Die deutsche „Unschuld“

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killerbee

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Bei der Charakterisierung des deutschen Volkes versagen die Prinzipien „Gut und Böse“; zumindest auf den ersten Blick.

Deutsche kann man am besten mit einem Hammer vergleichen.

Ist ein Hammer gut oder böse?

Weder noch, ein Hammer ist ein Hammer.

Ich kann ihn nehmen, damit einen Nagel in die Wand schlagen und ein schönes Bild aufhängen. Gut.

Ich kann ihn aber auch nehmen, meinem Nachbarn damit den Schädel einschlagen und ihn berauben.

Ist der Hammer auf einmal böse geworden?

Nein, der Hammer ist immer noch derselbe.

Der Hammer hat keine Wahl, kein Gewissen, keinen Verstand, kein Bewußtsein.

Er ist ein Werkzeug, ein Verstärker desjenigen, der ihn benutzt.

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Dasselbe gilt für Deutsche.

Wir alle wissen, daß die Angestellten in manchen Jobcentern von ihren Vorgesetzten die Anordnung bekommen haben, zu sparen.

Und sparen tun die Angestellten natürlich bei denjenigen, die am wenigsten Gegenwehr leisten: beim alleinstehenden, staatsgläubigen Rentner, der das Amt nie hinterfragen würde.

Natürlich sind diese Angestellten böse Menschen, weil sie Böses tun.

Aber ich wette mit euch, daß wenn der Vorgesetzte ihnen sagen würde: „Kümmern Sie sich um Ihre Kunden, holen Sie das Maximum für sie heraus, seien Sie nett zu ihnen!“

würden dieselben Arschlöcher 24 Stunden später zu supernetten, fürsorglichen Angestellten werden, die den Antragstellern persönlich dabei helfen, den Antrag auszufüllen.

Deutsche sind also wie ein Hammer, wie ein Werkzeug:

Sie machen das, was der Vorgesetzte ihnen sagt.

Ist es böse, machen sie das Böse.

Ist es gut, machen sie das Gute.

Moralische Kategorien interessieren Deutsche nicht, sie sind tumbe Befehlsempfänger.

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Nehmen wir als nächstes Beispiel die unerträgliche, einseitige Russenhetze.

Angenommen, die Russen würden in einem konventionellen Krieg bis nach Frankreich vorrücken und Deutschland militärisch besetzen.

Inklusive der Redaktionsgebäude.

Der Chef der neuen russischen Verwaltung geht nun zum Chef von Welt.online oder Bild und sagt: „Schreiben Sie ab heute positiv über Russland und negativ über die USA.“

Glaubt ihr, auch nur ein einziger Journalist würde kündigen?

Nö.

Die haben damit keine Probleme; „Gewissenskonflikte“ setzen ein Gewissen voraus. Wer keines hat, bekommt auch keine Konflikte damit.

Ich wette, 24 Stunden später würde man bei denselben Zeitungen, die nun massiv gegen Russland hetzen, eine massive USA-Hetze hören, während die Russen „schon immer unsere Brüder waren“.

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Warum sind Deutsche so?

Weil es widerliche Feiglinge sind, die Angst davor haben, Verantwortung zu übernehmen.

Von klein auf werden Sie dazu erzogen, fraglos Befehle zu befolgen, nicht auf ihren Verstand zu hören, nicht auf ihr Gewissen zu hören.

Kennt ihr das „Sandmännchen“?

Nach dem Sandmännchen wurden die Kinder von vielen Eltern ins Bett geschickt.

Egal, ob das Kind müde war oder nicht.

Egal, ob es draußen hell oder dunkel war.

Wenn das Sandmännchen vorbei war, mussten die Kinder ins Bett.

Weil Papa und Mama das gesagt haben.

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Mit einer solchen Erziehung, deren einfaches Prinzip lautet: „Du machst, was der Chef sagt, wenn nicht, bekommst du Ärger“ erzeugt man Werkzeuge und tötet alles ab, was den Menschen ausmacht.

Es endet natürlich nicht bei der Erziehung, sondern geht nahtlos weiter über Kita, Kindergarten, Schule, Uni, Beruf:

„Nichts hinterfragen, einfach machen, sonst gibt es Ärger. Bloß nicht selber denken, bloß nicht auf das eigene Gewissen hören.“

Im Gegensatz zu einem Hammer haben Menschen einen Verstand, ein Bewußtsein, ein Willen und ein Gewissen, welches uns dabei hilft, „Gut“ von „Böse“ zu unterscheiden.

Aber welchen Sinn haben Verstand, Willen, Bewußtsein und Gewissen, wenn man in einem Kollektiv lebt, welches die Benutzung all dieser grandiosen Gaben systematisch aberzieht oder sogar unter Strafe stellt?

Die Mehrzahl der Deutschen, die ich kenne, sind „Un-Menschen“, weil sie eben alles, was den Menschen so einzigartig macht, nicht benutzen.

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Was sich bei normalen Menschen durch diese Vergewaltigung einprägt, ist die irrige Meinung:

„Wenn ich das mache, was man mir sagt, bin ich UNSCHULDIG“

Die Unschuld der Deutschen besteht also darin, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, der es ihnen GESAGT hat.

Für einen Deutschen ist es also überhaupt nicht relevant, was er tut oder was die Konsequenzen dieser Taten sind, sondern einfach, daß es irgendjemand gesagt hat.

Deutsche sind darum das perfekte Werkzeug für böse Menschen, denn wie ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, geht das Böse grundsätzlich arbeitsteilig vor:

Die wirklich bösen Menschen tun NICHTS.

Sie sagen nur, was ANDERE tun sollen und hoffen, daß jemand gewissenlos genug ist, die bösen Gedanken für ihn in die Tat umzusetzen.

Und weil Deutsche eben diesen absolut gewissenlosen Charakter haben, wird sich für jede Schweinerei immer irgendwo ein Deutscher finden, der sie umsetzt.

Konfrontiert man ihn damit, plädiert der Deutsche natürlich sofort auf „nicht schuldig, Euer Ehren!“

Wie kann aber eine Person nicht schuldig für ihre Taten sein, wenn deren Konsequenzen offensichtlich sind?

Einfach: „Weil der hat das gesagt!“

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Woher kennt man diese Verhalten?

Natürlich aus dem Kindergarten. Auch dort findet ihr als Rechtfertigung, daß irgendjemand etwas gesagt hat oder gesagt haben soll.

Ist es nicht erbärmlich, daß ein Volk selbst im Erwachsenenalter nichts weiter zu seiner Rechtfertigung aufzuweisen hat, als die „Argumente“ von 4-Jährigen:

„Herr Journalist, warum verbreiten Sie die Lügen über Russland? Sie wissen doch, daß es nicht stimmt!“

„Ja, aber ich bin unschuldig. Weil mein Chef hat gesagt, daß ich das tun soll.“

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„Herr Politiker, warum haben Sie dem ESM zugestimmt? Sie wissen doch, was dieser für das Volk bedeutet!“

„Ja, aber ich bin unschuldig. Weil Merkel hat gesagt, daß ich so abstimmen soll.“

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„Herr Richter, warum haben Sie den Kriminellen zum 10. Mal freigesprochen? Sie wissen doch, daß er wieder Leute verprügeln wird!“

„Ja, aber ich kann nichts dafür. Das Justizministerium hat gesagt, daß ich so urteilen soll.“

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„Herr Polizist, warum weigern Sie sich, Anzeigen aufzunehmen und präsentieren den Bürgern gefälschte Statistiken?“

„Ich kann nichts dafür. Der Innenminister hat gesagt, daß wir das machen sollen.“

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Etc., ich könnte noch seitenlang so weitermachen.

Wer viel mit Deutschen zu tun hat, kommt sich vor, als wäre die BRD ein riesiger Kindergarten, nie ist irgendjemand schuld, weil er auf irgendjemanden zeigen kann, der es ja „gesagt“ hat.

Und derjenigen kann auch wiederum auf jemanden zeigen, usw.

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Wenn wir ehrlich sind, ist doch dieses „Der hat es gesagt“ nur ein Vorwand, und das wisst ihr auch.

Ihr seid nicht blöde und ich weiß, daß ihr alle ein Gewissen habt, welches euch sagt, daß ihr seit Jahrzehnten Scheiße baut.

Natürlich betäubt ihr euer Gewissen mit allerlei Ausreden, aber ganz zum Schweigen bringen könnt ihr es doch nicht.

Was ist also der wahre Grund für euer Verhalten?

Egoismus. Ihr wollt keinen Ärger mit eurem Chef, ihr wollt Karriere machen, ihr wollt nichts riskieren und der Rest ist euch eh scheißegal, weil „Ach, die Konsequenzen spürt man erst in 30 Jahren und da bin ich eh schon tot.“

Selbst im Alter, das man eigentlich mit Weisheit gleichsetzt, sind die meisten immer noch hemmungslose Egoisten, die glauben, die Welt würde mit ihrem Tod ebenfalls aufhören zu existieren.

In einem gesunden Volk ist es genau umgekehrt, da nutzen die Alten ihre Lebenserfahrung dafür aus, daß das Volk es besser hat.

Aber so etwas wie Loyalität zum Volk von einem Egoisten zu erwarten, das ist natürlich zuviel verlangt.

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Es interessiert den Richter nicht, ob der von ihm freigesprochene Täter gleich wieder den Nächsten ins Koma tritt, Hauptsache für ihn ist, daß er keinen Ärger mit dem Justizminister bekommt.

Es interessiert den Journalisten nicht, ob seine Hetze zu einem Krieg mit Tausenden oder Millionen toten Zivilisten führt; Hauptsache, er bekommt weiter Geld von seinem Chef.

Es interessiert den Polizisten nicht, ob die Stadt zu einem kriminellen Drecksloch wird, Hauptsache, er kann Karriere machen und hat keinen Ärger mit seinem Chef.

Es interessiert den Politiker nicht, daß sein Volk seit Jahrzehnten geplündert wird, Hauptsache, die eigenen Diäten stimmen.

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Der Grund für die jetzigen Probleme in Deutschland hat einen ganz einfachen Namen: Egoismus

Jeder kümmert sich um sich selber, keiner denkt über die Konsequenzen seiner Handlungen für das Volk nach.

Die Grundlage des VOLKES ist Solidarität; die Erkenntnis, daß Gemeinwohl und Eigenwohl dasselbe sind:

Wenn ich jeden Tag mein Bestes für alle Menschen gebe, die mir begegnen, kann ich sicher sein, daß auch alle Menschen, die mir begegen, ihr Bestes für mich geben.

Das ist die Grundlage eines gesunden Staates.

Da Egoismus das Gegenteil von Solidarität ist, ist logisch, daß „ein Volk aus Egoisten“ ein Widerspruch in sich ist.

Im selben Moment, in dem die Mitglieder des Volkes egoistisch handeln, wird aus dem Volk eine Herde.

Ihr zeigt alle Anzeichen einer Herde; die Schafe stehen auch teilnahmslos daneben, wie ein Mitglied von einem Rudel Wölfe zerfleischt wird und denken sich: „Na, gottlob ist MIR nichts passiert.“

Ebenso feiern Gauck und Merkel in ihren Villen Feste, während mehrere 100.000 Menschen sich den Strom nicht mehr leisten können oder sich abends nicht mehr in ihre eigene Stadt trauen.

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Wenn euch also ein geistig gesunder Ausländer fragt, warum es in eurem Land so beschissen aussieht, sagt wenigstens die Wahrheit:

„Weil wir nur noch ein Haufen feiger, opportunistischer Egoisten sind, die ihr Land und ihr Volk für ein Leberwurstbrot verkaufen würden“

Sollte ich jemals erleben, daß irgendein Deutscher sagt: „Wir können nichts dafür, da sind die Juden schuld, weil die haben das in ihren Protokollen geschrieben“,

gibts von mir rechts und links eine geschallert.

Wir sind hier nicht im Kindergarten, wo „der hat aber gesagt“ eine gültige Entschuldigung für das Verhalten von egoistischen Arschlöchern ist!

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LG, killerbee

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19 Antworten zu Die deutsche „Unschuld“

  1. Anonymous schreibt:

    Deutsche definieren sich tatsächlich nur über Arbeit und Karriere. Solange der Staat die Illusion erzeugt, Deutschland sei sowas wie ein Wirtschaftswunderland, um das es in der ganzen Welt beneidet wird, ist alles gut. Dies wird z.T. ergänzt durch ein widerliches Gutmenschentum (liebe alles, nur nicht dein Volk) welches den Egoismus kompensiert und kaschiert.

    Die Deutschen sind wahrlich ein Anti-Volk. Und komme mir keiner mit Umerziehung; die Deutschen bildeten schon immer einen territorialen Flickenteppich, der erst durch irgendeinen Symbolismus zusammengehalten wurde.

  2. smnt schreibt:

    Bravissimo !

  3. DrShoe65 560** schreibt:

    So ist es……..die Wahrheit tut immer weh!

  4. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  5. KDH schreibt:

    KB, die Wette bezüglich der Jobcenterangestellten verlierst Du!

    Ein Arschloch, daß sein verschissenes bißchen Macht dazu benutzt, die vermeintlich von ihm Abhängigen zu piesacken wo es nur geht, bleibt ein Arschloch auch nach einer geänderten Arbeitsanweisung. Diese Spezies findet persönliche und beufliche Befriedigung in diesem moralisch mehr als verwerflichen Tun. Die brauchen keine besondere Anweisung, einzusparen was geht, die machen das von ganz allein.
    In jeder Behörde mit Kundenkontakt und ganz besonders bei jeder Form von „Uniformträgern“ (und wenn es nur der Nachtwächter ist) finden sich diese Kreaturen. Allerdings ist mir noch nicht aufgefallen, daß die, wie von Dir beschrieben, BESONDERS einer Ethnie angehören…

    „Mit einer solchen Erziehung, deren einfaches Prinzip lautet: “Du machst, was der Chef sagt, wenn nicht, bekommst du Ärger” erzeugt man Werkzeuge und tötet alles ab, was den Menschen ausmacht.“

    Wenn ich diese Aussage um den kleine Nachsatz erweitere, daß damit selbstverständlich betriebliche Abläufe gemeint sind, die weder gegen Persönlichkeitsrechte, Gesetze, die guten Sitten o.ä. verstoßen, habe ich jedes Angestelltenverhältnis weltweit beschrieben. Wer damit Probleme hat, kann auch nichtangestellt arbeiten, sogar hier.

    Davon abgesehen hatte ich beim Lesen dieser Zeilen das von Dir Beschriebene, aber auch solche Geschichten wie in Japan, China, (Korea kannst Du besser beantworten) vor Augen wie Frühsport der gesamten Belegschaft, kasernierte Unterbringung, Morgenapelle usw. Also ganz ehrlich: nach dem ersten Tag mit SOLCHEN Faxen wäre ich draußen!

  6. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG schreibt:
  7. freundrex schreibt:

    Mag alles so sein oder so aussehen – aber dann stellt sich doch die Frage, wozu dieser Kanal und die vielen anderen, die offenbar eben genau das retten wollen, was an Deutschland und den Deutschen gut ist?
    Was ist denn dieses Gute an den Deutschen und an Deutschland? –
    Wenn gar nichts, dann wäre doch die Konsequenz, dass man sich jegliche Mühe und Aufregung, Beurteilung und Verurteilung, Darstellung, Lächerlichmachung und Beschimpfung sparen könnte und „zur Tagesordnung übergehen“, also die Dinge ganz einfach ihren Lauf nehmen lassen.
    Es gibt aber alle diese Kanäle, es gibt die Montagsdemonstrationen und viele andere Aktivitäten, doch offensichtlich „um zu retten, was zu retten ist, was gerettet werden MUSS!“…
    Aber dann ist der Weg dazu doch nicht, „auf die alle“, die noch nichts bemerken, sich noch nicht ändern in ihrem Verhalten, einzudreschen, sondern es muss begonnen werden, „denen allen“ aufzuzeigen, dass ihr Bild auf Zukunft betrachtet falsch ist und dass sie ihre Kinder und Kindeskinder ins Verderben laufen lassen, wenn sie nicht endlich… – – – ja, endlich – was? Was? Was?
    Was bitte sollen „die alle“ an dem jetzigen Verhalten und der Art zu Leben ändern? Wann endlich zeigt man ihnen Punkt für Punkt auf, was falsch ist und weshalb!?
    Der einfache, noch uninteressierte Mensch muss doch einen Grund erkennen, weshalb das, was er tut und wie er es tut, nicht gut ist. Zumal ja diese „Konditionierung“, wie im Beitrag drastisch aufgezeigt, nun mal vorhanden ist!
    Darum muss er zugleich eine Alternative bekommen, er muss sehen, wie ein „Danach“ sich darstellt und anfühlen wird und dass es gut sein wird für ihn und für seine Kinder und Kindeskinder!
    Nicht „wieder Vorgaben machen, ihm sagen wo es lang geht“, sondern Aufklärung Punkt für Punkt! Über die entscheidenden Phasen der deutschen Geschichte, über die Kriege, Verfassungen, über Versailles, Weimarer Republik, „Drittes Reich“, Kapitulation, Debellatio, Alliierte, fehlenden Friedensvertrag, Rolle der BRD 1949, 1955, 1990 und jetzt, sowie Gesetze, deren Gültigkeit oder Erlöschen, über die Gerichte, wie und welche Gesetze diese handhaben und was daraus für den Einzelnen und somit für das Ganze resultiert!
    Aufklärung, Darlegung, Erkennbarmachen, Änderungsnotwendigkeit und Änderungsmöglichkeiten für den noch Uninteressierten verständlich aufzeigen – damit er für sich selbst zu dem Schluss kommen kann, dass er bislang in Unwissenheit gelebt hat und diese Weise zu leben für ihn selbst und seine Lieben „eine Gefahr“ für die Zukunft ist!
    10 oder 20 Punkte klar und deutlich darstellen – und die Konsequenz daraus erkennbar machen! Wer das kann, bitte tun! Dann weiß es nicht nur dieser Eine, sondern Tausende, vielleicht Millionen – und dann werden viele davon entsprechend aktiv werden!

  8. ki11erbee schreibt:

    @KDH

    Du bist schlau, stell dich nicht so dämlich an.

    Ich meine nicht, daß die Krankenschwester während der Not-OP mit dem Chefarzt über die Art der Schnittführung diskutiert, sondern um klar rechtswidrige Befehle.

    Zum Beispiel: „Wenn jemand eine Anzeige wegen Einbruchs aufgeben will, sagen sie einfach, daß sie nichts machen können“ oder solche Scherze.

    Solange zu Verallgemeinern, bis man aus schwarz weiß gemacht hat, hat mit einer guten Diskussion nichts zu tun, sondern ist dem Erkenntnisgewinn hinderlich.

  9. catchet schreibt:

    Im Buddhismus gibt es die vier heiligen Wahrheiten.

    1. Die Wahrheit vom Leiden
    Diese besagt, dass man erkennen soll, wenn man leidet.
    Jemand, der z.B. Zahnschmerzen hat, kann jetzt sagen, „Ich leide an Zahnschmerzen.“
    Oder jemand, der im Gefängnis sitzt, sagt, „Ich leide an der Gefangenschaft“
    Jemand, der Hunger hat, sagt, „Ich leide am Hunger.“

    Aber es gibt auch subtile Leiden, die nicht so offensichtlich sind.
    Jemand, der seinen Job hasst, wird villeicht nicht sagen, „Ich hasse meinen Job.“.
    Er wird vielleicht sagen, „Mein Job ist ein nötiges Übel, damit ich meine Miete bezahlen kann.“ Und so wird er bei der Arbeit lächeln und sich selbst, seinen Kollegen und dem Chef etwas vormachen, wie toll doch der Job ist.

    Jemand anders wird vielleicht eifersüchtig sein über Nachbars neues Auto. Aber er wird sich selbst sicher nicht eingestehen, dass er eifersüchtig ist.
    Vielleicht wird er seinen Nachbarn auf die Schulter klopfen und sagen , „du hast es geschafft. Du gehörst zu den Top 1000 in Heinsberg. Ein toller Wagen, der sich sehen lassen kann.“

    Oder jemand bekommt die Diagnose, dass er eine tödliche Erkrankung hat und er bald sterben wird. Dieser Patient aber glaubt den Ärzten kein Wort. Es sind Scharlatane, Quacksalber und Kurpfuscher

    Die Wahrheit vom Leiden, habe ich früher nicht verstanden. Es ist doch offensichtlich, wenn jemand leidet. Wie aber die letzten Beispiele zeigen, ist dies nicht immer so offensichtlich.

    Wie kann man ein Volk „heilen“, wenn es sich nicht eingesteht, dass es „krank“ ist? Zur Heilung gehört als 1. Schritt(wie von Buddha aufgezeigt) ein Erkennen, dass man krank ist.

    Noch lachen wir.
    Ja, Griechenland, die können pleite gehen aber wir doch nicht.
    Ja, Italien, kann pleite gehen aber wir doch nicht.
    ja, Porrtugal kann pleite gehen aber wir doch nicht.
    Ja, Spanien kann pleite gehen aber wir doch nicht.
    In Zypern machen die die Banken dicht und fahren die Geldautomaten runter aber hier doch nicht.
    Passiert hier doch nicht.

    Wir sind eins der reichsten Länder der Erde.
    Wir sind kerngesund.
    Trotzdem durchsuchen Rentner Mülltonnen nach Pfandflaschen
    Trotzdem speisen wir die Armen an der Tafel.
    Schulen zerfallen, Straßen zerfallen, die Leute müssen für ein Appel und ein Ei arbeiten…ja oft noch neben der Vollzeitstelle die Hartz IV Bürokraten anwinseln, damit die Miete bezahlt werden kann.

    Uns geht es so gut, dass wir Leute auf die Straße werfen um dort Zigeuner einziehen zu lassen.
    Ja, die Zigeuner machen uns reicher. Unser Wohlstand wird von denen erhalten. So einen Blödsinn redet man uns ein. Und die Leute glauben es anscheinend.

    Alle um mich herrum sterben an Alter und an Krankheiten.
    Doch ich selbst halte mich für unsterblich.
    Es kann nur Anderen passieren. Mir nicht.
    Der dicke Knoten in meiner Brust, die Luftnot und die Schmerzen haben nichts zu bedeuten.

    Wie kann ich einer solche Person helfen?

  10. Heidi schreibt:

    Chapeau, Killerbiene!!!

    Ich bin Deutsche, deutscher geht es gar nicht, aber Du hast recht.

    Wenn ich tot sein werde, interessiere ich mich doch nur noch einen Scheißdreck für den verbleibenden Rest, sollen sie doch alle in Ihrem Dreck verrecken und jeden Freitag zur nächsten Moschee pilgern.

    Mir doch egal, Hauptsache die Doofen bezahlen mir bis dahin noch meine großzügige Pension.

    Heidi

  11. catchet schreibt:

    Einen Arzt über die Schultern schauen kann man sehr wohl.
    Dazu muß man aber Kenntnisse haben und Selbstbewusstsein besitzen.

    Ich selbst habe Äzten sehr oft wiedersprochen.
    Die Ärze waren oft noch sehr jung und hatten so gut wie gar keine Berufserfahrung. So kam es, dass sie mir Anweisungen gaben, die dem Patienten geschadet hätten. Die Ärzte wollten dem Patienten keinen Schaden zufügen, sie hatten eben nur zu wenig Erfahrung.

    Ein Patient hat Fieber. Stelle einige Infusionen in den Kühlschrank und dann hänge sie an.
    Ein Patient mit Durchblutungsstörungen un den Beinen und Fieber soll kalte Wadenwickel erhalten.
    Einen Patienten haben die ein Kühlelement in die Leiste gelegt. Der Patient war nicht bei Bewusstsein. Als ich zum Dienst erscheine und den Patienten lagern will fällt das Kühlelement aus der Leiste. Die Hoden blau gefroren.
    Die haben das Beste gewollt. Aber das Schlimmste getan.

    und ähnliche Gesichten.

    Aber um einen Arzt zu widersprechen zu können, muß man aber selbst ein wenig Ahung oder Berufserfahrung haben.
    Viele legen lieber die Verantwortung an der Pforte ab und tun was der Arzt sagt.
    Später sagen die dann, „das ist mir so gesagt worden.“
    Es lässt sich natürlich leichter leben ohne Verantwortung.
    Und das ist es eben was die Verantwortungslosigkeit so verlockend macht.

  12. Hagen schreibt:

    Wunderbarr! Schrecklich geschrieben auf den Punkt. Aber wie brngt man seine liebsten dazu, genau darüber mal zu denken und zu disskutieren,ich bin es so Leid aber ich geb nicht auf. Weiter so analysieren und bewerten. Guter Artikel zum Erkenntnisgewinn.
    Mfg

  13. Onkel Peter schreibt:

    Aber ich wette mit euch, daß wenn der Vorgesetzte ihnen sagen würde: “Kümmern Sie sich um Ihre Kunden, holen Sie das Maximum für sie heraus, seien Sie nett zu ihnen!”

    würden dieselben Arschlöcher 24 Stunden später zu supernetten, fürsorglichen Angestellten werden, die den Antragstellern persönlich dabei helfen, den Antrag auszufüllen

    Das stimmt nicht ganz. Ich kenne den ehem. Chef eines Jobcenters, welcher
    seine Leute anwies den Antragstellern lieber zuviel als zuwenig zu geben, aus dem Grunde weil die Menschen eben ganz schnell auf das Geld angewiesen sind, genau prüfen kann man später immer noch. Das Problem sind, nach seinen Worten die alten Fo..n, welche sich weigern selber zu denken und zu entscheiden stattdessen lieber auf Anweisungen von oben warten. Diese Beamten wird man aber nicht los. Es liegt also nicht unbedingt an Weisungen von oben.
    Bei dem Fall mit welchem ich zu tun habe scheint dies aber der Fall zu sein.
    Ihr entsinnt euch vielleicht, im Januar hat sie ( alleinerziehende Mutter mit im Januar geborenen Kind) bis auf den heutigen Tag noch keinen Pfennig vom Amt erhalten. Dank systematischer Schikane. Sie läge auf der Straße hätte sie nicht das Glück an mich geraten zu sein.

  14. Dave schreibt:

    Seit einiger Zeit les ich ganz gern mal die Artikel hier. Allerdings fällt mir in letzter Zeit auf, dass sich immer das gleiche nur anders umschrieben wiederholt. Es sind immer wieder Dinge die schief laufen angekreidet. Das finde ich grundsätzlich gut. Aber irgendwie ist das ziemlich sinnlos. Es fehlen Lösungsvorschläge. Gemeinsames Überlegen wie man etwas verändern kann. Es fehlt insgesamt eine gewisse Zielgerichtetheit. Doch wozu dann das ganze. Damit wir beruhigt einschlafen können nur weil wir den wahnhaften Gedanken haben, dadurch das wir mehr Wissen, teils auch näher an der Wahrheit sind und denken die anderen durchschaut zu haben? Wir geben unsere Verantwortung genauso ab, wenn wir uns aus den Angelegenheiten extrahieren und sie von außen betrachten. Was ist besser daran als das Dummgequatsche in den Kneipen? Etwa das Niveau? Wenn der Mensch mit den Kopf denkt, und mit der Zunge bekennt, so sind das meines Erachtens nur hohle Phrasen solange nicht klar und sichtbar wird, dass der Mensch anders lebt, dass er versucht es besser zu machen. Ich will niemanden unterstellen, dass er es nicht tut, aber dann teilt es mit den anderen. Wie war das mit das deutsche Volk steht auf?

  15. ki11erbee schreibt:

    @Dave

    Was du tun kannst, weißt du selber und es steht auch im Artikel drin.

    Was du nicht tun kannst, ist ebenfalls klar: du kannst nicht das Leben anderer leben.

    Eine einfache, schnelle Lösung gibt es nicht, sondern nur eine langwierige, friedliche, von unten.

    Wenn du sagst, mein Artikel enthielte keinen Lösungsvorschlag, hast du ihn nicht verstanden.

    Wenn du meinen Artikel nicht verstanden hast, liegt das nur daran, daß du ihn nicht verstehen willst.

    Wenn du ihn nicht verstehen willst, kann ich dir nicht sowieso nicht helfen.

  16. catchet schreibt:

    Vielleicht schließt Dave ein Abo für das Compact Magazin ab?
    Jeder kann einen Teil dazu beitragen, dass die Dinge sich ändern.

  17. catchet schreibt:

    Gauck preist Türkei als Vorbild für Deutschland

    Beim Besuch eines Lagers für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien mahnt Bundespräsident Joachim Gauck zu mehr humanitärem Engagement: „Wir sollten uns fragen, ob wir alles uns Mögliche tun.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article127369238/Gauck-preist-Tuerkei-als-Vorbild-fuer-Deutschland.html

  18. edwige schreibt:

    Da es zu Jürgen Elsässer und dem „ComPACT“-Magazin (Name!!??) sehr gespaltene Meinungen gibt, möchte ich auf diesen Artikel hinweisen, in welchem die sehr seltsamen Kontakte/Verflechtungen des J.E. zur Sprache kommen:

    Der Golda Meir-Stalin/Kaganovich Pakt und heutige Weltpolitik
    Das heutige Russland unter Putin ist genauso wie die westliche Hemisphäre des Planeten nur ein Spielball der Geldmächtigen. ……. weiterlesen bitte hier:

    http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.de/2014/01/der-golda-meir-stalinkaganovich-pakt.html

    *********************
    Apropos Rußland: Das hat mir heute ein sehr aufmerksamer Freund zugeschickt:
    http://www.russland.ru/russland-ist-dicht-der-rueckzug-aus-afghanistan-jetzt-ein-logistischer-alptraum/

    Dem deutschen Volk wurde und wird ja immer grenzenlose Naivität attestiert. Zurecht?

  19. Susi schreibt:

    @Lieber Onkel Peter wie schön von Deiner Menschlichkeit zu lesen , für die junge Mama ! Respekt !
    War lange nicht hier – liebe Grüße KB gut das es Dich gibt !

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