Die zwei größten Irrtümer zum Geld

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dagobert-duck

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Wenn man irgendwann das Geldsystem verstanden hat, ist es sehr logisch und einfach; nahezu primitiv.

Man fragt sich dann: „Warum wurde es einem in der Schule nie so beigebracht, daß man es auch versteht?“

Die Antwort darauf lautet natürlich, daß Geld (vor allem Geldknappheit) ein Instrument der Herrscher ist, um uns beherrschbar zu halten.

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Ich möchte zunächst die beiden größten Irrtümer zum Geld ansprechen und auflösen, die bei den meisten Menschen vorhanden sind.

Der erste lautet:

„Geld verschwindet beim Ausgeben“

Ihr werdet sagen: ja, kennen wir schon, Geld ist ein Kreislaufsystem, es wechselt nur seinen Besitzer, seine Menge ist konstant.

Stimmt, aber wir sind in der Minderheit.

Die Mehrheit glaubt nach wie vor, daß Geld beim Ausgeben verschwindet, denn nur so sind Aussagen wie:

„Die Rentner verprassen unser Geld“

„Beim BER wird Steuergeld verbrannt“

oder

„Die Kosten für die Flüchtlinge sind so hoch, irgendwann ist das Geld alle“

zu erklären.

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Achtet mal auf den durchschnittlichen Michel, der von Geld keine Ahnung hat.

Er sieht einen Ausländer/Rentner/Hartzer, wie er mit Geld zum Einkaufen geht.

Er versteht, daß das Geld „Steuergeld“ ist.

Er versteht auch noch, daß das Steuergeld von den Steuerzahlern kommt.

Und jetzt kommt der Fehler:

Er denkt, daß in dem Moment, wenn der Ausländer/Rentner/Hartzer das Geld für den Konsum benutzt, dieses Geld auf einmal *puff* weg ist!

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Es ist wirklich unglaublich, aber genau so stellt sich der Deutsche den Geldfluss vor:

wie eine Einbahnstraße, mit einem schwarzen Loch am Ende.

Arbeiter „erwirtschaftet“ Geld,

Staat erhebt darauf Steuern,

Steuergeld wird umverteilt,

jemand geht mit dem Steuergeld einkaufen,

und dann ist das Geld WEG!

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Die Wahrheit sieht natürlich ganz anders aus und ist leicht zu verstehen, wenn man sie sich nur mal klarmacht.

Natürlich ist das Geld des Hartzers/Afghanen nicht weg, wenn er beim Lidl einkaufen war, sondern es liegt nun in der Kasse des Supermarktes.

Nicht ein einziger Cent davon ist verloren gegangen!

Und was passiert dann mit dem Geld?

Nun, Lidl muss (hoffentlich) Steuern zahlen, muss Betriebskosten zahlen, muss seine Lieferanten und seine Mitarbeiter bezahlen.

Die Mitarbeiter wiederum müssen Lohnsteuern zahlen.

Von dem, was übrig bleibt, bestreiten die Mitarbeiter ihren Lebensunterhalt, zahlen also wieder Steuern wie Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, etc.

Letztlich landet das Steuergeld des Afghanen oder Rentners also nach ein paar Umwegen wieder beim Staat, der es erneut ausgeben kann.

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Die wichtigste Erkenntnis lautet also, daß Geld mehr als einmal ausgegeben werden kann und es durch Benutzung kein bisschen an Wert verliert.

Ein zehn Euro Schein ist zehn Euro wert; unabhängig davon, ob er vorher durch 10, 100 oder 1.000 Hände gegangen ist.

Und daraus folgt eben, daß die ganze Panikmache von wegen: „Bald ist das Geld alle“ Unsinn ist.

Da Geld durch Ausgeben nicht verschwindet, kann es nicht durch Ausgeben „alle“ werden.

Ebenso ist es schlicht falsch, die Ausgaben des Staates als eine Einbahnstraße zu sehen und dann aufzuaddieren, wie es z.B. Ulfkotte und andere getan haben:

„Die Ausländer kosten uns pro Jahr 10 Milliarden Euro, macht in 50 Jahren 500 Milliarden Euro! Dann sind wir pleite!“

Totaler Schwachsinn.

Mag sein, daß der Staat für Ausländer pro Jahr 10 Milliarden ausgibt, aber solange die Ausländer das Geld in Deutschland ausgeben, kommt es ja immer wieder zurück, so daß der Staat vielleicht nur 5 Milliarden Euro benötigt, die er pro Jahr 2x ausgeben kann, weil sie nach 6 Monaten vollständig wieder zu ihm zurückgeflossen sind.

Die ganzen „Wann ist das Geld alle“ Rechnungen lassen außer Acht, daß es sich bei Geld um ein Kreislaufsystem handelt.

Genauso könnte man als Aufgabe stellen:

Ein Aquarium hat 100 Liter Inhalt, die Pumpe im Aquarium pumpt 5 Liter pro Minute. Wann ist das Becken leer?

Antwort:

Gar nicht, weil die Pumpe das Wasser ja nicht aus dem Aquarium pumpt, sondern es nur innerhalb umverteilt.

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Idee

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Der zweite Fehler, auf den ich regelmäßig stoße, lautet:

„Arbeit erzeugt Geld“ bzw. „Wenn du kein Geld hast, musst du halt mehr arbeiten“

Fakt ist, daß Arbeit keinen Einfluss auf die Geldmenge hat.

Einfaches Beispiel:

Die Bundesregierung nimmt 20 Milliarden Euro, die sie dem Volk über Steuern entzogen hat, und überweist es an eine spanische Bank zur „Eurorettung“.

Diese 20 Milliarden sind für uns natürlich erstmal „weg“, d.h. dem deutschen Geldkreislauf entzogen, weil das Geld sich nun in Spanien befindet.

Und die Spanier, bei denen das Geld gelandet ist, werden nicht regelmässig zum REWE in Castrop-Rauxel fahren, um dort einzukaufen, so daß das Geld wieder zu uns zurück käme.

Ja, und nun?

Glaubt ihr, wenn ihr jetzt unbezahlte Nachtschichten macht, einen zweiten Job übernehmt oder von der 40 auf eine 50 Stunden Woche aufstockt, daß dadurch bei irgendjemandem in Deutschland Geld entsteht?

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Das ist wichtig zu begreifen!

Arbeit und Geldmenge korrelieren nicht im Geringsten!

Arbeit erzeugt kein Geld!

Ist ja auch völlig logisch.

Wie denn?

Stellt euch vor, morgens um 8.00 beginnt eine Krankenschwester in Karlsruhe ihre Schicht und um 17.30 hat sie Feierabend.

Sie hat also 9,5 Stunden gearbeitet.

Und?

Welche Auswirkungen hat das auf die Geldmenge?

Glaubt ihr, daß irgendjemand, z.B. Hans Müller in Gelsenkirchen, an dem Tag um 8.00 Uhr morgens leere Hosentaschen hatte und um 17.30 auf einmal 50 Euro in den Taschen findet, die durch die Arbeit der Karlsruher Krankenschwester bei ihm entstanden sind?

Natürlich glaubt ihr das nicht, ist ja auch völlig idiotisch!

Wenn ihr aber versteht, daß Arbeit nicht zur Entstehung von Geld führt, wieso sind dann so viele Leute der Meinung, daß Arbeit Geld erschaffen könnte?

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Anderes Beispiel:

Ihr seid Bäcker und in eurem Einzugsgebiet wohnen ausschließlich Hartzer und Rentner auf Grundsicherungsniveau.

Hat irgendeiner von euren Kunden mehr Geld in der Tasche, wenn ihr eure Arbeitszeit erhöht?

Nein, natürlich nicht.

Und jetzt nehmen wir an, ihr seid der beste Bäcker der Stadt, so daß nun alle Leute bei euch einkaufen und ihr tatsächlich eure Einnahmen verdreifacht.

Aber zu was führt das?

Na, daß zwei andere Bäcker dicht machen müssen!

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Worauf will ich hinaus?

Daß die umlaufende Geldmenge natürlich einen Einfluss darauf hat, wie viele Leute in Deutschland überhaupt eine Arbeit finden können,

aber die Arbeit keinen Einfluss auf die umlaufende Geldmenge hat.

Es ist also äußerst perfide von der Bundesregierung, durch das HartzIV-System die Leute zu verarmen, den Binnenkonsum zu reduzieren, Geld ins Ausland zu leiten und dann den Menschen einfach zu sagen: „Naja, dann müsst ihr halt mehr arbeiten!“

Nein.

Eben nicht.

Denn ob wir 10, 20 oder 30 Stunden am Tag arbeiten, davon hat keiner in Deutschland auch nur einen Cent mehr in der Tasche.

 

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LG, killerbee

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25 Antworten zu Die zwei größten Irrtümer zum Geld

  1. Alfred Z. schreibt:

    Es ist schon klasse, wie du das Ganze erklärst! Hut ab.
    Einmal verstanden, weiß man direkt wie der Hase läuft und viele Zusammenhänge werden einem sehr schnell klar.

    Umso interessanter ist es zu sehen, wie die Bonzen uns das erläutern wollen.

    Hier anhand von Material für die Sekundarstufe II:
    https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Schule_und_Bildung/geld_und_geldpolitik.html

    Auszug:

    „3.4 Messung der Geldmenge
    Auf die Frage, wie viel Geld es eigentlich gibt, gibt es keine eindeutige Antwort.
    Denn zunächst muss man die Frage klären, was eigentlich zur Geldmenge
    gezählt wird. Das Eurosystem hat für sich eine eigene Geldmengendefinition
    festgelegt.
    Als Geldmenge bezeichnet man den Geldbestand in Händen von Nichtbanken.
    Guthaben von Banken werden nicht dazu gezählt. Aufgrund ihres
    Zusammenhangs mit der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Waren und
    Dienstleistungen ist die Geldmenge eine wichtige ökonomische Größe, die
    Hinweise auf die zukünftige Preisentwicklung auf längere Sicht liefert. Weil
    der Übergang zwischen Geld als
    Tausch- und Zahlungsmittel einerseits
    und als Wertaufbewahrungsmittel
    andererseits fließend ist,
    werden unterschiedliche Geldmengen
    berechnet. Das Eurosystem
    unterscheidet drei Geldmengen, die aufeinander aufbauen und zwar nach der
    „Liquiditätsnähe“ der einbezogenen Guthaben, also nach der Verfügbarkeit
    des Geldes für den Bankkunden. Bezeichnet werden sie mit den Abkürzungen
    M1, M2 und M3. Das „M“ stammt vom englischen Wort für Geld: money.“

  2. ki11erbee schreibt:

    @Alfred Z

    Der von dir verlinkte Text beinhaltet keinerlei Erklärung zum Geldsystem, sondern ist ein Haufen ausgekotzter Buchstabensalat.

    Wer das Geldsystem mit solchen „Erklärungen“ verstehen will, der muss naturgemäß scheitern.

  3. Alfred Z. schreibt:

    @KB:

    Ich weiß, ich wollte lediglich darlegen, mit was für einem, wie du sagst, Buchstabensalat uns die Bonzen konfrontieren und wir idR sofort vor solch einem Haufen kapitulieren.

    Erst mit deinem Blog habe ich das Geldsystem verstanden.

  4. Rheinwiesenlager schreibt:

    Das ganze kann man auch im einen Satz erklären und zwar so:
    Geld verschwindet nicht,es hat nur jemand anders !
    Das wars auch schon.

  5. ki11erbee schreibt:

    @Rheinwiesenlager

    Das ist nur die halbe Wahrheit, die den ersten Teil meines Artikels abdeckt.

    Die zweite Wahrheit lautet: Egal, wieviel du arbeitest, davon gibt es nicht einen Cent mehr auf der Welt!

    Geld kann also im Gegensatz zu Milch, Fleisch, Gemüse, etc. nicht erwirtschaftet, nicht erzeugt werden.

  6. Rheinwiesenlager schreibt:

    *gelöscht, sachlich falsch*

  7. gaudenz schreibt:

    Sehr gut erklärt nur das „Wenn du kein Geld hast, musst du halt mehr arbeiten“
    habe ich immer so verstanden dass zum Beispiel ein Maurer der mit seinem Lohn bei einer 40 Stunden Woche nicht mehr auskommt anfängt mehr zu arbeiten zb jeden Tag eine Überstunde und den Samstag noch anhängt hat natürlich mehr Geld durch die mehr Arbeit am ende des Monats.

  8. ki11erbee schreibt:

    @gaudenz

    Du hast völlig Recht, mir ging es aber um etwas anderes:

    Fakt ist, daß das kapitalistisch-faschistische Verbrecherregime der CDU/CSU seit Jahren die umlaufende Geldmenge durch Umverteilung nach oben/außen reduziert hat,
    dadurch natürlich Armut und Arbeitslosigkeit erzeugt,

    und dann den Arbeitslosen rät, sich einfach einen Job zu suchen und mehr zu arbeiten!

    Fakt ist doch, daß Arbeit nur dann möglich ist, wenn sie auch bezahlt wird, wenn es also Leute mit Geld gibt.

    Wenn keiner mehr Geld hat, weil die Regierung es den Leuten weggenommen hat, dann kann es auch keine Arbeit geben!

    Und wenn ich jetzt in Praktika oder sonstigen Maßnahmen umsonst arbeite, dann hat trotzdem keiner in Deutschland einen Cent mehr in der Tasche als vorher, weil Arbeit eben kein Geld erzeugt.

  9. gaudenz schreibt:

    Danke diese Antwort öffnete mir vollends die Augen. Unter diesem Aspekt muss man auch das harte vorgehen gegen die schwarz Arbeit sehen.

  10. Einer aus Bayern der schon lange dort lebt schreibt:

    @kb

    Gelderzeugung:
    z.B. Bitcoin

    Frage: Nach welchen Regeln wird das Geld erzeugt.
    ( Es war ja nicht einfach vorhanden )

    Fischer – Grüne
    Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleissiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu Ungleichgewichten‘ führen.

    Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird.

    Es ist vollkommen egal, wofür.

    Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht.

    Noch Fragen ????

  11. ki11erbee schreibt:

    @Gerd Menz

    Bitcoin ist ein anderes System, ich rede von „richtigem“ Geld.

    Und was dieses ständige Fischer-Zitat angeht: Tatsache ist, daß kein Grüner auch nur annähernd soviel Geld aus Deutschland herausgeleitet oder zu Gunsten der Bonzen umverteilt hat wie das kapitalistisch-faschistische CDU/CSU-Regime.

    Ich erinnere an die Hypo-Real-Estate, die 87 Milliarden Euro vom Staat erhielt.

    Nur zur Veranschaulichung: 87 Milliarden Euro könnten 20 Millionen Arbeitsplätze zu je 4000 Euro schaffen. Dauerhaft, weil das Geld ja nicht verschwindet.

    Umgekehrt: Indem der Staat 87 Milliarden Euro aus dem Kreislauf entzieht, vernichtet er Nachfrage von Rentnern/Arbeitslosen/sonstigen Transferleistungsempfängern und damit indirekt Arbeitsplätze.

    Jede Reduktion der Geldmenge geht zwangsläufig mit mehr Arbeitslosigkeit einher; mich würde wirklich interessieren, wie viele Arbeitslose es in Deutschland mittlerweile wirklich gibt. 10 Millionen? Oder mehr?

  12. hajduk81 schreibt:

    Die Schere zwischen Arm & Reich klafft in Deutschland immer weiter auseinander! Das die deutschen wie ihre französischen Nachbarn mal ihr Maul gegenüber der Regierung aufmachen, alle Straßen dicht machen und zeigen wer im Land die Mehrheit bildet, herrschen hier Neid und Missgunst, gepaart mit einem Überlegenheitsgefühl gegen den Rest Europas.
    Alle Welt kommt doch nach Deutschland, also muß es ja in deren Ländern scheiße sein, sonst wären die doch nicht hier, oder?
    Also ist Deutschland der Maßstab für den Rest der Welt, so die landläufige Meinung meiner deutscher Zeitgenossen.
    Aber, selbst wenn auf den Wahlplakaten stehen würde das die CDU alle deutschen scheiße findet, würde sie trotzdem wider den Kanzler stellen.
    Normalerweise sollte das Geldsystem so wie du es erklärst, schon im Kindergarten beigebracht werden, aber dann wäre die Elite ja schön blöd.

  13. Martin Ochmann schreibt:

    Und auch hier sagen uns die Politiker die Wahrheit: “ Wir haben kein Geld!“.

    Wir haben arbeitsfähige Menschen, Baumaschinen und Baumaterialien. Trotzdem vergammelt zum Beispiel die Infrastruktur, weil wir kein angeblich Geld haben, so die offizielle Begründung.

    Man stelle sich nordamerikanische Indianer im 18. Jahrhundert vor, die zur Jagdzeit die Büffelherden unbehelligt ziehen lassen, da sie zwar genug Männer, Pferde und Waffen für eine erfolgreiche Jagd haben, aber halt kein Geld, diese auszuführen. Die werden den nächsten Winter nicht überleben.

  14. ki11erbee schreibt:

    @Martin Ochmann

    Wer hat eigentlich die „Trümmerfrauen“ bezahlt?

  15. Razinatte schreibt:

    Das alles ergibt keinen Sinn. Ich meine nicht die Erklärungen zum Geldsystem, sondern die (vorgeschobene) Motivation der Eliten. Um mehr Konsum zu bewirken und die Umverteilung des Geldes „von Fleissig nach Reich“ voran zu treiben, hätte es ausgereicht, den Menschen in Deutschland einfach mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Für die Bankkonten der Eliten ist es völlig wurscht, ob das umverteilte Geld von „Biodeutschen“ kommt oder von eigens dafür importierten Neubürgern.

    Irgendwann wird dieses Schneeballsystem (immer weniger deutsche Arbeitnehmer müssen immer mehr arbeitslose Neubürger finanzieren) in sich zusammenkrachen. Bevölkerungsaustausch mag ein vordergründiger Zweck sein, aber ich ahne, dass da noch was ganz anderes dahinter steckt.

  16. Sarkast schreibt:

    OT

    Goldtransporte werden durch Polizei begleitet.

    Da es sich bei den „Flüchtlingen“ um eine viel wertvollere Sache handelt als Gold (Schulz:“Was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold“), ist diese Maßnahme nur recht:

    Die Polizei – Dein Freund und Helfer

    Thüringen: Polizei fährt Asylforderer im Einsatzfahrzeug zum Schnapskaufen

    https://www.pi-news.net/2017/02/thueringen-polizei-faehrt-asylforderer-im-einsatzfahrzeug-zum-schnapskaufen/

    Der „Kult mit der Schuld“ und seine Auswüchse:

  17. Nationalist schreibt:

    @Sarkast

    Die NRW-Regimeschützer haben anstatt den deutschen „Sondermüll“(Rentnerin samt Nachbarin) zu beseitigen, einen Barren Gold völlig wertlos gemacht. Das ist ein wahres Drama…Naja, zum Glück gibts in Afrika eine unendliche „Goldquelle“. Laut Medienberichten kann man das Gold dort direkt am Strand abholen… Oft, so laut Medienberichten, wissen die dortigen Regierungen gar nicht wohin mit dem ganzen Gold, weshalb sie es dann in Schlauchboote laden, um es sich selbst zu überlassen.

    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/polizei/erschiesst-einbrecher-in-herten-50513320.bild.html

  18. Nationalist schreibt:

    Obwohl…wertlos ist auch dieses Stück Gold nicht, den Bestatter wirds freuen..

  19. Thorsten schreibt:

    Man kann die folgende fiktive Anekdote nicht oft genug veröffentlichen:

    Ein reicher Tourist fährt durch die Stadt und hält bei einem kleinen Hotel. Er sagt dem Eigentümer, dass er sich gerne die Zimmer anschauen möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten und legt als Kaution einen 100 Euro Schein auf den Tresen. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel.

    Als der Besucher die Treppe hinauf ist, nimmt der Hotelier den Geldschein, rennt zu seinem Nachbarn, dem Metzger und bezahlt seine Schulden.
    Der Metzger nimmt die 100 Euro, läuft die Straße runter und bezahlt den Bauern.
    Der Bauer nimmt die 100 Euro und bezahlt seine Rechnung beim Genossenschaftslager.
    Der Mann dort nimmt den 100 Euro Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seinen letzten Deckel.
    Der Wirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.
    Die Hure rennt zum Hotel und bezahlt ihre ausstehende Zimmerrechnung mit den 100 Euro.
    Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt seinen Geldschein und meint, dass ihm keines der Zimmer gefällt und er verlässt die Stadt.

    Niemand arbeitete, niemand produzierte, niemand verdiente etwas, aber alle Beteiligten, Hotelier, Metzger, Bauer, Genossenschaftsmann, Kneipenwirt und Hure sind schuldenfrei.

  20. ki11erbee schreibt:

    @Thorsten

    Leider hast du die Anekdote nicht verstanden, sonst würdest du nicht so einen Müll schreiben.

    Sie verdeutlicht nämlich im Gegenteil, daß die menschliche Gesellschaft auf dem Austausch von Leistungen beruht, die wiederum nur mit Geld möglich ist.
    Indem also die Geldmenge um einen Betrag X reduziert wird, ist eben dieser Austausch von Leistungen nicht mehr möglich.
    Und weil Geld mehrfach verwendet werden kann, wirkt sich das Nicht-Vorhandensein von Geld um ein Vielfaches schlimmer aus.

    Natürlich haben die Leute in der Anekdote etwas produziert, sie konnten es nur nicht zahlen!

    Klassisches Eigentor, Thorsten, denn die Geschichte ist um ein Vielfaches tiefgründiger, als du es dir vorstellen kannst.
    Ich brauchte Tage-Wochen, bis ich sie richtig verstand!

  21. Notarzt schreibt:

    In den Jahren 1932/1933 gab es in meiner Geburtsstadt das sogenannte „Freigeld-Experiment“, welches sich auf die sogenannte Schwundgeld-Theorie des Ökonomen Silvio Gesell stützte.

    Während ringsum die Arbeitslosigkeit permanent stieg, konnte Wörgl unter seinem damaligen Bürgermeister die Arbeitslosigkeit entscheidend vermindern

    Bis – ja, bis die österreichische Nationalbank dieses Experiment verbieten ließ, da ihr Geldmonopol und ihre Glaubwürdigkeit angekratzt wurden – wer hier Parallelen sieht, ist klar im Vorteil

    http://www.neuesgeld.com/page.php?id=22

    oder

    https://unterguggenberger.org/page.php?id=162

  22. ki11erbee schreibt:

    @Notarzt

    Silvio Gesell und seine Anhänger sind einige der sehr wenigen Menschen, die das Geldsystem verstanden und auf die Umlaufgeschwindigkeit abzielten.

    Der Nachteil bei seinem System besteht allerdings darin, daß Geld nicht mehr zur Wertspeicherung („Sparen“) eingesetzt werden kann, weil es dadurch an Wert verliert.

    Letztlich geht es darum, ein Prinzip zu erkennen: Die Geldmenge ist konstant, allerdings neigt Geld dazu, sich bei den Leuten zu akkumulieren, die es nicht mehr ausgeben, wodurch es anderen entzogen wird.

    Man bräuchte also nichts weiter als eine Vermögenssteuer und die Einnahmen daraus müssten beginnend bei den Ärmsten wieder in den Geldkreislauf gegeben werden.

    Auch hilfreich wäre die gesetzliche Festlegung eines „Höchstlohnes“, um Kapitalakkumulation zu verhindern.

    Und natürlich darf Steuergeld ausschließlich innerhalb des Landes verwendet werden; Politiker, die nach ihrer Karriere ins Ausland gehen, erhalten keinen Cent, weil das Geld aus dem Ausland ja nicht wieder zurückkommt!

  23. Razinatte schreibt:

    Warum schaltest Du denn meinen Beitrag vom 20.2., 10.00 Uhr nicht frei? Hast Du ihn irrtümlich als Kritik verstanden?

  24. ki11erbee schreibt:

    @Razinatte

    Ne, habe ich einfach übersehen.

  25. Thorsten schreibt:

    @killerbee
    Deinen Angriff nehme ich persönlich 😦

    Weil die entsprechende Geldmenge dem Kreislauf an entsprechender Stelle fehlte, sind alle Umstände dieser Geschichte entstanden.
    In einem gesunden Kreislauf versorgt das Blut (Geld) alle Organe (Beteiligten) im Körper. Es muss nur fließen.
    Wirtschaftlich gesehen, ist der Körper in dieser Stadt nicht ganz gesund, weil fließendes Blut (Geld) fehlt – selbst wenn das Wirtschaftsverhältnis dieser Stadt ziemlich ausgeglichen scheint, denn alle haben Schulden und Vermögen (offene Forderung) in gleicher Höhe. Die Gesamt-Bilanz ist quasi sauber.
    Diese Geschichte orientiert sich zu sehr an den Schulden, ohne dabei zu erwähnen, dass jeder nach dem 100Euro-Kreislauf auch sein Vermögen (Forderungen) veloren hat.

    Natürlich wurde gearbeitet, produziert, verdient, etc. Aber das spielt keine Rolle, denn es war VORHER und hier eigentlich irrelevant.

    Hier spielt es eine Rolle, wann Schuld/Forderung beglichen oder eingelöst werden: Erst in dem Moment wo Blut (Geld) fließt.
    Es fehlte lediglich das Tauschmittel (hier haben sich die Leute auf Euros geeinigt).

    Alle Schulden und Forderungen wurden völlig ohne Arbeit, Produktion, Verdienst, etc beglichen und eingelöst.

    Eigentlich hätte es die 100 Euro gar nicht bedurft, wenn sich der erste in der Kette mit dem nächsten/letzten der Kette einig gewesen wäre 🙂
    Aber so kann Wirtschaft schwer funktionieren. Daher muss es ein Tauschmittel geben, das im Verhältnis zu allen Waren und Dienstleistungen steht. Das war in dieser Geschichte nicht der Fall.

    PS: Jedem Beteiligten gehört ein 100-Euro-Schein in die Tasche gelegt, als Blut für den Wirtschaftskreislauf.

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