Die Asylanten und das Geld

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Umverteilung3

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Viele Leute fragen sich: „Wie hoch sind die Kosten, um die ganzen hier angesiedelten Asylanten zu bezahlen?“

Um diese Frage korrekt zu beantworten, muss ich mich eines Gleichnisses bedienen.

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Ein Mann hat in einem Krieg sein gesamtes rechtes Bein verloren.

Die Medizin hat jedoch so große Fortschritte gemacht, daß es ihr gelungen ist, im Labor ein Bein für den Mann nachzuzüchten.

Woran muss man bei der OP denken?

Kann man dem Mann einfach so ein Bein annähen?

Nein, dieses Bein muss natürlich an den Blutkreislauf angeschlossen werden, sonst stirbt es ab.

Die Blutmenge des Mannes jetzt hat sich jedoch an die jetzige Situation mit nur einem Bein angepasst, ist also geringer als bei einem Menschen mit zwei Beinen.

Wenn man ihm sein neues Bein annäht, muss man ihm also auch die Menge Blut von außen zuführen, die sein Körper für die Versorgung des neuen Beines braucht.

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Ein Arzt, der dieses Problem lösen will, stellt nun folgende Rechnung auf:

„Bei einem normalen Menschen fließen pro Minute 2 Liter Blut in ein Bein.

Das heißt, in einer Stunde braucht ein Bein 120 Liter Blut.

An einem Tag braucht unser Patient also 2880 Liter Blut.

Wenn wir dem Patienten also ein neues Bein annähen, müssen wir ihm allein am ersten Tag 2880 Liter Blut zuführen.“

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Findet ihr den Fehler bei seinen Überlegungen?

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Idee

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Der Fehler ist ganz einfach.

Der Arzt hat nicht berücksichtigt, daß es sich um einen Blut-KREISLAUF handelt!

Er hat absolut Recht, daß unser Herz pro Minute 2 Liter Blut über die Arterien in ein Bein pumpen muss.

ABER:

Pro Minuten fließen auch genau 2 Liter Blut über die Venen aus dem Bein heraus und letztlich wieder zurück zum Herzen!

Wäre es anders, würde unser Bein ja entweder die ganze Zeit dicker werden, weil mehr reinfließt als rausfließt,

oder es würde abkühlen und letztlich absterben, weil mehr rausfließt als reinfließt.

Bei einem normalen Bein fließt pro Minute exakt genau soviel Blut rein, wie auch wieder rausfließt.

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Um es also auf den Punkt zu bringen:

Der Arzt hat bei seinen Überlegungen übersehen, daß es sich beim Blutkreislauf um ein geschlossenes System handelt.

In einem geschlossenen System gibt es keine Verluste!

Wenn das Blut in das Bein gepumpt wird, geht es dort nicht verloren, sondern gelangt letztlich wieder zurück zum Herzen.

Der Patient braucht also für ein neues Bein nur genau so viel Blut, wie sich in einem Moment in ihm befindet.

Das mögen etwa 2 Liter sein, aber ganz sicher keine 2880 Liter; da würde der Mensch ja platzen!

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idefix vogel

 

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Machen wir jetzt den Übergang vom Gleichnis in die Realität.

Das Blut ist das Geld.

Das zusätzliche Bein sind die in Deutschland zusätzlich angesiedelten Asylanten.

Und genau so wie in unserem Beispiel werden sie „blutleer“ an unsere Gesellschaft angeschlossen, das heißt: wenn sie hier ankommen, haben sie keinen Cent.

Das Herz ist der Staat.

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Es ist klar, daß der Staat durch die Versorgung der zusätzlichen Menschen natürlich zusätzliches Geld braucht.

Man muss sich aber ebenso klar machen, daß der Asylant, genau wie jeder Rentner, Arbeitslose oder sonstige Person, die Geld vom Staat bekommt, dieses Geld nicht aufisst oder verbrennt oder vergräbt, sondern damit Einkaufen geht.

Wenn unser Ali Sayed aus Syrien also mit dem Geld in den Supermarkt oder meinetwegen sogar in einen Puff geht, dann ist das Geld ja nicht verpufft.

Es hat nur ein anderer!

Die gesamte Geldmenge in Deutschland hat sich in keinster Weise geändert, durch das Einkaufen hat sich lediglich die Geld-Verteilung innerhalb Deutschlands geändert.

Vor dem Einkaufen hatte Ali 100 Euro.

Nach dem Einkaufen hat Aldi 100 Euro.

Aber die 100 Euro sind nach wie vor da.

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100 euro

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Nun kommen wir zu den Steuern.

Wir wissen, daß Ali sein Geld vom Staat bekommt, der es über Steuern von seinen Bürgern zurückholt.

Im Idealfall ist es so, daß das gesamte Geld von Ali über Steuern innerhalb eines Monats wieder beim Staat ankommt.

Dann braucht der Staat für jeden Asylanten nur 1000 Euro zusätzlich in den Kreislauf zu geben.

Bei 1,5 Millionen Asylanten, von denen jeder 1000 Euro bekommt, braucht der Staat also nur läppische 1,5 Milliarden.

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Wir haben es aber nicht mit einem Idealfall zu tun, sondern es kommt nur ein gewisser Teil des Geldes in Form von Steuern zurück.

Es ist also möglich, daß der Staat nicht nur 1,5 Milliarden, sondern vielleicht das 5-fache, also etwa 8 Milliarden zusätzlich in den Kreislauf geben muss, so daß pro Monat die 1,5 benötigten Milliarden in die Kassen gespült werden.

Setzen wir 8 Milliarden mal ins Verhältnis zu 2 Billionen Staatsschulden, so kommen wir auf 4 Promille oder 0,4 Prozent.

Ihr seht, wir befinden uns bei den Aufwendungen für 1,5 Mio zusätzliche Asylanten irgendwo im unteren Peanut-Bereich.

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peanut

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Kommen wir nun vom Ideal in die Praxis.

Leider handelt es sich beim Geldkreislauf nicht um einen idealen geschlossenen Kreislauf, wo das gesamte Geld wieder an den Staat zurückfließt, sondern es gibt Möglichkeiten, daß es verschwindet oder versackt.

Hier ein paar Beispiele:

a) Die Asylanten essen oder verbrennen Geldscheine.

Gut, in dem Fall muss der Staat tatsächlich jeden Monat 1,5 Milliarden neues Geld besorgen; die Geldmenge in Deutschland würde sonst kontinuierlich kleiner.

Aber selbst ein Analphabet aus dem Dschungel ist nicht so blöde, Geld zu verbrennen.

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b) Die Asylanten schicken Geld in ihre Heimat.

Dieser Fall ist recht häufig und stellt ein echtes Problem dar, weil das Geld von dort nicht oder kaum wieder zurück kommt.

Wie könnte man dem entgegenwirken?

Die Asylanten bekommen kein Geld, welches sie aufs Konto einzahlen, sondern lediglich Sachleistungen.

Oder man druckt für die Asylanten „lokales Geld“, so ähnlich wie die Lebensmittelgutscheine für sanktionierte HartzIV-Empfänger.

Auf diese Weise könnte man den für das Volk schädlichen Geld-Abfluss unterbinden.

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c) Das Geld versackt bei den Konzernen

Angenommen, die Ausländer gehen mit ihrem Geld bei Lidl einkaufen, aber Lidl zahlt aus gewissen Gründen keine Steuern an Deutschland.

Auch in diesem Fall hat man es mit einem permanenten Geld-Abfluss zu tun; die Reichen werden reicher und der Staat muss sich dauernd neues Geld besorgen, weil es von den Reichen nicht zurück kommt.

Wie könnte man dem entgegenwirken?

Vermögenssteuer, Besteuerung ausländischer Konzerne, Schlupflöcher schließen.

Dafür bräuchte man einen Staat, der gewillt ist, sich das Geld von dennenigen Leuten zu holen, bei denen es die ganze Zeit hinfließt und versackt.

Bei den REICHEN!

Da die BRD eine kapitalistisch-faschistische Diktatur ist, die genau diese Umverteilung von unten nach oben will, ist diese Möglichkeit erst einmal nicht gegeben.

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Bankpleite

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Diese 3 Beispiele zeigen, daß es sich beim Geldkreislauf nicht um einen idealen, verlustfreien Kreislauf handelt.

Der Staat könnte diesen Verlusten jedoch ganz einfach entgegenwirken, indem er das „versackende“ oder abfließende Geld einfach ersetzt, indem er selber neues Geld schöpft.

Führt nicht zu Inflation, weil er die Geldmenge in Deutschland ja nicht erhöht, sondern nur gleich lässt.

Solange in Deutschland die Produktion konstant bleibt, ändert sich das Verhältnis Waren:Geld nicht, also kann auch keine Inflation resultieren.

Da unser Staat dieses Monopol an die EZB abgetreten hat, führt allerdings im Moment jegliches Versacken oder Abfließen von Geld dazu, daß der Staat sich weiter verschulden muss, um die Geldmenge in Deutschland konstant zu halten.

Eine furchtbare Situation, die letztlich auch für Deutschland ins „Griechenland-Szenario“ münden wird, wenn wir nicht endlich aus der EU austreten und wieder unser eigenes Geld drucken.

Schuldenfrei.

Wie sich das für einen souveränen Staat gehört.

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Fazit:

Natürlich braucht der Staat zusätzliches Geld, um zusätzliche Menschen anzusiedeln.

Man darf aber nicht, wie z.B. Ulfkotte oder andere, die Kosten über die Jahre aufrechnen, nach dem Motto:

X Asylanten kosten im Monat soviel, kosten im Jahr soviel, kosten in 10 Jahren soviel, kosten in 20 Jahren soviel.

Das ist Bullshit.

Trotz ein paar Abweichungen verhält sich der Geldkreislauf im Prinzip wie der Blutkreislauf.

Ich sage: Wenn der Staat beschließen würde, das Geld zur Versorgung der Ausländer dadurch zu bekommen, indem jeder Deutsche Millionär lediglich 5% seines Vermögens einmalig an den Staat abtritt, dann hätten wir wirklich mehr als genug.

Der Staat muss nur dafür sorgen, daß das Geld im Kreislauf bleibt (Gutscheine oder Verbot für Auslandsüberweisungen) und schon ist er sicher, das gesamte Geld in Form von Steuern früher oder später wieder einzunehmen.

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Wenn ihr diesen Artikel verstanden habt, könnt ihr sofort in jedem Staat Finanz- oder Arbeitsminister werden und das Volk wird aufblühen.

Ich bin sicher, daß die meisten Politiker um diese Zusammenhänge wissen; die sind nicht dümmer als ich.

Warum also handeln sie nicht so, daß es dem Volk gut geht?

Weil das überhaupt nicht ihre Intention ist.

Sie wollen das Volk beherrschbar halten und dazu brauchen sie Armut und Angst als Druckmittel.

Das ist der Grund, warum die CDU Geld immer nur von unten nach oben verteilt und deutsches Steuergeld so gerne ins Ausland verschenkt, obwohl sie wissen, daß es von dort nicht zurückkommt und daß das fehlende Geld hier Armut und Arbeitslosigkeit erschaffen wird, weil die Binnen-Nachfrage abnimmt.

Als Faustregel: „5 Milliarden aus dem Geldkreislauf entzogen = 1 Mio zusätzliche Arbeitslose“

Aber eben auch umgekehrt: „5 Milliarden von oben nach unten in den Kreislauf gegeben = 1 Mio zusätzliche Arbeitsplätze“

Wenn ihr das Geldsystem versteht, versteht ihr auch, wie perfide es gerade benutzt wird, um die Völker zu versklaven und zu beherrschen.

Es wird Armut und Not erschaffen, wo weder Armut und Not sein müssten.

Es ist egal, wie fleißig die Menschen sind, wer die Geldmenge kontrolliert kann euch verhungern lassen, obwohl die Ernte auf den Feldern verfault und sich die Regale wegen der Überproduktion biegen.

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Milchprodukte

rothschild

altersarmut

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LG, killerbee

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32 Antworten zu Die Asylanten und das Geld

  1. Onkel Peter schreibt:

    Hat dies auf Die Morgenzeitung rebloggt.

  2. Katz schreibt:

    @KB

    Hab’s schon verstanden.
    Weil die Binnennachfrage nachlässt, da ja das Geld ins Ausland verschenkt wurde, muß man nur wieder neue Söldner ins Land holen, um das auszugleichen.
    1990 war wirklich ein Glücksfall für die kapitalistische Kohl-Regierung, da kamen doch ab 1.Juli sage und schreibe 17 Mio. Neubürger hinzu, die enormen Nachholbedarf hatten und der Wirtschaft „Wachstum“ und Umsatzgewinne im zweistelligen Prozentbereich bescherten. Allerdings dürfte da die Notenbank noch selbst das Geld drucken. Weil die Begehrlichkeiten der Ex-DDR-Bürger die vorhandene Geldmenge überstieg, waren die Kredite auch richtig teuer und die, die ohnehin viel hatten, bekamen für das zur Verfügung stellen von Geld auch noch maximale Zinsen, wenn mich nicht alles täuscht, sogar die höchsten in der Geschichte der BRD.
    Ergo brauchen wir kurzfristig mindestens 17 Mio. Siedler, um solch ein „Wirtschaftswunder“ wieder auferstehen zu lassen.
    Ist meine Logik dahingehend richtig, KB?

  3. ki11erbee schreibt:

    @Katz

    Super, ich kann keinen Fehler in deinen Überlegungen entdecken.

    Es ist wirklich nicht schwer, das Geldsystem zu verstehen, wenn man mal die Analogie zum Blutkreislauf oder geschlossenen Kreislaufsystemen allgemein verstanden hat.

    Das wichtigste ist die Erkenntnis, daß Geld niemals verschwindet und fließen muss, um seine Aufgabe zu erfüllen.

    Genauso, wie auch nur fließendes Blut seine Aufgabe im Körper erfüllen kann.

    Stehendes Blut = Herzstillstand = tot

    Unterversorgung mit Blut (Herzinfarkt, Schlaganfall) = Absterbendes Gewebe = Armut, Verelendung

    Und nun der eigentliche Witz: Um alle Probleme in Deutschland und den USA zu lösen und zig Millionen Menschen ein schönes Leben zu sichern, müsste man lediglich bedrucktes Papier verteilen.

    Ist das nicht der eigentliche Wahnsinn im 21. Jahrhundert?

  4. der_klaus schreibt:

    http://blog.fefe.de/?ts=a8ea8cfb
    „Die Eurogroup habe keine legale Grundlage, sei kein Organ der EU und damit nicht an Regeln gebunden. Der Vorsitzende könne nach Tageslaune entscheiden.“
    Hat was.

  5. ki11erbee schreibt:

    @der klaus

    Fefe hat das Geldsystem nicht verstanden oder betreibt gezielt Desinformation.

    Der Euro wird gedeckt durch die im Euroraum produzierten Waren.

    Da im Euroraum eine massive Überproduktion herrscht, ist es völlig ausgeschlossen, daß der Euro crasht.

    Es sei denn, ein Supervulkan bricht aus und alle Pflanzen und Tiere fallen tot um.

    Wer von einem „Euro-Kollaps“ oder „Wirtschaftskollaps“ fabuliert, ist ein Schwachkopf.

    Sogar wenn die Produktion im Euroraum um 10% abnehmen würde, was gigantisch wäre, wäre immer noch kein Abfall in der Lebensqualität spürbar, weil das noch nicht einmal dem entspricht, was wir in unseren Containern verfaulen lassen, damit der Preis stabil bleibt.

  6. Onkel Peter schreibt:

    @Katz:

    Schließe mich hiermit Killerbees Lob ausdrücklich an:

    Allerdings dürfte da die Notenbank noch selbst das Geld drucken. Weil die Begehrlichkeiten der Ex-DDR-Bürger die vorhandene Geldmenge überstieg, waren die Kredite auch richtig teuer und die, die ohnehin viel hatten, bekamen für das zur Verfügung stellen von Geld auch noch maximale Zinsen, wenn mich nicht alles täuscht, sogar die höchsten in der Geschichte der BRD.

    Und weißt Du auch warum das so war?
    Weil die Guthaben der DDR-Bürger zum Kurs von 2:1 umgetauscht worden.
    Ebensogut hätte sie auch 1.1 oder 1:2 umgetauscht werden können, denn dem vorhandenen Geld standen z.B entsprechende Werte an Land, Immobilien u.s.w gegenüber. Wäre kein Problem, man wollte aber nicht mit dem Hinweis auf dem Kurs in irgendwelchen dubiosen Wechselstuben. Dabei war die DDR-Mark einfach nur keine frei konvertierbare Währung, was heißt dass diese Wechselkurse keinerlei Bedeutung hatten. Außer freilich zu Zwecken der Propaganda.
    Faktisch, und dass hat praktisch jeder später irgendwann gemerkt, konnte man sich für dieselbe Menge DDR-Mark im Vergleich zur D-Mark unterm Strich mehr leisten.

    Zur Verdeutlichung: 1000 Euro entsprechen in etwa dem was in der DDR 600 DDR Mark waren. Mal so auf die Schnelle in den Raum geworfen.
    Ich bin sicher es werden jetzt viele staunen was Onkel Peter wiedermal für wunderliche Dinge von sich gibt

  7. ki11erbee schreibt:

    @Katz

    Eine Richtigstellung: Der Grund für die abnehmende Binnen-Nachfrage ist nicht nur, daß Geld ins Ausland abgeflossen ist.

    Der Hauptgrund ist, daß die Leute, die konsumieren wollen, durch Mittel wie HartzIV nicht konsumieren können, während die Leute, die genügend Geld haben, dieses nicht in den Konsum stecken, sondern damit an Börsen spekulieren, was aber der Wirtschaft nichts bringt.

    Es ist besser, 10 Arbeiter bekommen je 3000 Euro, das kurbelt die Nachfrage an.

    In Deutschland aber ist es so, daß der Chef 25.000 Euro bekommt und die 9 Arbeiter als Aufstocker 500 Euro bekommen.

    Daß das schlecht für die Binnen-Nachfrage ist, kann sich jeder an einer Hand abzählen.

    Darum gehen die Preise für Luxusgüter nach oben (Immobilien), während die Preise für Alltagsgegenstände (Lebensmittel) unten bleiben.

    Aus Sicht der Bonzen natürlich ideal. Ihr Geld ist viel mehr wert, weil die anderen so wenig davon haben und sich die Preise nach dem verfügbaren Geld der Mehrheit richten.

    Das ist der wirtschaftliche Grund, warum die Bonzen so viele Arme wie möglich haben wollen.

  8. katz schreibt:

    @Onkel Peter:
    Deine Rechnung geht auf. Wenn ich mir so meinen Gehaltszettel anschaue und die Preise vergleiche, kommt dieser „Umrechnungskurs“ genau hin.
    Die 100 DM Begrüssungsgeld sind sofort wieder in den Kreislauf gewandert, grösstenteils im westdeutschen Raum und Westberlin. Geschenkt war dieses Geld allerdings nicht. Diese grosszügige Geste haben die DDR-Bürger bezahlen müssen, die meisten mit ihrem Arbeitsplatz. Ich denke da speziell an die Abwicklung der Molkereien in der Ex-DDR, die mehrheitlich für die obligatorische 1 DM an Theo Müller aus Aretsried übereignet wurden. Dieser hat kurzerhand alle Betriebe ( ausser einen: in Leppersdorf/ Sachsen ) geschlossen und dafür seine Produktion an den Alt-Standorten hochgefahren. Seit 2003 ist Müller nun Global Player.

  9. ki11erbee schreibt:

    @Katz

    Das ist ein weiterer Grund zu sagen: 1989 fand eine Annektion der DDR statt; eine feindliche Übernahme.

    So wie die BRD die DDR behandelt hat, so verfährt man mit einem Land, das man im Krieg geschlagen hat.

  10. katz schreibt:

    @KB
    Deine Erklärung ist genau das, was ich von unserem Staatsbürgerkundelehrer vor 40 Jahren gehört habe, und was wir damaligen Schnösel als billige Propaganda abgetan haben, da wir nur das schillernde, glitzrige Schaufenster des Westens in Form der Werbung im Fernsehen gesehen haben.
    Konzentration der Produktion und des Kapitals–> Entstehung von global agierenden Konzernen, Imperialismus als die höchste Form des Kapitalismus….. ja,ja ich erinnere mich.
    Der Marx war kein Dummer.

  11. ki11erbee schreibt:

    @katz

    Nicht Marx solltest Du loben, sondern diejenigen, die die Mechanismen begriffen haben und sie so veränderten, daß Geld und Wirtschaft wieder zum Wohle des Volkes arbeiten konnten.

    Marx lieferte keine Lösungen, sondern beschrieb nur den Weg in die Katastrophe.

    Es sind andere Denker, die zeigten, wie man diese Katastrophe vermeiden kann!

    Einer von diesen war Silvio Gesell, der Rest waren nationale Sozialisten.

  12. katz schreibt:

    @KB
    Danke, das ist wieder ein Input, mit dem ich mich sogleich noch beschäftigen werde.
    Stimmt, was Marx betrifft. Ohne die Unterstützung des Kapitalisten Engels wäre seine Familie vom Hunger dahingerafft worden.

  13. Onkel Peter schreibt:

    Marx hat sich auch nie mit dem Kapital befasst.
    Was ihn störte war das Eigentum an Produktionsmitteln, das war ihm ein Dorn im Auge. Nicht das Kapital als Solches.

  14. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  15. ki11erbee schreibt:

    @Onkel Peter

    Ich hingegen habe überhaupt kein Problem damit, daß die Produktionsmittel in privater Hand sind, solange

    a) Die Gewinne nicht übermässig werden

    b) Die Gewinne gleichmässig unter den Beschäftigten aufgeteilt werden

    c) Die Produktion dem Volk zugute kommt

    Im Grunde habe ich also eine national-sozialistische Wirtschaftsauffassung, im Gegensatz zum Kommunismus, der ja alles in kommunale Hand überführen wollte (daher Kommun-ismus, kommunis = gemeinsam).

    Im NS wurde niemand enteignet, nur diejenigen, die schädliche Geschäfte machten (Wucher).

    Aber ich bin der Meinung, daß die wichtigsten Betriebe (Gas, Strom, Wasser, etc.) in kommunaler Hand bleiben müssen (im Gegensatz zum „Cross border leasing“), damit der Staat seine Souveränität nicht an Privatpersonen verliert.

    Ich habe nichts gegen Reichtum.

    Ich habe etwas gegen Geld, das nicht fließt, sondern einfach irgendwo rumliegt, während es woanders gebraucht würde.

  16. Inländerin schreibt:

    Zu der politisch-ökonomischen Annexion der DDR (das ist der Grund, warum ich den jüngst ausgetragenen „Feierlichkeiten“ bewußt aus dem Wege gegangen bin), kommt noch die „moralische Überheblichkeit“ des Westens.
    Beispiel: Ich hatte, mit Abiturnote 1,4, mit 32 Jahren zwei abgeschlossene Berufsausbildungen sowie Uni-Abschluß in der Tasche.
    Zwei Verwandte von mir in der Pfalz: Ein heute 32jähriger hat bis heute noch nicht sein Studium geschafft und wird es auch wohl nicht hinkriegen, ansonsten: kein Berufsabschluß. Seine Schwester hat jetzt Abi mit 2,6 gemacht. Beide werden mir gegenüber als „hochintelligent“ dargestellt; was ich aber gemacht habe, ist nichts wert, alldieweil das ja DDR-Bildung war, die nichts taugte und heute den Abiturienten und Studenten derartig viel an Wissen und Können abverlangt wird, daß ich da eh nicht mitreden kann.
    Möchte noch dazusetzen, daß in dieser Familie Blöd-BILD die Tageszeitung war/ist, und welche Partei dort gewählt wird, darüber braucht man ebenfalls nicht lange nachzudenken.

  17. Wolfhilta schreibt:

    Hat dies auf wolfhilta rebloggt.

  18. ki11erbee schreibt:

    @Inländerin

    Die dümmsten Menschen sind die, denen sogar die Intelligenz fehlt, ihre eigenen Schwächen realistisch einzuschätzen.

    Ergo: der Dümmste wird sich für den Schlauesten halten, während der Schlaueste von Selbstzweifeln geplagt wird, weil er erkennt, daß es noch so vieles gibt, was er nicht versteht.

  19. Onkel Peter schreibt:

    @killerbee:

    Sehe ich nicht anders.
    Was die sog. Linken aber bis auf den heutigen Tag stört ist das Eigentum an Produktionsmitteln. Hinzugekommen ist die Verachtung der arbeitenden Bevölkerung gegenüber ( Naja, nicht wirklich neu aber heute tritt es unverhohlen zutage).

    @Inländerin:

    Meinen größten Respekt. Mach dir aber deine Gedanken, deine Verwandten sind halt gewöhnliche Idioten. Die kommen in allen Familien vor.

  20. Inländerin schreibt:

    @ ki11erbee:

    „der Dümmste wird sich für den Schlauesten halten“

    Ein gutes Beispiel dafür: Gestern Abend im Zug von Berlin. Ein Abteil mit zwei zufriedenen, lautstark dümmlich-palavernden Rentner-Ehepaaren (wobei man nicht umhin konnte, als mitzuhören), bei denen auch kurz die Sprache auf das Thema 1 kam: „Na ja, denn kriegn wer ebent hier ooch noch mehr Flüchtlinge her, na und, und denn ham wer auch Taliban hier, hahaha …“
    Dazu fragte ich mich kurz: Hingehen und was sagen?
    Dann: nein. Diese oberschlauen zum Typus „schließlich garantiert uns Frau Merkel, die alles ganz prima macht, doch die Rente“ gehörenden Vertreter KÖNNEN gar nicht aufgeweckt werden.

    Das geht m. M. nach nur bei Leuten, die sich bewußt bereits vom Fernseher, von der täglichen Lügenpresse und vom Konsum verabschiedet haben.

    @ Onkel Peter:

    danke für das Lob, muß ich aber an Dich zurückgeben.

  21. Norman schreibt:

    Ein chinesische Sprichwort lautet:
    Es ist das Unglück der Erde, dass die Dummen so sicher und die Klugen voller Zweifel sind.

  22. EinBerliner schreibt:

    So ein Artikel im Focus, ich bin überrascht! Sogar mit Verweis darauf, dass es eine Petition gegen Merkel gibt (was auch immer die bringen mag) und einer Abstimmung – ca. 62 000 Stimmen, 97% Unzufriedenheit mit der „Flüchtlingspolitik“.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/tugendbefehl-in-der-fluechtlingskrise-schon-im-fruehjahr-koennte-merkel-als-kanzlerin-geschichte-sein_id_4995877.html

    Besonders übel, die erwähnte Ansiedelung von ca. 1500 Söldnern in einem Gebiet Mageburgs, dass nur 1000 Einwohner umfasst. Und in einer anderen Ecke der BRD sollen in einen 4000 Einwohner umfassenden Ort, 3000 von denen angesiedelt werden.

    Aber das ist ja nur die Spitze der Spitze des Eisbergs und keine wirkliche Seltenheit mehr, habe ich auch schon von anderen Orten gelesen, so etwas in der Art.

  23. Onkel Peter schreibt:

    Dieser Artikel ist zwar Ernst , aber irgendwie konnte ich mir das Lachen jetzt doch nicht verkneifen. U.A. steht dort Folgendes:

    BKA-Chef Münch sprach von einer Versechsfachung der Asylanträge von Georgiern, obwohl die Anerkennungsquote gegen Null tendiere. Die Behörden gehen daher von einem massiven Missbrauch des Asylrechts aus mit dem Ziel, in Deutschland Wohnungseinbrüche zu begehen. „Das ist aber ein Sonderphänomen, was Georgier angeht“, sagte der Innenminister de Maizière.

    http://www.geolitico.de/2015/10/06/organisierte-auslaenderkriminalitaet/

    Die BRD im Jahr 2015 ist schon ein Witz an sich.

  24. Onkel Peter schreibt:

    Einen hab ich noch:

    Die erste lesbische Bischöfin Eva Brunne hat dazu aufgerufen, Die Kreuze von den Kuppeln der Seemannskirche in Stockholm zu entfernen, wie das schwedische Internet-Portal „SVT“ berichtet. Das Ziel sei es, die Kirche für Muslime attraktiver zu machen.

    http://de.sputniknews.com/panorama/20151007/304768617/schwedische-bischoefin-kreuze-kirchen-muslime.html

    Monty Python wären heute arbeitslos

  25. Inländerin schreibt:

    @ Onkel Peter 17:45

    Erst dachte ich, das wäre der Witz des Tages.
    Diese Frau (oder paßt der Begriff MannIn besser?) ist massiv geistesgestört.
    Ich frage mich auch, was aus Kindern werden soll, die bei solchen Typen aufwachsen dürfen.
    Ahnung von Kirchengeschichte scheint diese Dame auch nicht zu haben, sonst wüßte sie, was aus der byzantinischen Hagia Sophia geworden ist.
    Oder ist das etwa eine NWO-Vorreiterin? Dann paßt allerdings alles zusammen.

  26. what? schreibt:

    @ EinBerliner

    das ist doch alles nicht mehr zu glauben? was wird hier eigentlich gespielt? die deutschen werden vermutlich schon viel eher ausgerottet, wenn die gewalt u. die kriminalität richtig losgeht, gerade in solchen orten, wo die söldner in der überzahl sind!

    wenn die söldner merken, dass sie „alles dürfen – ohne größere konsequenzen“ sind wir komplett ausgeliefert. nein, nein, nein – das kann doch einfach alles nicht wahr sein.

    und vor allem sowas schreibt der focus – gehören die nicht auch zur lügen- u. manipulationspresse?

  27. Timmy schreibt:

    @ ki11erbee (@ inländerin)

    Hier ein gar köstlicher Spruch, den ich mal irgendwo an einer Toilettentür las:

    Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, beim Wessi ist das andersrum.

    Nach anfänglichem Zweifel musste ich dem zustimmen.

  28. Timmy schreibt:

    @ what? (@ EinBerliner)

    wenn die Söldner merken, dass sie „auch mal eine reingezimmert kriegen, wenn sie pampig werden“ (weil es Deutsche gibt, die Mut und Ehre haben!), sind wir wieder komplett angesehen. ja, ja, ja – wir müssen nur lernen, den Duckmäuser abzulegen.

  29. what? schreibt:

    @ Timmy

    da hast du natürlich recht. es gibt doch nun wirklich auch viele kräftige, durchtrainierte männer in unserem volk, die teilweise noch ein bis 2 köpfe größer sind, als viele söldner! nur der mut muss dann eben auch wirklich vorhanden sein! denn die söldner rächen sich dann auch gerne mal u. damit muss man auch rechnen.

    was ich mich immer wieder frage: die vielen söldner, die jetzt bereits da sind bzw. demnächst noch kommen werden – wie sollen wir die überhaupt wieder loswerden aus unserem land? selbst wenn der widerstand im volk immer größer u. erfolgreicher wird, der schaden ist auch jetzt schon groß.

  30. Timmy schreibt:

    @ Norman

    die Asiaten sagen: die größte Kraft kommt aus dem Hara (der Mitte).

    Dreimal darfst du raten, wer Hara hat – der Kluge oder der Dumme.

    Es ist also eher das Unglück der Erde, dass die Klugen nicht wissen, dass sie Hara haben und den angeblich so sicheren Dummen locker abhängen (könnten).

  31. Timmy schreibt:

    @ what?

    Klar muss man mit Rache rechnen. Aber wenn du dich nicht wehrst, rächen die sich trotzdem (indem sie’s wieder und wieder tun)

    Und um auf deine Frage zu antworten, wie wir die Söldner wieder loswerden: Ich empfehle dir, mal in Ki11erbees Archiv nach der Geschichte von Virginia und den Tigern zu suchen. Ist glaub ich vor ca. 8 Wochen erschienen, vielleicht kann es dir Ki11erbee genauer sagen. Diese Geschichte sagt alles.

  32. Inländerin schreibt:

    @ Timmy 20:51

    Den Spruch kenne ich seit ungefähr zehn Jahren – und er bewahrheitet sich immer wieder, aber es gibt auch liebenswerte Ausnahmen.

    @ what?

    „wie sollen wir die überhaupt wieder loswerden aus unserem land?“

    Ich weiß gar nicht, warum das mir jetzt so in den Sinn kommt: In früheren Jahrhunderten wurden die bei Kämpfen Umgekommenen sofort hinterher an Ort und Stelle in der Erde verscharrt.

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