Zahlen „Flüchtlinge“ unsere Rente?

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Söldner1

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Ja natürlich.

Die Antwort ist Ernst gemeint, aber nur wer das Geldsystem verstanden hat, kann sie wirklich verstehen.

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Gehen wir kurz zurück zum Blutkreislauf, der dem Geldkreislauf in vielerlei Hinsicht ähnlich ist.

Bei jedem Schlag saugt das Herz einen Teil der Blutmenge an, um dieses Blut in der nächsten Ausstoß-Phase wieder in den Kreislauf zu pumpen.

Jetzt stelle ich mal eine dumme Frage:

Versorgt das Herz die Nieren mit Blut,

oder versorgen die Nieren das Herz mit Blut?

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Die Frage ist deswegen sinnlos, weil es sich um ein Kreislauf-System handelt.

Der Kreis hat weder Anfang noch Ende, bzw. man kann diese Punkte nach Belieben definieren.

Das Blut aus dem Herzen landet natürlich auch in der Niere.

Aber das Blut aus der Niere landet irgendwann auch wieder beim Herzen.

In einem Kreislaufsystem versorgt sich alles gegenseitig.

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Blutkreislauf1

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Gehen wir jetzt zum Geldsystem.

Folgendes Beispiel:

Zehn „Flüchtlinge“ gehen im Media-Markt für je 200 Euro einkaufen.

Der Markt hat 2000 €uro Umsatz gemacht, 20% Mehrwertsteuer, also 400 €uro, gehen an den Staat.

Der Staat nimmt jetzt diese 400 €uro und zahlt sie einem deutschen Rentner als Teil seiner Grundsicherung.

Ist es falsch zu sagen, daß die Flüchtlinge den Rentner finanziert haben?

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Nein, die Aussage ist völlig korrekt.

In einem Kreislaufsystem sind alle Teile miteinander verbunden.

Natürlich finanzieren auch die Flüchtlinge, solange sie ihr Geld hier ausgeben, indirekt auch Rentner, Politiker, Kinder, Arbeitslose, etc.

Genauso richtig ist aber auch die Aussage, daß die Rentner, Hartzer und Arbeiter die Flüchtlinge finanzieren.

Denn wenn diese Leute ihrerseits einkaufen gehen und somit Steuern/Abgaben zahlen, fließt das Geld unter anderem auch wieder zu den Flüchtlingen.

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Gauck flüchtlinge neu

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Wir haben bisher nur den GELD-Kreislauf betrachtet.

Und sicher habt ihr jetzt verstanden, daß in diesem Kreislauf im Endeffekt jeder jeden „finanziert“.

Die Aussage: „Die Flüchtlinge zahlen später mal unsere Renten“ ist also formal völlig korrekt.

Aber die Aussage ist völlig wertlos.

Denn jeder, der Steuern zahlt, ist letztlich irgendwie an der „Finanzierung“ der Renten beteiligt; Flüchtling hin oder her.

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Als nächstes muss man sich den WERT des Geldes anschauen.

Warum ist denn Geld etwas wert?

Weil man sich etwas dafür kaufen kann!

Und wer stellt die Sachen her, die man sich kaufen kann?

Die Arbeiter.

Wer sorgt also dafür, daß das Geld (der Rentner) einen Wert hat?

Die Leute, die die Sachen herstellen, die die Rentner kaufen.

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Idee

(Der Arbeiter stellt den Wert des Geldes sicher. Nicht der Banker. Nicht der Politiker. Unglaublich, aber wahr!)

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Ob und wieviel „die Rente“ wert ist, hängt also von der vorhandenen Produktivität ab.

Die Leute, die Geld nicht verstanden haben, schreiben Geld einen Eigenwert zu.

Die Leute, die Geld verstanden haben, wissen, daß der Wert des Geldes eine direkte Funktion der Produktivität ist.

Wenn ein Rentner in 100 Jahren sagt: „Ich bekomme monatlich 5000 Euro Rente“, was wisst ihr dann über dessen Lebensstandard?

Nichts.

Vielleicht ist die Produktivität um 90% gesunken, so daß die 5000 Euro nur soviel wert sind wie 500 Euro jetzt, so daß der Rentner bettelarm ist.

Vielleicht ist die Produktivität auch um 100% gestiegen, so daß die 5000 Euro soviel wert sind wie 10.000 Euro jetzt, so daß der Rentner ein wahrer Krösus ist!

Die Frage, wieviel ein gewisser Geldbetrag „wert“ ist, lässt sich also nicht beantworten, wenn man nicht die verfügbare Warenmenge kennt, die der Geldmenge gegenübersteht.

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Um die Rentner wirklich zu versorgen, muss der Staat also zwei Sachen machen.

a) Er muss einerseits über Steuern oder sonstige Umverteilungsmechanismen dafür sorgen, daß die Rentner mit genügend Geld versorgt werden.

b) Er muss aber andererseits auch die Produktivität im Währungsraum auf einem so hohen Niveau halten, daß diesem Geld immer genügend Waren gegenüberstehen.

Was nützen einem produzierte Waren, wenn keiner Geld hat, sie zu kaufen?

Was nützt einem Geld, wenn keiner Waren produziert, die man dafür kaufen kann?

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altersarmut

(Deutschland ist ein Land mit hoher „sekundärer Armut“. Das bedeutet, die Deutschen sind nicht arm, weil sie primär zuwenig Waren herstellen, wie z.B. in Afrika. Sondern sie sind arm, weil das CDU-Regime das eingenommene Geld nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben verteilt. Dadurch wird die fließende Geldmenge kontinuierlich verringert. Dadurch entsteht Armut. Und diese ist gewollt, weil ein Volk, das Angst vor Armut/Obdachlosigkeit/etc. hat, viel leichter zu beherrschen ist und die Menschen dann sogar schmutzige Berufe wie Hure oder Soldat ausüben)

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Es ist wie gesagt nicht zu leugnen, daß auch Flüchtlinge, die hier in die Geldflüsse eingebunden sind, ihren Beitrag zur Finanzierung der Renten leisten werden.

Natürlich; das ist keine Kunst.

Das tut jeder, der Geld ausgibt.

Aber die entscheidende Frage lautet doch:

Was tut der Flüchtling, daß der ausbezahlten Rente WERTE gegenüberstehen?

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Und da muss man differenzieren.

Der Flüchtling, der hier eine Arbeit verrichtet und Werte/Dienstleistungen für die Gesellschaft anbietet, ist ein genauso wichtiger Bestandteil wie jeder einheimische Arbeiter.

Denn er sorgt dafür, daß das Geld einen Wert hat.

Der Flüchtling jedoch, der hier keine Arbeit verrichtet und vielleicht noch 10 Familienmitglieder nachholt, der tut nichts für den Rentner.

Klar, er versorgt ihn indirekt mit einer Menge Geld, weil 11 Leute jeden Monat eine ganze Menge konsumieren, wodurch der Staat viele Steuern einnimmt, die er dann wiederum an Rentner zahlen kann.

Aber tut er irgendwas dafür, daß dem vorhandenen Geld  Werte gegenüberstehen?

Nein.

Er ist volkswirtschaftlich also doppelt schädlich:

Einerseits nimmt der Flüchtling indirekt jeden Monat anderen Leuten Geld weg, denn das Geld, das er bekommt, kann kein anderer bekommen.

Andererseits liefert er keinen Beitrag zur Währungsstabilität, weil er nichts anbietet.

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Hühner

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Ich möchte dem Flüchtling da übrigens keinerlei Vorwurf machen.

Tatsache ist, daß die Produktivität in Deutschland so hoch ist, daß noch nicht einmal die arbeitsfähigen Deutschen jeder einen Vollzeitjob finden.

Da ist es doch logisch, daß Ausländer, die fast immer schlechtere Sprachkenntnisse und oft auch noch schlechtere Ausbildungen haben, erst Recht keine Anstellung finden können.

Und natürlich wissen Gabriel, Nahles, Merkel, Schäuble etc. um diese Zusammenhänge.

Sie wissen aber auch, daß die Produktivität in Deutschland so hoch ist, daß 5 Millionen zusätzliche Konsumenten keine Belastung für die deutsche Volkswirtschaft sind; die kaufen einfach die hiesige Überproduktion weg, die im Moment in den Containern verrottet oder bei den Tafeln landet.

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Ihr seht, daß die Aussage: „Die Flüchtlinge finanzieren unsere Rente“ sehr gerissen ist.

Sie ist sachlich absolut richtig.

Aber sie verschweigt, daß man diese „Finanzierung“ der Rente auch ganz ohne Flüchtlinge erreichen könnte.

Wisst ihr wie?

Ganz einfach: Statt 5 Millionen Flüchtlinge hier anzusiedeln und ihnen durchschnittlich pro Monat 1000 €uro Sozialleistungen zu zahlen,

hätte der Staat diese 5 Milliarden auch nutzen können, um die Leistungen für deutsche Rentner, Kranke, Hartzer, etc. zu erhöhen.

Die würden diese zuätzlichen 5 Milliarden nämlich genauso in den Konsum stecken wie die „Flüchtlinge“, wo der Staat Zugriff auf das Geld erhält und sie unter anderem (wieder) für die Renten verwenden könnte.

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Wer also sagt, daß 5 Millionen hier angesiedelte Flüchtlinge in 30 Jahren die Rente der Deutschen finanzieren werden,

der verschweigt,

daß man dasselbe erreichen könnte, indem man die Geldmenge für die Deutschen um denselben Betrag erhöht.

Renten zu „finanzieren“, weil man einkaufen geht und das Geld dadurch an den Staat zurückfließt, das kann jeder Depp.

Die Frage ist doch, was man leistet, daß dem Geld auch Werte gegenüberstehen!

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Und da steht letztlich die Frage im Raum, ob ein Land wie Deutschland in der jetzigen Lage überhaupt Zuwanderung braucht, oder ob es nicht viel zielführender wäre, langsam die 30 Stunden Woche anzupeilen, das Rentenalter auf 60 zu senken, Frauen mit Kindern die Arbeit freizustellen und dafür zu sorgen, daß die Arbeiter direkt an den erwirtschafteten Gewinnen beteiligt werden.

Aber das wäre ja Sozialismus und würde die Gewinne der Bonzen schmälern.

Außerdem hätten die Menschen mehr Zeit, weniger Angst und könnten vielleicht anfangen, ihren Verstand und ihr Gewissen wieder zu entdecken.

Worst-Case-Szenario!

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Oligarchie

 

(Kapitalismus/“westliche Demokratie“)

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LG, killerbee

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13 Antworten zu Zahlen „Flüchtlinge“ unsere Rente?

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. frundsberg schreibt:

    Top! Wieder mal ein echter killerbee.

  3. ki11erbee schreibt:

    @frundsberg

    Die Formulierung „Die Flüchtlinge finanzieren später unsere Rente“ habe ich bei welt online gefunden.

    Und nach genauem Nachdenken bin ich eben zu dem Schluß gekommen, daß die Aussage absolut korrekt ist.

    Da sieht man, wie gerissen die Journalisten in Wirklichkeit sind. Die sind nicht dumm oder naiv, die haben es voll drauf.

    Die verbreiten die erwünschte Propaganda, ohne direkt zu lügen.

    Das ist eine hohe Kunst.

    Ich bin nur ein kleines Licht, das diese Propaganda nachvollzieht und aufdröselt. Niemals wäre ich in der Lage, solche filigranen Lügenartikel zu schreiben wie in den Mainstream-Medien.

  4. derbienenmannsagt schreibt:

    löl.

    Natürlich.

    Wobei wir mal ehrlich sein wollen. „Flüchtlinge“ geben das Geld wenigstens aus. Rentner horten dieses häufig. Bei „Flüchtlingen“ gäbe es sicherlich nie einen Enkeltrick. Nicht nur aus geistigen, sondern auch aus monetären Gründen.

  5. blackhawkone schreibt:

    Hat dies auf ERWACHE! rebloggt.

  6. jak schreibt:

    Naja, die ‚Flüchtlinge‘ finanzieren natürlich (netto) nicht ‚unsere‘ Rente!

    Das Meiste, was du schreibst, ist richtig. Nur ein paar ergänzende, allgemeine Gedanken:

    Im Kern ist Geld ein Werkzeug zum Warentausch und wird in unserem Fiatsystem durch Kredite geschaffen. Die Geldmenge wächst derzeit de facto exponentiell. Wir haben fast Nullzinsen. Das Kernproblem ist, dass es sich im Spätkapitalismus kaum noch lohnt zu investieren, da nur produziert werden kann, wenn es auch Abnehmer gibt. Im Kapitalismus wird Geld eben nur investiert um daraus mehr Geld zu machen (aka Profit). Große Gewinne gibt es nur noch im Derivate/Spekulationsbusiness.

    Das zentrale Schlagwort ist hier die ‚produktive Kaufkraft‘. Diejenigen, die die Waren herstellen müssen über ihren Lohn die Kaufkraft erhalten um die nötige Nachfrage zu erzeugen. Fortschreitende Produktivitätssteigerungen führen aber dazu, dass mit immer weniger Arbeitskraft immer mehr Zeug hergestellt werden kann. Aber wer soll das Zeug dann kaufen? Der Kapitalismus taumelt deshalb bekanntlich von Krise zu Krise. Eine klassische Marx’sche Einsicht.

    Was deshalb geschieht ist, dass massenhaft ‚fiktive Kaufkraft‘ erzeugt wird durch Verschuldung. Da so viele Güter und Dienstleistungen produziert werden, dass die Produzenten diese nicht selber Verkonsumieren können müssen sich andere verschulden. Deshalb explodieren die Staats- und Privatschulden und hier kommen auch die Refutschen ins Spiel.

    Wenn der Staat den Refutschies 2000€ in die Hand drückt um damit 400€ Steuern erwirtschaften zu können, dann ist das offensichtlich ein mieses Geschäft. Denn der Staat muss für die anderen 1600€ entweder Kredite aufnehmen oder bei produktiven Bürgern und Unternehmern abzocken. Kredite müssen aber mit Zinsen bezahlt werden, sonst leiht dem Staat ja niemand was. Siehe Griechenland und Co. Die würden liebend gerne mit fiktiver Kaufkraft shoppen gehen. Nur leiht denen eben niemand was. Investieren kann man da auf der höhe der Produktivitätsentwicklung auch kaum gewinnbringend. Schließlich dienen Investitionen im Kapitalismus dazu aus Geld mehr Geld zu machen (siehe oben). Und so liegen Ressourcen (Arbeitskraft und Anlagen usw brach). Und billigere, da produktiver erzeugte, produkte (z.B. aus G€rmony) könnten jederzeit importiert werden. Das ist der Zauber des ‚freien europäischen Binnenmarktes‘.

    Da die ersehnten orientalischen High Potentials, als die uns die Refutschen ja verkauft werden, zu mindestens 90% niemals auch nur ansatzweise in einer Volkswirtschaft auf dem Enwicklungsstand von Deutschland ‚produktive Kaufkraft‘ erzeugen werden können werden sie bis in alle Ewigkeit alimentiert werden müssen. Netto wird da sicher nichts für deutsche Rentner abfallen. Nur die Schuldenberge werden noch schneller wachsen.

    Somit verhalten sich Refutschies wie unsere heimische parasitäre Klasse aus Pressehuren, Frauenbeauftragten, Politbonzen, NGO-Aktivisten, Asylindustrie, Politik-Sozial-Irgendwasmitmedien-‚Wissenschaftlern‘ usw usw. Die haben ein perfektes System errichtet um trotz unproduktiver Scheintätigkeit dicke Staatsgehälter abzuzocken.

    Irgendwann kommt aber die große Fiatgeldkrise. Dann brechen die Schuldenkartenhäuser mitsammt der Wirtschaft zusammen (da keine Nachfrage mehr), dann helfen auch ESM und Co nicht mehr. Wenn das Vertrauen in die Schuldentragfähigkeit schwindet, dann geht das anz schnell. Dann wird die einfache Finanzierung der Refutschen nicht mehr klappen, da dann auch Buntland keine Kredite mehr bekommt. Und was wenn die jungen Männer sich dann einfach nehmen, was sie meinen es stünde ihnen zu? Dann wird’s spannend…

    So genug geschwafelt. Gute Nacht.

  7. tomcatk schreibt:

  8. Ernst Haft und Klara Fall schreibt:

    Flüchtlinge sind so wichtig für die Rente, wie ein anoperiertes drittes Bein. Das wäre dann auch am Blutkreislauf angeschlossen. Da es aber nicht zum Fortkommen benötigt wird, muss man es nur unnötig mit sich herumschleppen. Und das senkt nachhaltig die Lebensqualität. Es stört.

  9. BRÖ Insasse schreibt:

    @tom

    Natürlich läuft sowas im Kinderprogramm, die Kinder müssen ja lernen es gut zu finden, wenn es „kribbelt neben der Mikrowelle“.
    Was für zwei kranke Menschen. Aber auch der Sender.

  10. Einer aus Innsmouth schreibt:

    OT: „Freeman“ faßt bei ASR das seit 9/11 übliche Ausbleiben der für den gesundem Menschenverstand zu erwartenden Konsequenzen nach „Terroranschlägen“ in bündiger Weise zusammen:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/03/terroanschlage-sind-ab-jetzt.html

    So läuft es auch in Europa nach jedem Terroranschlag. Eine Bestrafung des Versagens im Sicherheitsbereich ist nie ein Thema in den Medien und bei den Politikern. Noch nie wurde der Chef einer Polizei oder eines Geheimdienstes entlassen, weil ein Terroranschlag im Zuständigkeitsbereich nicht verhindert wurde. Was aber immer passiert, man fordert mehr Kompetenzen für diese Versagerbehörden. Die Freiheitsrechte der Bürger werden jedes Mal noch mehr beschnitten, der Umfang des Polizeistaates noch mehr ausgeweitet.

    Sehr schön auch zu den Einlassungen der Misere:

    Wenn ich die Aussagen von de Maizière logisch interpretiere, dann heisst das, der Islamische Staat (IS) hasst unsere Freiheit und will das wir nicht frei sind. Deshalb nimmt er als Innenminister unsere Freiheiten weg, damit der IS es nicht tut.

  11. Aktivposten schreibt:

    Sorry, KB, ich bin jetzt mal im Klugscheißmodus…
    Die Renten werden (im Gegensatz zu den Beamtenpensionen) nicht aus Steuergeldern bezahlt, sondern es gibt einen Topf, die Rentenversicherung, in den die aktiven Arbeitnehmer einzahlen und aus dem die aktuellen Rentner dann ihre Rente erhalten, über ein direktes so genanntes Umlagesystem. Früher hatte die Rentenkasse mal 2 Monatsrentenzahlungen als Reserve, heute ist das noch maximal eine halbe Monatsrentenzahlung als Reserve.
    Wenn also die Zeitung schreibt, daß die Flüchtlinge unsere Rente finanzieren, dann soll das beim normalen Arbeitnehmer implizieren, daß diejenigen, die heute einzahlen und die Rentner von heute versorgen, ihre zukünftigen Rentenzahlungen durch die Beiträge der jetzigen Flüchtlinge erhalten, d.h., daß diese dann abhängig beschäftigt sind und damit überhaupt Rentenbeiträge bezahlen können.
    Das ist in einer Welt, in der heutzutage schon Akademiker Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden, wenn sie nicht von irgendwelchen Parteien in irgendwelche XY-Beauftragten- oder Sowieso-Referenten-Posten im ö.D. untergebracht werden (und diese Posten teilweise extra für diese Personen geschaffen werden), kaum denkbar, zumal ja jetzt auch offiziell festgestellt ist, daß ca. 85% der Flüchtlinge auf dem Bildungsniveau deutscher Erstklässler sind und zu Hause maximal die Grundschule abgeschlossen haben.
    Wenn also jemand sagt, daß jetzige Erwachsene auf Erstlässlerniveau, die kein Deutsch sprechen, in 25 Jahren meine Rente bezahlen, dann ist das im jetzigen Rentensystem eine glatte Lüge oder einfach Desinformation.
    Sollte die steuerfinanzierte Einheitsrente kommen, dann kann selbstverständlich auch der erwerbslose Flüchtling über seine Konsumsteuern (dann vermutlich 25% MwSt) auch meine Rente bezahlen.

  12. ki11erbee schreibt:

    @Aktivposten

    Du magst formal Recht haben, aber nicht praktisch.

    Denn wodurch wird der Lohn der Arbeiter bezahlt? Vom Konsum.

    Und wodurch kann Konsum auch finanziert werden? Durch Steuern/Transferleistungen.

    Wenn also ein Flüchtling bei Rewe einkauft und somit seinen Beitrag zum Gehalt des Verkäufers leistet, so leistet er dadurch natürlich auch einen Beitrag zur Rentenkasse.

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