Arbeitslosigkeit und Produktivität: damals, heute und in Zukunft

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arbeitsamt

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Ich bemerke oft, daß der durchschnittlich gebildete Deutsche sich über drei Themen unterhält: Geld, Arbeit und Wirtschaft.

Dummerweise überschneidet sich das genau mit den drei Themen, von denen der durchschnittliche Deutsche relativ wenig versteht.

Am schlimmsten sind dabei die alten Leute, die noch mit ihrem Dogma aus den 50er Jahren rumlaufen von wegen:

„Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit. Uns hat nachm Kriech auch keiner geholfen!“

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Was diese debilen Schwachköpfe nicht begreifen ist, daß sie Äpfel mit Birnen vergleichen.

2016 ist nicht 1956.

Natürlich gab es 1956 in Deutschland eine annähernde Vollbeschäftigung, aber es gab auch eine ganz andere Ausgangssituation:

a) Mangel an männlichen Arbeitskräften durch Krieg/Vertreibung/Verschleppung

b) bedeutend geringere Produktivität verglichen mit heute

c) Frauen konkurrierten nicht oder kaum auf dem Arbeitsmarkt

d) Technologievorsprung gegenüber anderen Exportländern

e) Industriezweige wie Kohlebergbau, die heute schlicht nicht mehr existieren

f) niedrigeres Renten-Eintrittsalter

g) anständige Sozialversorgung (höhere Binnen-Nachfrage)

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Glaubt ihr, Deutschland hätte 1956 auch eine Vollbeschäftigung gehabt, wenn:

a) nicht so viele Männer gefallen oder verschleppt worden wären

b) ihnen dieselben Maschinen zur Verfügung gestanden hätten wie heute

c) man auch alle Frauen in den Arbeitsmarkt integriert hätte

d) der asiatische Export schon auf demselben Level wäre wie heute

e) auf einmal alle Industriezweige weg wären, die es heute nicht mehr gibt

f) man die Leute erst mit 67 oder noch später in Rente geschickt hätte

g) man Arbeitslosen/Rentnern umgerechnet genauso wenig gezahlt hätte wie heute?

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Die Antwort dürfte auf der Hand liegen.

Unter den Bedingungen von heute gäbe es natürlich auch 1956 keine Vollbeschäftigung, sondern Millionen Arbeitslose!

Die Leute, die jetzt ihr Maul aufreißen, hatten einfach das Glück, in eine wirtschaftlich gute Zeit hineingeboren worden zu sein und einen festen Arbeitsplatz ergattert zu haben.

Etwas, was es heute kaum noch gibt, weil das faschistische CDU/CSU/SPD-Regime als Komplize der Bonzen aus der Wirtschaft fast den gesamten Arbeitsmarkt auf Leibeigenschaft Sklaverei Leiharbeit umgestellt hat und zusätzlich noch die Personalkosten auf das Amt, also den Steuerzahler ausgelagert hat.

Ich meine damit explizit die Unsitte der „Maßnahmen“/“Praktika“, wo HartzIV-Empfänger unter Androhung der Kürzung des Existenzminimums zu unbezahlter Arbeit gezwungen werden, um so den Bonzen aus der Wirtschaft die Lohnkosten abzunehmen.

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Clement

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Um euch ein bisschen für volkswirtschaftliche Probleme, von denen wir alle betroffen sind, zu sensibilisieren, habe ich mir eine Aufgabe ausgedacht:

Nehmen wir einen autarken, isolierten Modell-Staat bestehend aus 80 Millionen (um die Import-Export-Problematik zu vermeiden).

Die Einwohner sind fleißig, intelligent und erfindungsreich.

Es gibt dank der technischen Entwicklung mit Tierhaltung, Düngung, etc. keinerlei Mangel.

Doch mit der Zeit wird dieses Volk immer produktiver, bis es den Menschen schließlich irgendwann gelingt, so gut wie alle Produktionsprozesse zu automatisieren, so daß den Arbeitern nur noch die Aufgabe zukommt, die Maschinen zu bedienen und zu warten.

Nehmen wir weiter an, daß dieses Volk nun dermaßen effektiv ist, daß lediglich 10 Millionen Arbeitskräfte benötigt werden, um die Versorgung des gesamten Volkes sicherzustellen.

Ein Arbeiter kann also durch seine Arbeit acht Menschen versorgen.

Das bedeutet aber andererseits, daß nun 70 Millionen Menschen keine Beschäftigung haben!

Was nun?

Wie löst ihr dieses Problem der Produktivität?

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Gerade die konservativen Deutschen (CDU/CSU-Wähler), die mit ihrem „Gehirn“ irgendwann 1950 stehengeblieben sind, können dieses Problem nicht lösen.

Diese Leute sind der Meinung, daß nur derjenige Anrecht auf einen Lohn hat, der auch arbeitet und der Staat den anderen „faulen Schweinen“ am besten gar nichts zahlen sollte, so daß sie krepieren.

Gut.

Denken wir das mal durch.

10 Millionen Arbeiter versorgen 80 Millionen Menschen.

Bedeutet, daß in diesem Staat für 70 Millionen Menschen keine Arbeit vorhanden ist.

Machen wir das, was als einziges einen missgunstzerfressenen CDU-Wähler befriedigt und stellen wir diese faulen, arbeitsscheuen Schweine alle an die Wand.

Problem gelöst?

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Nein.

Denn jetzt haben wir ja bloß noch 10 Millionen Leute in unserem Staat.

Da aber nach wie vor ein Arbeiter 8 Menschen versorgen kann, werden nun nur noch 1,25 Mio Arbeiter benötigt, um die 10 Mio verbliebenen Leute zu ernähren.

Haben wir also schon wieder 8,75 Mio unnütze Fresser, die keine Arbeit finden und die wir wieder an die Wand stellen müssen, weil der CDU-Wähler sonst mault.

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Und dann?

Dann spielen wir das Spiel nochmal und nochmal und nochmal.

Aber am eigentlichen Grundproblem, nämlich daß ein Arbeiter acht Personen versorgen kann, ändert sich dennoch nichts.

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Gibt es auch eine bessere Möglichkeit, wie der Staat mit dem Problem der Produktivitätssteigerung und damit verbundener Arbeitslosigkeit umgehen könnte?

Was würdet ihr tun?

Kommentarbereich gehört euch!

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ratter

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LG, killerbee

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41 Antworten zu Arbeitslosigkeit und Produktivität: damals, heute und in Zukunft

  1. ruebezahl99 schreibt:

    Es gibt zwei Varianten…:
    Eine sich selbst terninisierende und eine zukunftsfähige…
    Die terminisierende:
    Man schafft „Beschäftigung“..:
    Jubelperser, Regierungsglorifizierer, „böse Buben“ für die Gefährlichkeit, den Schutz davor als Bewachungsindustrie, Kontrollmechanismen, neue „wissenschaftliche Hohlheiten (Gesellschaftsinschenöre) Ämter, Bleistiftanspitzer darin….e.t.c.
    Also z.B. solche Abgehobenheiten die gar nichts mehr von den paar Männeln wissen die ihre luxuriöse Existenz sichern:
    http://wir.hn/politikwirtschaft/gutmensch-storniert-urlaub-wegen-mecklenburg-vorpommern-wahl-und-erhaelt-spoettische-antwort/
    Die werden immer weitere Spielchen kreieren bei denen ihre Ideologie und sie selbst im Mittelpunkt stehen bis auch das Wissen und die Fähigkeit der Grundlagen der Existenz vernichtet sind.

    Die zukunftsfähige:
    JEDER muss einen, wenn auch zeitlich nun geringeren Anteil an der Erwirtschaftung der Grundexistenz weiterhin erbringen.
    Das hat zwei Vorteile:
    Das Wissen und die Wertschätzung der Existenzgrundlagen bleibt weit verbreitet und dekadente Auswüchse und totale Abgehobenheit erledigen sich von (fast) selbst…
    (Z.B. Gaskraftwerke und Windmühlen)
    Es bleibt genug Zeit für ECHTEN Wissenserwerb und echtes Lernen.
    (NICHT!! „UNBEDINGT STUDIEREN DAMIT MAN WAS WIRD“…)

    Da ist aber ein grosses Problem !!
    Die meisten Mönschen sind momentan unfahig sich selbst zu beschäftigen !!
    Das wird Denen ganz schnell z.T. von den Eltern und später in der Verdödelungsfabrik ausgetrieben !
    Und die kennen nur noch die BEspielungsmöglichkeiten, natürliche Neugier gibt´s nicht mehr.!!

    Also die Horde konsumgeiler darstellungssüchtiger Egomanen ist auf keinen fall zukunftsfähig – und wenn man die noch den Schaffenden zur Last aufbürdet…- dann wird das nüscht !!

    Und killerbee muss unbedingt die Kirche von der Insel fernhalten !! 🙂
    (Den Weg zum Schöpfer findet Jeder selbst viel besser ohne diese Knilche.)

  2. Martin schreibt:

    Sehr guter Beitrag Bee, vielen Dank dafür! 🙂

  3. Gesperrter schreibt:

    Arbeitszeit achteln.

  4. EinBerliner schreibt:

    Wenn wir den Export außen vor lassen, würde ich sagen:

    – Arbeitszeit runter- und Anzahl der Arbeiter hochschrauben.

    – anständig bezahlte anderweitige Arbeitsplätze schaffen, deren Resultate dem Volk nützen, wie z.B. Straßenausbesserung, Pflege des Stadtbildes, Renovierung von Schulen, Instandhaltung von Brücken, Hilfe für ältere schwache Leute, beim Einkaufen beispielsweise … usw., weitere Ideen sind sehr willkommen.

    – Firmen, die auf Maschinen setzen, statt auf menschliche Arbeiter, eine Art Ausgleichssteuer auferlegen. Über diese Steuer werden dann beispielsweise Arbeitsplätze finanziert, solche wie im vorigen Punkt erwähnt. So haben die Arbeiter eine sinnvolle Beschäftigung, also können ihre Arbeitskraft sinnvoll einsetzen, damit ihren Lebensunterhalt bestreiten UND das Volk profitiert von den Resultaten ihrer Arbeit.

  5. Gesperrter schreibt:

    Genauer: Arbeitszeit entsprechend vermindern.
    Bei meinem Vorkommentar stand noch etwas anderes, dass ich aber loeschte und so versteht denn nun keiner mehr. 🙂

  6. EinBerliner schreibt:

    Diesen Artikel können sich so einige Leute hinter die Ohren schreiben …

  7. Notarzt schreibt:

    Geht es hier nur um produktiv Arbeitende…??

    Denn, es gibt ja auch sehr viele Dienstleister, die NICHT „auf Lager“ – sprich Überschuss – arbeiten.
    Ärzte, Pfleger, Dienstleister, Büro…

    1 Arbeiter versorgt 8 weitere – Arbeitsteilung gehört her, finde ich nicht geschickt.
    Denn, dann dürfte jeder nur ca. eine Stunde am Tag arbeiten – vielleicht auch noch mit großem Anfahrtsweg – Noch dazu die Einschulung auf die teils komplizierten Maschinen

    Ein korrigierendes Beiwerk, in der Art eines „Bedingungslosen Grundentgeltes“ gehörte dazu.

  8. impact1980 schreibt:

    Wochenarbeitszeit reduzieren bei vollem Lohn Ausgleich. Zb. 35 statt 40, Renteneintrittsalter Senken auf 55 bei gleicher Rente, Mittelstand im Handwerk und Gewerbe fördern um neue Angebote zu schaffen Konsum an zu regen. Bei mehr Freizeit Kultur und Bildung fördern. Soziales arrongement in Ehren Ämter Finanziell unterstützen. Volks Feste fördern. Ausländische Arbeitskräfte Rückführungs Angebote anbieten, illegale ausweisen, Grenzbewachung undeutlich Schutz dieser Fördern, Aufbau einer Wehrpflicht für Männer 4 Jahre Frauen und Familien Förderung Finanziell fördern. Qualität der Arbeiten, Produkte anheben was mehr zeit in Anspruch nimmt. Gibt vieles was man machen könnte. Es muss nur das Kapital im Land gleichmäßig verteilt werden. Geregelte Einkommen durch Grundsicherung und Schaffung eines Höchst Lohns. Einschränkung von Börsen/Finanz Spekulationen verbieten. Firmen fördern durch zinsfreie Darhrlen bei erreichen Schaffung von Arbeitsplätzen in Vollbeschäftigung Erlass von Rückzahlungsgeldern, fFirmen die In Arbeitsplätze, Sicherheit, Familien Förderung etc. Finanzieren Steuer Vorteile einbringen.

  9. Inländerin schreibt:

    Genial, ki11erbee!
    Ich schließe mich der Meinung von @ Gesperrter an, der war schneller als ich.

  10. Inländerin schreibt:

    Und noch ein Unterschied zu 1956: Damals gab es Gemeindeverwaltungen, die nächst höhere Instanz war die Kreisverwaltung. Nach der Wende wurde (im Osten) ein Wasserkopf der „Amtsverwaltung“ dazwischengeschoben. Diese Kaste der stinkfaulen, den ganzen Tag vor sich hin pennenden, Probleme aussitzenden, selbstgefälligen, die Leute drangsalierenden und völlig überflüssigen Verwalter gehört natürlich abgeschafft.

  11. Kartoffel schreibt:

    Wochen Arbeitszeit auf 8 Stunden verkürzen.
    Nicht 1 Stunde pro Tag, sondern 1 Tag die Woche 8 Stunden und den Rest Freizeit!
    Urlaubsanspruch verlängern und Renteneintrittsalter herrabsetzen.

    Es gibt noch viel mehr was man tun könnte, aber das wäre nur das Tüpfelchen auf dem i

  12. Cassandra schreibt:

    Es muß andere Modelle als Arbeit/Geld geben um den Überschuss des produktiven Teils der Bevölkerung weiterzugeben. Wenn man das jetzige Modell behalten will, sollte man die 8 Stundenwoche einführen und die geplante Obsoleszenz abschaffen, die Produkte müssen ewig halten. Wir leben im Schlarrafenland, aber keiner merkt es, weil wir in alten Mustern festkleben.

  13. Tom schreibt:

    Wo ist das Problem? Fiktiver Idealzustand wäre, wenn 100℅ der notwendigen Arbeiten von Maschinen erledigt werden könnte.
    Wenn in Deinem Beispiel der eine Arbeiter nicht acht andere versorgen will, dann teilt man die Arbeit eben auf.

  14. Pawel Pipowitsch schreibt:

    Ich hoffe, ich mache jetzt nichts falsch, wenn ich das Beispiel auf ein Minimum reduziere. Bitte lösche das Kb, wenn es totaler Müll ist.

    Acht Leute stranden auf einer Insel, von der Außenwelt abgeschnitten. Zuerst wird die Zeit eines Tages nicht reichen, um dort überleben zu können. Aber irgendwann haben es die acht Leute geschafft, dass sie alle Arbeiten innerhalb einer Stunde am Tag geschafft haben. Wenn es eine gesunde Gemeinschaft ist, dann teilen sie sich die Arbeit gerecht auf. Bedeutet auch, dass, wenn einer krank wird, die anderen wichtige Arbeiten übernehmen. Für schlechte Zeiten einen Vorrat produzieren ist auch sinnvoll.

    Wenn es eine kranke Gemeinschaft ist, dann lassen sieben, einen für sich knechten und das acht Stunden am Tag.

    Die erste Variante würde ich bevorzugen. Natürlich haben die Menschen mit einer Stunde Arbeit viel Freizeit. Mein Vorschlag; einfach leben.

  15. Deutscher Eingeborener schreibt:

    *gelöscht, sachlich falsch*

    Die Frauen wieder Frauen sein lassen: Sie nicht mehr zum Konkurrenzkampf mit den Männern auf dem Arbeitsmarkt zwingen. Ein Verdiener pro Familie muß genügen, i. d. Regel der Mann.

    Ein Konjunkturprogramm, um vor allem unsere Städte wieder menschengerecht und liebenswert zu machen: Reißt all die eintönigen Klötze mit den ewigen glatten Fassaden wieder ab und baut die schönen Gebäude, die das Angesicht unserer Städte z. B. in der Kaiserzeit prägten, wieder auf.
    Komplett weg müssen z. B. Berlin-Kanzleramt etc., Hamburg neue Hafencity, Messestadt München, Bankentürme Frankfurt etc.

    Genauso muß auch das Bildungssystem von dem ganzen 68er Müll gesäubert werden. Die Rechtschreibreform rückgängig machen. Sich sozusagen um die ganzen Volksgenossen kümmern, die durch das jetzige System haltlos und verwahrlost wurden (Hartz-4-Proletariat). Ihre Kinder vorm Absturz in die Gosse retten.

    Also hier gäbe es ein weites Feld von Beschäftigungsmöglichkeiten.

    Wenn sie von den ganzen parasitären Einflüssen befreit ist, siehe Gottfried Feder, „Brechung der Zinsknechtschaft“, arbeitet die Volksfamilie nun gemeinsam dafür, daß es alle gut haben.

    Die Arbeitszeit kann nun reduziert werden. Das befreite kreative Potential des deutschen Volkes würde vermutlich wie in den 30ern für eine Flutwelle an neuen Erfindungen und Technologien sorgen, deren Tragweite ich gar nicht abschätzen kann. Würden wir den Krebs besiegen? Neue Antriebssysteme entwickeln? Weltraumreisen? Ein tieferes Verständnis des Kosmos erreichen? Ich weiß es nicht.

    Soweit spontan meine bescheidenen Überlegungen.

  16. Einer aus Innsmouth schreibt:

    Poste es hier noch mal schnell, OT:

    Die Zeit des Totschweigens von Clintons Gesundheitszustand durch den massenmedialen Apparat ist vorbei, hochinteressant! Jetzt ist es offiziell eine „Lungenentzündung“. (Die Diagnose hat man wohl gewählt, weil es sich um eine zwar schwere, aber nicht chronische Krankheit handelt.)

    http://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/clinton-lungenentzuendung-101.html

    Am beeindruckendsten finde ich bisher dieses vieldiskutierte Video:

    Sicher könnte man diesen Anfall auch als klassisches Symptom dämonischer Besessenheit interpretieren.

    Ferner soll ja ihr schwarzer „Bodyguard“ in Wirklichkeit ein renommierter Arzt sein, der sie ständig begleitet, um sie im Bedarfsfall mit Medikamenten vollzupumpen:

    Es gibt noch ein schöneres Video, in dem dieser Arzt namentlich identifiziert wird; finde es gerade nicht.

  17. Molli schreibt:

    OT

    Schlaf Michel schlaf, du hast nur schlecht geträumt, schlaf weiter:

  18. Alfred Z. schreibt:

    20 Stunden Woche.
    Reduzierte Wochenarbeitszeit ab 50.
    Rente ab 55.
    Wirtschaft dient dem Volk.
    Nationalsozialistisches Prinzip.

  19. peter schreibt:

    *gelöscht, hat mit dem geschilderten Problem nichts zu tun*

  20. Tom schreibt:

    @Molli
    wieder einmal nicht gelogen.
    Es kommen tatsächlich kaum Flüchtlinge und auch sind wenige Flüchtlinge hier.
    Dafür sind massenweise illegale Siedler hier und werden auch weiterhin ins Land geschleust.

  21. Leser schreibt:

    Ich gebe den Teilnehmern hier Recht.
    Rente mit 55, Ab 50 Einweisung der jungen Leute.
    20 h Wochenarbeitszeit. Rollierende Arbeit.
    Einer Montag, einer Dienstag u.s.w.
    Lohnanhebung in extrem wichtigen Berufen ( Medizin, Pflege, Dienstleistungen am Menschen)

    Da KB ja sicher weiter denkt, warte ich auf seinen nächsten Teil mit dem Titel:

    „Warum wird das nicht umgesetzt?“

    Der Teil wird sicher viel spannender.

    L G

  22. Roadrunner schreibt:

    Ich sehe hier ein Kombination mehrerer Punkte als Lösungsansatz:

    a) Reduzierung der Arbeitszeit. Ergibt automatisch mehr Beschäftige.
    b) Die Ehefrau sollte primär wieder Hausfrau und Mutter sein. Daraus folgt zwangsläufig, daß ein Mann wieder so viel verdienen muß, um als Alleinverdiener die Familie zu ernähren.
    c) Reduzierung des Alters für den Renteneintritt
    d) Der Staat sorgt für Beschäftigung zur Erhaltung/Verbesserung der Infrastruktur. Straßenbau, Wohnungsbau bezahlbarer Wohnungen, öffentlicher Nahverkehr etc.
    d) Alle, die nicht in den o.g. Tätigkeitsfeldern beschäftigt sind, verrichten sonstige gemeinnnützige Arbeiten.

  23. Inländerin schreibt:

    Keine Lohnanhebung. Ich bin für gleichen Verdienst aller. Nehmen wir mal den Idealfall an: 15 oder 20 Wochenstunden Arbeit für jeden, Rente mit 50.
    Wenn jeder dasselbe Gehalt, denselben Lohn bekommt, kann man ausschließen, daß bestimmte Leute bestimmte Berufe nur „des Verdienstes wegen“ ergreifen. In diesem Fall wird jeder den Beruf erwählen wollen/können, der für ihn die Berufung darstellt. Und wenn jeder engagiert seiner beruflichen Berufung nachgehen kann, was bedeutet das? Eigennutz durch Gemeinnutz.

  24. Steffen Dammann schreibt:

    http://www.peakprosperity.com/blog/101431/if-everythings-doing-so-great-how-come-i’m-not

    Noch ein paar Fakten.

    Das Problem würde in der natürlichen Wirtschaftsordnung nicht auftreten. Symptombehandlung bringt nichts. Bee und alle Kommentatoren bisher wollen Planen und Lenken was nicht organisiert werden müsste. Das ist kein bischen besser als die hohen Politiker.

  25. Leser schreibt:

    @Inländerin,

    Ja dem Punkt ist auch zuzustimmen.

    Ich hätten nicht Lohnanhebung schreiben sollen sondern Lohnegalisierung.
    Ca.3000 Netto für alle und Ruhe ist in jeder Hütte. Das Leben wäre sicher sehr schön, weil man sich nicht mehr mit matriellen Besitz aufziehen kann.

    „Du hast Dir dies oder das gekauft? Ok, warum? wozu ist das gut? Tolle Idee.“

    Die dann verfügbar gemachte Freizeit wäre ein Geschenk der Bildung.
    Ich glaube daran, daß nach einer Sättigungsphase der Mensch lernen würde, freiwillig bis zu 10 Stunden am Tag. Nur weil er es kann.

    L G

  26. blackhawkone schreibt:

    Hat dies auf ERWACHE! rebloggt.

  27. Jim Jekyll schreibt:

    „Hart, aber fair“ wird hier repräsentativ ein besorgter Bürger der AFD vor einem Millionenpublikum verkloppt: einer gegen fünf Politikaster/Funktionäre (inklusive „Moderator“ Plasberg).

    Was Widerwärtigkeit betrifft, kommt es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Merkel-Sprechpuppenersatz Altmeier …
    Zitat: „Demokratie funktioniert nicht auf Knopfdruck … die Kanzlerin, solange ich sie kenne, immer sehr verantwortlich umgeht, mit dem, was sie den Menschen sagt … ein Land regieren zu dürfen ist eine hohe Ehre, die wir denen verdanken, die uns wählen, und dann müssen wir auch mal bereit sein, wenn es schwierig ist und wenn die Luft dünn wird, da müssen wir auch mal bereit sein, den Rücken grade zu halten, und zu unseren Auffassungen zu stehen, wenn wir überzeugt sind, daß sie im Interesse dieses Landes richtig sind, … wir haben aus humanitären Gründen gehandelt, weil wir den Menschen helfen wollten, aber wir sind auch überzeugt, daß es im Interesse Deutschlands die richtige Entscheidung war, sonst hätten wir sie nicht gemacht!“ (sorry für das Geschwalle!)
    … und Schwan (von der roten CDU), die folgende „humanitäre“ „Stiftung“ leitet:
    http://www.governance-platform.org/
    Sind das nicht die, welche für Schäuble seine „Governance“-Reden schreiben?

  28. Carlo schreibt:

    Das Problem ist ja, dass der Staat gar nicht will, dass die Menschen weniger arbeiten. Dieser technologische Fortschritt hätte eigentlich schon lange dazu führen müssen, dass wir weniger arbeiten (müssen). Stattdessen wird aber immer mehr gearbeitet. Es liegt also gar nicht in der Absicht der Poltiker, dass wir ein besseres, komfortableres Leben führen sollen. Weil dann könnte es ja passieren, dass ein paar Leute mehr Zeit haben würden sich über Gott und die Welt Gedanken machen zu können wie z.B. über Themen wie TTIP, Monsanto, Chemtrails und Co. Und das soll natürlich nicht so sein…

  29. Jim Jekyll schreibt:

    „Arbeiterwohlfahrt“ bringt unseren neuen traumatisierten Mitbürgern unter „Polizei“schutz die wichtigsten Dinge des Lebens bei:
    http://www.welt.de/vermischtes/article158056372/Ein-Flirtkurs-fuer-Fluechtlinge-von-Security-bewacht.html
    Dank diesem staatlichen Zuchtprogramm wird der Traum vergangener, utopischer Ideologien, die Schaffung des „neuen Menschen“ nun endlich Wirklichkeit!

  30. ki11erbee schreibt:

    @JJ

    Zum Züchten gehören zwei.

  31. Jim Jekyll schreibt:

    Das wird in Zukunft so wie mit Zuchtbullen in der Veterinär“medizin“ ablaufen:
    Die (zum Pflücken reifen) Früchtchen werden von der „Polizei“ diesen nichtsnutzigen, inzestverseuchten HartzIV-Pack-Eltern abgenommen und für die dringend nötige genetische Auffrischungskur sowie Entnazifizierung in staatliche „Fürsorge“ gegeben…
    http://solinger-bote.de/nachrichten/2016/05/12/u-haft-fluechtling-15-vergewaltigt-heimkind/
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/duesseldorf-pempelfort-kindesmissbrauch-durch-minderjaehrige-fluechtlinge-in-staedtischem-kinderhilfezentrum-a1302727.html
    http://www.shortnews.de/id/1210459/thale-13-jaehrige-moeglicherweise-von-drei-maennern-vergewaltigt

  32. Norman schreibt:

    @JJ: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=310700485968828&set=a.148169932221885.1073741829.100010866368862&type=3&theater
    Vermögender syrischer Geschäftsmann reist mit Harem und 23 Kindern in das deutsche Sozialsystem ein!
    Suche 28 Zimmerwohnung, Miete und Nebenkosten egal?
    „..der Fall sei aber ein Ausnahmel“ betont die Zeitung. Jetzt bin ich wieder beruhigt! Auch ruhig mal den Text lesen, ist ein echtes Schmankerl! Der 16 Jährige Sohn bedroht auch noch die Mitarbeiter….ach was ist es so schöööön bunt in unserem Land!
    Der Artikel stammt aus der Rhein-Zeitung vom 31.8!
    http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-syrischer-g…

  33. Jim Jekyll schreibt:

    Kein Wunder, dieser nette Herr gehört ja auch der syrischen „Opposition“ und Demokratiebewegung (Jabhat-An-Nusra&Co.) an, das ist wirklich DER Jackpot für Deutschland, der kann hier diesem braunen Dumpfbackenpack auch mal so richtig Toleranz beibringen!

    (Seine deutschen „Berater“ werden ihm sicher auch hiermit behilflich sein!)

  34. what? schreibt:

    …indem man die vollzeitarbeitsstelle mit beispielsweise 30 std./wo. einführt…

  35. ruebezahl99 schreibt:

    jetzt muss ich aber mal Bezug auf ältere KB-Geldartikel nehmen… 🙂
    Wann muss man denn nun überhaupt „GELD“ als Bemessung ausgeben ??

    bei 10 Personen mit ausreichender geistiger Reife bestimmt nicht…
    Bei 10 Tricksern die nur ihren eigenen Vorteil auf Kosten der Anderen sehen…- könnte schon notwendig werden…

    Übrigens hatte mal Winkler`s Michael eine nette echte Wärung in den Raum gestellt…
    “ zehn Milliarden Arbeitsstunden exportiert, mithin die komplette Arbeitsleistung von sechs Millionen Menschen. Bekommen haben wir dafür grüne Krätze,“
    (Der uneinbringliche Aussenhandelsüberschuss der Politikern als Druckmittel und Bestechungsmasse dient sollte aber ja in dieser Simulation aussen vor bleiben..)

    Andererseits sollte man auch mall gaaaanz tief über den „Stundenlohn“ nachdenken, ist auch schon Beschiss……

  36. ki11erbee schreibt:

    @ruebezahl

    Geld oder eine Währung zum Leistungsaustausch wird immer dann gebraucht, wenn es sich um eine spezialisierte Gesellschaft handelt, bei der der einzelne sich durch seine Arbeit nicht mehr selbst versorgen kann, aber einen Beitrag zum Staat leistet.

    Einfaches Beispiel: der Fluglotse

  37. KleinErna schreibt:

    Die Methode der Wahl ist nicht die Symptombekämpfung. Wirklich Abhilfe schaffen kann nur, das Grundübel an seiner Wurzel zu packen.

    Ich nehme das Beispiel eines Gartens, den ich zu bestellen habe, um daraus Erträge für meinen Grundbedarf zu generieren:

    Ich kann uneffektiv und unproduktiv mit ihm umgehen, indem ich mir die anstrengende Arbeit des Jätens spare. Ich lasse das Unkraut sprießen und schneide es lediglich ab und an mal zurück, damit es nicht überhand nimmt und die Optik meines Gartens nicht beeinträchtigt bzw. ich besprühe das Unkraut – ungeachtet der Nebenwirkungen – mit Unkrautvernichter.

    Ich kann aber auch effektiv handeln. Wenn ich meinen Garten von Unkraut befreien möchte, weil es sonst meine Nutzpflanzen in deren Wachstum hemmt oder sie gar erstickt, dann lasse ich erst gar nicht zu, daß das Unkraut wächst und sich vermehrt. Ich jäte es also möglichst regelmäßig und dies noch bevor es Samen tragen kann oder sich durch Triebe verbreitet, indem ich es mitsamt der Wurzel entferne.

    Innerhalb eines kapitalistischen Wirtschaftssystems ist dieses Unkraut der Geldschöpfungsvorgang in Form von Buchgeld (Geldschöpfung aus dem NICHTS, d. h. durch Vergabe von Krediten). Die wirkliche Perversion erwächst jedoch erst mit dem dafür eingeforderten ZINS (Wurzel des Übels). Alle unsere bekannten und beklagten Zivilisationsübel (gesellschaftlich, beruflich, kulturell) sind hierauf zurückzuführen und wuchern (potenzieren sich), wie ein Krebsgeschwür.

    Die grundlegende Lösung dieses Grundübels liegt also in der Abschaffung der ZINSEN. Das richtige Handeln würde sich daraufhin ganz selbstverständlich entwickeln. Dies ist jedoch bekanntlich absolut nicht erwünscht (der Grund ist die Gier der Elitären) und der Weiterbestand des Zinses wird deshalb ohne jegliche Skrupel bis aufs Blut verteidigt. Mutti würde sagen, ‚Die Existenz von Zinsen ist alternativlos‘.

    Ansonsten kann ich mich dem Kommentar von @ruebezahl99 vom 12.09.2016 01:22 h in Bezug auf die zukunftsfähige Variante durchaus anschließen.

  38. Leser schreibt:

    @kleinErna,

    ich bin ja auch ein Zins-Kritiker. Nur im bestehenden System. Da der Zins aus dem Land und Kreislauf entwendet wird.

    Nehmen wir einem den Zins in ein geschlossenes System, sieht das ganz anders aus.

    Nennen wir es einmal Saatsgeld. Zinsbelastet. Jedoch wird der Minimalzins für die Öffentlichkeit aufgebracht. Schule, Straßen u.s.w.

    Weil wir dann nach extrem kurzer Zeit alle Probleme gelöst haben, wird er als „Weihnachtsgeld“ an die Bürger ausgeschüttet.

    Das machen wir nach auf nach auf der ganzen Erde.

    Was spricht dagegen?

    L G

  39. Steffen Dammann schreibt:

    @Leser

    Dagegen sprechen die heutigen Zinsgewinner, das sind alle die heute mehr Kapitalertrag bekommen als sie zu verwenden wissen, und die Dummheit der Masse, die zu beschäftigt gehalten wird, ahnungslos.

  40. Grete Rose schreibt:

    Ganz einfach: indem man einen SINNVOLLEN Kreislauf schafft! Wirtschaft lebt von Konsumenten. Wenn man auch den Schwachen und Benachteiligten die Möglichkeit gibt, zu konsumieren, statt ihnen bei jeder Gelegenheit das Geld zu streichen oder sie zu bescheissen, haben alle was davon! Oder einfach ausgedrückt: man müssten den Kapitalismus abschaffen und vor allem müsste man die Einstellung vertreten, dass das eigene Volk im Vordergrund steht! Dann:

    1. Rentenalter runterschrauben.
    2. Denjenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können das geben, was ihnen zusteht! Es ist eine Sauerei, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und vor dem regulären Renteneintrittsalter körperlich kaputt sind, die Rente verwehrt wird und diese dann zum Sozialfall werden!
    3. *gelöscht. In meinem Modellstaat gibt es keine Ausländer*
    4. Ein striktes Arbeiszeit-Limit. Keine Überstunden (manch einer arbeitet ja für zwei)
    5. Sogenannte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen oder 1-Euro-Jobs abschaffen. Das bringt nix! Ausser, dass den Industriellen kostenlose Arbeitskräfte zur Verfügung stehen!

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