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Archive for 1. August 2016

Kurzfassung „NSU“

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NSU schwarzweiß

(„I am just a patsy!“)

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Zuerst sollte ich meine „Arbeitsthese“ zum NSU noch einmal klarstellen.

Ich gehe davon aus, daß das Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe (kurz „BMZ“) vom Staat seit seinem geplanten „Abtauchen“ bis zur Ermordung der beiden Uwes und der Inhaftierung Beate Zschäpes im November 2011 als „Aushorchzelle“ des Staates in der rechten Szene benutzt wurde.

Der Staat wusste jederzeit über die Aktivitäten und den Aufenthalt von BMZ Bescheid.

Dies erklärt zwanglos die „echten falschen Papiere“, daß man sie unbehelligt über mehr als 10 Jahre „im Untergrund“ ließ und das Überwachungsequipment.

Ebenso die angeblichen „Schredderorgien“, denn als man BMZ zu den Sündenböcken für die „Dönermordserie“ machte, da mussten natürlich alle Beweise verschwinden, daß es sich bei ihnen um V-Leute handelte; ich gehe außerdem davon aus, daß in den angeblich geschredderten Akten Alibis für das Trio zu finden sind, die die Anklagen gegen sie sofort ad absurdum führen würden.

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Nochmals übersichtlich die BMZ zur Last gelegten Verbrechen:

a) die sogenannten „Dönermorde“ (2001-2006)

b) die Ermordung der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn (2007)

c) diverse Bankraube

d) Sprengstoffanschläge (unter anderem 2x in Köln)

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Ich gehe weiterhin davon aus, daß BMZ nicht die Täter waren, die diese Verbrechen begangen haben.

Zu diesem Schluß kommt vermutlich jeder, der sich einfach mal die „Pros und Contras“ zu der Täterschaft anschaut.

Zum Beispiel bei den Dönermorden sind insgesamt mehr als 4200 Spuren gesichert worden: DNA, Fingerabdrücke, Zeugenaussagen, etc.

Ergebnis: Es gibt keine einzige Übereinstimmung mit BMZ.

Keine einzige.

Und das sage nicht ich als mittelmäßig bekannter Blogger, das kann jeder im Protokoll der „Politischen Untersuchungsausschüsse“ nachlesen:

Wir haben keinerlei Erkenntnisse, keine Fakten. -Das Problem war halt – das habe ich in der Form auch so noch nie erlebt-, dass in neun Mordfällen keine DNA, kein Sachbeweis war, nicht einmal sozusagen im Umfeld der 20 Zeugen.” (PUA-Protokoll Nr. 36)

Landespolizeipräsident Waldemar Kindler

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Ganz ähnlich sieht es bei den anderen ihnen zur Last gelegten Verbrechen aus; man muss ehrlicherweise sogar zugeben, daß viele Beweise sie eindeutig entlasten.

Als Beispiel sollen die Spuren bei den Bankrauben genannt werden.

“Aber für mich war es eben von Interesse, weil auch der Abgleich heute – das ist dann der zweite Überfall – mit Mundlos und Böhnhardt leider nicht übereinstimmt.”

Clemens Binninger

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Weiter gab es DNA auf dem Hemdsärmel eines Bankangestellten, der sich eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Räuber lieferte.

Dem Mann wurde von dem einzelnen Mann in den Bauch geschossen.

Der Überfall ereignete sich am 5.10.2006 in Zwickau.

“Laut Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung konnten keine DNA-Spuren von Uwe MUNDLOS und Uwe BÖHNHARDT auf dem Hemdsärmel nachgewiesen werden.”

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Auch bei einem anderen Überfall kommt heraus:

Bei dem Banküberfall in Chemnitz, Johannes-Dick-Straße 4, 30. November 2000, da konnten wir den Akten entnehmen, dass ein Fingerabdruck gesichert wurde, und dieser Fingerabdruck wurde zwischenzeitlich auch abgeglichen mit Mundlos und Böhnhardt, mit dem Ergebnis: Er passt für beide nicht.“

Clemens Binninger

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Cut.

Man muss sich das einmal vorstellen.

Da wird ganz frech behauptet, BMZ hätten die Dönermorde begangen, obwohl es dafür keinen einzigen Beweis an den Tatorten gibt.

Bei den Banküberfällen werden teilweise Fingerabdrücke und DNA der Räuber gesichert, auch dort kann sicher ausgeschlossen werden, daß  BMZ die Täter waren und das offizielle Credo der Staatsanwaltschaft lautet:

„Die waren das aber trotzdem!“

Dito bei den Sprengstoffanschlägen.

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keupstraße1

(Anschlag in der Keupstraße)

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Der Grund, warum sich jeder Deutsche mit dem NSU befassen muss, sind seine weitreichenden Konsequenzen.

Das faschistische Merkel-Regime hat im Bereich der Justiz Fakten geschaffen, die dagegen sogar die Inquisition als rechtsstaatlich erscheinen lassen.

Jeder sollte sich klar machen, daß der Staat sich seit dem NSU über alles hinwegsetzen kann, was ihm nicht genehm ist.

Es könnte also morgen bei jedem von uns klingeln und man kann uns vorwerfen, eine Bank in Hamburg überfallen zu haben.

Und jeder von uns könnte dafür in den Knast wandern, weil es im faschistischen Merkel-Deutschland schlicht keine Möglichkeit der Rechtfertigung mehr gibt!

Die Fingerabdrücke des Täters stimmen nicht mit euren überein? Egal.

Die DNA stimmt nicht mit eurer überein? Egal.

Die Aufnahmen der Kamera stimmen nicht mit eurem Aussehen überein? Egal.

Ihr habt ein Alibi? Egal. Die Zeugen befragt man halt nicht.

Man braucht lediglich einen registrierten Geldschein aus der Bank bei euch zu deponieren, zusätzlich noch ein paar Hitleraufkleber in der Garage zu verstecken und schon ist klar, daß ihr Teil des „bundesweiten NSU-Unterstützernetzwerkes“ seid.

Die gleichzeitig anlaufende Schmierenkampagne der Lügenpresse wird dann ihr übriges dazu tun, daß ihr eher zugebt, der Bankräuber gewesen zu sein, als Energie in einen sinnlosen Kampf zu stecken.

So am Arsch ist Deutschland mit einer CDU-Kanzlerin und einem CDU-Innenminister.

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misere Kinderschänder

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Es geht beim „NSU“ also nicht nur darum, daß hier der Doppelmord an den beiden Uwes vertuscht und instrumentalisiert wird.

Es geht darum, daß mit dem „NSU“ alles, was einen Rechtsstaat ausmacht, von der CDU beiseite gewischt wurde; zum Beispiel die Unschuldsvermutung oder eine objektive Auswertung von Spuren.

Man kann nicht einen Fingerabdruck des Täters sichern, ihn mit jemandem vergleichen, feststellen, daß er nicht passt und dann zum Ergebnis kommen:

„Der wars“

Wenn die Politik in diesem Land bestimmen kann, wer der Täter war, dann können wir uns doch in Zukunft die Spurensicherung gleich sparen.

Wozu soll man denn noch Fingerabdrücke oder DNA am Tatort sichern, wenn sich am Ende doch kein Schwein dafür interessiert?

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Letztlich hat der NSU gezeigt, daß die ganzen tollen „demokratischen Institutionen“, die unseren Rechtsstaat verteidigen sollten, einen Dreck wert sind.

Sie haben alle versagt.

Ausnahmslos.

Weil sie durchweg von egoistischen Feiglingen besetzt sind, die gar kein Interesse daran haben, einen Rechtsstaat zu verteidigen, sondern jede Schweinerei mitmachen, um ihre Pöstchen und Pensionen zu sichern.

Weil sie durchweg von egoistischen Feiglingen besetzt sind, die gar kein Interesse daran haben, einen Rechtsstaat zu verteidigen, sondern jede Schweinerei mitmachen, um ihre Pöstchen und Pensionen zu sichern.

(Das kann man gar nicht oft genug schreiben).

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Den ultimativen Beweis dafür liefert die Tatsache, daß die Akten zum NSU ausgerechnet an Fatalist geleakt wurden, der sich in Kambodscha aufhält.

Gäbe es in Deutschland einen funktionierenden Rechtsstaat, hätte der „Whistleblower“ die Akten doch auch an den Stern, Spiegel, die taz, die Thüringer Allgemeine leaken können.

Oder, noch viel einfacher: er hätte sie einfach bei der nächsten Polizeidienststelle abgeben können und dann würden sich Staatsanwälte um die Aufarbeitung kümmern.

Aber genau das hat der Whistleblower eben nicht getan.

Weil er nicht doof ist.

Er ist Teil des Systems, er weiß wie es funktioniert und darum weiß er genau, daß Deutschland nicht innerhalb des jetzigen Systems reformiert werden kann.

Die Medien sind gleichgeschaltet und wenn er mit seinen explosiven Daten zur Polizei gehen würde, würde man ihn bestenfalls ein paar Tage später wegen „Geheimnisverrats“ einsperren oder gleich ein SEK vorbeischicken, das ihm eine Kugel in den Kopf jagt.

Selbstmord.

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Doch ich bin vom Thema „NSU“ abgewichen.

Wenn es also keine wirklichen Beweise an den Tatorten für die Täterschaft von BMZ gibt, sondern sogar Entlastungsbeweise vorliegen, wie begründet man dann eigentlich diesen „NSU“?

Es gibt letztlich nur eine handvoll „Beweise“, mit denen die Staatsanwaltschaft herumwedelt:

1) eine Ceska mit Schalldämpfer

2) die angeblichen Dienstwaffen von Kiesewetter und Arnold

3) die „Bekenner-DVDs“

4) eine Jogginghose mit dem Blut von Kiesewetter und einem Taschentuch mit Mundlos-DNA

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Ceska

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Der Rest ist „Gedöns“. Gelaber vom Schlage von „da kennt jemand jemanden, der jemanden gesehen haben will, der gesagt hat, daß laber laber“

Letztlich bleibt es jedem selbst überlassen, sich aufgrund der Fakten zwischen zwei Thesen zu entscheiden.

a) Die Verbrechen wurden tatsächlich von BMZ verübt und weil Nazis bekanntermaßen „Übermenschen“ sind, hinterließen sie niemals DNA und konnten sogar ihre Fingerabdrücke und ihre DNA bei Bedarf verändern.

b) Die Verbrechen wurden von ganz anderen Leuten verübt und man hat lediglich die paar oben angegebenen „Beweise“ im Umfeld von BMZ platziert, um ihnen die Täterschaft aus politischen Gründen in die Schuhe zu schieben.

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Ich gehe aufgrund der Beweislage davon aus, daß es sich bei den „Dönermorden“ in Wirklichkeit um Morde des türkischen Geheimdienstes gegen PKK-Strukturen auf deutschem Boden handelte, die vom deutschen Staat gedeckt wurden und werden.

In Analogie zu den mindestens 28 Morden des jugoslawischen Geheimdienstes auf deutschem Boden, die ebenfalls vom deutschen Staat geduldet und gedeckt wurden.

Wohlwissend, dass Tito seine Geheimdienstagenten in einem „Spezialkrieg“ auch im Ausland auf seine Gegner hetzt, wurde dem Diktator auf Betreiben von Kanzler Brandt von Bundespräsident Gustav Heinemann bei seinem Staatsbesuch in der Bundesrepublik 1974 der höchste deutsche Orden verliehen: die Sonderstufe des Großkreuzes des Verdienstordens.

Soviel zur BRD und dem Wert ihrer Orden.

Wenn das deutsche Volk seine Ehre wieder erlangen will, sollte es die Kadaver aller deutschen Kanzler seit 1945 ausgraben, verbrennen, ihre Asche in die Kanalisation kippen und ihre Namen für immer aus den Büchern und Hirnen tilgen.

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Beim Fall Kiesewetter habe ich noch kein klares Bild im Kopf, aber fest steht, daß auch dort die ermittelnden „Kollegen“ der Ermordeten vom ersten Tag an betrogen und gelogen haben.

Daraus können zwei Sachen folgen:

a) Die Mörder sind so mächtig, daß die Politik auch hier den Polizisten Anweisungen gegeben hat, zu lügen

b) Die Polizei und die Mörder von Kiesewetter arbeiteten zusammen oder sind teilweise identisch

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Die These, daß es sich bei den Dönermorden um Morde des türkischen Geheimdienstes handelt, ist übrigens alles andere als neu.

Noch am 19.02. 2011, also ein halbes Jahr bevor das Merkel-Regime durch Platzierung von „Beweisen“ den „NSU“ erschuf, findet man im Spiegel folgenden Artikel, aus dem ich zitiere:

Bei Ermittlungen zu den sogenannten Döner-Morden, denen von 2001 bis 2006 acht türkische und ein griechischer Kleinhändler zum Opfer fielen, stießen Fahnder immer wieder auf eine rechtsnationalistische türkische Allianz. Mehrere Zeugen schilderten, dass ein Netzwerk aus Grauen Wölfen, Organisierter Kriminalität und türkischem Geheimdienst für die Morde verantwortlich sei. Die Angst der Türken vor dem „tiefen Staat“ erkläre die Mauer des Schweigens, auf die deutsche Ermittler bei Angehörigen und Freunden der Opfer stießen. Auch gegenüber dem SPIEGEL schildern Informanten, wie das Netzwerk in Deutschland agiert, und gaben Geldwäsche und Schulden als Motiv für die Morde an.

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Der Clou bei den Dönermorden ist übrigens die Beteiligung der „Grauen Wölfe“.

Da die „Grauen Wölfe“ durchaus als „nationalistische“ Gruppierung definiert werden kann, müssen weder Politiker noch Hinterbliebene lügen, wenn sie behaupten, daß die Dönermorde von/durch „NAZIS“ begangen wurden.

Sie „vergessen“ nur zu erwähnen, daß es sich bei diesen „Nazis“ nicht um Mundlos und Böhnhardt, sondern um türkische Nazis handelte.

Lügen verbreiten, ohne die Unwahrheit zu sagen.

Ganz großes Kino.

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Junge Tuerkinnen schwenken am Sonntag, 4. Nov. 2007, vor dem Hohen Dom in Koeln eine tuerkische Staatsflagge. Sie nehmen dort am einer Protestveranstaltung von rund 3.000 Tuerken gegen die Aktivitaeten  der PKK-Terrorgruppe aus dem Nord-Irak gegen die Tuerkei teil.   (AP Photo/Hermann J. Knippertz) --- Round 3.000 Turkish people take part on a protest against the terror of Kurdish terror group PKK from North Iraq against Turkey, in front of the Cathedral (Koelner Dom) in Cologne, Germany, on Sunday, Nov. 4, 2007. (AP Photo/Hermann J. Knippertz)

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LG, killerbee

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