PS

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Young Mill Worker

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Es freut mich, daß im Kommentarbereich des letzten Artikels schon so viele gute und richtige Ansätze eingegangen sind.

Um eine weitere Hilfestellung zu liefern, hier ein weiterer Denkanstoß:

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„Was passiert eigentlich, wenn keiner mehr arbeitet?“

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LG, killerbee

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45 Antworten zu PS

  1. Tom schreibt:

    Sofern nicht Maschinen od. etwas/jemand anderes für uns arbeitet, würden wir einfach verdursten, verhungern und erfrieren.

  2. ki11erbee schreibt:

    @Tom

    Und bezogen auf Geld?

  3. impact1980 schreibt:

    Wenn wir aufhören würden zu Arbeiten wäre der Wert des Geldes bezogen auf die Arbeit wertlos.

  4. peter schreibt:

    Wenn keiner mehr arbeitet: Inflation!

  5. ki11erbee schreibt:

    @peter

    Nein, keine Inflation.

    Schlimmer.

  6. Tom schreibt:

    Bezogen auf Geld: das würde einfach nutz- und wertlos sein, da es nichts zu taschen gäbe.

  7. Leser schreibt:

    Schaut einfach nach Kuba!

    Wie lange Dinge halten können.

    Nur Nahrung muss vorhanden bleiben.

    Wir könnten „Beamen“ ins 1750 und niemand würde sterben, solange er seine Sinne beisammen hat.

    Dieses Neu, Neu, Neu ist eine Waffe gegen den Geist, da es immer eine Lernkurve gibt um das „Neu“ zu beherrschen, welches niemals Neu ist.

    L G

  8. Leser schreibt:

    Nehmen wir mal den „Wahn der Woche“ im Lebensmittelhandel.
    Wir können zu Getränke Hoffmann fahren eine Kiste Radeberger kaufen für 10,50€! Dazu gibt es einen Flascheöffner in gefühltem Titan-Stahl.

    Der Öffner ist von der Energiebilanz nicht vertretbar! Nur einmal kurz nachdenken, wie diese Produkt in unsere Hände kommt.

    Mit Geld hat das schon lange nichts mehr zu tun. Man hält den „Kunden“ nur noch bei Laune. Die Frage ist: Warum?

    „Des kleinen Mannes Sonnenschein, ist Ficken und besoffensein“

    Hier, genau hier sollte der eigene Verstand bitte wieder einsetzen.

    Was macht man mit uns? Wer macht das und warum ist das so?

    Legitime Fragen, oder etwa nicht?

    L G

  9. Otto J. schreibt:

    Wenn keiner mehr arbeitet, gibt es somit keine Waren; die Regale in den Geschäften sind dementsprechend leer, man kann nichts kaufen, sodass Geld nur noch zu einem bedruckten Etwas, ohne Wert, sprich: Müll / Altpapier, verfällt.

    mfg, Otto Just

  10. ki11erbee schreibt:

    @Otto J.

    Schlimmer: wenn keiner arbeitet, kommst du ja noch nichtmal in den Supermarkt rein, weil der zu hat.

    Deine Wohnung ist kalt, Strom geht nicht, Internet geht nicht, alles geht nicht.

    Wie du schreibst: Geld ist dann völlig wertlos, weil es schlicht nichts gibt, was man dafür bekommen kann.

  11. JensN. schreibt:

    Würde keiner mehr arbeiten, gäbe es keine hergestellten Produkte mehr. Keine Autos, keine Kühlschränke, keine Butter und kein Brot. Dann gäbe es keine spezalisierte Gesellschaft mehr und die Menschen müssten alle für sich selber sorgen. Was gerade in der heutigen Zeit schwierig werden dürfte, weil keiner mehr daran gewohnt ist. Geld als Tauschmittel ist ohne den Gegenwert der Arbeit wertlos.

  12. ki11erbee schreibt:

    @JensN.

    Ich würde eher sagen: Geld als Tauschmittel ist in einer Gesellschaft von Selbstversorgern sinnlos, weil es schlicht keine Überschüsse zum Tauschen gibt.

  13. Leser schreibt:

    @all,

    Falls so etwas sein sollte, entwickelt sich jedoch eine Frage.

    Was treibt uns an, warum sollten wir das System denn wieder hochfahren?

    Das wäre wie nach einem Krieg. Nur das dann niemand mehr Komandos gibt, weil er Gewinn aus der Situation ziehen will/muss.

    Es muss einen Zusammenhalt geben in einer Gruppe!
    Diese Gruppe kann die ganze Welt umspannen.

    Niemand lebt ewig.

    L G

  14. natureparkuk schreibt:

    Es gibt da einen Roman von Neal Stephenson, The Diamond Age. In diesem Werk werden durch „Matter Compiler“ alle Dinge fuer den modernen Konsummenschen umsonst hergestellt. Ausser fuer Luxusgueter gibt es fuer Geld keinen Bedarf da die Maschinenen sich selbst bauen und reparieren.

    In einer solchen Gesellschaft wuerden Raffgier und Verschwendungssucht Hand in Hand im Nullkommanichts alles zerstoeren weil alles umsonst und damit wertlos ist.
    Gleiches wuerde sich auch ohne „Matter Compilers“ ereignen. Gueter wuerden nicht mehr produziert und die Menschen wuerden sich ueber den schwindenden Bestand bekriegen.
    Es ist die Arbeit die Werte, und respekt gegenueber den Werten, schafft. Deshalb braucht Geld auch keine Golddeckung sondern nur sinvolle, von einer Gesellschaft anerkannte Arbeit/Wertschaffung.

  15. der Sachse Wolfgang schreibt:

    Dann verhungern die Bonzen zuerst. Denn das Volk weiß sich zu helfen.

  16. „Was passiert eigentlich, wenn keiner mehr arbeitet?“
    ____

    Das nennt man dann totaler Systemzusammenbruch! Das einzige Richtige der herrschenden Elite den Todesstoss zu versetzen. Höchste Zeit, dass dieses allen (noch) Arbeitssklaven bewusst wird. Denn dieses Schuldgeld- und Versklavungssystem muss endlich zum Kollabieren gebracht werden.

    Einer kleinen Gruppe von Leuten gehören die Banken. Sie kontrollieren die Regierungen und die Medien. Sie halten uns Menschen als ihre Sklaven. Sie fabrizieren die öffentliche Zustimmung von uns für Kriege mittels Angst und Wut auf den „Feind“ durch Propaganda und inszenierte Gewalt (Gedankenkontrolle). Sie profitieren (Geldkontrolle) von diesen Kriegen und wir Sklaven bezahlen es mit unseren Steuern und unserem Leben (stete geplante Reduzierung der Menschheit). Hast Du nicht „1984“ von George Orwell gelesen?

    Person (Sklave) vs. Mensch (Freeman)
    Wir müssen schnell lernen uns „selbst zu verwalten“ und sich nie mehr vom System „verwalten zu lassen“. Der Mensch steht über dem Gesetz, nicht umgekehrt! Holen wir uns den „Mensch“ zurück.

  17. Inländerin schreibt:

    @ der Sachse Wolfgang

    Stimmt. Aber die Daddelphonsüchtigen kommen gleich hinterher. Denn was ist ihr Leben ohne diesen Hirnerweicher? Nix.

    Aber was ich sagen wollte: Ohne Arbeit – und damit erschaffene Werte – sind Geld genauso wie Gold und Silber wertlos, da sie nicht mehr als Tauschmittel agieren können.
    Dann hat nur noch das, was Menschen am Leben erhalten kann – Wasser, Essen, Holz und andere brennbare Stoffe – einen Wert.

  18. Leser schreibt:

    Wie so oft im Denken sucht man eine praktische Lösung, somit eine technische Lösung für ein kaufmännisches Problem. Darum enstand doch Geld erst.

    Geld wird man nicht abschaffen. Solange die Eigentumsfrage des Geldes nicht geklärt ist. Wer das Geld besitzt, in welcher Form auch immer, wird an der Macht sein. Weil es praktisch ist.

    In dieser „Lücke“ lässt es sich sehr gut Leben. Mit jeder Stelle gibt es Nutznießer.

    Vom Schwafeln in der Politik bis zur EZB.

    Ich vermute KB hat nur Teilwissen über Geld und die Struktur dahinter.
    Was ich ihm zugute Halte ist seine offene Art die Dinge zur diskussion zu stellen. Das hat Stil!

    L G

  19. Leser schreibt:

    @Inländerin,

    es war nie anders! Es wird nur extrem geschickt verpackt, damit es niemand mehr sieht oder merkt. Der Kaiser bleibt nakt!

    L G

  20. Leser schreibt:

    @naturepuk,

    [URL=http://www.pic-upload.de/view-32027493/image.jpg.html][IMG]http://www2.pic-upload.de/thumb/32027493/image.jpg[/IMG][/URL]

    Du sprichst mir aus der Seele!

    LG

  21. Leser schreibt:

    @Egon,


    Person (Sklave) vs. Mensch (Freeman)
    Wir müssen schnell lernen uns „selbst zu verwalten“ und sich nie mehr vom System „verwalten zu lassen“. Der Mensch steht über dem Gesetz, nicht umgekehrt! Holen wir uns den „Mensch“ zurück.

    Danke, nimm irgend ein Gesetzbuch und zeige mir einen Menschen in Ihm!
    Egal welches Du in die Hand nimmst. Zeige mir einen Artikel, einen Paragraph wo ein Mensch vorkommt! Ich bitte darum.

    Personen, ja jede Menge, ich bin ja hier auch eine die schreibt. Aber Mensch?

    L G

  22. Leser schreibt:

    Der Stillstand!

    Dieser Philosophieblog ist eine Erlösung und die beste Version von distribution of computing.

    Eine dringend notwendige Variante der Gruppendynamik.

    Die „Gegenseite macht das auch in Form von Think-Tanks“ Jo, die Zahlen ihre Leite dafür andere Bürger zu beschexxen. Tolles Geschäftsmodell.

    Nur, das geht auch ander herrum.

    Nutze nie die negative Energie, die mit der Frage beginnt: Wogegen bist du?
    Suche nach Leuten: Wofür bist Du…

    Es macht Spaß hier zu schreiben und zu denken.

    L G

  23. Angul1 schreibt:

    REVOLUTION !

  24. tomcatk schreibt:

    @ Angul1

    Dafür bräuchtest Du Menschen mit Werten wie Anstand, Mut, Ehre, Gerechtigkeit, liebe zur Wahrheit usw. und wenn Du mehr als fünf davon auf einen Haufen bekommst, bewaffneter Konflikt ’nen Kasten Reissdorf von mir! :mrgreen:

  25. RondoG schreibt:

    Wenn keiner mehr arbeitet……
    dann bricht alles in sich zusammen, was wir bis Dato kennen. Aufs System bezogen, wäre es sogar wünschenswert, denn dann könnte man ein Reset machen und neu anfangen.
    Was würde geschehen?
    Ich denke mal, alle die sich nicht selbst ums Überleben kümmern können, würden über andere herfallen. Parasiten würden andere unterjochen um selbst zu überleben. Man muß es auch zeitlich festmachen. Wenn ein halbes Jahr niemand mehr regulär arbeitet, dann wird derjenige sich wohl einen Gemüsegarten zugelegt haben, Fähigkeiten für das Überleben erworben haben, usw. Menschen müssten direkt Hilfe bekommen von anderen Menschen, weil Ärzte usw. nicht mehr übers System verfügbar sind. Dann gäbe es nur noch Menschen und keine „Spezialisten“ mehr. Zumindest keine geprüften Spezialisten über eine Institution mehr. Alles was man tut, also Tauschhandel usw. wäre eine Sache 1:1 von Mensch zu Mensch. Es würden sich wahrscheinlich Gruppen bilden und diese sich selbst organisieren.
    Aber eine Utopie ist es ja schon, wenn niemand mehr arbeiten gehen würde, wenn man sich das so vorstellt. Ohne Arbeit kein Überleben! Für irgendetwas wird man arbeiten müssen! Es ist absolut überlebensnotwendig!
    Geld wäre da, aber niemand bewegt sich. Geld hätte kaum Sinn, weil es fehlt die Volkswirtschaft, über die man erst den Wert des Geldes festlegt. In vielen verschiedenen Mikroökonomien gäbe es verschiedene Standards und dementsprechend auch verschiedene Wertigkeiten, man bräuchte einheitliche Standards um überhaupt den Wert des Geldes festzulegen. Eine Volkswirtschaft funktioniert nur auf einem einheitlichen Standard. Es gäbe in der Utopie des Nichtarbeitens kaum Anreize, außer des Überlebens. Die Nachfrage bestimmt aber immer das Angebot. Überflüssiges würde überhaupt nicht mehr gewollt, wenn es ums nackte Überleben geht!
    Vielleicht wäre so ein Reset mal ganz angebracht, damit die Menschheit mal wieder zu sich selbst findet und zu ganz elementaren Dingen wieder Bezug bekommt.
    LG

  26. Dahoam schreibt:

    Und weil alles so traurig ist … ;-(

    Hier einmal etwas Lustiges – nicht gänzlich OT – betreffend „Hass-Kommentare“:

    Am Meinungs- PRANGER —- RE-UP

    Veröffentlicht am 30.10.2016

    Das ist ein Re-Up, da die erste Version des Vids gesperrt wurde.

  27. SitaDroowan schreibt:

    Wir haben ja ohnehin ein schreckliches Missverhältnis in Sachen umlaufende Geldmenge und tatsächlich produzierter Waren und Dienstleistungen. Das liegt daran, dass die Fiskalpolitik sich von der Geldpolitik abgekoppelt hat und sie im Schlepptau durch die [gelöscht vom Autor] zieht.

    Die Banken sollten ursprünglich einmal Dienstleister der Wirtschaft sein. Das ist längst Geschichte.

    Ohne Arbeit haben unsere Geldscheine nur noch einen „inneren“ Wert, ihren Brennwert nämlich.

  28. Angul1 schreibt:

    @tomcatk
    wohin soll ich die Kiste senden ?

  29. Dahoam schreibt:

    Jetzt wird’s hässlich! …

    Google Jigsaw – Google will Geopolitik und weltweite Zensur im Netz betreiben

    1. November 2016 von Michael Friedrich Vogt

    „01. November 2016 (Redaktion) Googles Denkfabrik „Google ideas“ hat öffentlich verkündet, von nun am Geopolitik betreiben zu wollen. Man wolle eine ganze Palette von Tools dazu entwickeln. Es geht um „Gegenmaßnahmen zu gewaltsamem Extremismus“, gegen Internetzensur und Gefahrenabwehr gegen digitale Angriffe. Die Kämpfer, die Google dafür in die Arena schickt: Künstliche Intelligenz (artificial intelligence, AI). … Hier geht es bei der künstlichen Intelligenz aber darum, daß ein Programm entwickelt wird, die alles blockiert, was von Google als unbotmäßiger Onlinekommentar eingestuft wird. Das Programm soll bei der großen New York Times sozusagen in die Schule gehen, und dort in der Leserredaktion und in den Online-Postings der Leser lernen, was diese schreiben dürfen und was nicht. Sozusagen ein Political-Correctness Training absolvieren.

    Natürlich dient das alles ausdrücklich der Terrorbekämpfung … “

    Ja, klar (LOL) …

    http://quer-denken.tv/google-jigsaw-google-will-geopolitik-und-weltweite-zensur-im-netz-betreiben/

  30. EinBerliner schreibt:

    OT:
    Sehr interessant, was doch alles möglich ist, wenn Leute mal den Mut finden, Vorgesetzten gegenüber die Meinung auszudrücken:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/10/comey-musste-wegen-meuterei-im-fbi.html

    Wenn der Herr Comey jetzt „Selbstmord“ o.ä. begeht, wäre das zu auffällig, dazu können selbst gewisse Leute jetzt auch nicht mehr greifen.

    Leider hat der überwiegende Großteil hiesiger Exekutivmitarbeiter anscheinend höchstens ein Rückgrat aus Gelee. Wenn überhaupt.

    Mit Mut, Ehre, Wahrheit und Gerechtigkeit könnte auch dieses Land hier wieder vom Kopf auf die Beine gestellt werden.

  31. Antisystemsklave schreibt:

    Wenn keiner mehr arbeitet erlischt die Menschheit, oder bedienen Kernkraftwerke autarke Systeme?

  32. Martin schreibt:

    Dann würden die Bonzen (Sklavenhalter) mehr als dumm aus der Wäsche schauen! D.h. diese hätten keine „Macht“ mehr! Was für eine schöne Vorstellung!

  33. der Gärtner schreibt:

    „Ich würde eher sagen: Geld als Tauschmittel ist in einer Gesellschaft von Selbstversorgern sinnlos, weil es schlicht keine Überschüsse zum Tauschen gibt.“
    @ KB :
    Es gibt Überschüsse , genau wie es Mangel gibt und ein Tauschmittel hätte schon seinen Sinn. Wer guten Boden und Erfahrung hat wird mehr Gemüse ernten und ein Hühnerhalter wird auch mal Hühner zuviel haben. Während man Eier mit Kartoffeln gut aufrechnen kann ist das mit Hühner- und Schweinebruchteilen nicht immer einfach. Es müßte aber echtes Geld sein, also Tauschmittel und Wertspeicher , um von Dauer zu sein.

  34. exdaene schreibt:

    ^Wenn keiner mehr arbeitet …“ bedeutet es nicht, nicht mehr zu arbeiten! Denn dann beginnt die Arbeit erst richtig. Wenn keiner mehr arbeitet …. Die Folgen wurden von den Vor-Kommentatoren schon reichlich beantwortet.
    Keine Macht mehr den Mächtigen …
    Zusammenbruch der Systeme …..
    Aber auch eine Selektion der Stärken wird stattfinden.
    Aber gearbeitet wird dann erstmal mehr als jetzt. Denn es gilt zu schaffen, was ernährt, was wärmt, was kleidet etc.
    Keine leichte Aufgabe für einen Menschen des 21. Jahrhunderts.

    Doch durch das Scheitern sollt ihr lernen …

    Beste Grüße aus dem Norden,
    der exdäne

  35. exdaene schreibt:

    @exdäne

    Nochmal: Suche dir einen anderen nick!

    Es gibt noch einen anderen mit deinem Namen, der vor dir da war.

    killerbee

  36. exdaene schreibt:

    @exdäne

    Deine angegebene email-Adresse funktioniert nicht; meine mail kam zurück.

    killerbee

  37. VoiVoD schreibt:

    Zitat „ki11erbee

    @JensN.

    Ich würde eher sagen: Geld als Tauschmittel ist in einer Gesellschaft von Selbstversorgern sinnlos, weil es schlicht keine Überschüsse zum Tauschen gibt.“

    Nein: Egal welche uralte bekannte Form der menschlichen Zivilisation entwickelte Tauschhandel.

    Denn jede uralte Gesellschaft erkannte (schwarmtechnisch), daß die Menschen verschiedene Fähigkeiten haben. Schon beim s.g. Jäger und Sammler brauchte man Beide für’s Optimum: Einer jagt mehr, als er braucht und will auch Beeren essen ein Zweiter hat zuviele Beeren und will dazu Fleisch.

    Schon wird gehandelt – Das ist menschlich!

  38. ki11erbee schreibt:

    @voivod

    Nein, wozu sind Überschüsse gut? Warum sollte die Frau mehr Beeren sammeln, als die Familie essen kann, warum sollte der Mann mehr Tiere jagen, als die Familie braucht?

    Handel ist immer mit Risiko verbunden und braucht Vertrauen. Wenn ich Überschüsse ansammele, können mir die auch einfach gestohlen/geraubt werden.

    Tauschhandel ist auf primitive Gesellschaftsformen limitiert; eine hochentwickelte Gesellschaft braucht ein universelles Tauschmittel, also Geld.

    Wie sonst soll ein Fluglotse einen Lehrer bezahlen? Wie ein Zahnarzt einen Klempner?

  39. tomcatk schreibt:

    @ Angul1

    In die Peripherie von Köln, wir teilen die uns dann! Sind dann immerhin schon zu zweit die bereit sind für ’ne Revo! Und bring ne Tüte Hundefutter für mein Avatar mit! 😉

  40. VoiVoD schreibt:

    Klar Killerbee,

    zum ersten Satz: Weil sie es kann, sie kann nicht jagen. Dann sammelt sie halt weiter. Er jagt ein Tier, aber zum satt werden reicht die Hälfte. Wieder ein Tauschgrund, denn nebenan hat jemand gelernt aus zu vielen Beeren einen fröhlichen Trank zu brauen oder aus den Tierfellen Klamotten zu bauen – Ups, schon 4 Handelsgüter.

    ich wollte nur herausstellen, warum sich (Tausch-)Handel überhaupt ewntwickelt hat: Einer kann X besser als er selber braucht und hat einen Überschuß, der Zweite Y.

    Je nach Überschußmenge und jeweiligen Wunsch nach dem anderen Gut entwickelten sich Tausch-Kurse.

    Je mehr X, Y, Z etc. Güter rumgetauscht werden, geht das nur noch über ein Tauschmedium. Dieses hatte geraden in den Anfangszeiten bis vor kurzem einen Eigenwert, da es aus relativ seltenen Rohstoffen erzeugt wurde (Münzen), wurde dann billiger (Scheine) und jetzt je nach Wind- und Sonneneinfluß fast umsonst (Bytes), da nur Kugel Eis etc. blah …

  41. Zentrale schreibt:

    „Was passiert eigentlich, wenn keiner mehr arbeitet?“

    Was für ’ne Frage. Dann bekommen alle das Bedingungslose Grundeinkommen, ist doch klar. Die Produktion von egal was geschieht dann von selbst, denn dann wird ja gearbeitet, wenn man Lust hat. Das sozialistische, das SPD-Prinzip halt. In sich schlüssig, zielführend, zukunftsweisend so wie alles, was Politiker anpacken.

    http://dasbge.blogspot.de/

    http://pastebin.com/raw/m0gbuguY

  42. Jens H.Schröters schreibt:

    NAJA. Also was Geld ist scheint doch erheblich im Dunkel zu liegen.
    1) Wertmaßstab bzw. Recheneinheit zur Festlegung der Preise
    2) Allgemein anerkanntes Zahlung bzw. Warentauschvermittler
    3) Wertaufbewahrungsmittel
    Zur eigentlichen Frage, was passiert wenn keiner mehr Arbeitet. Nun sie werden zunächst fressen was ihnen vor die Zähne kommt um irgendwann an einem Stück Rinde zu lutschen, weil alles andere gefressen wurde, um sich dann still in eine Ecke zu legen und für immer einzuschlafen. An sich neben erfrieren eigentlich kein wirklich grausamer Tod.
    Kurz zurück zum Geld und seiner Theorie. Zu Punkt 1.Wertmaßstab ist zu sagen das man sich das wie ein Metermaß? Vorstellen muss. Nur eben ist der Meter für Banken und die Finanzwirtschaft 1cm lang während er für die Realwirtschaft 2Meter ist und für den Endverbraucher 3Meter lang wird. Kurz um, wir werden bereits dort beschissen. Das Nennt man dann im Verbrecherjargon der Finanzmafia Asymmetrische Informationsverteilung.  Punkt 3 ist eine Negation da die Geldproduzenten permanent und effizient bemüht sind mehr Geld zu produzieren um 2, 3, 4 Prozent Inflation zu produzieren. Abzüglich der anfallenden Zinsen bei der Erstausgabe fürs Geld ist diese Funktion also auch ad absurdum zu führen.
    Im Übrigen möchte ich an der Stelle noch kurz darauf hinweisen das es ein Mythos und schlicht die Unwahrheit ist das früher angeblich ein halbes Schwein gegen Bärenfell oder ähnliches getauscht wurde. Es gibt dafür nicht den geringsten beweis. Die Menschen haben in Stammesgemeinschaften Produziert was benötigt wurde für die Sippe oder Stamm. Genau wie heute noch einige unberührte Ureinwohner es tun. Gehandelt wurde nicht, warum auch. Wenn dann wurde ge bzw. ver-schenkt.

    Mit besten Grüßen….

  43. Antenne Naumburg schreibt:

    Wenn keiner mehr arbeiten würde:

    Plűnderungen, Chaos, Mord und Totschlag.
    Die Millionen auf den Banken wären nichts wert. Wertloses Papier.

    LG

  44. Katz schreibt:

    @Antenne Naumburg

    …Ergänzung:
    Auch die sogenannten „Eliten“ würden in den „Genuss“ von Hunger kommen und jämmerlich eingehen. Wertpapiere, Bargeld und Gold sind ungenießbar.

    LG
    Katz

  45. derbienenmannsagt schreibt:

    Auch wenn der Thread schon erledigt ist. Auf den Inselgruppen Papua Neuguineas, sowie in Teilen der afrikanischen Küste leben Stämme deren Familien tatsächlich nur das Lebensnotwendige aus dem Meer oder den Bäumen holen. Wahrscheinlich wird das noch in vielen weiteren Gebieten der Fall sein, jedoch kann ich mich für diese Angaben verbürgen.
    Da fängt man seine zwei Fische und dann wars das. Sollte man Güter zum Tauschen benötigen, sagen wir mal um einen Schamanen zu bezahlen, wird der Fisch frisch gefangen und eingetauscht. Da gibts kein “auf Vorrat“ horten.

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