Lösung der „Denksportaufgabe“ und „Geld verprassen“

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Idee

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Ich stellte vor einigen Tagen eine Frage in den Raum:

Wenn ich Bundeskanzler wäre, würde eine meiner ersten Amtshandlungen sein, die Rente mit staatlichen Mitteln auf 1000 €uro aufzustocken. […]

Angenommen, es gibt 5 Millionen Rentner in Deutschland, die im Durchschnitt 500 €uro bekommen.

Also muss ich im ersten Monat 5 Millionen x 500 Euro aufwenden, um diese Aufstockung zu finanzieren; das macht 2500 Millionen oder 2,5 Milliarden Euro.

Im nächsten Monat wieder, also kostet mich die Aktion schon 5 Milliarden.

Nach einem Jahr habe ich schon 12 x 2,5 Milliarden aufwenden müssen, also 30 Milliarden Euro.

Nach 10 Jahren bin ich schon bei 300 Milliarden Euro, die ich nur für die Rentenaufstockung ausgeben musste.

Dann ist doch mein schöner “Killerbee-Staat” schon am Ende, oder?

[…]

Wo ist der Denkfehler?

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Und als Tipp:

Denkt an den Blutkreislauf und die Durchblutung der Niere!

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Nun die Auflösung.

Beginnen wir mit der Niere.

Sie wird mit 1,2 Liter pro Minute durchblutet, macht 72 Liter pro Stunde, macht ungefähr 1700 Liter pro Tag.

Aber wir haben 2 Nieren.

Also brauchen wir 3400 Liter Blut pro Tag; nur für die beiden Nieren.

Dazu kommen noch Organe wie Lunge, Darm, Gehirn, Leber, Milz, etc.

Also muss doch unser Körper jeden Tag tausende Liter Blut herstellen, oder?

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Nein.

Natürlich völliger Blödsinn, weil es sich um einen GESCHLOSSENEN Kreislauf handelt!

Das Blut, was z.B. in die Niere gepumpt wird, verschwindet danach nicht im Nirvana, sondern landet in anderen Blutgefäßen, dann letztlich wieder im Herzen und kann dann erneut in die Niere gepumpt werden.

Und darum ist es möglich, täglich tausende Liter Blut durch unsere Organe zu pumpen, obwohl wir nur 6 Liter besitzen.

KREISLAUF.

In einem gesunden Blutkreislauf kann Blut nicht verloren gehen.

Geht Blut verloren (z.B. Gerinnsel oder Blutung), ist der Kreislauf nicht mehr gesund.

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Mit dieser Analogie im Hinterkopf ist klar, wo der Denkfehler bei der Berechnung der Kosten für die Rentenerhöhung liegt.

Wenn ich den Rentnern Geld aus der Staatskasse gebe, ist es dadurch ja nicht verschwunden, sondern nur bei den Rentnern gelandet.

Und diese geben es für den Konsum aus, so daß es durch die Steuern wieder bei mir landet und ich es wieder verwenden kann.

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Wieviel mich die fiktive Rentenerhöhung wirklich kostet, hängt davon ab, was die Rentner mit dem Geld machen.

Wenn die Rentner weiterhin nur von 500 €uro leben und die Erhöhung vollständig unter ihrem Kopfkissen verstecken, dann habe ich ein Problem.

Aber wenn sie das Geld ausgeben, bekomme ich durch die Steuern wieder Zugriff darauf.

Man muss also solange Geld in den Kreislauf geben, bis sich ein Gleichgewicht eingestellt hat; nämlich daß das über die Steuern eingenommene Geld genau dem entspricht, was der Staat pro Monat ausgibt.

Um den Staatshaushalt zu „finanzieren“ gibt es theoretisch zwei Herangehensweisen:

a) Steuern erhöhen

b) Geldmenge erhöhen

Ich würde grundsätzlich die zweite Variante wählen; Voraussetzung dafür ist aber, daß der Staat noch die Möglichkeit hat, selber Geld herzustellen.

Sobald er diese Möglichkeit nicht mehr hat, sondern sich Geld selber von Privatleuten gegen Zinsen leihen muss, wird der Staat den Weg der Steuererhöhung gehen.

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Ganz korrekt ist der Vergleich „Blutkreislauf“ „Geldkreislauf“ natürlich nicht, denn ein wirklich geschlossener Kreislauf ist in der Realität nie zu erreichen.

Vor allem nicht in der Globalisierung, wo die Gewinne von Unternehmen in Deutschland auf einmal in die USA, nach China oder sonstwohin gehen.

Darum ist es um so wichtiger, daß der Staat weiterhin die Möglichkeit hat, zinslos neues Geld zu schaffen, damit sich die Leute wenigstens die Sachen kaufen können, die sie selber herstellen.

Sonst landet man nämlich in der jetzigen Situation:

Volle Supermärkte aber hungernde Menschen, weil der Staat kein Papier mehr bedrucken darf, sondern sich Geld von der EZB leihen muss.

Eine bizarre Situation, aber eben der Beweis dafür, daß Rothschild Recht hatte, als er sagte, daß derjenige, der die Geldmenge kontrolliert, auch den Staat kontrolliert.

Es ist völlig egal, wie viel Fleisch, Milch, Käse, Butter, Kartoffeln, Brot, Obst, Gemüse ein Staat herstellt;

wenn ich euch das Geld wegnehme, werdet ihr verhungern, obwohl die Ernte auf den Feldern verfault.

Genauso wie ein Körper, der vollständig gesund ist, innerhalb von 5 Minuten stirbt, wenn ich die Pulsadern aufschneide und ihm das Blut entziehe.

Denn in der modernen Gesellschaft versorgt ihr euch nicht mehr selber, sondern ihr habt euch spezialisiert.

Dadurch seid ihr aber abhängig von den Leistungen anderer und dadurch seid ihr abhängig vom Geld, welches es euch ermöglicht, diese Leistungen gegeneinander auszutauschen.

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Freigeld

(Klickt auf das Bild und lest euch die Rückseite von Silvio Gesells Freigeld gut durch. Wenn nötig, immer wieder, bis ihr es verstanden habt. Silvio Gesell war einer der wenigen Menschen, die das Geldsystem wirklich begriffen hatten! Auch wenn die Umsetzung des Freigelds mMn nicht optimal war, zeigt es dennoch, daß die Grundidee richtig ist. Geld muss fließen. Gerät der Geldfluss ins Stocken oder reicht die Geldmenge nicht aus, muss der Staat gegenlenken.)

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Wenn ich also die Geldmenge reduziere, reduziere ich auch eure Möglichkeit, Leistungen auszutauschen, was notwendigerweise zu Armut, Elend, Arbeitslosigkeit führen wird.

Und das ist der Grund dafür, warum es denjenigen Ländern am schlechtesten geht, die am meisten „sparen“.

Das ist der Grund, warum die Einsparungen für die Arbeitslosen und Rentner nicht zu mehr Wohlstand, sondern im Gegenteil zu mehr Armut und Arbeitslosigkeit geführt haben.

Und je mehr gespart wird, desto schlimmer wird es werden.

Denn Geld, das nicht mehr da ist, kann auch niemandem mehr nützen.

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Zuletzt noch eine Analogie.

Nehmen wir einen völlig gesunden Menschen.

Er bekommt Kammerflimmern, einen Herzstillstand, wird nach ein paar Sekunden ohnmächtig und ist nach 2 Minuten tot.

Warum stirbt der eigentlich?

Bei der Obduktion wird man feststellen, daß eigentlich jede Zelle seines Körpers gesund war.

Auch die Blutmenge ist genau wie bei jedem anderen: 6 Liter.

Wie kann ein eigentlich gesunder Mensch so schnell sterben?

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Weil es eben nicht auf die Menge des Blutes ankommt, sondern auf dessen UMLAUFGESCHWINDIGKEIT!

Blut, das nicht fließt, erfüllt seinen Zweck nicht.

Blut muss fließen!

Geld muss fließen!

Geld, das irgendwo auf einem Konto herumliegt und „Zinsen“ abwerfen soll, steht keinem anderen Menschen mehr für den Austausch von Leistungen zur Verfügung.

Darum muss die Hauptaufgabe des Staates darin bestehen, aus statischem Geld fließendes Geld zu machen.

Ich habe nichts dagegen, daß Leute für ein Auto oder ein Häuschen einen Teil ihres Gehaltes sparen.

Alles in Ordnung.

Aber wenn irgendjemand 1 Milliarde auf seinem Konto rumliegen hat, während andere sich nicht mal ein Brötchen leisten können, muss der Staat eingreifen und dieses Geld umverteilen.

Von oben nach unten.

Denn noch einmal: Geld geht nicht verloren!

Eine Milliarde in den Geldkreislauf gegeben, kann eine Million Arbeitsplätze zu 1000 €uro monatlich schaffen und dauerhaft erhalten!

Umgekehrt sorgen die ganzen Milliarden, die Merkel für Bankenrettungen aus dem Kreislauf entzogen hat, für eine dauerhafte Vernichtung von Millionen Arbeitsplätzen.

Logisch: Das Geld, was keiner mehr hat, kann auch keiner mehr ausgeben und kann auch keine Arbeitsplätze mehr erhalten.

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Noch eine letzte Anmerkung zum unsäglichen Artikel vom Focus, in dem behauptet wird, die Rentner VERPRASSEN die Rente.

Was für ein Schwachsinn.

Der Begriff „verprassen“ ist typisch manipulativ, weil er impliziert, die Rentner würden Geld vernichten.

Aber Geld wird nicht vernichtet, es wechselt nur seinen Besitzer.

Und indem die Rentner das Geld tatsächlich in den Konsum stecken, sind sie in Wirklichkeit ausgesprochen nützlich, weil sie dadurch Arbeitsplätze erhalten.

Würden die Rentner weniger Geld ausgeben, würden im Gegenteil Arbeitsplätze abgebaut werden.

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Ihr seht auch hier wieder einen „diabolischen“, also verzerrenden Charakter der Berichterstattung:

Derjenige, der viel Geld spart und so dafür sorgt, daß Arbeitsplätze verloren gehen und Armut herrscht, wird als Idol dargestellt.

Derjenige, der sein Geld ausgibt und so dafür sorgt, daß Arbeitsplätze erhalten bleiben und Leistungen ausgetauscht werden können, wird als „Verprasser“ bezeichnet.

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In Wirklichkeit ist es genau umgekehrt.

Mir fallen nämlich nur drei Arten ein, wie man Geld wirklich „verprassen“ kann:

1) Man verbrennt Geldscheine. Dann ist das Geld wirklich weg.

2) Man lässt es auf seinem Konto liegen. Dann steht es keinem mehr zur Verfügung.

3) Man gibt sein Geld nur im Ausland aus, von wo es nicht mehr zurückkommt.

Doch nichts davon macht der Rentner.

Also kann er auch kein Geld verprassen.

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Wirkliches Verprassen ist: Geld am Fließen zu hindern oder dem Kreislauf zu entziehen.

Geld wieder zum Fließen zu bringen, also was die Rentner machen, ist das genaue Gegenteil von Verprassen.

Denkt daran, wie viele Arbeitsplätze am Konsum von Rentnern und Arbeitslosen hängen, wenn ihr das nächste Mal fordert, der Staat solle ausgerechnet bei denen sparen.

Wie soll denn das Geld, das diese Leute nicht mehr haben, bei euch ankommen?

Glaubt ihr im Ernst, das „eingesparte“ Geld gibt der Staat euch?

LOL

Das gibt Merkel ihren Freunden in der Hochfinanz und die wetten damit auf steigende oder fallende Kurse.

Und davon habt ihr genau NICHTS.

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Bankpleite

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LG, killerbee

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PS

Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat

Silvio Gesell

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Ist mir etwas zu ungenau, denn ich bin dafür, daß jemand der 8 Stunden arbeitet, mehr bekommt als jemand, der 2 Stunden arbeitet.

Aber daß jemand 10 Stunden täglich arbeitet und nicht weiß, wie er seine Familie versorgen soll, während andere gar nicht arbeiten und durch Zinseinnahmen ein leistungsloses Einkommen erzielen, ist sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Daß Leute wie Hoeness mit hunderten Millionen im Spielkasino „Börse“ wetten, während dieses Geld im Wirtschaftskreislauf fließend dauerhaft zigtausenden Menschen Arbeit und Brot geben könnte, ist einfach ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Geld ist dafür da, damit das Volk seine Leistungen untereinander austauschen kann.

Geld ist nicht dafür da, daß irgendwelche Leute damit zocken.

Geld muss fließen.

Der Staat muss aus statischem Geld fließendes Geld machen, indem er eine Steuer auf ruhende Vermögen erhebt, die eine bestimmte Größe überschreiten und dieses Geld durch die Vergabe von Aufträgen dann wieder von unten in den Kreislauf geben.

Der Staat erfüllt mit seiner Steuerpolitik im Idealfall die Rolle des Herzens im Körper, welches auch stets einen Teil des Blutes entzieht, in Bewegung versetzt und wieder zurück in den Kreislauf gibt.

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25 Antworten zu Lösung der „Denksportaufgabe“ und „Geld verprassen“

  1. LEUCHTTURM schreibt:

    @Killerbee
    Wenn ich in meinen Sozialen Umfeld, die Leute Vorsichtig darauf hinweise,das das Geldsystem eigendlich Mist ist ,dann kommt immer warum Berichten die den nicht in den Medien darüber !
    Wenn ich dann versuche die Leute über die Medien aufzuklären ,GUCKEN die einfach nur Doof und das wars!
    Mir hat man auch schon Gesagt,wenn dir das hier nicht gefällt ,dann Wander doch aus.
    Alles was mit Politik und Wirtschaft zu tun hat ,geht den Leuten total am
    ARSCH vorbei .Nach dem Motto wird schon Schief gehen.

  2. ki11erbee schreibt:

    @Leuchtturm

    Das Geldsystem ist genial und der Grund für unseren Wohlstand.

    Aber es wurde mit dem Zinssystem pervertiert und wird gerade von einer Minderheit zu ihrem eigenen Nutzen und zum Schaden der Mehrheit manipuliert.

    Nicht das Geldsystem an sich ist schlecht, sondern die jetzige Umverteilung von unten nach oben, die aus fließendem Geld statisches Geld macht, das keinem mehr nutzt.

  3. Wolfgang Vogt schreibt:

    @ki11erbee
    Nicht das Zinssystem ist das Übel, sondern das in sämtlichen Religionen verbotetene Zinseszinssystem. Dirk Müller hat das mal in einem Fernsehbeitrag erklärt (Josefspfennig). Nur das Zinseszinssystem vermehrt das Geld exponential, das heißt, hier wird Spielgeld generiert, wofür nie ein Gegenwert gegeben ist, also Geld ohne Arbeit „gemacht“ wird.
    Gruß

  4. McErdal schreibt:

    Alles was mit Politik und Wirtschaft zu tun hat ,geht den Leuten total am ARSCH vorbei .Nach dem Motto wird schon Schief gehen.@ich höre dazu immer wieder: die da oben wissen besser über das System bescheid – obwohl sie doch andererseits sich dazu versteigen zu behaupten Politiker seien dumm oder blöd!!

  5. deutschnationales_feigenblatt schreibt:

    „Geld ohne Arbeit“ = „leistungslos“ / „mühelos“

  6. Wolfgang Vogt schreibt:

    Zum oberen Kommentar: Wenn Josef zur Geburt Jesu einen Pfennig mit 5% verzinsung jährlich gezahl hätte, kämen bei normaler Zinsrechnung genau 1,007 DM heraus.
    Mit Zinseszinsrechnung kommt die unglaubliche Zahl von 4,7342188 * 10 ^ 40 DM heraus.

  7. ki11erbee schreibt:

    @catchet

    Lass dich nicht von Mahler verwirren. Wenn er behauptet, Geld sei bald wertlos, zeigt das nur, daß er in Wirklichkeit das System nicht begriffen hat.

  8. CDU-Hasser schreibt:

    Die Ecopop-Initiative will die Zuwanderung in die Schweiz drastisch beschränken. Davon wäre auch der Detailhandel stark betroffen. Rund 50 Prozent des Wachstums im Schweizer Detailhandel stützen sich auf die Zuwanderung. Ohne Zuwanderung wäre die Nachfrage längst gesättigt.

    http://www.blick.ch/news/wirtschaft/exklusive-rechnung-bestaetigt-mit-ecopop-haben-migros-co-ein-problem-id3312119.html

    was man auch so sehen kann, wenn man einfach mal die Augen auf macht, wenn man im H&M ist.

  9. catchet schreibt:

    @ki11erbee

    Nein, das nicht aber er hat in sehr vielen Punkten recht.
    Nicht in allen Punkten.
    Schließlich habe ich ja noch einen ausgedruckten Artikel über Geld von Dir, den ich mir ab und zu vor die Nase halten muß, weil ich immer wieder in alte Denkfehler zurückfalle.
    Ich habe dank Dir, viel über Geld gelernt, es ist aber für mich ein Thema, welches mich immer wieder in alte Fehler zurückfallen lässt.
    Warum kann ich Dir nicht sagen.
    In vielen Punkten habe ich komplett umgedacht.
    Dank Dir.
    Aber mit dem Thema Geld klappt das nicht so bei mir, obwohl ich auch da schon umdenke, aber noch nicht so wie es sein sollte.

  10. ki11erbee schreibt:

    @catchet

    Das komplizierte am Geld ist seine Einfachheit.

    Wir brauchen Geld, um unsere Leistungen gegeneinander auszutauschen.

    Wenn nun jemand in den Geldkreislauf eingreift und ihm Geld entzieht, können nur noch weniger Leute ihre Leistungen austauschen und so ihren Lebensunterhalt sichern.

    Wer also die Geldmenge kontrolliert, kontrolliert somit die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze. Und er kontrolliert den gesamten Wohlstand des Volkes.

    Ganz simpel: Du bist ein fleißiger Bauer, säst, erntest, züchtest Kühe, Schweine, stellst alles Mögliche her.

    Aber keiner hat Geld, um die Sachen zu kaufen.

    Und dann?

    Wer die Geldmenge kontrolliert, kann Armut erzeugen, obwohl die Produktion ausreicht, um jedem ein anständiges Leben zu sichern. Und die CDU ist ein Meister darin, denn als kirchliche Partei hat sie Jahrhunderte Erfahrung darin, Armut und Schuldkomplexe im Volk zu erzeugen, um es so beherrschbar zu machen/halten.

  11. catchet schreibt:

    @ki11erbee

    Kapiert, dank Deiner guten Beispiel.

  12. catchet schreibt:

    „Wer die Geldmenge kontrolliert, kann Armut erzeugen, obwohl die Produktion ausreicht, um jedem ein anständiges Leben zu sichern. “

    So wie in Griechenland.
    So wie bei bielen deutschen Rentnern und Hartz iV Empfängern.

  13. ki11erbee schreibt:

    @catchet

    Genau. Im Jahr 1980 musste kein Grieche und kein Deutscher hungern oder Pfandflaschen suchen.

    Glaubst Du, im Jahr 2013 wird in Europa weniger produziert als im Jahr 1980?

    Im Gegenteil: viel mehr!

    Die Armut in Europa kommt nicht daher, daß die Europäer zuwenig herstellen, sondern daher, daß die Regierungen den Leuten zuwenig Geld geben, um sich diese Sachen kaufen zu können.

    Wenn man die Geldmenge reduziert, ist es egal, wieviel die Leute herstellen: es wird trotzdem Armut geben.

    Analogie: Wenn ich einem gesunden Menschen 2 Liter Blut entferne, wird er trotzdem zusammenklappen. Obwohl Lunge, Magen, Niere, Darm, Leber, etc. alle total gesund sind. Aber es fehlt das Mittel, damit die einzelnen Organe ihre Leistungen austauschen können.

    Geld = Blut

  14. Peter Schulze schreibt:

    Das Hauptproblem ist das die Geldmenge nicht direkt vom Staat kontrolliert wird. Ich nehme mal Killerbees Parabel mit dem Blut auf. Wenn ich jetzt das körpereigene Herz nicht gebrauche, abschalte was passiert dann? Das Blut fließt nicht mehr und die Organe können nicht versorgt werden. Ich nehme jetzt aber eine Herzmaschine um das Blut am zirkulieren zu halten, der Körper kann leben. Ok nicht ganz so toll, aber er lebt. Das Blut wird via künstlichem Herzen durch den Körper gepumpt. Das eigene Herz habe ich derweil abgeschaltet, entfernt oder sonstwas. Jetzt stelle ich fest das die Herzmaschine nicht richtig arbeitet, also das Blut nicht ordentlich gepumpt wird und die Organe mangelhaft versorgt werden. Kann der Körper jetzt Gegenmaßnahmen treffen? Schließlich funktioniert das Hirn ja, auch alle anderen Organe arbeiten noch perfekt, nur das Blut beginnt langsamer zu fließen. Da das eigene Herz weg ist hat der Körper keine Chance auf die Fließgeschwindigkeit des Blutes, ist vollkommen von der außenliegenden Herzmaschine abhängig, die ja nun leider auch nicht so richtig funktioniert. Das Blut wird langsamer fließen und der Körper ist chancenlos dies zu korrigieren, da das eigene Herz ja abgeschafft wurde. Der Körper beginnt zu leiden und er verendet evtl. sogar daran.

    Übertrage ich das nun auf das Geldsystem und stelle fest das eine Zentralbank eben nicht in der Hand des Staates liegt, erkenne ich recht schnell warum der Volkskörper nun nicht mehr mit Blut versorgt werden kann. Eigene Geldschöpfung geht nicht, das Geld muss von „außen“ geliehen werden. Funktioniert dieses Außen aber nicht im Sinne des Volkskörpers, habe ich keine Chance und der Volkskörper wird leiden, oder vielleicht sogar daran zu Grunde gehen.

  15. Peter Schulze schreibt:

    PS: natürlich ist hier nicht Gemeint das das Herz Blut schafft, aber es ist zuständig für die Fließgeschwindigkeit. Diese kann eben nicht mehr gesteuert werden. So auch beim Geld. Das Hauptproblem liegt also im künstlichen Herzen, weil es ja dann extern gesteuert wird. Genau wie bei den Banken, das Geld fließt nicht, und wir haben als Staat keinen Einfluss drauf.

    Naja, hoffe ich wurde verstanden.

  16. ki11erbee schreibt:

    @Peter Schulze

    Die Blutbildung findet im Knochenmark statt. Die Analogie zur externen Zentralbank wäre die, daß das Knochenmark aufhört Blutkörperchen zu produzieren und der Mensch sich sein Blut stattdessen von außen kaufen muss und mit Eigenblut plus Zinsen bezahlen muss.

    Nehmen wir also an, man hat eine Verletzung und verliert einen Liter Blut. Da wir kein Blut mehr herstellen, müssen wir uns diesen Liter Blut von jemand anderem leihen. Der möchte jedoch mit Zinsen 1,5 Liter Blut zurück. Also wird das Resultat sein, daß dem Körper 1,5 Liter Blut fehlen. Die muss er sich wieder von der Bank leihen, die dann aber 2 Liter Blut zurück haben will. Etc.

    Ein unhaltbarer Zustand, irgendwann ist man bloß noch eine blutleere Hülle, die mit geliehenem Blut funktioniert und total vom Blutlieferanten abhängig ist.

  17. Jonny Scapes schreibt:

    Hi Killer,
    interessantes [OT-]Statement von

    Ewald Stadler: Merkel ist die Gouverneurin des US-Bundesstaates Germany

    [YT-Video – 4:10 min]

    [Zitat] … Ich halte die Frau Merkel für eine der größten Katastrophen die in der jüngeren deutschen Geschichte. Die Frau Merkel ist meiner Ansicht -und ich sag das jetzt bewusst in die Kamera- die Frau Merkel ist meiner Ansicht nach nicht Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, sondern sie ist Gouverneurin des US-Bundesstaates Germany. Und genauso verhält sie sich. Die Administration in Washington kann sich auf ihre eigenen Gouverneure ned so verlassen, wie sie sich auf die Frau Merkel verlassen kann …

  18. Peter Schulze schreibt:

    [Zitat Killerbee] Ein unhaltbarer Zustand, irgendwann ist man bloß noch eine blutleere Hülle, die mit geliehenem Blut funktioniert und total vom Blutlieferanten abhängig ist. [/Zitat Killerbee]

    Genial. Treffer!

  19. ki11erbee schreibt:

    @Jonny

    Ja, treffend ausgedrückt.

    Merkel betreibt ein Arbeitslager namens „BRD“ zugunsten einiger Profiteure.
    Wir wollen nicht vergessen, daß es auch jede Menge Deutscher gibt, die von der jetzigen Politik profitieren; es ist also falsch so zu tun, als seien die Schuldigen ausschließlich in Amerika zu suchen.

    Es ist sogar so, daß die allermeisten Nutznießer Deutsche sind!

  20. LEUCHTTURM schreibt:

    @Killerbee
    Mit Mist meinte ich das pervertierte Zinssystem und auch die GIER
    die bei den Menschen hervorgerufen wird !
    MEHR MEHR MEHR usw.
    Einfach nur Krank

  21. KDH schreibt:

    @ KB

    Folge ich Deiner Argumentation zu Möglichkeiten des „Geldverprassens“ (speziell Möglichkeit 3), hatte der genannte Focus-Artikel gar nicht soo Unrecht, allerdings eher als freudscher Versprecher!?

    Konsum aktuell hier erhält immer mehr Arbeitsplätze im Ausland, sprich Geld wird außer Landes geschafft. Die 2-3 Arbeitsplätze eines deutschen Händlers sind vernachlässigbar gegenüber hunderten Arbeitsplätzen für die Herstellung der Waren. RICHTIG pervers wird es dann bei Lebensmitteln: wir bekommen in großen Märkten Kartoffeln aus Ägypten und Gemüse aus Israel (angebaut auch noch auf völkerrechtswidrig besetzten Gebieten!) angeboten, weil man – politisch und ideologisch unterstützt – auf deutschen Feldern nur noch Mais für mehr als zweifelhaften „Biosprit“, bzw. unnötig teuer erzeugten Strom wachsen läßt.

    Klar erhält, bzw schafft Konsum Arbeitsplätze! Ob das jetzt aber gut und/oder auch schlecht sein kann hängt davon ab, wie groß ich den Körper definiere, in dem das Blut zirkuliert, um bei der Analogie zu bleiben. Ein Globalist wird die ganze Welt als Körper sehen, ein Nationalist eher weniger. Also Konsum ja, aber mit Bedacht und an der richtigen Stelle aus den richtigen Gründen!

    Vielleicht dazu ein kleines Beispiel: In meiner Werkstatt hängt exponiert ein Schild, auf dem ich in altdeutscher Schrift lesen kann „Vergessen Sie nicht, daß jedes Kraftfahrzeug wertvolles Volksvermögen darstellt, welches möglichst lange zu erhalten nicht nur einen persönlichen Vorteil bringt, sondern auch eine nationale Pflicht ist!“. Den Sinn verallgemeinernd bekommt Konsum eine etwas andere Bedeutung UND erhält hiesige Arbeitsplätze. 😉

    Fließendes Geld macht eine Kreislauf erst möglich und erzeugt Leben. Lösen wir uns aber von der Vorstellung, daß nur Geld im Sinne eines materialisierten Wertäquivalents dazu zählt! Geld als ideelles Wertäquivalent ermöglicht den direkten Waren-und Leistungstausch.
    In der DDR der 80er hat dieses System eine gewisse Perfektion erreicht, was letztlich sogar zum wirtschaftlichen und dann politischen Ende des Systems geführt hat…

  22. Deutschländer schreibt:

    In meiner Familie gibt es ein Sprichwort:
    „Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

    Das fällt mir immer ein, wenn ich von solchen Raffzähnen wie Hoeneß lese. Keiner kann seine Millionen essen, seinen Tod damit verhindern noch es als Leiche weiterbenutzen. Keiner.
    Daher zeigt eine solche Mentalität für mich neben allem anderen auch immer, wie innerlich arm solche Menschen sind, wenn sie ihr Geld horten, statt damit Gutes zu bewirken.

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