Wie man mit Lügnern umgeht

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pinocchio

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Nehmen wir an Herr Siegfried Müller saß gestern um 19.00 Uhr in seiner Stammkneipe in Bochum und trank ein Bier.

Das ist die Wahrheit.

Angenommen, ihr wolltet Lügen über den Sachverhalt verbreiten, wie viele Möglichkeiten habt ihr?

Ihr könntet stattdessen erzählen, daß er in Dortmund war. Oder in Bagdad. Oder in London. Oder in Herne. Oder in Duisburg.

Ihr könntet erzählen, daß er Orangensaft trank. Oder Bananensaft. Oder Schnaps. Oder Wasser. Oder Fanta. Oder Cola. Oder Sprite.

Ihr könntet auch erzählen, daß er stattdessen eine Bank überfallen hat. Oder eine Frau vergewaltigt. Oder jemanden mit einem Messer erstochen. Oder mit der Axt erschlagen.

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Wenn man die Wahrheit ins Verhältnis zu den Lügen setzt, so ergibt sich ein Verhältnis von eins zu unendlich:

Es gibt nur eine Wahrheit, was Herr Müller gestern um 19.00 Uhr gemacht hat.

Aber es gibt unendlich viele Lügen, was er gestern um 19.00 gemacht haben könnte.

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Was bedeutet das praktisch?

Wenn man einen Lügner bei einer Lüge ertappt, ist das für ihn kein Problem. Er erfindet einfach eine neue Lüge!

Er hat ja unendlich viele Möglichkeiten zur Auswahl, neue Lügen zu erzählen.

Nehmen wir als Beispiel die Freizügigkeit für Rumänen/Bulgaren.

Man kann erzählen, es werden nicht so viele kommen.

Daß das alles Ärzte und Ingenieure sind.

Daß sie fleißige Arbeiter sind, die den Fachkräftemangel beheben.

Daß sie Deutschland verjüngen.

Daß Deutschland reicher wird.

Daß Deutschland bunter wird.

Daß keiner von denen Sozialhilfe bekommen wird.

Etc.

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Der Lügner erfindet jeden Tag neue Lügen, das ist sein Job.

Die Journalisten heutzutage wissen ganz genau, wie es in diesem Land aussieht, aber sie haben sich entschieden, ihren Lebensunterhalt dadurch zu verdienen, ihre Volksgenossen täglich anzulügen.

Sie machen sich über das Leid alter oder kranker Menschen lustig, fordern Einsparungen bei den Armen und Vergebung für die Verbrechen der Reichen.

Sie verbreiten ihre Lügen und hetzen gegen Menschen, die die Wahrheit sagen.

Sie rufen nach Kriegen, weil sie wissen, daß sie selber nicht kämpfen müssen.

Sie sind moralisch gesehen das Letzte und genau so muss man sie auch behandeln.

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Doch zurück zum Verhältnis Wahrheit zu Lüge.

Wir wollen die Wahrheit verbreiten, weil nur die Wahrheit die Voraussetzung für Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit ist.

Der Trick des Bösen besteht nun darin, ZUERST die Lügen mit ihren Massenmedien zu verbreiten und uns anschließend aufzufordern, ihre Lügen zu widerlegen.

Das ist extrem aufwändig, weil es keine objektiven Daten gibt, man Gegenbeispiele als „Einzelfall“ abtun kann, etc.

Und sollte es einem irgendwann gelingen, eine Lüge eindeutig zu widerlegen, so wird die Gegendarstellung von den Massenmedien nicht verbreitet und man hat im Grunde gar nichts erreicht.

In der allergrößten Not lässt man von Lüge 1 ab und erfindet Lüge 2.

Und dann ist man das nächste halbe Jahr damit beschäftigt, Lüge 2 zu widerlegen.

Danach dasselbe Spielchen mit Lüge 3.

Danach Lüge 4.

Etc.

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Wenn man also auf die Taktik des Lügners eingeht und versucht, ihn zu widerlegen, hat man schon verloren.

Eine Lüge bleibt so lange erhalten, wie Massenmedien existieren, das beste Beispiel ist doch die Lüge vom „Fachkräftemangel“.

Jeder von uns kennt arbeitslose Akademiker und es reicht ein Blick in das Portal der Arbeitsagentur, um das Verhältnis von Arbeitslosen zu offenen Stellen zu erkennen.

Es gibt also keinen „Fachkräftemangel“ und doch wird die Lüge davon ununterbrochen erzählt.

Selbst in Sachsen-Anhalt mit 10% Arbeitslosenquote erzählt der Innenminister, wir bräuchten dringend mehr Ausländer, um einen „Fachkräftemangel“ zu beheben!

Und sollte die Geschichte mit dem „Fachkräftemangel“ tatsächlich mal nicht mehr ziehen, nimmt man halt als Begründung den „demographischen Wandel“.

Die „Elite“ muss ja auch nur noch 20 Jahre durchhalten, dann sind sie fertig.

Die sind doch im Grunde froh darüber, daß wir die ganze Zeit damit beschäftigt sind, ihre Lügen zu widerlegen, denn solange wir uns darauf beschränken, können sie ja ungestört mit ihrer Siedlungspolitik Fakten schaffen.

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Ethnozid

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Meine Empfehlung an euch lautet deshalb:

Sagt die Wahrheit!

Wenn ihr euch damit beschäftigen würdet, jede Lüge, die ein Lügner sich ausdenken kann, widerlegen zu wollen, habt ihr unendlich lange zu tun.

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Es ist viel zeitsparender, eine Wahrheit zu verbreiten, als tausend Lügen zu widerlegen.

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Mit welchem Recht verlangt der Lügner, ich solle seine Lügen widerlegen? Bin ich sein Hund?

Nein, ich sage die Wahrheit. Soll er doch meine Wahrheit widerlegen!

Das kann er nämlich nicht.

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truth

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Dies ist auch ein heißer Tipp für Flugblätter. Viele Leute verschwenden wertvollen Platz, indem sie die Lügen ihrer Feinde wiederholen und dann versuchen, diese in ellenlangen Elaboraten zu widerlegen.

Wozu?

Schreibt doch einfach die Wahrheit!

Ist kürzer.

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LG, killerbee

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13 Antworten zu Wie man mit Lügnern umgeht

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  2. catchet schreibt:

    mit der wahrheit und der lüge ist es so wie mit licht und dunkelheit

    wenn ich lüge, dann beschreibe ich die unwirklichkeit.

    dunkelheit z.b. ist unwirklich. denn dunkelheit ist nur das fehlen von licht.
    die lüge ist das fehlen von wahrheit.
    man kann nicht die dunkelheit ausschalten. denn die dunkelheit ist nicht. sie ist ja nur das fehlen von licht.
    man dann die dunkelheit nur ausschalten indem man licht anschaltet.

    so auch mit der lüge. die lüge ist unwirklichkeit.
    man kann die unwirklichkeit nicht ausschalten, denn sie existiert nicht.
    man kann nur die wahrheit hell erleuchten und die lüge wird verschwinden.

    licht ist hell.
    das ist für alle nachprüfbar. denn es ist die realität.
    was sollte ich die realität bestätigen wollen?
    das wäre doch blödsinn.
    alle wissen doch das licht hell ist, was sollte ich da noch einen beweis bringen.

    nur die lüge sucht täglich nach bestätigung. sie fährt falsche zeugen auf, sie manipuliert meinungen und erfindet millionen neue lügen, die die erste lüge bestätigen sollen.
    und warum tut sie all das? weil sie die unwirklichkeit ist.

    wenn in deinem kopf und in deinem herzen die wahrheit hell leuchtet,
    wie kann da dunkelheit oder lüge eindringen?
    ein gewöhnlicher dieb würde nur ein haus einsteigen, welches dunkel ist.
    ist das haus hell erleuchte, wird der dieb ertappt.

    aber die köpfe und die herzen vieler menschen sind so dunkel geworden,
    dass sie jede lüge glauben.
    und nur weil sie weder licht noch die wahrheit kennen.

    mir ist aufgefallen, dass viele menschen sehr gerne und sehr leicht die „negativen“ lüge glauben.
    lieber als die „positiven“lügen..
    wenn man z.b. erzählt, dass ich mein haus gekauft habe, vom geld, welches ich von einen banküberfall habe, wird es sicher leute geben, die dies gerne glauben.
    „der war mir schon immer verdächtig. ich habe schon immer geahnt, dass der krumme dinger gedreht hat.“
    wenn man aber erzählt, dass ich einen nobelpreis an der klotüre kleben habe, werden diese leute sagen: „das ist unmöglich. der ist doch viel zu doof. wenn ich keinen nobelpreis an der wand habe, dann der auch nicht, denn ich bin viel klüger.“

  3. catchet schreibt:

    Nachtrag: Gesundheit ist der Idealzustand.
    Es gibt nur eine Gesundheit, so wie es auch nur eine Wahrheit gibt.
    Aber es gibt Millionen Krankheiten, so wie es Millionen Lügen gibt.
    Täglich kommen neue Krankheitsformen hinzu(irgendwelche Keime, die wieder reistent geworden sind, Rinderwahn, diese Lungenerkrankung in China, Aids, Ebula usw.).
    Man kann leider nicht alle Krankheiten bekämpfen, da eben irgendwelche Keime wieder mal restistent geworden sind. Man kann nur versuchen die Gesundheit zu erhalten.
    Es wäre blödsinnig, wenn ich alle Tabletten gegen irgend etwas schlucken würde um alle Krankheiten zu bekämpfen.
    Es ist aber richtig, wenn ich mich regelmäßig an der Luft bewege, vielleicht Sport treibe, mich gesund ernähre und viel lache.
    Das stärkt meine Gesundheit.
    Krankheit ist das Fehlen von Gesundheit.
    Lüge ist das fehlen von Wahrheit.
    Dunkelheit ist das Fehlen von Licht.

    Man kann die Wahrheit auch stärken, indem man sie verbreitet.

    P.S. Deshalb zensiert auch Ki11erbee, damit nicht die Lüge verbreitet wird.

  4. thomram schreibt:

    @Bee

    Ausgezeichnet.
    Danke, du guter Bienerich.
    Ich reblogge dein so wichtiges Votum unter

    http://bumibahagia.com/2014/03/24/vom-umgang-mit-der-luge-und-dem-grauen/

    mit folgendem Kommentar:
    Ich weite das ausgezeichnete Votum vom Killerbee aus.

    Ich weite es aus auf mein Mantra:

    Mit einem Seitenblick im Auge behalten, was die Kabale macht, ja, das ist notwendig.

    Der Wanderer kennt die Hindernisse auf seinem Weg und lenkt seine Schritte entsprechend.

    Schimpfen oder trauern oder sich ängstigen hilft keiner einzelnen Menschenseele weiter.

    Der Wanderer täte sich Erbsen in die Schuhe und Blei in den Rucksack.

    Was kann ich tun?

    Ich tue hier und jetzt das, was mein Herz erfreut.

    Der Wanderer setzt Schritt nach Schritt.

    thom ram märz 2014

  5. Vater Seidenzopf schreibt:

    Schoener tiefsinniger Artikel von KB und nicht minder tiefsinnige Kommentare von Catchet.

    Aber was ist das Problem mit der Wahrheit?: Die meisten haben Augen um das Licht zu sehen, vermutlich noch mehr merken wenn sie gesund/krank sind, es fehlt uns aber ein entsprechend handfester Wahrheitssinn – auch wenn man einiges durch die existierenden Sinne auf Wahrheit pruefen kann, wozu aber die Umstaende geeignet sein muessen. Beispiel: Man sagt einem nicht des Deutschen maechtigen Auslaender, das bspw. „black“ auf Deutsch „weiss“ heisst und „white“ eben „schwarz“. Die Wahrheit wird erst in bestimmten Situationen offenbar… usw. (will keinen Roman fuer das Beispiel tippen; das nur um den „pathetischen Wahrheitssinn“ beiseite zu schieben)

    Vom System wird sehr viel Aufwand betrieben nicht nur die Wahrheit zu verbergen, sondern diese auch durch allerlei Tricks zu ermitteln. Beispiel: Aushorchen der User auf Facebook etc. => Ermittlung von privaten Wahrheiten. Man geht diesen „Umweg“ (der meines Wissens nach keiner ist), weil es keine Wahrheitssensoren gibt – bislang.

    Schreibt man also die Wahrheit kurz und knapp auf ein Flugblatt, muss man auch einigermassen sicher sein, dass diese Wahrheit als solche erkannt werden kann, vielleicht sogar entgegen des Leserwillens. Auch das kann man jetzt noch ewig ausbreiten, z. B. die Wahrheiten, die erst zukuenftig sichtbar werden, von denen man aber vielleicht schon heute unterrichtet… bla bla bla… wie gesagt: man will ja fertig werden mit Texten.

    Die Wahrheit als solche erkennbar zu formulieren (allgemein darzustellen) ist das eine. Das andere ist, weil wir ja keinen handfesten/stabilen Wahrheitssinn haben, das VERTRAUEN nicht zu missbrauchen oder auch erst herzustellen. Stichwort: „Na ja, das ist ja alles richtig, aber das ist ein ‚Nazi‘ und der hat eben keine guten Absichten.“ Mit solchen Gedankengaengen arbeitet ja auch das gegenwaertige System. Also reicht es (moeglicherweise?) nicht die Wahrheit, sondern auch das Gute (Vertrauenswuerdige) zu leben (es geht dabei nicht um „Gutmenschentum“) und das selbstverstaendlich nicht zum Schein/geschauspielert.

    Koennte es naemlich nicht sein, dass das Problem gar nicht das Nichtsehen der Wahrheit ist, sondern schlicht das fehlende Vertrauen in die „Verschwoerungsteheoretiker“?

    Hm, ich weiss gar nicht wie ich das genauer formulieren soll und lasse das einfach mal so stehen. So schon lang genug.

    Doch noch eins: Ich bin bildungstechnisch nicht so bewandert was diese Sachen angeht (das Lernen geht mir auch nicht besonders leicht von der Hand; Geschichts-/Politikthemen wurden mir gehirntechnisch nicht in die Wiege gelegt), aber mal an die Belesenen zu diesem Thema:
    Wie war das mit den Hippies. Wurden die tatsaechlich komplett kuenstlich kreiert oder wurde eine Freiheitsbewegung mit Drogen und Querbeet-Sex vergiftet? Ich wuesste nicht, dass sich eine andere Bewegung mal weiter vom herrschenden System entfernt hatte und das hat es sicher nicht gemocht, oder?
    Wenn das zu abschweifend ist, kann man diesbezueglich ja vielleicht in Killerbee’s Tawerne antworten.
    Jetzt aber wirklich Ende.

  6. thomram schreibt:

    @Vater Seidenzopf
    Ich hab Jahrgang 48, man darf mich somit 68er schimpfen.
    Mich nerven die Witzbolde (du, Vater S, bist NICHT gemeint!), welche siebenklug meinen, „die“ 68 er hätten schier allesamt samtsonders gleichgeschaltete, verderbliche Ideen kreiert und menschenschädliche Dinge installiert.
    An mir selber ging die Hippye Bewegung – wie samt und sonders jeder laute Mainstream, am Ar222 vorbei. Ich hatte mit mir zu tun, mit Seminar zu ende bringen, mit Beziehung, mit Instrument üben, mit mir selber, und schnell kamen eigene Kinder, da war eh nix mit flötenspielend auf Ibiza auf der Strasse zu hocken.

    Ja, den Neill habe ich verschlungen, und ich war – es klingt unglaublich, ist aber wahr – überzeugt, dass jedes Kind mit den gleichen Anlagen zur Welt komme und dass es ausschliesslich durch die Prägungen von aussen sich dann zu einem Individuum entwickle. Verrückt, wa?
    Das lag damals in der Luft.

    Als Junglehrer tat ich alles, um „nicht autoritär“ zu sein. Das war ein fürchterlicher innerer Zustand, denn ich war damit konfrontiert, dass ich die Kinder nicht einfach machen lassen kann, sondern dass ich Spielregeln aufstellen und – viel schlimmer – durchsetzen musste.

    Es ist schwer nachvollziehbar, dass man so verblendet sein kann. Es lag in der Luft. Da waren morphogenetische Felder stark, welche solch Ansicht der Dinge begünstigten.

    Die wenigen Hippyes, welche ich traf und mit denen ich mich austauschte, schienen mir äusserst idealistisch gesinnte, wirklich friedfertige Menschen zu sein. Immer dachte ich bei mir: Ja. Prima. Prima Ideen. Ich bin einverstanden.
    Und ich dachte: Und naiv bist du auch.

    Tja, so als Schlaglichtchen mal.

  7. Tannenhonig schreibt:

    Das mit der Wahrheit ist so eine Sache. Wenn man die Wahrheit nicht hören/lesen will, nützen auch Flugblätter nichts.

    Geschichten um Wahrheiten die niemand hören möchte

    An einem Abend spät saß noch vor eines Bauern Haus ein Wandersmann auf einem Block. Da der Bauer vom Feld kam, sprach er zu ihm: „Guter Gesell, was sitzest du da? Warum gehst du nicht in eine Herberge, dass du nicht unter dem Himmel die Nacht weilen müssest?“ Der Wandersmann sagte: „Lieber, guter Freund, ich habe eine Gewohnheit an mir, die mich allen Leuten unleidlich macht, so dass sie mich nirgendswo vertragen mögen.“ Der Bauer fragte: „Was ist das für eine Gewohnheit?“ Er antwortete: „Ich sage jedermann die Wahrheit.“ „Ei,“ sprach der Bauer, „das ist eine gute Gewohnheit. Komm zu mir herein; du bist mir ein werter Gast.“
    Der Gesell ging mit dem Bauer in das Haus. Der Bauer rief seine Hausfrau und sprach: „Grete, back Küchlein! Ich habe einen Gast bekommen.“ Da sie also aßen, da nahm der gute Gesell alles wahr, wie man haushielt. Und es war niemand in dem Hause, als der Bauer, der hatte ein Bletzlein vor dem Auge, und dessen Hausfrau Grete, die hatte nur ein Auge, und ihre Katze, die hatte ein Auge, das troff. Als man nun am besten Essen war, sprach der Bauer: „Lieber Gesell, du sprichst, du sagest allwegen die Wahrheit. Sag‘ mir nun auch die Wahrheit.“ Der Gesell antwortete: „Lieber Wirt, Ihr werdet zornig und bös über mich.“ Der Bauer sagte: „Nein.“ Da betrachtete der Gesell nochmals die Katze, den Mann und sein Weib und sprach dann: „Wenn ich recht sehe und mich anders nicht irre, so habt ihr alle drei, du, deine Frau und deine Katze, nicht mehr als drei Augen.“
    Was geschieht? Die Katze kratzt ihn, das Weib schilt und der Mann jagt ihn mit der Ofengabel zum Haus hinaus.

    L. Aurbacher

  8. Grumbleduke schreibt:

    Apropos Lügen, um wieder in die Niederungen unseres Alltags einzutauchen – hier Peter Scholl-Latour mit einer passenden Einlassung:

    Herr Scholl-Latour …

    … eines will ich noch sagen. Wir regen uns zu Recht über die NSA auf. Aber man musste schon sehr naiv sein, um nicht zu wissen, dass diese Überwachung stattfindet. Das größere Problem sind Fabriken der Desinformation, ob sie sich nun in North Carolina, London oder Israel befinden. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der „taz“ bis zur „Welt“ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft. Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse. Wir leben mit so vielen Lügen. Wenn es heißt, Indien sei die größte Demokratie der Welt. Ja, Scheiße! Das Kastensystem ist schlimmer, als das Apartheidsystem in Südafrika je gewesen ist. Indien ist das grauenhafteste Land der Welt.

    Ist Edward Snowden für Sie Verräter oder Held?

    Der Begriff Held ist mir fremd. Als Verräter würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Er ist ein Amerikaner, die haben manchmal ein sensibles Gewissen. Wahrscheinlich hat er das aus wahrer Überzeugung getan. Und dass er nach Russland gegangen ist – ja, wo sollte er denn sonst hin? Wenn die Deutschen ihm Asyl gewährt hätten, hätten ihn die Amis hier umgebracht.

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/interview-mit-peter-scholl-latour-scholl-latour-ueber-die-krise-in-der-ukraine-und-edward-snowden/9652136-2.html

  9. L. schreibt:

    Die Dogmen sind zu groß.
    Die Deutschen zu verweichlicht und auf Kurs gebracht.

    Ich muss immer an die Argumentationsketten und das aggressive Gedöse der
    Leute denken wenn ich mich an „Gespräche“ erinnere wo ich klipp und klar gesagt habe das der Holoklaus ein Hoax ist.

    Da kannst du sagen was du willst, egal wie schlüssig oder du Infos/Links gibst.

    Ich merk dann immer, dass es den Leuten völlig scheiss egal ist das sie verarscht werden. Mir fehlen da einfach die Worte…
    Und wie sie sich noch aufbauen und „drohen“….

    Ich versteh das einfach nicht.

  10. L. schreibt:

    „Aber das mit dem Holocaust ist doch so lange schon her, was machst du Dir Gedanken darüber“

    „Selbst wenn nur 1000 tote Juden, es ist ein „Holocaust“, ein Massenmord“…

    „Die Zeugenaussagen“

    bla bla…

    Die werden richtig aggressiv die jungen Leute.
    Nie eine intelligente Nachfrage oder ein Umdenken.

    Aber für mich gibt es nur einen Weg, ich sag das wie ich’s denke.
    Und manchmal will ich auch provozieren.

  11. Vater Seidenzopf schreibt:

    @thomram
    „und ich war – es klingt unglaublich, ist aber wahr – überzeugt, dass jedes Kind mit den gleichen Anlagen zur Welt komme und dass es ausschliesslich
    durch die Prägungen von aussen sich dann zu einem Individuum entwickle. Verrückt, wa?“
    Och, nicht unbedingt. Es kommt immer drauf an wie streng man solche Ueberlegungen versteht.
    Es gibt sicher sowas wie eine gesunde Durchschnittsbegabung oder einen gesunden Durchschnittscharakter usw. Um diesen jeweiligen Punkt herum kann man sicher auch einiges mittels Umfeld und Erziehung machen.
    Nur davon auszugehen, dass beispielsweise jedes Kind ein Mathe-Genie werden kann, weil es eben Mathe-Genies gibt und alle ja die gleichen Grundanlagen haetten wuerde ich wohl als problematisch fuer alle Beteiligten sehen.
    .
    „Die wenigen Hippyes, welche ich traf und mit denen ich mich austauschte, schienen mir äusserst idealistisch gesinnte, wirklich friedfertige Menschen zu sein. Immer dachte ich bei mir: Ja. Prima. Prima Ideen. Ich bin einverstanden.
    Und ich dachte: Und naiv bist du auch.“
    Sind wir heute nicht auch naiv wenn wir meinen durch friedliche Proteste und Aufklaerung das Unheil abwenden zu koennen? (wobei ich das Friedliche nicht in Frage stellen will; gemeint ist eher die Frage nach den Parallelen bzgl. der Naivitaet der Hippiezeit und heute).
    Naivitaet ist ja nicht unbedingt etwas schlechtes, bspw. wenn dadurch etwas Gutes ins Rollen kommt. Dinge muessen sich entwickeln weil vieles so auf Anhieb nicht funktioniert wie zuerst gedacht. Aber ohne Naivitaet gibt es erst gar keinen Anfang denke ich.

    Aber die Hippies erwaehnte ich eigentlich ja nur weil ich mir Gedanken machte ueber die moeglichen Vertrauensunterschiede der Allgemeinheit gegenueber den Hippies seinerzeit und den „Verschwoerungstheoretikern“ heute,
    auch wenn sowohl damals wie heute die meisten ihre Gesinnung wahrheitsgemaess darstellen.
    Vielleicht liegt es daran, dass die Welt der Aufklaerer unterschiedlicher weil komplizierter ist
    und man als Mensch doch zu oft dazu neigt alles in einen Pott zu werfen…?

  12. thomram schreibt:

    @Vater Seidenzopf

    ich verstehe unter Naivität offenbar nicht das Gleiche wie du, lieber Vater.
    Unter naiv verstehe ich jemanden, der unreflektiert alles glaubt, was man ihm vorsetzt.
    ich würde nicht Naivität als wichtige Voraussetzung für Erkennen nennen, sondern Offenheit. Jederzeit offen sein – um die Dinge dann mit Verstand und Intuition zu prüfen.

    Die wenigen Hippies, die ich damals traf, hatten einen Bruchteil des Wissens über das Weltgeschehen als du und ich es heute haben. Woher auch hätten sie es haben können? Da war kein internet, und die Berichte von Menschen vor Ort und von wirklichen Insidern, die versickerten schnell im auch damals schon perfekt gesteuerten Mainstreamgeschrei.

  13. Ari-anne schreibt:

    “Den Teufel und die Seinen zu bekehren ist nicht möglich, ist uns auch nicht befohlen. Es genügt, ihre Lügen aufzudecken und die Wahrheit zu offenbaren.” Martin Luther

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