Gier essen Verstand auf

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killerbee

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Nehmen wir an, ihr seid der Chef einer Aldi-Filiale in eurem Ort.

Jede Woche schmeißt diese Filiale etwa 25% ihrer verderblichen Lebensmittel (Fleisch, Milch, Molkereiprodukte, Wurst, etc.) weg.

Etwa 30% der Leute, die bei euch einkaufen, bekommen Geld vom Staat (ALG1/2, Kindergeld, Rentner, Pensionäre).

Einfache Frage:

Wenn ihr mehr Gewinn machen wollt, was fordert ihr dann?

a) Der Staat soll „sparen“ und den Menschen weniger Geld geben

b) Der Staat soll den Menschen mehr Geld geben

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Eine dumme Frage.

Natürlich würdet ihr wollen, daß der Staat den Leuten MEHR Geld gibt, denn wenn die Leute mehr Geld haben, können sie auch MEHR einkaufen.

Woher soll der Staat das Geld nehmen?

Nun, in einem souveränen Staat kann der Staat Geld selber drucken und so verteilen, wie er es für richtig hält.

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„Aber das führt doch zu Inflation!!“ werden sofort die Leute kreischen, die keine Ahnung vom Geldsystem haben.

Das ist falsch.

Auch bei der Einführung der D-Mark 1948 hat der Staat Geld gedruckt und es dem Volk gegeben, ohne daß es eine Inflation zur Folge gehabt hätte.

Denn die Währung einer Nation wird gedeckt durch die Waren, die in dieser Nation produziert werden.

Wenn es in einem Land genug Fleisch/Milch/Getreide/Handwerker/Ärzte/etc. gibt, die diese Währung als Austauschmittel nutzen, wie kann diese Währung wertlos sein?

Wenn andererseits in einem Land keiner arbeitet oder arbeiten kann, weil es zum Beispiel einen Krieg gibt, wie soll die Währung dieser Nation dann wertvoll sein?

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Nehmen wir als ganz aktuelles Beispiel die Situation in der Ukraine.

Ich habe gehört, daß die Inflation dort 40% oder mehr erreicht hat.

Warum? Hat der Staat etwa an jeder Straßenecke Automaten aufgestellt, die Geld an die Ukrainer verschenken?

Natürlich nicht.

Durch den Krieg ist die Produktion ins Stocken geraten, so daß sich die Ukrainer für ihr Geld nun weniger kaufen können.

Eine echte Inflation ist IMMER die Folge einer Senkung der Produktion, also einer WAREN-Knappheit.

Dafür gibt es sogar eine ganz einfache Formel, mit der man die Inflation berechnen kann:

Wenn ein Bauer normalerweise X Tonnen Getreide verkaufen muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber dieses Mal nur die Hälfte geerntet wurde, so muss für das Getreide den doppelten Preis verlangen.

Also:

Halbierung der Ernte => Verdoppelung des Preises

Wenn er nur 1/3 der normalen Ernte hat => Verdreifachung des Preises

Hat er nur 1/4 der normalen Ernte => Vervierfachung des Preises

Etc.

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Eigentlich total einfach.

Eine Inflation ist also IMMER die Folge von gesunkener Produktivität.

Kommen wir nun zum Fall: Staat verteilt Geld an das Volk; Inflation ja oder nein.

Man muss dabei zwei Situationen unterscheiden.

a) Es gibt eine Unterproduktion oder eine sättigende Produktion.

b) Es gibt eine Überproduktion.

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Den ersten Fall hatten wir im Jahr 1923 in Deutschland oder nehmen wir meinetwegen die jetzige Situation in einem Bürgerkriegsland wie Kongo oder Nigeria, in dem die Märkte leer sind.

Ganz praktisch: Ihr wollt in Nigeria im Supermarkt ein Huhn kaufen; leider kommen im dortigen Supermarkt nur 3 Hühner pro Monat an.

Wenn der Staat das Gehalt der Arbeiter aufstocken würde, liegen deshalb immer noch nur 3 Hühner im Supermarkt.

Die Geldmenge wurde also erhöht, ohne daß diesem zusätzlichen Geld konsumierbare Waren gegenüberstehen.

Folge: Die Preise im Supermarkt steigen. Inflation.

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In Europa jedoch haben wir keine sättigende Produktion, sondern eine MASSIVE Überproduktion. Ich habe erst kürzlich gelesen, daß die Supermärkte hier etwa 1/4 (!!!!) aller Lebensmittel wegwerfen.

Wenn der Staat also hier, beginnend bei den niedrigsten Einkommen, Zuschüsse gewähren würde und das benötigte Geld einfach drucken würde, gäbe es keinerlei Inflation.

Warum nicht?

Weil dem zusätzlich in den Kreislauf gegebenen Geld konsumierbare Waren gegenüberstehen!

Die Preise bleiben konstant. Keine Inflation.

Den Sachen, die Aldi/Penny/Netto normalerweise wegschmeißen, steht nun auf einmal genügend Kaufkraft im Volk gegenüber und die Sachen werden gekauft.

(Manche Leute werden argumentieren, daß steigende Nachfrage zu einem steigenden Preis führt. Diese Menschen irren sich. Ich werde diesen Irrtum dieses Mal nicht aufklären, sondern traue euch zu, selber herauszufinden, warum in meinem Beispiel die steigende Nachfrage nicht zu steigenden Preisen führt. Stichwort: Einkommen/verfügbare Geldmenge)

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Noch etwas zu den Eigenschaften des Geldes. Um es wirklich zu verstehen, muss man Geld mit dem Blut des Körpers gleichsetzen.

Habt ihr schon einmal den Begriff Geld „verprassen“ gehört?

Nur jemand, der das Geldsystem nicht verstanden hat, kann einen derart dämlichen Ausdruck verwenden.

Denn Geld ist Blut.

Habt ihr schon einmal davon gehört, daß die Leber Blut „verprasst“?

Oder daß die Niere „Blut“ verprasst?

Oder der Darm?

Würdet ihr fordern, euer Herz solle Blut „sparen“?

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Blut kann nicht verprasst werden, weil es in einem geschlossenen Kreislauf vorliegt!

Das Blut, was der Körper in die Niere oder in die Leber pumpt, bleibt ja nicht dort, sondern fließt weiter.

Es ist der Job des Blutes, weiter zu fließen und den Stoffaustausch zu ermöglichen.

Fließt euer Blut nicht, nennt man das wie?

Genau: Herzstillstand.

Etwa 20 Sekunden später seid ihr tot.

Gehen wir nicht gleich zum Extrem, sondern nehmen wir an, daß Blut sich an einer bestimmten Stelle sammelt/verklumpt.

Nennt man „Thrombose“ und führt zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder allgemein zum Absterben des vom Blutfluss abgeschnittenen Gebietes.

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Ebenso wie Blut liegt Geld ebenfalls überwiegend in einem geschlossenen Kreislauf vor.

Selbst wenn ich mein gesamtes Gehalt in 5 Euro Scheine stückeln und diese dann vor dem Jobcenter den Arbeitslosen in die Hand drücken würde, hätte ich das Geld nicht „verprasst“, denn es ist ja danach nicht verschwunden.

Die Arbeitslosen gehen mit dem Geld zur Pommesbude, oder zum Bäcker oder in den Supermarkt.

Dort bekommt der Händler die 5 Euro.

Der bezahlt mit dem Geld vielleicht seine Miete oder den Strom oder die Lieferanten.

Die wiederum bestreiten von dem Geld ihren Lebensunterhalt, wozu sie es wieder jemand anderem geben.

Etc. etc.

Ich will mit diesem Beispiel nur eure Sinne dafür schärfen, daß Geld durch Ausgeben nicht „verprasst“ wird, sondern es im Gegenteil Aufgabe des Geldes ist, ausgegeben zu werden!

Es verschwindet nicht, sondern sein Fluss ist überhaupt erst die Voraussetzung dafür, daß ein spezialisierter Staat wie Deutschland existieren kann.

Nehmen wir einfach an, alle Deutschen müssten ihr gesamtes Geld beim Staat abgeben und auch Überweisungen etc. wären nicht mehr möglich.

Wann würde der Staat kollabieren?

Nach etwa 48 Stunden.

Analogie: Herzstillstand.

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Blut muss fließen. Auch Geld muss fließen.

Die Aufgabe des Staates ist es, den Bürgern genügend Geld zur Verfügung zu stellen, so daß die hergestellten Waren auch konsumiert werden können.

Solange in Deutschland auch nur ein Brötchen weggeworfen wird, während ein Rentner nach Pfandflaschen sucht, läuft etwas verkehrt.

Der Staat muss dann Geld drucken und den Rentnern geben, damit diese sich die produzierten Waren kaufen können.

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Neben dem Geld drucken gibt es noch eine andere Option, wie der Staat an Geld kommen kann: durch Steuern.

Eigentlich braucht es nur eine einzige Steuer im Staat zu geben und zwar eine Reichtumssteuer, die das Geld von den Reichsten nimmt und an die Ärmsten umverteilt.

Es gibt nichts besseres, um Arbeitsplätze zu schaffen, als eine Umverteilung des Geldes von oben nach unten.

Und es gibt andererseits für eine Volkswirtschaft nichts schlimmeres als eine Umverteilung des Geldes von unten nach oben, weil die Reichen ihr Geld nicht für mehr Konsum nutzen, da sie eh schon gesättigt sind.

Wenn nämlich ein Uli Hoeness 5 Millionen vom Staat bekommt, dann zockt er von dem Geld an der Börse, ohne daß davon ein einziger Arbeitsplatz in Deutschland erhalten oder geschaffen würde.

Wenn ich jedoch diese 5 Millionen beginnend bei den Ärmsten in den Kreislauf geben würde, können diese wieder konsumieren, vielleicht mal bei IKEA einen Schrank kaufen, so daß Arbeitsplätze erhalten oder sogar geschaffen werden.

Und wichtig ist zu verstehen, daß diese 5 Millionen nicht verschwinden, sondern fluktuieren und Wohlstand für alle schaffen.

Ganz praktisch: Wenn der Staat 5 Millionen in den Kreislauf gibt, kann er auch wieder pro Monat mehr Steuern einnehmen.

Wenn aber ein Staat durch Steuererhöhungen die umlaufende Geldmenge permanent verringert, wie will er da überhaupt noch Steuern einnehmen?

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Reichtum ist um Grunde dasselbe wie ein Gerinnsel im Körper. Fauliges, träges Blut, das irgendwo vor sich hin gammelt, während es an anderer Stelle gebraucht würde.

Darum ist es vordringlichste Aufgabe des Staates, Reichtum Einzelner durch Steuern zu unterbinden.

Es kann einfach nicht sein, daß irgendjemand in diesem Land hier 10 Milliarden auf seinem Konto hat, dieses Geld sich sogar noch durch Zins und Zinseszins vermehrt, während andere Menschen nicht einmal genug Geld zum Essen haben, obwohl in den Supermärkten 1/4 der Lebensmittel weggeschmissen werden.

Überlegt euch einfach mal, wieviel Geld in einer autarken Stadt mit 100.000 Einwohnern gebraucht würde, damit diese funktioniert.

Ich glaube, das ist gar nicht so viel, vielleicht 100 Millionen.

Das Geld fließt ständig von einem Bürger zum Nächsten, es verschwindet nicht.

Und jetzt überlegen wir einfach mal, was es bedeutet, wenn Merkel 500 Millionen Euro an Poroschenko überweist.

Nun, das bedeutet im Klartext, daß sie mit dieser läppischen Aktion etwa 500.000 neue Arbeitslose in Deutschland erschaffen hat.

Wir haben Bedarf an Handwerkern, wir haben Handwerker, aber leider kein Geld mehr, um diese zu bezahlen.

Das Geld hat nun Poroschenko.

Toll, oder?

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Wenn die Menschen nur ansatzweise wirklich das Geldsystem verstanden hätten, hätten sie nach Merkels ganzen Aktionen „Geld für Griechenland“, „Geld für Spanien“, „Geld für die Ukraine“, etc. den Reichstag gestürmt.

Ist es denn so schwer, den Zusammenhang zu verstehen?

Wir brauchen das Geld, um unsere Dienstleistungen gegeneinander auszutauschen.

Wenn Merkel uns das Geld wegnimmt, ist das nicht mehr möglich.

Im selben Maße also, wie Geld aus dem deutschen Kreislauf entzogen wird, entsteht Arbeitslosigkeit in Deutschland.

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Versteht es!

Geld ist Blut.

Wenn ich also am rechten Unterarm eine Kanüle lege und dort 2 Liter Blut abnehme, wäre man ja blöd, wenn man denkt: „Ach, egal, ist ja nur der rechte Unterarm“

Nein, das Blut wird ÜBERALL gebraucht!

Wenn ich dem rechten Unterarm Blut entziehe, entziehe ich dem ganzen Körper Blut, weil das Blut ja vom Unterarm auch in die Leber, Lunge, Darm, Gehirn, etc. fließt.

Wenn andererseits die Leber zu wenig Blut hat, brauche ich nicht direkt die Leber mit Blut zu versorgen, sondern kann dem Körper das Blut auch über den Unterarm zuführen, weil es letztlich auch zur Leber gelangt.

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Kommen wir zurück zur Überschrift „Gier essen Verstand auf“.

Wir alle sehen, daß es genügend Waren gibt, die wir gerne hätten.

Allerdings: es fehlt am Geld.

Wenn die Deutschen schlau wären, würden sie fordern, daß der Staat die Renten, Arbeitslosensätze etc. ERHÖHT, weil der dadurch gestiegene Konsum sowohl euren Arbeitsplatz erhält, neue schafft und außerdem euren Gewinn erhöht.

Aber die Deutschen sind nicht schlau.

Die Deutschen sind gierige, von Missgunst zerfressene Egoisten, die den Alten und Arbeitslosen nicht einmal ein Butterbrot gönnen, obwohl in diesem Land Butter und Brot tonnenweise in anbgeschlossenen Müllcontainern verschimmeln.

Darum fordern sie immer, der Staat solle „sparen“ und bei den Alten und Arbeitslosen kürzen.

Und sägen sich dadurch den Ast ab, auf dem sie selber sitzen, denn das Geld, was diesen Menschen nicht gegeben wird, kann logischerweise bei ihnen nicht mehr ankommen.

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Die fortschreitende Armut der Deutschen ist also zum großen Teil darauf zurückzuführen, daß sie ein widerliches Volk von Egoisten sind, die anderen nichts gönnen.

Glaubt ihr, es ist Zufall, daß die Verarmung Deutschlands genau mit dem Zeitpunkt zusammenfällt, als HartzIV eingeführt wurde und die staatlichen Leistungen heruntergefahren wurden?

Aber die Deutschen können nicht mehr klar denken.

Und in ihrem Wahn verlangen sie, daß der Staat die Geldmenge durch Kürzungen noch mehr einschränken solle, so daß nur noch weniger bei ihnen selber ankommen wird.

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Was für Narren.

Wer anderen nichts gönnt und Armut wünscht, wird selber arm werden und ihm wird nichts gegönnt werden.

Karma.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Gier essen Verstand auf.

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LG, killerbee

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24 Antworten zu Gier essen Verstand auf

  1. Anonymous schreibt:

    *gelöscht, sachlich falsch, Desinformation. Unter Moderation*

    Du bist hier vollkommen falsch.

  2. Friedrich (der richtige^^) schreibt:

    Killer, du kennst das hier sicher, falls nicht, dann guck mal…es lohnt sich.

  3. ewald1952 schreibt:

    Hat dies auf Der Geist der Wahrheit.. rebloggt und kommentierte:
    Knallharte Argumente und Schlussfolgerungen….

  4. smnt schreibt:

    „Und sägen sich dadurch den Ast ab, auf dem sie selber sitzen“,
    Das ist so der rote Faden der Menschen auf der Erde.

    Hier auf die Volkswirtschaft bezogen, aber generell in fast allem
    was gemacht wird fehlt der Nachhaltigkeitsgedanke.
    Der immerwährende weltweite Krieg ist klar
    erkennbar der Idealzustand des globalistischen Bankensystems,
    das keinerlei Verbindung zu einem Volk aufweist.
    (Allenfalls gibt es ausgemacht viele Eskimos unter den bankstern)

    Das Hauptangebot der NWO ist Krieg und Waffenwirtschaft.
    Unter letzteres fällt im Endeffekt einiges mehr als man vermuten möchte,
    nicht zuletzt ist das world wide web das wir hier nutzen, eine
    ursprüngliche Militärentwicklung…

  5. Mitleser schreibt:

    @ Friedrich (der richtige^^)

    Hast Du den Link vergessen?

  6. hajduk81 schreibt:

    Geld mit dem Blut zu vergleichen ist einfach genial, für jeden leicht zu verstehen der es verstehen will.
    Die Nationalsozialisten haben ja diesen Vergleich schon gezogen, jedoch war mir das noch nie bekannt gewesen weil es nicht in der Schule unterrichtet wurde oder sonst irgendeinmal zur Geltung gekommen wäre.
    (Immer nur alles Negative über die Nazis berichten, ja nichts positives)
    Erst durch deinen blog wurde ich darauf aufmerksam und auf viele andere Sachen auch, an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön!

    Hier eine Wutrede im Bundestag vom Gysi, ist zwar vom Juni diesen Jahres aber er hat mit allen was er sagt Recht.
    Das Video dauert zwar 31 Minuten, wird aber nicht langweilig es sich ganz anzuschauen.

  7. Friedrich (der richtige^^) schreibt:

    Georg Schramm erhält den Erich Fromm Preis 2012

    (hatte den link vergessen)

  8. ostseestadion schreibt:

    Um das Geldsystem zu verstehen , muß man ersteinmal das Wesen, seinen Rechtsinhalt verstehen.
    Was ist Geld?
    Was sind Banknoten?
    Was ist Inflation?
    Was ist der Zins.
    Was regelt der Zins?

    Inflation ist eine versteckte Steuer und beraubt Sparer , Arbeiter und Rentner ihrer Kaufkraft.
    Inflation nützt immer und ausschliesslich nur den Superreichen.
    Die Opfer sind die Armen und der Mittelstand.

    Als Lektüre empfehle ich: Argentarius (Alfred Lansburgh): „Vom Gelde“
    Nach diesem Buch hab sogar ich das Geldsystem verstanden. Und das will schon was heissen. 😀

  9. wolf147 schreibt:

    Sachsenwahl: Im Augenblick steht die NPD bei genau 5 %. Das wird so aber nicht bleiben, ich wette darauf das die NPD zum Auszählungsschluß nur noch bei max. 4,7 % stehen wird.

  10. ki11erbee schreibt:

    @ostsee

    Ich habe noch keinen lebendigen Menschen getroffen, der mir die Wahrheit zum Geld gesagt hätte.

    Und von den Toten fallen mir ansatzweise Silvio Gesell und Adolf Hitler ein.

    Ich bin mir sicher, daß du das Geldsystem nicht verstanden hast und daß in dem Buch nur Lügen stehen.

    Sorry, ist so.

    Ich brauche dir nur 4 Fragen zu stellen um herauszufinden, ob du das Geldsystem wirklich verstanden hast.

    1) Wodurch wird eine Währung gedeckt?

    2) Welchen Sinn soll eine Währung erfüllen?

    3) Sollten Guthaben/Schulden verzinst werden?

    4) Wem gehört das Geld?

    Abhängig von den Antworten kann ich dich bewerten. Wenn du das Geldsystem verstanden hast, wie du behauptest, kannst du jede Frage mit 1-2 Sätzen beantworten; manchmal genügt sogar ein Wort.

    Brauchst du mehr oder länger, hast du das Geldsystem nicht verstanden.

    Ich bin gespannt.

  11. ostseestadion schreibt:

    @Biene
    Geld ist ein Recht. Resultierend aus einer Leistung , auf eine Gegenleistung an die Marktgemeinschaft. Zum Beispiel sind alle Waren auf der Welt , Geld.
    Das wars. Das ist Geld.

    Die Tauschmittel zum Erleichtern des Handels, sind die Geldzeichen. Banknoten und Münzen.

  12. ostseestadion schreibt:

    Oh, dein Beitrag ist länger.
    Zu den weiteren Fragen:
    Du redest über die Währung, nicht übers Geld.
    1. Durch die Waren und Dienstleistungen im Lande.
    2. Handel und Tausch erleichtern, Kaufkraft , auch von Omi, über Jahrzehnte erhalten. Denn Omi hat dafür gearbeitet, etwas geleistet.
    3. Die 3. Frage ist fies. Da der Zins derzeit pervertiert wurde. Durch das Privatgeldsystem
    In einem gesunden System lockt der Zins das gesparte Geld unter Omis Kopfkissen hervor und führt es dadurch dem Wirtschaftskreislauf wieder zu.
    Zu 4. Heute? Heute gehört das „Geld“ die Meisten meinen Geldzeichenschöpfung. perverserweise Privatbanken.
    In einem gesunden System würde es dem Volk gehören. Also durch die Bundesbank herausgegeben und reguliert werden.
    Zu 5. gern geschehen 😀

  13. unbedeutend schreibt:

    Nette Fragen zum Geld, da sollst du auch Antworten bekommen.

    1. Durch Wertschöpfung, sprich Arbeit.
    2. Warenaustausch
    3. Nein
    4. Niemand. Der Staat ist Treuhänder einer Währung für sein Volk, denn das hält die Rübe hin.

  14. ki11erbee schreibt:

    @Ostseestadion und unbedeutend

    Sehr richtig. Allerdings habe ich Probleme mit der Formulierung „Alle Waren auf der Welt sind Geld“.

    Eben nicht. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Um ein Volk beherrschen zu können, ist es vorteilhaft, weniger Geld im Umlauf zu haben, als konsumierbare Waren.

    Beispiel jetzt: Rentner stochern im Müll nach Pfandflaschen, weil der Staat ihnen zu wenig zahlt, während es genügend Waren gibt, die sie nachfragen könnten.

    Statt den Rentnern Geld zu geben (das im Geldkreislauf verbleiben würde), gibt Merkel aber lieber dem Milliardär Poroschenko 500 Mio €uro, die nicht wieder ins Land zurückkommen.

    Wer den Geldkreislauf mit dem Blutkreislauf gleichsetzt, versteht das Prinzip. Wer das Prinzip versteht, versteht alles.

  15. Anonymous schreibt:

    ACHTUNG: Der Ukrainekonflikt begann bereits im März 2013

    Manipulation der Berichterstattung über Russland

    Hier ein Auszug über einen angestrebten Natobeitritt von Ukraine und Georgien (JUNI 2013)

    „Zu dem Zeitpunkt war die Ukraine und Georgien bestrebt, der Nato beizutreten. Der damalige russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew kommentierte dieses Bestreben mit einer milden Frase, in der er ausdrückte, dass ihm diese Entwicklung keine Freude bereite, da sie eine mögliche Verschiebung des Kräftegleichgewichtes in Europa bedeuten könne. An diesem Satz ist kaum Anstoß zu nehmen. Jedoch wurden die Worte des Ministerpräsidenten in der deutschen Presse auf eine ganz andere Weise dargestellt und die Schlagzeile des Tages lautete: Medwedew droht der Nato.“

    Quelle: http://pravda-tv.com/2013/06/14/berichterstattung-uber-russland-wird-manipuliert-video/

  16. ostseestadion schreibt:

    @Biene
    Du hast ein Problem mit der Formulierung „Alle Waren der Welt sind Geld“.

    Wenn die Globalisten das Bargeld abgeschafft haben, Schweden ist ja Vorreiter, wie bezahle ich dann die Eier von Nachbars freilaufenden Hühnern wöchentlich?
    Richtig, im Herbst bekommt er von mir 2 Hasen, die ich hochgepäppelt habe. Fertig tiefgefroren.

    Das „Weltgeld“ sind also Waren. Alles andere sind Hilfsmittel.Zur Zeit aber ziemlcih ungeeignete.

    Die Rentner stochern im Müll nach Pfandflaschen.
    Weil der Staat ihnen zu wenig zahlt, schreibst du.
    Frage: Warum müssen sie nach Pfandflaschen suchen.

    Beispiel: Omi hat ein Leben lang gearbeitet und ein Anrecht auf Rente von 500 RM monatlich erarbeitet.

    Was stand auf den Scheinen?
    „Fünf Hundert Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsnachweis dem Einlieferer dieser Banknote“

    Also, die Banknote ist nicht das Geld. Das zahlt die Bank erst gegen Vorlage der Banknote aus. Die Banknote ist ein Lagerschein auf Gold(Ware). Damit man das ganze Gold nicht ständig mit sich herumtragen muss.

    Aus einem Forum zur Kaufkraft:_
    Laut Statistischem Bundesamt entspricht eine Mark von 1910 etwa 5 Euro von 2008.

    500 Mark hatten entsprechend eine Kaufkraft von 2500 Euro.

    Als praktisches Beispiel und gewissermaßen als Kontrast habe ich noch einen Kreditvertrag der königlich-preußischen Sparkasse von 1909 vorliegen, wo der Erbauer meines Elternhauses für den Bau eben dieses einen Kredit über 5000 Reichsmark aufnahm.

    Für 25 000 bekommt man heute kein vollwertiges Haus mehr gebaut.

    Und Omi hätte heute 2500 Euro Kaufkraft.
    Was also ist passiert?
    Die Inflationierung (Inflare = lat. aufblähen ) der Geldzeichenmenge hat Omi ihrer Kaufkraft beraubt.

  17. ki11erbee schreibt:

    Nein, die Banknote ist ein Hilfsmittel, um Waren gegeneinander auszutauschen.

    Ob in irgendeiner Bank Gold liegt oder nicht, ist für den Wert einer Währung völlig irrelevant.

    Der Schritt weg vom Gold scheint dir immer noch schwer zu fallen, aber wenn du ihn nicht gehst, hast du das Geldsystem nicht verstanden.

  18. EchteWerte schreibt:

    Ihre Beispiele in Frageform mit der Inflation und Produktivität sind genial. Die würde ich in verkürzter Form vor jeden Beitrag stellen. Übrigens sammeln arme Deutsche auch mittlerweile Lebensmittelreste an Grillplätzen, Schützenfesten oder einfach in Geschäften (unter dem Vorwand das es was für die Haustiere wäre) ein. Dass die AFD von Bonzen gegen die NPD gegründet wurde, lässt sich auf rein logischen Weg, ohne verwirrende Pseudofakten erschliessen.
    Was meinen Sie ?
    Gold ist tatsächlich KAUM mehr wert als bedrucktes Papier. Beide leben von dem Vertrauen, dass es Blödmänner gibt, die einem für Gold / Geld in einer schweren Krise lebenswichtige Dinge oder Dienstleistungen geben.
    Da gibt es wertvollere Bodenschätze, Metalle, oder Nahrungsmittel. Als Bauer will ich in der schweren Krise kein Gold, sondern eher jemanden der meinen Traktor repariert, mir ein Haus (Gas, Wasser, Elektrik) baut, meinen entzündeten Blinddarm operiert oder als Chemiker mir ein wichtiges Pflanzenschutzmittel erstellt.
    Als Mechaniker oder Arzt will ich in der schweren Krise kein Gold, sondern was zu essen, Trinkwasser und ein beheizbares Obdach.
    Bei einem strengen Winter sind mir 100 Liter Heizöl wohl wichtiger als 100 kg Gold, das kein Schwein braucht und will.

  19. Inflationsmaerchen schreibt:

    VWL vom feinsten und dazu in bester Frageform anschaulich gemacht. Idioten denken in Geld / Wertpapieren und Börsengeschäfte mit den tollen Tricks wie Hebel oder Leervekäufen; Für Wissenschaftler zählen produzierte Güter / Dienstleistungen und deren Über- oder Unterproduktion. Sie sollten diese VWLEinführung an jedem Beitrag anfügen.
    Gold ist tatsächlich KAUM mehr wert als bedrucktes Papier. Beide leben von dem Vertrauen, dass es Blödmänner gibt, die einem für Gold / Geld in einer schweren Krise lebenswichtige Dinge oder Dienstleistungen geben.
    Da gibt es wertvollere Bodenschätze, Metalle, oder Nahrungsmittel. Als Bauer will ich in der schweren Krise kein Gold, sondern eher jemanden der meinen Traktor repariert, mir ein Haus (Gas, Wasser, Elektrik) baut, meinen entzündeten Blinddarm operiert oder als Chemiker mir ein wichtiges Pflanzenschutzmittel erstellt.
    Als Mechaniker oder Arzt will ich in der schweren Krise kein Gold, sondern was zu essen, Trinkwasser und ein beheizbares Obdach.
    Bei einem strengen Winter sind mir 100 Liter Heizöl wohl wichtiger als 100 kg Gold, das kein Schwein braucht und will.
    Es gibt Pseudo Trutherseiten die mit Gold werben. Das sind leider oft Währungs- und Zinseszinsverschwörer.
    Sicher, aber volkswirtschaftlich UNWICHTIG: In einer leichten Krise – wie aktuell – ist man als Arbeitsloser, Unterhaltsverpflichteter, in Konkurs geratener Kleinunternehmer besser mit Gold als Geld bedient. Geld muss man zinslos verstecken während der Goldpreis evtl. noch steigen kann. Auch Staaten die im Visier der Nato sind / waren sind mit Gold besser bedient als Dollarkonten auf westliche Banken zu unterhalten.

  20. ostseestadion schreibt:

    Nahmd Genoss_Innen
    Es geht nicht primär um Gold.
    Es geht ums Geldsystem.

    Muß ein Geldsystem zwingend mit Gold hinterlegt, also abgesichert sein ?
    Antwort: Nicht zwingend.
    Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein , um es trotzdem vor Geldzeichenentwertung (Hyperinflation) zu schützen. Also auch Omis Rentenkaufkraft?
    Antwort: Die Führer des Landes und der Reichs oder Bundesbank müssen 100, besser 102,5 % , integer und ohne kriminelle Energie sein.

    Sicher kann die Banknotenmenge mal 10% erhöht werden, aus welchem Grund auch immer. Darf aber nie verzigfacht oder verhundertfacht werden, da dann Omis Rentenkaufkraft massiv schwindet.
    Und selbstverständlich muß die Regierung, welche Politik für ihr Volk macht, also vollpöhse rechtsextrem ist, die Geldzeichen nach und nach wieder einsammeln (lassen).

    Und jetzt kommen wir zur Auflösung des Rätsels „Geldsystem“.
    Trommelwirbel …..kurzer Tusch, Trommelwirbel …
    Was kann passieren, wenn die Geldzeichenmenge über Jahrzehnte oder Jahrhunderte ungefähr gleichbleibt und ihre Führer nicht kriminell sind ?

    Die Menschen und Mensch_Innen können sicher sein, daß in 10 oder 20 Jahren ihre gesparten 10 000 Euro, oder in meinem Fall die gesparten 10,23 Euro, noch in etwa die gleiche Kaufkraft haben.
    Kommt also jemand und möchte sich die borgen, beispielsweise Killerbee,
    kann ich sagen, du bekommst es so. Ohne Zinsen.
    Ich mag dich und schätze deine Arbeit mit dem Blog, du bekommst es einfach so, ohne Zinsen. Da ich keine Zinsen brauche.
    Pah.
    Machts klick , Freunde ?

  21. ki11erbee schreibt:

    @Ostseestadion

    Es ist kein Problem, die Geldmenge über die Zeit zu erhöhen, wenn im selben Maße die produzierten Waren zugenommen haben.

    Einfaches Beispiel: Die Bevölkerung nimmt von 10 auf 20 Millionen zu und hat deshalb die Produktion von Getreide/Fleisch/etc. ebenfalls verdoppelt.
    Warum sollte dieser Staat nicht auch die Geldmenge verdoppeln?

    Und im Umkehrschluss: Wenn der Staat die Geldmenge gering hält, ist er dadurch in der Lage, die Bevölkerung an der Vermehrung zu hindern.

    Das ist der Grund, warum in Deutschland die Ausländer mehr Geld bekommen als die Einheimischen.

    Machts klick, was hier abläuft?

  22. ostseestadion schreibt:

    *gelöscht, sachlich falsch*

    Sorry, aber da verstehe ich keinen Spaß mehr.
    Es ist wichtig, das Geldsystem zu verstehen und deine Ausführungen sind schlicht und ergreifend falsch. Außerdem sorgen sie durch das Vorgauckeln einer Schein-Komplexizität dafür, daß der Blick aufs Wesentliche verstellt wird.

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