Der „GREXIT“

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Griechenland

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Um die Folgen des griechischen Austritts aus der Gemeinschaftswährung „EURO“ abschätzen zu können, muss man das Geldsystem verstehen.

Das griechische Volk will wieder seine eigene Währung, die Drachme, herausgeben, was ausdrücklich zu begrüßen ist.

Was bedeutet das für Deutschland?

Welche Belastungen kommen auf den Steuerzahler zu?

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Nun, gehen wir zurück in das Jahr 1948.

Dort beschloss Deutschland, die D-Mark herauszugeben.

Was kostete das Frankreich?

Was kostete das Polen?

Was kostete das England?

Was kostete das Portugal?

Was kostete das China?

Eine selten dämliche Frage: genau nichts.

Was soll denn irgendein Land damit zu tun haben, wenn sich ein anderes Land eine Währung gibt?

Wenn die Indianer im Amazonas beschließen, jetzt mit Kokosnüssen zu bezahlen, was kostet das den deutschen Steuerzahler?

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Wenn ein Land sich eine Währung gibt, kostet das überhaupt niemanden auf der Welt irgendwas.

Wenn euch jemand das Gegenteil erzählt, so handelt es sich um einen Betrüger, der euer Unwissen über Währungen ausnutzen will, um euch etwas zu stehlen.

„Gib mir mal 10 Euro, wir müssen die griechische Drachme stützen!“

ist ungefähr auf demselben Niveau wie:

„Gib mir mal 10 Euro, wir müssen machen, daß morgen wieder die Sonne aufgeht!“

Jeder rumänische Hütchenspieler ist ehrlicher.

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Wie sieht es mit dem Geld aus, das Deutschland für die „Euro-Rettungen“ ausgegeben hat?

Schwachköpfe meinen, das Geld sei „weg“.

Unsinn.

Geld, einmal erzeugt, kann nicht verschwinden; es wechselt lediglich den Besitzer.

Wohin das Geld gegangen ist, das hat der griechische Finanzminister Yaris Varoufakis ehrlich zugegeben:

„Da sage ich: Die Deutschen haben schon viel zu viel Geld gegeben. Aber es ist verloren.

Es ist in einem schwarzen Loch verschwunden, denn es ist niemals wirklich nach Griechenland geflossen, sondern es ist direkt an die Banken gegangen.“

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Wenn die Deutschen sich ihr Geld zurückholen wollen, dann müssen sie logischerweise zu demjenigen gehen, der es jetzt hat.

Also zu den Banken.

Dafür braucht man Mut und Intelligenz,  aber beides fehlt dem CDU-/AfD wählenden Abschaum.

Viel einfacher ist es natürlich, auf „die faulen Griechen“ zu schimpfen, wie es das Blatt der Hirnlosen, die „Bild“, wöchentlich befiehlt.

Nur ein kompletter Vollidiot möchte sein Geld von jemandem holen, der es niemals bekam….

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Gut, das Geld, welches die Deutschen irgendwelchen Banken gegeben haben, um den Euro zu retten, ist also weg.

So what?

Geht davon die Welt unter?

Sterben davon die Hühner, Schweine, Kühe?

Das Geld ist doch schon seit Jahren weg und offenbar haben wir trotzdem alle überlebt.

So zu tun, als sei die neue Drachme daran schuld, daß die Deutschen ihr Geld nicht mehr wiedersehen, ist vollkommen falsch.

Wenn die Griechen im Euro bleiben würden, ist es immer noch weg!

Aber wenn die Griechen jetzt wieder ihre Drachme herausgeben, dann können keine weiteren „Eurorettungen“ für Griechenland mehr beschlossen werden.

Es ist also sehr sehr gut, daß die Griechen aus dem Euro aussteigen; auch für die Deutschen.

Wenn so ein beschissener, hirnloser CDU-Wähler irgendwas davon stammelt, daß die Griechen im Euro bleiben sollen, sollte man ihn fragen:

„Ach, zahlst du so gerne, oder warum bist du dafür?“

Es ist eh ein Zeichen für die absolute Dummheit des deutschen Volkes, daß man ihm einreden konnte, eine Währung würde dadurch gerettet, daß man Steuergeld an Multimilliardäre verteilt.

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OK, wir haben jetzt verstanden daß

1) Griechenlands Euro-Austritt sehr gut ist, weil wir dann nicht mehr zahlen müssen

2) das Drucken der Drachme mit keinerlei Kosten für irgendwen verbunden ist.

Bei den Pseudo-Wirtschaftsweisen von mmnews konnte man lesen, daß die Drachme sofort in die „Hyperinflation“ führen würde.

Meine Güte!

Entweder sind die Leute dort dumm wie Brot, oder es handelt sich um die typischen Desinformanten, die im Interesse der Banken lügen!

Kehren wir zurück ins Jahr 1948.

Auch dort hat sich Deutschland eine neue Währung gegeben.

Und, gab es eine Hyper-Inflation?

Natürlich nicht.

Die Aussage: „Wenn der Staat Geld druckt, führt das sofort zur Inflation“ ist die mächtigste Waffe der Bänker.

Denn damit suggerieren sie uns, daß nur sie uns Geld leihen dürfen und wir auf keinen Fall selber Geld herausgeben dürfen, weil nur ihr Geld irgendwie magisch einen „Eigenwert“ habe.

Was für ein Bullquark.

Jeder Mensch mit Verstand sieht doch, daß es sich bei dem Geld der Banken lediglich um bedrucktes Papier handelt; da ist keine Magie dahinter!

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Man muss sich nur drei Fragen stellen, um den Schwindel der Banken zu entlarven:

1) Warum ist Geld etwas wert?

Weil ich mir etwas dafür kaufen kann.

2) Wer hat denn die Sachen hergestellt, die du dir kaufen kannst? Die Bank?

Nein, der Arbeiter.

3) Wer also macht, daß das Geld überhaupt einen Wert hat?

Der Arbeiter, der die Sachen produziert.

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Der Clou ist also zu begreifen, daß es die Produktivität des Arbeiters ist, die über den Wert der Währung entscheidet.

Wenn diese Erkenntnis bei den Menschen ankommen würde, wäre die Macht der Banken gebrochen.

Denn die reden uns ja immer ein, daß es ihr Geld sei, welches den Wert der Waren bestimmen würde.

Dia-bolisch; genau umgekehrt ist die Wahrheit!

In Wirklichkeit ist es die Produktivität des Arbeiters, die bestimmt, wieviel ihre bedruckten Papierfetzen wert sind!

Wenn ein Banker behauptet, er sei für die „Stabilität der Währung“ zuständig, kann ein vernünftiger Mensch nur lachen.

Wie kann jemand, der nichts herstellt, für die Stabilität der Währung sorgen?

Oder provokant gesagt: wenn die Arbeiter in Europa ihre Arbeit niederlegen und nichts mehr tun, dann will ich sehen, wie irgendein Banker eine Inflation verhindern will!

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Kommen wir zurück zur „Hyperinflation“ der Drachme.

Angenommen, jeder Grieche bekommt vom Staat 10.000 Drachmen geschenkt.

Was diese Drachmen wert sind, entscheiden einzig und allein die Griechen selber!

Wird in Griechenland nichts hergestellt, ist natürlich auch die Währung nichts wert, weil man sich nichts dafür kaufen kann.

Aber stellen die Griechen Obst, Gemüse, Fleisch, etc. her, bieten hochwertige Dienstleistungen an, warum sollte dann die Währung nichts wert sein?

Wichtig ist doch das, was man für die Währung bekommt und nicht, ob die Währung aus Papier, Blei, Nickel, Zink oder Platin ist!

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Es gibt allerdings ein riesiges Problem:

wenn ein Land auf Importe angewiesen ist, dann können die Exporteure das Land erpressen.

Darum sollte jedes Land, welches sich aus dem Würgegriff der Kapitalisten befreien und wieder seine eigene Währung herausgeben will, so autark wie möglich sein.

Das heißt: alles Lebensnotwendige wie Getreide, Fleisch, Obst, Gemüse, Wasser, etc. muss im Land selber vorhanden sein, damit man nicht erpressbar ist.

Aber auch das ist weniger problematisch, als man uns einreden will.

Die Griechen gibt es auch seit mehr als 2000 Jahren, ohne daß sie mit China, Indien oder den Azteken handeln mussten, um zu überleben.

Autarkie ist letztlich eine Frage des Anspruches und vor allem der Besiedelung.

Allein schon aus diesem Grund ist es ein Unding, daß Deutschland so dicht besiedelt ist, weil wir dadurch viel mehr Energie/Lebensmittel/etc. benötigen und so von den Lieferanten erpresst werden können.

Deutschland mit 40 Millionen Deutschen wäre völlig ausreichend und dann genauso dicht besiedelt wie seine Nachbarn Polen oder Frankreich.

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Lange Rede, kurzer Sinn:

Ja zum Grexit.

Freundschaft mit Griechenland.

Nach dem Grexit den Deuxit anstreben.

Wenn jemand sagt, der Grexit würde uns was kosten, lacht den Dummkopf aus.

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LG, killerbee

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43 Antworten zu Der „GREXIT“

  1. Rheinwiesenlager schreibt:

    Warum wurde der Euro geschaffen?Um die EU-Länder damit zu „fesseln“ und zu erpressen. Vorher mußten sie einzeln erpresst werden,heute alle in einen Aufwasch. Was wurde mit dem Geld im „Schwarzen Loch“ bezahlt. Nur die
    Zinsausfälle der Banken bei denen Griechenland „Schulden“ hat und gerade die Zinsen mal nicht bedienen konnte.
    Hans Eichel hatte übrigends 2003 schon gesagt,das die BRD nur die Zinsen zahlt,aber nicht die Schulden tilgt. Wenn die BRD es nicht tut,tun es die anderen auch nicht.

  2. Spartaner schreibt:

    Absolut brilliant formuliert, wie immer ein großartiger Artikel von Killerbee.
    Ich hoffe wirklich auf den Grexit , das Land ist total am boden zerstört , schlimmer gehts nicht mehr ….

  3. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  4. catchet schreibt:

    Kann mir jemand ein Beispiel nennen, in dem eine faschistische Diktatur ein Land aus seinen Fesseln befreit und zur Selbstbestimmung geführt hat?

  5. catchet schreibt:

    Ministerpräsident Tsipras sollte seine Wahlversprechen einhalten und die Eurozone verlassen.
    Vor laufender Kamera sollte er die Knebelverträge mit der EU zerreißen.
    Griechenland hat fruchtbare Erde und viel Sonne. Dort kann man viel Obst und Gemüse anpflanzen.
    Man kann Schweine, Rinder und Hühner auf Weiden halten.
    Schafe bieten Wolle.
    Griechenland hat Bodenschätze und ist Touristenland, wo Badeurlaub oder Kultururlaub möglich ist.
    Griechenland hat fähige Arbeiter und kluge Köpfe, die ihre Arbeitskraft einsetzen.

    Wo wäre das Problem?

    Und wenn Amerika beleidigt ist?
    Ja und? Lasst Amerika beleidigt sein.
    Auch Amerika will seinen McDonalds Fraß nach Griechenland verkaufen.
    Auch Mercedes will seine Autos nach Griechenland verkaufen.
    Griechenland müsste auf nichts verzichten.

    Außer…auf seine Knechtschaft.

  6. ki11erbee schreibt:

    @catchet

    Es ist möglich, daß eine demokratische Diktatur das eigene Volk/Land befreit.

    Beispiel für eine demokratische Diktatur wäre Deutschland 1933-1939.

    Mit Beginn des Krieges brach alles sukzessive zusammen.

    Aber der eigentliche Gag ist, daß der böse griechische Finanzminister sagt: „Die Deutschen haben schon zu viel bezahlt, wir wollen raus aus dem Euro“, während die deutsche Bundeskanzlerin und der deutsche Finanzminister sagen:

    „Ne, bleibt drin, wir zahlen weiter.“

    Offenbar ist der griechische Finanzminister dem deutschen Volk freundlicher gesonnen als die eigenen Politiker.

    Da sieht man mal, was das für ein Abschaum ist.
    Und wie doof die Deutschen sind, die noch CDU wählen.

  7. pacem4k3r schreibt:

    Manchmal fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Eine absolut treffende Erläuterung.

    Dann habe ich mich gefragt: Wozu holt man Unmengen an Flüchtlingen in die BRD?
    Und warum bleiben Sie so lange bevor sie dann noch nicht abgeschoben werden?
    .
    Es ist so einfach:
    Als neue und sozusagen noch ungesättigte Konsumenten mit großem Potential (da großzügig mit Geld beschenkt) kaufen Sie eine sehr große Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen vom Arbeiter im jeweiligen Lande.
    Der Dax steigt, „die Wirtschaft brummt“ *gelöscht, sachlich falsch*

    Die dämlichen Einheitswähler (CDU/SPD/LINKE/GRÜNE/AFD/FDP) müssen das doch langsam mal verstehen. *gelöscht, sachlich falsch*

  8. ki11erbee schreibt:

    @pacemaker

    Der Euro kann nicht einstürzen, weil im Euroraum mehr als genügend Waren produziert werden.

    Um den Euro zum Einsturz zu bringen, müssten die Arbeiter europaweit monatelang die Arbeit niederlegen. Und das wird nicht passieren.

    Das einzige Problem, das es gibt: die Staatsschulden steigen kontinuierlich, weil die Geldmenge von unten nach oben transferiert wird.

    Dies führt aber nicht zum Einsturz des Euros, sondern lediglich dazu, daß das Volkseigentum ins Eigentum der Banken übergeht.

    Wer auf einen „Eurocrash“ wartet, kann ewig warten.

  9. catchet schreibt:

    @Ki11erbee

    „Da sieht man mal, was das für ein Abschaum ist.
    Und wie doof die Deutschen sind, die noch CDU wählen.“

    Im Video gibt es ein Streitgespräch zwischen einer älteren Frau und Salafisten.
    Uninteressant. Ebenso könnte man ein Streitgespräch mit Ufo-Gläubige führen über die Hautfarbe der Alien, ob diese nun grün oder lila ist.

    Aber ab Minute 3:30 wird es interessant.
    Sofort kommt ein Deutscher, der sich an die Salafisten anschleimt und die Deutsche als krank bezeichnet.

    Solche Leute wählen CDU.
    Den Dolch in den Rücken der eigenen Landsleute stoßen.

  10. tirolabua schreibt:

    Der Großteil der Griechen möchte weiterhin im Euro-Raum bleiben:

    https://www.stol.it/Artikel/Wirtschaft/Wirtschaft/Knapp-70-Prozent-der-Griechen-sind-fuer-den-Euro

    Denen geht es wohl noch zu gut.

  11. ki11erbee schreibt:

    @catchet

    Ganz ehrlich? Ich würde auch sagen, daß die Frau nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Die ist vollkommen verblendet.

  12. ki11erbee schreibt:

    @tirola

    Du glaubst noch den Medien?

  13. tirolabua schreibt:

    Natürlich nicht. Das war mehr sarkastisch gemeint

    Bei einem Volksentscheid wird sich die Mehrheit für einen Austritt entscheiden.

    Lustig ist nur, wie manipulativ solche „Umfragen“ sind:
    a) in Deutschland wird Hass geschürt (weiterhin die faulen Griechen subventionieren)
    b) in Griechenland die Bevölkerung vorsätzlich täuschen, indem man die tatsächlichen Mehrheitsverhältnisse verdreht.

  14. catchet schreibt:

    @Ki11erbee

    Na klar ist die verblendet, aber ich würde mich nicht deswegen bei den Salafisten einschleimen.

  15. ki11erbee schreibt:

    @catchet

    Da hast Du Recht. Frage ist aber, ob ich nicht sogar mit einem Salafisten mehr Gemeinsamkeiten habe, als mit einer hysterischen Deutschen.

    In welchem salafistischen Land schmeißt man die eigenen Alten und Kranken aus den Wohnungen, um Ausländer darin einzuquartieren?

    Und wie steht die Deutsche zu den Flüchtlingen? Ich schätze: „Wir müssen die unbedingt alle aufnehmen, aber vorher den Islam umschreiben“

    So verrückt wie ein deutscher Islamkritiker ist keiner. Kann man jeden Tag bei PI bewundern.

    „Wir müssen unbedingt auf die Wirtschaft hören. Doofe Griechen. Doofe Linksrotgrüne. Doofer Sozialismus. Armes Israel. AfD wählen.“

    Jeder Salafist ist mMn schlauer als ein PI-Leser. Und vielleicht gibt es sogar Salafisten, die sagen, daß das Boot in Deutschland voll sei.

  16. spartaner schreibt:

    Diese meinungsumfrage von „GPO“ war vom Tv kanal „Mega“ veröffentlicht . Diesen tv sender gehört einer der Reichsten Familien in Griechenland ( Bompolas) mit einfluss in allen oberen Politischen juristischen kreisen . Ausser Medien ist sie vorallem in allen großen EU Bau Projekten straßen infrastruktur etc beteiligt .
    Wir sprechen hier von Milliarden EU Gelder wo in diesen Mafia Club geflossen ist …. und der witz ist alles sieht Marode aus , wo man nur hinschaut , keine Infrastruktur keine richtigen straßen usw usw . Alle diese korrupten Medien mogule, und die anderen 10 – 15 Oligarchen und groß Familien , die haben natürlich alle einen großen grund in Euro zu bleiben.
    Diese Meinungsumfrage ist absolut pure maipulation.

  17. wolf147 schreibt:

    Grexit wird es nicht geben, sollte Griechenland bei der Rückehr zur Drachme wieder auferstehen und Wohlstand damit zurückkehren, würden sie ein gutes Beispiel für andere Pleitestaaten darstellen, also wird man letztlich einknicken und einen Teil der Schulden streichen aber Griechenland im Euro belassen.Ausserdem geht es ja auch immer noch um die riesigen Gas und Ölvorkommen vor der griechischen Küste ausbeuten zu können, nicht zu vergessen die Privatisierungen wie etwa der Hafen von Piräus. Die Drecksäcke lassen sie ums verrecken nicht raus.

  18. peter schreibt:

    Bravo Killerbee, politische Bildung vom Feinsten!

  19. spartaner schreibt:

    Wolf 147 # Genau, das ist einer der Hauptgrunde warum sie Hellas nicht verlieren wollen .
    Griechenland Zurück in einen Souveränen Nationalstaat ….Mein Gott , der Alptraum für jeden Bonzen Politiker in diesen koruppten EU System .

  20. catchet schreibt:

    @Ki11erbee

    Ab und zu und zwar ganz selten, schreibe ich noch bei PI.
    Meist ohne jegliche Reaktion, denn alles was über Kopftuch und Sure 08/15 hinausgeht wird nicht verstanden.
    Kritik am US und Israel Regime wird nicht toleriert.

    Und eben sehe ich voller Schrecken auf youtube, dass Stuerzenberger bei PEGIDA Dresden war und dort eine Rede geschwungen hat.
    Ob das klug war, den dort reden zu lassen?

  21. Anonym schreibt:

    Nach dem Grexit den Deuxit anstreben.

    Auf jeden Fall noch Merkxit dazwischen.

  22. ichbinsnur schreibt:

    Wiedermal ein guter Artikel KB, das die Bonzen von EU und Wallstreet Griechenland aber Freiwillig gehen lassen, wird garantiert nicht geschehen, eher glaube ich an einen Griechischen Maidan, den die auffuehren werden.
    Kleine Anmerkung zur DM, die wurde von den 3 Westlichen Allierten in ihren Besatzungszonen eingefuehrt und in den VSA gedruckt, wenn Du dir mal die ersten Exemplare anschaust, die sind dem Dollar sehr aehnlich gestaltet. Durch die einfuehrung der DM waren die Deutschen der Sowjetischen Besatzungszone draussen, davor galt in ganz Restdeutschland ja noch die Reichsmark.
    1948 war die Allianz zwischen den VSA mit GB und UdSSR auf der anderen Seite laengst zerbrochen, der kalte Krieg hatte laengst begonnen an Fahrt aufzunehmen und die DM einfuehrung war nur ein schritt zur spaltung in Ost und West.

  23. ki11erbee schreibt:

    @ichbinsnur

    Wer darauf wartet, daß der Ausbeuter den Ausgebeuteten freiwillig gehen lässt, kann ewig warten. Entweder die Griechen gehen selber, oder niemand lässt sie gehen.

    Die Deutschen sind besonders gut darin, immer auf Erlaubnisse zu warten: „wir würden uns ja gerne von den USA lossagen, aber sie haben es uns nicht erlaubt!“
    Das ist echter Untertanengeist.

    Was die Einführung der D-Mark aus politischer Sicht angeht, magst Du Recht haben. Ich jedoch habe mich ganz auf die wirtschaftliche Sicht beschränkt. Die vom Staat ausgegebene D-Mark 1948 zeigt, daß Inflation nichts damit zu tun hat, wer dem Volk das Geld gibt.

    Die Produktivität des deutschen Volkes war da, also war auch das Geld was wert. Ganz einfach.

  24. sk schreibt:

    KB, ich habe leider nicht den Verstand, was das Geldsystem anbelangt, wie du ihn hast.

    In deinem Artikel schreibst du, dass im Falle der Rückkehr zu Drachme keine weitere Euro-Rettungen mehr für Griechenland beschlossen werden können.
    OK, das ist logisch. Aber wer hindert Merkel daran, dann einfach eine Drachmen-Rettung zu beschließen, bei der das Kind dann nur einen anderen Namen erhält und wir trotzdem – vielleicht sogar dann noch mehr – Kohle an die Banken transferieren?
    Denn privatisiert kann das GR Volkseigentum auch werden, wenn sie nicht mehr in der EU sind und die Drachme haben.
    Das verstehe ich nicht. Kann mir bitte jemand auf die Sprünge helfen? Ein Tipp reicht, den Rest versuche ich mir dann selbst herzuleiten.

    @catchet
    Ob es klug war den Stuerzenberger da reden zu lassen ist eine Frage der Perspektive.

  25. peter schreibt:

    Wie kam es zur Inflation in den 20er Jahren, wenn der Deutsche schon immer produktiv war?

  26. ElPollito111 schreibt:

    Ich kann nur hoffen, das der Grexit kommt, kann es aber kaum glauben. Man sollte nicht vergessen, dass das Projekt EU immerhin die Vorstufe zur NWO ist. Ich denke, die eigentlichen Machthaber werden alles tun, um den Grexit zu verhindern, um ihr Projekt NWO nicht zu gefährden.
    übrigends Killerbiene, ich finde deine Beiträge einfach super. Weiter so.

  27. ki11erbee schreibt:

    @sk

    Niemand hindert Merkel daran, mit weiteren Lügen Geld des deutschen Volkes an Banken zu transferieren. Aber Dir muss klar sein, daß es eine Lüge ist, weil man Währungen nicht mit Geld retten kann, sondern ausschließlich durch Produktivitätssteigerungen im Währungsraum.

    Im Klartext: wenn die Griechen nichts herstellen, ist es völlig egal ob sie 10 Millionen oder nur 10.000 Drachmen im Umlauf haben. Die Drachme ist nichts wert, weil man nichts dafür bekommt.

  28. ki11erbee schreibt:

    @peter

    Im Jahr 1923 haben die Franzosen und Belgier das Ruhrgebiet besetzt, dessen Kohleabbau die Energie für das gesamte Reich lieferte.

    Konsequenz: keine Energie-> keine Produktion -> Inflation

    Ganz einfach.

    Und weil die Reichsbank zusätzlich Geld in Umlauf brachte, aber die Regale natürlich immer noch leer waren, stiegen die Preise ins Unermessliche: Hyper-Inflation.

    Viel interessanter ist doch die Frage, wie das Reich die Hyper-Inflation wieder in den Griff bekam!

    Antwort: Franzosen und Belgier verzogen sich, Produktion kam wieder in Gang, Währungsreform, fertig.

  29. hanssie schreibt:

    Dort beschloss Deutschland, die D-Mark herauszugeben.

    Liebe Killerbiene nicht Deutschland!
    Sonder die BRD in Deutschland

  30. Evelin, Dresden schreibt:

    Killerbee, ein wunderschöner Euphemismus. Da geben ich dir recht.
    Wobei man es natürlich einfach hat, da der „Michel an sich“ findet sich ja gerne auf der „richtigen“ Linie wieder. Nicht, dass später jemand sagt er sei Nazi oder so. Privat denkt er natürlich anders, aber nach außen muss man den Schein wahren.
    Bei Spiegel und der anderen neoliberalen Lügenpresse (etwa Welt, Zeit, Süddeutsche etc.) wird alles zensiert, was nicht in die eigene Linie passt. Die Aufforderung, einen Artikel zu kommentieren, ist daher lügnerische Heuchelei.
    Auffällig ist jedenfalls, daß in großen deutschen Zeitschriften / Medien bei vielen, es werden immer mehr, bei strittigen Themen erst gar keine Diskussion mehr zugelassen wird.
    Geht es um Ausländer, schwere Kriminalität, Zuwanderung, Frauen, Euro- und Griechenland-„Rettung“ etc , dann gibts keine Diskussion.
    In der Politik werden strittige Themen sogar ganz aus dem Wahlkampf herausgehalten:
    Eurorettung, Ausländerkriminalität, Zuwanderung, etc.
    Fast immer herrscht guter Konsens zwischen den Parteien was für den Wahlkampf zugelassen werden soll. Schert eine Partei aus wird sie sofort moralisch angegriffen.

  31. kuddelgemuddelt schreibt:

    *gelöscht*

    Ich sehe für GR endlich Luft, wenn sie den Teuro endlich verlassen.
    Die Transfers aus der Deppenrepublik werden jedoch weiterlaufen.
    Schon der steineschemeissende Taxifahrer stellte fest, dass man den Deutschen nur das Geld wegnehmen muss, damit sie nicht zu stark werden, egal wofür.
    DAS ist sozusagen Geschäftsgrundlage der EU und wird deshalb auch fortgesetzt, bis hier die letzten Strassen, Unis und Krankenhäuser verfallen.

  32. peter schreibt:

    *gelöscht, sachlich falsch*

  33. peter schreibt:

    @killerbee

    dann hab ich wohl was noch nicht verstanden, bitte um Aufklärung

  34. ki11erbee schreibt:

    @peter

    Die obere Grenze für die Preise ist nicht von der Nachfrage abhängig, sondern vom verfügbaren Einkommen. Beispiel: 500 Minijobber wollen eine Wohnung. Riesennachfrage. Aber trotzdem kann sich keiner von ihnen eine Wohnung leisten, die 2000 €uro kostet, weil keiner von ihnen über soviel Geld verfügt.

    Es ist also ungenau zu behaupten, daß mehr Nachfrage automatisch zu höheren Preisen führen muss.
    Im Idealfall führt mehr Nachfrage zu mehr Angebot; der Preis wird vom verfügbaren Einkommen der Käufer bestimmt.

    Der Grund, warum es in Deutschland eine Hyper-Inflation gab, war daß die Reichsbank streikenden Arbeitern Geld „geschenkt“ hat.
    Die Regale waren aber immer noch leer.
    Also musste der Kaufmann die Preise weiter erhöhen.
    Dann bekamen die Arbeiter noch mehr Geld.
    Die Regale waren aber immer noch leer.
    Also musste der Kaufmann die Preise weiter erhöhen.

    Etc.

    Hätte die Reichsbank kein Geld in den Kreislauf gegeben, wären die Preise nicht in dem Ausmaß gestiegen.
    Aber das Grundproblem war nicht die Reichsbank, sondern die Besetzung des Ruhrgebietes durch französische und belgische Truppen.

  35. Gast schreibt:

    USA erhöhen Druck auf Griechenland
    „Schwere Folgen für die Weltwirtschaft“

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/griechenland-689.html

    Propagandalüge!

    Droht ein „griechischer Frühling“ vergleichbar mit dem „arabischen Frühling“? Mit dem US_Imperialismus ist nicht zu spaßen. Für Profit vernichten sie alles was sich ihnen in den Weg stellt und verpacken das ganze als Demokratie und Freiheit.

  36. tomcatk schreibt:

    hier etwas zum Thema TTIP:

    Die ziehen alle Register und die Masse interessiert sich nur für fffff*

  37. wayfaring stranger schreibt:

    Die Menschen-Experimentatoren von der EU mögen weiter ihren Phantasmen nachjagen. Der slowakische Politiker und Wirtschaftsfachmann Richard Sulik erklärt in wenigen Sekunden (im nachfolgenden Video von 2:40 bis 3:05 min), warum Griechenland jedoch nicht im Euro bleiben WIRD:

    Für diejenigen, die an einem tieferen Verständnis interessiert sind, hier noch die ausführlichere Erklärung durch Heiner Flassbeck:

  38. Anonymous schreibt:

    @ Gast

    Lustigerweise warnen immer die Amis oder die Speichellecker in Berlin vor irgendwelchen Gefahren für die WELTwirtschaft. Warum warnen denn nicht auch die Russen, Chinesen oder Thailänder, wenn sie doch genauso von diesen Gefahren für die WELTwirtschaft betroffen sein müssten?

    Es ist wirklich so billige Propaganda der Transatlantiker -.-

  39. derbienenmannsagt schreibt:

    Kleine, aber vielleicht wichtige und interessante Ergänzung zu KB´s Aussage:
    „Und weil die Reichsbank zusätzlich Geld in Umlauf brachte, aber die Regale natürlich immer noch leer waren, stiegen die Preise ins Unermessliche: Hyper-Inflation.“
    Geld in Umlauf bringen passiert normalerweise durch Kredite. Damals wurde es aber tatsächlich aufgrund des passiven Streiks des gesamten! Rhein und Ruhrlandes direkt gedruckt und als Unterstützung- Streiklohn- an die Arbeiter ausgegeben.

  40. ki11erbee schreibt:

    @bienenmann

    Danke dafür!

    Und hier sieht man den entscheidenden Unterschied:

    Hitler druckte Geld und gab es dem Volk gegen Arbeit/Produktivität. Folge: allgemeiner Wohlstand, weil das Volk dann die von ihm selbst erzeugten Waren kaufen konnte.

    1922/1923: zusätzliches Geld kam in Umlauf, während die Produktion am Boden lag. Folge: Inflation

    Inflation entsteht also nicht dadurch, daß der Staat Geld druckt, sondern daß dem erschaffenen Geld keine konsumierbaren Waren gegenüberstehen!

    Und hier in der BRD haben wir den Fall, daß die Produktivität völlig ausreichen ist, um uns allen ein Leben in Wohlstand zu ermöglichen, aber die Geldmenge kontinuierlich gesenkt wird. Folge: immer mehr Armut bei vollen Regalen.

    Hier erkennt man den Zweck von Geld: künstlich Armut erschaffen, wo eigentlich genug produziert wird.

    Denn ein reiches Volk lässt sich nicht bedrohen/erpressen.

  41. catchet schreibt:

    „Wir wollen nicht lügen und wollen nicht schwindeln. Ich habe deshalb es
    abgelehnt, jemals vor dieses Volk hinzutreten und billige Versprechungen
    zu geben. Ich will Ihnen nicht versprechen, daß diese Wiederauferstehung
    unseres Volkes von selbst kommt. Wir wollen arbeiten, aber das Volk
    selbst, es muß mithelfen. Es soll nie glauben, daß ihm plötzlich
    Freiheit, Glück und Leben vom Himmel geschenkt wird. Alles wurzelt nur
    im eigenen Willen, in der eigenen Arbeit. Glaube niemals an fremde
    Hilfe, niemals an Hilfe, die außerhalb unserer eigenen Nation, unseres
    eigenen Volkes liegt. In uns selbst allein liegt die Zukunft des
    deutschen Volkes. Wenn wir selbst dieses deutsche Volk emporführen zu
    eigener Arbeit, zu eigenem Fleiß, eigener Entschlossenheit, eigenem
    Trotz, eigener Beharrlichkeit, dann werden wir wieder emporsteigen –
    genau wie die Väter einst auch Deutschland nicht geschenkt erhielten,
    sondern selbst sich schaffen mußten.“

  42. Wolfgang schreibt:

    Hallo Killerbee,

    ich finde Deine Artikel sehr gut, teilweise sogar ausgezeichnet. Sie sind klar und deutlich.
    Bei Deinem Text „Der Grexit“ verfällst Du an einer Stelle leider wieder in das alte Schema.
    Du sprichst fast am Ende vom „Würgegriff der Kapitalisten“. Die ganze Zeit geht es darum, dass das Geld zu den Banken fließt (siehe Varoufakis) und nun kommen aus dem „Nebel heraus“ wieder die Kapitalisten.
    Gerald Celente sagte einmal, wir haben keinen Kapitalismus, sondern Bankismus.
    Viele wollen einfach nicht begreifen, dass Bankisten (Bankiers) zu einer anderen Spezies (Klasse) gehören, als die Kapitalisten.
    Kapitalismus hat immer etwas mit Produktion zu tun (siehe „Kapital“ von Marx). Beim Grexit geht es nicht um Produktion, sondern das ganze Prozedere hat nur mit dem Hin- und Herschieben von Geld (in die Taschen der Banken) zu tun. Den Banken geht es um reine Geldverwertung, den Kapitalisten um Mehrwertaneignung aus Produktion (Maximalprofit immer unter der Maßgabe der Produktion, Ausbeutung).
    Übrigens, die Bankisten sind im 12./13. Jhd. entstanden, die Kapitalisten im 17./18. Jhd. Beide Spezies sind zu unterschiedlichen Zeiten entstanden und haben eine unterschiedliche Ausrichtung.

  43. ki11erbee schreibt:

    @Wolfgang

    Eine Frage der Definition. Für mich sind Kapitalisten solche, die leistungsloses Einkommen dadurch erzielen, daß sie Kapital haben.

    Praktisch die Analogie zum Feudalherren, der leistungsloses Einkommen dadurch erzielte, daß er Grundbesitz hatte.

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