Das politische „Links-Rechts“-Schema

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rechts links

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Es heißt, daß diese Einteilung „überholt“ sei oder prinzipiell der Spaltung dienen würde, aber das ist falsch.

Ich halte das „rechts-links“-Schema für ausgesprochen adäquat und eindeutig, wenn man es richtig, das heißt konsequent logisch anwendet.

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Zuerst einmal handelt es sich bei links und rechts um zwei entgegengesetzte Positionen.

Weiterhin ist klar, daß es auch Themen gibt, die sich nicht in dieses Schema einordnen lassen, z.B. Atomkraft, Todesstrafe oder ähnliches.

Und uns muss klar sein, daß gerade heutzutage, wo „rechts“ als Synonym für „verboten“ geführt wird, durchaus auch linke Einstellungen auf einmal als „rechts“ umettiketiert werden, wenn man sie dem Volk verbieten will.

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Doch beginnen wir damit, wie man „rechts“ und „links“ am besten und verständlichsten definiert.

Es bietet sich an, hierbei die konträren Positionen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu verwenden.

Intuitiv wird „links“ mit den Positionen der Arbeiterschaft in Verbindung gebracht („SPD“ als „linke“ Arbeiterpartei).

Umgekehrt wird „rechts“ mit den Positionen der Arbeitgeber, Fabrikbesitzer, Großaktionäre, etc. in Verbindung gebracht.

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Diese „rechts-links“-Einteilung ist absolut sinnvoll, wie ich an einem Beispiel verdeutlichen möchte:

Wenn der Arbeiter rücksichtslos seine egoistischen Interessen durchsetzen würde, dann hätte er am liebsten ein Monatsgehalt von 3000 €uro und würde überhaupt nicht arbeiten.

Wenn andererseits der Arbeitgeber seine Interessen vollständig durchsetzen würde, dann würden die Arbeiter rund um die Uhr arbeiten und er würde ihnen gar nichts zahlen.

Man erkennt, daß die Interessen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer exakt gegenteilig verlaufen.

Und ebenso erkennt man, daß beide Extreme nicht funktionieren!

Denn wenn die Arbeiter einfach so Geld bekommen, aber nichts herstellen, dann hat man eine Inflation:

Jeder hat haufenweise Geld, aber mit diesem kann man sich nichts kaufen, weil ja kein Arbeiter etwas herstellt.

Wenn andererseits die Arbeiter rund um die Uhr arbeiten, aber kein Geld für ihre Arbeit bekommen, wer soll die hergestellten Waren dann kaufen?

Die Regale sind brechend voll mit Produkten, aber kein Arbeiter kann sie sich leisten.

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Milchprodukte

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Offensichtlich führen beide Extreme zum Staatskollaps und daher wird ein guter Staat sich bemühen, die Interessen von Arbeitern und Arbeitgebern zum Ausgleich zu bringen.

Auch kann man anhand meines einfachen Beispiels herleiten, wer im Moment die Macht in Deutschland ausübt.

Wie ist denn die Situation?

Hat jeder von uns Unmengen Geld auf dem Konto, während die Regale des Supermarktes leer sind? Dann würden die Linken regieren.

Oder hat jeder von uns zuwenig Geld, während die Regale im Supermarkt von oben bis unten voll sind? Dann würden nämlich die Rechten regieren.

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Die Antwort kennt jeder.

Deutschland wird im Moment von der faschistisch-rechtsextremistischen CDU/SPD-Clique ausgepresst.

Die einzige ansatzweise linke Partei im Bundestag, die Arbeitnehmerinteressen vertritt, ist „Die Linke“.

Die linkeste Partei, die jeder dem Namen nach kennt, ist die NPD.

Die Parteien AfD, CDU, CSU, SPD und vor allem die Grünen sind selbstverständlich faschistische, rechtsextreme Parteien, weil sie ausschließlich die Bedürfnisse der Bonzen bedienen.

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Özdemir McCain  2013 MSC Munich

(Wer glaubt, die imperialistischen NATO-Angriffskriegs-Versteher von den Grünen seien „Linke“, die die Interessen der Arbeiter vertreten, hat nen Hammer im Schuh!)

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Mit dieser Herangehensweise, daß man die Arbeiterklasse und ihre Interessen als LINKS definiert,

während die Interessen der Arbeitgeberseite als RECHTS definiert werden, lässt sich sehr leicht herausfinden, wo bestimmte Forderungen einzuordnen sind.

Was will denn der Arbeiter?

Der Arbeiter will ein ordentliches Gehalt.

Der Arbeiter will eine Arbeitslosen- und Krankenversicherung.

Der Arbeiter will eine Rente.

Der Arbeiter will ein lebenswertes Land, weil er weiß, daß er sein ganzes Leben in diesem Land verbringen wird.

Der Arbeiter will Volksentscheide.

Der Arbeiter will Sicherheit.

Der Arbeiter will eine gewohnte Umgebung.

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Betrachten wir nun den Arbeitgeber.

Er will das Gehalt des Arbeiters so niedrig wie möglich halten.

Er will die Arbeitslosen- und Krankenversicherung zerstören, um den Arbeiter erpressen zu können.

Er will, daß der Arbeiter keine Rente bekommt.

Den Arbeitgeber interessieren Länder nicht, sondern ihm geht es um Profit.

Wenn also Deutschland kaputtgeht, ist ihm das egal, weil er sein Häuschen in der Schweiz hat.

Der Arbeitgeber will diktatorische Strukturen, weil er nur so seine Minderheiteninteressen der Mehrheit aufzwingen kann.

Der Arbeitgeber will nach Möglichkeit ein verängstigtes Volk, weil er dieses besser überwachen und steuern kann.

Der Arbeitgeber will möglichst viel Chaos.

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Auch im Bezug auf Krieg und Frieden lassen sich die Positionen ganz eindeutig in das Schema einordnen.

Der normale Fabrikarbeiter mit 8 Stunden Tag hat mit Sicherheit keine Lust, gegen irgendein anderes Volk Krieg zu führen.

Warum sollte er?

Was genau hat er denn davon, wenn Deutschland meinetwegen Frankreich den Krieg erklärt?

Bekommt er davon mehr Gehalt? Hat er davon mehr Freizeit?

Nein, der Arbeiter kann in Kriegen maximal mit gesunden Knochen nach Hause zurückkehren und bekommt vom Staat ein Stück Blech geschenkt.

Kein Arbeiter hat in irgendeinem Krieg jemals irgendwas gewonnen.

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Die Rechten, die Bonzen hingegen, die arbeiten nicht.

Sie sitzen in ihren Büros, auf der Suche nach neuen Absatzmärkten, nach billigeren Arbeitskräften, nach Rohstoffquellen.

Keiner der Bonzen wird jemals in der ersten Reihe eines Krieges stehen und darum haben sie auch keine Probleme, den Krieg als Mittel zu akzeptieren.

Eigentlich kann man sagen, daß es die Gier gepaart mit der Langeweile der Bonzen ist, die seit Jahrhunderten dafür sorgt, daß die Völker nicht in Frieden miteinander leben können.

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Fazit:

Die Linken führen keine Angriffskriege, sondern wollen einfach in Ruhe gelassen werden.

Die Linken sind demokratisch eingestellt.

Die Linken wollen Stabilität, Sicherheit und haben sehr moderate Forderungen.

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Die Rechten sehen Krieg als legitimes Mittel an, um ihre Gier nach Macht/Geld zu befriedigen.

Die Rechten errichten grundsätzlich hierarchische, undemokratische Strukturen.

Die Rechten wollen Chaos, Kriminalität, Überwachung und ihre Gier ist maßlos.

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Wenn man sich diese Gegenüberstellung anschaut, könnte man auf die Idee kommen, daß alles Gute auf Seite der Linken ist, während die Rechten alles Schlechte auf ihrer Seite haben.

Nun, wir wollen nicht verheimlichen, daß die Intelligenz/Erfindungsreichtum mehr auf Seiten der Rechten zu finden ist; sie sind einfach experimentierfreudiger.

Andererseits neigen Linke zum Patriotismus/Rassismus, während der Rechte international eingestellt ist: Der Arbeiter möchte am liebsten unter seinesgleichen sein, während es dem Fabrikchef völlig egal ist, ob die Arbeiter gelb, braun, grün oder kariert sind, solange sie ihre zugedachte Rolle als Arbeitskraft/Konsument erfüllen.

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Wenn man sich also bei allen Forderungen fragt, ob sie die Interessen der Arbeiter oder der Arbeitgeber bedienen, bekommt alles eine sehr klare Struktur und es gesellt sich Gleiches zu Gleichem:

Die CDU/CSU ist selbstverständlich eine rechte Partei.

Auch die AfD ist eine rechtsextreme Partei.

Ebenso die SPD.

Die Grünen ebenfalls.

Die antideutschen Faschisten (scherzhaft „Antifa“) sind natürlich eine rechtsextreme Gruppierung: absolut antidemokratisch und antinational; also gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

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deutschland-verrecke1

 

(Die Dummköpfe tragen das Dogma der Imperialisten vor sich her und merken es nicht einmal)

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Bei PEGIDA andererseits handelt es sich um eine sozialdemokratische Bewegung, die man links der Mitte ansiedeln kann.

Die NPD ist eine Partei, die ein Tick weiter links als PEGIDA steht.

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So ergibt zwanglos alles einen Sinn.

Würde man denken, daß die Antifa „Linksextreme“ sind und die CDU „rechts“ steht, so ist unerklärlich, warum ein CDU-Innenminister die Antifa gewähren lässt, während er so rigoros gegen die NPD vorgeht.

Mit der korrekten Einteilung jedoch wird offensichtlich, daß die Antifa in Wirklichkeit eine rechtsextreme Gruppierung ist, die die Interessen der ebenfalls rechtsextremen CDU mit Gewalt durchsetzt, während die linksradikale NPD der gemeinsame Feind von CDU/SPD/AfD/Grünen und Antifa ist.

Auch die gesellschaftlichen Gruppierungen fügen sich stimmig ins Ganze:

Wer läuft denn bei PEGIDA mit?

Etwa Lehrer? Beamte? Studenten? Schüler? Die Großaktionäre von Thyssen und Siemens?

Nein, natürlich sind dort die Arbeiterschaft und die Rentner vertreten!

Und wen findet man auf Seiten der antideutschen Faschisten und ihrer Sympathisanten?

Die Bürgerlichen, die Lehrer, die Pensionäre, die Schüler, die Studenten.

Die nichts für die Gesellschaft tun, sondern ausschließlich von ihr mit Transferleistungen (Bafög, Diäten, Kindergeld) durchgeschleppt wurden und werden.

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Ich weiß, daß mein „rechts-links“-Schema, welches nach Arbeitnehmern und Arbeitgebern unterscheidet, auf den ersten Blick ungewohnt ist.

Aber es ist logisch bedeutend stimmiger und liefert korrekte Voraussagen, welche Gruppen am wahrscheinlichsten miteinander koalieren, bzw. sich tolerieren.

Einen Beweis dafür, daß Nationalismus natürlich eine linke Eigenschaft ist, während die Zerstörung der Nationen und der Imperialismus eine rechte Agenda darstellt, liefert dieses schöne Lied der Jungpioniere:

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WIR LIEBEN DIE HEIMAT, WEIL SIE UNSEREM VOLKE GEHÖRT

Man erkennt deutlich, daß im vereinigten Deutschland klassisch linke Einstellungen wie Heimatsliebe und Volkssouveränität (Unsere Heimat gehört UNS und niemandem sonst!) einfach als „rechtsextrem“ umdefiniert wurden, um den kapitalistischen Heuschrecken den Weg zu ebnen.

All das Gesabbel von „Dresden gehört allen“ oder „Unser Land soll allen gehören“ ist doch nichts weiter als ein Code dafür, daß unser Land vom Finanzkapital ausgeplündert werden darf.

Gewöhnt euch also daran: wer für Frieden ist und „Deutschland den Deutschen“ fordert, der steht in der Tradition eines Thälmann, einer Rosa Luxemburg und ist ein LINKER!

Wer hingegen eine Siedlungspolitik fordert, die das deutsche Volk ethnisch zerstört, ist ein Rechtsradikaler!

Und jetzt versteht ihr auch ganz zwanglos, warum im kapitalistischen, rechten Westdeutschland die Ausländerquote so hoch ist, während im linken, sozialistischen Ostdeutschland die Ausländerquote so niedrig ist.

Lasst euch bloß nicht verarschen, von wegen die jetzige BRD oder EU sei „sozialistisch“.

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Wenn die jetzige BRD sozialistisch wäre, dann wären die Straßen sicher, dann gäbe es keine „Intensivtäter“, dann hätten wir Frieden mit Russland und kein einziger Deutscher hätte Hunger oder wäre obdachlos.

Von der Ansiedlung von Flüchtlingen ganz zu schweigen!

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LG, killerbee

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50 Antworten zu Das politische „Links-Rechts“-Schema

  1. tommmm schreibt:

    Mensch, Killer……das war ja mal Klasse

  2. annonym schreibt:

    Es ergibt vollkommen Sinn, Nationalsozialisten als links zu bezeichnen, wie können denn Sozialisten mal links und dann mal rechts sein?

    Das muss wohl auch einer der perfiden Neusprech-Verdrehungen gewesen sein. Super Artikel killerbee.

  3. ki11erbee schreibt:

    @annonym

    Man muss eigentlich nur den Namen der NSDAP ausschreiben und alles wird klar:

    National
    Sozialistische
    Deutsche
    Arbeiter
    Partei

    Wenn die Nazis Rechte wären, dann müssten die Linken ja deren Gegenteil sein:

    Internationale
    Kapitalistische
    Bonzen
    Partei

    Und dann wird es überdeutlich, daß es einfach Schwachsinn ist! Der nationale, sozialistische Arbeiter ein Rechter und der internationale, kapitalistische Bonze ein Linker?

    Auch Hitler und Goebbels selber haben sich ganz klar als Linke gesehen. Über Hitler wurde berichtet, daß er nicht gegessen hat, wenn nicht auch jeder andere etwas auf dem Teller hatte.
    Kann sich jemand vorstellen, daß Merkel ebenfalls sozial ist?

    Es gibt auch viele Bilder von Hitler, wo er verwundete Soldaten im Lazarett besuchte.
    Merkel regiert fast genauso lange wie Hitler.
    Wie viele Bilder von ihr gibt es, wo sie einen Deutschen im Krankenhaus besucht?
    Wie viele Berichte gibt es, daß Merkel auch nur einem einzigen Deutschen in Not auch nur einen Cent gegeben hätte?

    Die einzigen, denen Merkel das Geld zuschachert, sind die Millionäre und Milliardäre.

    Merkel = Rechts
    Hitler = Links

  4. catchet schreibt:

    @Ki11erbee

    Und als 1. Maßnahme hat Hitler den Leuten Arbeit und Brot gegeben.
    Wäre er Bonze gewesen, dann hätte er die Agenda 1950 für die Arbeiter und Steuererleichterung für die Bonzen durchgesetzt.

  5. LEUCHTTURM schreibt:

    Schaut euch das an ! Der Baring sagt das die Nazis eine Linke Arbeiter Partei wahren und der Prantl haut drauf .

  6. Knurx schreibt:

    Super Artikel! Zwei Anmerkungen:

    „Nun, wir wollen nicht verheimlichen, daß die Intelligenz/Erfindungsreichtum mehr auf Seiten der Rechten zu finden ist; sie sind einfach experimentierfreudiger.“

    Das mag wohl daran liegen, dass sie – da sie nicht arbeiten müssen – viel mehr Zeit haben. Wer täglich 8 Stunden arbeiten muss, darüber hinaus noch für seine Familie da sein will, hat einfach weniger Zeit für Erfindungsreichtum und Experimentierfreude.

    „Wer läuft denn bei PEGIDA mit?

    Etwa Lehrer? Beamte? Studenten? Schüler? Die Großaktionäre von Thyssen und Siemens?

    Nein, natürlich sind dort die Arbeiterschaft und die Rentner vertreten!“

    All diejenigen (Menschen- bzw. Berufsgruppen), die nicht bei PEGIDA mitlaufen, haben nicht die geringste Ahnung, wie es den Arbeitern, Rentnern UND Arbeitslosen geht. Gerade die jungen Menschen, die gegen PEGIDA demonstrieren, kommen wohl meistens eher aus gut betuchten Elternhäusern, die es noch niemals erlebt haben, wenn das Geld vor dem Monat zu Ende war. Ich glaube einem guten Teil der gehobenen Mittelschicht sogar ihre „soziale Einstellung“ gegenüber Asylanten/Emigranten, denn SIE haben ja tatsächlich mehr, als man braucht – da ist die Vorstellung, „man“ müsse doch teilen, durchaus nachvollziehbar.

    Ich bin davon überzeugt, dass ein Großteil der PEGIDA-Anhänger aber nicht zur Arbeiter- und Rentnerschaft gehört, sondern tatsächlich arbeitslos ist. Und mit der Arbeitslosen-markt-politik (Hartz IV/Billiglöhne/Leiharbeit etc.) hat sich die faschistische Regierung letztlich ins Knie geschossen. Denn unter den Hartz-IV-Empfängern, die ja mangels Arbeit viel Zeit haben, finden sich viele aufgeweckte, kritische Menschen, die auch gut informiert sind. Wer nämlich aus dem Hamsterrad (das von innen betrachtet mit der Karriereleiter verwechselt werden kann) heraus geflogen ist… bei dem funktioniert die Strategie der Angstmache vor Arbeitslosigkeit nicht mehr – er ist ja schon dort angekommen. Und ganz „unten“ angekommen kann man endlich mal anhalten, sich umgucken und allmählich verstehen, was in diesem Staat alles schief läuft. Je mehr Menschen arbeitslos werden, umso mehr werden letztlich auch gegen diese Regierung auf die Straße gehen. Offizielle 3 Mio Arbeitslose bei 400 T gemeldeten freien Stellen – so eine einfache Rechnung versteht jeder. Dann braucht man sich nur noch zu fragen, warum unsere Regierung, wenn wir schon so viel Elend im Land haben, noch mehr Menschen reinholt… Die Siedlungspolitik wird der Regierung letztlich zum Eigentor gereichen!

  7. frundsberg schreibt:

    Die Nazis waren nicht nur sozial und national, sondern völkisch.
    Die Forderungen auf der PEGIDA in DD sind einfach, aber für Merkel und Co. eine Zumutung:

    -Zukunft und Sicherheit für die eigenen Kinder (geht gar nicht nach CDU/CSU, da ihre Siedlungspolitik keine sicheren Räume schafft und übrig läßt)
    -Arbeit und Bewahrung der eigenen Kultur (Bewertung, siehe oben).

    Das sind basale Forderungen die eigentlich den ganzen Irrsinn der multikulturellen Gesellschaft aufzeigen. Die einen wollen einen Garant auf Leben und Bewahrung von Kultur und Heimat, die anderen genau die Zerstörung all dessen. Die Regierung und die ganzen Parteienbonzen, Gewerkschaftsfunktionäre und Kirchenführer wollen genau das Gegenteil von dem, was das Volk für sich und seine Kinder in Anspruch nimmt. Wie will man denn diesen Bogen überspannen und auf welcher Grundlage sollen denn dann Volk und Regierung miteinander überhaupt reden?
    Die einen sind auf Ausrottung aus, die anderen wollen weiterleben, wie es die Väter seit Jahrhunderten konnten. Es ist praktisch zwischen beiden, Staat/Regierung und Volk, gar kein Kompromiß möglich

    Geistig ist die Regierung und das System dem Volke, das nur spürt, daß etwas nicht stimmt, um Jahrzehnte voraus. So mancher wird sich noch die Augen reiben, wenn er sein Dogma schwergeprüft sieht, mit welcher Boshaftigkeit und Tücke dieses System agieren kann.

    Fassen wir zusammen: „WIR LIEBEN DIE HEIMAT, WEIL SIE UNSEREM VOLKE GEHÖRT: so etwas wird heute politisch verfolgt! Ich wiederhole es noch einmal, so etwas wird heute von der Regierung strafrechtlich verfolgt!!!!

    Einfach irre.

  8. Kozák schreibt:

    Unfassbar, dem Prantl springt die Borniertheit förmlich aus dem Gesicht…

  9. frundsberg schreibt:

    kb, ich habe mir das Pionierlied angehört. Die Intention und Thematik findest du mehr oder weniger eins zu eins auch bei den Pimpfen der HJ.

    Jugend marschiert, bei Sonnenschein und Regen.
    Also die ‚Allegorie‘, Jugend (Sinnbild für Leben eines Volkes) und seine Heimat (Natur), die er prägt und die wiederum ihn prägt.

  10. heinny schreibt:

    Ja, hätte früher nie gedacht, daß ich mal Sympathie für Thälmann entwickeln würde, der einmal sagte:

    „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation“ (1944; zit. bei de.metapedia.org/wiki/Thaelmann).

    Wahrscheinlich würde Thälmann heute von der faschistischen „Anti“-fa, deren Auftraggeber die Menschheit unterschiedslos dem „Kommerz“ unterwerfen wollen, auf offener Straße als „Rrrassist“ und „Nahtzie“ verprügelt!

  11. Onkel Peter schreibt:

    (Die Dummköpfe tragen das Dogma der Imperialisten vor sich her und merken es nicht einmal)

    Ja, das ist ein erstaunliches Phänomen.

  12. Jim schreibt:

    Interessant.
    Ich denke aber du hast den wichtigsten Punkt übersehen, den Zusammenhang mit der Sprache. Denn nach der ist rechts gut.
    Der rechte Weg. Er hat recht. Jemand bekommt Recht gesprochen.
    Hingegen ist link hinterhältig etc.

    *gelöscht, sachlich falsch*

    Seit wann ist es Sozialismus, wenn Volkseigentum privatisiert wird und ausschließlich die Interessen der Kapitalisten berücksichtigt werden? Wer behauptet, die CDU sei eine linke Partei, würde also die Interessen der Arbeiterschaft vertreten, ist geisteskrank.

  13. Vaterland schreibt:

    Wie links ist die SPD ? Überhaupt nicht links,hier der Beweis:
    http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/12/18/ueber-die-filzlaus-wolfgang-clement/

  14. smnt schreibt:

    ZU Artikel 3, dort wird zum „Ukraine Support Act“ verlinkt,
    https://www.congress.gov/bill/113th-congress/house-bill/4278
    das braucht , Hammer alleine ihre Propagandaplanung,
    aber das Teil ist ja ein Entwurf vom März, darus wurde folgendes Gesetz,
    https://www.congress.gov/bill/113th-congress/senate-bill/2183/text
    oder
    A bill entitled „United States International Programming to Ukraine and Neighboring Regions“
    Hallo, so heißt das Gesetz !

  15. frundsberg schreibt:

    Gemäß der BRD-Logik ist der Slogan „Wir sind das Volk“ rechts-extrem und rassistisch. Da kommt dann der Dia-bolismus voll durch. Die Massen, die sich verachtet wähnen und ihr demokratisches Recht nun in Anspruch nehmen, werden von den Oberen verächtlich gemacht und mit verbalem #Müll‘ beschmissen.

  16. Katze Ludmilla schreibt:

    Links ist da, wo der Daumen rechts ist.

    Leider stecken unsere Finger in Fäustlingen, und längst schon wissen wir nicht mehr, was wir eigentlich zu tun und zu denken haben. Wir plappern alles nach, auch wenn´s der größte Unsinn ist.
    Diese Sichtweise von killerbee ist hochinteressant. So hab ich das noch nicht gesehen. Danke dafür!
    Jedoch – wie „Jim“ sagt, etwas stimmt mit unserer Sprache nicht mehr. Die Begriffe von „Links“, wie von KB so gut aufgedröselt, müßten also „Rechts“ bedeuten. (Manche sagen sogar, dieser Planet sei rund, kommt etwa von daher die Verwirrung?)
    Also Rechts = „rechtens“ wie Ethik, Moral, Würde, Ehre etc.
    So wie „Rechtschaffenheit“ gibt es viele Begriffe in unserer Sprache, die mitrecht „Rechts“ als poditiv definieren und einen klaren Geist umschreiben.
    Die von KB als „rechts“ beschriebenen Gemüter haben gewiss nicht die Gerechtigkeit auf Erden erfunden.
    Also, Fäustlinge ausziehen, das Herz befragen, und wir erhalten die Antwort, was rechts, links, oben oder unten ist. ( Für meinen Bruder in Australien wirbelt das Wasser rechts rum im Abfluss im Wasserbecken – ach ja).
    Ich denke mir täglich ein neues (positives) Wort aus. Wer weiß, wofür ich es mal gebrauchen kann.
    Liebe Grüße –
    und haltet Euch aufrecht!

    Katze Ludmilla

  17. smnt schreibt:

    Also nochmal zu dem oben von Leuchtturm geposteten Video,
    das ich mir nicht in voller Länge geben konnte wegen der hauptsächlich schlechten Schauspieler.
    In der Tat reichen die ersten 30 Sekunden, Frage,
    keine Antwort, aber ein komischer Blick,
    und dann würgt auch schon die Senderdrohne ab.
    Aussage,
    „Rechts und Links,
    die Etiketten spielen ja eigentlich keine Rolle,“
    es geht um die Gefahr-Blabla

  18. Asuncion45 schreibt:

    die Darstellungen zu links / rechts von Killerbi ist sehr gut. Man sollte sie nun noch ausgestalten und vielleicht die Kurzprogramme der (Block)Parteien nehmen und deren Forderungen nach links und rechts einordnen. Dem könnte man auch das 20-Punkte-Programm der NSDAP oder deren Politikwirklichkeit (KDF, NSV, Familiengründungsdarlehen usw.) gegenüberstellen. Danach ist jedermann klar, wer links und wer rechts war und ist.
    Was mich an der derzeit laufenden Diskussion in den Mainstreammedien allerdings nachdenklich stimmt, ist die schroffe Reaktion und die völlig irrelevante Nazikeule, vor allem aber auch die Schelte der Chefpropagandistin in Berlin. Das sind keine Zufälle. Das ist bewusste Provokation. Die Leute sollen auf die Strasse aber am liebsten gegeneinander. Also sollte man die linken Chaoten, die ja in Wahrheit die rechten Positionen vertreten, auffordern, statt zu einer Gegendemonstration zu gehen und Konfrontation zu praktizieren, auf die PEGIDA zu kommen und ihre angeblich wichtigsten Themen: Erhaltung des Friedens in Europa und der Welt, kein Krieg von deutschem Boden, kein TTIP, kein Fracking etc. dort einbringen. Vor dem Bundespräsidialamt wurde z.B. durch Herrn Drewermann genau diese richtigen Positionen vertreten. Nur vereint sind wir stark und die Absicht der Elite durch das Prinzip „teile und herrsche“ an der Macht zu bleiben, wird scheitern.

  19. NoNWO schreibt:

    Nun hast Du Dich als ehemaliger Jung- und/oder Thälmannpionier entlarvt, lieber KB 🙂
    Ich habe aber als mit Rotlicht bestrahltes und somit gebranntes Kind ein Problem damit, in die Ecke der Volksverräter Liebknecht und Luxemburg sowie dem Anitfa-Schläger Thälmann gestellt zu werden. Auch weil wir sie damals alle lobpreisen und ehren mußten und ich mich mit der Geschichte dank Internet intensivst befassen und – für mich – revidieren konnte.
    Aber: Meine anerzogene Weltanschauung von links und rechts stimmt jetzt wieder, danke Dir.

  20. ki11erbee schreibt:

    @NoNWO

    Ich habe mich nicht allzu ausgiebig mit dem Lebenslauf der beiden befasst, sondern wollte lediglich darstellen, daß

    Stolz auf die eigene Nation
    Selbstbestimmungsrecht der Völker
    Erhaltung der Heimat

    klassische LINKE Forderungen sind, wohingegen es dem global agierenden Kapitalisten egal ist, wieviele Länder/Völker er zugrunde richtet, solange es für ihn mit mehr Profit verbunden ist und er selber nicht betroffen ist.

    Sozialist = National
    Kapitalist = International

    IMMER.

  21. NoNWO schreibt:

    Damit, und nur damit, bin ich einverstanden. Den Stolz auf die eigene Nation und den Wunsch auf Erhaltung der Heimat und Selbstbestimmung habe ich mir erhalten und ebenso meine Verachtung gegenüber allem, was von den USA zu uns rüberkommt.

    Mit sozialistischem Gruß 🙂

  22. ki11erbee schreibt:

    @Detlef Nolde

    Das ist die Richtlinie auf meinem blog. Was ich für eine Lüge oder eine falsche Tatsachenbehauptung halte, lösche ich.

    Ebenso Meinungen, die zu völlig unproduktiven Diskussionen führen könnten („Merkel ist eine Außerirdische“ oder ähliches).

    Wenn dir das nicht passt, ist es am besten, wenn du deine Kommentare zu meinen Artikeln auf deinem eigenen blog veröffentlichst.

    Ich selber habe meinen blog auch nur deshalb begonnen, weil PI meine Kommentare nicht mehr freigeschaltet hat.

  23. ki11erbee schreibt:

    @Detlef Nolde

    PI zensiert unbequeme Wahrheiten, ich zensiere Lügen.

    Die Sachen, die du schreibst, sind nachweislich falsch.
    Die NSDAP ist eine linke, sozialistische Partei gewesen.
    Die NDP ist eine sozialdemokratische Partei.

    Sozialdemokratisch ist kein Synonym für „sozial-bürgerlich“, weil gerade das Bürgertum eben strikt anti-demokratisch ist.

    Wer schon bei so einfachen Begrifflichkeiten immer daneben greift, mit dem ist keine Diskussion möglich, weil jeder immer etwas anderes versteht.
    Genau aus diesem Grunde lösche ich falsche Definitionen.

    Und komm mir jetzt nicht mit: „Es gibt keine falschen Definitionen“

    Klar kannst du jetzt auch definieren, daß man einen Goldfisch ab heute „Stuhl“ nennt und wenn du genügend Leute findest, die es genauso machen, ist deine Definition irgendwann richtig.
    Aber auf solche Spielereien habe ich keine Lust, sie kosten nur Zeit und dienen der persönlichen Rechthaberei.

  24. Ron schreibt:

    Gute Erklärung! Was mir überhaupt nicht gefällt ist die Einordnung der AfD/Petry! Ich sehe bei der kaum Gemeinsamkeiten mit CDU, SPD, Linken oder Antifa, allerdings sehr viele Gemeinsamkeiten mit NPD und Pegida! Also mal bitte überdenken! Irgendwas paßt da nicht!

  25. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Die AfD ist eine liberale Partei und liberal heißt heutzutage wirtschaftsliberal.

    Wirtschaftsliberal wiederum heißt, daß sie alles befürworten, was die Bonzen fordern und dazu gehört auch die Ansiedlung neuer Konsumenten.

    Die AfD wird niemals Politik für das deutsche Volk machen, weil sie ausschließlich aus Bonzen besteht.

    Die AfD ist eine rechtsextreme, antidemokratische Partei.

    Was AfD-Politiker SAGEN, interessiert mich nicht, weil ich davon ausgehe, daß sie mich anlügen.

    Mir ist völlig schleierhaft, warum Deutsche immer noch Politikern glauben.

    Ich glaube Taten, keinen Worten.

  26. frundsberg schreibt:

    @Ron, Petry sieht sympathisch aus, hat vier Kinder und war selbstständig. Ein perfektes Aushängeschild. Warum erzählt sie dann auf öffentlichen Veranstaltungen, die Bundesregierung habe die Kontrolle verloren??? Merkel, Gauck, Gabriel und „Sachsensumpf-de-Maiziere“ haben in den letzten Jahren keine Gelegenheit ausgelassen überall rumzuerzählen, „wir haben Platz, kommt alle. Die Deutschen kriegen keine Kinder mehr“.
    Merkel hat 2011 „Vision Zukunft“ in einer öffentlichen Rede angepriesen. Dort steht, 2030 gebe es keine Deutschen mehr, da alle (durch Mischung) quasi einen Migrationshintergrund haben. Merkel und Goldman-Sachs Mann Debilius haben sich ausgedacht, daß die Kolonisation des Volkes schneller und massiver gehen muß. Vielleicht auch wegen der Demos in Sachsen und so. Zu behaupten, die volksfeindliche und antideutsche CSU/CDU-SPD Regierung verliere die Kontrolle, ist pure Desinformation und lenkt von der kriminellen Energie dieser Regierung ab.

    Die AfD hat sich nicht als die Partei des Volkes entpuppt. Kinderreiche Familien, Handwerker, Angestellte, Arbeiter, keiner von denen wird von der AfD offen gegen die rechts-faschistischen Bonzen und deren Haß („Mischpoke“, „Pack“, „Kriminelle“) in Schutz genommen. Schweigen bedeutet Zustimmung. DIe AfD ist ein Honigtopf des Systems. Der Selbsterhalt des Volkes spielt bei denen an der Spitze überhaupt gar keine Rolle. Da kann man auch Merkel „Es gibt in Fragen des Asyls keine Obergrenzen (für uns)“ – CDU wählen.
    Die AfD ist damit klassisch rechts. Da das Rechts-Links-Schema in Wahrheit ein Oben-Unten-Schema ist.

    Klassisches Beispiel: Die Wirtschaft ist dazu da, dem Volk ein Auskommen zu garantieren und damit den Bestand überhaupt sicherzustellen.Kurz, die Wirtschaft dient dem Volk. Und die Banken (des Staates) dienen der Wirtschaft, sollte dies von der Regierung als notwendig erachtet werden.
    Dieses Modell ist das „linke“ Modell, wie es im NS praktiziert wurde. Was nicht heißt, daß Krupp, Mannesman, Siemens und Co. keine Aufsichtsräte besaßen und diese nicht sehr viel Geld verdienten.

    In der BRD ist das anders. Hier wird das Volk als Dienstkollektiv der Wirtschaft betrachtet, ergo kommt der Erhalt unseres Volkes überhaupt keinen WERT zu. Das Volk dient der Wirtschaft. Und die Wirtschaft dienen den Banken, die wiederum in privater Familienhand sind. Da die Banken die Treiber der „Globalisierung“ sind können sie Staaten wie Venezuela oder den Iran „nicht akzeptieren. Diese Staaten haben/hatten eigen Staatsbanken, heißt, wenn die Regierung einen Kredit wegen Wohnungsbau aufnahm, dann war anschließend die ganze Nation Venezuela nicht bei Person XY-Rothschild (Weltbank, IWF) in Schuld, ergo kann diese Bank über Zinseszins nicht Kraftwerke oder Schienentrassen übereignet bekommen. Kurz, die Globalisierung in diesen Staaten kann nicht greifen, Staat und Volk behalten ihr Volksvermögen.

    Und genau das war das Kapitalverbrechen der NAZIS. Die Reichsbank wurde 1933 wieder der Regierung/Staat unterstellt. Ich durfte auf dem Gymnasium noch die Lüge lernen, die Nazis hätten das Reich 1939 durch die massive Aufrüstung so verschuldet, daß es 1939 Polen angreifen mußte, um es auszuplündern und seine Schulden zu begleichen.

    Das ist natürlich ausgemachter Unsinn. Aber es macht begreiflich, warum Roosevelt 1938 das Angebot machte, die Wirtschaft des Reiches wieder auf den Goldstandard „zurückzueichen“, eine riesige Anleihe zu geben und wieder in den Handel einzugliedern (Embargo aufzuheben). Natürlich wollte die NS-Führung nicht wieder zurück an die Kette. Das Nebenangebot der Abrüstung und des Verbots der Luftkriegsführung gegen zivile Städte wolle die Reichsregierung aber annehmen. Das war aber bei Ablehnung in wirtschaftlichen Fragen für die „Alliierten“ nicht mehr von Interesse.

    1939/40 gab es ähnliche Verhandlungen (während des phony-war):
    Erhard Fliesberg: Fliesberg, Erhard (1950) (på ger). Wovon lebt der Mensch?: Betrachtungen über verfehlte und richtige Wirtschafts- und Währungspolitik …. Stockholm: Nami. Libris 1397378

    Man könnte durchaus sagen, daß der WKII ein Währungskrieg war. Zwischen der Reichsmark und dem US-Dollar. Der Nationalsozialismus störte mit seinem eigenen Handelsblock, bestehend aus südeuropäischen-und südamerikanischen Staaten, den Aufbau einer „freien, liberalen“ Wirtschaftsordung unter der Dominanz des US-Dollars. Während der US-Anteil an der Weltwirtschaftsproduktion 1938 im Jahre der Münchener Krise niedriger als in irgendeiner Zeit seit 1910 war, stieg der deutsche Anteil um 40 Prozent. Deutschland konnte vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sein Volksvermögen um jährlich 40 Milliarden vermehren, während die Staatsverschuldung der USA auf erschreckende Weise zunahm. Da musste natürlich aus us-amerikanischer Sicht was geschehen.

    Damit wird klar, daß eines der entscheidendsten Kriegsziele der Alliierten, die Ausschaltung des erfolgreichen und daher für die anglo-amerikanischen Kräfte gefährlichen deutschen Wirtschaftsmodells war. Denn, in der Tat hatte bis zum Ausbruch des Krieges das von Deutschland eingeführte Verrechnungssystem die Preise für die Handelsgüter außerhalb des deutschen Verrechnungsraumes so gedrückt, daß die Umsatz und Gewinnmöglichkeiten für anglo-amerikanische Firmen, deren Länder die Fahne des ‚Freihandels‘ hoch hielten, äußerst bedroht waren.

    Die Rückkehr Deutschlands zum Goldstandard war den Alliierten dabei so wichtig, daß man nach dem deutschen Sieg über Polen 1939 bereit war, Frieden zu schließen, ohne die Räumung Polens zu verlangen, wenn das Reich zur Wiedereinführung der Goldwährung bereit gewesen wäre. Der britische Verhandlungsführer Oberleutnant J. Creagh Scott erklärte am 11. August 1947 in einer Rede in London: „Während des gesamten Telegramkrieges 1939/40 (das heißt, die Zeit zwischen dem deutschen Sieg über Polen und vor dem deutschen Angriff gegen Frankreich am 10. Mai 1940) fanden ausgedehnte Verhandlungen zwischen dem britischen und dem deutschen Auswärtigen Amt statt. Wir schlugen dabei vor, die Feindseligkeiten einzustellen, wenn Deutschland bereit ist, zur Goldwährung zurückzukehren“

    Noch einmal kurz zum Thema Sozialismus: Viele Konservative verstehen darunter irgendwelche Gleichmacherei, was Unsinn ist. Der Ansatz der Volksgemeinschaft im NS wollte, daß jeder sich nach seinen Fertigkeiten und Fähigkeiten ausbildet und einbringt. Das ging so weit das Bauernjungen, die begabt und intelligent waren und einen technischen Beruf lernen wollten (Ingenieur), aber kein Geld hatten und auf dem Hof helfen mußten, daß diese Männer staatliche Zuschüsse fürs Studium bekamen und auch der Hof monatlich eine Entschädigung für den Arbeitsausfall erhielten.
    Hintergrund: der Staat war der Auffassung, daß diese Leute später zum Nutzen aller in Positionen gelangen werden. Jeder wurde gebraucht doch sollte das Wirken des Einzelnen nicht der Gemeinschaft schaden. Mit Schieber- und Wuchertum zum Schaden vieler, wurde rigoros Schluß gemacht. Das war der sozialistische Ansatz im NS. Natürlich erhielten kinderreiche Familie unheimlich viele Vergünstigungen, wie auf das Handwerk, Bauerntum und die Arbeiterschaft als Schaffende entlastet und gefördert wurden. Man wollte keinen Ständestaat wie im Kaiserreich mehr. In der HJ mußte der Professorensohn neben dem Bauernlümmel stehen, es gab keine Bevorzugung aufgrund er Herkunft oder Stellung des Vaters.

    Daher auch der Widerstand gerade der konservativen Kreise, Großgrundbesitzer und alten Militärs. Während die einfachen Menschen die Annehmlichkeiten gerne sahen, war es den vormals Privilegierten sicherlich nicht immer das, was sie wollten.

    Nochmal zur Definition des Sozialismus, ganz wichtig, weil eigentlich niemand zuerst auf die Definition des Wortes selbst achtet. Die Definition klärt aber auf und hat seine Entsprechung im Biologischen: dem Altruismus (selbstloses, uneigennütziges Helfen).

    Das Adjektiv sozial, (frz) social und (lat) socialis, ist ein Synonym zu gesellschaftlich und im erweiterten Sinn ist sozialistisch zu übersetzen mit gemeinschaftlich, gemeinnützig, hilfsbereit, kameradschaftlich.

    National: (lat. natio „das Geborenwerden, das Geschlecht, der Stamm; von nasci „geboren werden, entstehen“), eine soziale Großgruppe, die durch die Gemeinsamkeit von Abstammung, Wohngebiet, Sprache, Religion, Welt- und Gesellschaftsvorstellungen, Rechts- und Staatsordnung, Kultur und Geschichte (gem. Vorfahren) sowie durch die Intensität der Kommunikation bestimmt wird.“

    Zusammen mit dem Wort national ergibt sich natürlich genau das, was viele NS-Größen, die im WK 1 gedient hatten, erlebten: den engen Zusammenhalt der Kameradschaft an der Front, die „Volksgemeinschaft“, die sie als Modell und Alternative zu der Weimarer Republik der Schieber und Bonzen ansahen. NS übersetzt heißt VOLKSGEMEINSCHAFT.

    Daher hat die rechts-faschistische ANTIFA völlig recht, wenn sie gegen „VOLKSGEMEINSCHAFT – Nie wieder Deutschland“ demonstriert.

    Noch etwas, wahre Nationalisten empfinden keinen Haß gegen andere Völker. Sie billigen jedem sein Lebensrecht. Sie empfinden dem Volk, dem sie angehören als eine Art erweiterte Familie, die gerade in Notzeiten (z.B. Flutkatastrophe Elbe, Bedrohung durch Regierung und Staat), zusammensteht. Es ist nur logisch, daß das BRD-Regime gerade die wenigen Köpfe dieser Denke (Mahler) einsperrt und den Rest als feige Bande von Kriminellen und Rassisten bezeichnet.

    Rechts/Links ist immer ein Oben/Unten-Schema. Damit wäre aber jede Art von Führung „rechts“. Wenn Chavez in Venezuela sich aber selbst als Teil seines Volkes begreift, er ihm dienen will, die Nation fördert, staatliche Gewinne mit den Schaffen teilt oder sie teilhaben läßt, dann ist das eine soziale, eine nationale und eine per Defintion „linke“ Politik.

    In der BRD werden die Reichen immer reicher.Während die Zahl der Armen steigt und die Not der Armen zunimmt, trotz Steuereinahmerekorde und voller Regale, wo abgelaufene Waren weggeschmissen werden, anstatt sie an die Hilfsbedürftigen zu geben. Alles Zeichen eines rechten Staates, in dem wir momentan leben.

  27. frundsberg schreibt:

    *gelöscht*

    Nein, war sie nicht 😉

  28. Ron schreibt:

    @fundsberg, ganz klasse Artikel! Deutsche (Vorkriegs-) Geschichte pur! Vieles davon war mir bereits geläufig, aber es gibt immer wieder Mosaiksteinchen und Details die bestehende Lücken schließen. Danke!!
    Der Hinweis auf Chavez deutet aber daraufhin, daß der Artikel schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat? ;-))

    @KB, zur AfD nochmal… Ich weiß noch wie KB zu Anfang über Pegida gewettert hat… Nun wohl nicht mehr so…
    Und solange Lucke der AfD vorsaß, gehe ich mit der Einschätzung auch voll mit. Nur hat sich die Partei/Petry ja eindeutig von Lucke distanziert, dafür einen harten Kampf geführt, ähnlich wie Pegida zu Anfang des Jahres, und sich nun gerade erst neu konstituiert.
    Warum sollte man das machen wenn man doch so gern die Interessen der Bonzen vertritt? Hätte man doch bei Lucke bleiben können. Und… bei aller Skepsis oder Mißtrauen… nur zu sagen ich glaube der Partei nicht was sie sagt, ich glaube nur den Taten… ist für mich kein Argument! Gibt es denn bisher Taten die dem Gesagten widersprechen?

    Wie ist das dann bei der NPD? Die tritt ja offensichtlich seit Jahren für die Nation und das Volk ein. Könnte man der dann nicht ähnliches unterstellen wie der AfD?? Oder vllt sogar noch eher… weil angeblich soll die doch komplett vom VS unterwandert und gesteuert sein. Wie ist das nun??

  29. ki11erbee schreibt:

    @ron

    Glaubst du, der Feind ist so doof, gleich zu Anfang mit seiner Agenda herauszurücken?
    Stand auf dem trojanischen Pferd ein Schild mit der Inschrift: „Achtung, hier sind griechische Krieger drinnen!“?

    Natürlich wird Petry sich von Lucke distanzieren, um gewählt zu werden und dann nach der Wahl genau das machen, was auch ein Lucke gemacht hätte.
    Das ist ja der Sinn!

    Die NPD ist bei weitem ehrlicher als die AfD, denn wenn du dir die Redebeiträge von NPD-Mitgliedern anschaust, so könnten die zu 90% auch von mir stammen.
    Daß sie nichts reißt, liegt daran, daß sie totgeschwiegen wird und nirgendwo in der Regierung sitzt.

    Aber da, wo sie in der Opposition ist, macht sie 100x mehr Alarm als die AfD.

    Der Grund, warum ich der AfD nicht traue, ist die Führungsebene.
    Alles Bonzen.

    Die haben die letzten 800 Jahre nichts für das deutsche Volk getan und jetzt soll ich glauben, daß ausgerechnet von denen eine „Revolution“ ausgeht?
    Willst du mich verarschen?

    Wenn in der AfD zu 80% Arbeiter wären und der Chef ein Bäckermeister wäre, DANN würde ich sie für authentisch handeln.

    Aber daß Bonzen auf einmal ihr Herz für das Volk entdeckt haben sollen, das ist Schmierentheater der untersten Kategorie und man muss schon ziemlich bescheuert oder verzweifelt sein, um das zu glauben.

  30. Ron schreibt:

    Annahmen und Vermutungen sind für mich keine Argumente gegen eine AfD! In erster Linie gilt für mich die Unschuldsvermutung und zwar solange bis man mich vom Gegenteil überzeugt, wie das eine CDU, SPD, Linke, Grüne oder Antifa kontinuierlich tun. Da reicht auch nicht ein Ausrutscher!
    AfD hat das bisher nicht getan! Und eine Petry würde ich auch nicht bei den Bonzen ansiedeln! Und sie dann als Rechtsextrem, also schlimmer als CDU einzuordnen, nur weil man ein trojanisches Pferd VERMUTET, entbehrt für mich jeder Grundlage, Sorry! Bei Pegida hast Du Dich auch weit aus dem Fenster gelehnt und geirrt!

    Daß NPD Rederbeiträge von Dir stammen könnten sagt ebenfalls nichts über die Glaubwürdigkeit der Partei NPD aus. Nach Deiner eben dargelegten Logik könnte das dann ebenfalls ein trojanisches Pferd sein. Und daß der VS dort kräftig mitmischt hast Du wohl selbst schon ausgeführt (Stichwort NSU).

    Ich würde mich der Losung „Pegida ist unsere Bewegung, AfD ist unsere Partei“ grundsätzlich gern anschließen.
    Auch der Losung „NPD+AfD+Pegida … Nur gemeinsam sind wir stark“

    Wie wertest Du in dem Zusammenhang den geplanten Parteiengang von Pegida? Für mich ein Wort- und Vertrauensbruch…

  31. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Der AfD nicht zu vertrauen, ist das Vernünftigste, was die PEGIDA-Bewegung machen kann; einem deutschen Bonzen darf niemals vertraut werden.

    Die AfD ist eine rechtsextreme Partei, die CDU ist eine rechts-faschistische Partei. Also ist die AfD gemäßigter als die CDU/CSU.

    Daß die NPD nie etwas reißen wird, weil sie komplett vom Verfassungsschutz unterwandert ist, ist mir klar.

    Es ist also sehr vernünftig von PEGIDA, eine eigene Partei zu gründen und den Bonzen und Verrätern der AfD keinen Millimeter über den Weg zu trauen.

    Wenn die AfD und die PEGIDA-Bewegung ähnliche Interessen haben, kann sich auch die AfD auflösen und geschlossen der PEGIDA-Partei anschließen.

    Niemals, nie, nie, nie einem deutschen Bonzen vertrauen!

    Und was ist so schlimm, wenn die AfD 6% und die PEGIDA-Partei auch 6% bekommt? Da beide doch angeblich so ähnlich sind, sind das 12% für unsere Sache.

    Wer der AfD hinterherläuft, ist schlicht dumm. Sorry, ist so.

  32. Ron schreibt:

    Ich laufe der AfD nicht hinterher. ich laufe bei Pegida mit. Allerdings interessieren mich immer die Hintergründe. Und eine unerwartete plötzliche Ansage wie „Wir werden eine Partei gründen“ obwohl das Credo immer war wir sind und bleiben überparteilich! ist für mich ein Wort- und Vertrauensbruch, den die AfD in ihrer jetzigen Form bisher noch nicht begangen hat! Und was ist wenn NPD 4,9%, AfD 4,9% und Pegida 4,9% bekommen?

  33. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Vielleicht ist Bachmann mittlerweile schlau genug zu erkennen, daß es nur mit Parteien funktioniert und die AfD niemals die Interessen des deutschen Volkes vertreten wird.

    Einem Verräter nicht zu vertrauen, ist das beste, was man tun kann.

    Sollten sowohl AfD als auch Pegida an der 5% Hürde scheitern, dann trägt die AfD dafür die Verantwortung, weil sie sich nicht aufgelöst und der PEGIDA-Partei angeschlossen hat.

    Ich weiß nicht, ob bei dir vielleicht jemand auf dem Schlauch steht, darum jetzt in aller Deutlichkeit:

    Hier ist nicht das Forum der AfD.

    Ganz im Gegenteil.
    Ich finde die AfD SCHEISSE.

    Ich hasse die Bonzen dort aus tiefstem Herzen, begonnen bei Lucke, über Gauland und Petry, bis hin zu Höcker und von Storch.

    KEINEM traue ich auch nur einen Millimeter.

    Je früher die AfD verschwindet, desto besser für Deutschland. Die AfD kann, wenn sie es ernst meint, sich der PEGIDA-Partei anschließen, aber NIEMALS umgekehrt.

    Deutsche Bonzen sind Verräter und der Todfeind des deutschen Volkes.

    Wenn du das nicht verstehst, tust du mir leid.

  34. Margarete schreibt:

    Das mit der Euphorie über die „Neue Partei “ AfD habe ich überhaupt nie verstanden !
    Olaf Henkel taucht da auf. Hat denn niemand diesem Herrn zugehört? War doch jahrelang im Fernsehen und hat seine Meinung rauf und runter kundgetan. Ehemaliges CDU Mitglied.
    Aber auch ein Conrad Adam. Schau ich mal. Sitze ja vor der Kiste und sollte sie auch nutzen. Finde einen Artikel in der „Welt“ von ihm.
    Titel: Warum soll ich mit euch teilen?
    Tenor des Artikels, warum soll ich .der so schlau bin und aus meinem Leben so viel gemacht habe und arbeite wie verrückt mit euch faulen und unfähigen
    Hartz 4 Empfänger meinen gerechten Lohn teilen?!

    Und dann seine Aussage mit Roland Vaubel zusammen.
    Beide stellen das Wahlrecht von Arbeitslosen und Rentnern in Frage.
    Wählen dürfen demnach in Zukunft nur noch die Nettosteuerzahler und
    Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft.
    Denn, die Passiven lähmen die Aktiven.

    Kann man sich alles selber im Netz raussuchen.
    Wird aber kein AfD Wähler machen. Er wird weiter diese Partei wählen und hoffen. Ja. auf was eigentlich?

    Und die Petry war von Anfang an dabei. Was soll sich denn jetzt bei ihr geändert haben?!

  35. Mitmensch schreibt:

    Das war mal ein sehr interessanter Beitrag. Grundsätzlich sehe ich die Dinge genauso und kann anhand der langen Tradition meiner Familie bestätigen, dass es sich ganz und gar nicht ausschließt links und gleichzeitig ein glühender Patriot zu sein.
    Über die Position der AfD lässt sich natürlich streiten, da Lucke und seine liberalen Schmeißfliegen erst vor kurzem abgezogen sind. Wo die zum Schluss standen, wissen wir ja.
    Da die Rest-AfD (nennen wir sie jetzt einfach mal so) sich mit dem Vorwurf „rechtsextrem“ zu sein, konfrontiert sieht, gehe ich einfach mal davon aus, dass dort eher die Mitglieder zurückgeblieben sind, welche sich aus Volk und Heimat noch was machen.
    Wie üblich gilt jedoch: “ An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen“
    Dazu muss die AfD im politischen Geschehen aber erstmal was abliefern.
    Wir werden sehen …

  36. Ron schreibt:

    Mitmensch, genau was ich meine! Ich bin einfach für Objektivität und für ein souveränes, bonzenfreies Deutschland.
    Dazu trägt aber meines Erachtens nicht bei, zu schreien AfD ist Scheiße. Ich dnek das ist sie nicht. Zumal sie sich von vielen Bonzen wie Lucke ja gerade befreit hat. Ich denke die AfD hat ’nen riesen Stimmanteil, hab ich auch schon in Umfragen beobachtet und hier kommt der nochmal grafisch in etwa derselben Verteilung zum Ausdruck: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10207741143311643&set=p.10207741143311643&type=3&theater
    Zu sagen die AfD ist Schuld, wenn Pegida nicht gewinnt, und ich bin glühender Pegida Anhänger und Patriot, halte ich schlicht für unsachlich. Ich denke die Realität stellt sich, zumindest momentan, eher umgekehrt dar. Und dafür gilt es m.E. einen Weg zu finden. Und wie gesagt, solange mir bei der Petry niemand einen Verrat an uns nachweisen kann, werde ich ihr auch keinen vorwerfen. Im Moment spaltet eher Pegida mit seinem Parteiengang die Wähler. Bisher war es klar die NPD zu wählen aber beim nächsten Mal wird es schwierig…

  37. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Genau das Gegenteil. Solange die AfD nicht sagt: „Erst kommt das Volk, dann die Wirtschaft“ muss man davon ausgehen, daß die AfD nur eine andere vom System installierte Opposition darstellt, die zu 100% aus Verrätern besteht.

    Schön Reden kann jeder.

  38. catchet schreibt:

    Überall ist immer zu lesen:
    Die Wirtschaft braucht…
    -Arbeitskräfte
    -Steuervergünstigungen
    -Fachkräfte
    -Subventionen
    -erleichterten Kündigungsschutz, um seine Angestellten möglichst schnell und unbürokratisch auf die Straße zu schmeißen.
    -Leiharbeiter(Billigsklaven), die trotz Vollzeit noch beim Amt um Hartz IV betteln müssen, um zu überleben.
    -Mehr Konsumenten
    -TTIP-Diktate
    -etc.

    Wenn sie das nicht bekommen, dann wird eben ‚auf Teufel komm raus‘ gekündigt oder der Betrieb im Ausland aufgemacht.
    Siehe Nokia vor wenigen Jahren. Geld des Steuerzahlers eingesackt und sich anschließend mit dem Geld im Ausland verpisst.

  39. catchet schreibt:

    Sehr interessante Gedanken…z.B. über Mobiltelefone

  40. Ron schreibt:

    Killerbee, wo ordnest Du hier kommunistische Parteien wie die KPD, KPDSU SED ein?? links oder rechts?
    Speziell geht es auch um den den kampf der NSDAP gegen die Kommunisten… Wenn die NSDAP links war, können die Kommunisten ja nicht so so weit links gestanden haben oder?

  41. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Es gibt große Unterschiede zwischen der NSDAP und kommunistischen Parteien.

    Die wichtigsten:
    Der NS ist NATIONAL-sozialistisch, während die damaligen Kommunisten eine Weltrevolution anstrebten, also international ausgerichtet waren.

    Im NS war es kein Problem, wenn die Produktionsmitteln in privater Hand waren, solange es dem Volk nutzte.

    Im Kommunismus hingegen sollten alle Betriebe in staatlicher Hand sein.

    Allein diese beiden unterschiedlichen Dogmen sind so widersprüchlich, daß man den NS nicht mit dem Kommunismus in einen Topf werfen sollte.

    Tatsache ist doch, daß es den Arbeitern in kommunistischen Ländern niemals so gut ging, wie den Arbeitern im NS-Deutschland 1933-1939.

    Für mich ist der NS eine linke Ideologie, während der praktische Kommunismus sich kaum vom staatlichen Kapitalismus unterscheidet; zumindest aus Sicht des Arbeiters.

  42. frundsberg schreibt:

    Auch hier kommt das Linke zum Vorschein. Ich habe gerade das Buch von Werner Rügemer durch „Privatisierung in Deutschland – Eine Bilanz – Von der Treuhand zu Public Private Partnership.“ Eunfach gruselig, was alles privatisiert wird und welche Konsequenzen das hat: Entlassungen, weniger Investitionen, niedrigere Löhne bzw. Ich habe euch hier einmal einen Auszug aus dem Buch reingestellt. Es gibt einen Einblick, in einen rechten/rechts-faschistischen Staat wie die BRD und den Westen ganz allgemein. Viel Text, ich weiß.

    Werner Rügemer schreibt: Unter Privatisierung verstehe ich jegliche Form profitorientierter Ausrichtung gemeinschaftlicher Aufgaben, unabhängig von der Rechtsform. (Privation (lat), die Beraubung, Entziehung; privativ, beraubend, ausschließend. Privatisierung ist die Überführung des Staats- und Volksvermögens in Privateigentum mit dem sozialpolitischen Ziel privater Kontrolle wichtiger Schlüsselindustrien zwecks Gewinnmaximierung und Kontrolle (Macht)).

    … Emperisch wird belegt, daß dieselben Akteure, ob ‚deutsch‘ oder beispielsweise ‚amerikanisch‘, im Osten wie im Westen die vorhandene ökonomische Substanz ausplündern. Die Privatisierung der DDR gab auch der Privatisierung der öffentlichen Güter im Westen den neuen Schub, der bis heute anhält. … Insbesondere in Deutschland die offenen Widerstände auch gegen Privatisierung wenig entwickelt sind. In der Mehrheit der Bevölkerung herrscht eine Wahrnehmungsstarre hinsichtlich der eigenen, existenziellen Fragen. … Im Kapitalismus sind Arbeitsplätze ein notwendiges, ungeliebtes Mittel zur Erreichung des Gewinns. Die Kosten sind aus Sicht der Eigentümer immer zu hoch. Sobald sich eine Gelegenheit ergibt, …, werden die Lohneinkommen gesenkt, werden Beschäftigte entlassen. … Die IHK verkörpert die Auffassung, daß ‚die Wirtschaft‘ grundsätzlich nur aus Unternehmern besteht und die Beschäftigten keine eigentlichen wirtschaftlichen Subjekte darstellen.
    (Seite 8, 9, 13, 26)

    … Die Privatisierer hatten die ‚Behördenbahn‘ und die ‚Beamtenpost‘ kritisiert und den Weg in die moderne, strahlende Dienstleistungswelt angekündigt. Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Ron Sommer hatte in Übereinstimmung mit der CDU-Bundesregierung beim Börsengang 1996 von der ‚Volksaktie‘ gesprochen, die ein ganzes Volk reich machen könne (er sagte ja nicht welches Volk er meinte); die Aktionäre können sich eine ‚vererbare Zusatzrente‘ verschaffen. Diese und andere versprochene Effekte, freier Wettbewerb, Qualitätsverbesserung, Kundenfreundlichkeit, sinkende Preis, wurden nicht erreicht. Vielmehr trat das Gegenteil ein. Die Kunden werden als rechtlose Bittsteller behandelt. Für die Mehrheit der Beschäftigten und für die Volkswirtschaft waren und sind die Effekte katastrophal. Die Arbeitslosigkeit wurde erhöht, die verbliebenden Arbeitskräfte werden schlechter bezahlt. Das Volk wurde ärmer (und die Bonzen reicher), sowohl in seiner Eigenschaft als ehemalige Staatsbedienstete, als Aktienkäufer, wie auch als Steuerzahler. … Diese Entwicklung wird auch nicht durch die anderen Privatisierungen aufgehalten. Die Bundesregierungen haben bis Herbst 2005 den größten Teil der Bundesunternehmen und der vermarktbaren Immobilien verkauft. Die meisten Verkäufe fielen in die Ära von rot-grün, mehrere wurden mit ‚Finanzinvestoren‘ getätigt: Die Autobahn Tank & Rast Holding und die Bundesdruckerei gingen zunächst an den Finanzinvestor Apax, dann an den Finanzinvestor Terra Firma. Die Eisenbahnerwohnungen gingen an WCM, dann ebenfalls an Terra Firma. Gagfah, die Wohnungsgesellschaft der Bundesanstalt für Arbeit, ging zunächst an Forttress, dann an Terra Firma. … Die private Seite kennt allerdings auch Gewinner. Die Großaktionäre streichen die Gewinne ein. … Die Organisationen des Telekom-Börsengangs, die Deutsche Bank, die Dresdner Bank, Goldman Sachs, USB usw. gewannen allein beim ersten Gang an die Börse 1996 350 Mio. Euro. Beim Verkauf der Restaktien des Bundes von Post und Telekom 2005/2006 verdienen sie etwa 200 Mio. Euro, insgesamt fast eine Milliarde (‚müheloses Einkommen‘). Insidergeschäfte sind üblich und lukrativ. So erstellt Morgan Stanley die Gutachten für den Börsengang der Bahn, sitzt im Konsortium für eine 800-Millionen-Dollar-Anleihe und ‚überwacht‘ die Geschäftsentwicklung der Bahn. (Seite 68, 69)

    „… Einer der ersten Empfehlungen des Ausschusses war, die DDR-Vorzeigeunternehmen Pentacon und PTC-Elektronik stillzulegen. Er bestimmte auch das Schicksal von Großprojekten wie Jenoptik, den Werften und der Mikroeletronik. … Die Treuhand verschaffte auch den Investmentbanken den Eintritt in Deutschland. Vor allem US-Banken wie Goldman Sachs arrangierten die großen Privatisierungen, z.B. des Leuna-Kombinats. Die Investment S.G. Warburg organisierte die Privatisierung der Kaufhäuser und Hotels. Dabei trieben die Banken übrigens die Provisionen in solche Höhen, die den Top-Bankern in Deutschland bisher unbekannt waren. … Gleichzeitig beriet Berger zwei Dutzend der größten DDR-Unternehmen,darunter Robotron, Takgraf, sowie die Schiffsbau- und Stahlindustrie. …
    So wurden die neuen Bundesländer zu einer Region der verlängerten Werkbänke. Werkbänke haben keine eigene Forschung und Entwicklung, keine Verkaufs-, Beschaffungs-, EDV- und Akquisitionsabteilung. Damit sind ihnen Voraussetzungen unternehmerischer Selbstständigkeit genommen. Somit wurde eine Sonderwirtschaftszone für global players subventioniert.
    „Die Maßnahmen zur Kürzung des Arbeitslosengeldes, zur Umwandlung der Bundesanstalt für Arbeit in eine unternehmerisch handelnde Agentur, zum Ausbau von Leiharbeit und zu staatlich geförderten Niedriglohnsystemen, gehören zur Hartz’schen Arbeitsmarktreform.“
    (48, Seite 33, 35, 36, 72)

    „Die Privatisierung der DDR-Betriebe zeigt, wenn ‚die Wirtschaft‘ sich heute frei entfalten kann, dann führt Privatisierung zur staatlich geduldeten und geförderten Ausplünderung der vorhandenen Substanz, zur Marktexpansion der ohnehin mächtigen Akteure. Arbeitsplätze zu erhalten oder neue zu schaffen ist nicht die Absicht der Privatisiere; sie nutzen nur diesen Vorwand, um staatliche Zuschüsse, Steuervergünstigungen, niedrigere Löhne herauszuholen. An die Zweckbestimmung der Zuschüsse müssen sie sich nicht unbedingt halten. Volkswirtschaftliche Verantwortung gibt es nicht.
    Das gilt auch dann, wenn es sich in einem Ausnahmefall nicht um eine verlängerte Werkbank handelt. ‚Die für den Aufbau-Ost beispiellose Sanierung und der Börsengang der Zeiss-Nachfolgers Jonoptik glückten dank hoher Milliardenzuschüsse vom Staat.‘ Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth (CDU) und lnagsjährige Jenoptikchef hatte dank seiner Beziehungen die Subventionen organisiert. Die routinierte Schizophrenie zeigt sich darin, daß der Staatsknetenabgreifer und schwäbische Globalisierungs-Schwätzer sich als Prophet staatsfreien Unternehmertums geriert.

    Übrigens: der größte Teil von Jenoptik, M+W Zander, wurde 2005 unter Wert an den Genfer Finanzinvestor Springwater Capital verscherbelt. Für Spätz, inzwischen Vertreter der Investmentbank Merrill Lynch in Deutschland, sind Arbeitsplätze die geringste Sorge.
    … Mit der ‚Wende‘ machte sich die Bundesregierung von CDU, CSU und FDP mit neuem Elan daran, zentrales Bundesvermögen zu privatisieren. … Zum zehnjährigen Jubiläum lobte der Vorstandsvorsitzende Klaus Zumwinkel den Konzen, der nun DEUTSCHE POST WORLD NET heißt, als ein ‚wirtschaftlich gesundes und international tätiges Unternehmen‘. …
    Privatisierung bdeutet auch die Entwicklung zum global player. Dazu gehört elementar die interne Umstrukturierung nach neoliberalen Grundsätzen: Mehr Privilegien für die Führungsebene, Einkommens- und Statusverluste für die unteren Beschäftigungsgruppen.
    Der Vorstandsvorsitzende Klaus Zumwinkel kam vom Unternehmensberater McKinsey, und er setzte McKinsey zur Umstrukturierung ein. So wurden zwischen 2001 und 2003 die ausgewiesenen Gehälter dr Vorstandsmitglieder von 5,8 auf 9,925 Millionen fast verdoppelt. Im selben Zeitraum wurde die Zahl der Beschäftigten durch Unternehmensaufkäufe von 321.000 auf 383.000 erweitert, also um etwa 20 Prozent. Die für sie insgesamt errichteten Sozialabgaben sanken aber von 2,67 Mrd. auf 2,4 Mrd. Euro.
    Die Gehälter des Managements wurden erhöht. Vollzeitarbeitskräfte wurden durch Leiharbeiter, Teilzeitjobber, Niedriglöhner, outgesourcte Ich-AGs und Saisonkräfte ersetzt. Bei Neueinstellungen im einfachen und mittleren Dienst werden Löhne vereinbart, die deutlich unter denen der schon länger Beschäftigten liegen. Durch Zwangsversetzungen in entlegene Gebiete werden ältere Beschäftigte hinausgedrängt und durch jüngere und billigere Arbeitskräfte ersetzt. Gleichzeitig wird der Umsatz pro Beschäftigtem laufend gesteigert.
    Das ‚wirtschaftlich gesunde‘ Unternehmen besteht somit aus einer Minderheit, die wirtschaftlich ‚gesundet‘, und einer Mehrheit, die wirtschaftlich ‚erkrankt‘.
    … Auch hinsichtlich der Bundesbahn waren sich die großen Parteien einig, daß sie privatisiert wird. … Wie bei der Post wurde fast die Hälfte der Beschäftigten entlassen oder in Frührente geschickt. Von den 374.000 Beschäftigten im Privatisierungsjahr 1993 wurden bsi Ende 2004 insgesamt 175.000 ‚freigesetzt‘. Zugleich wurde den Verbliebenen die Arbeitszeit verlängert, die Arbeit intensiviert, das Einkommen gekürzt- Prekäre Arbeitsverhältnisse nehmen zu. Neue niedrig qualifizierte und niedrig entlohnte Berufsbilder werden im Schnellverfahren entwickelt, so beispielsweise der ‚Bereitstellungslokführer‘. (Seite 41, 62, 63, 65)

    Verkehr, Verwaltung, Kliniken und Justiz sind in den Bundesländern Schwrpunkte für Privatisierungen. Landeseigene Wohnungsbestände werden an Finanzinvestoren verkauft. …
    Die Aufsicht in Gefängnissen und Abschiebehafteinrichtungen wird an private Sicherheitsdienste vergeben, privat betriebene Gefängnisse werden in mehreren Bundesländern vorbereitet.
    Insbesondere CDU-geführte Bundesländer wollen Straßen (mit Steuergeldern) bauen lassen, auf denen nicht nur LKW, sondern auch PKW eine Maut entrichten müssen. (Seite 85)

    1999 wurden die Berliner Wasserbetriebe (BWB), denen auch die Abwasserentsorgung obliegt, teilprivatisiert. Berater und Organisator war diesmal die Investmentbank Merril Lynch, die übrigens gleichzeitig auch den Kaufinteressen Enron/Azurix beriet. … Die Privaten drängten auf das, was sie Effizienz nennen. Beschäftigte wurden freigesetzt, Instandhaltung und Investitionen wurden zurückgefahren.
    Nach der Schamfrist wurde sofort der Wasserpreis um 15 Prozent erhöht, bis 2005 summieren sich die Preiserhöhungen auf 22 Prozent. Das Versprechen auf Preissenkung war unehrlich.
    … Bereits 1997 wurde der landeseigene Strom- und Fernwäremversorger BEWAG für 1,17 Milliarden Euro an die US-amerikanischen Southern Company, an Preußen Elektra und Bayernwerk verkauft. … Die Gaswerke Gasag wurden 1998 an Gaz de France und BEWAG verkauft. Das brachte der Landeskasse 721 Millionen Euro und 1.381 von 2.568 Beschäftigten den Verlust ihres Arbeitsplatzes. Der Gaspreis wurde bis 2004 um 43 Prozent erhöht. (Seite 87)

  43. frundsberg schreibt:

    Zum Vergleich eine Rede A.H.’s vom 10.12.1940:

    „ …Diese Leute haben die Möglichkeit, ich will Ihnen nur ein Beispiel sagen, aus ihrer Rüstungsindustrie 76, 80, 95, 140, 160% Dividende einzustreichen. Ja natürlich, sie sagen, wenn diese deutschen Methoden um sich greifen, hört sich das auf. Da haben sie vollkommen recht, das werde ich nicht dulden.
    Ich glaube, daß 6% genügend sind. Aber von diesen 6% nehmen wir ihnen auch wieder die Hälfte weg. Und von dem Rest müssen wir den Nachweis wissen, daß das wieder im Interesse der Volksgemeinschaft angelegt wird. Das heißt also, der einzelne hat nicht das Recht, vollkommen frei über das zu verfügen, was im Interesse der Volksgemeinschaft angelegt werden muß. Wenn er persönlich darüber vernünftig verfügt, ist es gut. Wenn er nicht vernünftig verfügt, dann greift der nationalsozialistische Staat ein.
    Oder ein anderes Beispiel: Außer diesen Dividenden gibt es dann die sogenannten Aufsichtsratsgebühren. Sie wissen vielleicht noch gar nicht, wie furchtbar die Tätigkeit eines Aufrichtsrates ist. Man muß also da im Jahr einmal eine Reise tun und muß dann zur Bahn gehen. Man muß sich dann in die erste Klasse hineinsetzen und muß irgendwohin fahren. Und dann muß man in ein Lokal hineingehen, um zehn Uhr oder um elf Uhr, je nachdem, und dann wird dort ein Bericht verlesen. Und da muß man dann zuhören. Und wenn der Bericht verlesen ist, dann muß man anhören, daß ein paar etwas sagen dazu, und das kann natürlich auch sogar über die Essenszeit dauern, kann ein oder um zwei Uhr werden, und nach zwei Uhr muß man wieder aufstehen, und man muß dann wieder seine Reise zurück machen. Wieder zurückfahren muß man, erster Klasse wieder zurückfahren! Und es hat wohl da jeder das Recht, daß er dann im Jahr so 60- oder 80- oder 100.000 Mark, das war bei uns früher auch, als Entschädigung fordert. Denn er versäumt ja anscheinend sehr viel, und außerdem, die Anstrengung muß sich auch bezahlt machen.
    Diesen Unfug, den haben wir allerdings bei uns eben beseitigt. Und es ist nur eine Verschleierung von Gewinnen gewesen, weiter gar nichts. Und vor allem, es war ein Mittel zur Bestechung. Denn die Herren Abgeordneten sind Aufsichtsräte. Das war bei uns auch. Wir haben das beseitigt. Kein Abgeordneter darf Aufsichtsrat sein, es sei denn, gänzlich unbezahlt. Irgendeine Bezahlung ist ausgeschlossen, unter jeglicher Form ausgeschlossen. In diesen anderen Ländern ist das eben nicht. Sie sagen nun, „Ja, das ist für uns ein heiliger Staat“. Das gebe ich zu, der macht sich auch bezahlt dafür. Aber ob der Staat auch für die Völker heilig ist, das ist etwas anderes. Ich glaube, für die Völker ist das schädlich. Ich glaube, das kann man nicht aufrechterhalten, daß ein Mensch ein ganzes Jahr schuftet und arbeitet und dann einen demgegenüber geradezu lächerlichen Lohn bekommt, und ein anderer, der setzt sich einmal in eine Sitzung hinein und streicht dafür nun ungeheure Gehälter ein. Das sind unmögliche Zustände. …
    Wir Nationalsozialisten treten auch auf der anderen Seite jeder Gleichmacherei entgegen. Wenn heute einer durch seine Genialität etwas Gewaltiges erfindet, durch seine geistige Arbeit uns einen ungeheuren Nutzen bringt, dann sind wir großzügig. Das ist dann Arbeit. Der Mann nützt dann unserer Volksgemeinschaft. Aber als Drohne in dieser Volksgemein-schaft leben, das müssen wir allmählich unmöglich machen.
    Und sehen Sie nun, das könnte ich ins Endlose erweitern. Aber das sind nun zwei Welten, die da gegeneinanderstehen, und sie haben ganz recht in England, wenn sie sagen, ‚mit der Welt können wir uns nie aussöhnen‘. Wie kann sich auch so ein Kapitalist mit meinen Grundsätzen versöhnen! Eher kann der Teufel in die Kirche gehen und Weihwasser nehmen, bevor die sich mit den Gedanken auseinandersetzen können, die für uns heute selbstverständlich sind. …
    Wir haben dafür ja auch unsere Probleme aber gelöst. Meine Volksgenossen, es wird uns beispielsweise auch etwas vorgeworfen. Man sagt: ‚Wir kämpfen für die Aufrechterhaltung des Goldstandards der Währung.‘ Das verstehe ich. Die haben das Gold. Wir hatten einmal auch Gold. Das hat man uns dann ausgeplündert und ausgepreßt. Als ich zur Macht kam, da war es bei mir keine Boshaftigkeit, daß ich mich vom Goldstandpunkt entfernte. Es war nämlich gar kein Gold da. Es war für mich auch nicht schwierig, diese Entfernung durchzuführen. Wenn einer nichts hat, dann kann er sich leicht von dem trennen, was er nicht hat. Wir haben kein Gold gehabt. Wir hatten keine Devisen. Das hat man uns im Laufe von fünfzehn Jahren alles ausgepreßt.
    Aber nun, meine Volksgenossen, ich war auch nicht unglücklich darüber. Wir haben eine ganz andere Wirtschaftsauffassung. Unserer Überzeugung nach ist das Gold überhaupt gar kein Wertfaktor, sondern nur ein Faktor zur Unterdrückung, das heißt besser, zur Beherrschung der Völker. Ich habe, als ich zur Macht kam, nur eine einzige Hoffnung besessen, auf die baute ich, das war die Tüchtigkeit, die Fähigkeit des deutschen Volkes, des deutschen Arbeiters und die Intelligenz unserer Erfinder, unserer Ingenieure, unserer Techniker, unserer Chemiker usw., auch die Geschicklichkeit unzähliger Organisatoren unserer Wirtschaft. Damit habe ich gerechnet. Ich stand vor einer einfachen Frage: Sollen wir denn kaputt gehen, zugrunde gehen, weil wir kein Gold haben? Soll ich mich an einen Wahnsinn hängen lassen, der uns vernichtet?
    Ich habe die andere Auffassung vertreten: Wenn wir schon kein Gold haben, dann haben wir Arbeitskraft. Und die deutsche Arbeitskraft, das ist unser Gold, und das ist unser Kapital. Und mit dem Gold schlage ich jede andere Macht der Welt. Denn von was leben denn die Menschen? Leben sie etwa von Dukaten, die man ihnen eingibt? Sie leben von Nahrungsmitteln, die der Bauer schaffen muß. Also Arbeit muß das schaffen. Sie kleiden sich von Stoffen, die fabriziert werden müssen. Also der Arbeiter muß sie fabrizieren. Sie wollen in Wohnungen leben, die gebaut werden müssen. Also der Arbeiter muß sie bauen. Und das Material dazu und die Rohstoffe müssen durch Arbeit geschaffen werden. Ich habe meine ganze Wirtschaft nur aufgebaut auf dem Begriff Arbeit. Und wir haben unsere Probleme gelöst. Und das Wunderbare ist, meine Volksgenossen, die Kapitalsländer sind in ihren Währungen kaputtgegangen. Das Pfund kann man heute in der Welt nicht verkaufen. Wenn man das einem nachwirft, dann weicht er aus, daß er nicht getroffen wird davon. Und unsere Mark, hinter der gar kein Gold steht, die ist stabil geblieben. Warum? Ja, meine Volksgenossen, Gold steht keines dahinter, aber Ihr steht dahinter. Eure Arbeit steht dahinter. Ihr habt mir geholfen, daß die Mark stabil blieb. Die Währung ohne Gold ist heute mehr wert als Gold, denn sie ist flüssige Produktion. Das ist dem deutschen Bauern zu verdanken, der gearbeitet hat von früh bis spät. Und das ist dem deutschen Arbeiter zuzuschreiben, der seine ganze Kraft hineinlegte.
    Und nun ist auf einmal wie mit einem Zauber das ganze Problem gelöst worden. Wenn ich, meine lieben Freunde, öffentlich vor acht oder neun Jahren erklärt hätte: In sechs, sieben Jahren wird das Problem nicht mehr sein: Wie bringen wir die Arbeitslosen unter?, sondern das Problem wird dann lauten: Wo kriegen wir Arbeitskräfte her?, wenn ich das gesagt hätte, hätte mir das damals sehr geschadet. Denn man hätte erklärt: „Der ist wahnsinnig, mit dem kann man überhaupt gar nicht gehen, dem darf man keine Stimme geben, der ist ein Phantast.“ Das ist aber heute Wirklichkeit geworden. Heute ist nur eine Frage bei uns: Wo ist eine Arbeitskraft?
    Das, meine Volksgenossen, ist auch eine Welt, die wir hier aufbauen; eine Welt der gemeinsamen Arbeit, eine Welt gemeinsamer Anstrengungen, aber auch eine Welt gemeinsamer Sorgen, gemeinsamer Pflichten. …
    Wir alle haben hier große Pläne uns gesetzt schon jetzt, große Pläne, die alle auf ein Ziel hinausgehen: den deutschen Volksstaat nun erst recht aufzurichten und ihn immer mehr auszugestalten, das deutsche Volk immer mehr hineinzuführen in die große Geschichte unseres Daseins, aber ihm auch zugleich alles das erschließen, was das Dasein lebenswert macht, immer mehr die Hemmungen zu beseitigen. Wir haben uns entschlossen, alle die Schranken immer mehr einzureißen, die dem einzelnen gesetzt sein können, in seiner Fähigkeit emporzustreben, den Platz einzunehmen, der ihm gebührt. Wir sind des festen Willens, daß wir einen Sozialstaat aufbauen, der vorbildlich sein muß und sein wird auf allen Gebieten des Lebens. Wir sehen darin dann erst den endgültigen Sieg.
    Denn wir haben es ja bei den anderen gesehen. Die haben ja vor 20 Jahren scheinbar gesiegt. Was ist denn aus ihrem Sieg geworden? Gar nichts ist geworden. Elend und Jammer, Erwerbslosigkeit ist geworden. Sie haben ihren Kampf nur gekämpft für ihre verfluchte Plutokratie, für diese paar Dynastien, die ihre Kapitalsmacht verwalten, die paar Hundert, die letzten Endes diese Völker dirigieren.
    Das soll uns allen eine Lehre sein. Wenn dieser Krieg abgeschlossen sein wird, dann soll in Deutschland ein großes Schaffen beginnen. Dann wird ein großes „Wache auf!“ durch unsere deutschen Lande ertönen, dann wird das deutsche Volk die Fabrikation der Kanonen einstellen und wird dann beginnen mit den Werken des Friedens, unserer neuen Aufbauarbeit für die Millionenmassen. Dann werden wir erst der Welt zeigen, was in Wirklichkeit der Herr ist und wer der Herr ist: Kapital oder Arbeit. Und dann wird aus dieser Arbeit jenes große Deutsche Reich erstehen, von dem einst ein großer Dichter träumte. Es wird das Deutschland sein, dem jeder Sohn mit fanatischer Liebe anhängen wird, weil es auch für den Ärmsten die Heimat sein wird. Es wird auch für den tätig sein und wird auch dem das Leben erschließen. …“

    Quelle: Freiburger Zeitung, „Rede des Führers an das schaffende deutsche Volk – Kampf und Arbeit für ein neues Reich – Sieg der Arbeit über das Gold – Sieg der Völker über das Kapital – Für das Reich des Friedens, der Arbeit, der Wohlfahrt und Kultur“, 11.12.1940

  44. Max Muster schreibt:

    Dazu möchte ich folgendes anmerken. Wertfrei! Bitte.

    „Im August 1940 wurde der siebenunddreissigjährige Stukkateur Karl Kölle aus Fürth wegen der Äusserung: „die Regierung besteht aus lauter Lumpen und Schnallentreibern, man braucht sich nur Goebbels und Streicher anzusehen“, zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt.

    Im September 1940 verurteilte das Sondergericht Müchen den neunundvierzigjährigen Bauhilfsarbeiter Johann Babl aus München, wegen einer Morddrohung gegen Hitler, zu anderthalb Jahren Gefängnis.

    Der vierundvierzigjährige Kassierer Friedrich Gröschel aus München, ehemals KPD Mitglied, wurde im Februar 1940 wegen der Äusserung: „Millionen wären froh, wenn Hitler verrecken würde, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.“

    Im Vergleich zu den aktuellen Urteilen, muss man dem NS-Staat durchaus eingestehen, dass er „besonnen und mit Milde“ gehandelt hat und dies immerhin 1940, im Kriegszustand. Zumindest wenn mittlerweile 2 Jahre Haft, selbst in angeblichen „Friedenszeiten“, ausgesprochen werden.

    (Zitiert aus dem Buch: Die Parteien KPD, SPD, BVP in Verfolgung und Widerstand von Hartmut Mehringer, Anton Grossmann, Klaus Schönhoven)

  45. Ron schreibt:

    Danke Biene für den kleinen Vortrag aber nun weiß ich immer noch nicht so recht wo die Kommunisten einzordnen sind. Mit der NSDAP wollte ich sie nie in einen Topf werfen…

  46. ki11erbee schreibt:

    @Ron

    Kommunisten sind nicht gleich Kommunisten. Die Frage ist, was für einen Staat sie letztlich errichten wollen.

    Einen demokratischen Rechtsstaat?
    Oder eine faschistische Diktatur mit Gulags?

    Es gibt auf komplexe Probleme keine einfache Antwort, sondern man muss die Unterschiede differenzieren.

  47. Ron schreibt:

    Na sagen wir die KPD um 1930, und die SED nach 1950…

  48. Ernst Haft und Klara Fall schreibt:

    @ Ron
    Die AfD hat 2014 im Europaparlament für Sanktionen gegen Russland gestimmt! Schon vergessen?
    Viele Grüße
    Ernst Haft

  49. Wetterfrosch schreibt:

    @Klara Fall

    Es waren die jetzigen Alfaparteiler Lucke und Henkel, die für Sanktionen gestimmt haben – nicht vergessen.

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