werden alle Kinder nur noch roboterisiert bis ins Erwachsenenalter. Deswegen erleben wir auch kaum mehr in den letzten Jahrzehnten irgendeinen richtigen Fortschritt…
    Und prinzipiell ist jeder mit seiner Arbeit mittlerweile so eingespannt, dass es eigentlich egal ist ob ich verschiedene Dinge zuhause auf dem Feld mache oder 10 Stunden am Tag am Auto rumschraube…
    Am Ende bin ich trotzdem körperlich so kaputt und ausgelaugt, dass ich vor lauter Erschöpfung sowohl die Kreativität, Kraft als auch die Lust verliere…

  18. Rheinwiesenlager schreibt:

    *gelöscht, Desinformation*

    Manches in dem Link ist richtig, manches falsch und sobald jemand von einer „nahenden Weltwirtschaftskrise“ faselt, weiß ich daß er ein Schwachkopf ist.

    Daß du diesen Link bei mir eingestellt hast, zeigt mir, daß du das Geldsystem selber noch nicht verstanden hast.

    Statt in meinem Kommentarbereich andere Artikel zu verlinken, hättest du lieber meinen Artikel lesen und VERSTEHEN sollen, dann hättest du sofort gewusst, daß der andere Artikel unpräzise ist.

    Du bist leider immer noch auf der Suche nach geborgtem Wissen, statt es dir selber durch deinen Verstand zu erarbeiten.

  19. Rheinwiesenlager schreibt:

    Stimmt es nicht das der Zins das größte Übel am derzeitigen Geldsystem ist ?
    Wird hier anschaulich beschrieben. Genauso das das Geld ständig fliessen muß. So falsch ist das ganze nicht. Man sollte es blos nicht so überfliegen

  20. ki11erbee schreibt:

    @Rheinwiesenlager

    Das größte Übel am derzeitigen Geldsystem ist, daß sich der Staat Geld von privaten Banken leihen muss, statt es selber schuldlos zu erschaffen.

    Das heißt, die Geldmenge kann nicht vergrößert werden, ohne daß dem neu hinzugekommenen Geld Schulden in gleicher Höhe PLUS Zinsforderungen gegenüberstehen, die vom bereits vorhandenen Geld bedient werden müssen.

    Und ich habe ja nicht geschrieben, daß alles falsch sei, sondern daß Richtiges mit Falschem vermengt ist. Und DAS ist Desinformation.

    Zum Beispiel steht dort: „Jeder gehorteten Mark steht eine geschuldete Mark gegenüber“

    Das ist FALSCH!

    Richtig muss es heißen: „Jeder verliehenen Mark steht eine geschuldete Mark gegenüber“

    Wer den Unterschied zwischen „Horten“ und „Verleihen“ nicht verstanden hat, der sollte wirklich keine Artikel über das Geldsystem schreiben.

    Und wie gesagt: Hättest du das Geldsystem verstanden, würden dir solche Fehler auffallen!

  21. Rheinwiesenlager schreibt:

    Ich beherrsche Buchführung Killerbee. Das mit dem horten von Geld ist aber deshalb pervers wenn man dafür über Zinsen belohnt wird und dadurch immer mehr Geld hortet usw.
    Das Staaten sich bei privaten Banken Geld leihen statt es selber zu drucken ist nur mit der kriminellen Komplizenschaft der Politiker mit den Bankstern zu erklären.

  22. ki11erbee schreibt:

    @Rheinwiesenlager

    Das ist ja alles schön und gut, aber trotzdem ist die Aussage, daß jeder gehorteten Mark eine geschuldete Mark gegenübersteht sachlich einfach falsch!

    Nicht Horten erzeugt Schulden, sondern Verleihen!

    Aber du hast völlig Recht, daß die Politiker die Komplizen der Bankster sind.

  23. Rheinwiesenlager schreibt:

    Was hälst du von dem Axt-Anschlag in Düsseldorf,wo doch genau zu dieser Zeit
    diese Bundesweite Antiterrorübung stattfand ,Killerbee ?

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