Jobcenter-Maßnahmen

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Volk füttert Politiker

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Vielleicht habt ihr bereits von den sogenannten „Maßnahmen“ von Jobcentern gehört, aber was für Schweinereien dort in Wirklichkeit ablaufen, das versteht man erst, wenn man einen Betroffenen im engeren Bekanntenkreis hat.

Die Maßnahmen dienen primär dazu, die Arbeitslosenstatistik zu schönen, weil Leute, die sich in einer Maßnahme befinden, nicht mehr als arbeitslos gelten.

Wie sie ablaufen, ist durchaus unterschiedlich.

Beliebt ist es, wenn man das übliche Trara um Bewerbungsunterlagen macht, in der Jobbörse nach Angeboten sucht und in Rollenspielen Bewerbungsgespräche nachspielt.

Ist im Einzelfall durchaus angebracht, aber das kann man systematisch locker in wenigen Stunden erledigen.

Da es jedoch Ziel der Maßnahme ist, die sowieso kaum vermittelbaren Langzeit-Arbeitslosen möglichst lange aus der Statistik zu entfernen, werden die Teilnehmer dort wochen- oder gar monatelang zwangsbeschäftigt.

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Am ehesten kann man sich die Situation wie bei der Bundeswehr vorstellen.

Es ist nicht so, daß es sonderlich viel zu tun gäbe.

Es ist so, daß die Leute einfach 8 Stunden täglich beschäftigt werden müssen.

Ob man seine Arbeit schnell oder langsam erledigt, ist irrelevant.

Im Gegenteil: wer schnell fertig ist, kann trotzdem nicht früher gehen, sondern langweilt sich dann umso mehr, bis endlich Dienstschluss ist.

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Bis jetzt kannte ich nur Jobcenter-Maßnahmen, bei denen die Teilnehmer 2 oder 3 Tage die Woche für zwei Monate eingebunden waren.

Seit dem 1. Juli gibt es in Sachsen-Anhalt jedoch Maßnahmen, die 6 Monate VOLLZEIT gehen.

Die Maßnahmen-Teilnehmer haben eine 40 Arbeitsstunden-Woche (die Anwesenheit ist noch länger, weil Frühstück und Mittagspause abgerechnet werden) und erhalten lediglich ihren üblichen Hartz IV-Satz zuzüglich evtl. Fahrgeld.

Das ist an sich schon schlimm genug, denn wenn man lediglich zum Mindestlohn dieselbe Zeit regulär arbeiten würde, hätte man einige Hundert Euro mehr in der Tasche, als bei der Maßnahme.

Aber es kommt noch schlimmer:

Während der Maßnahme werden die Teilnehmer dazu gezwungen, Reinigungsarbeiten und sonstige Hilfstätigkeiten (z.B. in der Kantine) zu übernehmen.

Für den Maßnahmen-Anbieter eine doppelte Gewinnsituation:

a) Er bekommt erstmal vom Jobcenter für jeden Teilnehmer einen Geldbetrag

b) Er kann sich die Anstellung von Reinigungskräften und sonstigen Hilfsarbeitern in seinem Betrieb sparen

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Ihr werdet jetzt sagen:

„Hey, lass doch die Hartzer sich langsam wieder an die Arbeit gewöhnen!“ und ich gebe euch Recht.

Aber dann sollte man die Arbeitszeit auf Grundlage des Mindestlohnes regeln.

Jemanden dazu zu verpflichten, 40 Stunden zu arbeiten und ihn dann lediglich mit HartzIV abzuspeisen, während der Maßnahmenanbieter doppelten Gewinn macht, ist eine Schweinerei.

Man könnte demjenigen stattdessen vorrechnen:

„Das Amt zahlt Ihnen monatlich X €uro, bei Mindestlohn entspricht das Y Stunden, also sollten Sie auch solange gemeinnützige Arbeit verrichten, um der Gesellschaft einen Gegenwert zurückzugeben“

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Laut meinem glaubwürdigen Informanten stellte sich die Situation am ersten Tag der Maßnahme so dar, daß auf der einen Seite die Jobcenter-Mitarbeiter saßen, die ihre „Kunden“ durch Androhung einer 30%igen Kürzung des Existenzminimums zur Teilnahme gezwungen haben,

während auf der anderen Seite die Maßnahmen-Anbieter saßen.

Besser kann man den faschistischen Charakter dieser Aktion nicht darstellen:

Die Jobcenter-Mitarbeiter besorgen durch Drohung/Nötigung Arbeitskräfte für die Wirtschaft, die noch nicht einmal bezahlt werden müssen; im Gegenteil:

man wirft dem Ausbeuter nicht nur Arbeitskräfte, sondern zusätzlich noch Steuergeld dafür in den Rachen, daß er diese Maßnahme anbietet und dadurch hilft, die Statistik zu schönen.

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Ich habe weiter gehört, daß derzeit in Magdeburg jede Woche fast 40 neue Teilnehmer in diese neuartige „6-Monats-Maßnahme“ gezwungen werden.

Komischer Zufall, daß das genau mit den derzeit forcierten Meldungen zusammenfällt, in Deutschland gäbe es sowenig Arbeitslose wie nie zuvor.

Ja, warum?

Weil die seit 1. Juli alle in diese Maßnahmen gesteckt werden!

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Der CDU-Ministerpräsident hat also sein Wort gehalten, als er „Mehr Arbeit und Beschäftigung“ für Sachsen-Anhalt versprach.

Er hat weder versprochen, daß die Arbeit bezahlt würde, noch daß die Beschäftigung sinnvoll sei.

Achja, und falls ihr glaubt, daß die Maßnahmenteilnehmer sich nach den 6 Monaten vielleicht zur „Küchenhilfskraft“ oder „Reinigungshilfskraft“ qualifiziert hätten, muss ich euch enttäuschen.

Pustekuchen, das wird überhaupt nicht anerkannt.

Wenn sie Pech haben, wird die Maßnahme sogar verlängert und sie können sich noch länger zum Hartz IV-Satz ausbeuten lassen, damit das Steuergeld weiter zu den Bonzen fließt.

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Ihr seht: am Anfang von allem steht die Lüge.

Nämlich die Lüge der Regierung, Arbeitslose in Maßnahmen nicht mehr als solche zu zählen.

Ohne diesen Betrug gäbe es gar nicht die Notwendigkeit, die Arbeitslosen zur Teilnahme zu zwingen.

Und wenn es um „die Wirtschaft“ geht, so richten die Maßnahmen doch doppelten Schaden an:

a) Ohne Maßnahmen zahlt der Staat HartzIV an die Arbeitslosen.

Mit Maßnahmen zahlt der Staat HartzIV an die Arbeitslosen und zusätzlich noch Geld an denjenigen, der die Maßnahme durchführt

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b) Dadurch, daß die Maßnahmenteilnehmer zu Hilfsarbeiten und Praktika herangezogen werden, werden echte Jobs vernichtet und die Firmen können noch mehr Lohnkosten einsparen.

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Zum Schluß ein Ausblick.

Das HartzIV-System muss dringend reformiert werden.

Es ist tatsächlich ungerecht, daß HartzIV gezahlt wird für:

Leute, die gar nicht arbeiten

Leute, die Teilzeit arbeiten

Leute, die Vollzeit arbeiten

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Dadurch hat das faschistische CDU-Regime die totale Entwertung von Arbeit erreicht.

Mein Vorschlag ist daher die Einführung einer „allgemeinen, gemeinnützigen Arbeitspflicht“ und die Abschaffung jeglicher „Maßnahmen“, mit denen nur Steuergeld zugunsten der Bonzen umverteilt wird.

Jeder HartzIV-Bezieher sollte dazu verpflichtet werden, täglich 2 Stunden zu arbeiten: Laub fegen, Müll aufsammeln, Kinderbetreuung, bei der Tafel mithelfen, etc.

Damit würde man nämlich den faschistischen Hetz-Blättern wie „Bild“, „Welt“ und ähnlichem Dreck den Wind aus den Segeln nehmen, die immer von den „faulen Hartzern“ reden.

Das Problem in Deutschland ist nämlich nicht der „faule Hartzer“, sondern ein ganz anderes:

es gibt schlicht keine Arbeit mehr!

Wir haben 600.000 freie Stellen, aber mit Sicherheit 6 Millionen Arbeitslose.

Soviel Rechnen müsste doch jeder beherrschen, um da das Problem zu erkennen, oder?

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Ein weiterer guter Schritt wäre, daß vor allem Alleinerziehende mit einem Kind unter 12 Jahren völlig aus der Statistik gestrichen werden; die sollten nur arbeiten, wenn sie es wollen.

Ein liebevoll und gut erzogenes Kind ist ein viel besserer Beitrag zu einem lebenswerten Land, als wenn man das Kind in die Kita/Ganztagsschule  steckt und die Mutter dazu verpflichtet, an einer „Maßnahme“ teilzunehmen oder jeden beschissenen Job anzunehmen.

Außerdem muss das Rentenalter auf 60 Jahre reduziert werden, bei körperlich anstrengenden Berufen gerne auch 55.

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Ein guter Staat bemüht sich, die Arbeit möglichst so zu verteilen, daß jeder in gleichem Maße zeitlich belastet wird.

Ein faschistischer Staat hingegen verteilt nicht nur das Geld, sondern auch die Arbeit ungleich, so daß es möglichst viele Arbeitslose gibt, die dann als Drohpotential für die Arbeiter dienen.

Zusätzlich sorgt er für weitere Ungerechtigkeiten (siehe oben), so daß die Menschen immer mit schlechten Gedanken wie Neid, Missgunst und dergleichen herumlaufen und die wahre Ausbeutung durch die Bonzen gar nicht auf dem Schirm haben.

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LG, killerbee

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PS

Außerdem bin ich dafür, langsam aber sicher die 30 Stunden Woche anzustreben, bei vollem Lohnausgleich.

Wer das finanzieren soll?

Nun, wie wäre es, wenn man mal die Arbeiter an den Gewinnen beteiligt, statt die Aktionäre?

Es wird auch Zeit, sich vom Dogma des „ewigen Wachstums“ zu verabschieden.

Wie soll das funktionieren, auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen?

Nirgendwo gibt es „ewiges Wachstum“, nur zeitweise: bei Krebszellen.

Aber selbst da hört das Wachstum auf, wenn der Erkrankte gestorben ist.

Man kann sagen:

Eine Wirtschaft, die auf ständiges Wachstum ausgerichtet ist, verhält sich zum Staat

wie eine Krebszelle zum Organismus.

Die kapitalistische, gewinn- und wachstumsorientierte Wirtschaft ist der Todfeind eines gesunden Volkes.

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78 Antworten zu Jobcenter-Maßnahmen

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. catchet schreibt:

    mit 62 bekam ich neue hüften, und war für monate auf einen rollstuhl und heute auf krücken angewiesen. kein hindernis, mich in eine solche maßnahme zu stecken und mich zum computerexterten auszubilden.
    da waren andere ersatzteillager, wie ich, alle über 60 jahre jung.
    alle waren handwerker, die noch nie am computer gesessen hatten.

    ja, und bewerbungsgespräche haben wir auch geübt. oh, das macht einen guten eindruck, wenn so ein opi ins simulierte bonzenzimmer hineingehumpelt kommt.
    eine fachkraft, auf die die bonzen schon immer gehofft hatten.
    deren gebete wurden erhört.

    da ich damals starke schmerzen hatte und auf starke schmerzmittel angewiesen war, drückte man ein auge zu und ich konnte in rente gehen.

    und die wirtschaft wartet bis heute auf meine ausgezeichneten computerkenntnisse, die höchstens von meinem 7-jährigen patenkind noch übertroffen werden können.
    der papa von meinem patenkind ist übrigens studierter computerfachmann, 49 jahre alt und arbeitslos, weil vobis und elsa pleite gingen und er mit 49 keinen neuen job mehr bekommt.
    aber 60-jährige haben mit allergrößter sicherheit bessere chancen einen job in der computerbranche zu finden.
    das ist allgemein bekannt.

  3. kirstin schreibt:

    Ganz böse Sachen die da laufen… Ich war ein halbes Jahr zw. 2014 und 2015 in einen Reha-Vorbereitungskurs in einer Akademie (was für ein hochtrabenes Wort) für Aus- und Weiterbildung in Mühlhausen/Thüringen. Was ich da erlebt habe, ist unglaublich… Wir waren ca. 10 Leute. Alle haben schon ein Berufsleben hinter sich, die meisten Familie und jeder mit unterschiedlichen Krankheiten/Beeinträchtigungen. Wir hatten Fächer wie Englisch, Deutsch, Wirtschaftsmathematik, Rechnungswesen/Buchführung, Informatik, Büroorganisation, medizinischen Fachunterricht. Die Dozenten waren gut. Aber die gesamte Führung der Akademie ( Aussenstelle) war der „Hit“. Wir sind wie blöde kleine Kinder behandelt worden. Und eine Unfreundlichkeit… Die sind ja auch die Ansprechpartner mit den Rentenversicherer. Nichts lief glatt. Es gab Diskussionen, Aussprachen, Drohungen… Haha… So eine Rega-Gruppe hätten sie ja noch nie gehabt… Na gut… Wir waren ja auch nicht auf’n Mund gefallen… Grundsätzlich wurde der Unterricht von der Akademie-Chefin gestört. Entweder ging’s ums Klo, dann wieder im irgendwelche zu viel gemachten Kopien, Vorstellen neuer Teilnehmer (für besagte Maßnahmen vom Jobcenter)…. Und, und, und… Jedes Mal, wenn ein neuer Teilnehmer die Räume gezeigt bekam, wollte ich am liebsten brüllen, geh‘ wieder… Tuh‘ dir das hier nicht an… Kurz vor Schluss des Kurses ging jeder für zwei Wochen ins Praktikum für seinen Wunschberuf… Vorher gab’s noch Gespräche dazu… Die waren sowas von unvorbereitet… Wollten mich irgendwo ins Büro stecken. Obwohl in der „Akte“ ja meine medizinische Richtung stand… Selbst in den Pausen waren die „Herrschaften“ nicht zu sprechen bei irgendwelchen Anliegen… Da wurde die Bürotür von innen verschlossen!!! Dann gab’s noch ’ne ganz heikle Situation… Für mich… Habe mir 12 Seiten was ausgedruckt… Aber nur unterrichtsspezifisch… Drucker ging irgendwie nicht… Da ich den Nachmittag eher ging, zwecks Praktikumsplatz, hatte ich die 12 Seiten nicht… Am nächsten morgen war die Hölle los….Also schon am Vortag. Ich erfuhr, dass es um diese 12 Seiten ging. Sch… Ich war’s. Aber keiner wusste es. In jedem! Massnahmeraum wurde Terror! gemacht. Er wurde gedroht, geschimpft. Sie würden rausbekommen, wer das war… Ich habe überlegt, sagst es oder nicht. Ich hab’s nicht gesagt. Ich habe abgewartet. Es kam nichts. Angeblich wusste man, wer der „Übeltäter“ war… Nun ja… Was für Erfahrungen für mich… Zum Schluss des Kurses gab’s noch anonyme Einschätzungen von uns Teilnehmern für diese Zeit. War alles mit Fragen versehen. Natürlich haben die ihr Fett wegbekommen. Logisch. Und waren danach noch entrüstet darüber. Halleluja…
    Desweiteren gab es in besagter Akademie diese speziellen Maßnahmen vom Jobcenter… Also diese Teilnehmer sind auch wirklich arme Schw… Es ist wirklich so, wie kb beschrieben hat… Furchtbar. Diese Menschen werden dort erst richtig depressiv….Und das „Zauberwort“ heißt…… PRAKTIKUM… Die Leute sind mal nicht eine Woche dort… Und ab geht’s… Der Tagesablauf besteht fast ausschließlich mit der Internetsuche für Praktikum und/bzw. Arbeitsstelle… Die gegen dort ein, diese Teilnehmer… Und ganz wichtig ist der Kurs „BEWERBUNGSTRAINING“… Leute, Leute… Wo sind wir nur hingeraten…..

  4. hajduk81 schreibt:

    Einen fairen und gerechten Staat mögen die Angelsachsen und Bonzen nicht so gerne.
    Falls es irgendwo auf der Welt eine wirkliche „linke“ und soziale Politik schaffen sollte ihr Volk gut zu behandeln, dann braucht man hier nur die Zeitung aufzuschlagen um sich dann anzuhören wie schlimm doch ein Kim Yong oder ein Hugo Chavez ist und das Sanktionen vom Westen gegen solche Länder natürlich vollkommen gerechtfertigt sind.
    Zudem sind Länder mit einer linken Regierung immer gefährlich und könnten den Westen angreifen mit Intercontinental Raketen usw…

  5. das vierte schweinchen schreibt:

    Eines meiner Lieblingsthemen. Meine Lösung: Dienst nach Vorschrift. Ich war ja auch mal arbeitslos. Damals, als es noch „Arbeitsamt“ hieß. Da spielt man halt mit bei so einer Maßnahme und sitzt seine Zeit ab. Aber arbeiten für Nix auf die Hand? Da kommen die Vorschriften in’s Spiel. Reinigungsarbeiten. Steht Alles im Netz. Notfalls bei der Gewerkschaft erkundigen. Schutzkleidung. Arbeitskleidung allgemein. Umkleideräume mit Spind. Gibt eine Menge Sachen, die ein Arbeitgeber bereitstellen muß, bevor er fordern kann. Arbeiten, wie im Artikel erwähnt, in der Kantine? Da gelten evtl. ganz besondere Vorschriften. Gesundheit und so.
    Und besonders schön macht es sich auch, wenn man auf dem „Sie“ besteht. Alles, was per „Du“ kommt, wird schweigend ignoriert. (Gut auch für den Fall, daß man mit Ausländern zu tun haben muß. „Sie“ können die kaum. )
    Aber ich weiß auch Eines: Das ist etwas für Einzelkämpfer. Es zieht keiner mit. Eher solidarisieren sich die Anderen mit der Obrigkeit.

  6. m1lchb4rt schreibt:

    Mein errechneter Mindesthartzbedarf: 1607€
    Meine Ausbeute nach ca. 50 Bewerbungen mit 2 Ausbildungen:
    Zeitarbeitsfirma, Helfertätigkeit, 35 Stunden-Vertrag, 40+ Stunden Woche, Mindestlohn, 1260-1400 Brutto! Dafür schwere körperliche Arbeit, 4 Uhr aufstehen. Am anderen Ende der Nahrungskette steht eine milliardenschwere DEUTSCHE Familie. Im Prinzip subventioniert der Staat mich, das ich meine Gesundheit für ebendiese zerstöre und davon nichtmal ansatzweise leben kann.
    Andersrum können die der Zeitarbeitsfirma 20€/std. für meine Dienste löhnen. Also scheint die Kohle ja da zu sein. Wichtig scheint wohl das ich mit meiner Produktivität noch diese Mitesser von der Leihfirma mit durchfütter. Sowohl KB als auch die Politik lügen nicht. Es gibt keine Arbeit und der Wirtschaft geht es blendend.
    Zum Glück hat mein Weib endlich ein einsehen, und wir werden diesen Schmelztiegel der Buntheit und Glückseligkeit, genannt Ruhrgebiet, alsbald endgültig und auf Nimmerwiedersehen verlassen.

  7. ki11erbee schreibt:

    @milchbart

    Ja, das ist das Paradoxe: einerseits macht der Staat den Hartzern ein schlechtes Gewissen, daß sie ja von ihm Geld bekommen,

    andererseits hat der Staat Geld, um zusätzlich noch für Maßnahmen zu bezahlen, die keinerlei Sinn ergeben.

    Wenn es ihm darum ginge, Geld zu sparen, würde er die Arbeitslosen nicht in Maßnahmen stecken, oder?

    @kirstin

    Ich habe auch schlimme Sachen aus Thüringen (Ecke Suhl) gehört. Die Menschen auf den Ämtern dort sind genau so Abschaum wie im Westen, wenn nicht noch schlimmer.

    Auffällig: Überall in den Jobcentern sitzen alte, hässliche Frauen, die ihre Machtposition ausnutzen, um sich an „den faulen Hartzern“ zu rächen.

    Rächen wofür?

    Die Maßnahmen müssen sofort abgeschafft werden.

  8. Onkel Peter schreibt:

    Hat dies auf Die Morgenzeitung rebloggt.

  9. nicht wichtig schreibt:

    Das nennt man Bürgerarbeit oder zumindest sollte das Ausbeutermodell so beschönigt werden. Da kommt irgendwann jeder hin, sofern man langzeitarbeitslos geworden ist – und von dort kommt man auch nie mehr raus.

    Alle neuen Arbeitgeber wissen ganz genau, dass man Hartz-IV-Bewerbern keinen Lohn mehr zahlen muss. Ein ganzer Industriezweig lebt von solchen sogenannten Maßnahmen, und dem Lohn, welches eigentlich dem arbeitenden Hartz-IV-Beziehern zusteht.

  10. kirstin schreibt:

    @Kb

    Selbstverständlich gehören die Maßnahmen abgeschafft. Soviel Unsinnigkeiten auf einen Haufen. Den Menschen soll wohl jegliches Selbwertgefühl genommen werden. Und natürlich weiterhin Sklave des Systems sein. Diese Praktika-Praxis ist besonders perfide. Die Unternehmen nutzen das gnadenlos aus. Dann gibt es immer wieder irgendwelche Versprechen, bzgl. fester Anstellung und, und, und. Diese Menschen werden sowas von verheizt.
    Und ganz auffällig sind die „Damen“ vom Jobcenter. Die haben ja schon ganz verkniffene Gesichtszüge aus lauter Boshaftigkeit. Für was wollen die sich rächen…? Ich weiß es nicht.
    Es gibt auch absolute Ausnahmen. Und das ist meine ‚Fallmanagerin‘. Da kommt nichts Unsinniges. Der Reha-Kurs war ja von mir gewollt. Und ich habe ihn bezahlt bekommen. Ich hatte immer die Option dort auszusteigen. Momentan habe ich noch mein Verfahren gegen den RV laufen, zwecks berufliche Reha. Mal sehen, ob jetzt nun im Sommer mal eine Entscheidung getroffen wird. 2013 habe ich einen Antrag dafür gemacht. Jetzt ist 2016. Nach zwei Widersprüchen ging’s 2014 mit Klage zum Sozialgericht….

  11. werktaetiger schreibt:

    Solche Bonzenschweine und Jobcenterangestellten gehören auf offener Straße erschlagen. Andererseits lässt es das deutsche Volk ja mit sich machen.
    Da ich unter 25 bin beziehe ich noch das fast bedingungslose Kindergeld und mache zusätzlich einen 450 Euro Job. Meine Freundin bezieht Bafög und geht ebenfalls minijobben. Das Geld reicht uns locker.
    Ich schenke dem Staat und den Bonzen keine einzige Minute meines Lebens mehr als ich „muss“. Lieber bin ich arm als in Vollzeit für diese Menschen zu knechten!

    Liebe Grüße
    werktaetiger

  12. der Sachse Wolfgang schreibt:

    Hallo liebe KB, erstmal ist jedes Jobcenter ein privatrechtliche Unternehmen. Nachzulesen in den UPIK Listen. http://www.upik.de Dann hat jedes Jobcenter so wie jede Firma eine SIC Nummer ( bezeichnet das Tätigkeitsfeld einer Firma). http://euronia.com/index.php/de/jobcenter
    Dort steht es deutlich „Förderung der Wirtschaft “ und nicht Erhalt des Existenzminimum bzw. Steigerung desselben. Ergo beschaffen von billigen Lohnsklaven für die Wirtschaft. Deshalb fordere ich „Gesetzlichen Mindestlohn “ vom Jobcenter. Aber bisher keine Antwort oder den Nachweis das das Jobcenter ein Amt wäre. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Macht euch kundig und geht dagegen vor und vor allem beim Jobcenter NICHTS unterschreiben. Auch nicht die GG-Widrige EGV.

  13. Lars schreibt:

    So etwas wie diese ehrabschneidende Ausbeute funktioniert nur in einer Gesellschaft die so dermassen moralisch verkommen und degeneriert ist wie die unsere.Bin seit mehr als 14 Jahren in einem Industriebetrieb als Maschinenbediener beschäftigt.Was ich in der Zeit an verkommenen Charakterlumpen kennenlernen durfte,unfassbar!Und ausnahmslos die miesesten Exemplare schimpfen sich „Schichtleiter“,“Stellvertreter vom Schichtleiter“,“Vertrauenskörper“,“Betriebsratsmitglied“ usw.Mit dem Jobcenter und diversen Zeitarbeitsfirmen hatte ich auch schon zu tun.Gleicher Menschenschlag,gleicher Umgangston und Drill.Da ich mich äusserst ungern so abfällig behandeln lasse kann man sich ausmalen wie oft es zu hitzigen Diskussionen und im Anschluss zu unangenehmen Konsequenzen für mich kam.Will sagen,alle Institutionen und Verbände,Arbeitgeber-und Arbeitnehmervertreter,Berufsgenossenschaften,Rentenkasse,Gewerkschaften,Krankenkassen,Versicherungen,ARGE etc.,hieven programmgemäß in einer Negativauslese das verkommenste Pack in exponierte Stellungen.Wobei exponiert für mich schon zb.Sachbearbeiter bedeutet. Dieses gesamte System ist so ausgeklügelt und perfide das erst ,wenn man selbst einmal Hilfe benötigt, merkt das man für die Nutznießer nicht mehr als ein Kostenfaktor,nur Nutzvieh ist.Wäre der Großteil der Bevölkerung nicht so hoffnungslos materialistisch und im Folge dessen hoch verschuldet und erpressbar, könnte man das Ruder noch rumreissen.Was würden die Sanktionen vom Jobcenter nützen wenn Freunde und Familie dem „Hartzer“mal den Kühlschrank füllen oder mit einer Geldspende unter die Arme greifen.Aber der Ruf dieses Teiles der Gesellschaft ist ja leider durch die Medien nachhaltig versaut.

  14. der Sachse Wolfgang schreibt:

    Noch als.kleiner Nachtrag, das Jobcenter will im Krankheitsfall den „Krankenschein für den Arbeitgeber “ haben!? Jedes Sozialamt verlangt dies nicht. Auch werden keine Bescheide odentlich unterschrieben obwohl BGB 126 etwas anderes sagt. Wer betroffen ist wie ich sollte sich wehren, was ich auch tue. Habe denen den UPIK Ausdruck vorgelegt das sie eine Firma bzw. ein „privatrechtliches Unternehmen „sind und fordere deswegen gesetzlichen Mindestlohn.

  15. blackhawkone schreibt:

    Hat dies auf ERWACHE! rebloggt.

  16. smnt schreibt:

    Der die das „Jobcenter“ ist ein
    Gesellschafts-Spalt-Pilz, der parasitär lebt, ähnlich der
    GEZ und anderen.
    https://soundcloud.com/smnt/how-high-2016-funky-fly-edit

  17. krank schreibt:

    Ich kann nur jedem empfehlen sich zu informieren. Natuerlich ist das anstrengend, aber nicht so anstrengend als wenn man sich jeden Tag ausbeuten laesst bis man alt und krank ist.

    http://www.wir-gegen-hartz-iv-sgb-ii.de/verfassungs-grundgesetzwidrigkeit-der-%c2%a7%c2%a7-31-ff-sgb-ii-und-oder-sgb-1-12/

    Alle die in den sogenannten „Aemtern“ sitzen, sind ganz boese Faschisten die Euch brauchen um ihre Boesartigkeit auszuleben. Ohne Euch koennen die das nicht. Schaut auf diese Webseite zum Thema das Boese.

    Holt Euch das GG, dass muesst ihr immer dabei haben. Es ist wie die Bibel gegen den Teufel. Nur so sinnbildlich. Darin steht das Zwangsarbeit verboten ist. Das kuemmert die natuerlich nicht. Das sind die gleichen die Menschen in Gaskammern getrieben haben oder die die ueber die Mauer abhauen wollten, abgeknallt haben.

    Das GG gibt es kostenlos hier http://www.bpb.de/shop/buecher/grundgesetz/

    Von dort koennt ihr auch das GG an eure Unterdruecker schicken lassen. Das wird alles von eurem Geld bezahlt.

    Noch ne andere Seite, dort wird wirklich ganz einfach erklaert das ihr ein Rechts auf Sozialhilfe nach SGB XII habt und nicht ALG II nach SGB II.

    http://www.aktive-erwerbslose.net/forum/grundsatzdiskussion/sgb-ii-sgb-xii-betrug-durch-bundesregierung-kein-witz-sehr-ernst-!!!/?PHPSESSID=a43a7a2947b3960ad50af877685af14a

    Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts. Also hoert auf zu jammern. Zeigt den eure Rechte. Wenn sie sich nicht drann halten macht Strafanzeigen wegen Noetigung und Bedrohung. Ihr habt nichts zu verliehren, nur zu gewinnen. Wer arbeitet hat keine Zeit Geld zuverdienen und auch keine Zeit Wissen zu erlangen.

    Hier noch ein 23 Sekunden Video, falls ihr Zweifel haben koenntet. Sollte man sich jeden morgen als Mutivation ansehen.

  18. Joe Miller schreibt:

    Was ich mich schon seit Jahren frage ist: Wie kann jemand, der herausgefunden hat, daß das Establishment LÜGT LÜGT und nur LÜGT glauben, daß sie bei einem bestimmten Thema NICHT lügen ?

  19. Inländerin schreibt:

    @ smnt

    „Gesellschafts-Spaltpilz“ – genau …
    Vom System gewollt: die Menschen werden gespalten in die „fleißigen“, die mit unendlich vielen Überstunden arbeiten „dürfen“ und in die „faulen“, die ja keine Lust zum Arbeiten haben und „gratis“ ihr Geld bekommen, in diejenigen, die damit „etwas Besseres“ sind und in diejenigen, die sich minderwertig vorkommen, nur weil sie beim besten Willen keine Arbeitsstelle mehr bekommen. Und wie paradox: Wenn sie dann einmal für den tollen 1-€-Job arbeiten „dürfen“, bekommen nicht sie ihren wohlverdienten Lohn, sondern der „Maßnahme“träger.

    Und wie mir ein Bekannter, der beim AA beschäftigt ist und diese selbst als „faschistische Organisation“ beschimpft, sagte: Die wollen gar nicht, daß die Leute wieder einen Job bekommen, denn sonst hätten sie ja selbst keine „Kunden“ mehr. Es geht nur darum, die Statistik runter zu halten, und das mit allen Mitteln. So gelten auch diejenigen, die krank gemeldet sind, ab sofort nicht mehr als nicht arbeitslos.

    Ich war selbst etliche Jahre arbeitslos (und Kündigung aus Neid und Missgunst heraus). Das wars für mich, denn die vier teilweise sehr seltenen Berufe, in denen ich tätig werden könnte, sind inzwischen nicht mehr gefragt. Die Zeit „beim Arbeitsamt“ habe ich erlebt als eine Zeit voll lähmender Angst, die insbesondere an der eigenen Kreativität nagte.

  20. Guy Fawkes schreibt:

    Irrsinn:

  21. Leser schreibt:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/wallenfels-tote-babies-urteil#comments

    Ich glaube ich spinne!
    1,75 Jahre Haft je getötetes Kind!
    Nach GG102 ist ja die einzige sinnvolle Strafe in diesem Fall abgeschafft.

  22. Luxemburger schreibt:

    Jahre Killerbee, Jahre !
    Man hat meine Freundin 1.5 Jahre am Stück in eine Maßnahme gesteckt ! Das war eine dieser berühmten Bewerbungstrainings wo die Teilnehmer lernen Bewerbungen zu schreiben. Einen solchen Kurs dauert ca 2 bis 3 Wochen und dann fing er mit neuen Teilnehmern von vorne wieder an. Meine Freundin sass demnach 1.5 Jahre am Stück in diesem Unterricht und musste den Stoff alle 2 bis 3 Wochen wieder von neuem durchkauen … Die einzige Bescheibung die mir da einfällt ist Folter. Man ist ja dann so gesehen gezwungen teilzunehmen um sein Existenzminimum nicht gekürzt zu bekommen. Sie hat 2 abgeschlossene Ausbildungen und ist trotzdem Langzeitarbeitslos. Arbeit ist in ihrer Umgebung sowieso rar geworden. Sie würde gerne Arbeiten aber bei dem Hungerlohn in „Deutsch“ lohnt sich das nicht. Die einzige Arbeit die man ihr anbieten konnte in letzter Zeit war als „Security“ via eine Zeitarbeiterbude in einer Flüli Unterkunft … Da bleibt einem doch die Spucke weg ! Ein junges Mädel in ein Arabisches Männerheim als Security zu schicken …

    Grundsätzlich: Arbeiten in „Deutsch“ lohnt sich nicht ! Von der Rente ganz zu schweigen. Die Jobcenter existieren nur um die Arbeitslosenstatistik zu schönigen und den Bonzen billige Arbeitskräfte via Zeitarbeitsfirmen zuzuschieben. So einfach ist das ! Die ständige Angst in Arbeitslosigkeit abzurutschen dient zudem als Ansporn auch für den noch so kleinen Hungerlohn buckeln zu gehen. Die Hölle Jobcenter ist die Moderne Peitsche der Sklavenhalter denn nichts anderes haben wir hier.

    Ganz im Gegenteil, in Luxemburg funktioniert das Arbeitsamt ausgezeichnet, hier ist nicht alles rosig aber das Arbeitsamt macht keine solche Faxen wie die Jobcenter in „Deutsch“. Da gibt es noch tatsächlich Arbeit. Das funktioniert ausgezeichnet, und mir kann keiner erzählen dass solch ein Prinzip nicht aufgehen kann. Man muss also zwangsläufig zum Schluss kommen dass das Jobcenter-System in „Deutsch“ mit voller Absicht von der herrschenden Klasse zu ihren (und der der Bonzen) Gunsten manipuliert ist.

  23. 5nach12 schreibt:

    DIESES System braucht gut Verdienende, schlecht Verdienende und Arbeitslose. So schürt man Ängste bei den Besserverdienern, da man Druck aufbauen kann, und die Arbeitslosen sehen sich selbst als minderwertig und unwürdig und schielen permanent nach „oben“..
    Hätte der Staat ein ernsthaftes Interesse an Vollbeschäftigung, so würde er die Arbeitszeit um genau den Faktor kürzen, wie es prozentual Arbeitslose gibt. Außerdem würden tatsächlich Gelder in Schulen, Universitäten gesteckt werden, echte Handwerksberufe, der Mittelstand, würde gestärkt werden.
    In Zeiten, in denen man von der Industrie 4.0 spricht, wird die Zahl der Erwerbslosen exponentiell steigen. Wohin dann mit dem ganzen „arbeitsscheuen und faulen Gesindel“? Denn wer arbeiten will, findet doch immer Arbeit, oder etwa nicht? Diese Zeiten sind vorbei und der Raubzug am noch arbeitenden Mittelstand und die Ausbeutung der Benachteiligten ist in vollem Gange und erfolgt genau auf dem Wege, den du beschrieben hast.
    Müssten die Konzerne für jede Maschine einen Betrag als Ausgleich zur Vernichtung eines Arbeitsplatzes zahlen, hätten wir definitiv keine Probleme. Würde die Industrie 4.0 nach diesem Prinzip besteuert werden – hey, bezahlte Arbeitslosigkeit is doch was feines. Dann würden mehr Menschen ihrer Berufung folgen als einem Einkommensplatz…

  24. Onkel Peter schreibt:

    @Guy Fawkes:

    Bei dieser blonden Sachbearbeiterin im Video fiele es mir persönlich schwer ihr nicht an die Gurgel zu gehen. Wie die „Kunden“ so ruhig vor der sitzen können verstehe ich nicht. Gut dass ich mit soetwas nichts zu tun habe.

  25. Leser schreibt:

    @5nach12,

    „Hätte der Staat ein ernsthaftes Interesse an Vollbeschäftigung, so würde er die Arbeitszeit um genau den Faktor kürzen, wie es prozentual Arbeitslose gibt.“

    Das ist der kürzeste und genialste Satz zum Thema, den ich je in einem Forum gelesen habe!

    Dankeschön und meinen tiefsten Respekt für diese Denkleistung!

    L G

  26. Inländerin schreibt:

    „Hartz IV“ und die ganzen „Sanktionen“ sind zudem dazu da, das Geld im Volk von unten nach oben zu transformieren. Wer den H-IV-Antrag kennt: entwürdigende Fragen nach „Vermögen“, Antiquitäten und Gold. Mir ist erzählt worden, daß es Leute gab, die beim Abgeben ihres Antrages den Inhalt ihres Portemonnaies vorzeigen mußten.
    Ich glaube zudem, daß mancher Sklave im alten Rom, verglichen mit den heutigen durch die Jobcenter verhängten menschenverachtenden Zwangsmaßnahmen, ein fürstliches Leben geführt hat.

  27. vde schreibt:

    http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/c/video-21140.html

    mal was über die faulen hartzer…. schicksal? nach 45 jahren arbeit?

    es ist zum haareraufen…. da können wir leider nichts machen.. schaut euch den obersachbearbeiter an..

  28. vde schreibt:

    und checkt mal die aktionen und infos von ralph boes (wir sind boes.de) sowie von der ehemaligen arbeitsamtsmitarbeiterin inge hannemann..

  29. RondoG schreibt:

    Das was du schreibst kenne ich selber aus erster Hand!
    Vom Jobcenter wurden mir ca. 9500€ Maßnahmegebühr bewilligt in einem Schreiben. Die Maßnahme ging ein Jahr lang, davon 6 Monate lang als eine Art Unterricht in dem speziellen Maßnahmegebäude, sowie 6 Monate Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt in Stellen, die man sich selbst suchen musste.
    Habe da die sechs Monate bei drei verschiedenen Arbeitgebern abgeleistet, weil ich sehen wollte was mir besser gefällt. Ich war im Einzelhandel, im Möbelbereich und bei einem Dienstleister für Verkehrsschilder. Habe dort Vollzeit gearbeitet in Schicht, und es gab wirklich nur HARTZ IV, mehr nicht!

    Hatte mich so bemüht, doch die Arbeitgeber wollten keine volle Stelle vergeben, sondern wieder neue Praktikanten, die für lau arbeiten, oder eventuell höchstens einen 450€-Job vergeben. Das hat mich damals sehr aufgeregt. Als HARTZ IV-Empfänger hätte ich mich auch auf die faule Haut legen können, aber der Druck, an dieser Maßnahme teilzunehmen war sehr groß.
    Die Arbeitgeber haben sich sehr gefreut, dass sie Gratisarbeitskräfte erhalten, und die machen das noch immer. Ich wurde wirklich richtig verplant als Vollzeitkraft, das war nicht wirklich Praktikum, sondern eine normale Vollzeitstelle, die durch mich besetzt wurde. Damals habe ich wutentbrannt geflucht, dass die uns Praktikanten so ohne Bezahlung ausgebeutet und wie Vollzeitkräfte behandelt haben, ganz ohne Mehrwert.

    Mittlweweile habe ich von einigen damaligen Kollegen gehört, „…sie seien nun in einem modernen KZ untergebracht worden…“, was ein kirchlicher Träger betreibt.
    Dort bekommt der kirchliche Träger vom Staat Geld, dass er die Leute beschäftigt. Es werden dort für die Industrie verschiedene Produkte gefertigt, die Bezahlung beträgt um die 300€ monatlich. HARTZ IV gibt es dort keines mehr zusätzlich, sondern man muss zusätzlich Sozialhilfe beantragen. Dafür gibt es zumindest eine Kantine, in der man einmal am Tag eine warme Mahlzeit bekommt.
    Die Industriebetriebe machen einen echten Reibach mit Menschen, die auf Kosten der Steuerzahler leben. Die arbeiten fast umsonst! Ist eben billiger als die Konkurrenz aus China. Das fieseste ist ja meiner Meinung nach die extreme Förderung der „Sozialindustrie“, wie man es so im Volksmund sagt.
    Die geben sich nach außen als Hort der Menschlichkeit und Hilfeleistung, doch dahinter stehen knallharte wirtschaftliche Interessen. Die benutzen Arbeitslose und Jobsuchende als Billigarbeiter und bezahlen denen so gut wie nichts, aber diese Maßnahmeeinrichtungen beziehen richtig dick Kohle vom Staat / Steuerzahler um ihre liebreizenden Maßnahmen anbieten zu können. Sie leben förmlich wie Maden im Speck und ihnen liegt auch viel daran, dass es möglichst viele verzweifelte Menschen gibt, die einen Job finden wollen, oder einfach nur eine Beschäftigung.
    Solche schrecklichen Zustände gehören echt abgeschafft!

    Ich hab es selbst miterlebt. Aber die Erfahrung zumindest war es wert.
    Seitdem bin ich auch schlauer geworden.

  30. ki11erbee schreibt:

    Als HARTZ IV-Empfänger hätte ich mich auch auf die faule Haut legen können, aber der Druck, an dieser Maßnahme teilzunehmen war sehr groß.

    Wenn dir so ein Maßnahmenzettel ins Haus flattert, hast du eben keine Wahl, weil sonst dein Existenzminimum um 30% gekürzt wird.

    Bzw. du hast die Wahl zwischen Verschuldung oder Zwangsarbeit.

    Wie sich das für ein Arbeitslager, das von den Faschisten von CDU/CSU/SPD betrieben wird, eben gehört.

  31. Scriabin schreibt:

    @RondoG

    Kannst Du ein paar Beispiele nennen für von kirchlichen Trägern betriebene Einrichtungen, die Industrieprodukte herstellen. Was für Produkte sind das?

    Das ist mir völlig neu, weil ich die bisher immer nur als Betreuungsindustrie wahrgenommen habe. Ich hatte mich erst vor ein paar Tagen sehr gewundert, als ich gesehen habe, dass zwei Bischöfe in der TTIP-Beratungskommission von Gabriel sitzen. Das würde es natürlich erklären, wenn die auch am Betrieb von Arbeitslagern beteiligt sind.

  32. der Sachse Wolfgang schreibt:

    @Scriabin, du wunderst dich da? Für mich ist vor allem die kathl.Kirche der größte Verbrecher seit es sie gibt. Bisher haben in deren Namen mehr Menschen ihr Leben verloren als in beiden WK. Das sind fast alle Wölfe im Schafpelz. Denen traue ich alles schlechte zu. Sieh dir doch ihre Mitglieder bei CDU/CSU an. Da ist keine christliche Nächstenliebe vorhanden. Sonst gäbe es kein H-4 oder Sanktionen. Und keiner bräuchte zu hungern in diesem Land und überall auf der Welt. Die Vatikanbank ist die reichste der Welt, nicht nur mit Geld auch mit Grundstücken.

  33. RondoG schreibt:

    @Scriabin

    Das sind alle Produkte die schnell und einfach hergestellt werden können.
    Meist sind es Kommissionierungsarbeiten oder Montagearbeiten.
    Für Korkenzieher die Holzgriffe werden gesägt und geschliffen, Drückerarmaturen für Türen zusammengeschraubt, gefettet und verpackt, usw.
    Direkt hergestellt wird an sich wenig, es wird montiert, verpackt, abgezählt, gelötet, geschraubt, verdrillt. Große Firmen lagegern Produktionsabläufe einfach aus. Statt diese Dinge in Billiglohnländern ausführen zu lassen, wird das in sogenannten „Sozialen Einrichtungen“ erledigt. Viele sprechen hinter der vorgehaltenen Hand vom modernen KZ.
    Zum Beispiel Mappen in Polybeutel verpacken und verschweißen zu 50er Packs und Kabel konfektionieren, Kunststoffgehäuse entgraten, zusammenbauen, PC-Käfige, Metallgehäuse bestücken, Bilderrahmen einschweißen und abpacken, auf Paletten versandfertig machen, usw.
    Dabei werden die Arbeitsuchenden an der kurzen Leine gehalten und in meinen Augen total demotiviert, weil die nie fest eingestellt werden.
    Man arbeitet darauf hin, bekommt Illusionen und schöne Versprechen zu hören, aber am Ende nichts als heiße Luft.
    Wer nicht weitermacht wird sanktioniert oder wird anders unter Druck gesetzt.
    Modernes Gefangenen- und Arbeitslager mit Fußball und Brot und Spiele für den Pöbel.

  34. Guy Fawkes schreibt:

    @RondoG

    Du meinst wohl das „moderne KZ“ ab 7:23 Min:

  35. der Sachse Wolfgang schreibt:

    @RondoG das ist auch in Behinderten Werkstätten so, dort bekommen die Behinderten auch nur Almosen und keinen gesetzl.Mindestlohn. Moderne Sklavenarbeit ebend. Und diese sind froh etwas nützliches tun zu können, viele merken es nicht mal wie schamlos sie ausgenutzt und ausgenommen sie werden. Weil auch deren gerichtliche Betreuer dies zulassen. Viele würden keine Sozialleistungen brauchen, wenn man sie ordentlich für ihre Arbeit bezahlen würde. 8.50 € Mindestlohn. Aber KI11LERBEE sagt es ja: wir leben in einem.faschistischen Arbeitslager mit Ausgang.

  36. Kiriko schreibt:

    Als mein Vater damals nach seiner Kündigung arbeitslos wurde, hat man ihn beim Jobcenter auch erstmal in so ein Bewerbungstraining gesteckt… Weil es ja auch so viel Sinn macht da nen halben Tag rumzuhocken und Stellenangebote rauszusuchen, Zuhause ist sowas ja unmöglich…
    Zuvor wurd er erstmal mehr odee weniger angemault („Wenn Sie gekündigt haben, dann kriegen Sie 3 Monate kein Geld!!“), und dann hieß es er wär mit seinen damals 40 Jahren „zu alt für den Arbeitsmarkt“.
    Und trotzdem hat er Arbeit gekriegt wieder, und das ohne die Hilfe vom „Jobcenter“, genauso wie meine Mutter und ich.

    Wie schon gesagt wurde, hauptsache die Statistiken schönen, helfen kann man sich nach unserer Erfahrung eig nur selber. Ich weiß noch, ich wollte Stellenangebote aus der Nähe, weil ich weder Auto noch Führerschein hatte, und man hat mir denn Angebote zugesendet aus Orten die 100km entfernt von meinem Wohnort waren.

  37. Jim Jekyll schreibt:

    @Guy Fawkes Unser integrierte Mitbürger Ilker bringt es in seiner Ansprache am Ende des Films voll krass korrekt auf den Punkt:
    Er macht wieder krank und seine „Geschäfte“ (Drogen verticken) weiter!
    (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht auch wieder, wie bei Reality-TV üblich, ein Schauspieler ist, der ein typisches Clichee bedient, um hier ein wenig „Stimmung zu machen“, allerdings kann ich bestätigen, daß das in etwa im Berliner Kiez so abläuft!)

  38. Guy Fawkes schreibt:

    @Jim Jekyll

    Nein ,dies ist kein Reality-TV. In Berlin läuft es so. Wohne selbst in Berlin. Was ich hier erlebt habe geht auf keine Kuhhaut mehr. Mich hat es auch sehr gewundert, das dieser Ilker so ehrlich war, aber eigentlich sehr gefreut dieser Tussi mal nen Strich durch die Rechnung zu machen ob ihres selbstgefälligen Verhaltens! Man beachte nur das Gesicht ebendieser.

  39. Inländerin schreibt:

    @ Lars

    „… hieven programmgemäß in einer Negativauslese das verkommenste Pack in exponierte Stellungen.Wobei exponiert für mich schon zb.Sachbearbeiter bedeutet.“

    Du hast aber sowas von Recht! Das ist meine Beobachtung schon seit Jahren. Ich kann es mir nur so erklären, daß nur ein todkrankes System wie dieses solche Typen gebären kann.

  40. Jim Jekyll schreibt:

    Ich würde den dort als „Sachbearbeiter“ reinsetzen, er ist auf alle Fälle sympathischer, und er hätte auch das Zeug dazu, wieder für „Vollbeschäftigung“ zu sorgen! 🙂

  41. ki11erbee schreibt:

    @Inländerin

    Es ist immer eine Wechselbeziehung:

    Kranke Typen erschaffen ein krankes System

    und

    ein krankes System wählt kranke Typen aus.

    Der einzige Weg aus dem Dilemma ist, ihm die Komplizen zu entziehen.

    Alles lebt vom Mitmachen. Macht keiner mehr mit, ist es vorbei.

    Wichtig ist, die soziale Ausgrenzung dieses Abschaums, der in den Jobcentern arbeitet, uns erpresst, bedroht, nötigt, ermordet und uns zugleich die Ohren vollheult, sie „würden ja nur ihren Job machen“ und „müssten an ihre Kinder denken“.

    So, als hätten wir keine Kinder, an die wir denken müssten, oder als seien wir weniger wert als ihre Kinder.

  42. kirstin schreibt:

    Hier fielen ja auch die Wörter „KZ“, „Arbeitslager“…

    Ich kenne einen Fall, wo ca. 40 Leute in Nordhausen in einen Bus eingesammelt werden. Es geht so gegen 5.00 Uhr los. Ab in die Schokoladenfabrik nach Mühlhausen. Fahrzeit ca. 1 Stunde. Dort gibt es einen straffen Arbeitstag. Die Leute sind am Verpacken von Pralinen. Akkordarbeit. Die werden ständig kontrolliert, auch der Gang zur Toilette, Pausen sowie. Gelände darf nicht verlassen werden. Nach langer Arbeitszeit werden alle wieder eingesammelt. Man ist so zwischen 20.00 und 21.00 Uhr zu Hause, kann auch mal 22.00 Uhr werden. Arbeitslohn weiß ich nicht. (War wohl derbe unterbezahlt…) Eine Bekannte hatte mir das mal vor ca. 2 Jahren erzählt. Ihre Mutter war mit dabei. Das war also der Stand aus 2014…

  43. ki11erbee schreibt:

    @Kirstin

    Zeigt wie gesagt, daß die hochgelobten „Ossis“ derselbe Abschaum sind wie die Wessis.

    Genauso von Gier, Hass und Missgunst zerfressen wie der Rest der Deutschen auch.

  44. Inländerin schreibt:

    @ ki11erbee

    Ich gebe Dir, wie immer, vollkommen recht.
    Aber wie sollen kranke Typen aufhören, mitzumachen?
    Ja, ganz recht, indem sie von uns ausgegrenzt werden.

  45. Guy Fawkes schreibt:

    @ki11erbee

    Aber genau das Gegenteil ist leider die Realität. Menschen die sich dagegen wehren, werden ausgerenzt. Ich finde gar keine Wörter wie ich dieses „System“ verabscheue und verachte!

  46. ki11erbee schreibt:

    @Guy

    Das siehst du falsch. Die bösen Menschen sind in der Minderheit.

    Es kann mir gar nichts besseres passieren, als von bösen Menschen ausgegrenzt zu werden!

    Denn damit grenzen sie sich selber aus und alle erkennen, wie die wirklichen Mehrheitsverhältnisse sind.

    Welche Drohung ist wirksamer: Daß fünf CSU-Politiker nicht mehr in ihr Büro gehen, oder daß fünf Müllmänner nicht mehr den Müll wegräumen?

    Wer also verrichtet die wichtigere Arbeit?

  47. Kirstin schreibt:

    @Kb

    Stimmt, die „Ossis“ sind nicht besser. Oft noch schlimmer… Das ist sowas von abartig. Und der Rest „zerfleischt“ sich gegenseitig. Oh, oh, oh… Das ist schlimmer, als ein Albtraum.

  48. Guy Fawkes schreibt:

    Also meine Erfahrungen sind eher anders: Da viele diesen Irrsinn ja unterstützen/mitmachen und von Konsum, Neid, Missgunst etc. völlig verblendet sind hat es derjenige sehr schwer, der dies nicht mitmacht. Ich persönlich erlebe dies immer wieder selbst.Politiker sind wieder ein anderes Thema, die haben genug Arschkriecher.

    Allein schon diese Anbetung der „Arbeit“ hier in Blödland hat mich schon immer gewundert.

  49. EinBerliner schreibt:

    @Guy Fawkes
    Irgendwie erfrischend, wie direkt und ehrlich der Typ am Ende ist. Bin zwar nicht pro-drogendealen, aber rein menschlich kann man es in solchen Fällen auf jeden Fall nachvollziehen, wenn man keinen Bock hat sich ausbeuten zu lassen.

    @der Sachse Wolfgang
    Kenne auch jemanden, der in so etwas pro Tag 5-6 Std, arbeitet. Für sage und schreibe 60€ (!) im Monat und eine warme Mahlzeit. Und netterweise ein Ticket für die Öffentlichen (sonst würde man auch im Minus landen). Dazu gibt es eine Form von Sozialhilfe, habe das nicht ganz im Kopf.

    Und jetzt nochmal alle im Chor: Deutschland ist ein reiches Land, uns geht es allen so gut, wir können froh sein, vor allem, wenn die Wirtschaft wächst! … 😉

  50. Guy Fawkes schreibt:

    @EinBerliner

    OT: Noch besser aktuell hier zu deinem Link

  51. kirstin schreibt:

    @ EinBerliner

    Jou… Mitbekommen. Mich wundert und überrascht nix mehr. Nur Lug und Betrug. Halt die bekannte Negativauslese.

  52. vde schreibt:

    passt auch gut dazu… bosbach fällt ins sommerloch- nee in gullyschacht..

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/wolfgang-bosbach-faellt-im-mallorca-urlaub-in-gully-a-1103791.html

    ein schelm, wer jetzt was von karma sagt…

  53. Jim Jekyll schreibt:

    Traumatherapeut – Ein Beruf mit Zukunft! Empfiehlt sich natürlich besonders für den weiblichen Teil der Bevölkerung!
    http://www.br.de/nachrichten/salafisten-deradikalisierung-grenzen-100.html

  54. Heurekaner schreibt:

    © dpa, reuters ,……. zitiert die „Gobal Times“ einen Manager des chinesischen Reiseveranstalters CYTS Tours, der mit stark sinkenden Buchungszahlen für Europa-Reisen rechnet.
    So seien vergangenes Jahr nach den Anschlägen in Paris und Brüssel ein Drittel weniger Touristen aus China nach Europa gereist. Die Terrorwelle schaffe „Unsicherheit“ unter den Urlaubern.
    Die Telefone stünden nach Würzburg bei den Reiseveranstaltern nicht mehr still: „Jeder will wissen, ob er seinen Trip nach Europa absagen soll.“

  55. Scriabin schreibt:

    @ Sachse

    Nein, wundern tut es mich nicht. Ich habe mich bisher nur sehr wenig bis gar nicht mit Jobcenter / Harz IV und den beteiligten Institutionen beschäftigt, daher muss ich nachfragen. Ich lebe in einer völlig anderen Welt und hatte damit nie zu tun.

    @ RondoG

    Ist das die Konsequenz von dem hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgelegenheit_mit_Mehraufwandsentsch%C3%A4digung

    Ich habe den Begriff 1-EUR-Job natürlich öfter gehört, habe aber das Konzept nie verstanden. Das Konzept ist also: Die deutsche Industrie hat reguläre Beschäftigung in Sozialeinrichtungen ausgelagert. Die rufen dann beim Jobcenter an und sagen „wir brauchen 5000 Sklaven“. Das Jobcenter liefert bzw. vernichtet die Existenz arbeitsunwilliger Sklaven. Die Industrie bezahlt 1 EUR oder bei schwerer köperlicher Sonntagsarbeit auch mal 2 EUR die Stunde plus evtl. noch einen Zuschlag, den die Sozialeinrichtungen einbehalten. Die Sozialeinrichtungen bekommen vom Staat für ihre Wohltätigkeit Födergelder obendrauf und der Staat hat die Leute aus der Arbeitslosenstatistik raus, obwohl sie nach wie vor Arbeitslosengeld beziehen.

    Habe ich das System korrekt zusammen gefasst?

    Laut Wikipedia hat das Bundesarbeitsgericht auch noch einen expliziten Freifahrtschein für Rechtsbrüche ausgestellt: „Durch einen Zusatzjob entsteht kein reguläres Arbeitsverhältnis, selbst dann nicht, wenn die Heranziehung zu den Arbeiten rechtswidrig war.“

    Beim Schreiben dieser Zeilen musste ich an eine alte Nummer von Gerhard Polt denken. Die Realität hat die Satire von vor 35 Jahren eingeholt:

  56. der Sachse Wolfgang schreibt:

    Zu P. Hinz kann man nur sagen: wer nicht mal beim Lebenslauf ehrlich ist der gehhört in die Klapse. Wer weiß wer da noch alles im BT gelogen hat mit seinem.Lebenslauf? Falsche akademische Titelträger hatten wir ja schon. Also ist es fast eine Tatsache, bis auf wenige, sind die Mitglieder der NRO BRDmbH ein verlogener Verein. Und es gibt immer noch zu viele die diesen Leuten nachlaufen und sie wählen. Armes deutsches Volk wo seit ihr hingekommen. Selbst die Sklaven im alten Rom hatten mehr Ehre.

  57. Leser schreibt:

    @KB,

    Dein Artikel muss wohl komplett unfug sein.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/laenderranking-lebensqualitaet-deutschland-studie-vergleich

    Du solltest die Dinge nicht so negativ darstellen.

    😈🍽🍾

    „Wo anders ist es sicher noch viiieeelll schlimmer“
    Dummerchen.

  58. Jim Jekyll schreibt:

    @EinBerliner So wie ich es sehe, hat sich die Dame doch für ihren jetzigen Job qualifiziert (jetzt erst recht)!

  59. RondoG schreibt:

    Wie oben von einem anderen Kommentator geschildert, ist es bei einem Bekannten!

    Der alte Kollege hatte, den ich heute an der Bushaltestelle nochmal befragte, hatte wahrscheinlich aus Scham verschwiegen, dass es eine Behindertenwerkstatt ist, in die er momentan untergebracht ist. Heute morgen hat er es mir erzählt, weil ich nachhakte. Er sei von so vielen Jobmaßnahmen enttäuscht und deshalb wegen Depressionen in den „Behindertenstatus“ gefallen, deswegen nun diese Art der Beschäftigung.
    Bei mir war es so, dass während meiner Warteschleife für die Maßnahme, ich in einer Obdachloseneinrichtung untergebracht wurde und zusätzlich 1,50€ zum HARTZ IV bekam. Dabei musste ich basteln, Insektenhotels bauen und in einer Fahrradwerkstatt alte Schrottfahrräder wieder mit allerlei Einzelteilen fahrbereit machen. Die Räder gingen dann für durchschnittlich 20€ wieder an Bedürftige. Das ist alles moderne Sklaverei!
    Viele sagen so treudoof noch: „Ich bin froh, dass ich Arbeit habe!“ Dabei vergessen sie völligst, dass man von den paar Kröten gar nicht überleben kann, sondern noch Grundsicherung und Pipapo beantragen muss, um über die Runden zu kommen.
    Typisch doof diese Haltung! „Froh sein, dass man Arbeit hat…?“
    Da musste ich weder lachen noch heulen, aber fast beides gleichzeitig.
    Es zeigt wie kaputt das System mittlerweile ist.
    Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
    Mir haben vier Jahre Nahrungsmittelbezug von der Tafel gereicht!
    Ich bin froh, dass ich so viel Unterstützung von Eltern und Geschwistern bekomme, ohne die ich bestimmt nun auch irgendwo auf der psychologischen Couch sitzen würde.

  60. Luisa schreibt:

    https://www.unzensuriert.at/content/0021274-Essen-Asylwerber-drehte-im-Sozialamt-komplett-durch
    Da können wir leider auch nichts machen..

    Was für Situationen heute: -Die Leute im meinem Umfeld, sind heute alle über die Söldner am motzen.
    -Die österreichische Hercules, flog heute über mich hinweg.Erste Söldner wurden aus Österreich ausgeflogen.
    -Ein Flutschi fragte mich nach dem Weg,ich erklärte den,via Google Maps. Da berührt der mich doch.Richtig ekelig war, der hatte ein riesiges lilanes ‚Ei‘ an der Stirn.Hoffe,das ist nicht was ansteckendes.

  61. Luisa schreibt:

    Bezüglich Maßnahme.Ganz tolle Erfahrung! Zwischen meiner Op und dem neuen Job,lagen vier Monate.Da haben die mich,in so eine Maßnahmen -Anstalt gesteckt.Der Spaß ging von 7:00 bis 16:00 Uhr.Morgens Brötchen geschmiert ,alle drei Tage ein Arbeitsblatt,putzen,kehren und Konzentrationsübungen (Mandalas ausmalen).Einmal im Monat,ging es zum Oberfeldwebel, Bewerbungen vorzeigen. (ganz sinnvoll für mich).Die Langeweile war unerträglich. Die Betreuer, waren teilweise kaputte Menschen.Ein Betreuer hatte erbarmen und hat uns das Lager zum schlafen geöffnet.Ich habe mir Bücher mitgenommen, um nicht komplett zu verblöden.Damals gab es 192 € +Busticket.

  62. ki11erbee schreibt:

    @Luisa

    Heute gibt es für dasselbe keinen Cent (außer HartzIV) + Busticket.

    Obwohl, ist natürlich falsch.
    Der „Maßnahmenträger“ bekommt einen Haufen (Steuer-)Geld für jeden, der in der Maßnahme ist.

    Weiß irgendwer, wieviel?

  63. MaximusWf schreibt:

    „Wenn dir so ein Maßnahmenzettel ins Haus flattert, hast du eben keine Wahl, weil sonst dein Existenzminimum um 30% gekürzt wird.“

    Man hat immer eine Wahl, in solchen Fällen bietet sich die gute alte Krankschreibung an. Bevorzugt ein psychisches Leiden was relativ schwer zu widerlegen ist.

  64. Sachse schreibt:

    Also ich finde das prima.

    Folgende Tätigkeiten in dieser Reihenfolge:

    a) ab zum Jobcenter und in Erfahrung bringen, was man tun muß, damit man Maßnahmenträger wird
    b) Gewerbe anmelden oder UG gründen mit ’nem schmissigen Namen („Regenbogen Lebenshilfe UG“ oder so mit irgendeinem Multikulti-oder-Sozial-Bambes als Geschäftszweck).
    c) Maßnahmenteilnehmer ranbringen, Geld mit denen teilen, Vertrag machen, daß die „Homeoffice“ haben (oder Vertrag machen mit spezifischem Einsatzort und später auf Homeoffice umstellen)

    Eine Win-Win-Win-Situation: Jobcenter hat die aus der Statistik, die haben mehr Kohle und denen geht keiner auf dem Sack und Du streichst für den Dienst am Kunden Gewinn ein. UND! Die Putzarbeiten müssen aus dem normalen Arbeitsmarkt gedeckt werden.

  65. ki11erbee schreibt:

    @Sachse

    Den Feind mit seinen eigenen Waffen schlagen. Gute Idee.

  66. ki11erbee schreibt:

    PS

    Meine interne Quelle hat mir verraten, daß das Jobcenter allergrößten Wert darauf legt, daß sie wirklich die volle Zeit dort absitzen und nicht etwa früher nach Hause gehen dürfen.

    Sie sollen ja an den 8-Stunden Tag gewöhnt werden.

    Die „HomeOffice“-Sache funktioniert also nicht.

    Maßnahmen werden übrigens genauso wie städtische Bauaufträge von den Jobcentern ausgeschrieben und dann muss man sich als Maßnahmenträger dafür bewerben.

    Die Jobcenter-Leute kommen dann ab und an vorbei und schauen, ob auch alles in Ordnung ist.

  67. kirstin schreibt:

    @kb

    Ja, das mit der vollen Zeit absitzen kann ich von den damaligen Teilnehmern bestätigen. Die meisten waren mit ihren Nerven runter. Jeden Tag die Einöde. Viel Langeweile. Spielen am PC. Dann wieder der Druck vom Maßnahmeträger sich Praktikumsplätze (wie schon geschrieben, das Zauberwort) zu suchen. Alle zwei Tage ging’s zum Gespräch. Ergebnisse vorweisen. In den Pausen kommt man ja mit den Leuten ins Gespräch. Es waren auch viele dabei, die gerade mit ihren Umschulungen fertig waren. Und in den ersten zwei Wochen war immer Bewerbungstraining. Da kann man ja nur noch ’ne Klatsche bekommen. Und die Zeitdauer war auch recht unterschiedlich. Von 3 Monaten, 6 Monaten, 9, 12. Oft gab’s gleich mal ’ne Verlängerung hinterher. Brrrr…. Krrrr….

  68. ki11erbee schreibt:

    @Kirstin

    Da siehst du halt, daß das Problem in diesem Land die Deutschen sind.

    Deutsche sind unfähig, einen gerechten und funktionierenden Staat zu errichten.

    Das einzige, was Deutsche können, ist das Betreiben von Arbeitslagern.

    Nur die Belegschaft ändert sich periodisch.

    Um einen lebenswerten Staat zu bekommen, müssen sich als Erstes die Werte der Deutschen ändern: Mut, Ehre, Wahrheit, Gerechtigkeit.
    Dann kann wenig schiefgehen.

    Aber mit den Werten: Arbeit, Fleiß, Toleranz, Pünktlichkeit, „der hat das aber auch gemacht“ und „anderswo isses noch schlimmer“, kann ja nur eine Mischung aus Arbeitslager und Irrenhaus mit Bundesliga resultieren.

    Schon gewusst? In den KZs gab es sogar Fußballmannschaften!

  69. kirstin schreibt:

    @Kb

    Die Deutschen haben auch verlernt zu Leben. Immer müssen sie in Bewegung sein. Keine richtige Muße mehr. Ab in die Natur. Oder Bücher lesen. Das können viele gar nicht (mehr). Ich habe über die Jahre viel gelesen. Mein Bücherregal ist ordentlich gefüllt. Da bin ich im Freundes- und Bekanntenkreis eine Ausnahme.
    Tja, dass mit den deutschen Werten ist so eine Sache. “ Hauptsache Arbeit“ … Ist somit die meist gesagte Aussage. Für mich nicht mehr. Nicht um jeden Preis.

    Die Mischung aus Arbeitslager, Irrenhaus und Bundesliga ist das „Leben“, für viele. Und sie fühlen sich (noch) sehr wohl.

    Mut, Ehre, Wahrheit und Gerechtigkeit. Wenn das verinnerlicht wird, dann haben wir ein Anfang. Mal sehen, was uns die nächste Zeit so bringt.

  70. Guy Fawkes schreibt:

    @Ki11erbee

    Diese Maßnahmeträger verdienen sich eine goldene Nase. An diesem Beispiel hier, der an Dummfug kaum mehr zu überbieten ist, bekommt TÜV Nord 800,-€ pro Teilnehmer im Monat!

  71. Guy Fawkes schreibt:

    @Ki11erbee

    Diese Maßnahmeträger verdienen sich eine goldene Nase. An diesem Beispiel hier, der an Dummfug kaum mehr zu überbieten ist, bekommt TÜV Nord 800,-€ pro Teilnehmer im Monat!

  72. sk schreibt:

    @ kirstin

    Die Deutschen haben auch verlernt zu Leben. Immer müssen sie in Bewegung sein. Keine richtige Muße mehr. Ab in die Natur.

    Ich werde im Bestfall milde belächelt bis verlacht, wenn ich erzähle, dass ich mit ein paar Mann nach Kilometer langer Wanderung wieder eine Nacht im Wald verbracht habe.
    Wie man daran Spaß haben kann, versteht kaum jemand. Schon richtig, da gibts keine Glotze und W-Lan.

    Die Kombination mit meinen andauernden „kruden Thesen“ ist da auch oft „nicht hilfreich“.

    Den Leuten wird aber auch der Sinn für Natur genommen. Guck dir mal an, was alles mit Neubauten zugepflastert wird. Mal ein Blick ins Grüne? Wo gibts das heute noch? Die Leute sollen die Betonwüste als normal ansehen, um so gar nicht erst die Sehnsucht zu entwickeln, sich mal den Kopf in der Natur zu entgiften / die ganze Scheiße im Hirn abzuladen. Permanentes Arbeitslager um einen herum. So muss das sein, dann ist der Deutsche glücklich.

    Ich werde auch nie Touristen verstehen, die sich in ihrem Urlaub freiwillig in Beton-Höllen begeben, in denen ein Touri-Wohnsilo neben dem anderen steht. Wie erholsam!

  73. germanleaked schreibt:

    Hat dies auf German Leaked rebloggt und kommentierte:
    Genau so ist es! Teilen! Danke für denn TOLLEN ARTIKEL!

  74. Sissi schreibt:

    Hallo,

    ich bin selbst betroffen von dem Jobcenter in Fürth. Und es ist an der Zeit hier mal meine Erfahrung in das Netz zu stellen. Ich bin 50% Schwerbehindert, leide seit meinem 19 Lebnsjahr an MS und wurde hier von meiner Arbeitsberaterin Frau Rotter, diskriminiert. Mit den Wortlaut, sie haben ja offensichtlich keine Behinderung, und können ja an der Maßnahme teilnehmen. Diese sollte über sechs Monate gehen, wie man Bewerbungen schreibt ! Entschuldigung ich war Chefsekretärin, da würde mir mitgeteilt, dass ich über die Maßnahme natürlich eher einen Job finde (ja ja). Da ich von meinen ,Ärzten krank geschrieben bin, da es auch gesundheitlich gerade eben nicht geht, dachte sie sich, sie müsste mich sperren. Deshalb habe ich mich sofort an den Chef der ,Agentur gewandt, da sie mir auch Einladungen zukommen lies, trotz AU.
    Dieser bzw. seine Sekretärin teilte mir dann mit, ihre Bezüge bekommen Sie und wir kümmern uns darum den Sachverhalt aufzuklären. Bis zur nächsten Einladung (bin immer noch krank geschrieben). Daraufhin wurde sich entschuldigt, hätte sich angeblich überschnitten. Nun warte ich mal ab, denn bei allen Schriftverkehr habe ich natürlich meinen Anwalt in cc gesetzt. Ich kann auch nur raten, wenn es euch möglich ist, schließt ne Rechtschutzversicherung ab, und lasst euch nichts bieten. Wir sind das Volk und wir werden aufstehen !!! Der letzte Schlacht hat begonnen. Und ob ihr es glaubt oder nicht: wir deutschen sind das auserwählte Volk Gottes !!

  75. Sachse schreibt:

    „Die „HomeOffice“-Sache funktioniert also nicht.“

    „Die Jobcenter-Leute kommen dann ab und an vorbei und schauen, ob auch alles in Ordnung ist.“

    Landschafts- und Gartenbau. Die arbeiten halt an der frischen Luft und sind grad nicht da.

    Anstatt Gründe zu suchen, warum was nicht funktioniert, solltest Du lieber Möglichkeiten suchen, wie Du sowas aufziehen kannst.

  76. diwini schreibt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

  77. Inländerin schreibt:

    @ ki11erbee 18:49

    Aus glaubwürdiger Quelle erfahren: Gesamtfinanzierung einer halbjährlichen 1-€-Maßnahme 2014 mit knapp 8000 €.

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