Der „Unfall“ von Bad Aibling

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bad-aibling

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n-tv schreibt:

Im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten hat der angeklagte Fahrdienstleiter ein Geständnis abgelegt.

Der 40 Jahre alte Michael P. räumte zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Traunstein das fehlerhafte Setzen von Signalen ein.

Er gestand auch, trotz eines Verbots während der Arbeit mit dem Handy gespielt zu haben.

[…]

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft schickte der Fahrdienstleiter beide Züge am Unglücksmorgen zwischen den Bahnhöfen Kolbermoor und Bad Aibling gleichzeitig auf die eingleisige Strecke.

Technische Vorrichtungen, die das eigentlich verhindern, blockierte er demnach.

Als der Mann den verhängnisvollen Irrtum bemerkte, beging er laut Anklage einen weiteren Fehler:

Er wollte die Lokführer noch warnen, erwischte aber den falschen Knopf, so dass der Alarm nicht in den Zügen ankam.

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Ich kann mir darauf nach wie vor keinen Reim machen; es klingt alles zu abstrus.

An seinem Handy spielt man maximal dann, wenn es ein ruhiger Routinetag ist.

Aber zwei Züge gleichzeitig auf eine eingleisige Strecke zu schicken und technische Einrichtungen zu blockieren, das ist alles andere als Routine.

Warum sollte der Fahrdienstleiter so etwas überhaupt tun?

Sogar wir als Laien verstehen sofort, daß man so etwas nicht tut; da wird es ein Fachmann erst recht wissen!

Und dann „erwischt er den falschen Knopf“?

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Also sorry, ich glaube kein Wort.

Geständnisse mögen in Rechtsstaaten einen gewissen Wert haben, aber in der faschistischen BRD sind die Geständnisse genausoviel Wert wie in Orwells „1984“:

Da hat man die Leute auch so lange bearbeitet, bis sie alles und noch viel mehr gestanden haben.

Ich habe außerdem noch im Hinterkopf, daß sich die offizielle Geschichte geändert hat; am Anfang war von einem „Funkloch“ die Rede, weshalb der Notruf nicht ankam, was dann später revidiert wurde.

Gerade solche Kleinigkeiten sind für mich ein ziemlich sicheres Indiz, daß man hier wieder eine Lügengeschichte auftischt.

Genauso wie beim „Germanwings“-Absturz, wo es angeblich einen Briefwechsel zwischen dem suizidalen Copiloten und seinem Psychiater gegeben haben soll.

So, als sei es das natürlichste der Welt, daß Psychiater mit ihren Patienten Briefverkehr pflegen!

Wie oft habt ihr eurem Facharzt einen Brief mit euren Beschwerden geschrieben?

Vielleicht nie?

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Für mich ergibt Bad Aibling viel mehr Sinn, wenn man sich den Kontext anschaut.

Das Unglück ereignete sich nämlich just in dem Moment, als Seehofer nach Russland gereist war, um mit Putin über die Sanktionen zu verhandeln.

SO wird ein Schuh draus.

Kann sich also bei diesem „Unfall“ auch um eine geheimdienstliche Aktion mit Signalwirkung gehandelt haben.

Zumal sich in Bad Aibling auch die Geheimdienste tummeln (BND und NSA).

Die Wahrheit wird man wohl erst dann erfahren, wenn in diesem Land keiner mehr Angst davor haben muss, die Wahrheit zu sagen.

Solange das nicht der Fall ist, glaube ich prinzipiell gar nichts mehr, was dieser Staat mir hier erzählen will, denn das sind notorische Lügner, Betrüger und Verbrecher.

Daß sich das ganze mal wieder in BAYERN ereignete, macht es nicht besser; eher im Gegenteil.

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LG, killerbee

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7 Antworten zu Der „Unfall“ von Bad Aibling

  1. norbert schreibt:

    Ein paar Zusatzinfos von russophilus vom vineyardsaker.de

    Das wirkliche Unglueck von Bad Aibling – Spurensuche.
    все записи пользователя в сообществеrussophilus
    Eigentlich war das als Kommentar gedacht. Aber ich mag es nicht zu schwafeln und unfundiert zu „meinen“. Also recherchierte ich noch ein bisschen … und der Beitrag wuchs und wuchs. Bis ich dann eine „Bombe“ fand – und mich entschloss, das zum Artikel zu machen.

    Es kann hilfreich sein, die Kiste mal umzudrehen und von der Perspektive eines Täters aus zu betrachten. Das ist keineswegs verschwörungstheoretisch sondern, jedenfalls wenn es richtig gemacht wird, die Weiterführung einer etablierten und bewährten mathematischen Beweisführung. Diese beruht darauf, den (oft günstigeren) Fall des – falschen – Gegenteils zum Ausgangspunkt zu machen. Analog dazu hat es sich bewährt, eine allgemein angenommene Darstellung einfach mal auf den Prüfstand zu stellen und zugleich auch einen als Verschwörungstheorie stigmatisierten Ereignisverlauf durchzuspielen.

    Zunächst mal: Rosenheim ist sozusagen die Verbindung nach Österreich. Die Strecke München Rosenheim ist der deutsche Teil der Strecke München – Wien, München – Salzburg und München – Kufstein. Die Strecke wiederum, um die es hier geht, ist die Kursbuchstrecke 958 Holzkirchen – Rosenheim (Mangfalltalbahn), die ausdrücklich deshalb seinerzeit elektrifiziert und teilweise zweispurig ausgebaut wurde, um als Ausweichmöglichkeit für die äusserst wichtige Strecke München – Rosenheim (über Grafing) zu dienen.

    Die weitere Befassung mit dem Thema bringt immer mehr Ungereimtheiten ans Tageslicht. Die z.B. dass es nicht um die Strecke Bad-Abling – Kolbermoor ging, sondern um die 4,4 km lange Strecke Bad Aibling-Kurpark – Kolbermoor. Das ist insofern wichtig als, das habe ich verifiziert, der FdL im Bahnhof Bad Aibling sitzt und nicht im Haltepunkt B.A. Kurpark.

    Auch geistern diverse und widersprüchliche Informationen zum Zeitverlauf durchs Netz, vor allem seitens der medien, aber auch manche Fahrplan Auskünfte widersprechen sich.

    Hier mal der korrekte Sachverhalt:
    M79505 [Bad Aibling (ab) 6:38 -] Bad Aibling Kurpark 6:40 – Kolbermoor (an) 6:44
    M79506 Kolbermoor (ab) 6:45 – Bad Aibling Kurpark 6:48 [- Bad Aibling (an) 6:50]

    Die Fahrzeit zwischen B.A. Kurpark und Kolbermoor ist, wie ich bereits früher beschrieb 3 – 4 min und die geplante Begegnung bzw. Halt ist in Kolbermoor. Die Logik ist offensichtlich und simpel, aber sehr knapp: Der aus Bad Aibling kommende 79505 erreicht nach Durchfahrt der betreffenden eingleisigen Strecke um 6:44 Kolbermoor. Der aus Rosenheim kommende Gegenzug 79506 erreicht Kolbermoor um 6:40 und verlässt es 1 Minute nach Ankunft des anderen Zuges um 6:45 und durchfährt dann seinerseits die eingleisige Strecke nach Bad Aibling.

    Insofern einer der Züge Verspätung hat, ist es nahezu sicher der aus Holzkirchen (also Richtung München) kommende 79505, da der 79506 ja gerade erst in Rosenheim losgefahren ist, wo er etwa eine Viertelstunde stand (Zeit-Puffer).

    Das bedeutet aber auch, dass die kritische Situation prinzipiell gut bekannt, weil üblich und häufig war, weil justamente der weitaus wahrscheinlicher verspätete 79505 aus Holzkirchen praktisch auf die Minute pünktlich in Bad Aibling Kurpark ankommen und losfahren musste, damit die eingleisige Strecke zwischen B.A. Kurpark und Kolbermoor für den 79506 frei war.

    Hierbei war das Eingangs (Haupt)Signal in die Strecke zugleich das Ausfahrssignal für den Haltepunkt B.A. Kurpark, der übrigens auch eingleisig ausgeführt war, so dass ein verspäteter 79505 dort nicht von einem pünktlichen 79506 passiert werden konnte; dies musste also gegebenenfalls in Bad Aibling selbst geschehen, was zu einer mindestens 12 Minuten verspäteten Ankunft des 79505 in Kolbermoor führen würde und womöglich zu einem sehr knappen Aufenthalt in Rosenheim.

    Hieraus resultieren einige Vermutungen, der Betreiber (Mangfalltalbahn) habe Druck auf die FdL ausgeübt. Das allerdings ist nur schwer vorstellbar, da nicht-Bahn AG Betreiber (wie eben dieser) die Strecke *nicht* betreiben; das tut die Bahn Netz Gesellschaft. Was dem Betreiber allerdings möglich (und auch vorgesehen) wäre, war den 79506 ein paar Minuten länger in Kolbermoor warten zu lassen und so die Verspätung insgesamt aufzuteilen, zumal ein zumindest teilweises Aufholen hinter Bad Aibling möglich ist.

    Allerdings drängte mich natürlich die Frage des zeitlichen Verlaufes. Hierzu gibt es im wesentlichen 2 Informationen: Der Unfall war „gegen 6:47“ und der 79505 Richtung Kolbermoor hatte 4 Minuten Verspätung. Selten erwähnt, aber auch sehr wichtig ist, dass der komplette hier relevante Streckenabschnitt B.A, B.A-Kurpark, Kolbermoor vom Fahrdienstleiter im Bad Aiblinger Bahnhof gesteuert wird; Ob und wann der Gegenzug aus Kolbermoor abfuhr bestimmte also der selbe FdL, der auch dem Zug aus B.A.-Kurpark die Fahrt freigab.

    Ich habe keine polizeiliche Sonderkommission nebst Hilfe durchs Bundesamt, aber ich konnte durchaus etwas Naheliegendes tun, das die entweder noch nicht getan oder aber noch nicht darüber informiert haben. Und dazu brauchte ich auch nicht Wochen sondern nicht einmal eine Stunde: Ich ließ beide Züge anhand der vorliegenden Informationen sozusagen rückwärts fahren, als ob es Aufzeichnungen gäbe, die ich rückwärts abspielen würde.

    Nicht einziger Anlass aber wesentlicher Auslöser dafür waren die verfügbaren Angaben, insbesondere der genaue Ort des Unglücks bei km 30,3. Und damit meine ich nicht die doppelte 3, die zu den Zahlen gehört, die erstaunlich oft bei Unglücken oder Anschlägen auftaucht, sondern die dadurch definierte Konstellation.

    Wenn man anhand der verfügbaren Informationen zurückrechnet, so ergibt sich Folgendes: Der 79506 fährt laut Fahrplan um 6:45 in Kolbermoor (km 33,0) ab. Das Unglück ereignete sich „gegen 6:47“ bei km 30,3. Die übliche Geschwindigkeit auf dem Abschnitt sind 100 km/h.

    Und Bingo, das passt. Lässt man den 79506 um Punkt 6:45 abfahren und mit 100 km/h Richtung B.A. Kurpark fahren, so erreicht er km 30,3 um ca 6:46.40, also „gegen 6:47“.

    Allerdings: Macht man nun dasselbe mit dem 79505, so fährt dieser bei dieser Berechnung um 6:45:30 aus B.A. Kurpark aus! Ich habe sogar eigens eine kleine Simulation mit 10 Sekunden Takt erarbeitet, um dieses Ergebnis zu verifizieren.

    Das aber bedeutet, dass der FdL den 79505 losfahren ließ, *nachdem* er weniger als 1 Minute zuvor den 70506 aus Kolbermoor in den eingleisigen Abschnitt ausfahren ließ!

    Das würde bedeuten, dass der FdL das Unglück *wissentlich* herbeiführte. Denn, nochmal, er war für beide Bahnhöfe/Haltepunkte und mithin für beide Züge zuständig. Zudem entspricht der Abschnitt (sogar die gesamte Strecke) aktuellem Sicherheitsstandard und sein Stellwerk vom Typ Sp Dr S60 (Inbetriebnahme 1977, sehr weit verbreitet und äusserst zuverlässig) hätte diese Ausfahrt strampelnd und schreiend verweigert. Die einzige Möglichkeit, es dennoch zu tun war, den Abschnitt über das Ersatzsignal freizugeben.

    Ich habe mir Photos von dort (Haltepunkt B.A. Kurpark) angesehen und dort ist klar eine gängige (Licht)Signalanlage mit Ersatzsignal zu erkennen – und noch etwas anderes: Ein gleich nach dem Haltepunkt (Richtung Kolbermoor) gelegener Bahnübergang. Es ist also davon auszugehen, dass dort mehrere Fahrzeuge bei der Ausfahrt des besagten 79505 zugegen waren, sei es, weil sie an der Schranke warten mussten, oder weil sie Fahrgäste dorthin brachten oder abholten. Diese Zeugen zu eruieren dürfte ziemlich leicht sein; man braucht nicht einmal einen öffentlichen Aufruf. Es reicht, sich an einem beliebigen Wochentag um die betreffende Zeit dort hinzustellen und die Autofahrer zu fragen; die wohl meisten dürften Pendler sein, die wochentäglich dort fahren/sind.

    Aber noch etwas ergibt sich aus der Rückrechnung: Dass die Angaben zur Verspätung um ca 30%(!) daneben liegen. Den allgemeinen Angaben zufolge hatte der 70505 4 Min. Verspätung. Die Rückrechnung ergibt aber 5,5 Min.
    Mancher mag meinen, das sei Pingelkram und unwichtig. Aber das ist keineswegs so, denn davon hängt der Ort des Unglücks ab. Hätte der 79505 nämlich 90 Sekunden weniger Verspätung gehabt, dann wäre der Unfall (unter sonst gleichen Umständen) nämlich nämlich ca. 2,5 km hinter km 30.3, also bei km 32.8 passiert, sprich a) auf einer langen Geraden (mit guter Sicht) und b) wenige hundert Meter vor dem Bahnhof Kolbermoor. Allerdings wäre er dann hochwahrscheinlich gar nicht erfolgt oder jedenfalls ganz, ganz erheblich weniger tragisch, denn der 79506 wäre dann gerade erst angefahren, beide hätten weitaus bessere Sicht gehabt und zudem hätte der 79505 ohnehin bereits stark abgebremst, weil er sich ja dem Bahnhof Kolbermoor genähert hätte, an dem er ohnehin halten musste, so dass er mit ganz erheblich verringerter Geschwindigkeit gefahren wäre.
    Im Ergebnis wäre die effektive energetisch wirksame Aufprallgeschwindigkeit bei vielleicht 20 oder 30 km/h gelegen statt bei annähernd 200 km/h. Übrigens wären auch die Rettungsarbeiten ganz erheblich einfacher gewesen.

    Was haben wir also, wenn wir uns das alles mal im Ganzen ansehen?

    Reichlich falsche Angaben und Informationen mindestens seitens der medien. Davon allerdings extrem viel; man kann heute bei einer google Suche kaum Angaben zum Stellwerktyp in Bad Aibling finden, weil man völlig zugeschmissen und überflutet wird von medien Artikeln. Interessanterweise ist eine sehr kritische Angabe punktgenau falsch. Wäre sie richtig, hätte das Unglück gar nicht oder mit höchstens ein paar kleinen Blessuren gegeben.
    Dann haben wir einen FdL mit 20 Dienstjahren (kaum erwähnt in den medien), der angeblich fahrlässig das Unglück herbeigeführt haben soll. Das allerdings ist definitiv falsch, weil Stellwerk und Zugsicherungssysteme das nahezu unmöglich machten. Wenn er wirklich verantwortlich ist, dann tat er es absichtlich, mutwillig und böswillig mörderisch. Das aber wird nirgends auch nur angedeutet.
    Und wir haben Behörden, sie sehr langsam aufklären und informieren. Fast zwei Monate sind vergangen und wir haben herzlich wenig erfahren. Und was wir erfahren haben, strotzt nur so vor falschen Abgaben und Widersprüchen.

    Dabei werden alle wesentlichen Handlungen im Stellwerk wie auch im Zug protokolliert und die „black boxes“ aus den beiden Zügen wurden auch geborgen. Obendrein haben sich nahezu sicher reichlich Zeugen (z.B. von der Schranke) von selbst gemeldet.

    Und alles, was man uns serviert ist dummer, fahrlässiger aber geständiger FdL? Lächerlich! An dieser Brühe stinkt so ziemlich alles.

    Wie könnte es prinzipiell zu dem Unglück gekommen sein, welche Möglichkeiten gibt es?
    – Bösartiges, planvolles Handeln mit Mordabsicht des FdL – sehr unwahrscheinlich.
    – Bösartiges, vorsätzliches Handeln eines Lokführers – sehr unwahrscheinlich, zumal er selbst als Erster draufgeht.
    – Fehlfunktion des Stellwerks – nahezu sicher auszuschließen. Gerade die Sp Dr S60 gilt als äusserst zuverlässig und bewährt. Als sicherer übrigens als die moderneren digitalen Anlagen.
    – Vorsätzliche professionelle Fremdeinwirkung durch einen Geheimdienst

    Nach mittlerweile ziemlich ausführlicher Befassung mit der Sache, gehe ich persönlich ganz klar von der letzten Möglichkeit aus. Man *kann*, genügend bösen Willen und Fachkenntnisse vorausgesetzt, die Sicherheitssysteme und Vorkehrungen austricksen.
    Das Problem, ich schrieb es bereits früher, ist ein grundsätzliches: Diese Systeme arbeiten zu weiten Teilen mit Abbildungen der Realität und diese lassen sich naturgemäß verfälschen. Eine Sp Dr S60 z.B. weiss nicht wirklich, ob ein Gleis frei ist; was sie weiss ist lediglich, dass z.B. eine bestimmte Spannung anliegt oder eben nicht. Dass das gleichzusetzen ist mit „Gleis ist frei“ ist nichts als praktische Deutung, weil ein Ingenieur festgelegt hat, dass an bestimmten Eingängen bestimmte Sensoren angeschlossen werden und dass z.B. das Anliegen einer Spannung an diesen Eingängen bedeuten soll, dass ein Gleis frei ist.
    Ich ritt am Anfang dieses Artikels darauf herum, dass der Zug nicht aus Bad Aibling sondern aus B.A. Kurpark ausfuhr. Der Grund ist der, dass der FdL nicht wirklich sehen und wissen kann, was dort real ist; er ist auf das angewiesen, was ihm die Stellwerk-Anlage sagt. Diese wiederum ist darauf angewiesen, was die Sensoren ihr „sagen“.

    Der Normalbürger kann das nicht, aber Profis können sehr wohl so eine Anlage austricksen. Die können ja auch Jets abstürzen lassen. Und so können sie z.B. vorgaukeln, ein 79506 stünde brav in Kolbermoor oder habe sich vielleicht ungewöhnlicherweise verspätet und der Streckenabschnitt dorthin sei frei. Man bedenke, dass wir alle nicht wissen, ob der FdL die Strecke wirklich per Ersatzsignal freigegeben hat. Die medien schreiben das so, aber die schreiben ja viel und besonders gerne diverse Lügen. Letztlich ist das nur eine Annahme, die davon ausgeht (oder sogar bewusst etablieren will), dass das Problem beim FdL liegt.

    Dagegen spricht, dass der Mann 20 Dienstjahre hinter sich hat und nichts Negatives über ihn bekannt ist; dass jeder FdL sich 3 mal überlegt, ob er ein Hauptsignal übergeht, nicht zuletzt, weil die Verantwortung dafür nachweisbar ist und glasklar bei ihm liegt, aber auch weil es Aufwand bedeutet. Und vor allem müsste man erklären, was den Mann dazu veranlasst haben sollte, nicht nur seine Existenz aufs Spiel zu setzen, sondern auch noch womöglich Hunderte Menschen in den Tod zu schicken oder zu Krüppeln zu machen.

    Nicht zuletzt ein Argument spricht stark gegen die verbreitete Darstellung des unfähigen FdL: medien lieben nichts mehr als Schlagzeilen. Die Schlagzeile „FdL hat aus ungeklärten Gründen fahrlässig gehandelt“ ist nicht nur sachlich falsch sondern sie ist auch mau. Viel, viel attraktiver für die wäre „Drama: FdL wurde vor 2 Jahren Islamist (oder von seiner Frau betrogen und verlassen, oder …) und schickt zwei Züge voller Menschen in den sicheren Tod!“. Aber nein, sie drucken die maue Nicht-Schlagzeile.

    Das, aber auch die auffallend langsame Arbeit der Behörden und anderes weist ziemlich deutlich darauf hin, dass die offizielle Darstellung falsch ist und dass da etwas vertuscht werden soll. Vielleicht ein Anschlag durch einen Geheimdienst, vielleicht auch etwas ganz anderes, aber eins ist für mich klar: Der FdL ist selbst Opfer und nicht Täter und die Behörden und wohl auch die Bahn wollen das, was wirklich passiert ist vertuschen.

    ——————————————————

    Quelle:http://russophilus.diary.ru/

    Gruß

  2. Frag mal schreibt:

    Nähere Infos dürften nur von den Bad Aiblinger Freimaurern zu bekommen sein 😉

  3. Jim Jekyll schreibt:

    20 Jahre lang im Dienst, also ein Profi. Natürlich blockiert er mal einfach so das Warnsystem, nur um in Ruhe zocken zu können!
    Hat wohl Familie, mit noch recht kleinen Kindern, die jetzt in der Schule ordentlich gemobt werden… Und als „Versager“ (mit massenhaft Toten zur Folge) – wenn er sich nach der Haft jemals noch mal um einen Job bewerben sollte – wird das der Einstellungsberater in Erfahrung bringen …
    Eigentlich kann er nach diesem „Geständnis“ nur noch „Selbstmord“ begehen (Erhängen mit einem T-Shirt, versteht sich)!
    (+++ Auch auf die Gefahr hin, daß KB meinen „Schwurbelkommi“ wieder mal wegsperrt: 🙂 +++)
    Übrigens: Zwei Züge am 9.2., das macht nach Adam Kabala 36 bzw. 666: Seehofer wird diesen „Insiderjoke“ wohl verstanden haben, er ist nach diesem „Unfall“ noch handzahmer geworden, als er es jemals vorher war!

  4. Ernst Haft und Klara Fall schreibt:

    Also KB, ich denke, dass das zu sehr konstruiert ist. Nach diesem Erklärschema kann ich alles in Frage stellen. Das ist mir zu mystisch. Das lenkt ab vom Hauptproblem.
    Richtig und nachvollziehbar dagegen ist, dass dieser Vorfall ein Beweis dafür ist, dass Deutschland ein verarmtes, hilfsbedürftiges Land ist. Wie in der DDR und in der Nachkriegszeit gibt es hier noch einspurige Gleise! Schuld an diesem Unfall sind die Politiker, die das vom deutschen Volk erwirtschaftete Geld ins Ausland leiten oder an falschen Stellen einsetzen, statt hier im Land für die eigenen Menschen für eine sichere Infrastruktur.
    Um Himmelswillen, wie arm ist das eigentlich?

  5. Wolfgang Wischer schreibt:

    Die Schuld des Fahrdienstleiters habe ich von Anfang an vermutet. Er hat einfach die Regelelektronik ausgeschaltet, welche die Gefahrenbremsung der Züge ausgelöst hätte. Und genau das dürfte nicht möglich sein. Jetzt müsste aber hinterfragt werden, warum er das getan hat. Ich vermute, dass das infolge des straffen Zeitplanes des Zugverkehrs sehr oft passiert, weil sonst der Fahrplan in sich zusammenfallen würde. Er hat also unter Zeitdruck-Disziplin gehandelt. Mal sehen, ob die Ermittler das auch so bewerten.

  6. natureparkuk schreibt:

    Wer wissen möchte wie man jeden zu jeder Aussage bewegen kann, sollte mal auf Googel „The antihumans pdf“ suchen und lesen, grausig und interessant.

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